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	<title>Personal Branding-Archiv - PR-Doktor</title>
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	<description>Magazin für Kommunikation und Marketing</description>
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		<title>Social CEO in unruhigen Zeiten: Wie politisch muss und darf ich sein?</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/social-ceo-politisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 04:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darf eine Vorständin oder ein Geschäftsführer in politisch unruhigen Zeiten schweigen? Gibt es umgekehrt eine Verpflichtung, sich für bestimmte Anliegen zu zeigen und zu engagieren? Gerade in den vergangenen Wochen waren die Rufe nicht zu überhören: Zu wenige CEOs und Vorstände äußerten sich eindeutig politisch, zu wenige bezögen Stellung. Es sei die Verpflichtung solcher exponierten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-30588 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/ceo_politik-3.jpg" alt="rednerpult und mikrofon vor einem konferenztisch, farben: orange, grau, schwarz, weiß. " width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/ceo_politik-3.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/ceo_politik-3-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/ceo_politik-3-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/ceo_politik-3-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<p><strong>Darf eine Vorständin oder ein Geschäftsführer in politisch unruhigen Zeiten schweigen? Gibt es umgekehrt eine Verpflichtung, sich für bestimmte Anliegen zu zeigen und zu engagieren? Gerade in den vergangenen Wochen waren die Rufe nicht zu überhören: Zu wenige CEOs und Vorstände äußerten sich eindeutig politisch, zu wenige bezögen Stellung. Es sei die Verpflichtung solcher exponierten Persönlichkeiten, Stellung zu beziehen. Gibt es diese? Wie gehen Führungskräfte damit um?</strong></p>

<p>Zunächst einmal: Niemand kann gezwungen oder auch nur moralisch unter Druck gesetzt werden, sich in irgendeiner Weise zu äußern. Andererseits können sich besonders einflussreiche Meinungsbildner auch nicht einfach damit herausreden, sie seien halt privat und unpolitisch unterwegs. Top-Managerinnen und andere Führungskräfte sind immer auch Vorbilder für Werte, innerhalb der Unternehmenskultur, aber auch darüber hinaus. Zumindest gesellschaftspolitisch haben sie eine Stimme, ob sie wollen oder nicht.</p>
<h3>Zuallererst: Vorbild in Sachen Werte</h3>
<p>CEOs sind vor allem oberste Diener des Unternehmens. Sie sind verantwortlich für die Führung der Organisation, die Umsetzung der Strategie und vertreten deren Interessen sowie die Interessen der Shareholder. Was sie tun und sagen, wirkt sich auf die Marke, auf den Unternehmenserfolg aus. Die Wirkung selbst beiläufiger Äußerungen steigt mit ihrer Reichweite. Damit steigt auch die Verantwortung, auch und gerade der Belegschaft gegenüber. Dies erfordert die Bereitschaft, im öffentlichen Auftreten die Belange des Unternehmens über die eigenen zu stellen. Werteorientierung und Führungskultur sind entscheidend für den Unternehmenserfolg, weil sie nicht nur darüber entscheiden, wer sich bewirbt, sondern wie bestehende Mitarbeitende sich engagieren.</p>
<p>Kundinnen und Kunden sowie viele weitere Stakeholder wollen heute mehr über die Unternehmen wissen, mit denen sie interagieren. CEOs werden nicht nur an ihren Inhalten gemessen, sondern auch daran, wie sie kommunizieren; mit welcher sozialen und menschlichen Kompetenz sie interagieren; für welche Werte sie stehen; ob das, was sie behaupten zu vertreten, tatsächlich mit den Unternehmenswerten übereinstimmt. Daher können und sollten sich Social CEOs nicht nur Gedanken über eine möglichst positive Außenwirkung machen.</p>
<p>Ein opportunistisches Sich-Verbiegen oder Sich-selbst-den-Mund-Verbieten, um jeden Schaden abzuwenden, das passt nicht zu einer Führungskraft im wahren Sinne des Wortes.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Zum Begriff „Social CEO“</span></h3>
<p>Vom Titel zum Genre: Heute steht der Begriff „Social CEO“ nicht mehr allein für das, was in der Wirtschaftssprache strenggenommen als CEO (Chief Executive Officer) bezeichnet wird. Der Begriff hat sich zur übergeordneten, prägnanten Bezeichnung für alle Top-Manager:innen und Führungskräfte eingebürgert, die sich in digitalen Medien sichtbar machen und persönlich engagieren. So ist er auch in diesem Beitrag zu verstehen.</p>
</div>
<h3>Verantwortung braucht Unterstützung</h3>
<p>Aus den Unternehmenswerten und den persönlichen Werten lassen sich logischerweise auch (gesellschafts-)politische Positionen ableiten. CEOs können nicht nicht kommunizieren. Wenn sie schweigen, wo eindeutig ein klares Einstehen für Werte gefragt ist, dann ist das auch eine Aussage. Das bedeutet nicht automatisch, dass sich jede Führungskraft tagespolitisch äußern müsste. Aber es bedeutet zumindest, dass sie sich nicht einfach heraushalten können, wo Haltung gefragt ist.</p>
<p>Doch jemand, der oder die mit persönlichen Profilen in sozialen Netzwerken auftritt, macht sich immer auch persönlich angreifbar im direkten, zumindest digitalen Kontakt. Daher gilt es, sehr sorgfältig die eigene Position zu reflektieren; nicht zu spontan und rein taktisch zu handeln, sondern reflektiert in einem größeren strategischen Zusammenhang. Dazu gehört auch die Abstimmung im Unternehmen selbst: Ein oder eine CEO ist immer nahe an der Gesamtkommunikation, und die persönliche Strategie sollte eng damit verknüpft sein. Denn die Betreffenden werden als offizielle Unternehmensvertreter wahrgenommen; was sie sagen, als Unternehmensmeinung wahrgenommen.</p>
<p>Alleingänge sind zu vermeiden. Das bedeutet auch: Unternehmensleitungen, Vorstände, C-Level sollten gemeinsame Leitplanken erarbeiten.</p>
<h3>Zuerst die Strategie, dann das Posten</h3>
<p>Umfassende Unterstützung muss also gegeben sein, dazu gehört eine enge Anbindung an die Gesamtkommunikation inklusive der vorbeugenden Krisenkommunikation. Aus der Kommunikationsabteilung sollte mindestens eine Sparringspartnerin oder ein Sparringspartner zur Verfügung stehen.</p>
<p>Erst wenn die persönliche Unternehmensstrategie sorgfältig erarbeitet ist, wenn die Werte klar sind, wenn die Betreffenden sich über die angestrebte eigene Autorität – man könnte auch sagen: <em>Thought Leadership</em> – in Sachen Werte und Themen klar sind und wenn die entsprechenden Strukturen in der Unterstützung und Begleitung gesichert sind: Dann wird klar, wie die betreffende Person sich äußert, wie sie sich in ihrem Umfeld und in größeren Kontexten positioniert und wie sie mit Reaktionen auf ihre Äußerungen umgeht.</p>
<h3>Intern vor extern</h3>
<p>Dabei ist immer und zuallererst an die interne Wirkung zu denken: Die eigenen Beschäftigten sind die ersten und wichtigsten Stakeholder. Und Führungskräfte sollten sich immer klarmachen, dass sie als Vorbilder wahrgenommen werden. Beziehen sie politisch Stellung, werden weitere Menschen aus dem Unternehmen nachziehen. Und nicht alle werden die politische Meinung und die Ansichten der Führungsebene teilen. Das muss eine Organisation im Rahmen der demokratischen Meinungsfreiheit aushalten. Aber sie muss auch Grenzen setzen, wo Rechte verletzt oder sogar Menschen diskrimiert werden.</p>
<p>Das ist ein schmaler Grat. Aber es ist etwas, über das heute in jedem Unternehmen nachgedacht werden muss. In jedem! Und zwar ganz gleich, ob es bereits ein Corporate-Influencer-Programm gibt oder nicht. Denn unabhängig davon sind Beschäftigte (nicht nur) in digitalen Medien sichtbar und äußern sich.</p>
<h3>Auch ein Thought Leader ist und bleibt Mensch</h3>
<p>Das eigentlich Entscheidende besteht dabei darin, sich bei aller strategischen Ausrichtung die Spontaneität und vor allem die Echtheit zu bewahren – denn ein Social CEO ist mit seinen oder ihren Accounts kein Sprachrohr für irgendwen oder irgendetwas. Sie oder er spricht für das Unternehmen, aber die persönlichen Profile sind mehr als nur ein weiterer Unternehmenskanal.</p>
<p>Auch Führungskräfte sind Menschen, die mit anderen Menschen interagieren und für etwas einstehen, von dem sie überzeugt sind.</p>
<div class="wp_b_box">Dieser Beitrag basiert auf mehreren Kapiteln aus dem Buch „Social CEO“. <a href="https://social-ceo.letscast.fm/episode/wie-politisch-muessen-social-ceos-sein" target="_blank" rel="noopener">Hier gibt es eine Podcast-Folge zum Thema: „Wie politisch müssen Social CEOs sein?“ </a></div>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Das Buch: Social CEO. Strategien für Führungskräfte als Corporate Influencer</span></h3>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/social-ceo/"><img decoding="async" class="alignright wp-image-30563" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/cover_social_ceo-222x300.jpg" alt="Buchcover Social CEO" width="180" height="244" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/cover_social_ceo-222x300.jpg 222w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/05/cover_social_ceo.jpg 481w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a>Große Sichtbarkeit bringt große Verantwortung mit sich. Das Buch erklärt, was es bedeutet, „Social CEO&#8220; zu sein und wie CEOs als Markenbotschafter langfristig und nachhaltig aufgebaut werden &#8211; und damit als prominenter Corporate Influencer im Rampenlicht zu stehen. Es bietet praxisorientiertes Wissen und eine Methodik für den Reputationsaufbau und die (nicht nur) digitale Kommunikation exponierter Persönlichkeiten.  Mit detaillierten Plänen, hilfreichen Tools und Checklisten. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/social-ceo/" target="_blank" rel="noopener">→ Mehr Informationen und kostenlose Angebote rund ums Buch.</a></p>
<p><strong>Hoffmann, Kerstin: Social CEO. Strategien für Führungskräfte als Corporate Influencer. Haufe 2024. ca. 220 Seiten. ISBN 978-3-648-17550-7</strong></p>
<p><a href="https://shop.haufe.de/prod/social-ceo" target="_blank" rel="noopener">→ Im Shop des Haufe Verlags bestellen.</a><br />
<a href="https://www.amazon.de/Social-CEO-Strategien-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte-Influencer-ebook/dp/B0CPLW5RH9/" target="_blank" rel="noopener">→ Bei Amazon bestellen.</a></p>
</div>
<p><em>Illustration: DALL·E</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Persönliche Kommunikationsziele setzen: Leitfaden mit Checklisten</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/persoenliche-kommunikationsziele-2024-setzen-leitfaden-mit-checklisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 05:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Social CEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo wollen Sie mit Ihrer persönlichen Kommunikation hin – in Sachen Sichtbarkeit, Einfluss, Vernetzung,  Thought Leadership? Was brauchen Sie dazu? Und woran messen Sie, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben? Hier liefere ich Impulse und ganz praktische Tipps für Führungskräfte, CEOs und alle anderen Persönlichkeiten, die sich auf ein erfolgreiches Jahr in (nicht nur) digitalen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/persoenliche-kommunikationsziele-2024-setzen-leitfaden-mit-checklisten/">Persönliche Kommunikationsziele setzen: Leitfaden mit Checklisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30376" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/01/kommunikationsstrategie2024_persoenlichkeiten.jpg" alt="Persönliche Kommunikationsstrategie 2024 " width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/01/kommunikationsstrategie2024_persoenlichkeiten.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/01/kommunikationsstrategie2024_persoenlichkeiten-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/01/kommunikationsstrategie2024_persoenlichkeiten-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2024/01/kommunikationsstrategie2024_persoenlichkeiten-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<p><strong>Wo wollen Sie mit Ihrer persönlichen Kommunikation hin – in Sachen Sichtbarkeit, Einfluss, Vernetzung,  Thought Leadership? Was brauchen Sie dazu? Und woran messen Sie, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben? Hier liefere ich Impulse und ganz praktische Tipps für Führungskräfte, CEOs und alle anderen Persönlichkeiten, die sich auf ein erfolgreiches Jahr in (nicht nur) digitalen Medien ausrichten wollen. </strong></p>

<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Dieser Leitfaden als Podcast-Episode</span></h3>
<p><a href="https://social-ceo.letscast.fm/episode/jahresziele-2024-setzen-traeume-keine-kleinen-traeume"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30294 size-square" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/11/Podcast_Cover_kl-180x180.png" alt="Podcast-Episode Social CEO: Jahresziele 2024 setzen – Träume keine kleinen Träume" width="180" height="180" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/11/Podcast_Cover_kl-180x180.png 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/11/Podcast_Cover_kl-80x80.png 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/11/Podcast_Cover_kl-36x36.png 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/11/Podcast_Cover_kl.png 300w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a>Dieser Beitrag ergänzt die Episode „Jahresziele: Träume keine kleinen Träume&#8220; des Social-CEO-Podcasts – und umgekehrt. Zuhörende finden hier die einzelnen Schritte der Erarbeitung und die Checklisten. Leserinnen und Leser können sich den kompletten Leitfaden anhören. Sie kennen den Podcast noch nicht?</p>
<p><a href="https://social-ceo.letscast.fm/episode/jahresziele-2024-setzen-traeume-keine-kleinen-traeume" target="_blank" rel="noopener">→ Hören Sie gleich mal hinein. </a></p>
</div>
<h3>Jede Strategie beginnt mit Zielen</h3>
<p>Jedes Personal Branding, jede persönliche Kommunikationsstrategie, auch jede Social-CEO-Strategie beginnt mit einer klaren Definition der Ziele. Und es lohnt sich, auch jedes Jahr erneut jeweils zu Jahresbeginn auf schon Erreichtes zu schauen, die bisher gesetzten Ziele zu überprüfen und sich auf neue Ziele auszurichten.</p>
<p>Unter den hier Mitlesenden werden solche Führungskräfte sein, die mit dem Jahresbeginn gerade erst starten – oder durchstarten wollen. Und solche, die schon sehr sichtbar und aktiv sind. Egal, wo Sie stehen: Die folgenden Überlegungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu setzen, bestehende Ziele zu überprüfen, neue zu definieren. Denn oft geht in den vielen Aktivitäten unter, worauf man sich einmal ausgerichtet hat – selbst bei sehr kommunikationserfahrenen Menschen. Dann kann es sehr hilfreich sein, sich die grundlegenden Fragen nochmals zu stellen.</p>
<h3>Ausrichtung: Warum mache ich das eigentlich?</h3>
<p>Zum Start hilft es, noch einmal kurz innezuhalten und sich einige grundlegende Fragen zu stellen: Was ist das höhere Ziel, was bewegt Sie dazu, sich sichtbar zu machen und im Gespräch mit anderen zu engagieren? Viele nennen das Purpose, ich mag den Begriff nicht so gerne. Ich nenne es beispielsweise lieber Sinn und Motivation. Entscheidend ist, sich die eigene Ausrichtung darauf nochmal in Erinnerung zu rufen.</p>
<h3>Status-Check: Wo komme ich her und wo stehe ich?</h3>
<p>Wo stehen Sie heute? Wie sind Sie dort hingekommen? Wenn Sie sich auf Ziele ausrichten wollen, brauchen Sie zunächst einen aktuellen Status. Den können Sie auch bestimmen, wenn Sie an dieser Stelle erstmals über Ihre digitale Kommunikation nachdenken. Das ist eine grundlegende Fragestellung.</p>
<p>Sie kann sich aber auch darüber hinaus auf bisherige Aktivitäten beziehen. Sind Sie, beispielsweise als Corporate Influencer, als Führungskraft, als Social CEO  schon länger aktiv, sollten Sie sich in Erinnerung rufen, mit welchen Zielen Sie gestartet sind – und inwiefern Sie diese bereits erreicht haben. Betrachten Sie an dieser Stelle auch noch einmal, was im vergangenen Jahr besonders gut funktioniert hat und was nicht, vor allem im Hinblick auf die Ziele, die Sie sich gesetzt hatten.</p>
<p>Sie können das alles gar nicht so richtig nachvollziehen? Dann ist jetzt die Gelegenheit, es zukünftig besser zu machen. Überlegen Sie sich ein System, um Ihre Erfolge zu dokumentieren.</p>
<h3>Wettbewerbs-Check: In welchem Umfeld trete ich an?</h3>
<p>Keine Zielsetzung ohne Verortung im Markt, in der Branche, im eigenen Umfeld und natürlich im Bezug zum Wettbewerb. Das gilt auch für Persönlichkeiten. Sie könnten dazu beispielsweise folgende Fragen heranziehen:</p>
<ul>
<li>Wer sind unsere Marktbegleiter, und welche Persönlichkeiten sind für diese Unternehmen sichtbar?</li>
<li>Wo liegen die besonderen Stärken und Schwächen dieser Persönlichkeiten in ihrer Kommunikation? Was machen sie gut, was weniger gut?</li>
<li>Wie sehen das Image und die öffentliche Wahrnehmung dieser Persönlichkeiten aus?</li>
<li>Auf welchen Plattformen sind diese Personen präsent?</li>
<li>Wie sind diese Präsenzen/Profile und die darauf stattfindenden Aktivitäten zu bewerten, etwa in Bezug auf …
<ul>
<li>formale Qualität: Gestaltung, Aufmachung, Usability,</li>
<li>Ausrichtung auf die Zielgruppen,</li>
<li>Frequenz der Veröffentlichungen,</li>
<li>inhaltliche Qualität,</li>
<li>Social-Media- und Kommunikations-KPI?</li>
</ul>
</li>
<li>Wo kann ich mir ein Beispiel nehmen? Wo kann ich mich positiv absetzen?</li>
</ul>
<p>Übrigens: Überall dort, wo Sie Informationen über Personen sammeln, könnte das auch datenschutzrelevant sein. Mit solchen rechtlichen Fragen werden wir uns daher in einer der nächsten Folgen des Social-CEO-Podcasts auseinandersetzen. Dazu habe ich bereits einen bekannten Juristen als Interviewpartner gewonnen.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Keine neuen Beiträge und Podcast-Folgen mehr verpassen</span></h3>
<p>Sie interessieren sich für die Themen Kommunikationsstrategie, Contentstrategie, Personal Branding, Social CEO, Führungskräfte als Corporate Influencer? Sie möchten zuverlässig von neuen Beiträgen und Episoden erfahren?</p>
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</div>
<h3>Was will ich 2024 erreichen?</h3>
<p>Was möchten Sie durch Ihre Präsenz und Ihre Aktivitäten bewirken? Möchten Sie das Markenbewusstsein stärken? Geht es darum, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen? Steht im Vordergrund, den Umsatz des Unternehmens zu steigern? Oder wollen Sie insbesondere Fachkräfte anziehen?</p>
<p>Führungskräfte, speziell Vorstand und C-Level, agieren vor allem im Interesse des Unternehmens, dem sie vorstehen. Die konkreten Ziele beziehen sich daher immer auf die aktuelle Position in der betreffenden Organisation.</p>
<p>Doch darüber hinausgehend sollten Social CEOs wie alle anderen Personen aus dem Unternehmen auch übergeordnete persönliche Ziele mit den Unternehmenszielen abgleichen, diese gegebenenfalls gegenüberstellen und verbinden. Diese Überlegungen reichen weit über den aktuellen Zeithorizont hinaus und betreffen auch grundlegende Lebensthemen. Aber nehmen wir als Perspektive dieses Jahr:</p>
<p>Was sind Ihre persönlichen Ziele? Wo wollen Sie Ende 2024 stehen? Wie wollen Sie mit Ihrer und durch Ihre Kommunikation wahrgenommen werden?</p>
<ul>
<li>Wollen Sie beispielsweise Autorität in einem Fachgebiet erlangen, sowohl als Person als auch stellvertretend für die Gesamtexpertise des Unternehmens – oder diese Autorität ausbauen?</li>
<li>Wollen Sie Werte-Autorität erlangen oder ausbauen, also die Werte des Unternehmens oder eigene Werte in den Vordergrund stellen?</li>
<li>Wollen Sie erfolgreiches Agendasetting betreiben, um ein Anliegen nach vorne zu bringen?</li>
<li>Wollen Sie sich als Person des öffentlichen Lebens eine Stimme im Diskurs über wichtige politische beziehungsweise gesellschaftspolitische Themen haben?</li>
<li>Wie steht es eigentlich mit Ihrer Informationshoheit, sowohl über den eigenen Namen als auch über den Firmennamen sowie über relevante Begriffe?</li>
<li>Wollen Sie Aufmerksamkeit für das Unternehmen und dessen Angebot schaffen, aber auch für die eigene öffentliche Person?</li>
<li>Wollen Sie die Attraktivität der Arbeitgebermarke steigern? Dazu beitragen, mehr und qualifiziertere Fachkräfte zu gewinnen?</li>
</ul>
<h3>Wie sollen Ziele beschaffen sein?</h3>
<p>Selbst sehr erfahrene Unternehmensstrategen werden manchmal erstaunlich unstrategisch, wenn es um ganz persönlichen Angelegenheiten geht. Daher hier eine kurze Erinnerung. Persönliche Ziele sollten idealerweise die folgenden Eigenschaften aufweisen:</p>
<p><strong>Spezifisch</strong>: Ziele sollten klar und genau definiert sein. Anstatt sich vorzunehmen, „aktiver zu netzwerken“, kann man ganz konkrete Aktionen beschreiben und dafür auch Zeiten im Kalender reservieren.</p>
<p><strong>Messbar</strong>: Es ist wichtig, dass man Fortschritte in Richtung des Ziels messen kann. Zum Beispiel, wenn das Ziel ist, am Ende des Jahres als <em>Thought Leader</em>, als Autorität in einem Thema wahrgenommen zu werden, könnte ein messbares Ziel sein, nach einem halben Jahr mindestens drei Erwähnungen in Leitmedien zu haben.</p>
<p><strong>Erreichbar</strong>: Ziele sollten realistisch und erreichbar sein. Ein unerreichbares Ziel führt nur zu Frustration. Es ist besser, kleinere, erreichbare Ziele zu setzen, die schrittweise zu größeren Ambitionen führen.</p>
<p><strong>Relevant</strong>: Persönliche Ziele sollten für die eigene Lebenssituation und die langfristigen Pläne relevant sein. Sie sollten einen echten Nutzen für das eigene Leben bringen. Daher nützt es nichts, sich auf abstrakte Unternehmensziele auszurichten, wenn Sie sich damit persönlich nicht wirklich identifizieren. Außerdem ist es entscheidend, dass persönliche Ziele mit den eigenen Werten und Überzeugungen in Einklang stehen. Ziele, die auf äußeren Erwartungen oder Druck basieren, sind oft schwerer zu verfolgen und zu erreichen als solche, die aus eigenen Wünschen und Interessen entstehen.</p>
<p><strong>Zeitgebunden</strong>: Ein Ziel sollte eine klare Frist haben. Dies hilft dabei, sich auf das Ziel zu konzentrieren und die notwendigen Schritte in einem realistischen Zeitrahmen zu planen. Teilen Sie Ihre Jahresziele in Abschnitte auf – und planen Sie jetzt schon die Zielgerade Ende 2024.</p>
<h3>Wie kann ich das in einen Satz fassen?</h3>
<p>Wenn Sie sich Ihre Ziele überlegt haben: Können Sie das, was Sie für Ihre Person, für Ihr öffentliches Imagem erreichen wollen, in einen Satz fassen? Wie soll jemand aus Ihrem Netzwerk Sie in knapp 12 Monaten beschreiben, wenn Ihr Name fällt?</p>
<h3>KPI-Check für persönliche Ziele</h3>
<p>Woran misst man Vordenkertum, Sichtbarkeit, Einfluss, Erfolg? Welche Schlüsselindikatoren, welche Key Performance Indicators, können Sie heranziehen, um Ihren Erfolg zu messen?</p>
<h4>KPI  in der persönlichen Kommunikation (Beispiele)</h4>
<ul>
<li>Quantitativ, z.B.:
<ul>
<li>Eigene Zahlen (z.B. Zahl der Postings)</li>
<li>Impressions/Views, Reactions, Kommentare</li>
<li>Konversionen (Traffic, Feedback, Anfragen, Leads &#8230;)</li>
</ul>
</li>
<li>Qualitativ, z. B.:
<ul>
<li>Qualität der eigenen Inhalte</li>
<li>Sentiment</li>
<li>Wer kommentiert und interagiert?</li>
<li>Wer fragt an?</li>
<li>Wie werde ich angesprochen und welche Rückmeldungen erhalte ich?</li>
</ul>
</li>
<li>Zahl der Kontakte und Follower des Profils in sozialen Netzwerken</li>
<li>Erwähnungen durch Meinungsführer der Branche und darüber hinaus</li>
<li>Relevanz/Meinungsführerschaft derjenigen, die sich mit Ihnen in sozialen Netzwerken verbinden</li>
<li>Sentiment der Berichterstattung</li>
</ul>
<h3>Ziele, KPI, Erfolge verwertbar festhalten</h3>
<p>Halten Sie Ihre Ziele und die dazugehörigen KPI so fest, dass Sie sich darauf ausrichten und sie in der Umsetzung nutzen können. Und wenn Sie noch kein System für die Erfolgskontrolle etabliert haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dazu. Nutzen Sie alles, was in der Unternehmenskommunikation vorhanden ist. Greifen Sie auf vorhandene Tools und Strukturen zurück.</p>
<p>Aber nehmen Sie sich Ruhe und vielleicht einen unabhängigen Sparringspartner, also jemanden, der oder die nicht im Unternehmen interessengebunden ist, um sich wirklich auszurichten.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Kommunikationsstrategie erarbeiten mit dem </span><span style="color: #ff6600;">Personal-Branding-Canvas</span></h3>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-29917" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_Titelbild-300x204.jpg" alt="Personal-Branding-Canvas" width="380" height="259" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_Titelbild-300x204.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_Titelbild-768x523.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_Titelbild-705x480.jpg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_Titelbild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a>Kennen Sie den Personal-Branding-Canvas? Das wertvolle Tool, das ich in der Beratungspraxis entwickelt habe, steht kostenlos zur Verfügung. Es hilft Ihnen dabei, Ihre persönliche Kommunikationsstrategie fundiert, aber zugleich mit Leichtigkeit und Freude zu erarbeiten. Es gibt auch eine englische Version inklusive ausführlicher Beschreibung in dieser Sprache.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">→ Hier geht es zum Download und zur kompletten Anleitung.</a></p>
</div>
<h3>Erfolge dokumentieren und feiern</h3>
<p>Für Sie selbst gilt wie für alle anderen im Unternehmen auch: Motivation bleibt dann erhalten, wenn Erfolge erkennbar sind. Nur so werden Sie den langen Atem haben, um Ihre persönliche Kommunikationsstrategie über das Jahr durchzuhalten. Auch mal mit Rückschlägen fertigzuwerden, oder wenn es nicht so läuft. Halten Sie Erreichtes fest. Feiern Sie Etappensiege. Belohnen Sie sich. Und, nicht vergessen: Melden Sie die Erfolge auch in Ihr Team zurück, an diejenigen, die Sie in Ihrer persönlichen Kommunikation unterstützen.</p>
<p>Zum Thema Unterstützung für Führungskräfte sichern und organisieren gibt es eine eigene Podcast-Episode: <a href="https://social-ceo.letscast.fm/episode/es-braucht-ein-ganzes-dorf" target="_blank" rel="noopener">„Es braucht ein ganzes Dorf &#8230;&#8220;</a></p>
<p><em>_</em></p>
<p><em>Artikelbild: Canva/Ki-Bildgenerator</em></p>
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		<title>Der Personal-Branding-Canvas: Wertvolles Tool für Social CEOs, Corporate Influencer und Persönlichkeiten</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-neues-tool-fuer-social-ceos-corporate-influencer-und-persoenlichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 05:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Social CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Personal-Branding-Canvas ist ein wertvolles Werkzeug aus meiner Beratungspraxis, das ich hier erstmals veröffentliche und kostenlos zur Verfügung stelle. Es hilft Ihnen dabei, Ihre persönliche Kommunikationsstrategie fundiert, aber zugleich mit Leichtigkeit und Freude zu erarbeiten. In diesem Beitrag stelle ich den Canvas vor. Ich sage Ihnen, wie und warum er Ihnen nützen kann. Und ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_29939" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29939" class="wp-image-29939 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200.png" alt="Personal-Branding-Canvas als Grafik" width="1200" height="817" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200.png 1200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-300x204.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-1030x701.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-768x523.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-705x480.png 705w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-29939" class="wp-caption-text"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Hier geht es zur Tool-Seite mit ausführlicher Anleitung, Download sowie weiteren wertvollen Inhalten.</a></p></div>
<p><strong>Der Personal-Branding-Canvas ist ein wertvolles Werkzeug aus meiner Beratungspraxis, das ich hier erstmals veröffentliche und kostenlos zur Verfügung stelle. Es hilft Ihnen dabei, Ihre persönliche Kommunikationsstrategie fundiert, aber zugleich mit Leichtigkeit und Freude zu erarbeiten. In diesem Beitrag stelle ich den Canvas vor. Ich sage Ihnen, wie und warum er Ihnen nützen kann. Und ich erläutere, warum ich mich für diese Bezeichnung entschieden habe.</strong></p>

<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Erhältlich in Englisch und in Deutsch</span></h3>
<p>Da ich auch mit vielen multinationalen Unternehmen zusammenarbeite, findet ein Teil meiner Beratungen, Workshops und Coachings in englischer Sprache statt. Deshalb veröffentliche ich den Personal-Branding-Canvas jetzt auch auf Englisch. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-tool-english/">Unter diesem Link finden Sie die englische Version.</a></p>
</div>
<p>Seit mehr als zwölf Jahren konzipiere und begleite ich Corporate-Influencer-Strategien und -Programme in Unternehmen ganz unterschiedlicher Größe, in ganz verschiedenen Branchen. Dabei arbeite ich sehr intensiv mit den beteiligten Menschen, in Workshops, aber auch in Einzelcoachings. Fast immer gehört zu einem solchen Programm eine Social-CEO-Strategie, die noch einmal besondere Aufmerksamkeit und intensive Erarbeitung erfordert. Bereits seit über zwanzig Jahren begleite ich Top-Manager, Führungskräfte sowie andere exponierte Köpfe auf ihrem Weg in ihre persönliche Kommunikation und in die digitalen Medien.</p>
<p>Was mit CEO-Blogs und dem Content-Marketing einzelner Persönlichkeiten begann, besteht heute zu großen Teilen aus einer aktiven Social-Media-Präsenz. Hier stellt derzeit LinkedIn den Goldstandard dar – aber keineswegs die einzige Plattform, über die es sich nachzudenken lohnt. Doch vor der Plattform-Auswahl gibt es einige viel wichtigere Überlegungen, die anschließend über den Erfolg entscheiden &#8230;</p>
<div class="wp_b_box"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Haben Sie es eilig? Dann springen Sie hier direkt zur Tool-Seite mit Downloads, Anleitung und weiteren wertvollen Inhalten &#8230;</a></div>
<h3>Warum ich Ihnen den Personal-Branding-Canvas schenke</h3>
<p>Seit ich Menschen berate und begleite, hat sich die digitale Welt sehr weiterentwickelt. Aber dabei  hat sich eines nicht verändert: Wer sichtbar werden und etwas bewirken will, braucht eine fundierte Strategie. Während ich so viele Persönlichkeiten in ganz unterschiedlichen Positionen begleiten durfte – sowohl in Gruppen als auch in Einzelcoachings –, habe ich meine eigene Methodik entwickelt. Sie hat sich in mittlerweile vielen tausend Beratungs- und Workshop-Stunden bewährt. Ich bin davon überzeugt und erlebe es stets aufs Neue, dass ich damit wirkliche Werte schaffen und zu Erfolg verhelfen kann. Mit der passenden Vorgehensweise lassen sich übrigens auch so mancher Umweg sowie so manche Frustration vermeiden.</p>
<p>Dies gelingt mit den richtigen Fragen, viel Erfahrung sowie meiner Herangehensweise, die sich natürlich nur teilweise in ein schriftliches Tool umsetzen lässt. Doch ein solches Tool kann sehr gut unterstützen. Damit es leicht fällt und Spaß macht, die ganz eigene Strategie umzusetzen, habe ich meine Methode mit allen Bestandteilen und Zielfragen für meine Kundenprojekte in diesen Canvas gegossen.</p>
<p>Mein „Purpose&#8220;, den ich (siehe das zentrale Feld) allerdings lieber „Sinn &amp; Motivation&#8220; nenne, besteht mehr und mehr darin, meine eigenen Tools nicht nur in meinen Beratungsmandaten einzusetzen, wenn doch so viel mehr Menschen davon profitieren können. Deswegen habe ich mich entschlossen, den Personal-Branding-Canvas inklusive Anleitung zu veröffentlichen und kostenlos zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Er ist bereits in der Praxis erprobt. Ich bin aber gespannt darauf, welche Erfahrungen Sie damit machen!</p>
<p>Die eigene Erarbeitung ersetzt sicherlich keine individuelle Beratung und Begleitung. Aber ich sehe, wie motiviert und eigenständig meine Coachees auch außerhalb der Beratungstermine mit meinen Methoden, Werkzeugen und Strukturen weiterarbeiten. Deswegen glaube ich daran, dass Ihnen der Personal-Branding-Canvas hilft und Sie auf Ihrem Weg ein großes Stück weiterbringen kann.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Warum das Tool „Personal-Branding&#8220;-Canvas heißt</span></h3>
<p>„Personenmarke&#8220;, „Personal Branding&#8220;, „Personal Brand&#8220;: Diese Begriffe sind durchaus umstritten. Manche Menschen mögen sie gar nicht verwenden.</p>
<p>In meiner Arbeit verwende ich ohnehin lieber den Begriff „Persönliche Kommunikationsstrategie&#8220;, denn genau darum geht es: Eine eigene Herangehensweise mit klaren Zielen für die eigene Kommunikation vor allem (aber nicht nur!) in digitalen Medien zu entwickeln. Denn Menschen sind keine Marken, sie werden nicht „gebrandet&#8220;, sondern sie kommunizieren mit anderen Menschen – lebendig und ständig in Entwicklung.</p>
<p>Dennoch habe ich nach einigem Überlegen die Bezeichnung „Personal-Branding-Canvas&#8220; gewählt. Dieser Titel ist kürzer und einfacher, und es entspricht viel eher dem, was Menschen in Suchmaschinen eingeben.</p>
</div>
<h3>Das bringt Ihnen der Personal-Branding-Canvas</h3>
<p>Der Personal-Branding-Canvas kann Sie ab jetzt in Ihrer gesamten persönlichen Kommunikation begleiten. Das Ergebnis wird sich im Laufe der Zeit verändern, und auch die Art ihn einzusetzen, ändert sich. Jedes Mal, wenn Sie mit dem Canvas arbeiten, machen Sie eine Momentaufnahme.</p>
<p>Richtig spannend wird es also erst, wenn Sie ihn regelmäßig erneut hervornehmen. Betrachten Sie die einzelnen Schritte als einen iterativen Prozess. Sie werden wahrscheinlich bereits beim ersten Mal mehrfach hin und her gehen, bevor Sie zufrieden sind. Die Erarbeitung selbst ist dabei ebenso wertvoll wie das Ergebnis, denn dabei wird Ihnen wahrscheinlich vieles klar werden.</p>
<ul>
<li>ein wertvolles Tool, das bisher nur im Rahmen eines bezahlten Beratungsmandats verfügbar war</li>
<li>einen neuen, frischen Ansatz, um sich mit Freude und Leichtigkeit zu überlegen, was Sie wie erreichen wollen</li>
<li>eine bewährte und wirkungsvolle Methodik</li>
<li>eine gut gestaltete Übersicht, in der alles Wesentliche auf einen Blick erkennbar ist</li>
<li>eine systematische Herangehensweise, bei der Sie keinen wichtigen Aspekt vergessen</li>
<li>kurze, prägnante Zielfragen, mit denen Sie sofort auf den Punkt kommen</li>
<li>viele mögliche Optionen, Ihre Strategie ganz individuell zu erarbeiten</li>
<li>handfeste Ergebnisse, die Sie immer wieder hervornehmen können</li>
<li>einen Status, um Ihren Erfolg zu starten und weiter auszubauen</li>
<li>eine hervorragende Möglichkeit, um gemeinsam mit anderen Menschen im Unternehmen oder einem „Buddy&#8220; zu arbeiten</li>
<li>ein Werkzeug, das Sie ab jetzt regelmäßig und vielseitig einsetzen</li>
</ul>
<h3><span style="font-size: 20px; font-weight: 600;">Tool-Seite: Anleitung, Download und weitere wertvolle Inhalte</span></h3>
<p>Damit Sie den Personal-Branding-Canvas mit meiner Methodik nutzen können, habe ich für das Tool eine eigene, ausführliche Seite erstellt.</p>
<p>Hier finden Sie auch die Grafik sowie ein hochauflösendes PDF für den Druck.</p>
<p>Zudem beschreibe ich die in Workshops erprobte Methodik in einer ausführlichen Anleitung. Sie bietet verschiedene Herangehensweisen und liefert Raum für eigene Vorlieben in der Erarbeitung.</p>
<p>Weitere wertvolle Inhalte bereite ich gerade vor.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Hier geht es zur ausführlichen Seite.</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-english/">Here is the link to the detailed page in English.</a></p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>PS: Demnächst veröffentliche ich ein weiteres Tool. Sie wollen sofort davon erfahren? <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Abonnieren Sie meinen Newsletter! </a></p>
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		<title>Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/haben-sie-zu-wenige-social-media-kontakte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 04:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum es sich lohnt, ein sensibles Thema genauer zu betrachten „Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?&#8220; – Das ist zugegebenermaßen eine heikle Frage. Soll man Personen(-marken) dazu ermutigen, ihr Netzwerk aktiv stark zu vergrößern? Niemand möchte schließlich als Kontaktsammler oder Spam-Person abgestempelt werden. Ich finde: Man sollte es ihnen raten. Aber mit den richtigen Vorzeichen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29459" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-705x397.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></h2>
<h2>Warum es sich lohnt, ein sensibles Thema genauer zu betrachten</h2>
<p><strong>„Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?&#8220; – Das ist zugegebenermaßen eine heikle Frage. Soll man Personen(-marken) dazu ermutigen, ihr Netzwerk aktiv stark zu vergrößern? Niemand möchte schließlich als Kontaktsammler oder Spam-Person abgestempelt werden. Ich finde: Man sollte es ihnen raten. Aber mit den richtigen Vorzeichen und nach genauer Überlegung. </strong></p>

<p>Das schiere Sammeln von Kontakten um der Zahlen willen ist in seriösen Kommunikationskreisen verpönt. Zu Recht. Zeugt es doch von viel Eigeninteresse der Kontaktsammelnden und von wenig eigenem Interesse an den Menschen hinter den Accounts und am Austausch mit diesen.</p>
<p>Aber auch aus Sicht des Absenders muss man von solchen Zahlenspielen dringend abraten. Je unspezifischer das eigene Netzwerk zusammengestellt ist, desto weniger hat es diesen Namen verdient. Die Interaktionsrate sinkt. Eine Bindung der Gegenüber an den betreffenden Account entsteht kaum. Zudem mögen viele potentielle Empfänger eine große Reichweite suggerieren. Aber der tatsächliche Anteil der Zielgruppe, bezogen auf die strategischen Ziele des Betreffenden, ist wahrscheinlich verschwindend gering.</p>
<p>Daher ist es ein wirklich sensibles Thema, wenn man Personen(-marken) – etwa im Corporate-Influencer-Coaching – dazu ermutigt, ihr Netzwerk aktiv zu vergrößern. Sie sollen ja eben nicht zu kontaktsammelnden Spammern werden. Doch tatsächlich gewinnt ein aktiv und nachhaltig aufgebautes, stetig wachsendes Netzwerk an Qualität, und zwar idealerweise für alle Beteiligten.</p>
<h3>Warum manche Netzwerke einfach nicht wachsen</h3>
<p>Gerade in Corporate-Influencer-Projekten, in denen ich einzelne Personen sehr eng begleite, stelle ich oft fest: Die Betreffenden investieren viel Zeit in die eigene Personenmarkenstrategie, in die Konzeption, Planung sowie Erstellung von Inhalten. Doch die Zahl ihrer Kontakte, etwa auf LinkedIn, wächst auch über einen längeren Zeitraum nur sehr langsam.</p>
<p><strong>Das kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise:</strong></p>
<ul>
<li>Der oder die Betreffende möchte eben nicht in den Verdacht geraten Kontakte einfach zu sammeln.</li>
<li>Es wird bereits so viel Zeit investiert, dass die gezielte Recherche nach möglichen neuen Kontakten zu kurz kommt. Es wird also oft auch einfach vergessen.</li>
<li>Es ist kein Bewusstsein dafür vorhanden, wie wichtig und nutzenstiftend ein wachsendes Netzwerk sein kann.</li>
<li>Es herrscht die Befürchtung vor, dass mit einer wachsenden Zahl der Kontakte auch der unverwünschte (Verkaufs-/Sales-Spam) zunimmt.</li>
</ul>
<p>Doch gerade die Befürchtungen, die dem Ausbau entgegenstehen, lassen sich mit einer aktiven Vorgehensweise ausräumen. Individuelle Vorlieben und Gegebenheiten sind dabei aber unbedingt zu berücksichtigen.</p>
<h3>Die Sache mit den kritischen Massen</h3>
<p>Kontakte um der Zahlen willen zu sammeln: Das ist zwar nicht sinnvoll, wie wir bereits herausgearbeitet haben. Doch viel Aufwand in hochwertige Inhalte zu investieren, die dann kaum jemand sieht: Das ist bestenfalls Zeitverschwendung. Wer also bestimmte (Kommunikations-)Ziele verfolgt, wer sich als Corporate Influencer oder anderweitig als Personenmarke sichtbar machen will, wer auf Marketingerfolge einzahlen will, braucht eine gewisse Größe der Community.</p>
<p>Je nach Zielen, Branche, Spezialisierung und persönlichem Umfeld, kann die erforderliche kritische Masse sehr unterschiedlich ausfallen. Ein sehr sichtbarer Social CEO auf LinkedIn, der nicht über einen gewissen Zeitraum mindestens eine deutlich vierstellige Zahl aufweist, macht womöglich etwas falsch – oder zumindest das behauptete Selbstbild unglaubwürdig. Aber gerade in solchen Fällen lohnt sich eine differenzierte Vorgehensweise statt des schieren Sammelns. Denn dann wird das Ganze mit der Zeit eine produktive Eigendynamik entwickeln.</p>
<h3>Versionen der persönlichen Kontaktannahmepolitik</h3>
<p>Jetzt einmal abgesehen von den offensiven Kontaktsammlern: Verschiedene Menschen gehen ganz unterschiedlich bei der Annahme von Kontaktanfragen vor.</p>
<ul>
<li>Die einen bestätigen nahezu alle Anfragen und stellen auch selbst sehr viele. Meistens sind solche Menschen dann auch ziemlich tolerant gegenüber dem ganzen Sales-Spam, der sich fast zwangsläufig über ihnen entlädt.</li>
<li>Die anderen selektieren ihr Netzwerk genauer, prüfen beispielsweise anhand bestimmter Kriterien, ob es sich um Spam-Accounts handeln könnte. Sie nehmen aber dennoch auch Anfragen von bisher Unbekannten an – entweder relativ großzügig, oder nur dann, wenn es bereits gemeinsame Kontakte gibt.</li>
<li>Dann gibt es aber auch noch die sehr restriktiven Netzwerker:innen, die sich auch in Social Media nur mit solchen Accounts verbinden, deren Inhaber:innen sie persönlich kennen.</li>
</ul>
<p>Zwischen diesen drei Vorgehensweisen, die alle ihre begründete Berechtigung haben, gibt es jede nur denkbare Abstufung. Oft unterscheidet sich die Vorgehensweise ein- und derselben Person auf unterschiedlichen Plattformen.</p>
<h3>Im Reaktionsmodus steckengeblieben?</h3>
<p>Vor allem aber sollte man unterscheiden zwischen einer eher reaktiven und einer aktiven Kontaktannahmepolitik. Viele Menschen nehmen zwar großzügig Kontaktanfragen an, erhalten oft auch sehr viele solche, stellen aber kaum einmal selbst welche. Will heißen: Viel zu viele Menschen schaffen zu wenig Werte für sich und andere im Netzwerk, weil sie im Reaktionsmodus steckenbleiben.</p>
<p>Wie viele qualitätvolle Anfragen, aus denen gegenseitiger Nutzen entsteht, hängt bei einer solchen Vorgehensweise vor allem vom Engagement der Gegenüber ab, und damit auch ein Stück weit von dem Zufall, dass und ob die Richtigen zu Ihnen finden.</p>
<p>Natürlich bestimmen Ihre Aktivitäten in dem betreffenden Netzwerk mit über die Zahl und Qualität der Anfragen. Je besser Sie vernetzt sind, je aktiver Sie posten und interagieren und je häufiger andere Sie erwähnen oder bei Ihnen kommentieren, desto höher wird der Anteil wertvoller neuer Anfragen werden. Allerdings steigt mit diese Zahl erfahrungsgemäß auch die Anzahl weniger interessanter Interaktionen.</p>
<h3>Darum sollten Sie aktiv Ihr Netzwerk erweitern</h3>
<p>Daher ist eine aktive Gestaltung des eigenen Netzwerks durch selbstgestellte Kontaktanfragen aus meiner Sicht sehr sinnvoll. Dies gilt auch und sogar gerade ganz besonders dann, wenn Sie viele Kontaktanfragen erhalten.</p>
<p>Bleiben Sie dagegen nur im Reaktionsmodus stecken, dann ist eines ziemlich sicher: Eine relativ große Zahl der Anfragenden kommt vor allem deswegen auf Sie zu, weil er oder sie sich davon einen direkten einseitigen Vorteil verspricht und Ihnen beispielsweise auf sehr nervende Weise etwas verkaufen will, an dem Sie gar kein Interesse haben.</p>
<h3><span style="font-size: 20px; font-weight: 600;">Alle Menschen sind gleich viel wert – aber nicht jeder Kontakt ist wertvoll</span></h3>
<p>Einen (potentiellen) Kontakt als mehr oder weniger „wertvoll&#8220; zu deklarieren, das ist ganz dünnes Eis. Es sollte immer in einen Kontext gestellt werden. Denn abgesehen von Fakeprofilen steht ja hinter jedem Account ein echter Mensch, der zunächst einmal Wertschätzung und einen Vertrauensvorsprung verdient hat.</p>
<p>Doch die Sache gilt ja für beide Seiten: Netzwerken funktioniert dann gut, wenn alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. Zwar ist es sehr sinnvoll, die eigene Filterblase zu verlassen. Auch fände ich es sehr langweilig und wenig fruchtbar, wenn man sich nur solche Bekannten aussuchen würde, mit denen man alle Werte, Ansichten und Verhaltenweisen teilt. Toleranz stellt eine sehr wichtige Qualität dar. Auch wenn jemand mal nervt, bin ich immer geneigt, zunächst einmal das Beste anzunehmen – und nicht gleich bösen Willen vorauszusetzen.</p>
<p>Auch können gerade solche Kontakte sich als sehr interessant und wertvoll erweisen, die nicht nur gemäß den eigenen strategischen oder gar Verkaufszielen ausgewählt sind.</p>
<p>Doch gerade deswegen lohnt es sich, das eigene Netzwerk aktiv zu gestalten. Denn selbst wenn die Spammer und Sammler ausbleiben, verharren Sie ansonsten womöglich nur in Ihrer eigenen Filterblase. Oder Sie sind eben doch mittelfristig genervt von den vielen wenig qualitätvollen Anfragen, denen man bereits ansieht, dass sie automatisiert erfolgen und ziemlich sicher nicht auf Wertschöpfung im Netzwerk abzielen.</p>
<h3>Wachstum steckt in den schwachen Bindungen</h3>
<p>Das eigentliche Wachstumspotential in Netzwerken steckt nicht im engeren Umkreis, sondern in den sogenannten „schwachen Bindungen“. Das hat Mark Granovetter (<a href="https://www.jstor.org/stable/2776392" target="_blank" rel="noopener">The Strength of Weak Ties</a>) bereits 1973 herausgefunden, und die Studienergebnisse gelten bis heute, in den schnellen digitalen Zeiten erstaunlicherweise uneingeschränkt. Zuwachs, und das gilt eben auch für Kunden und Empfehler, geschieht nicht allein über die eigenen, direkten engen Beziehungen zu anderen (<em>strong ties)</em>, sondern über die weiteren Verzweigungen im Netzwerk.</p>
<p>Neues erfahren, bisher unbekannte sehr interessante Menschen kennenlernen, vielleicht sogar von lebensverändernden Sichtweisen erfahren: All dies ist wahrscheinlicher, je verdünnter das Netzwerk ist; je weiter also der betreffende neue Kontakt von einem selbst entfernt ist. Diese Menschen zu finden, erfordert einige Recherche. Aber wenn Sie es einmal heraushaben, wird es mit der Zeit leichter,</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a></p>
<h3>Bitte niemals die starken Verbindungen vernachlässigen</h3>
<p>Um aber an diese <em>weak ties</em> heranzukommen, braucht man zunächst die <em>strong ties</em> als eine Art Netzwerkknoten oder Schnittstelle, über die sich Botschaften, Inhalte, Reputation weiterverbreiten. Jeder einzelne Kunde, jeder Kontakt eines einzelnen Vertriebsmitarbeiters, Beraters, Unternehmensvertreters stellt potentiell einen solchen Netzwerkknoten dar. Man könnte diese neudeutsch, analog zum „Content Hub“, die „Contact Hubs“ nennen.</p>
<p>Jeder Mensch kann nur eine bestimmte Zahl an Kontakten wirklich erfassen und aktiv pflegen. Die sogenannte Dunbar-Zahl Dunbar-Zahl von 150 „bezeichnet eine hypothetische, kognitive Grenze der Anzahl an Menschen, mit denen ein Individuum soziale Beziehungen unterhalten kann.&#8220; (<a href="https://lexikon.stangl.eu/12337/dunbar-zahl" target="_blank" rel="noopener">Stangl, 2022</a>)</p>
<p>Die Zahl der Personen, mit denen ein Mensch in wirklich regelmäßigem intensivem Austausch stehen kann, mag je nach Individuum variieren. Doch ist sie noch deutlich geringer. Daher geht es bei der Pflege des wachsenden Netzwerkes um einen gesunden Mix zwischen Reichweite und intensivem Austausch, innerhalb eines dynamischen Kontruktes, das sich ständig verändert. Dieser Tatsache gilt es Rechnung zu tragen.</p>
<h3>Netzwerkpflege: kontinuierliche Arbeit – die sich lohnt!</h3>
<p>Deswegen wird sich Ihre eigene Kontaktannahmepolitik verändern und weiterentwickeln. Sie wird Schwankungen sowie Wellenbewegungen unterworfen sind. Es wird Sättigungskurven geben und womöglich auch große Ausschläge nach oben, wenn Sie bei einem Anlass in den Netzwerken anderer Menschen einmal besonders sichtbar sind.</p>
<p>Niemand kann Ihnen die Arbeit abnehmen, die mit dem nachhaltigen Aufbau eines wertvollen Netzwerks verbunden ist. Ebensowenig wie die ständige Pflege der digitalen Beziehungen. So ein Netzwerk hält nicht von selbst zusammen, sondern erfordert Aufmerksamkeit, Engagement und Energie. Doch es lohnt sich. Netzwerke neigen dazu, sich selbst zu verstärken: Ein hochwertiges, nachhaltig aufgebautes Netzwerk wird mit der Zeit immer qualifizierter werden.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">So finden Sie aktiv neue, interessante Kontakte</span></h3>
<p>Wenn Sie sich nicht darauf verlassen wollen, dass die Richtigen zu Ihnen finden, gibt es viele Möglichkeiten, neue interessante Kontakte in sozialen Netzwerken zu finden. Hier einige einfache Beispiele:</p>
<p><strong>Direkt</strong></p>
<ul>
<li>Menschen, denen Sie bereits persönlich begegnet sind, per Suche in sozialen Netzwerken wiederfinden</li>
<li>Social-Media-Links folgen (etwa in E-Mail-Footern oder auf Websites)</li>
</ul>
<p><strong>Über bestehende Kontakte (<em>strong ties</em>):</strong></p>
<ul>
<li>Likes/Reactions unter Postings in Ihrem Netzwerk</li>
<li>Kommentare in Ihrem Netzwerk</li>
<li>Empfehlungen/Erwähnungen Ihrer bestehenden Kontakte</li>
<li>(virtuelle) Veranstaltungen</li>
</ul>
<p><strong>Ohne direkte Verbindung (<em>weak ties</em>):</strong></p>
<ul>
<li>interessante Hashtags recherchieren und diesen folgen (z. B. auf LinkedIn oder Instagram)</li>
<li>Suche nach Themen über die Suchfunktion</li>
<li>Vorschläge des Algorithmus anhand der eigenen Interessen</li>
<li>Gruppen (z. B. auf Facebook oder LinkedIn)</li>
</ul>
</div>
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		<title>Wie werde ich Corporate Influencer?</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wie-werde-ich-corporate-influencer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 04:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=28927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wird man vom sichtbaren Unternehmensangehörigen zum Corporate Influencer? Geht das überhaupt ohne offizielle Bestellung? – Wie man Corporate-Influencer-Programme startet, was dabei zu beachten ist und wie Mitarbeitende erfolgreich eingebunden werden: Darum geht es hier im PR-Doktor häufig. Dieser Beitrag richtet sich jedoch vor allem direkt an einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, an Führungskräfte ebenso wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29465" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/07/corporate_influencer_werden.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/07/corporate_influencer_werden.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/07/corporate_influencer_werden-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/07/corporate_influencer_werden-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/07/corporate_influencer_werden-705x397.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<p><strong>Wie wird man vom sichtbaren Unternehmensangehörigen zum Corporate Influencer? Geht das überhaupt ohne offizielle Bestellung? – Wie man Corporate-Influencer-Programme startet, was dabei zu beachten ist und wie Mitarbeitende erfolgreich eingebunden werden: <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/category/markenbotschafter/">Darum geht es hier im PR-Doktor häufig</a>. Dieser Beitrag richtet sich jedoch vor allem direkt an einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, an Führungskräfte ebenso wie an Mitarbeitende aus allen anderen Unternehmensebenen. Es geht um Entscheidungskriterien und Stolperfallen ebenso wie um die richtigen Fragen zum Start in das berufliche <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/category/personal-branding/">Personal Branding</a>. </strong></p>

<p>Viele Unternehmen haben es schon: ein Corporate-Influencer-Programm. In manchen Firmen wollen die Entscheider aus unterschiedlichsten Gründen immer noch nichts davon wissen oder fangen gerade erst an, sich der Thematik anzunähern. Doch oft sind Mitarbeitende längst viel weiter als die offiziellen Kommunikationsabteilungen und engagieren sich auch mit beruflichen Themen bereits sehr aktiv in sozialen Netzwerken. Doch wie wird man vom sichtbaren Unternehmensangehörigen zum Corporate Influencer? Geht das überhaupt ohne offizielle Bestellung seitens des Arbeitgebers? Und was sollten Sie beachten, bevor Sie sich in eigener Initiative für Unternehmensthemen sichtbar machen?</p>
<h3>Sind Sie vielleicht längst ein Corporate Influencer?</h3>
<p>Eine wirklich einheitliche Begrifflichkeit gibt es noch nicht. In manchen Unternehmen werden die offiziell an einem Programm Teilnehmenden als „Markenbotschafter&#8220; bezeichnet. Andere Menschen verwenden den Begriff „Corporate Influencer&#8220; auch dann, wenn es nur einzelne sichtbare Köpfe aus dem Unternehmen gibt; oder wenn viele Mitarbeitende zwar sichtbar sind, aber weder an einem Programm teilnehmen noch eine eigene Initiative ins Leben gerufen haben. Weitere Begriffe wie etwa „Brand Ambassadors&#8220;, die englische Übersetzung von „Markenbotschafter&#8220;, werden auch zuweilen verwendet. Ich habe mittlerweile auch schon einige andere Bezeichnungen gehört. Entscheidend ist, dass sie für die Beteiligten passt und dass alle sich darin einig sind, was gemeint ist.</p>
<p>Fest steht: Sobald Sie als Unternehmensangehörige*r erkennbar sind und vor allem dann, wenn Sie sich beispielsweise in sozialen Netzwerken beruflich äußern, werden Sie als Vertreterin oder Vertreter der Marke wahrgenommen. Dies geschieht meist unabhängig davon, ob es Ihnen bewusst ist oder ob Ihr Arbeitgeber Sie in dieser Rolle wertschätzt und unterstützt. Denken Sie nur an die Fahrerin eines Lieferwagens mit Firmenaufschritt, die im Straßenverkehr andere gefährdet.</p>
<h3>Bewusst gestalten – Sicherheit schaffen</h3>
<p>Wie Sie es nun nennen, und ob Sie sich selbst als Corporate Influencer oder als Markenbotschafter*in verstehen: In dem Moment, in dem Sie sich in Social Media als einem Unternehmen zugehörig sichtbar machen, sollten Sie sich auch Gedanken über Ihre Rolle ebenso wie über rechtliche Aspekte machen und sich idealerweise auch innerhalb des Unternehmens abstimmen.</p>
<p>Dies dient allein schon Ihrer eigenen Sicherheit. Je informierter Sie an die Sache herangehen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie beispielsweise versehentlich und unbeabsichtigt Schleichwerbung machen, gegen unternehmensinterne oder branchenbezogene Regeln verstoßen.</p>
<p>Spätestens also wenn Sie bereits ein Profil etwa in einem Business-Netzwerk wie LinkedIn oder XING aktiv bespielen, ebenso aber wenn Sie auf Facebook, Twitter oder Instagram in Ihrer beruflichen Identität erkennbar sind, sollten Sie sich einige Fragen stellen.</p>
<p>Sie nehmen bereits an einem entsprechenden Programm im Unternehmen teil? Dann haben Sie natürlich viele der Fragen bereits für sich geklärt. Aber womöglich finden Sie die eine oder andere Anregung, Ihre eigene Rolle noch einmal zu reflektieren und den einen oder anderen Aspekt zu vertiefen.</p>
<h3>Fragen, die sich jeder (angehende) Corporate Influencer stellen sollte:</h3>
<h4>Gibt es im Unternehmen schon ein Corporate-Influencer-Programm?</h4>
<p>Falls Sie nicht ohnehin schon daran teilnehmen: Unwahrscheinlich, dass Sie noch nicht davon erfahren haben, wenn es eines gibt – aber nicht unmöglich. In vielen Unternehmen starten Corporate-Influencer-Programme erst einmal als Pilotprojekt mit einer kleinen Gruppe. Idealerweise wird darüber offen und transparent kommuniziert. Aber gerade in größeren Unternehmen mit multinationalen Standorten erfahren nicht immer alle davon. Es hängt sehr von der Art des Programms ab, ob eine Teilnahme ohne Weiteres sofort möglich ist. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-strategie-typologie-beispiele/">Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene idealtypische Formen von Programmen.</a> Die genaue Ausprägung ist aber meistens so individuell wie das Unternehmen und seine Belegschaft selbst.</p>
<p>Häufig jedoch können alle von den Erfahrungen der Pilotinnen und Piloten im Startprogramm lernen. Eine genauere Nachfrage lohnt sich oft, und einem informellen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen steht ja darüber hinaus meistens nichts entgegen.</p>
<h4>Kenne ich die Social-Media-Guidelines?</h4>
<p>Klingt banal, ist es aber nicht. Tatsächlich haben immer noch lange nicht alle Unternehmen aktuelle <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/social-media-guidelines-unternehmen/">Social-Media-Guidelines</a>, die den Namen auch verdient haben. Doch wenn es bei Ihrem Arbeitgeber welche gibt, dann sollten Sie diese auch kennen, sobald Sie sich in sozialen Netzwerken bewegen. Oft verbergen sich hier wirklich wertvolle Tipps und Informationen.</p>
<h4>Wo möchte ich mit meiner beruflich orientierten Personenmarke hin?</h4>
<p>Fachliche Expertise zeigen, Vorbild für den Nachwuchs sein, <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">zu gemeinsamen Werten</a> in einer Community beitragen, bestimmte Themen nach vorne bringen oder einfach nur zeigen, wie gerne man den eigenen  Job macht: Wer sich anderen Menschen zeigt und sich mit ihnen austauscht – und das gilt nicht nur in Social Media –, sollte sich beizeiten Gedanken über Selbstbild und Fremdbild machen. Persönliche Ziele und Unternehmensziele sind nicht immer komplett deckungsgleich, haben aber idealerweise zumindest eine große Schnittmenge. Diese gilt es abzugrenzen beziehungsweise auszuloten.</p>
<p>Personal Branding, also die gezielte Gestaltung der eigenen Außenwirkung nicht nur in sozialen Netzwerken, braucht immer eine persönliche Kommunikationsstrategie. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/category/personal-branding/">Mehr dazu finden Sie beispielsweise hier</a>. Darüber hinaus sollten Sie sich Gedanken zur Themenfindung, zur Entwicklung der Inhalte inklusive Formulierung und Gestaltung machen. Auch über Ihr <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/zeit-budget-social-media/">Zeitbudget für soziale Netzwerke</a> sollten Sie nachdenken. In diesem Zusammenhang bietet es sich wiederum an, mit den Vorgesetzten zu klären, ob und inwieweit Sie sich in Ihrer Arbeitszeit beruflich in Social Media bewegen dürfen.</p>
<h4>Brauche ich eine Genehmigung, um loszulegen?</h4>
<p>In dem Moment, in dem jemand als offizieller Corporate Influencer bestellt ist, sind bestimmte Regeln zu beachten. Hier ist natürlich vor allem der Arbeitgeber in der Pflicht zu informieren und Vorsorge zu treffen. Grundsätzlich steht es natürlich jedem Menschen frei, Profile in sozialen Netzwerken anzulegen, von bestimmten Ausnahmen abgesehen.</p>
<p>Doch nicht jede*r ist ein Pressesprecher, auch nicht diejenigen, die aus eigener Initiative schon große Sichtbarkeit in digitalen Medien aufgebaut haben. Wer nicht offiziell dazu bestellt ist, für das Unternehmen zu sprechen, sollte besonders bei sensiblen Themen sehr genau hinschauen und lieber einmal mehr um Rat fragen oder sich mit einem Kollegen beziehungsweise Vorgesetzten beraten.</p>
<p>Auch lohnt es sich nachzufragen, welche Informations-, Fortbildungs- und Unterstützungsangebote es vielleicht über die Social-Media-Guidelines hinaus gibt. In vielen Unternehmen, in denen noch kein regelrechtes Programm vorhanden ist, besteht zumindest ein Bewusstsein für das Thema.</p>
<p>Dass alle Regeln der Geheimhaltung sowie andere Regelungen auch für Äußerungen in sozialen Netzwerken gelten, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben; ebenso die Tatsache, dass man nicht immer nur an die großen öffentlichen Plattformen denken sollte, sondern auch an Mikronetzwerke, etwa in Messengern oder geschlossenen Chatgruppen.</p>
<p>Kann ein Unternehmen aber seinen Mitarbeitenden verbieten, Profile auf einer Plattform anzulegen, beispielsweise auf XING oder LinkedIn, oder sich in allen oder in bestimmten sozialen Netzwerken als Unternehmensangehörige zu zeigen? Was kann der Arbeitgeber verbieten, was nicht?</p>
<p>Hierzu sagt der Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke:</p>
<p><em>„Das Anlegen von Accounts kann der Arbeitgeber nicht verhindern. Auch wird er im Regelfall nicht verhindern können, dass er als Arbeitgeber angegeben wird. Ausnahmen können vorliegen, wenn ein besonderes Interesse des Arbeitgebers vorliegt und dies wirksam vereinbart wurde. Denn es stellt einen Nachteil für Arbeitnehmer da, wenn sie privat ständig darauf achten müssen, ihre Arbeitgeber nicht preiszugeben. Ein solches besonderes Interesse ist zum Beispiel im Sicherheitssektor oder in bestimmten wirtschaftlichen Konkurrenzkonstellationen vorstellbar.</em></p>
<p><em>Ferner kann ein Unternehmen private Handlungen untersagen, die zum Nachteil des Unternehmens führen können. Es ist zwar nicht erlaubt, private Accounts von Mitarbeitern zu überwachen. Allerdings können und müssen Arbeitgeber in manchen Fällen sogar tätig werden, wenn ihre Mitarbeiter sich in der Öffentlichkeit ungebührlich oder gar strafwidrig verhalten. Dabei können sie den Mitarbeitern zwar auch strafbare private Ansichten nicht untersagen. Unternehmen können jedoch je nach Schweregrad Mitarbeiter kündigen. Eine Kündigung ist vor allem dann möglich, wenn Mitarbeiter in der Öffentlichkeit strafbare Ansichten kundtun. Das gilt vor allem, wenn die Aussagen der Unternehmensphilosophie widersprechen.&#8220;</em> (zitiert aus dem Buch: <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/markenbotschafterbuch/">Markenbotschafter – Erfolg mit Corporate Influencern</a>)</p>
<h4>Weiß ich, was ich aus rechtlicher Sicht tun darf – und wo ich aufpassen muss?</h4>
<p>Auch bei dieser Frage helfen oft die Social-Media-Guidelines bereits weiter. Doch wenn es im Unternehmen weder diese gibt, geschweige denn ein Corporate-Influencer-Programm, liegt die Verantwortung oft zunächst bei den Einzelnen, die sich aus Eigeninitiative engagieren.</p>
<p>Daher gilt für die berufliche Präsenz ebenso wie für jede private Aktivität im Netz: Über die grundlegenden Regeln sollten Sie sich informieren. Dazu gehören beispielsweise <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/zitieren-verlinken-bildrechte-urheberrecht-strafen/">Urheber-, Persönlichkeits- und Zitatrechte</a>. Aber auch Schleichwerbung und Kennzeichnungspflichten gehören zum Pflichtwissen für informierte Internetnutzer.</p>
<h4>Wen kann ich im Fall der Fälle ansprechen?</h4>
<p>Wer sich in sozialen Netzwerken zeigt, kann nicht vermeiden, auch einmal einen Fehler zu machen oder mit einer unbedachten Äußerung anzuecken. Darüber hinaus erfährt er oder sie aber womöglich auch schneller als das offizielle Monitoring von Entwicklungen, die dem Unternehmen schaden könnten oder von denen die Unternehmenskommunikation und die Unternehmensleitung zumindest wissen sollten. Daher sind gut vernetzte Mitarbeitende, die das Ohr an der Community haben, sehr wertvoll.</p>
<p>Sowohl für den einen Fall (Sie brauchen Unterstützung) als auch den anderen Fall (Sie möchten etwas mitteilen), sollten Sie bereits wissen, an wen Sie sich kurzfristig wenden können. Dies erst zu recherchieren, wenn es eilt, kostet oft wertvolle Zeit, die für die rasche Krisenintervention besser genutzt ist.</p>
<h4>Kann ich selbst ein Corporate-Influencer-Programm starten?</h4>
<p>Tatsächlich gibt es immer mehr sogenannte Graswurzelbewegungen, in denen sich Unternehmensangehörige selbst organisieren und als Markenbotschafter*innen für das Arbeitgeber-Unternehmen engagieren. Die wohl bekannteste dieser Bewegungen ist die der „Telekom Botschafter&#8220;:</p>
<p><em>„Die Telekom Botschafter sind ein selbstorganisiertes Menschen-Netzwerk der Deutschen Telekom mit folgender Mission: ,Wir als Telekom Botschafter begeistern mit magenta Werkstolz unsere Kunden und Kollegen. Wir helfen, motivieren und geben der Telekom ein persönliches Gesicht.&#8216; Die Community hat sich aus einer Grassroot-Initiative entwickelt und bringt den Alltag bei der Telekom in die Öffentlichkeit. Die Initiative ist eine deutschlandweit bekannte und etablierte Größe – dokumentiert durch zahlreiche Auszeichnungen.&#8220; (zitiert nach: <a href="https://www.telekom.com/de/blog/konzern/artikel/telekom-botschafter-stellen-sich-vor-595738" target="_blank" rel="noopener">Winfried Ebner, Blog.Telekom, 01.05.2021</a>)</em></p>
<p>Die Telekom-Botschafter bilden zudem ein sehr gutes Beispiel dafür, wie das betreffende Unternehmen sehr positiv und unterstützend reagiert. Nicht immer und in allen Unternehmen ist dies gleichermaßen der Fall. Dabei finde ich es persönlich unverständlich, warum manche Arbeitgeber empfindlich auf begeisterte Arbeitnehmer reagieren, die das deutlich zeigen wollen. Hier herrschen manchmal womöglich beiderseits Missverständnisse vor, die zu klären sich lohnen würde.</p>
<p>Aber natürlich kann nicht jede*r Mitarbeitende ohne offizielle Beauftragung und erst recht nicht in der Arbeitszeit irgendein Programm starten. So oder so funktionieren solche Programme am besten, wenn möglichst viele Beteiligte an einem Strang ziehen. Insofern würde ich immer eher raten, sich mit Kommunikationsverantwortlichen und Unternehmensleitung zusammenzusetzen und hier erst einmal die Möglichkeiten auszuloten. Vielleicht gibt es ja längst Überlegungen zu einem solchen Programm.</p>
<h4>Wen kann ich mir als Beispiel nehmen?</h4>
<p>Listen mit sehr sichtbaren Corporate Influencern gibt es mittlerweile sehr viele, oft beziehen sie sich aber exklusiv auf Menschen aus der Unternehmensleitung. Aber schauen Sie sich doch erst einmal im Kreis der eigenen Kolleginnen und Kollegen sowie in Ihrem Netzwerk um. Beobachten Sie für sich, was bei Ihnen selbst gut ankommt und was bei Ihnen eher Ablehnung erzeugt – und vor allem, warum. Sie sollen natürlich nicht kopieren. Aber um die eigene Präsenz auf- und auszubauen, lohnt es sich, genau hinzuschauen. Bedenken Sie dabei allerdings bitte auch, dass Sie von außen <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/digitale-persoenlichkeit-personal-branding-personenmarke/">nur einen Bruchteil dessen sehen</a>, was die Aktivitäten und das Netzwerken anderer Menschen tatsächlich erfolgreich macht.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/case-study-schwabe-austria-corporate-influencer/">In dieser Case Study</a>, die ich zusammen mit meinem Kunden Schwabe Austria veröffentlicht habe, finden Sie verschiedene persönliche Vorgehensweisen, komplett mit den dazugehörigen KPI.</p>
<p>Sehr hilfreich kann es sein, sich einen „Buddy&#8220; zu suchen, eine Sparringspartnerin oder einen Sparringspartner, um sich auszutauschen, Feedback zu geben und zu nehmen und in Zweifelsfällen um Rat zu fragen.</p>
<p>Denn letztlich muss jeder und jede den ganz eigenen Weg finden – ob nun ganz in eigener Initiative oder als Teil einer größeren Gruppe in einem Programm.</p>
<address class="author"> </address>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wie-werde-ich-corporate-influencer/">Wie werde ich Corporate Influencer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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		<item>
		<title>Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 05:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show „Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-28244 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg" alt="Poesiealbum mit Spruch: &quot;Blüh wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein, nicht wie die stolze Rose, die nur bewundert will sein.&quot;" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-705x397.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></h2>
<h2>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show</h2>
<p><strong>„Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit mit Corporate Influencern ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht: Sehr viele Menschen sind eher zu bescheiden als zu selbstbewusst in ihrem öffentlichen (nicht nur digitalen) Auftreten. Warum sie damit der eigenen Sache mehr schaden als nützen und warum eine große Zahl der allzu ichbezogenen Postings in Wirklichkeit wohl die Kehrseite ein- und desselben Selbstbildes sind: Darum geht es in diesem Beitrag. Außerdem: Wie Sie an einer gesunden, wirkungsvollen Selbstdarstellung arbeiten sowie andere, beispielsweise in Ihrem Corporate-Influencer-Projekt, dabei unterstützen.</strong></p>

<blockquote><p>„Treffen Sie bitte mal eine derart lobende Aussage über sich selbst, dass Sie innerlich etwas erröten.&#8220;</p>
<p>„Hm, ich weiß nicht &#8230; Das klingt jetzt ziemlich angeberisch &#8230; Aber ich glaube, ich bin recht freundlich zu anderen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Dialog ist nur ganz leicht überspitzt, aber ziemlich typisch für die Arbeit mit Menschen, die ihre Personenmarke entwickeln und in sozialen Netzwerken sichtbar machen wollen. Die meisten von ihnen sind eher zu bescheiden, und Selbstlob kommt ihnen kaum über die Lippen. Zunächst einmal ist das ja auch ziemlich sympathisch, dass jemand sich nicht selbst über den grüne Klee lobt, oder? Schade nur, dass derjenige sich damit selbst viele Chancen verbaut – vor allem die Möglichkeit, die eigenen Anliegen und Botschaften kraftvoll in die Welt zu bringen.</p>
<h3>Kritische Selbstbilder versus lobende Fremdbilder</h3>
<p>Selbst wenn in vertrauter Workshop-Runde eine Person der Ansicht ist, dass sie sich selbst allzu sehr lobt, liegt diese Selbstbeschreibung meist noch weit unter der Fremdeinschätzung.</p>
<p>Es mag unter Umständen sein, dass die Auswahl der Personen in den von mir begleiteten Corporate-Influencer-Projekten nicht immer repräsentativ ist. Aber es fällt schon auf, wie viel positiver gegenüber der Selbstbeschreibung die Kompetenz einer Fach- oder Führungskraft von den Kolleginnen und Kollegen oft eingeschätzt wird.</p>
<p><a href="https://slate.com/business/2016/04/is-impostor-syndrome-real-and-does-it-affect-women-more-than-men.html" target="_blank" rel="noopener">Das sogenannte Hochstapler-Syndrom, das bereits seit Ende der 1970-er Jahre untersucht wird,</a> ist heute offensichtlich so weit verbreitet wie damals.</p>
<p>Daher lohnt es sich für Menschen, die an ihrer Personenmarke arbeiten, Fremdeinschätzungen einzuholen, um überhaupt einmal herauszufinden, wie sie auf andere wirken. Erste Aha-Effekte kann beispielsweise die 3-Hashtags-Übung liefern.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Die 3-Hashtags-Übung</span></h3>
<p>Im privaten Umfeld, beispielsweise in Ihrem Freundeskreis, oder auch in einem sozialen Netzwerk Ihrer Wahl, bitten Sie Ihre Freunde/Kontakte darum, Ihnen in einem Kommentar oder einer privaten Nachricht die ersten drei Begriffe („Hashtags&#8220;) zu nennen, die ihnen zu Ihnen einfallen.</p>
<p>Bei dieser Übung gibt es kein gutes oder schlechtes Ergebnis. Gedanken über Ihre Selbstwahrnehmung könnten Sie sich aber besonders dann machen, wenn Sie die genannten Begriffe sehr überraschen und von Ihrem Selbstbild abweichen.</p>
<p>Die meisten Menschen, die bisher diese Übung gemacht haben, waren übrigens überwiegend positiv überrascht.</p>
<p>Ich freue mich immer sehr über Rückmeldungen zu Ergebnissen aus dieser Übung – beispielsweise mittels Erwähnung in einem sozialen Netzwerk.</p>
</div>
<h3>Inhaltliche Aussagen versus Kernbotschaften</h3>
<p>Wem es schwerfällt, in einer Gruppe oder in einem Workshop allzu lobend über sich selbst zu sprechen, könnte zunächst einmal allein oder in einem Vier-Augen-Coaching an selbstbewussten Kernbotschaften arbeiten. Dies sind Aussagen, die implizit aus allem abzuleiten sind, was der- oder diejenige beispielsweise in sozialen Netzwerken äußert.</p>
<p>Ob wir sie erarbeiten oder nicht: Solche Kernbotschaften haben wir in Wirklichkeit alle, ob nun bewusst oder unbewusst. Sie sind nichts anderes als das Bild, das wir in anderen nicht nur damit erzeugen, <em>was</em> wir sagen oder tun, sondern vor allem, <em>wie</em> dies geschieht.</p>
<p>Beispiel: In einem LinkedIn-Posting zu einem fachlichen Thema beschreibt jemand einen Sachverhalt detailliert, anschaulich und mit großem Wissensgewinn für die eigenen Kontakte. Dieser Beitrag hat eine inhaltliche Aussage, bezogen auf den betreffenden Sachverhalt.</p>
<p>Die daraus abzuleitende Kernbotschaft lautet aber beispielsweise: „Ich bin DIE Fachfrau in meinem Bereich, und wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, kommt an mir nicht vorbei.&#8220;</p>
<h3>Aufschneiderei oder authentisch?</h3>
<p>Würde die Betreffende so etwas einfach behaupten, dann kann das bei anderen wie Aufschneiderei ankommen – zumindest, solange es nicht bewiesen und mit Inhalten hinterlegt ist. Beweist der oder die Betreffende es dagegen und das Gegenüber leitet es selbst ab, ist dies deutlich glaubwürdiger. Das bedeutet aber eben nicht, die zufällige Ableitung dem Gegenüber zu überlassen, sondern sich der zu erzielenden Wirkung bewusst zu sein.</p>
<p>Schon dies erscheint jedoch vielen Menschen als zu berechnend und zu geplant. Dabei ist aus meiner Sicht nichts Ehrenrühriges daran, sich selbst realistisch einzuschätzen. Zumal eine aufgesetzte oder wenig fundierte Kernbotschaft ja ohnehin nicht funktionieren kann.</p>
<p>Nehmen wir eine andere Kernbotschaft. Was würden Sie von jemandem halten, der sich vor Sie hinstellt und sagt: „Ich bin humorvoll und sympathisch!&#8220; Würden Sie denjenigen auf Anhieb mögen und witzig finden? Genau: Nein. Als humorvoll oder sympathisch kann man sich nur erweisen.</p>
<p>Das gilt auch für alle anderen Kernbotschaften, also die Grundaussagen, aus denen sich das Bild eines Menschen in der Wahrnehmung anderer zusammensetzt.</p>
<h3>Angenommene Kompetenz schafft größere Werte</h3>
<p>Wer in einem Thema oder einem Fach etwas nach vorne bringen, wer Agendasetting betreiben, wer mit persönlichem Engagement zu etwas größerem Ganzen beitragen will: Der- oder diejenige <em>sollte</em> im Interesse der Anderen beziehungsweise der Sache das eigene Licht nicht zu sehr unter den Scheffel stellen.</p>
<p>Denn je höher die Kompetenz, die mein Gegenüber bei mir annimmt, desto wirkungsvoller kommen meine Botschaften an. Desto mehr Wert generieren sie auch, desto besser wirken sie, desto mehr tragen sie zum gewünschten Ziel bei.</p>
<p>Untersucht ist dieses Phänomen übrigens beispielsweise in der Medizin: Je überzeugter ein Arzt selbst von der Behandlung ist und entsprechend auftritt, desto besser wirkt sie. (<a href="https://books.google.de/books?id=zmJ3DwAAQBAJ">Vgl. Gehirn&amp;Geist 3/2018</a>)</p>
<h3>Behauptete Kernbotschaften haben kurze Beine</h3>
<p>Nun fällt es ja scheinbar in Social Media sehr leicht, irgendetwas zu behaupten und sich selbst im bestmöglichen Licht darzustellen. Doch selbst wenn dies kurzzeitig gelingt, so ist es doch meistens nicht sehr nachhaltig.</p>
<p>Irgendwann kommt doch die erste persönliche Begegnung, und dann nützt der beste Ghostwriter nichts, der zuvor für fachlich anspruchsvolle Inhalte gesorgt hat.</p>
<p>Zudem gibt es ja auch so etwas wie den digitalen Menschenverstand: Die meisten von uns sind ganz geübt darin, hinter allzu schöne Fassaden zu blicken.</p>
<h3>Ego-Show: Nur die Kehrseite der Medaille?</h3>
<p>Nun gibt es ohne jeden Zweifel auch diejenigen, die sich nun wirklich nicht durch große Bescheidenheit auszeichnen und keine Gelegenheit auslassen, sich selbst im allerbesten Licht darzustellen, und zwar in einer Weise, dass mehr als nur subtil nervt. Haben diese Menschen einfach gar keine Zweifel an sich selbst? Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist manch überzogene Ego-Show eher ein Zeichen von Überkompensation, der letztlich ein ähnlich kritisches Selbstbild zugrunde liegt wie bei denjenigen, die sich gar nicht trauen zu zeigen, was sie können.</p>
<p>Auch hier lohnt es sich, am Selbstbild und am Fremdbild zu arbeiten – um eine gesunde und überzeugende Mitte zu finden. Das Pendel schlägt bei der Arbeit an der eigenen  Personenmarke aber eben auch mal in die eine oder in die andere Richtung aus. Das ist nur menschlich. Entscheidend ist letztlich, dass sich der oder die Betreffende wohlfühlt und sich auf dem richtigen Weg zu den eigenen Zielen sieht.</p>
<h3>Gute Beispiele als Referenzpunkte</h3>
<p>In sozialen Netzwerken gibt es glücklicherweise auch reichlich gute Beispiele erfolgreicher Persönlichkeiten, die es schaffen, inhaltliche Aussagen mit überzeugenden Kernbotschaften in Einklang zu bringen – auf sympathische und überzeugende Weise; selbstbewusst, aber nicht übertrieben selbstsicher.</p>
<p>Doch nicht jede Person passt zu jeder anderen. Deswegen lohnt es sich, andere Personenmarken als Referenzpunkte zu betrachten, um sich selbst zu verorten: Wie kommt dieses oder jenes bei mir an? Würde ich das auch so machen, oder erscheint es mir zu übertrieben? Ist mir das zu sehr auf der Seite der Selbstdarstellung? Oder wünsche ich mir eine ähnlich selbstsichere Ausstrahlung?</p>
<p>Arbeit an der eigenen Personenmarken bedeutet immer auch Arbeit an sich selbst und bietet die Chance, Unklarheiten und Unsicherheiten zu betrachten und zu klären.</p>
<h3>Immer noch vor allem ein Frauen-Problem?</h3>
<p>Ich traue mich kaum, das im Jahr 2022 zu sagen: Aber tatsächlich kommt die Angst vor den allzu positiven Selbst-Charakterisierungen meiner Erfahrung nach immer noch mehr von Frauen als von Männern.</p>
<p>Das ist natürlich nur eine persönliche oder anekdotische Erfahrung, auch wenn ich im Jahr sehr viele Workshops und Einzelcoachings mit Corporate Influencern durchführe. Aber aus Gesprächen schließe ich, dass ich nicht die Einzige bin, die das so wahrnimmt.</p>
<p>Selbst heute noch wird Mädchen und jungen Frauen oft vermittelt, sie müssten vor allem lieb und bescheiden sein. Es ist an uns allen, aktiv darauf hinzuwirken, dass sich das endlich ändert!</p>
<h3>Zum Schluss: Bitte nicht zu sehr auf das schauen, was andere denken</h3>
<p>Einige Passagen in diesem Beitrag mögen vielleicht den Eindruck erwecken, es wäre sehr wichtig, ständig darauf zu schauen, wie andere einen selbst wahrnehmen. So ist es aber nicht gemeint. Aus meiner Sicht ist ein glücklicher Mensch jemand, der genau darüber nicht dauernd nachdenkt, wie er auf andere wirkt. Denn eine solche Denkweise führt zu Dissoziation, sie trennt den Menschen von sich selbst.</p>
<p>Für mich ist das Folgende aber kein Widerspruch: Selbstbewusst zu vertreten, was ich kann und weiß. Oder zumindest daran zu arbeiten, vor allem mit Blick auf ein größeres Ganzes und den Nutzen, den es für alle schafft. Selbstbewusstsein bedeutet für mich auch: Selbstbild und Fremdbild liegen nahe beieinander. Denn dann muss ich nicht dauernd auf die Wirkung schielen.</p>
<p>Und dann spiegelt auch das Auftreten in sozialen Netzwerken, als Personenmarke, das natürlich allein durch die mediale Aufbereitung per Definition Aspekte von Inszenierung hat, mich als Mensch wider – in den Aspekten, die ich von mir zeigen möchte, etwa um Themen voranzubringen, Ziele zu erreichen oder auch die eigene Sichtbarkeit in den Dienst einer guten Sache zu stellen.</p>
<p>Und Menschen mit Sichtbarkeit und Reichweite, die diese dazu einsetzen, andere zu unterstützen: Das können wir in diesen Zeiten wirklich mehr denn je gebrauchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Was soll ich denn bloß posten?&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/lage-kw44-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 06:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zur Lage der Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=25391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum es sich lohnt, die Perspektive zu wechseln, und wie man herausfindet, was die eigenen Zielgruppen wirklich interessiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28386" style="width: 835px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://youtu.be/sRnnkDmd8qg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28386" class="size-full wp-image-28386" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten.jpg" alt="" width="825" height="467" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-300x170.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-768x435.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-705x399.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></a><p id="caption-attachment-28386" class="wp-caption-text"><a href="https://youtu.be/sRnnkDmd8qg">Video auf YouTube ansehen.</a></p></div>
<h3>„Zur Lage der Kommunikation&#8220; als Podcast hören</h3>
<ul>
<li><a href="https://open.spotify.com/show/4RT7t24UjdFXJmKZCSvUb7" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a></li>
<li><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/zur-lage-der-kommunikation/id1519773326" target="_blank" rel="noopener">Apple Podcasts</a></li>
<li><a href="https://anchor.fm/kerstin-hoffmann" target="_blank" rel="noopener">Anchor.fm</a></li>
<li><a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy8yN2I3MzRiMC9wb2RjYXN0L3Jzcw==" target="_blank" rel="noopener">Google Podcasts</a></li>
</ul>
<hr class="stag-divider stag-divider--plain" />
<p>Eine spezielle Frage höre ich in fast jedem Corporate-Influencer-Projekt, wenn ich mit den Einzelnen an deren persönlicher Kommunikationsstrategie arbeite. Die Antwort überrascht die meisten erst einmal. Warum es sich lohnt, die Perspektive zu wechseln und wie man herausfindet, was die eigenen Zielgruppen wirklich interessiert: Darüber spreche ich in dieser Ausgabe.</p>
<h3>Links aus dieser Folge</h3>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel/">Die Content-Ampel: Komplette Anleitung, E-Book, Video, Download und kostenlose Bestellung</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/gro%C3%9Fartiger-content-ist-entscheidend-f%C3%BCr-das-erfolgreiche-klaus-eck/">Klaus Eck: Großartiger Content ist entscheidend für das erfolgreiche Networking auf LinkedIn</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/" rel="bookmark">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p>
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			</item>
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		<title>#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 12:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen Die Beiträge, die hierzu erschienen sind, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration. Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten.  Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24425" style="width: 1246px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24425" class="wp-image-24425 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png" alt="Schriftzug #personalbrandmix aus spielsteien" width="1236" height="689" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png 1236w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-300x167.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-1030x574.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-768x428.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-705x393.png 705w" sizes="auto, (max-width: 1236px) 100vw, 1236px" /><p id="caption-attachment-24425" class="wp-caption-text"><span style="color: #808080;"><em><a style="color: #808080;" href="https://de.vecteezy.com/">Vektoren von Vecteezy</a> (Verwendung der Grafik nur mit Verweis)</em></span></p></div>
<div class="wp_b_box">
<h3 style="text-align: center;">Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen</h3>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/#Neue_und_aktualisierte_Beitraege_zur_Neuauflage_des_Personalbrandmix_2020">Die Beiträge, die hierzu erschienen sind</a>, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten. </strong></p>
</div>
<div class="wp_b_box">
<p style="text-align: center;">Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade erfahren?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Abonnieren Sie hier meinen Newsletter. </a></span></p>
</div>
<p><strong>Personal Branding und Personenmarke: Das Thema ist heute so aktuell und von so großer Bedeutung wie nie zuvor. Gerade in letzter Zeit habe ich in verschiedenen sozialen Netzwerken sehr häufig die Frage nach guten Beispielen gelesen. In den Sammlungen, die daraufhin entstanden, hat mehr als einmal jemand auf die Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix hingewiesen, die ich Anfang 2018 ausgerufen hatte. Seither hat sich in der digitalen Welt sehr viel verändert. Noch viel mehr Menschen haben ein Bewusstsein für die Bedeutung des Personal Brandings entwickelt. Daher gibt es jetzt eine Neuauflage, an der Sie sich ab sofort mit Beiträgen in Magazinen, Blogs, in sozialen Netzwerken, in Podcasts oder mit Videos beteiligen können. Sie haben bereits vor zwei Jahren teilgenommen? Dann ist es für Sie vielleicht besonders spannend, sich Ihr damaliges Setup noch einmal anzuschauen. Anhand dessen könnten Sie entweder den bestehenden Beitrag überarbeiten oder einen neuen Artikel verfassen. Ganz sicher interessiert es Ihre Leser, Zuhörer, Zuschauer, was sich bei Ihnen weiterentwickelt hat. Lesen Sie hier, wie Sie mitmachen können und warum Sie sich beteiligen sollten &#8211; komplett mit Anregungen für Formen und Plattformen sowie hilfreichen Fragen. </strong></p>

<p>Jeder von uns ist eine Personenmarke – auf die eine oder andere Weise; öffentlich oder im privaten Kreis; beruflich oder ehrenamtlich. In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen Bereich bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies <em>nicht</em> bewusst gestalten, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst. Damit sind wir dann mutmaßlich weniger erfolgreich oder zumindest weniger ausgerichtet im Sinne der eigenen Kommunikationsziele.</p>
<blockquote><p><strong>Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke, und das gilt eben auch für Markenbotschafter, entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner. </strong></p></blockquote>
<p>Wer mit anderen kommuniziert, ohne sich Gedanken über die (Aus-)Wirkungen zu machen, kann andere im schlimmsten Fall auch ziemlich nerven. Wer dies dagegen absichtsvoll gestaltet, kann sich auch in den Dienst einer guten Sache stellen, anderen weiterhelfen oder dazu beitragen, die eigenen Werte in die Welt zu tragen.</p>
<h3>An wen richtet sich diese Blog- und Webparade?</h3>
<p>Mitmachen kann jede*r, der/die in irgendeiner Weise über den eigenen persönlichen Kommunikationsmix berichten möchte. Idealerweise gibt es bereits Profile im Web oder Beiträge in einem Blog – vielleicht aber auch erst Überlegungen und Planungen dazu. Aufgerufen sind insbesondere auch Markenbotschafter aus und in Unternehmen auf allen Ebenen. Ebenso können sich natürlich auch Freiberufler, Selbstständige, Persönlichkeiten oder Mitglieder von NGOs beteiligen.</p>
<p><strong>Erwünscht sind ausdrücklich praktische Beispiele, Berichte und Best Practice <em>von</em> Personenmarken und <em>nicht</em> theoretische Beiträge mit Anleitungen zum Aufbau von Personenmarken. </strong></p>
<h3>Warum sollten Sie sich an dieser Aktion beteiligen?</h3>
<p>Ganz gleich, ob Sie bereits sehr sichtbar und präsent sind oder gerade erst beginnen: Mit der Teilnahme an dieser gemeinsamen Aktion nützen Sie sowohl sich selbst als auch anderen. Zum einen sorgen Sie für Sichtbarkeit der eigenen Kanäle und Accounts. Sie können sich mit anderen vernetzen und erhalten neue Gesprächspartner, Zuhörer, Zuschauer. Zugleich tragen Sie zu etwas größerem Ganzen und zur Wissensvermehrung im Netzwerk bei.</p>
<h3>So machen Sie bei dieser Blog- und Webparade mit</h3>
<p><strong>Stellen Sie bis einschließlich 30. April 2020 im persönlichen Blog oder Online-Magazin, im Corporate Blog oder in einem sozialen Netzwerk Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle vor. Verlinken Sie in Ihrem Beitrag, soweit es die Form zulässt, zu diesem Beitrag. </strong></p>
<ul>
<li>Erzählen Sie beispielsweise, was Sie wo aus welchem Grund veröffentlichen, wo Sie in Gespräche eintreten, wie Sie Ihre Zielgruppen erreichen &#8230;</li>
<li>Berichten Sie, wie Sie Ihre Personenmarke aufgebaut haben und ausbauen.</li>
<li>Zeigen Sie, wie Sie Ihre persönliche Kommunikation planen, organisieren und umsetzen.</li>
<li>Erläutern Sie, wenn zutreffend, beispielsweise auch, in welchen größeren Zusammenhang Sie sich mit Ihrer Personenmarkenstrategie einordnen – beispielsweise in eine Markenbotschafterstrategie im Unternehmen.</li>
</ul>
<div class="wp_b_box">
<blockquote><p><strong>Verwenden Sie in sozialen Netzwerken sowie bei Verweisen und Links den Hashtag <span style="color: #ff6600;">#personalbrandmix</span> – und verlinken Sie, wo es möglich ist, zu diesem Beitrag.</strong></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Möglichkeiten und Plattformen (Beispiele)</h3>
<ul>
<li>Schreiben Sie Ihren Beitrag in Ihrem persönlichen Blog oder, wenn es in dessen Konzept passt, in das Corporate Blog Ihres Unternehmens.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Wählen Sie beispielsweise auf <a href="http://linkedin.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a> gleich oben auf der Startseite die Möglichkeit aus, einen Artikel zu schreiben, ein Bild hochzuladen oder auch ein Video zu veröffentlichen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Legen Sie sich mit einem Klick über Ihr Facebook- oder Twitter-Profil ein eigenes Blog bei <a href="http://medium.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medium.com</a> an.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Nutzen sie bei <a href="http://facebook.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> Statusmeldungen, die Notizen oder den Video-Upload, um etwas beizutragen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Laden Sie ein Video bei <a href="http://youtube.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> oder <a href="http://vimeo.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vimeo</a> hoch.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Veröffentlichen Sie eine Serie von Bildern mit dem Hashtag, Videos oder Stories bei <a href="http://instagram.com">Instagram</a>.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Produzieren Sie einen Podcast.</li>
</ul>
<p>Sehr gut können Sie natürlich auch eine eigene Plattform und mehrere externe Angebote verknüpfen, etwa indem Sie Social-Media-Beiträge in Ihrem Blog einbinden. Wählen Sie die Form, die Ihnen geeignet erscheint, um einen Überblick über Ihren Kommunikationsmix als Personenmarke zu liefern oder ein bestimmtes Detail daraus hervorheben.</p>
<p><strong>Nutzen Sie die Kanäle, über die Sie Ihre Personenmarke ohenhin schon sichtbar machen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei der vorigen Ausgabe gab es Liveformate, Instagram-Stories, Twitter-Threads und vieles mehr. </strong></p>
<h3>Fragen, die Ihnen helfen könnten</h3>
<ul>
<li>Was ist das Ziel meines Personal Brandings?</li>
<li>Was macht meine Personenmarke aus, was prägt mich, welche Werte sind für mich entscheidend?</li>
<li>Was ist meine zentrale Kommunikationsplattform (zum Beispiel ein eigenes Blog, ein Corporate Blog oder ein bestimmtes soziales Netzwerk?</li>
<li>Welche sozialen Netzwerke nutze ich – wie, zu welchem Zweck, mit welchen Inhalten, mit welchem <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/kanalversprechen-empfaenger-nutzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanalversprechen</a>?</li>
<li>Welche physischen Begegnungen, Auftritte oder sonstigen analogen Möglichkeiten tragen zu meiner Personenmarken-Bildung bei?</li>
<li>Welche Erfahrungen habe ich bereits gemacht?</li>
<li>Wie bin ich gestartet, wo stehe ich jetzt?</li>
<li>Was würde ich nie wieder so machen – was auf jeden Fall immer wieder?</li>
<li>Welche Bedenken hatte oder habe ich – und wie gehe ich damit um?</li>
<li>Für Markenbotschafter aus Unternehmen: Wie ordne ich mich innerhalb der Gesamtstrategie ein, trage ich zur Markenstrategie bei, was muss ich dabei bedenken, und warum tue ich das?</li>
<li>Welche Kanäle sind eher professionell, welche eher privat? Wo tragen beispielsweise Hobbys und private Interessen dazu bei, meine Personenmarke bunter und authentischer zu gestalten?</li>
<li>Wie organisiere und betreibe ich meine Personenmarken-Strategie (zum Beispiel Tools, Workflows, Redaktionspläne &#8230;)?</li>
<li>Welche Empfehlungen möchte ich anderen mitgeben?</li>
<li>&#8230;?</li>
</ul>
<p><strong>Der Hashtag zur Aktion: #personalbrandmix</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #808080;"><em>Warum &#8222;Blog- und Webparade&#8220; – und was ist das eigentlich genau?</em></span></h3>
<p>Ich habe den eingeführten Begriff erweitert und diese Aktion &#8222;Blog- und Webparade&#8220; genannt, um sie von der klassischen Blogparade deutlich abzuheben. So sollen auch diejenigen, die über kein eigenes Blog verfügen, sich direkt angesprochen fühlen mitzumachen.</p>
<p><strong>Die klassische Blogparade</strong></p>
<p>Eine <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/">Blogparade</a> ist eine gemeinsame Aktion vieler Blogger zu einem bestimmten Thema, das der Veranstalter der Parade ausruft. Alle Teilnehmer verlinken in ihrem Beitrag zum Aufruf, weisen auf die Blogparade sowie das veranstaltende Blog hin und informieren den Veranstalter über ihren Beitrag. Der Veranstalter sammelt die Links zu allen Beiträgen und veröffentlicht sie. Sowohl Teilnehmer als auch Veranstalter machen in ihren Social-Media-Accounts darauf aufmerksam. Optional ist ein abschließendes Resümee des Veranstalters.</p>
<p><strong>Die (erweiterte) Webparade</strong></p>
<p>Längst nicht jede*r, der im Web sehr präsent ist und von anderen als Personenmarke wahrgenommen wird, verfügt über ein eigenes Blog oder kann frei bestimmen, was sie im Corporate Blog des Arbeitgebers publiziert. Zudem ist die Form des geschriebenen, allenfalls bebilderten Blogbeitrags längst nicht mehr die einzige Form, Inhalte zu produzieren. Videos, Podcasts, Storys, interaktive Formen. Viele soziale Netzwerke bieten mittlerweile die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Blogbeiträge oder blogähnliche Beiträge zu publizieren, die jeweils eine eigene URL erhalten, zu der direkt verlinkt werden kann. Eine Liste von Möglichkeiten haben Sie bereits weiter oben gesehen.</p>
</div>
<p><strong>Jetzt sind Sie dran: Bitte beteiligen Sie sich an der Blog- und Webparade mit einem eigenen Beitrag. Twittern Sie ihn mit dem Hashtag #personalbrandmix oder senden Sie mir eine Nachricht – per E-Mail oder per Privatnachricht in einem sozialen Netzwerk. Ich sammle alle Beiträge hier in der Übersicht und verbreite sie natürlich auch über soziale Netzwerke. Ich freue mich darauf und bin gespannt!</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><em><span style="color: #808080;">Noch mehr zum Thema</span></em></h3>
<p>Personenmarken und Personal Branding, insbesondere im Kontext Markenbotschafter/Corporate Influencer bilden einen Themenschwerpunkt hier im PR-Doktor. Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:</p>
<div class='avia-iframe-wrap'>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xNyt2uXgBO"><p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p></blockquote>
</div>
<ul>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-umfrage-ergebnisse-studie-download/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2-jahre-jobbotschafter-otto-interview/" rel="bookmark">Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“ </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Der ganz neue große Social-Media-Check 2019" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der ganz neue große Social-Media-Check </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/persoenliche-social-media-strategie-und-die-zukunft-des-content-marketings/" rel="bookmark">Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-strategie-typologie-beispiele/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/warum-ihr-unternehmen-markenbotschafter-strategie-braucht/" rel="bookmark">Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/influencer-markenbotschafter-hype/" rel="bookmark">Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist </a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/">Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wie-sieht-das-perfekte-social-media-profil-aus/" rel="bookmark">Wie sieht das perfekte Social-Media-Profil aus?</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der neue große Social-Media-Check 2018</a></li>
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<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reputationsskala-sieben-schritte-erfolgreiche-personenmarke/" rel="bookmark">Die Reputationsskala: In sieben einfachen Schritten zur digitalen Personenmarke</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarke-personal-branding-tool/" rel="bookmark">Wie Sie Ihre Personenmarke zum Erfolg führen, ohne sich ständig quälen zu müssen</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neue und aktualisierte Beiträge zur Neuauflage des #Personalbrandmix 2020</h3>
<p><span style="color: #333333;"><em>(Hier trage ich nach und nach die Links zu den Beiträgen ein, so wie ich in den Kommentaren unter diesem Artikel und über den Hashtag, den ich natürlich monitore, davon erfahre.)</em></span></p>
<p><a href="https://michaelkoehler.eu/2020/07/meine-persoenliche-social-media-strategie/">Michael Köhler: Meine persönliche Social Media Strategie</a></p>
<p><a href="https://rebsommer.wordpress.com/2020/07/11/mein-beitrag-zur-blogparade-personalbrandmix-von-dr-kerstin-hoffmann/">Rebekka Sommer: Wie ich „kreative Tiefe“ für mich entdeckte</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/wie-wurde-ich-eine-personenmarke-mein-personal-brand-mix-holicki/">Sabine Holicki: Wie wurde ich eine Personenmarke? Mein Personal Brand Mix</a></p>
<p><a href="https://mueller-macht-web.de/2020/05/06/personalbrandmix/">Kerstin Müller: Mein #Personalbrandmix – dilettantisch gestartet, optimiert und immer im Flow</a></p>
<p><a href="https://www.haus-und-hof.info/langstreckenlaeuferin-fuer-kommunikation-und-logistik/">Gisela Blaas: Langstreckenläuferin für Kommunikation und Logistik</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mit-linkedin-von-der-unternehmens-zur-personenmarke-andreas-schulz/">Andreas Schulz: Mit LinkedIn von der Unternehmens- zur Personenmarke</a></p>
<p><a href="https://www.zeilenabstand.net/personal-branding-auf-twitter/">Damian Kaufmann: Personal Branding auf Twitter</a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke-2/">Heike Baller: Meine Personenmarke: Recherchemeisterin ;-)</a></p>
<p><a href="https://expertenbuch-schreiben.de/planen/blogparade-personalbranding/">Cordula Natusch: Blogparade: Ich bin Ihre Expertenbuch-Expertin! </a></p>
<p><a href="https://doppeltspitze.de/lesen-lernen-teilen-personalbrandmix/">Sven und Julia: Lesen – Lernen – Teilen. Der Doppeltspitze #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/10-tools-fuer-produktivitaet-und-performance-in-online-pr-und-personal-branding/">Marie-Christine Schindler: 10 Tools für Produktivität und Performance in Online-PR und Personal Branding</a></p>
<p><a href="https://www.buchingerkuduz.com/de/personalbrandmix/">Mario Buchinger: #Restartthinking und die Wege zur Veränderungsfähigkeit</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke?</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@PadLive/kamerascheu-lern-mit-der-videokamera-zu-flirten-cc038e405671">Gerhard Schröder: Kamerascheu? Lern mit der Videokamera zu flirten!</a></p>
<p><a href="https://www.gespraechswert.de/personal-branding-ich-als-marke/">Sigi Lieb: Personal Branding: Ich bin ich. Alle anderen gibt es schon. </a></p>
<p><a href="https://www.walkaboutmedia.de/personalbrandmix-online-eine-eigene-marke-aufbauen/">Tanja Laub: Personalbrandmix: Online eine eigene Marke aufbauen</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/digitalqueen-mit-ordentlich-wumms-maike-petersen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maike Petersen: DIGITALqueen mit ordentlich Wumms!</a></p>
<p><a href="https://visionhochdrei.de/klar-bin-ich-eine-personen-marke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: #personalbrandmix 2020</a></p>
<p><a href="https://www.destinationtomarket.de/2020/07/30/eine-marke-tanja-brunnhuber-und-destination-to-market/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tanja Brunnhuber: Eine Marke: Tanja Brunnhuber und destination to market</a></p>
<h3>Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix 2018</h3>
<p>(Dies sind Beispiele. Zu bestimmten Social-Media-Formaten gibt es keine Links, aber einige davon sind nach wie vor über den Hashtag zu finden.)</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-anna-lena-müller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anna-Lena Müller: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://www.mehralstext.de/2018/01/blog-und-webparade-mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biggi Mestmäcker: Blog- und Webparade: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="http://www.community1x1.de/botschafter-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Hauck: Mein #personalbrandmix: Botschafterin für On-Domain Community Management </a></p>
<p><a href="https://redgo.tv/personenmarke-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Goldmann: Der mit der Kamera und den Dalmatinern </a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/durch-zufall-im-personalbrandmix-york-karsten/?published=t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">York Karsten: Durch Zufall im #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.annika-lamer.de/als-texterin-persoenlichkeit-zeigen-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Annika Lamer: Warum ich auch als Texterin Persönlichkeit zeige: Beitrag zur Blogparade &#8222;Personenmarke&#8220;</a></p>
<p><a href="https://blog.fette-beute.com/vertrauen-von-vorgesetzten-wie-alle-davon-profitieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Meding: Vertrauen von Vorgesetzten – wie alle Beteiligten davon profitieren </a></p>
<p><a href="https://www.tanjapraske.de/digitale-kommunikation/social-media/was-ist-mein-kommunikationsmix-mit-social-media-und-blog-personalbrandmix/">Tanja Praske: Was ist mein Kommunikationsmix mit Social Media und Blog? | #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/2018/02/27/personal-branding-meine-tipps-zum-aufbau-von-reichweite-und-online-reputation/">Marie-Christine Schindler: Personal Branding: Meine Tipps zum Aufbau von Reichweite und Online-Reputation </a></p>
<p><a href="https://meissner-media.com/umsatzorientierter-unternehmer-oder-markenentwickler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">André Meissner: Umsatzorientierter Unternehmer oder Markenentwickler? </a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heike Baller: &#8222;Recherchemeisterin“ – (m)eine Personenmarke? </a></p>
<p><a href="https://systematischkaffeetrinken.de/2018/03/12/personal-branding-blog-xing-twitter-instagram-messenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Hahn: Blog, Xing, Twitter, Instagram und Kaffeetrinken. Mein Kommunikationsmix, #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.roseandbots.com/mein-personal-brand-mix/">Sylvia Fritsch: Mein persönlicher #Personalbrandmix – Blick hinter meine strategischen Kulissen </a></p>
<p><a href="https://kettl-roemer.de/2018/03/kommunikationsmix-fuer-eine-multiple-personenmarke-personalbrandmix/">Barbara Kettl-Römer: Herausfordernd: der Kommunikationsmix für eine multiple Personenmarke </a></p>
<p><a href="https://www.hahnsinn.de/personal-branding-fuer-selbstaendige-existenzgruender/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Hahn: Personal Branding für Selbständige </a></p>
<p><a href="https://www.sabineschlimm.de/texterin-food-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabine Schlimm: Die Texterin hinter dem Food-Thema. Mein #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://hr4good.com/2018/03/19/der-personal-brand-mix-im-recruiting-und-employer-branding/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marcel Rütten: Der „Personal Brand Mix“ im Recruiting und Employer Branding</a></p>
<p><a href="https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&amp;id=914" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Unkelbach: Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-gabriele-bryant/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gabriele Bryant: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.content-iq.com/2018/04/01/meine-marke-oefter-mal-was-neues-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katja Flinzner: Meine Marke: Öfter mal was Neues. #personalbrandmix.</a></p>
<p><a href="http://visionhochdrei.de/blogparade-personalbrandmix-mit-konsequenz-begeisterung-und-plan-sichtbar-ein-blick-hinter-meine-kulissen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: Ein Blick hinter meine Kulissen #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.goldmarie-grafikdesign.de/meine-8-schritte-zum-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susanne Wiemer: Meine 8 Schritte zum #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://autorenexpress.de/mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nessa Altura: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="https://danielaheggmaier.com/2018/04/04/personal-branding-social-scoring/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniela Heggmaier: Personal Branding, Social Scoring und warum Sie einen Plan brauchen</a></p>
<p><a href="https://ulrikezecher.de/personal-brand-positionierung/ulrikes-personalbrandmix-meine-marke-will-witziger-ich-bin-dabei" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ulrike Zecher: #Personalbrandmix: Meine Marke will witziger, ich bin dabei!</a></p>
<p><a href="http://alberding-text.de/positionierung-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helen Alberding: Die eigene Persönlichkeit und Positionierung für den #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.uteblindert.de/blog/personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ute Blindert: Pflanzen, die Asphalt sprengen. Oder: Mein Beitrag zu #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@jbiehl/mind-the-digital-gap-56b2fcb02ac9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jutta Biehl-Herzfeld: Mind the digital gap!</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke und wer weiß davon?</a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Hinweis: Ich behalte mir vor, Beiträge aus Qualitätsgründen aber auch ohne Angabe von Gründen nicht in meine Auflistung aufzunehmen und dementsprechend auch Kommentare nicht freizuschalten. </em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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		<title>Die Reputationsskala: In sieben einfachen Schritten zur digitalen Personenmarke</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reputationsskala-sieben-schritte-erfolgreiche-personenmarke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 05:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich digital sichtbar machen und eine unverwechselbare Personenmarke – ob angestellt oder als Unternehmer – aufbauen will und  gerade erst einsteigt, hat es oft schwer: Zu groß ist die Flut der Angebote, Plattformen und Möglichkeiten. Wie trifft man, abgestimmt auf die eigenen strategischen Ziele, die richtigen Entscheidungen? Wie stimmt man die eigene Vorgehensweise auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sich digital sichtbar machen und eine unverwechselbare Personenmarke – ob angestellt oder als Unternehmer – aufbauen will und  gerade erst einsteigt, hat es oft schwer: Zu groß ist die Flut der Angebote, Plattformen und Möglichkeiten. Wie trifft man, abgestimmt auf die eigenen strategischen Ziele, die richtigen Entscheidungen? Wie stimmt man die eigene Vorgehensweise auf die Zeit ab, die zur Verfügung steht? Was dürfen Sie auf keinen Fall außer Acht lassen, und wie bauen Sie Ihre Strategie Schritt für Schritt so aus, dass Sie den Überblick behalten? Im Folgenden biete ich Ihnen sieben einfache Schritte an, wie Sie die Reputationsskala für Ihre Digitalpräsenz als Personenmarke einsetzen. Am Schluss dieses Beitrags finden Sie die Skala in verschiedenen Formaten zum Download.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14304" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web.png" alt="" width="800" height="500" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web.png 1280w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-300x188.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-1030x644.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-768x480.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-705x441.png 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-1024x640.png 1024w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-250x156.png 250w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2014/06/Online_Reputation_Web-150x93.png 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Die Erfahrung aus vielen Beratungen in Sachen Kommunikationsstrategie für Personenmarken hat mich vor allem eines gelehrt: Die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wirkt auf die allerwenigsten Menschen unmittelbar inspirierend. Bei den meisten löst sie vor allem Widerstand und ein Gefühl der Überforderung aus: „Wie soll ich mich da zurechtfinden?“ „Welche Angebote wähle ich aus?“ „Wie viel Aufwand kann und will ich überhaupt investieren?“</p>
<p>Denn überall dort, wo die Person selbst agiert, sind die Aufgaben nur bedingt auf mehrere Schultern zu verteilen und können auch nicht unbegrenzt an Dienstleister oder andere Teammitglieder vergeben werden. Es geht ja darum, als Person direkt und authentisch mit anderen zu interagieren. Deswegen habe ich die Reputationsskala entwickelt. Die Arbeit mit diesem einfachen, aber wirkungsvollen Tool bietet eine skalierte Vorgehensweise an und ermöglicht Ihnen zugleich, sich aktuell zu verorten und perspektivisch auszurichten.</p>
<p>Die Skala ist erstmals 2014 erschienen, doch für mein Buch „Lotsen in der Informationsflut“ habe ich die Anleitung dazu jetzt noch einmal komplett überarbeitet.</p>
<h3>Warum überhaupt Reputationsmanagement?</h3>
<p>Warum sollte jeder Mensch sich Gedanken über die eigene Personenmarke in digitalen Medien machen? Denken Sie zunächst einmal an die Informationshoheit über Ihren eigenen Namen: Bestimmen vielleicht andere, was über Sie im Netz zu finden ist? Wissen Sie überhaupt genau, was über Sie online steht, und erfahren Sie von diesbezüglichen Neuigkeiten? Wenn nicht, ist es höchste Zeit, sich Gedanken über das eigene Reputationsmonitoring zu machen. Dies ist das Mindestmaß dessen, was im Grunde jede Personenmarke verwirklichen sollte, und hier beginnt die Reputationsskala.</p>
<p>Die Skala ermöglicht es, den Grad des eigenen Personenmarketings einzuschätzen und für die Zukunft zu planen: Wie ordnen Sie sich derzeit in puncto Aktivität in digitalen Medien ein, und wo möchten Sie hin? Wie teilen Sie Ihre Ressourcen vernünftig auf? Die Reputationsskala liefert Orientierung innerhalb der vielen Möglichkeiten und hilft dabei, den Aufwand zu skalieren. Nutzen Sie die Reputationsskala, um Ihre eigene Online-Reputation so zu gestalten und auszubauen, wie es für Sie sinnvoll erscheint.</p>
<h3>Von der Pflicht zur Kür</h3>
<p>Wann haben Sie sich selbst zuletzt gegoogelt? Haben Sie Alerts auf den eigenen Namen und auf relevante Begriffe gesetzt? Wissen Sie, was andere über Sie im Web veröffentlichen und erfahren Sie davon, wenn etwas Neues erscheint? Das Monitoring ist heute für jedes Unternehmen ebenso wie für jede Personenmarke Pflicht, ganz gleich in welchem Umfang eigene Präsenzen und Publikationen vorhanden sind.</p>
<p>Erweist sich im Verlauf des Reputationsmonitorings, dass die erzielten Suchergebnisse alles andere als das gewünschte Bild ergeben, ist unter Umständen eine viel umfangreichere Strategie erforderlich als zunächst gedacht. Oft wird Personen erst mit dem Beginn des systematischen Monitorings zu ihrem Namen klar, dass sie eben nicht irgendwelchen Verzeichnissen, Linksammlungen oder gar Gemeindeblättern die Informationshoheit über ihren eigenen Namen oder den Namen ihres Unternehmens überlassen wollen. Wenn also nicht andere darüber bestimmen sollen, wo und in welchem Zusammenhang der eigene Name erscheint, müssen sie aktiv werden.</p>
<p>Die Skala folgt also einem Weg, der sich wie von selbst ergibt: Erkenntnisse aus dem Monitoring führen häufig dazu, dass die eigene Strategie hinterfragt beziehungsweise überhaupt erst eine Personenmarken-Strategie systematisch geplant wird. Dazu muss man über Zahl, Art, Umfang und Frequenz der eigenen Veröffentlichungen nachdenken. Das kann beim XING-Profil für den Einzelnen beginnen und hört beim Corporate Blog noch lange nicht auf: Wenn jemand etwas zu einem bestimmten Thema oder Begriff aus Ihrem Fachgebiet sucht, wo soll er dann landen – bei Ihnen oder bei Ihrem schärfsten Konkurrenten?</p>
<h2>Reputationsmanagement für Personenmarken in 7 Schritten</h2>
<p>Das Reputationsmanagement beginnt also auf der Skala bei 1, beim reinen Monitoring. Von dort aus ist es nahezu frei skalierbar – theoretisch. Praktisch ergibt sich der Umfang aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen, also aus dem, was machbar ist, und aus dem, was sinnvoll ist. Jeder Output unterliegt Sättigungskurven. Eine zu hohe Publikationsfrequenz ist womöglich genauso schädlich für das Image wie eine zu niedrige. All dies ist aber, ebenso wie die Auswahl der Plattformen, die Gestaltung der Inhalte und die konkrete Vorgehensweise, der individuellen Kommunikationsstrategie geschuldet, die man für jeden Einzelfall anders plant.</p>
<h3>Schritt 1: Sich selbst einordnen</h3>
<p>Zunächst sollten Sie sich anhand der Skala selbst einordnen: Wo stehen Sie jetzt? Wo möchten Sie gerne hin? Meiner Erfahrung nach hat fast jeder Mensch sofort eine Zahl für beides im Kopf, sowohl für den aktuellen eigenen Status als auch für das gewünschte Ziel. Letzteres kann sich im Verlauf der eigenen Aktivitäten verändern. Ersteres bleibt als Ausgangsrichtgröße erhalten.</p>
<h3>Schritt 2: Bestandsaufnahme</h3>
<p>Zu Beginn wird einmalig eine Bestandsaufnahme gemacht: Suchen Sie online nach dem eigenen Namen und unmittelbar damit verknüpften Begriffen. Nutzen Sie dazu mindestens eine <a href="http://google.com">Suchmaschine</a>, die bei <a href="http://twitter.com">Twitter</a> eingebaute Suche sowie idealerweise auch das Suchfenster bei <a href="http://facebook.com">Facebook</a>, soweit Sie schon einen Account dort haben. Probieren Sie verschiedene Kombinationen, etwa mit Ortsangaben, Firmennamen und relevanten Begriffen aus Ihrem Fachgebiet. Alle Fundstellen werden gesammelt und verzeichnet, zum Beispiel in einer Excel-Tabelle.</p>
<p>Listen Sie alle Accounts und persönlichen Profile auf, die Sie haben. Nutzen Sie dazu beispielsweise meinen <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2017/02/15/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/">neuen großen Social-Media-Check</a>. Bringen Sie diese Liste nach der Bestandsaufnahme auf einen zeitgemäßen Stand, der dem entspricht, was Sie nach außen von sich darstellen wollen.</p>
<h3>Schritt 3: Monitoring etablieren</h3>
<p>Die erste Bestandsaufnahme ist zugleich Basis für das weitere, dauerhafte Monitoring. Als Minimum sollten Sie für Ihren Namen sowie einige der Kombinationen, die sich in der Bestandsaufnahme als sinnvoll erwiesen haben, verschiedene Alerts einrichten. Hierfür bieten sich als kostenfreie Angebote <a href="http://google.com/alerts">Google Alerts</a> und <a href="https://www.talkwalker.com/de/alerts">Talkwalker Alerts</a> an. Nutzen Sie Angebote wie <a href="http://hootsuite.com">Hootsuite</a> oder <a href="http://tweetdeck.com">TweetDeck</a>, so sollten Sie hier ebenfalls Suchkolumnen für Twitter-Nachrichten anlegen.</p>
<h3>Schritt 4: Präsenzen einrichten und überarbeiten</h3>
<p>Wenn Sie sich dafür entschieden haben, über das Monitoring hinaus Ihre Präsenz im Web weiter auszubauen, folgt als vierter Schritt die Einrichtung von Profilen. Wie man Profile in sozialen Netzwerken auf- und ausbaut, wurde bereits in Kapitel 4 dieses Buchs ausführlich dargestellt.</p>
<p>Für den weiteren Ausbau: Machen Sie eine Liste und setzen Sie Prioritäten. Welches sollen die Hauptkommunikationskanäle sein? Mit welchen wollen Sie beginnen? Welche später ausbauen? Auch solche mehr oder weniger statischen Repräsentanzen im Netz müssen kontinuierlich auf dem neuesten Stand gehalten werden: Stimmen meine eigenen Daten und die Selbstbeschreibung noch? Ist etwas zu ergänzen oder zu ändern? Hat sich womöglich auf der Plattform selbst etwas in den Funktionen geändert, so dass ich mein Profil anpassen muss?</p>
<p>Eine erneute Überprüfung kann turnusmäßig in längeren Abständen geschehen. Auch hier hilft das <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2017/02/15/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/">Social-Media-Inventory aus dem Social-Media-Check</a> dabei, Ihre Präsenzen und Accounts auf Dauer im Blick und im Griff zu behalten. Ein jährlicher Check ist Pflicht; mindestens alle sechs Monate wäre besser. Das muss ja keinen großen Aufwand erzeugen. Tragen Sie diesen Termin in Ihren Kalender ein.</p>
<p>Wenn Sie zunächst nicht weitergehen wollen, dann ist mit dem vierten Schritt Ihr Reputationsmanagement vorerst abgeschlossen.</p>
<h3>Schritt 5: Auf fremden Plattformen aktiv werden</h3>
<p>Die nächste Eskalationsstufe des Aufwands umfasst den gesamten Bereich der Publikation auf fremden Plattformen. Dazu gehört etwa die Beteiligung an Diskussionen in Foren oder auf Facebook. Auch Blog-Funktionen wir die Artikel auf <a href="http://linkedin.com">LinkedIn</a> gehören dazu. Sie könnten sich in Gruppen in sozialen Netzwerken engagieren oder auch <em><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2012/10/17/content-curation-mach-das-bild-groesser/">Content Curation</a> </em>als Service für Ihr Netzwerk betreiben.</p>
<h3>Schritt 6: Eigene Plattformen auf- und ausbauen</h3>
<p>Wenn es um die Publikation auf eigenen Plattformen geht, sind wir schon mitten in der Contentstrategie. Hier geht es um Beiträge zum Corporate Blog, um das eigene Themenblog, um Websites, vielleicht Newsrooms oder Pressebereiche. Multimediale Inhalte, Vernetzung, einander verstärkende Mechanismen: Da dieser Aufwand ebenso frei skalierbar von der Einzelperson zur großangelegten Kommunikationsstrategie eines Unternehmens reicht, muss die Skala nach oben offen sein.</p>
<p>Experimentieren Sie damit und verwenden Sie sie als Richtschnur. Nutzen Sie sie, um die eigene Entwicklung zu dokumentieren. Mit der Zeit werden Sie sie auf diese Weise in Ihre eigene Strategie integrieren.</p>
<h3>Schritt 7: Dort aktiv bleiben, wo sich andere aufhalten</h3>
<p>Sinnvollerweise steht die Publikation von Inhalten zwar im Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten als Markenbotschafter, sofern alle Bereiche abgedeckt sind. Doch das Paradigma, wonach dies vorwiegend auf eigenen Websiten geschehen sollte und soziale Netzwerke nur der Verteilung dienen beziehungsweise auf diese Plattformen locken sollen, ist überholt.</p>
<p>Heute müssen Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen dort unterwegs sein, wo sich relevante Stakeholder aufhalten, wo Fragen gestellt und Sachverhalte diskutiert werden. Letztlich basiert der Erfolg eines digitalen Lotsen nicht hauptsächlich auf dessen eigenen Veröffentlichungen, sondern darauf, wie gut er mit anderen in Kontakt ist und an Diskussionen teilnimmt.</p>
<h3>Noch ein Wort zum Reputationsmonitoring</h3>
<p>Ganz wichtig: Die Reputationsskala ist additiv. Wenn Sie also in Ihrem angestrebten und dann verwirklichten Wert weiter nach oben wandern, dürfen Sie das zuvor bereits Etablierte nicht vernachlässigen. Für die Verbreitung eigener Inhalte, die Sie etwa in einem eigenen Blog veröffentlichen, brauchen Sie auch die gute Vernetzung auf anderen Plattformen.</p>
<p>Das dauerhafte systematische Monitoring als Basis verschafft Ihnen den Überblick über den gegenwärtigen Status Ihrer Reputation. Es zeigt Ihnen den Erfolg Ihrer eigenen Aktivitäten. Es warnt Sie rechtzeitig, falls etwas aus dem Ruder läuft. Mehr zum Thema Monitoring für Personenmarken demnächst in diesem Blog.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Dieser Beitrag basiert auf einem Kapitel aus dem Buch „Lotsen in der Informationsflut&#8220;.</em></span></p>
<div class="wp_b_box">
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		<title>&#8222;Ich schmeiß&#8216; alles hin und melde mich bei Facebook ab!&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/ich-schmeiss-alles-hin-und-melde-mich-bei-facebook-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 14:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Typische Phasen in der Social-Media-Kommunikation – und sechs heiße Tipps zum professionellen Umgang mit dem großen Frust &#124; „Ich bin hier erstmal weg. Mir wird das alles zuviel!“ „Ich melde mich bei Facebook ab!“ „Tschüß, Freunde! Mein Facebook-Account ist Geschichte!“ – Mindestens einmal in der Woche verkündet einer meiner Facebook-Freunde den persönlichen Abgang aus dem sozialen Netzwerk, oft…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/ich-schmeiss-alles-hin-und-melde-mich-bei-facebook-ab/">&#8222;Ich schmeiß&#8216; alles hin und melde mich bei Facebook ab!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Typische Phasen in der Social-Media-Kommunikation – und sechs heiße Tipps zum professionellen Umgang mit dem großen Frust</h3>
<div id="attachment_16445" style="width: 521px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16445" class="wp-image-16445 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/abmelden.jpeg" alt="Blauer Abmelde-Button und Mauszeiger. " width="511" height="297" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/abmelden.jpeg 511w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/abmelden-300x174.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/abmelden-250x145.jpeg 250w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/abmelden-150x87.jpeg 150w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /><p id="caption-attachment-16445" class="wp-caption-text">Abmelden – oder bleiben? So einfach ist die Antwort nicht, wenn es sich um professionelle Kommunikation handelt. In diesem Artikel biete ich verschiedene Betrachtungsweisen und Lösungsmöglichkeiten an.</p></div>
<p>&#8222;Ich bin hier erstmal weg. Mir wird das alles zuviel!&#8220; &#8222;Ich melde mich bei Facebook ab!&#8220; &#8222;Tschüß, Freunde! Mein Facebook-Account ist Geschichte!&#8220; – Mindestens einmal in der Woche verkündet einer meiner Facebook-Freunde den persönlichen Abgang aus dem sozialen Netzwerk, oft mit großer Geste, zuweilen auch mit drastischen Worten. Noch viel mehr von ihnen denken, wie ich aus Gesprächen weiß, darüber nach. Manche der &#8222;Abgewanderten&#8220; kehren nach einiger Zeit zurück. Andere bleiben auf Dauer vom Schirm der digitalen Wahrnehmung verschwunden. Die Gründe für die Rückkehr sind wohl ebenso individuell wie die Motivation wieder aufzutauchen.</p>
<h3>Nicht nur Facebook: Soziale Netzwerke sind manchmal verführerisch <em>und</em> belastend</h3>
<p>Soziale Netzwerke sind ebenso verführerisch wie manchmal belastend. Es gilt natürlich nicht nur für Facebook, sondern ebenso für andere Angebote und Plattformen: Ständige Unterhaltung, interessante Inhalte, Informationsvorsprung, hohe Sichtbarkeit, aber auch das Gefühl, mit anderen in Verbindung zu sein, das sind nur einige der Vorteile, die der Austausch im Web liefert.</p>
<p>Geradezu magisch anziehend ist das Symbol auf der jeweiligen Website oder auf der Smartphone-App, das uns signalisiert, dass schon wieder jemand mit unseren eigenen Botschaften interagiert hat. Immer neue Bildwelten, Inhalte, Meinungen offenbaren sich beim Scrollen; und schon wieder ist mehr Zeit vergangen, als eigentlich geplant &#8230; – Nun will ich hier aber keine Abhandlung über den digitalen Burnout verfassen, sondern das Thema aus der Sicht der professionellen Kommunikation betrachten.</p>
<div id="attachment_16448" style="width: 364px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16448" class="wp-image-16448 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/facebook-Weltkugel.png" alt="facebook-weltkugel" width="354" height="120" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/facebook-Weltkugel.png 354w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/facebook-Weltkugel-300x102.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/facebook-Weltkugel-250x85.png 250w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/10/facebook-Weltkugel-150x51.png 150w" sizes="auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px" /><p id="caption-attachment-16448" class="wp-caption-text">Schwer zu ignorieren, nicht nur auf Facebook: das Zeichen, dass jemand mit den eigenen Inhalten interagiert hat.</p></div>
<p>Facebook ist in der professionellen Kommunikation, auch und gerade für Personenmarken, momentan nahezu unverzichtbar – oder zumindest eines der wertvollsten sozialen Netzwerke. Andererseits ist es eben nicht nur aus professionellen Erwägungen heraus auch sehr verführerisch, hier länger zu verweilen und auch zahlreichen privaten Neigungen nachzugehen. Hinzu kommt: Wer sich nicht persönlich engagiert, an Gesprächen teilnimmt und auch einmal abseits von Sachfragen postet, kommentiert und diskutiert, wird für alle anderen zweidimensional bleiben. Echte Beziehungen – und damit Sichtbarkeit und Relevanz – baut nur derjenige auf, der auch emotionell erreichbar ist und direkt mit anderen interagiert. Wer einfach nur gelegentliche eigene Botschaften und Links in das Statusfeld schüttet, wird allein schon vom Algorithmus als irrelevant aussortiert.</p>
<h3>Professionelle Kommunikation braucht heute Social Media</h3>
<p>Man kann meiner Ansicht nach auch im Firmenauftrag, etwa des eigenen Arbeitgebers, keine professionelle Social-Media-Kommunikation betreiben, wenn man nicht über eigene persönliche Erfahrungen in sozialen Netzwerken verfügt. Bei Einzelunternehmern und Persönlichkeiten sind die professionelle und die individuelle Kommunikation oft noch enger verknüpft.</p>
<p>Nun habe ich in den vergangenen Monaten etliche Personenmarken ins Social Web begleitet, die bisher vor allem Facebook gegenüber sehr skeptisch eingestellt waren. Sind die anfänglichen Vorbehalte einmal überwunden und ist die sachliche Erkenntnis, dass Facebook wohl ein sinnvolles Kommunikationsinstrument darstellt, mit eigenem Erleben angereichert, stellt sich bei vielen sogar Begeisterung ein. Es erschließen sich im Digitalen völlig neue Möglichkeiten. Resonanz und Sichtbarkeit steigen. Einerseits erfahren die Betreffenden plötzlich viel mehr Feedback, das, wenn sie es richtig machen, oft erfreulich positiv ausfällt. Zum anderen gewinnen sie plötzlich Zugang zu unendlich vielen interessanten Inhalten. Das führt oft dazu, dass mehr als die ursprünglich veranschlagte Zeit aufgewendet wird. Schnell sind beim Scrollen durch Facebook ein paar Stunden verschwunden wie nichts, die man eigentlich anders einsetzen wollte.</p>
<p>Irgendwann ist man gefühlt &#8222;always on&#8220;, und dabei ist ja Facebook nur einer von vielen Kanälen, über den Neuigkeiten hereinkommen: Messenger wie WhatsApp, News-Portale und nicht zuletzt E-Mail fordern schließlich ebenfalls Aufmerksamkeit.</p>
<h3>Von der Social-Media-Euphorie zum Social-Media-Frust?</h3>
<p>Doch ist es vor allem wohl die eigene emotionale Involviertheit, die irgendwann in Überdruss umschlagen kann. Dies geschieht erst recht dann, wenn plötzlich Unangenehmes am blauen Horizont dräut: böse Kommentare, politisch Andersgesinnte, unsachliche Kritik oder gar Beleidigungen und Streit. Dann setzt nicht selten eine Trotzreaktion ein, und der oder die Betreffende vergisst jegliche professionelle Distanz, mit der er oder sie einmal angetreten ist.</p>
<p>Wer sich nur privat in sozialen Netzwerken austauscht, warum auch immer, hat zumindest scheinbar die Wahl, jederzeit damit aufzuhören. Tatsächlich ist ja aber das Digitale nicht abgetrennt von der Realität zu betrachten, sondern stellt eine Ausweitung der Realität und eine Fortsetzung der Beziehungen dar. So wird selbst der Privatmensch, der sich scheinbar nur digital zurückzieht, nach einer Weile merken, dass ihm wichtige soziale Informationen fehlen, und sich womöglich abgeschnitten fühlen.</p>
<p>Nun sind natürlich soziale Netzwerke nicht die einzige Art, Beziehungen zu pflegen. Aber sie erleichtern dies und erweitern die Möglichkeiten; zumal dann, wenn das gesamte Umfeld hier unterwegs ist. Daher kann ein vorschneller Abgang aus dem eigenen Umfeld schädlich sein.</p>
<p>So zerstört derjenige, der über den Austausch in sozialen Netzwerken auch berufliche Sichtbarkeit und Relevanz erreicht hat sowie darüber Beziehungen pflegt, vielleicht regelrechte Werte.  Denn Social-Media-Accounts, in die man Zeit und Aufmerksamkeit investiert hat, stellen Werte dar. Der Blogger, der nicht mehr auf Facebook ist, kann nicht mehr auf neue Artikel aufmerksam machen. Der Veranstalter kann nicht mehr zu Events einladen. Doch es geht nicht allein um solches &#8222;Aussenden&#8220;, sondern viel mehr noch darum, in Gesprächen und Austausch präsent zu sein. Wer keine eigene Stimme hat, kann nicht an Gesprächen teilnehmen. Wer nicht dort präsent ist, wo gesprochen wird, erfährt nichts darüber oder wird sogar vergessen.</p>
<h3>Frust im Rahmen halten, Freude zurückgewinnen: Wie geht das?</h3>
<p><strong>Wenn also aus professioneller Sicht Klarheit darüber herrscht, dass eine persönliche Präsenz in sozialen Netzwerken sinnvoll oder sogar unvermeidlich ist: Wie gelingt es, den eigenen Frust zu überwinden, zumindest im Rahmen zu halten und auf längere Sicht die Freude am digitalen Austausch zurückzugewinnen? Hier sind sechs Tipps gegen die große Social-Media-Müdigkeit:</strong></p>
<h3>1. Konzept und Strategie sauber aufsetzen</h3>
<p>Professionelle Kommunikation ist professionelle Kommunikation. Wer als Person oder gar Personenmarke hier eingebunden ist, der braucht dafür von Anfang an eine eigene Strategie, die aber an das Gesamt-Kommunikationskonzept angeschlossen ist. Dazu gehören auch Krisen-Szenarien und die Möglichkeiten der Unterstützung durch andere. Für jeden Menschen sieht die eigene Social-Media-Strategie völlig anders aus als für jeden anderen. Das gilt auch in der professionellen Kommunikation.</p>
<h3>2. Zeit budgetieren</h3>
<p>Auch wenn die anfängliche Begeisterung und Spielfreude nicht gleich gebremst werden sollten: Vor allem in Zeiten größerer Belastung und erst recht dann, wenn sich Frust breitmacht, hilft es, sich die eigenen Social-Media-Zeiten einzuteilen – nach Uhrzeit oder nach Dauer. Das führt dazu, dass man sich einerseits nicht hinreißen lässt, zu viel Zeit zu &#8222;verballern&#8220;. Zum anderen wird so in Phasen der Zurückgezogenheit zumindest ein Grundrauschen aufrecht erhalten. Wie so etwas aussieht, muss man individuell festlegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für viele Menschen eine Beschränkung auf zehn oder 15 Minuten am Tag für einen definierten Zeitraum sehr heilsam und entspannend sein kann.</p>
<h3>3. Auszeiten gönnen</h3>
<p>Ob es regelmäßig das Wochenende ist oder ein längerer Urlaub: Niemand muss immer in sozialen Netzwerken präsent sein. Pausen, auch längere, sind völlig okay. Dabei ist es Ihren eigenen Vorlieben überlassen, wie Sie das regeln. Lassen Sie sich von anderen auch umgekehrt nichts einreden. Mancher braucht den Offline-Urlaub; der andere kann sich auch mit Internet-Zugang gut erholen. Auch ein- und dieselbe Person wird es einmal so und einmal so empfinden.</p>
<h3>4. Innehalten und Ursachen erkennen</h3>
<p>Spätestens wenn Sie den großen Social-Media-Frust erleben – oder erste Anflüge davon –, ist es Zeit, einmal in sich zu gehen: Woran liegt es, dass ich mich so fühle? Wo habe ich vielleicht meine eigenen Grenzen überschritten? Und: Warum und wie war ich eigentlich einmal angetreten? Bin ich noch auf meiner selbstgewählten Linie?</p>
<h3>5. Mut zu eigenen Entscheidungen haben</h3>
<p>In der professionellen Kommunikation kann nicht jeder einfach alles tun oder sagen, was er will. Aber man muss sich auch umgekehrt nicht alles gefallen lassen – und schon gar nicht von jedem. Es ist möglich, die Form zu wahren und sich dennoch abzugrenzen. So wie Sie im sonstigen Berufsleben ja (hoffentlich) auch nicht auf Dauer in Situationen verharren, die Ihnen nicht gut tun, so sollten Sie auch in der digitalen Welt daran arbeiten, sich ein wertschätzendes Umfeld zu schaffen. Es versteht sich wohl von selbst, dass dazu auch Wertschätzung Ihrerseits für andere gehört.</p>
<h3>6. Erst denken, dann posten</h3>
<p>Ehe Sie in einem Moment der Frustration mit großen Tönen den eigenen Abgang für immer verkünden, sollten Sie vielleicht noch ein- oder besser mehrmals tief durchatmen. Vielleicht hilft es, erstmal etwas Abstand zu gewinnen; oder sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Oder eine Pause einzulegen, ohne davon groß etwas herzumachen.</p>
<p><strong>Sollte es Ihnen aber doch einmal passiert sein, dass Sie mit großer Geste den ganz großen Exit vollzogen haben und dann nach einer Weile wieder zurückkehren wollen: Dann erweisen sich die Qualität Ihres Netzwerks und Ihrer Beziehungen. Das Netz vergisst oft schnell und, wenn nicht, verzeiht es zumindest öfter als gedacht. Gutmütigen Spott muss man allerdings schon mal aushalten. Wenn Sie nicht gerade gleich mehrere &#8222;Freunde&#8220; persönlich beleidigt haben, wird man Sie wahrscheinlich sogar freudig willkommen heißen! </strong><strong>Viel Spaß bei der nächsten Runde! ;-)</strong></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2017/02/15/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/">Auch hilfreich für die Facebook-Strategie: Der neue große Social-Media-Check</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/ich-schmeiss-alles-hin-und-melde-mich-bei-facebook-ab/">&#8222;Ich schmeiß&#8216; alles hin und melde mich bei Facebook ab!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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		<title>Mein neuer persönlicher Newsletter – und wie es hier im PR-Doktor weitergeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 14:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Hier im PR-Doktor war es zu lange allzu still. In den vergangenen Wochen habe ich, neben ziemlich vielen Kundenprojekten, sehr intensiv an meinem neuen Buch gearbeitet, das im Dezember erscheinen soll (und zu dem es hier dann bald auch weitere Informationen gibt). Für längere Ratgeberartikel fehlten da einfach die Zeit und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17964" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17964" class="wp-image-17964 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800.jpg" alt="" width="800" height="339" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800.jpg 800w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800-300x127.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800-768x325.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800-705x299.jpg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800-600x254.jpg 600w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/03/newsletter-dr-kerstin-hoffmann_Aug17_neu_800-400x170.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-17964" class="wp-caption-text"><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Hier geht es zum Bestellformular für meinen neuen persönlichen Newsletter. Er ist kostenlos und kann jederzeit wieder abbestellt werden. </a></p></div>
<p>Ich gebe es zu: Hier im PR-Doktor war es zu lange allzu still. In den vergangenen Wochen habe ich, neben ziemlich vielen Kundenprojekten, sehr intensiv an meinem neuen Buch gearbeitet, das im Dezember erscheinen soll (und zu dem es hier dann bald auch weitere Informationen gibt). Für längere Ratgeberartikel fehlten da einfach die Zeit und vor allem die Aufmerksamkeit. Wer mit mir in sozialen Netzwerken, etwa <a href="https://www.facebook.com/kerstin.hoffmann">auf Facebook</a> oder <a href="http://twitter.com/pr_doktor">auf Twitter</a>, verbunden ist, hat mitbekommen, dass ich in dieser Zeit wenigstens gelegentlich persönlichere <a href="https://medium.com/@PR_Doktor">Artikel auf Medium.com</a> geschrieben habe und seit Neuerem auch als <a href="https://www.xing.com/profile/Kerstin_Hoffmann">&#8222;Branchen-Insider&#8220; bei XING</a> publiziere.</p>
<h3>Warum mir der persönliche Austausch wichtiger denn je ist</h3>
<p>Während ich an dem Buch geschrieben habe, in dem es hauptsächlich um Markenbotschafter und Personenmarken geht, habe ich natürlich auch über meine eigene persönliche Präsenz in digitalen Medien nachgedacht. Dabei ist mir klargeworden, dass ich mich weiterentwickelt und manche Schwerpunkte verändert habe. Ich bin an vielen Stellen im Web unterwegs, und meistens geht es dabei um den direkten Austausch mit anderen Menschen. In diesen Zeiten, in denen wir mit Inhalten förmlich überschüttet werden, gewinnen Gesichter und der persönliche Austausch weiter an Bedeutung.</p>
<h3>Wo ich sonst noch unterwegs bin</h3>
<p>Zudem habe ich, neben diesem Blog, das ich natürlich auch weiterhin unter diesem gut eingeführten Namen betreiben werde, inzwischen mehrere Webseiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Mit dem Erscheinen meines Buchs im Dezember wird es ein zusätzliches Beratungsangebot auf einer ganz neuen Website geben. Ich blogge, wie schon erwähnt, zu persönlichen Themen auf medium.com, habe kürzlich ein eigenes englischsprachiges Blog ins Leben gerufen, nutze die LinkedIn Pulses und bin auf XING als einer der Branchen-Insider ebenfalls mit eigenen Publikationen gelistet.</p>
<p>Da könnte man sich leicht verzetteln, dabei bin ich doch bei allen verschiedenen Aktivitäten immer eines: ich selbst.</p>
<h3>Dinge, die mir am Herzen liegen</h3>
<p>Deswegen möchte ich in Zukunft noch mehr als bisher in meinem Newsletter mit Ihnen und euch in persönliche Gespräche eintreten und über Dinge schreiben, die mir besonders am Herzen liegen. Daher der Relaunch des Newsletters, dessen inhaltliches Konzept sich in den folgenden Ausgaben sicherlich noch weiterentwickeln wird. Wie im &#8222;PR-Doktor PLUS&#8220;, dem Vorgänger, gibt es aber auch hier natürlich weiterhin Neuigkeiten aus meinem Büro, Termine und Lesetipps.</p>
<h3>Den neuen persönlichen Newsletter abonnieren</h3>
<p>Ich freue mich sehr, wenn Sie meinen neuen Newsletter abonnieren. (Falls Sie bereits für den bisherigen registriert waren, brauchen Sie übrigens nichts zu tun. Sie erhalten ihn einfach weiter, nur unter dem neuen Namen.</p>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Hier geht es zum Bestellformular</a></p>
<h3>Wie es hier im PR-Doktor weitergeht</h3>
<p>Hier im Blog geht es in nächster Zeit wieder weiter wie gewohnt: in der Regel ein Ratgeberbeitrag alle ein bis zwei Wochen. Thematisch werde ich bei meinem Themenschwerpunkt &#8222;Unternehmenskommunikation in digitalen Zeiten&#8220; bleiben, wozu vor allem auch die Themen Contentstrategie und Content-Marketing gehören. Bereits in den vergangenen Monaten habe ich sehr viel zum Thema Markenbotschafter und Personenmarken geschrieben; hier wird noch einiges hinzukommen, auch Inhalte aus dem Buch und weitere Informationen dazu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/newsletter-kerstin-hoffmann-pr-doktor/">Mein neuer persönlicher Newsletter – und wie es hier im PR-Doktor weitergeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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