<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Personenmarke-Archiv - PR-Doktor</title>
	<atom:link href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/tag/personenmarke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/tag/personenmarke/</link>
	<description>Magazin für Kommunikation und Marketing</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2023 13:32:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/haben-sie-zu-wenige-social-media-kontakte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 04:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=29051</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum es sich lohnt, ein sensibles Thema genauer zu betrachten „Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?&#8220; – Das ist zugegebenermaßen eine heikle Frage. Soll man Personen(-marken) dazu ermutigen, ihr Netzwerk aktiv stark zu vergrößern? Niemand möchte schließlich als Kontaktsammler oder Spam-Person abgestempelt werden. Ich finde: Man sollte es ihnen raten. Aber mit den richtigen Vorzeichen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/haben-sie-zu-wenige-social-media-kontakte/">Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29459" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/social-media-kontakte-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></h2>
<h2>Warum es sich lohnt, ein sensibles Thema genauer zu betrachten</h2>
<p><strong>„Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?&#8220; – Das ist zugegebenermaßen eine heikle Frage. Soll man Personen(-marken) dazu ermutigen, ihr Netzwerk aktiv stark zu vergrößern? Niemand möchte schließlich als Kontaktsammler oder Spam-Person abgestempelt werden. Ich finde: Man sollte es ihnen raten. Aber mit den richtigen Vorzeichen und nach genauer Überlegung. </strong></p>

<p>Das schiere Sammeln von Kontakten um der Zahlen willen ist in seriösen Kommunikationskreisen verpönt. Zu Recht. Zeugt es doch von viel Eigeninteresse der Kontaktsammelnden und von wenig eigenem Interesse an den Menschen hinter den Accounts und am Austausch mit diesen.</p>
<p>Aber auch aus Sicht des Absenders muss man von solchen Zahlenspielen dringend abraten. Je unspezifischer das eigene Netzwerk zusammengestellt ist, desto weniger hat es diesen Namen verdient. Die Interaktionsrate sinkt. Eine Bindung der Gegenüber an den betreffenden Account entsteht kaum. Zudem mögen viele potentielle Empfänger eine große Reichweite suggerieren. Aber der tatsächliche Anteil der Zielgruppe, bezogen auf die strategischen Ziele des Betreffenden, ist wahrscheinlich verschwindend gering.</p>
<p>Daher ist es ein wirklich sensibles Thema, wenn man Personen(-marken) – etwa im Corporate-Influencer-Coaching – dazu ermutigt, ihr Netzwerk aktiv zu vergrößern. Sie sollen ja eben nicht zu kontaktsammelnden Spammern werden. Doch tatsächlich gewinnt ein aktiv und nachhaltig aufgebautes, stetig wachsendes Netzwerk an Qualität, und zwar idealerweise für alle Beteiligten.</p>
<h3>Warum manche Netzwerke einfach nicht wachsen</h3>
<p>Gerade in Corporate-Influencer-Projekten, in denen ich einzelne Personen sehr eng begleite, stelle ich oft fest: Die Betreffenden investieren viel Zeit in die eigene Personenmarkenstrategie, in die Konzeption, Planung sowie Erstellung von Inhalten. Doch die Zahl ihrer Kontakte, etwa auf LinkedIn, wächst auch über einen längeren Zeitraum nur sehr langsam.</p>
<p><strong>Das kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise:</strong></p>
<ul>
<li>Der oder die Betreffende möchte eben nicht in den Verdacht geraten Kontakte einfach zu sammeln.</li>
<li>Es wird bereits so viel Zeit investiert, dass die gezielte Recherche nach möglichen neuen Kontakten zu kurz kommt. Es wird also oft auch einfach vergessen.</li>
<li>Es ist kein Bewusstsein dafür vorhanden, wie wichtig und nutzenstiftend ein wachsendes Netzwerk sein kann.</li>
<li>Es herrscht die Befürchtung vor, dass mit einer wachsenden Zahl der Kontakte auch der unverwünschte (Verkaufs-/Sales-Spam) zunimmt.</li>
</ul>
<p>Doch gerade die Befürchtungen, die dem Ausbau entgegenstehen, lassen sich mit einer aktiven Vorgehensweise ausräumen. Individuelle Vorlieben und Gegebenheiten sind dabei aber unbedingt zu berücksichtigen.</p>
<h3>Die Sache mit den kritischen Massen</h3>
<p>Kontakte um der Zahlen willen zu sammeln: Das ist zwar nicht sinnvoll, wie wir bereits herausgearbeitet haben. Doch viel Aufwand in hochwertige Inhalte zu investieren, die dann kaum jemand sieht: Das ist bestenfalls Zeitverschwendung. Wer also bestimmte (Kommunikations-)Ziele verfolgt, wer sich als Corporate Influencer oder anderweitig als Personenmarke sichtbar machen will, wer auf Marketingerfolge einzahlen will, braucht eine gewisse Größe der Community.</p>
<p>Je nach Zielen, Branche, Spezialisierung und persönlichem Umfeld, kann die erforderliche kritische Masse sehr unterschiedlich ausfallen. Ein sehr sichtbarer Social CEO auf LinkedIn, der nicht über einen gewissen Zeitraum mindestens eine deutlich vierstellige Zahl aufweist, macht womöglich etwas falsch – oder zumindest das behauptete Selbstbild unglaubwürdig. Aber gerade in solchen Fällen lohnt sich eine differenzierte Vorgehensweise statt des schieren Sammelns. Denn dann wird das Ganze mit der Zeit eine produktive Eigendynamik entwickeln.</p>
<h3>Versionen der persönlichen Kontaktannahmepolitik</h3>
<p>Jetzt einmal abgesehen von den offensiven Kontaktsammlern: Verschiedene Menschen gehen ganz unterschiedlich bei der Annahme von Kontaktanfragen vor.</p>
<ul>
<li>Die einen bestätigen nahezu alle Anfragen und stellen auch selbst sehr viele. Meistens sind solche Menschen dann auch ziemlich tolerant gegenüber dem ganzen Sales-Spam, der sich fast zwangsläufig über ihnen entlädt.</li>
<li>Die anderen selektieren ihr Netzwerk genauer, prüfen beispielsweise anhand bestimmter Kriterien, ob es sich um Spam-Accounts handeln könnte. Sie nehmen aber dennoch auch Anfragen von bisher Unbekannten an – entweder relativ großzügig, oder nur dann, wenn es bereits gemeinsame Kontakte gibt.</li>
<li>Dann gibt es aber auch noch die sehr restriktiven Netzwerker:innen, die sich auch in Social Media nur mit solchen Accounts verbinden, deren Inhaber:innen sie persönlich kennen.</li>
</ul>
<p>Zwischen diesen drei Vorgehensweisen, die alle ihre begründete Berechtigung haben, gibt es jede nur denkbare Abstufung. Oft unterscheidet sich die Vorgehensweise ein- und derselben Person auf unterschiedlichen Plattformen.</p>
<h3>Im Reaktionsmodus steckengeblieben?</h3>
<p>Vor allem aber sollte man unterscheiden zwischen einer eher reaktiven und einer aktiven Kontaktannahmepolitik. Viele Menschen nehmen zwar großzügig Kontaktanfragen an, erhalten oft auch sehr viele solche, stellen aber kaum einmal selbst welche. Will heißen: Viel zu viele Menschen schaffen zu wenig Werte für sich und andere im Netzwerk, weil sie im Reaktionsmodus steckenbleiben.</p>
<p>Wie viele qualitätvolle Anfragen, aus denen gegenseitiger Nutzen entsteht, hängt bei einer solchen Vorgehensweise vor allem vom Engagement der Gegenüber ab, und damit auch ein Stück weit von dem Zufall, dass und ob die Richtigen zu Ihnen finden.</p>
<p>Natürlich bestimmen Ihre Aktivitäten in dem betreffenden Netzwerk mit über die Zahl und Qualität der Anfragen. Je besser Sie vernetzt sind, je aktiver Sie posten und interagieren und je häufiger andere Sie erwähnen oder bei Ihnen kommentieren, desto höher wird der Anteil wertvoller neuer Anfragen werden. Allerdings steigt mit diese Zahl erfahrungsgemäß auch die Anzahl weniger interessanter Interaktionen.</p>
<h3>Darum sollten Sie aktiv Ihr Netzwerk erweitern</h3>
<p>Daher ist eine aktive Gestaltung des eigenen Netzwerks durch selbstgestellte Kontaktanfragen aus meiner Sicht sehr sinnvoll. Dies gilt auch und sogar gerade ganz besonders dann, wenn Sie viele Kontaktanfragen erhalten.</p>
<p>Bleiben Sie dagegen nur im Reaktionsmodus stecken, dann ist eines ziemlich sicher: Eine relativ große Zahl der Anfragenden kommt vor allem deswegen auf Sie zu, weil er oder sie sich davon einen direkten einseitigen Vorteil verspricht und Ihnen beispielsweise auf sehr nervende Weise etwas verkaufen will, an dem Sie gar kein Interesse haben.</p>
<h3><span style="font-size: 20px; font-weight: 600;">Alle Menschen sind gleich viel wert – aber nicht jeder Kontakt ist wertvoll</span></h3>
<p>Einen (potentiellen) Kontakt als mehr oder weniger „wertvoll&#8220; zu deklarieren, das ist ganz dünnes Eis. Es sollte immer in einen Kontext gestellt werden. Denn abgesehen von Fakeprofilen steht ja hinter jedem Account ein echter Mensch, der zunächst einmal Wertschätzung und einen Vertrauensvorsprung verdient hat.</p>
<p>Doch die Sache gilt ja für beide Seiten: Netzwerken funktioniert dann gut, wenn alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. Zwar ist es sehr sinnvoll, die eigene Filterblase zu verlassen. Auch fände ich es sehr langweilig und wenig fruchtbar, wenn man sich nur solche Bekannten aussuchen würde, mit denen man alle Werte, Ansichten und Verhaltenweisen teilt. Toleranz stellt eine sehr wichtige Qualität dar. Auch wenn jemand mal nervt, bin ich immer geneigt, zunächst einmal das Beste anzunehmen – und nicht gleich bösen Willen vorauszusetzen.</p>
<p>Auch können gerade solche Kontakte sich als sehr interessant und wertvoll erweisen, die nicht nur gemäß den eigenen strategischen oder gar Verkaufszielen ausgewählt sind.</p>
<p>Doch gerade deswegen lohnt es sich, das eigene Netzwerk aktiv zu gestalten. Denn selbst wenn die Spammer und Sammler ausbleiben, verharren Sie ansonsten womöglich nur in Ihrer eigenen Filterblase. Oder Sie sind eben doch mittelfristig genervt von den vielen wenig qualitätvollen Anfragen, denen man bereits ansieht, dass sie automatisiert erfolgen und ziemlich sicher nicht auf Wertschöpfung im Netzwerk abzielen.</p>
<h3>Wachstum steckt in den schwachen Bindungen</h3>
<p>Das eigentliche Wachstumspotential in Netzwerken steckt nicht im engeren Umkreis, sondern in den sogenannten „schwachen Bindungen“. Das hat Mark Granovetter (<a href="https://www.jstor.org/stable/2776392" target="_blank" rel="noopener">The Strength of Weak Ties</a>) bereits 1973 herausgefunden, und die Studienergebnisse gelten bis heute, in den schnellen digitalen Zeiten erstaunlicherweise uneingeschränkt. Zuwachs, und das gilt eben auch für Kunden und Empfehler, geschieht nicht allein über die eigenen, direkten engen Beziehungen zu anderen (<em>strong ties)</em>, sondern über die weiteren Verzweigungen im Netzwerk.</p>
<p>Neues erfahren, bisher unbekannte sehr interessante Menschen kennenlernen, vielleicht sogar von lebensverändernden Sichtweisen erfahren: All dies ist wahrscheinlicher, je verdünnter das Netzwerk ist; je weiter also der betreffende neue Kontakt von einem selbst entfernt ist. Diese Menschen zu finden, erfordert einige Recherche. Aber wenn Sie es einmal heraushaben, wird es mit der Zeit leichter,</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a></p>
<h3>Bitte niemals die starken Verbindungen vernachlässigen</h3>
<p>Um aber an diese <em>weak ties</em> heranzukommen, braucht man zunächst die <em>strong ties</em> als eine Art Netzwerkknoten oder Schnittstelle, über die sich Botschaften, Inhalte, Reputation weiterverbreiten. Jeder einzelne Kunde, jeder Kontakt eines einzelnen Vertriebsmitarbeiters, Beraters, Unternehmensvertreters stellt potentiell einen solchen Netzwerkknoten dar. Man könnte diese neudeutsch, analog zum „Content Hub“, die „Contact Hubs“ nennen.</p>
<p>Jeder Mensch kann nur eine bestimmte Zahl an Kontakten wirklich erfassen und aktiv pflegen. Die sogenannte Dunbar-Zahl Dunbar-Zahl von 150 „bezeichnet eine hypothetische, kognitive Grenze der Anzahl an Menschen, mit denen ein Individuum soziale Beziehungen unterhalten kann.&#8220; (<a href="https://lexikon.stangl.eu/12337/dunbar-zahl" target="_blank" rel="noopener">Stangl, 2022</a>)</p>
<p>Die Zahl der Personen, mit denen ein Mensch in wirklich regelmäßigem intensivem Austausch stehen kann, mag je nach Individuum variieren. Doch ist sie noch deutlich geringer. Daher geht es bei der Pflege des wachsenden Netzwerkes um einen gesunden Mix zwischen Reichweite und intensivem Austausch, innerhalb eines dynamischen Kontruktes, das sich ständig verändert. Dieser Tatsache gilt es Rechnung zu tragen.</p>
<h3>Netzwerkpflege: kontinuierliche Arbeit – die sich lohnt!</h3>
<p>Deswegen wird sich Ihre eigene Kontaktannahmepolitik verändern und weiterentwickeln. Sie wird Schwankungen sowie Wellenbewegungen unterworfen sind. Es wird Sättigungskurven geben und womöglich auch große Ausschläge nach oben, wenn Sie bei einem Anlass in den Netzwerken anderer Menschen einmal besonders sichtbar sind.</p>
<p>Niemand kann Ihnen die Arbeit abnehmen, die mit dem nachhaltigen Aufbau eines wertvollen Netzwerks verbunden ist. Ebensowenig wie die ständige Pflege der digitalen Beziehungen. So ein Netzwerk hält nicht von selbst zusammen, sondern erfordert Aufmerksamkeit, Engagement und Energie. Doch es lohnt sich. Netzwerke neigen dazu, sich selbst zu verstärken: Ein hochwertiges, nachhaltig aufgebautes Netzwerk wird mit der Zeit immer qualifizierter werden.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">So finden Sie aktiv neue, interessante Kontakte</span></h3>
<p>Wenn Sie sich nicht darauf verlassen wollen, dass die Richtigen zu Ihnen finden, gibt es viele Möglichkeiten, neue interessante Kontakte in sozialen Netzwerken zu finden. Hier einige einfache Beispiele:</p>
<p><strong>Direkt</strong></p>
<ul>
<li>Menschen, denen Sie bereits persönlich begegnet sind, per Suche in sozialen Netzwerken wiederfinden</li>
<li>Social-Media-Links folgen (etwa in E-Mail-Footern oder auf Websites)</li>
</ul>
<p><strong>Über bestehende Kontakte (<em>strong ties</em>):</strong></p>
<ul>
<li>Likes/Reactions unter Postings in Ihrem Netzwerk</li>
<li>Kommentare in Ihrem Netzwerk</li>
<li>Empfehlungen/Erwähnungen Ihrer bestehenden Kontakte</li>
<li>(virtuelle) Veranstaltungen</li>
</ul>
<p><strong>Ohne direkte Verbindung (<em>weak ties</em>):</strong></p>
<ul>
<li>interessante Hashtags recherchieren und diesen folgen (z. B. auf LinkedIn oder Instagram)</li>
<li>Suche nach Themen über die Suchfunktion</li>
<li>Vorschläge des Algorithmus anhand der eigenen Interessen</li>
<li>Gruppen (z. B. auf Facebook oder LinkedIn)</li>
</ul>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/haben-sie-zu-wenige-social-media-kontakte/">Haben Sie zu wenige Social-Media-Kontakte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 05:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=28242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show „Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-28244 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg" alt="Poesiealbum mit Spruch: &quot;Blüh wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein, nicht wie die stolze Rose, die nur bewundert will sein.&quot;" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-705x397.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></h2>
<h2>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show</h2>
<p><strong>„Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit mit Corporate Influencern ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht: Sehr viele Menschen sind eher zu bescheiden als zu selbstbewusst in ihrem öffentlichen (nicht nur digitalen) Auftreten. Warum sie damit der eigenen Sache mehr schaden als nützen und warum eine große Zahl der allzu ichbezogenen Postings in Wirklichkeit wohl die Kehrseite ein- und desselben Selbstbildes sind: Darum geht es in diesem Beitrag. Außerdem: Wie Sie an einer gesunden, wirkungsvollen Selbstdarstellung arbeiten sowie andere, beispielsweise in Ihrem Corporate-Influencer-Projekt, dabei unterstützen.</strong></p>

<blockquote><p>„Treffen Sie bitte mal eine derart lobende Aussage über sich selbst, dass Sie innerlich etwas erröten.&#8220;</p>
<p>„Hm, ich weiß nicht &#8230; Das klingt jetzt ziemlich angeberisch &#8230; Aber ich glaube, ich bin recht freundlich zu anderen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Dialog ist nur ganz leicht überspitzt, aber ziemlich typisch für die Arbeit mit Menschen, die ihre Personenmarke entwickeln und in sozialen Netzwerken sichtbar machen wollen. Die meisten von ihnen sind eher zu bescheiden, und Selbstlob kommt ihnen kaum über die Lippen. Zunächst einmal ist das ja auch ziemlich sympathisch, dass jemand sich nicht selbst über den grüne Klee lobt, oder? Schade nur, dass derjenige sich damit selbst viele Chancen verbaut – vor allem die Möglichkeit, die eigenen Anliegen und Botschaften kraftvoll in die Welt zu bringen.</p>
<h3>Kritische Selbstbilder versus lobende Fremdbilder</h3>
<p>Selbst wenn in vertrauter Workshop-Runde eine Person der Ansicht ist, dass sie sich selbst allzu sehr lobt, liegt diese Selbstbeschreibung meist noch weit unter der Fremdeinschätzung.</p>
<p>Es mag unter Umständen sein, dass die Auswahl der Personen in den von mir begleiteten Corporate-Influencer-Projekten nicht immer repräsentativ ist. Aber es fällt schon auf, wie viel positiver gegenüber der Selbstbeschreibung die Kompetenz einer Fach- oder Führungskraft von den Kolleginnen und Kollegen oft eingeschätzt wird.</p>
<p><a href="https://slate.com/business/2016/04/is-impostor-syndrome-real-and-does-it-affect-women-more-than-men.html" target="_blank" rel="noopener">Das sogenannte Hochstapler-Syndrom, das bereits seit Ende der 1970-er Jahre untersucht wird,</a> ist heute offensichtlich so weit verbreitet wie damals.</p>
<p>Daher lohnt es sich für Menschen, die an ihrer Personenmarke arbeiten, Fremdeinschätzungen einzuholen, um überhaupt einmal herauszufinden, wie sie auf andere wirken. Erste Aha-Effekte kann beispielsweise die 3-Hashtags-Übung liefern.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Die 3-Hashtags-Übung</span></h3>
<p>Im privaten Umfeld, beispielsweise in Ihrem Freundeskreis, oder auch in einem sozialen Netzwerk Ihrer Wahl, bitten Sie Ihre Freunde/Kontakte darum, Ihnen in einem Kommentar oder einer privaten Nachricht die ersten drei Begriffe („Hashtags&#8220;) zu nennen, die ihnen zu Ihnen einfallen.</p>
<p>Bei dieser Übung gibt es kein gutes oder schlechtes Ergebnis. Gedanken über Ihre Selbstwahrnehmung könnten Sie sich aber besonders dann machen, wenn Sie die genannten Begriffe sehr überraschen und von Ihrem Selbstbild abweichen.</p>
<p>Die meisten Menschen, die bisher diese Übung gemacht haben, waren übrigens überwiegend positiv überrascht.</p>
<p>Ich freue mich immer sehr über Rückmeldungen zu Ergebnissen aus dieser Übung – beispielsweise mittels Erwähnung in einem sozialen Netzwerk.</p>
</div>
<h3>Inhaltliche Aussagen versus Kernbotschaften</h3>
<p>Wem es schwerfällt, in einer Gruppe oder in einem Workshop allzu lobend über sich selbst zu sprechen, könnte zunächst einmal allein oder in einem Vier-Augen-Coaching an selbstbewussten Kernbotschaften arbeiten. Dies sind Aussagen, die implizit aus allem abzuleiten sind, was der- oder diejenige beispielsweise in sozialen Netzwerken äußert.</p>
<p>Ob wir sie erarbeiten oder nicht: Solche Kernbotschaften haben wir in Wirklichkeit alle, ob nun bewusst oder unbewusst. Sie sind nichts anderes als das Bild, das wir in anderen nicht nur damit erzeugen, <em>was</em> wir sagen oder tun, sondern vor allem, <em>wie</em> dies geschieht.</p>
<p>Beispiel: In einem LinkedIn-Posting zu einem fachlichen Thema beschreibt jemand einen Sachverhalt detailliert, anschaulich und mit großem Wissensgewinn für die eigenen Kontakte. Dieser Beitrag hat eine inhaltliche Aussage, bezogen auf den betreffenden Sachverhalt.</p>
<p>Die daraus abzuleitende Kernbotschaft lautet aber beispielsweise: „Ich bin DIE Fachfrau in meinem Bereich, und wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, kommt an mir nicht vorbei.&#8220;</p>
<h3>Aufschneiderei oder authentisch?</h3>
<p>Würde die Betreffende so etwas einfach behaupten, dann kann das bei anderen wie Aufschneiderei ankommen – zumindest, solange es nicht bewiesen und mit Inhalten hinterlegt ist. Beweist der oder die Betreffende es dagegen und das Gegenüber leitet es selbst ab, ist dies deutlich glaubwürdiger. Das bedeutet aber eben nicht, die zufällige Ableitung dem Gegenüber zu überlassen, sondern sich der zu erzielenden Wirkung bewusst zu sein.</p>
<p>Schon dies erscheint jedoch vielen Menschen als zu berechnend und zu geplant. Dabei ist aus meiner Sicht nichts Ehrenrühriges daran, sich selbst realistisch einzuschätzen. Zumal eine aufgesetzte oder wenig fundierte Kernbotschaft ja ohnehin nicht funktionieren kann.</p>
<p>Nehmen wir eine andere Kernbotschaft. Was würden Sie von jemandem halten, der sich vor Sie hinstellt und sagt: „Ich bin humorvoll und sympathisch!&#8220; Würden Sie denjenigen auf Anhieb mögen und witzig finden? Genau: Nein. Als humorvoll oder sympathisch kann man sich nur erweisen.</p>
<p>Das gilt auch für alle anderen Kernbotschaften, also die Grundaussagen, aus denen sich das Bild eines Menschen in der Wahrnehmung anderer zusammensetzt.</p>
<h3>Angenommene Kompetenz schafft größere Werte</h3>
<p>Wer in einem Thema oder einem Fach etwas nach vorne bringen, wer Agendasetting betreiben, wer mit persönlichem Engagement zu etwas größerem Ganzen beitragen will: Der- oder diejenige <em>sollte</em> im Interesse der Anderen beziehungsweise der Sache das eigene Licht nicht zu sehr unter den Scheffel stellen.</p>
<p>Denn je höher die Kompetenz, die mein Gegenüber bei mir annimmt, desto wirkungsvoller kommen meine Botschaften an. Desto mehr Wert generieren sie auch, desto besser wirken sie, desto mehr tragen sie zum gewünschten Ziel bei.</p>
<p>Untersucht ist dieses Phänomen übrigens beispielsweise in der Medizin: Je überzeugter ein Arzt selbst von der Behandlung ist und entsprechend auftritt, desto besser wirkt sie. (<a href="https://books.google.de/books?id=zmJ3DwAAQBAJ">Vgl. Gehirn&amp;Geist 3/2018</a>)</p>
<h3>Behauptete Kernbotschaften haben kurze Beine</h3>
<p>Nun fällt es ja scheinbar in Social Media sehr leicht, irgendetwas zu behaupten und sich selbst im bestmöglichen Licht darzustellen. Doch selbst wenn dies kurzzeitig gelingt, so ist es doch meistens nicht sehr nachhaltig.</p>
<p>Irgendwann kommt doch die erste persönliche Begegnung, und dann nützt der beste Ghostwriter nichts, der zuvor für fachlich anspruchsvolle Inhalte gesorgt hat.</p>
<p>Zudem gibt es ja auch so etwas wie den digitalen Menschenverstand: Die meisten von uns sind ganz geübt darin, hinter allzu schöne Fassaden zu blicken.</p>
<h3>Ego-Show: Nur die Kehrseite der Medaille?</h3>
<p>Nun gibt es ohne jeden Zweifel auch diejenigen, die sich nun wirklich nicht durch große Bescheidenheit auszeichnen und keine Gelegenheit auslassen, sich selbst im allerbesten Licht darzustellen, und zwar in einer Weise, dass mehr als nur subtil nervt. Haben diese Menschen einfach gar keine Zweifel an sich selbst? Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist manch überzogene Ego-Show eher ein Zeichen von Überkompensation, der letztlich ein ähnlich kritisches Selbstbild zugrunde liegt wie bei denjenigen, die sich gar nicht trauen zu zeigen, was sie können.</p>
<p>Auch hier lohnt es sich, am Selbstbild und am Fremdbild zu arbeiten – um eine gesunde und überzeugende Mitte zu finden. Das Pendel schlägt bei der Arbeit an der eigenen  Personenmarke aber eben auch mal in die eine oder in die andere Richtung aus. Das ist nur menschlich. Entscheidend ist letztlich, dass sich der oder die Betreffende wohlfühlt und sich auf dem richtigen Weg zu den eigenen Zielen sieht.</p>
<h3>Gute Beispiele als Referenzpunkte</h3>
<p>In sozialen Netzwerken gibt es glücklicherweise auch reichlich gute Beispiele erfolgreicher Persönlichkeiten, die es schaffen, inhaltliche Aussagen mit überzeugenden Kernbotschaften in Einklang zu bringen – auf sympathische und überzeugende Weise; selbstbewusst, aber nicht übertrieben selbstsicher.</p>
<p>Doch nicht jede Person passt zu jeder anderen. Deswegen lohnt es sich, andere Personenmarken als Referenzpunkte zu betrachten, um sich selbst zu verorten: Wie kommt dieses oder jenes bei mir an? Würde ich das auch so machen, oder erscheint es mir zu übertrieben? Ist mir das zu sehr auf der Seite der Selbstdarstellung? Oder wünsche ich mir eine ähnlich selbstsichere Ausstrahlung?</p>
<p>Arbeit an der eigenen Personenmarken bedeutet immer auch Arbeit an sich selbst und bietet die Chance, Unklarheiten und Unsicherheiten zu betrachten und zu klären.</p>
<h3>Immer noch vor allem ein Frauen-Problem?</h3>
<p>Ich traue mich kaum, das im Jahr 2022 zu sagen: Aber tatsächlich kommt die Angst vor den allzu positiven Selbst-Charakterisierungen meiner Erfahrung nach immer noch mehr von Frauen als von Männern.</p>
<p>Das ist natürlich nur eine persönliche oder anekdotische Erfahrung, auch wenn ich im Jahr sehr viele Workshops und Einzelcoachings mit Corporate Influencern durchführe. Aber aus Gesprächen schließe ich, dass ich nicht die Einzige bin, die das so wahrnimmt.</p>
<p>Selbst heute noch wird Mädchen und jungen Frauen oft vermittelt, sie müssten vor allem lieb und bescheiden sein. Es ist an uns allen, aktiv darauf hinzuwirken, dass sich das endlich ändert!</p>
<h3>Zum Schluss: Bitte nicht zu sehr auf das schauen, was andere denken</h3>
<p>Einige Passagen in diesem Beitrag mögen vielleicht den Eindruck erwecken, es wäre sehr wichtig, ständig darauf zu schauen, wie andere einen selbst wahrnehmen. So ist es aber nicht gemeint. Aus meiner Sicht ist ein glücklicher Mensch jemand, der genau darüber nicht dauernd nachdenkt, wie er auf andere wirkt. Denn eine solche Denkweise führt zu Dissoziation, sie trennt den Menschen von sich selbst.</p>
<p>Für mich ist das Folgende aber kein Widerspruch: Selbstbewusst zu vertreten, was ich kann und weiß. Oder zumindest daran zu arbeiten, vor allem mit Blick auf ein größeres Ganzes und den Nutzen, den es für alle schafft. Selbstbewusstsein bedeutet für mich auch: Selbstbild und Fremdbild liegen nahe beieinander. Denn dann muss ich nicht dauernd auf die Wirkung schielen.</p>
<p>Und dann spiegelt auch das Auftreten in sozialen Netzwerken, als Personenmarke, das natürlich allein durch die mediale Aufbereitung per Definition Aspekte von Inszenierung hat, mich als Mensch wider – in den Aspekten, die ich von mir zeigen möchte, etwa um Themen voranzubringen, Ziele zu erreichen oder auch die eigene Sichtbarkeit in den Dienst einer guten Sache zu stellen.</p>
<p>Und Menschen mit Sichtbarkeit und Reichweite, die diese dazu einsetzen, andere zu unterstützen: Das können wir in diesen Zeiten wirklich mehr denn je gebrauchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Was soll ich denn bloß posten?&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/lage-kw44-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 06:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zur Lage der Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=25391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum es sich lohnt, die Perspektive zu wechseln, und wie man herausfindet, was die eigenen Zielgruppen wirklich interessiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/lage-kw44-2020/">&#8222;Was soll ich denn bloß posten?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28386" style="width: 835px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://youtu.be/sRnnkDmd8qg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28386" class="size-full wp-image-28386" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten.jpg" alt="" width="825" height="467" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-300x170.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-768x435.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/Video-Was-posten-705x399.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></a><p id="caption-attachment-28386" class="wp-caption-text"><a href="https://youtu.be/sRnnkDmd8qg">Video auf YouTube ansehen.</a></p></div>
<h3>„Zur Lage der Kommunikation&#8220; als Podcast hören</h3>
<ul>
<li><a href="https://open.spotify.com/show/4RT7t24UjdFXJmKZCSvUb7" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a></li>
<li><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/zur-lage-der-kommunikation/id1519773326" target="_blank" rel="noopener">Apple Podcasts</a></li>
<li><a href="https://anchor.fm/kerstin-hoffmann" target="_blank" rel="noopener">Anchor.fm</a></li>
<li><a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy8yN2I3MzRiMC9wb2RjYXN0L3Jzcw==" target="_blank" rel="noopener">Google Podcasts</a></li>
</ul>
<hr class="stag-divider stag-divider--plain" />
<p>Eine spezielle Frage höre ich in fast jedem Corporate-Influencer-Projekt, wenn ich mit den Einzelnen an deren persönlicher Kommunikationsstrategie arbeite. Die Antwort überrascht die meisten erst einmal. Warum es sich lohnt, die Perspektive zu wechseln und wie man herausfindet, was die eigenen Zielgruppen wirklich interessiert: Darüber spreche ich in dieser Ausgabe.</p>
<h3>Links aus dieser Folge</h3>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel/">Die Content-Ampel: Komplette Anleitung, E-Book, Video, Download und kostenlose Bestellung</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/gro%C3%9Fartiger-content-ist-entscheidend-f%C3%BCr-das-erfolgreiche-klaus-eck/">Klaus Eck: Großartiger Content ist entscheidend für das erfolgreiche Networking auf LinkedIn</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/" rel="bookmark">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/lage-kw44-2020/">&#8222;Was soll ich denn bloß posten?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 06:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Purpose]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=25061</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist der Sinn, das Ziel des Personal Brandings? Maximale Sichtbarkeit erzeugen? Unzählige Likes erzielen? Selbst so gut wie möglich dastehen? – Manchmal scheint es, als seien dies die wirklichen Ziele derjenigen, die in sozialen Netzwerken an ihrer Personenmarke arbeiten. Das Internet ist voll von Tipps, wie es gelingt, die eigene Personal Brand  ins richtige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist der Sinn, das Ziel des Personal Brandings? Maximale Sichtbarkeit erzeugen? Unzählige Likes erzielen? Selbst so gut wie möglich dastehen? – Manchmal scheint es, als seien dies die wirklichen Ziele derjenigen, die in sozialen Netzwerken an ihrer Personenmarke arbeiten. Das Internet ist voll von Tipps, wie es gelingt, die eigene <em>Personal Brand</em>  ins richtige Licht zu rücken. Entsprechend sehen auch viele Profile und Postings in sozialen Netzwerken aus: lauter, schriller, schöner, noch mehr Status. Doch wozu soll es gut sein, wenn alle nur immer bessere Selbstdarsteller werden? Am Beispiel h</strong><strong>erausragender Persönlichkeiten: Es geht auch anders – mit Purpose.</strong></p>

<h3>Purpose von Personen: Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck</h3>
<p>Zum Glück ist das Internet auch voll von Menschen, die sich für etwas größeres Ganzes einsetzen. Ein solches Engagement führt dann überhaupt erst zu einer öffentlichen Wahrnehmung. Häufig nehmen die Betreffenden sie allenfalls billigend in Kauf. Oder sie setzen ihre Reichweite dafür ein, ihr Anliegen weiter voranzutreiben.</p>
<p>Purpose statt Gewinnmaximierung: In den vergangenen Jahren hat die Betrachtung dessen, was Unternehmen über ihre wirtschaftlichen Ziele hinausträgt, stark an Bedeutung gewonnen. Kunden wollen sehen, zu welchen Werten ein Anbieter beiträgt. Fachkräfte suchen sich Arbeitgeber, die ihnen Antworten auf die Frage nach dem &#8222;Warum&#8220; liefern: Was sind die Ziele, der höhere Zweck unserer Unternehmungen? Wie nutzen wir wirtschaftlichen Erfolg, um zu etwas größerem Ganzen beizutragen? Nur so kann man heute Menschen für ein Unternehmen begeistern.</p>
<p>So wie es einen Corporate Purpose gibt, kann man auch im Personal Branding von Purpose sprechen – einem höheren Zweck, einem größeren Ganzen, zu dem jemand beiträgt. Dies geht weit über das Thema der (Personen-)Markenbildung hinaus. Das Image folgt dem Purpose – nicht umgekehrt.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3>Zum Thema: Video und Podcast</h3>
<p>Mein Video &#8222;Personen(-Marken) und das größere Ganze&#8220; hat sehr viel positive Resonanz erzeugt. Es hat sehr viele erfreuliche Nachrichten und bestärkendes Feedback von Menschen eingebracht, dies es ganz ähnlich sehen. Daher greife ich das Thema in diesem Beitrag noch einmal ausführlich auf.</p>
<p><a href="https://youtu.be/jjlfrqr6uKw">Das Video können Sie hier anschauen. </a></p>
<p><a href="https://anchor.fm/kerstin-hoffmann/episodes/Personen-Marken-und-das-grere-Ganze-ek55qh/a-a3bfmka">Alternativ können Sie diese Ausgabe von Zur Lage der Kommunikation auch als Podcast hören.</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/lage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier gibt es alle Folgen von &#8222;Zur Lage der Kommunikation&#8220; und eine Übersicht der Abo-Möglichkeiten.</a></p>
</div>
<h3>Persönlichkeiten im Dienst einer Sache: Beispiele</h3>
<p>Prominente Beispiele aus jüngster Zeit:Dazu gehört in Deutschland unbedingt der Virologe Christian Drosten. Als er kürzlich auf dem Kommunikationskongress wegen deiner Aufklärungsarbeit ausgezeichnet wurde,<a href="https://www.pressesprecher.com/nachrichten/preis-fuer-herausragende-kommunikation-321137891" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sagte er (laut dem Magazin &#8222;pressesprecher&#8220;)</a>:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Ihm gehe es nicht um Selbstdarstellung. (&#8230;) Er sei nicht der Typ, der sich in der Öffentlichkeit sonne. &#8218;Wenn das (Anm.: die Pandemie) vorbei ist, werde ich aus der Öffentlichkeit schlagartig verschwinden.'&#8220;</em></p>
<p>Ein anderes herausragendes Beispiel: die kürzlich verstorbene Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gerichtshof der USA. Sie setzte sich zeitlebens für die Gleichberechtigung ein. Als sie im hohen Alter als &#8222;Notorious RGB&#8220; regelrecht Kultstatus erlangte, setze sie auch diesen im Sinne ihrer selbst gesetzten Mission ein. In der Dokumentation <a href="https://www.youtube.com/Z9zYPdkY5Rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;RGB: Ein Leben für die Gerechtigkeit&#8220;</a> wird sie von etlichen Weggefährten als bescheidene, zurückhaltende Person beschrieben.</p>
<p>Fängt man einmal an, nach herausragenden Beispielen zu suchen, findet man zum Glück viele weitere Beispiele: Menschen, die offenkundig nicht mit dem Ziel angetreten sind, eine sichtbare Personenmarke zu werden, die aber nun ihre Sichtbarkeit für etwas größeres Ganzes einsetzen. <a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So etwa die Herzchirurgin Dilek Gürsoy</a>:</p>
<div id="attachment_25120" style="width: 669px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25120" class="size-full wp-image-25120" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter.png" alt="Dilek Gürsoy auf Twitter" width="659" height="498" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter.png 659w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter-300x227.png 300w" sizes="auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px" /></a><p id="caption-attachment-25120" class="wp-caption-text"><a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088">Dilek Gürsoy auf Twitter</a></p></div>
<p>Einige Vorbilder für werteorientiertes Handeln durfte ich für mein Markenbotschafterbuch interviewen, beispielsweise Magdalena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft Deutschland.</p>
<div id="attachment_25121" style="width: 660px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.markenbotschafterschmiede.de/markenbotschafterbuch/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25121" class="size-full wp-image-25121" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl.jpg" alt="Zitar Magdalena Rogl" width="650" height="545" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl.jpg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><p id="caption-attachment-25121" class="wp-caption-text"><a href="https://www.markenbotschafterschmiede.de/markenbotschafterbuch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieses und weitere Zitate weiterer herausragender Markenbotschafter finden Sie auf der Website zum Buch &#8222;Markenbotschafter – Erfolg mit Corporate Influencern&#8220;.</a></p></div>
<div class="wp_b_box">
<h3>Was ist überhaupt eine Personenmarke?</h3>
<p>Ob man den Begriff nun mag oder verwendet: Jeder von uns ist, rein sachlich betrachtet, auf die eine oder andere Weise eine Personenmarke. Öffentlich oder im privaten Kreis, beruflich oder ehrenamtlich: In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen Bereich bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies <em>nicht</em> bewusst gestalten, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst. Damit sind wir dann mutmaßlich weniger erfolgreich oder zumindest weniger ausgerichtet im Sinne der eigenen Kommunikationsziele.</p>
<p><strong>Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner. </strong></p>
<p>Wer mit anderen kommuniziert, ohne sich Gedanken über die (Aus-)Wirkungen zu machen, kann andere im schlimmsten Fall auch ziemlich nerven. Wer dies dagegen absichtsvoll gestaltet, kann sich auch in den Dienst einer guten Sache stellen, anderen weiterhelfen oder dazu beitragen, die eigenen Werte in die Welt zu tragen.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/" target="_blank" rel="noopener"><em>(Aus diesem Beitrag.)</em></a></p>
</div>
<h3>Was können wir von sichtbaren Persönlichkeiten lernen?</h3>
<p>&#8222;Was können wir von dieser oder jener Berühmtheit für die eigene Sichtbarkeit lernen?&#8220; Das ist eine der beliebtesten Fragen, wenn es um das Thema Personal Branding geht. Zwischen den Zeilen oder sogar explizit wird dann zuweilen suggeriert, es könnte mit dem richtigen Branding praktisch jede*r als sehr sichtbare Personenmarke zu Ruhm und Reichtum gelangen. Man müsse nur aus dem Verhalten der Berühmtheiten die richtigen Patentrezepte ableiten (oder eine Beratung buchen, die diese Patentrezepte vermittelt).</p>
<p>Ich halte dies für einen gefährlichen Irrglauben, der dafür sorgt, dass das Internet und dass soziale Netzwerke mit immer noch mehr Ich-ich-ich-Botschaften überschwemmt wird und die Flut des Irrelevanten, Selbstreferentiellen irgendwann dazu führt, dass sich niemand mehr hindurchfindet.</p>
<p>Auch für diejenigen, die einer solchen Fehleinschätzung oder Fehlberatung unterliegen, ist es bedauerlich. Denn sehr viele Menschen haben ja ein Anliegen, einen positiven Attraktor, etwas größeres Ganzes, zu dem sie beitragen wollen. Würden sie sich darüber authentisch und echt mit anderen austauschen, statt das große Influencertum anzustreben, wäre ihr Wirkungskreis vielleicht viel kleiner. Aber ihre (Selbst-)Wirksamkeit wäre womöglich ungleich größer, und sie könnten in ihrem engeren Umfeld unabhängig von Likezahlen und Traffic viel mehr bewegen.</p>
<p>Ich finde: Nicht die Mechanismen und Kniffe für mehr von Sichtbarkeit sollten wir von solchen Persönlichkeiten lernen, sondern wie man über sich selbst hinauswachsen kann, indem man sich für eine gute Sache engagiert.</p>
<h3>Sichtbarkeit ist aber auch keine Schande</h3>
<p>Wer ein großes Thema hat, wen es auf die großen Bühnen zieht, wer möglichst viele Menschen erreichen will: Solche Menschen sollen hier keineswegs entmutig werden, große Reichweite anzustreben und sich dafür der passenden Methoden und Medien zu bedienen. Im Gegenteil!</p>
<p>Es ist ja überhaupt nichts Verwerfliches daran, als Einzelperson nach großer Sichtbarkeit und Reichweite zu streben, um ein eigenes Angebot zu vermarkten. Jede*r, der etwas anbietet, ist sogar darauf angewiesen, sich sichtbar zu machen. Doch auch hier lässt sich konstatieren, dass gerade dann Menschen mit ihrem Angebot besonders erfolgreich sind, wenn nicht ihre eigene Person zugleich die einzige Botschaft darstellt. Erfahrungsgemäß kommt die Resonanz von selbst, wenn die Botschaft stimmt; wenn also die Empfänger und Gesprächspartner den Eindruck gewinnen, dass in den Inhalten Nutzen für sie selbst steckt – und sie nicht nur als Claqueure und Klickvieh für einen Selbstdarsteller fungieren sollen.</p>
<h3>&#8222;Wie gehe ich das Thema für mich an?&#8220;</h3>
<p>Gleichwohl stellt es durchaus eine Kunst dar, die richtige Ausgewogenheit zwischen zu viel Bescheidenheit und zu viel reiner Selbstdarstellung zu finden. Für die meisten Menschen – zumal diejenigen, die nicht mit einem Riesenego durch die Welt laufen –, erscheint es sogar einfacher, sich selbst zu präsentieren, wenn sie die Sache und nicht nur sich selbst in den Vordergrund stellen.</p>
<p>Daher lohnt es sich immer, sich Gedanken zur eigenen Personenmarkenstrategie und zum Personal Branding zu machen, denn – siehe oben – auch wenn wir uns nichts dazu überlegen, erzeugen wir ein Image. Es gilt, Selbst- und Fremdbild abzugleichen.</p>
<p>Vor allem aber ergibt es Sinn, sich zu überlegen: Für welches größere Ganze will ich mich engagieren? Was ist das &#8222;Warum&#8220;, das mich motiviert? Wie kann ich mein Personal Branding nicht nur in den Dienst der eigenen Sichtbarkeit stellen, sondern zugleich mit meinen Inhalten zum Nutzen anderer beitragen? Techniken und Möglichkeiten gibt es viele, von individuellem Coaching über eine Mastermind-Gruppe bis zu Methoden wie <a href="https://workingoutloud.com/de/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Working out Loud</a>.</p>
<p>Eines sollte jedoch klar sein, und das gilt für Marken ebenso wie für Personenmarken: Einen Purpose zu konstruieren, als Feigenblatt oder als vermeintliches Ziel, das jedoch nicht von innerer Überzeugung getragen ist – das wird nicht funktionieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 12:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=19374</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen Die Beiträge, die hierzu erschienen sind, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration. Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten.  Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24425" style="width: 1246px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24425" class="wp-image-24425 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png" alt="Schriftzug #personalbrandmix aus spielsteien" width="1236" height="689" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png 1236w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-300x167.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-1030x574.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-768x428.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-705x393.png 705w" sizes="auto, (max-width: 1236px) 100vw, 1236px" /><p id="caption-attachment-24425" class="wp-caption-text"><span style="color: #808080;"><em><a style="color: #808080;" href="https://de.vecteezy.com/">Vektoren von Vecteezy</a> (Verwendung der Grafik nur mit Verweis)</em></span></p></div>
<div class="wp_b_box">
<h3 style="text-align: center;">Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen</h3>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/#Neue_und_aktualisierte_Beitraege_zur_Neuauflage_des_Personalbrandmix_2020">Die Beiträge, die hierzu erschienen sind</a>, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten. </strong></p>
</div>
<div class="wp_b_box">
<p style="text-align: center;">Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade erfahren?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Abonnieren Sie hier meinen Newsletter. </a></span></p>
</div>
<p><strong>Personal Branding und Personenmarke: Das Thema ist heute so aktuell und von so großer Bedeutung wie nie zuvor. Gerade in letzter Zeit habe ich in verschiedenen sozialen Netzwerken sehr häufig die Frage nach guten Beispielen gelesen. In den Sammlungen, die daraufhin entstanden, hat mehr als einmal jemand auf die Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix hingewiesen, die ich Anfang 2018 ausgerufen hatte. Seither hat sich in der digitalen Welt sehr viel verändert. Noch viel mehr Menschen haben ein Bewusstsein für die Bedeutung des Personal Brandings entwickelt. Daher gibt es jetzt eine Neuauflage, an der Sie sich ab sofort mit Beiträgen in Magazinen, Blogs, in sozialen Netzwerken, in Podcasts oder mit Videos beteiligen können. Sie haben bereits vor zwei Jahren teilgenommen? Dann ist es für Sie vielleicht besonders spannend, sich Ihr damaliges Setup noch einmal anzuschauen. Anhand dessen könnten Sie entweder den bestehenden Beitrag überarbeiten oder einen neuen Artikel verfassen. Ganz sicher interessiert es Ihre Leser, Zuhörer, Zuschauer, was sich bei Ihnen weiterentwickelt hat. Lesen Sie hier, wie Sie mitmachen können und warum Sie sich beteiligen sollten &#8211; komplett mit Anregungen für Formen und Plattformen sowie hilfreichen Fragen. </strong></p>

<p>Jeder von uns ist eine Personenmarke – auf die eine oder andere Weise; öffentlich oder im privaten Kreis; beruflich oder ehrenamtlich. In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen Bereich bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies <em>nicht</em> bewusst gestalten, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst. Damit sind wir dann mutmaßlich weniger erfolgreich oder zumindest weniger ausgerichtet im Sinne der eigenen Kommunikationsziele.</p>
<blockquote><p><strong>Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke, und das gilt eben auch für Markenbotschafter, entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner. </strong></p></blockquote>
<p>Wer mit anderen kommuniziert, ohne sich Gedanken über die (Aus-)Wirkungen zu machen, kann andere im schlimmsten Fall auch ziemlich nerven. Wer dies dagegen absichtsvoll gestaltet, kann sich auch in den Dienst einer guten Sache stellen, anderen weiterhelfen oder dazu beitragen, die eigenen Werte in die Welt zu tragen.</p>
<h3>An wen richtet sich diese Blog- und Webparade?</h3>
<p>Mitmachen kann jede*r, der/die in irgendeiner Weise über den eigenen persönlichen Kommunikationsmix berichten möchte. Idealerweise gibt es bereits Profile im Web oder Beiträge in einem Blog – vielleicht aber auch erst Überlegungen und Planungen dazu. Aufgerufen sind insbesondere auch Markenbotschafter aus und in Unternehmen auf allen Ebenen. Ebenso können sich natürlich auch Freiberufler, Selbstständige, Persönlichkeiten oder Mitglieder von NGOs beteiligen.</p>
<p><strong>Erwünscht sind ausdrücklich praktische Beispiele, Berichte und Best Practice <em>von</em> Personenmarken und <em>nicht</em> theoretische Beiträge mit Anleitungen zum Aufbau von Personenmarken. </strong></p>
<h3>Warum sollten Sie sich an dieser Aktion beteiligen?</h3>
<p>Ganz gleich, ob Sie bereits sehr sichtbar und präsent sind oder gerade erst beginnen: Mit der Teilnahme an dieser gemeinsamen Aktion nützen Sie sowohl sich selbst als auch anderen. Zum einen sorgen Sie für Sichtbarkeit der eigenen Kanäle und Accounts. Sie können sich mit anderen vernetzen und erhalten neue Gesprächspartner, Zuhörer, Zuschauer. Zugleich tragen Sie zu etwas größerem Ganzen und zur Wissensvermehrung im Netzwerk bei.</p>
<h3>So machen Sie bei dieser Blog- und Webparade mit</h3>
<p><strong>Stellen Sie bis einschließlich 30. April 2020 im persönlichen Blog oder Online-Magazin, im Corporate Blog oder in einem sozialen Netzwerk Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle vor. Verlinken Sie in Ihrem Beitrag, soweit es die Form zulässt, zu diesem Beitrag. </strong></p>
<ul>
<li>Erzählen Sie beispielsweise, was Sie wo aus welchem Grund veröffentlichen, wo Sie in Gespräche eintreten, wie Sie Ihre Zielgruppen erreichen &#8230;</li>
<li>Berichten Sie, wie Sie Ihre Personenmarke aufgebaut haben und ausbauen.</li>
<li>Zeigen Sie, wie Sie Ihre persönliche Kommunikation planen, organisieren und umsetzen.</li>
<li>Erläutern Sie, wenn zutreffend, beispielsweise auch, in welchen größeren Zusammenhang Sie sich mit Ihrer Personenmarkenstrategie einordnen – beispielsweise in eine Markenbotschafterstrategie im Unternehmen.</li>
</ul>
<div class="wp_b_box">
<blockquote><p><strong>Verwenden Sie in sozialen Netzwerken sowie bei Verweisen und Links den Hashtag <span style="color: #ff6600;">#personalbrandmix</span> – und verlinken Sie, wo es möglich ist, zu diesem Beitrag.</strong></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Möglichkeiten und Plattformen (Beispiele)</h3>
<ul>
<li>Schreiben Sie Ihren Beitrag in Ihrem persönlichen Blog oder, wenn es in dessen Konzept passt, in das Corporate Blog Ihres Unternehmens.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Wählen Sie beispielsweise auf <a href="http://linkedin.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a> gleich oben auf der Startseite die Möglichkeit aus, einen Artikel zu schreiben, ein Bild hochzuladen oder auch ein Video zu veröffentlichen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Legen Sie sich mit einem Klick über Ihr Facebook- oder Twitter-Profil ein eigenes Blog bei <a href="http://medium.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medium.com</a> an.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Nutzen sie bei <a href="http://facebook.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> Statusmeldungen, die Notizen oder den Video-Upload, um etwas beizutragen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Laden Sie ein Video bei <a href="http://youtube.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> oder <a href="http://vimeo.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vimeo</a> hoch.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Veröffentlichen Sie eine Serie von Bildern mit dem Hashtag, Videos oder Stories bei <a href="http://instagram.com">Instagram</a>.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Produzieren Sie einen Podcast.</li>
</ul>
<p>Sehr gut können Sie natürlich auch eine eigene Plattform und mehrere externe Angebote verknüpfen, etwa indem Sie Social-Media-Beiträge in Ihrem Blog einbinden. Wählen Sie die Form, die Ihnen geeignet erscheint, um einen Überblick über Ihren Kommunikationsmix als Personenmarke zu liefern oder ein bestimmtes Detail daraus hervorheben.</p>
<p><strong>Nutzen Sie die Kanäle, über die Sie Ihre Personenmarke ohenhin schon sichtbar machen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei der vorigen Ausgabe gab es Liveformate, Instagram-Stories, Twitter-Threads und vieles mehr. </strong></p>
<h3>Fragen, die Ihnen helfen könnten</h3>
<ul>
<li>Was ist das Ziel meines Personal Brandings?</li>
<li>Was macht meine Personenmarke aus, was prägt mich, welche Werte sind für mich entscheidend?</li>
<li>Was ist meine zentrale Kommunikationsplattform (zum Beispiel ein eigenes Blog, ein Corporate Blog oder ein bestimmtes soziales Netzwerk?</li>
<li>Welche sozialen Netzwerke nutze ich – wie, zu welchem Zweck, mit welchen Inhalten, mit welchem <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/kanalversprechen-empfaenger-nutzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanalversprechen</a>?</li>
<li>Welche physischen Begegnungen, Auftritte oder sonstigen analogen Möglichkeiten tragen zu meiner Personenmarken-Bildung bei?</li>
<li>Welche Erfahrungen habe ich bereits gemacht?</li>
<li>Wie bin ich gestartet, wo stehe ich jetzt?</li>
<li>Was würde ich nie wieder so machen – was auf jeden Fall immer wieder?</li>
<li>Welche Bedenken hatte oder habe ich – und wie gehe ich damit um?</li>
<li>Für Markenbotschafter aus Unternehmen: Wie ordne ich mich innerhalb der Gesamtstrategie ein, trage ich zur Markenstrategie bei, was muss ich dabei bedenken, und warum tue ich das?</li>
<li>Welche Kanäle sind eher professionell, welche eher privat? Wo tragen beispielsweise Hobbys und private Interessen dazu bei, meine Personenmarke bunter und authentischer zu gestalten?</li>
<li>Wie organisiere und betreibe ich meine Personenmarken-Strategie (zum Beispiel Tools, Workflows, Redaktionspläne &#8230;)?</li>
<li>Welche Empfehlungen möchte ich anderen mitgeben?</li>
<li>&#8230;?</li>
</ul>
<p><strong>Der Hashtag zur Aktion: #personalbrandmix</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #808080;"><em>Warum &#8222;Blog- und Webparade&#8220; – und was ist das eigentlich genau?</em></span></h3>
<p>Ich habe den eingeführten Begriff erweitert und diese Aktion &#8222;Blog- und Webparade&#8220; genannt, um sie von der klassischen Blogparade deutlich abzuheben. So sollen auch diejenigen, die über kein eigenes Blog verfügen, sich direkt angesprochen fühlen mitzumachen.</p>
<p><strong>Die klassische Blogparade</strong></p>
<p>Eine <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/">Blogparade</a> ist eine gemeinsame Aktion vieler Blogger zu einem bestimmten Thema, das der Veranstalter der Parade ausruft. Alle Teilnehmer verlinken in ihrem Beitrag zum Aufruf, weisen auf die Blogparade sowie das veranstaltende Blog hin und informieren den Veranstalter über ihren Beitrag. Der Veranstalter sammelt die Links zu allen Beiträgen und veröffentlicht sie. Sowohl Teilnehmer als auch Veranstalter machen in ihren Social-Media-Accounts darauf aufmerksam. Optional ist ein abschließendes Resümee des Veranstalters.</p>
<p><strong>Die (erweiterte) Webparade</strong></p>
<p>Längst nicht jede*r, der im Web sehr präsent ist und von anderen als Personenmarke wahrgenommen wird, verfügt über ein eigenes Blog oder kann frei bestimmen, was sie im Corporate Blog des Arbeitgebers publiziert. Zudem ist die Form des geschriebenen, allenfalls bebilderten Blogbeitrags längst nicht mehr die einzige Form, Inhalte zu produzieren. Videos, Podcasts, Storys, interaktive Formen. Viele soziale Netzwerke bieten mittlerweile die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Blogbeiträge oder blogähnliche Beiträge zu publizieren, die jeweils eine eigene URL erhalten, zu der direkt verlinkt werden kann. Eine Liste von Möglichkeiten haben Sie bereits weiter oben gesehen.</p>
</div>
<p><strong>Jetzt sind Sie dran: Bitte beteiligen Sie sich an der Blog- und Webparade mit einem eigenen Beitrag. Twittern Sie ihn mit dem Hashtag #personalbrandmix oder senden Sie mir eine Nachricht – per E-Mail oder per Privatnachricht in einem sozialen Netzwerk. Ich sammle alle Beiträge hier in der Übersicht und verbreite sie natürlich auch über soziale Netzwerke. Ich freue mich darauf und bin gespannt!</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><em><span style="color: #808080;">Noch mehr zum Thema</span></em></h3>
<p>Personenmarken und Personal Branding, insbesondere im Kontext Markenbotschafter/Corporate Influencer bilden einen Themenschwerpunkt hier im PR-Doktor. Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:</p>
<div class='avia-iframe-wrap'>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xNyt2uXgBO"><p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p></blockquote>
</div>
<ul>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-umfrage-ergebnisse-studie-download/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2-jahre-jobbotschafter-otto-interview/" rel="bookmark">Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“ </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Der ganz neue große Social-Media-Check 2019" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der ganz neue große Social-Media-Check </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/persoenliche-social-media-strategie-und-die-zukunft-des-content-marketings/" rel="bookmark">Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-strategie-typologie-beispiele/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/warum-ihr-unternehmen-markenbotschafter-strategie-braucht/" rel="bookmark">Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/influencer-markenbotschafter-hype/" rel="bookmark">Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist </a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/">Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wie-sieht-das-perfekte-social-media-profil-aus/" rel="bookmark">Wie sieht das perfekte Social-Media-Profil aus?</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der neue große Social-Media-Check 2018</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/uwe-knaus-zehn-jahre-daimler-blog-mitarbeiter-markenbotschafter/" rel="bookmark">Uwe Knaus: „Unsere Mitarbeiter-Blogger waren und sind die glaubwürdigsten Markenbotschafter“</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/influencer-markenbotschafter-und-lotsen-in-der-informationsflut-ein-update/" rel="bookmark">Influencer, Markenbotschafter und Lotsen in der Informationsflut – ein Update</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reputationsskala-sieben-schritte-erfolgreiche-personenmarke/" rel="bookmark">Die Reputationsskala: In sieben einfachen Schritten zur digitalen Personenmarke</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarke-personal-branding-tool/" rel="bookmark">Wie Sie Ihre Personenmarke zum Erfolg führen, ohne sich ständig quälen zu müssen</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neue und aktualisierte Beiträge zur Neuauflage des #Personalbrandmix 2020</h3>
<p><span style="color: #333333;"><em>(Hier trage ich nach und nach die Links zu den Beiträgen ein, so wie ich in den Kommentaren unter diesem Artikel und über den Hashtag, den ich natürlich monitore, davon erfahre.)</em></span></p>
<p><a href="https://michaelkoehler.eu/2020/07/meine-persoenliche-social-media-strategie/">Michael Köhler: Meine persönliche Social Media Strategie</a></p>
<p><a href="https://rebsommer.wordpress.com/2020/07/11/mein-beitrag-zur-blogparade-personalbrandmix-von-dr-kerstin-hoffmann/">Rebekka Sommer: Wie ich „kreative Tiefe“ für mich entdeckte</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/wie-wurde-ich-eine-personenmarke-mein-personal-brand-mix-holicki/">Sabine Holicki: Wie wurde ich eine Personenmarke? Mein Personal Brand Mix</a></p>
<p><a href="https://mueller-macht-web.de/2020/05/06/personalbrandmix/">Kerstin Müller: Mein #Personalbrandmix – dilettantisch gestartet, optimiert und immer im Flow</a></p>
<p><a href="https://www.haus-und-hof.info/langstreckenlaeuferin-fuer-kommunikation-und-logistik/">Gisela Blaas: Langstreckenläuferin für Kommunikation und Logistik</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mit-linkedin-von-der-unternehmens-zur-personenmarke-andreas-schulz/">Andreas Schulz: Mit LinkedIn von der Unternehmens- zur Personenmarke</a></p>
<p><a href="https://www.zeilenabstand.net/personal-branding-auf-twitter/">Damian Kaufmann: Personal Branding auf Twitter</a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke-2/">Heike Baller: Meine Personenmarke: Recherchemeisterin ;-)</a></p>
<p><a href="https://expertenbuch-schreiben.de/planen/blogparade-personalbranding/">Cordula Natusch: Blogparade: Ich bin Ihre Expertenbuch-Expertin! </a></p>
<p><a href="https://doppeltspitze.de/lesen-lernen-teilen-personalbrandmix/">Sven und Julia: Lesen – Lernen – Teilen. Der Doppeltspitze #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/10-tools-fuer-produktivitaet-und-performance-in-online-pr-und-personal-branding/">Marie-Christine Schindler: 10 Tools für Produktivität und Performance in Online-PR und Personal Branding</a></p>
<p><a href="https://www.buchingerkuduz.com/de/personalbrandmix/">Mario Buchinger: #Restartthinking und die Wege zur Veränderungsfähigkeit</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke?</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@PadLive/kamerascheu-lern-mit-der-videokamera-zu-flirten-cc038e405671">Gerhard Schröder: Kamerascheu? Lern mit der Videokamera zu flirten!</a></p>
<p><a href="https://www.gespraechswert.de/personal-branding-ich-als-marke/">Sigi Lieb: Personal Branding: Ich bin ich. Alle anderen gibt es schon. </a></p>
<p><a href="https://www.walkaboutmedia.de/personalbrandmix-online-eine-eigene-marke-aufbauen/">Tanja Laub: Personalbrandmix: Online eine eigene Marke aufbauen</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/digitalqueen-mit-ordentlich-wumms-maike-petersen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maike Petersen: DIGITALqueen mit ordentlich Wumms!</a></p>
<p><a href="https://visionhochdrei.de/klar-bin-ich-eine-personen-marke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: #personalbrandmix 2020</a></p>
<p><a href="https://www.destinationtomarket.de/2020/07/30/eine-marke-tanja-brunnhuber-und-destination-to-market/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tanja Brunnhuber: Eine Marke: Tanja Brunnhuber und destination to market</a></p>
<h3>Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix 2018</h3>
<p>(Dies sind Beispiele. Zu bestimmten Social-Media-Formaten gibt es keine Links, aber einige davon sind nach wie vor über den Hashtag zu finden.)</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-anna-lena-müller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anna-Lena Müller: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://www.mehralstext.de/2018/01/blog-und-webparade-mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biggi Mestmäcker: Blog- und Webparade: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="http://www.community1x1.de/botschafter-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Hauck: Mein #personalbrandmix: Botschafterin für On-Domain Community Management </a></p>
<p><a href="https://redgo.tv/personenmarke-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Goldmann: Der mit der Kamera und den Dalmatinern </a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/durch-zufall-im-personalbrandmix-york-karsten/?published=t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">York Karsten: Durch Zufall im #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.annika-lamer.de/als-texterin-persoenlichkeit-zeigen-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Annika Lamer: Warum ich auch als Texterin Persönlichkeit zeige: Beitrag zur Blogparade &#8222;Personenmarke&#8220;</a></p>
<p><a href="https://blog.fette-beute.com/vertrauen-von-vorgesetzten-wie-alle-davon-profitieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Meding: Vertrauen von Vorgesetzten – wie alle Beteiligten davon profitieren </a></p>
<p><a href="https://www.tanjapraske.de/digitale-kommunikation/social-media/was-ist-mein-kommunikationsmix-mit-social-media-und-blog-personalbrandmix/">Tanja Praske: Was ist mein Kommunikationsmix mit Social Media und Blog? | #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/2018/02/27/personal-branding-meine-tipps-zum-aufbau-von-reichweite-und-online-reputation/">Marie-Christine Schindler: Personal Branding: Meine Tipps zum Aufbau von Reichweite und Online-Reputation </a></p>
<p><a href="https://meissner-media.com/umsatzorientierter-unternehmer-oder-markenentwickler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">André Meissner: Umsatzorientierter Unternehmer oder Markenentwickler? </a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heike Baller: &#8222;Recherchemeisterin“ – (m)eine Personenmarke? </a></p>
<p><a href="https://systematischkaffeetrinken.de/2018/03/12/personal-branding-blog-xing-twitter-instagram-messenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Hahn: Blog, Xing, Twitter, Instagram und Kaffeetrinken. Mein Kommunikationsmix, #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.roseandbots.com/mein-personal-brand-mix/">Sylvia Fritsch: Mein persönlicher #Personalbrandmix – Blick hinter meine strategischen Kulissen </a></p>
<p><a href="https://kettl-roemer.de/2018/03/kommunikationsmix-fuer-eine-multiple-personenmarke-personalbrandmix/">Barbara Kettl-Römer: Herausfordernd: der Kommunikationsmix für eine multiple Personenmarke </a></p>
<p><a href="https://www.hahnsinn.de/personal-branding-fuer-selbstaendige-existenzgruender/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Hahn: Personal Branding für Selbständige </a></p>
<p><a href="https://www.sabineschlimm.de/texterin-food-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabine Schlimm: Die Texterin hinter dem Food-Thema. Mein #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://hr4good.com/2018/03/19/der-personal-brand-mix-im-recruiting-und-employer-branding/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marcel Rütten: Der „Personal Brand Mix“ im Recruiting und Employer Branding</a></p>
<p><a href="https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&amp;id=914" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Unkelbach: Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-gabriele-bryant/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gabriele Bryant: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.content-iq.com/2018/04/01/meine-marke-oefter-mal-was-neues-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katja Flinzner: Meine Marke: Öfter mal was Neues. #personalbrandmix.</a></p>
<p><a href="http://visionhochdrei.de/blogparade-personalbrandmix-mit-konsequenz-begeisterung-und-plan-sichtbar-ein-blick-hinter-meine-kulissen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: Ein Blick hinter meine Kulissen #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.goldmarie-grafikdesign.de/meine-8-schritte-zum-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susanne Wiemer: Meine 8 Schritte zum #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://autorenexpress.de/mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nessa Altura: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="https://danielaheggmaier.com/2018/04/04/personal-branding-social-scoring/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniela Heggmaier: Personal Branding, Social Scoring und warum Sie einen Plan brauchen</a></p>
<p><a href="https://ulrikezecher.de/personal-brand-positionierung/ulrikes-personalbrandmix-meine-marke-will-witziger-ich-bin-dabei" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ulrike Zecher: #Personalbrandmix: Meine Marke will witziger, ich bin dabei!</a></p>
<p><a href="http://alberding-text.de/positionierung-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helen Alberding: Die eigene Persönlichkeit und Positionierung für den #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.uteblindert.de/blog/personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ute Blindert: Pflanzen, die Asphalt sprengen. Oder: Mein Beitrag zu #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@jbiehl/mind-the-digital-gap-56b2fcb02ac9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jutta Biehl-Herzfeld: Mind the digital gap!</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke und wer weiß davon?</a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Hinweis: Ich behalte mir vor, Beiträge aus Qualitätsgründen aber auch ohne Angabe von Gründen nicht in meine Auflistung aufzunehmen und dementsprechend auch Kommentare nicht freizuschalten. </em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Social Media: 7 Auswege aus der täglichen Überlastung</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/social-media-digital-auswege-ueberlastung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 06:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=19625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bewusster Umgang statt plötzlicher Abgang: So kann es klappen. – Wer Sichtbarkeit erzeugen will, ist auf Social Media angewiesen, aber was nützt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/social-media-digital-auswege-ueberlastung/">Social Media: 7 Auswege aus der täglichen Überlastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19630" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie.jpg" alt="" width="850" height="610" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie.jpg 850w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie-300x215.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie-768x551.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie-705x506.jpg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/03/shutterstock_573523534-Kopie-250x179.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<p>Schlechte Stimmung, Genervtheit, persönliche Beeinträchtigung in Social Media? Es gibt auch andere Wege als den kompletten Ausstieg. <span style="color: #808080;"><em>(Bild: durantelallera, shutterstock)</em></span></p>
<h2>Bewusster Umgang statt plötzlicher Abgang: So kann es klappen</h2>
<p>Wer in diesen Zeiten eine Personenmarke aufbauen, Sichtbarkeit für das eigene Unternehmen erzeugen oder sich zu bestimmten Themen positionieren und austauschen will, ist auf Social Media angewiesen. Das gilt für Selbstständige genauso wie für sehr viele Angestellte auf allen Fach- und Führungsebenen. Doch während wir einerseits über die Bedeutung von Markenbotschaftern (auch) in der digitalen Kommunikation sprechen, liest man andererseits fast jeden Tag beispielsweise auf Facebook genervte Postings von Menschen, denen das alles zu viel wird. Skandale, so wie die aktuelle Diskussion um Datenmissbrauch bei Facebook tun dann oft ein übriges: „Ich lösche meinen Account. Ihr erreicht mich per E-Mail und Telefon.“ liest man dann. Oder: „Mir wird das alles zu viel. Ich mache mal einen Monat Pause. Mal sehen, ob ich dann wiederkomme.“ Oder: „Ich lese hier nur noch Müll und politisch Zweifelhaftes. Ich bin dann mal raus.“</p>
<h3>Der vermeintliche Anlass ist oft nur der Auslöser</h3>
<p>Doch der vermeintliche Anlass ist bei vielen nur noch der letzte Auslöser. Was vielen Menschen oft vor noch gar nicht so langer Zeit als neuer großartiger Kanal für die Kundengewinnung und den Austausch im Netzwerk erschien, gerät ihnen zunehmend zur Belastung, wie mir eine Bekannte verriet: „Ich habe das Gefühl, ich muss praktisch Tag und Nacht online sein, auch am Wochenende. Dauernd neue Kommentare und Reaktionen, dazu private Nachrichten – und nur ein Bruchteil davon ist für mich beruflich relevant.“</p>
<p>Trotzdem lasse sie sich immer wieder dazu verleiten, durch ihre Timeline zu scrollen, auf dieses Video zu klicken und jener Verlinkung zu folgen: „Da sind dann im Nu ein paar Stunden plötzlich buchstäblich verdaddelt.“ Bei Twitter hat die Betreffende sich daher erst gar nicht mehr angemeldet, und ob sie – wie geplant – ihre Aktivitäten in dem Businessnetzwerk LinkedIn doch noch ausbauen wird, erscheint ihr mittlerweile mehr als fraglich.</p>
<h3>Was nützt die größte Sichtbarkeit, wenn der Mensch leidet?</h3>
<p>Dabei gibt es gerade für Einzelunternehmer und Firmen mit beschränktem Werbe- und PR-Budget kaum wirkliche Alternativen zur persönlichen Online-Kommunikation. Herkömmliche Wege der Akquise funktionieren lange nicht mehr so gut wie früher. Dieselbe Freundin gibt selbst zu: „Seit ich mich auf Facebook als Marke präsentiere, ist die Zahl der Neukunden-Anfragen kontinuierlich  angestiegen. Auch meine Website wird viel besser besucht, und mein Ratgeber-Blog wird mittlerweile vielfach weiterempfohlen.“</p>
<p>Doch was nützt die größte Sichtbarkeit in digitalen Medien, wenn der Mensch sich dabei überlastet fühlt und schlimmstenfalls gar nicht mehr richtig zum Arbeiten kommt? Warum überfordert uns die Präsenz in Sozialen Medien schneller als die in anderen? Und: Gibt es Wege, Überlastung und Frust zu vermeiden?</p>
<h3>Warum Soziale Medien so nützlich und so verführerisch zugleich sind  <strong>     </strong></h3>
<p>Wer sich in sozialen Netzwerken mit anderen trifft und austauscht, auch zu beruflichen Fragen, muss sich weitgehend von den herkömmlichen Vorstellungen über Werbung und Kundenakquisition verabschieden, die auch heute noch in vielen Köpfen vorherrschen.</p>
<p>Menschen wollen am liebsten mit Menschen kommunizieren, die authentisch herüberkommen. Das gilt auch für den professionellen Bereich. Paradoxerweise erzielt die Eigen-PR die größte Wirkung, wenn sie weitgehend frei von Werbe- und PR-Botschaften ist. So hat Kommunikation in Netzwerken im Grundsatz seit jeher funktioniert: Wer auf andere eingeht und ihnen zudem nützliche, hilfreiche oder unterhaltsame Inhalte schenkt, erfährt seinerseits Unterstützung und wird weiterempfohlen.</p>
<h3>Wer sich zu sehr zurückhält, muss leider außen vor bleiben</h3>
<p>Wer sich hingegen nicht persönlich engagiert und sich Gesprächen auch abseits von Sachfragen verweigert, wird für andere Menschen ziemlich farblos bleiben. Echte Beziehungen, und damit Sichtbarkeit und Relevanz, baut nur derjenige auf, der auch emotionell erreichbar ist und direkt mit anderen interagiert. Wer einfach nur gelegentliche eigene Botschaften und Links in das Statusfeld schüttet, wird allein schon vom Algorithmus als irrelevant aussortiert.</p>
<p>Doch genau darin liegt eben auch die Problematik: Soziale Medien funktionieren also dann am besten, wenn der ganze Mensch sich zeigt und auch Persönliches einbringt. Zudem vermischen sich gerade auf Facebook private und berufliche Nutzung. Das bedeutet zugleich: Selbst der- oder diejenige, die sich vor allem aus professionellen Erwägungen heraus engagiert, kommt gar nicht umhin, das gesamte Spektrum der Inhalte und Gespräche abzudecken.</p>
<h3>Keine Profi-Kommunikation ohne persönliche Erfahrung</h3>
<p>Auch dies gilt natürlich nicht nur für Freiberufler und Einzelunternehmer, sondern auch für Angestellte: Man kann meiner Ansicht nach auch im Auftrag des Arbeitgebers keine professionelle Social-Media-Strategie umsetzen, wenn man nicht über persönliche Erfahrungen in sozialen Netzwerken verfügt.</p>
<p>Viele Menschen haben gegenüber diesen immer noch große Vorbehalte. Doch sind die einmal überwunden, stellt sich bei vielen regelrechte Begeisterung ein. Es erschließen sich im Digitalen völlig neue Möglichkeiten. Resonanz und Sichtbarkeit steigen. Zum einen  erhalten die Betreffenden plötzlich viel Feedback und können daraus lernen. Zum anderen gewinnen sie plötzlich Zugang zu unendlich vielen interessanten Inhalten. Das führt oft dazu, dass mehr als die ursprünglich veranschlagte Zeit aufgewendet wird. Schnell sind über das  Scrollen durch Facebook ein paar Stunden vergangen, die man eigentlich anders einsetzen wollte.</p>
<h3>Always on: Wenn die Euphorie zum Frust wird</h3>
<p>Irgendwann ist man gefühlt „always on“, und dabei ist ja etwa Facebook nur einer von vielen Kanälen, über den Neuigkeiten hereinkommen: Messenger wie WhatsApp, News-Portale und nicht zuletzt E-Mails fordern schließlich ebenfalls Aufmerksamkeit.</p>
<p>Doch ist es vor allem wohl die eigene emotionale Beteiligung, die irgendwann in Überdruss umschlagen kann. Dies geschieht erst recht dann, wenn plötzlich Wolken am Social-Media-Himmel aufziehen: böse Kommentare politisch Andersgesinnter, unsachliche Kritik oder gar Beleidigungen und Streit. Dann setzt nicht selten eine Trotzreaktion ein, und der oder die Betreffende vergisst jegliche professionelle Distanz, mit der er oder sie einmal angetreten ist.</p>
<p>Wer sich nur privat in sozialen Netzwerken austauscht, was auch immer die Beweggründe dafür sein mögen, hat zumindest scheinbar die Wahl, jederzeit damit aufzuhören. Tatsächlich ist ja aber das Digitale nicht abgetrennt von der Realität zu betrachten, sondern stellt eine Ausweitung der Realität und eine Fortsetzung der Beziehungen dar.</p>
<h3>Wenn der vorschnelle Abgang mehr schadet als nützt</h3>
<p>Nun sind natürlich soziale Netzwerke nicht die einzige Art, Beziehungen zu pflegen. Aber sie erleichtern dies und erweitern die Möglichkeiten; zumal dann, wenn das gesamte Umfeld hier unterwegs ist. So wird selbst der Privatmensch, der sich aus der digitalen Welt zurückzieht, nach einer Weile merken, dass ihm wichtige soziale Informationen fehlen und sich womöglich abgeschnitten fühlen. Daher kann ein vorschneller Abgang schädlich sein, erst recht im beruflichen Zusammenhang.</p>
<p>Denn Social-Media-Accounts, in die man Zeit und Aufmerksamkeit investiert hat, stellen Werte dar. Der Blogger, der nicht mehr auf Facebook ist, kann nicht mehr auf neue Artikel aufmerksam machen. Der Veranstalter kann nicht mehr zu Events einladen. Wer keine eigene Stimme hat, kann nicht an Gesprächen teilnehmen. Wer nicht dort präsent ist, wo gesprochen wird, erfährt nichts über aktuelle Entwicklungen oder gerät in Vergessenheit.</p>
<h2><strong>Sieben Auswege aus dem digitalen Burnout</strong></h2>
<p>Ist der große Frust einmal da, dann ist es womöglich (fast) zu spät, noch einmal Freude an sozialen Netzwerken zu gewinnen. Am besten hilft Ihnen dann tatsächlich eine längere Pause, um mit etwas Abstand neu zu starten und herauszufinden, was für Sie am besten funktioniert – und was nicht. Wer in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder LinkedIn vor allem aus beruflichen Erwägungen unterwegs ist, sollte seine Aktivitäten strategisch planen und zeitlich sinnvoll budgetieren.</p>
<p>Allerdings sollte man dabei eine entscheidende Tatsache nicht vergessen: Der digitale Wandel hat unser Leben im Privaten wie im Beruflichen so weitgehend verändert, dass sich die Uhr nicht einfach zurückdrehen lässt. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir mehr, schneller und auf deutlich mehr Wegen kommunizieren als noch vor wenigen Jahren. Reaktionszeiten haben sich verkürzt. Wir sind einer wachsenden Informationsflut ausgesetzt. Selbst derjenige, der sich aus sozialen Netzwerken gerne heraushalten würde, kann sich der Dauerbeschallung nicht komplett entziehen. Das wäre realitätsfremd.</p>
<p>Wer jedoch mit großem Widerstand auf Unvermeidliches reagiert, leidet erfahrungsgemäß stark darunter und fühlt sich schnell komplett überlastet. Besser ist es, konstruktiv an die Sache heranzugehen. So lässt sich leichter eine Strategie entwickeln, die es ermöglicht, beruflich zu profitieren, ohne sich ausgelaugt zu fühlen. Hier meine sieben Tipps, wie Sie am besten vorgehen:</p>
<h3>1. Persönliche Kommunikation strategisch planen</h3>
<p>Gerade für Einzelunternehmer und Mittelständler stellt der Bereich Unternehmenskommunikation seit jeher auch zeitlich eine große Herausforderung dar. Oft ist die Chefin oder der Chef alleine auch für Werbung und Marketing zuständig. Auch in vor-digitalen Zeiten war da schnell das eine oder andere Wochenende komplett mit solchen Arbeiten ausgefüllt. Richtig geplant und konsequent umgesetzt kann die Kommunikation in digitalen Medien aber sogar entlasten, weil sie mit vertretbarem Aufwand für Sichtbarkeit und Reichweite sorgt. Doch dafür reicht es eben nicht, einfach mal loszulegen und irgendetwas zu posten. Professionelle Kommunikation erfordert strategische Planung und handwerklich saubere Umsetzung. Das gilt auch für Personenmarken, in größeren Unternehmen ebenso wie bei Solo-Unternehmern.</p>
<h3>2. Zeitliche Grenzen setzen</h3>
<p>Aktivitäten in sozialen Medien gehören, wenn sie professionell motiviert sind, zum Marketing-(Zeit-)Budget. Das bedeutet, dass Sie sich selbst Grenzen setzen sollten. Wie das genau aussieht, hängt sehr von den persönlichen Gegebenheiten ab. Während der eine sein Zeitmanagement generell gut im Griff hat, braucht der andere dafür genaue Pläne. Hilfreich kann es beispielsweise sein, sich nur bestimmte Zeiten am Tag für Aktivitäten in digitalen Medien zu reservieren und diese dann auch genau einzuhalten. Wenn Sie ohnehin Tools nutzen um festzuhalten, wie viel Zeit Sie für welche Projekte aufwenden: Dokumentieren Sie auch Social-Media-Zeiten. Oft ergeben sich hier überraschende Beobachtungen.</p>
<p>Klar ist auch: Wenn mehr Aufgaben hinzukommen, aber Zeit und Budget gleichbleiben, dann muss unter Umständen etwas anderes wegfallen.</p>
<h3>3. Bewusst immer wieder Auszeiten einplanen</h3>
<p>Ob es regelmäßig das Wochenende ist oder ein längerer Urlaub: Niemand muss immer in sozialen Netzwerken präsent sein. Pausen, auch längere, sind völlig okay. Dabei ist es Ihren eigenen Vorlieben überlassen, wie Sie das regeln. Lassen Sie sich von anderen auch umgekehrt nichts einreden. Mancher braucht den Offline-Urlaub; der andere kann sich auch mit Internet-Zugang gut erholen. Jeder wird es einmal so und einmal so empfinden.</p>
<h3>4. Private Nutzung abgrenzen</h3>
<p>Fast niemand ist „nur dienstlich“ oder „nur privat“ in sozialen Netzwerken unterwegs. Die private Nutzung liefert indes auch wertvolle Erfahrungen für den professionellen Bereich. So lernen Sie hier beispielsweise mehr über das Verhalten anderer Nutzer und können sich auch selbst dabei beobachten, wie Sie auf die Botschaften von Marken und Personenmarken reagieren. So wie Sie es in der übrigen Kommunikation oder beispielsweise bei Ihrem Surfverhalten im Netz tun, können Sie jedoch auch im Social Web Privates und Berufliches zumindest teilweise trennen.</p>
<p>Wenn Sie schon keine komplette Auszeit nehmen, könnten Sie beispielweise für eine gewisse Zeit die digitale Kommunikation auf Ihre Dienstzeiten beschränken und zumindest in Ihrer Freizeit auch Benachrichtigungen und Push-Mitteilungen abstellen.</p>
<h3>5. Einen Strategie-Check einlegen</h3>
<p>Spätestens wenn Sie den großen Social-Media-Frust erleben – oder erste Anflüge davon –, ist es Zeit, einmal in sich zu gehen: Woran liegt es, dass ich mich so fühle? Wo habe ich vielleicht meine eigenen Grenzen überschritten? Und: Warum und wie war ich eigentlich einmal angetreten? Bin ich noch auf meiner selbstgewählten Linie? Stimmt mein Zeitmanagement noch? Noch besser: regelmäßige Überprüfungs- und Feedbackphasen fest einplanen. Damit der große Frust möglichst erst gar nicht eintritt.</p>
<p>Helfen könnte auch die <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reputationsskala-sieben-schritte-erfolgreiche-personenmarke/">Arbeit mit der Reputationsskala</a>, mit der sich die eigenen Aktivitäten gezielt abgestuft planen lassen.</p>
<h3>6. Professionelles Feedback einholen</h3>
<p>Bleiben Sie aufmerksam für die Reaktionen anderer auf das, was Sie an Inhalten und zu Gesprächen beitragen. Vielleicht tun Sie ja viel mehr, als nötig ist – oder Ihre Beiträge zahlen gar nicht mehr durchweg auf die Kommunikationsstrategie ein, mit der Sie gestartet sind. Das bedeutet auch, dass Sie offen für Kritik sind. Zudem können Sie andere direkt nach ihrer Meinung fragen. Ein Sparringspartner, der das Kommunikationshandwerk beherrscht und sich im Digitalen auskennt, kann sehr hilfreich sein. Doch sollte er Sie, vor allem was die personengebundenen Aktivitäten angeht, dabei unterstützen, die Werkzeuge in einer Weise anzuwenden, die genau zu Ihnen passt. Solounternehmer können sich auch im Kollegenkreis zusammenschließen und einander gegenseitig Feedback geben.</p>
<p>Vor allem dann, wenn Sie sich häufig persönlich angegriffen fühlen oder Ihr digitales Umfeld dich mehr und mehr wie eine Belastung anfühlt, sollten Sie sich professionell oder kollegial unterstützen lassen. So lassen sich bedenkliche Entwicklungen frühzeitig erkennen und besprechen, um wenn notwendig gegenzusteuern.</p>
<h3>7. Hochs und Tiefs akzeptieren</h3>
<p>Zu guter Letzt: Ein bisschen Frust von Zeit zu Zeit ist ganz normal, nicht nur, was Social Media angeht. Jegliche persönliche Kommunikation ist natürlichen Schwankungen unterworfen. Wahrscheinlich kennen Sie das: Manchmal gehen wir mit Freude zu Treffen und Veranstaltungen. Ein anderes Mal liegt uns schon ein kurzer Abstecher auf eine Messe Wochen vorher im Magen, und wir würden uns viel lieber für eine ganze Weile einigeln.</p>
<p>Manchmal liefern wir in Gesprächen aus dem Stegreif präzise formulierte Statements ab, ein andermal erscheint uns das eigene Handeln fast schon unbeholfen. Insofern stellt die objektiv perfekte und gleichbleibende Kommunikationsstrategie, gleich in welchen Medien, ohnehin eine Illusion dar.</p>
<p>Wer das akzeptiert, macht sich auch den Austausch in sozialen Netzwerken leichter, weil sich der Druck verringert. Eine solche Sichtweise ist vielleicht sogar die beste Versicherung gegen den digitalen Burnout.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">Mehr zum Thema persönliche Kommunikationsstrategie und Personenmarken in Social Media im Beitrag zur Blogparade #personalbrandmix.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/social-media-digital-auswege-ueberlastung/">Social Media: 7 Auswege aus der täglichen Überlastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Man merkt, dass ich liebe, was ich tue“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/man-merkt-dass-ich-liebe-was-ich-tue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 06:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18795</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit Melanie Kohl, Mentalcoach und Yogalehrerin. Exklusiver Auszug aus dem Buch PRINZIP KOSTENLOS von Dr. Kerstin Hoffmann. – Frage: Sie haben direkt mit dem Start in die Selbstständigkeit auch mit Ihrem Content-Marketing begonnen. Mit welchen Medien und Plattformen haben Sie angefangen, und wie hat sich Ihr Kommunikationsmix seither entwickelt? Melanie Kohl: Gestartet bin ich …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/man-merkt-dass-ich-liebe-was-ich-tue/">„Man merkt, dass ich liebe, was ich tue“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Melanie Kohl, Mentalcoach und Yogalehrerin</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18885" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl.jpg" alt="" width="640" height="375" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl-300x176.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl-250x146.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Frage: Sie haben direkt mit dem Start in die Selbstständigkeit auch mit Ihrem Content-Marketing begonnen. Mit welchen Medien und Plattformen haben Sie angefangen, und wie hat sich Ihr Kommunikationsmix seither entwickelt?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Gestartet bin ich mit Facebook und XING. Inzwischen habe ich einen Newsletter und einen Blog. Gerade baue ich meinen eigenen YouTube-Kanal und die Online-Coaching-Plattform Smart-Power Academy auf. Hier gibt es wechselnde kostenlose Tools, die sofort online genutzt werden können.</p>
<p><strong>Frage: Wie bewerten Sie die verschiedenen Medien im Hinblick auf Ihren Kommunikations- und geschäftlichen Erfolg? Gewinnen Sie über Blog, Social Media oder Facebook Kunden? Wenn ja: Über welchen Kanal und auf welche Weise gelingt dies am besten?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Über den Blog generiere ich regelmäßig neue Webseiten-Besucher und somit mehr Reichweite. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich dadurch mehr Wunschkunden anziehe, da die Blogleser genau wissen bei welchen Themen ich sie unterstützen kann.</p>
<p>Es gibt auch Unternehmen, die im firmeneigenen Intranet auf meinen Blog verlinken, nachdem ich dort Trainings gegeben habe. Dadurch baut sich bei den Mitarbeitern in dem jeweiligen Unternehmen Vertrauen auf, und ich bekomme in der Regel nach den Trainings weitere Coaching-Anfragen.</p>
<p>Über Facebook erhalte ich regelmäßig neue Kundenanfragen. Hier habe ich für mich festgestellt, dass meine Fans am liebsten den Blick hinter die Kulissen mögen, das heißt Einblicke und Fotos, wo ich gerade bin, wie mein Arbeitstag aussieht, was ich mache und welche Seminare ich gebe.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Sie bieten einen Newsletter an, und Sie haben in zwei Jahren eine vierstellige Abonnentenzahl angesammelt. Wie haben Sie das geschafft?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Ich nutze Offline-Kontakte, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. In jedem Seminar, bei jedem Vortrag und im Coaching besteht die Möglichkeit, sich in meinen Newsletter einzutragen. In allen Handouts für Seminarteilnehmer steht ein Hinweis auf den Newsletter. Der Vorteil bei den Offline-Kontakten ist, dass diese Zielgruppe mich bereits kennt, großes Interesse an meinem Thema hat und durch die Teilnahme an einer Veranstaltung schon erstes Vertrauen aufgebaut hat. Dadurch habe ich überdurchschnittliche Öffnungsraten des Newsletters. Zusätzlich weise ich auf Facebook immer darauf hin, wenn mein neuer Newsletter erscheint, so das Facebook-Kontakte die Möglichkeit haben, sich in die Liste einzutragen. Ich habe ein Pop-up auf der Webseite integriert. Neuanmelder erhalten ein kleines Geschenk.</p>
<p><strong>Frage: Wenn man sich Ihre Facebook-Pinnwand anschaut, fällt auf, wie viel Sie unterwegs auf Veranstaltungen sind und sich mit anderen Menschen treffen. Wie wichtig sind diese physischen Netzwerk-Begegnungen im Vergleich zum digitalen Netzwerken für Sie?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Für eine dauerhafte Netzwerkpartnerschaft, aus der Empfehlungen generiert werden können oder eine berufliche Zusammenarbeit, sollte man sich aus meiner Sicht auch im wirklichen Leben treffen. Häufig nutze ich auch die Gelegenheit, wenn ich beruflich in anderen Städten bin, gezielt Kontakte aus meinem virtuellen Netz anzuschreiben und ein persönliches Kennenlernen zu vereinbaren, um den Kontakt zu vertiefen. Von daher haben digitale Netzwerke und physische Netzwerkbegegnungen für mich beide einen hohen Stellenwert und ergänzen einander.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Wie würden Sie kurz das beschreiben, was Ihre Kontakte auf Facebook von Ihnen sehen und welchen Nutzen Sie dort bieten?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Authentische Einblicke in mein Unternehmerleben, meine persönlichen Erlebnisse und Geschichten. Ich bekomme häufig das Feedback, dass man merkt, dass ich liebe, was ich tue. Aktualität ist mir wichtig. Meistens habe ich mein Smartphone griffbereit und veröffentliche Erlebnisse in Echtzeit, so dass meine Fans das Gefühl haben, immer informiert zu sein. Ich berichte über Erfolge, poste Testimonials, teile aber auch Bilder aus private Urlauben und persönliche Erlebnisse.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Melanie Kohl</strong> ist Mentalcoach und Yogalehrerin mit den Schwerpunkten Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie entwickelt ganzheitliche Konzepte zur Prävention von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und unterstützt Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dazu kombiniert sie westliches Managementwissen mit der indischen Lebensphilosophie des Yoga. <a href="http://www.melanie-kohl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.melanie-kohl.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/man-merkt-dass-ich-liebe-was-ich-tue/">„Man merkt, dass ich liebe, was ich tue“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 11:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=19360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum die persönliche Vernetzung für Marken jetzt erst recht erfolgsentscheidend ist Ich hatte den Beitrag mit dieser Überschrift schon fertig geplant und auf Termin gelegt, da kam Mark Zuckerbergs Ankündigung, dass Facebook künftig den Algorithmus viel stärker auf die persönliche Interaktion mit Freunden und Verwandten ausrichten wird. Marken und jetzt auch Medien haben es damit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/">Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Warum die persönliche Vernetzung für Marken jetzt erst recht erfolgsentscheidend ist</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19362 aligncenter" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC.jpeg" alt="" width="800" height="400" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC.jpeg 800w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC-300x150.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC-768x384.jpeg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC-705x353.jpeg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/77798402-A6B3-44BC-A5FB-6E1AB317CBDC-250x125.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><strong>Ich hatte den Beitrag mit dieser Überschrift schon fertig geplant und auf Termin gelegt, da kam <a href="https://www.facebook.com/zuck/posts/10104413015393571?pnref=story" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mark Zuckerbergs Ankündigung, dass Facebook künftig den Algorithmus viel stärker auf die persönliche Interaktion mit Freunden und Verwandten ausrichten wird</a>. Marken und jetzt auch Medien haben es damit noch schwerer als bisher, sich im Nachrichtenstrom durchzusetzen – es sei denn, so Zuckerberg sinngemäß, ihre Inhalte sind Gegenstand von Diskussionen im persönlichen Umfeld des jeweiligen Nutzers. </strong></p>
<p>Nun kann man zu Facebook persönlich stehen, wie man will: Das große soziale Netzwerk spielt nun einmal in der Kommunikation und damit im Alltag sehr vieler Menschen eine große Rolle. Damit ist es zugleich für Unternehmenskommunikation und Marketing (nicht nur) in Deutschland ein Medium, das Marken nicht ignorieren können. Auch spiegelt (oder ja nach Sichtweise: bestimmt) das, was hier geschieht und angestoßen wird, immer zugleich eine größere Entwicklung, die für viele andere Plattformen ebenfalls gilt.</p>
<h3>Die Mär vom bösen Algorithmus</h3>
<p>Andererseits sind ja Algorithmen nicht per se etwas Schlechtes, im Gegenteil. Sie sollen dafür sorgen, dass Relevantes überhaupt zu uns durchdringt. Sie sortieren den ansonsten völlig unsortierten Informationsfluss für uns vor und sorgen, bildlich gesprochen, dafür, dass wir darin überhaupt noch den Kopf über Wasser halten können. Das sollten vor allem diejenigen bedenken, die eine solche Sortierleistung von vornherein als Manipulation abtun.</p>
<p>Anfang 2017 hatte ich „Das Jahr der Personenmarken“ ausgerufen. Anlass war bei mir (auch) das Erscheinen meines Buchs „Lotsen in der Informationsflut“. Oder, je nach Sichtweise, umgekehrt: Das Buch war aus der Beobachtung heraus entstanden, wie Marken in diesen Zeiten der digitalen Informationsüberflutung weiterhin Sichtbarkeit für ihre Inhalte und damit unternehmerischen Erfolg erzielen.</p>
<h3>Köpfe entscheiden (auch) über Käufe</h3>
<p>Meiner Ansicht nach funktioniert dies mit gesichtslosen Firmenaccounts nur noch in Ausnahmefällen. Köpfe, wiedererkennbare Personen, die im Überfluss der Botschaften, Bilder und Angebote Orientierung bieten und zugleich für bestimmte Werte stehen, entscheiden darüber, was sich letztlich durchsetzt. Dazu habe ich auch im vergangenen Jahr sehr viel gebloggt und in Vorträgen erzählt.</p>
<p>Was ich Anfang 2017 noch überhaupt nicht absehen konnte, war die riesengroße Entwicklung und die zahlreichen, auch kontroversen <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/influencer-markenbotschafter-und-lotsen-in-der-informationsflut-ein-update/">Diskussionen um die sogenannten „Influencer“ in sozialen Netzwerken</a>. Ich bin sehr froh, dass das Thema authentische Markenbotschafter aus Unternehmen zugleich sehr an Aufmerksamkeit gewonnen hat.</p>
<h3>„Wat den Eenen sin Uhl‘ &#8230;“</h3>
<p>Dabei kann man gar nicht oft genug betonen, dass „authentisch“ an sich noch keinen Vorteil darstellt. Man kann ja, und nicht nur Politiker machen uns das täglich vor, sehr authentisch und zugleich sehr unsympathisch oder gar abstoßend herüberkommen. Wobei auch dies sehr weitgehend im Auge und Ohr des Betrachters beziehungsweise des Gesprächspartners liegt. „Wat den Eenen sin Uhl‘, is den Annern sin Nachtigall“, sagt man in meiner norddeutschen Heimat (Fritz Reuter zitierend) dazu. Mit anderen Worten: Jeder Markenbotschafter bekommt das Publikum – oder vielleicht besser gesagt: das Umfeld –, das er verdient, und es geht gar nicht immer primär darum, möglichst viele anzuziehen, sondern klare Position zu beziehen.</p>
<p>Das bedeutet zugleich: Mehr denn je brauchen Unternehmen jeder Größe und in allen Branchen eine sehr deutliche Markenpositionierung. Das erfordert immer auch Mut. Denn wer sich klar für etwas positioniert, schließt zugleich auch diejenigen und dasjenige aus, das nicht dazu passt. Alle anzuziehen und es möglichst vielen recht zu machen, ist daher auf den ersten Blick sicherer und einfacher. Auf den zweiten Blick ist es der sichere Weg in die Belanglosigkeit. Eine Firma, die von sich keinen Markenbegriff hat, in Bezug auf Umfeld, Bezugsgruppen und vor allem den Nutzen, den sie diesen bietet, versinkt heute schneller denn je in der Beliebigkeit riesiger Datenmengen und Vergleichsmöglichkeiten von Angeboten.</p>
<h3>Erst Marke, dann Botschafter</h3>
<p>Vor der Markenbotschafter-Strategie muss also immer die Markenstrategie stehen. Erst wenn das Unternehmen sich klar positioniert hat, können einzelne Personen sich ebenfalls mit Bezug darauf für das einsetzen, wofür es steht. Ich finde, es ist eine sehr beglückende Erkenntnis dieser digitalen Zeiten, dass dies ohne Werteorientierung oft nur schwer gelingt und dass Vorgeschobenes oder Vorgetäuschtes meist schnell auffliegt.</p>
<p>Es wäre natürlich blauäugig anzunehmen, dass Markenbotschafter an sich und allein durch ihre Existenz die Welt verbessern würden oder dass Marken nun plötzlich zu Weltverbesserungsorganisationen mutieren würden. Die tägliche Berichterstattung lehrt uns etwas anderes, und wer in diesen Zeiten zuweilen mutlos wird, dem kann man es nicht verdenken.</p>
<h3>Ein Dorf mit 150 Personen</h3>
<p>Dabei darf man jedoch nicht vergessen, und letztlich setzt Facebook genau hier mit der aktuellen Änderung auf, dass wir alle vom Übermaß an Informationen schlicht überwältigt sind. Unser Bewusstsein ist nach wie vor darauf ausgelegt, Neuigkeiten aus einer Gemeinschaft von etwa 150 Menschen zu verarbeiten. Bekommen wir mehr Informationen (und eben auch Katastrophenmeldungen), dann rechnen wir diese auf eine solche Gruppengröße um. Entsprechend katastrophal kommt uns die Welt vor, wenn wir sehr viele solcher Nachrichten erhalten.</p>
<p>In Zuckerbergs Statusmeldung heißt es dazu: „The research shows that when we use social media to connect with people we care about, it can be good for our well-being. We can feel more connected and less lonely, and that correlates with long term measures of happiness and health. On the other hand, passively reading articles or watching videos &#8212; even if they&#8217;re entertaining or informative &#8212; may not be as good.“</p>
<h3>Wohlsein entscheidet über wirtschaftlichen Erfolg</h3>
<p>Nun darf man wohl, ohne böswillig etwas zu unterstellen, davon ausgehen, dass Facebook sich nicht primär das „well-being“ also das Wohl der Menschheit zum Ziel gesetzt hat, sondern dass das Wohlsein und das Wohlgefühl der Nutzer vor allem darüber entscheiden, welchen Erfolg die Plattform in Zukunft haben wird. Zugleich heißt weniger organische Reichweite eben auch, dass Sichtbarkeit bezahlt wieder herzustellen ist, also mehr Anzeigen verkauft werden.</p>
<p>Auch daran kann ich übrigens gar nichts Verwerfliches finden, und ich kann das Wehgeschrei vieler Unternehmen über den Verlust organischer Reichweite nicht so recht nachvollziehen. Warum sollten Werbung und PR, mittels deren Firmen Gewinne erzielen wollen, geschenkt sein?</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/soziale-netzwerke-messenger-whatsapp-monitoring/">Schon seit längerer Zeit lässt sich ja zudem absehen, dass Menschen sich innerhalb beziehungsweise abseits der großen Netzwerke in ihre „Tribes“ zurückziehen</a>. Der Boom der Messenger hält weiter an und wird in Zukunft noch zunehmen. Auch hier ist das Marketing-Potential ja noch nicht annähernd ausgeschöpft, und auch hier liegt nicht zuletzt für Facebook ein großes Potential, und auch das kann man wieder so oder so sehen.</p>
<p>Aber sobald wir uns im Bereich der Unternehmenskommunikation und des Marketings bewegen, und darum geht es ja hier, müssen wir eben solche Möglichkeiten betrachten und aktuelle Entwicklungen im Blick haben.</p>
<h3>Zweidimensional zieht nicht</h3>
<p>Markenbotschafter sind eben Vertreter von Wirtschaftsunternehmen. Doch wenn sie innerhalb ihres persönlichen Umfeldes für ihren Arbeitgeber für Sichtbarkeit und Relevanz sorgen wollen, dann gelingt dies nur dann, wenn sie sich werteorientiert verhalten und sich an Bedürfnissen und Nutzen ihrer Gesprächspartner orientieren. Dazu müssen sie nicht zuletzt mehr von sich zeigen als nur die professionellen Aspekte ihrer rein beruflichen Identität. Wer Werbebotschaften streut und als Person zweidimensional bleibt, ohne echtes Interesse am Gegenüber, ist schnell aus der Diskussion hinaus.</p>
<p>Zugleich ist es vielleicht an der Zeit, den Begriff „Personenmarke“ von etwaigen negativen Konnotationen zu befreien und rein sachlich als das zu verstehen, was er beschreibt. Denn letztlich ist jeder und jede, die – digital oder analog – mit anderen Menschen in Beziehung tritt, eine „Marke“. Er oder sie wird auf eine bestimmte Weise wahrgenommen, eingeordnet und natürlich auch in Schubladen einsortiert. So funktionieren wir Menschen nun einmal. Dazu gehört (nicht nur) in digitalen Medien das gesamte Auftreten ebenso wie jedes Detail.</p>
<h3>Eigentlich ist jede/r ein „Personal Brand“</h3>
<p>Jede/r sollte sich also Gedanken über das eigene „Personal Branding“ machen, ob es nun so genannt wird oder nicht, denn ansonsten ist es schlicht dem Zufall überlassen, wie er oder sie wirkt oder herüberkommt. Dazu braucht man – und dies gilt wiederum für Marken ebenso wie für Personen – nicht nur ein Selbstbild, sondern auch ein Fremdbild. Wer sich allzu großen Illusionen über sich selbst hingibt, tut sich selbst damit keinen Gefallen und manövriert sich im Zweifel ins soziale Aus – mit der ganzen Doppelbedeutung, die das Adjektiv „sozial“ in diesen digitalen Zeiten in sich trägt.</p>
<p>Was den Bereich der professionellen Unternehmenskommunikation angeht, möchte ich in diesem Jahr innerhalb des größeren Zusammenhangs von PR, Marketing und Contentstrategien wiederum Beiträge dazu leisten, dass Sie Ihre Personenmarke so klar herausarbeiten können, wie Sie es selbst wünschen. Ich möchte Marken und Markenbotschaftern Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Strategie und ihre Taktiken zu verbessern sowie mit aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/">Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thomas Schwenke: „Gute Inhalte profitieren voneinander“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/gute-inhalte-profitieren-voneinander/</link>
					<comments>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/gute-inhalte-profitieren-voneinander/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2017 06:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18790</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit dem Rechtsanwalt, Autor, Blogger und Podcaster Frage: Neben der eigentlichen Arbeit als Rechtsanwalt in eigener Kanzlei schreiben Sie ein Blog, verfassen häufig recht ausführliche Fachbeiträge und juristische Einschätzungen auf Facebook, zudem Podcasts, lustige Videos auf Snapchat, ein Vortrag nach dem anderen – und dann haben Sie vor Kurzem auch noch nebenher promoviert! Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/gute-inhalte-profitieren-voneinander/">Thomas Schwenke: „Gute Inhalte profitieren voneinander“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit dem Rechtsanwalt, Autor, Blogger und Podcaster</h3>
<div id="attachment_18859" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18859" class="size-full wp-image-18859" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/12/dr-schwenke-Pombel.jpg" alt="" width="640" height="489" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/12/dr-schwenke-Pombel.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/12/dr-schwenke-Pombel-300x229.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/12/dr-schwenke-Pombel-250x191.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-18859" class="wp-caption-text">Dr. Thomas Schwenke (rechts im Bild) und Pombel, der Jura-Pinguin. (Foto: <a href="http://wiemer-wiemers.de/">Nils Wim Wiemers)</a></p></div>
<p><strong>Frage: Neben der eigentlichen Arbeit als Rechtsanwalt in eigener Kanzlei schreiben Sie ein Blog, verfassen häufig recht ausführliche Fachbeiträge und juristische Einschätzungen auf Facebook, zudem Podcasts, lustige Videos auf Snapchat, ein Vortrag nach dem anderen – und dann haben Sie vor Kurzem auch noch nebenher promoviert! Wie schaffen Sie das bloß alles? Schlafen Sie überhaupt mal? Haben Sie je Freizeit?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Mitunter ist mein Terminplan wirklich recht voll, aber diese Tätigkeiten bereiten mir ja viel Freude. Meine Frau passt auch auf, dass der Schlaf und die Freizeit nicht zu kurz kommen. Viele der Aktivitäten helfen mir in der Praxis als Anwalt. Wenn ich zum Beispiel im Rahmen des Rechtsbelehrung-Podcasts die Linkhaftung oder Chat Bots und im Rahmen der Promotion Augmented Reality behandle, bilde ich mich zugleich selbst fort. Andersherum führen Recherchen zu laufenden Fällen zu Beiträgen, besonders wenn ich denke dass sich viele Unternehmer da draußen die gleichen Fragen stellen oder Gefahr laufen, in ähnliche Fallen zu geraten. Das heißt, meine Tätigkeit als Anwalt und meine Publikationen gehen oft Hand in Hand.</p>
<p><strong>Frage: Sie bloggen seit 2007. Wie schnell hat sich das seinerzeit ausgezahlt, und wie hat es sich in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Es hat sich sehr schnell ausgezahlt. Zum einen lernte ich so komplizierte Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Dadurch steigerte sich meine Reputation erheblich, was wiederum zum Buchvertrag, Vortragsanfragen oder TV-Interviews führte. So konnte ich innerhalb von zirka drei Jahren das Umsatzniveau einer regulären Kanzlei erreichen, ohne jemals klassische Kanzleiwerbung, wie zum Beispiel Zeitungsanzeigen, eingesetzt zu haben. In den letzten Jahren veröffentliche ich auch andernorts Gastbeiträge, um neue Zielgruppen zu erschließen. Für kurze Anmerkungen nutze ich nur noch soziale Plattformen. Diese Kombination hat sich bewährt, so dass meine Bekanntheit anstieg, ohne dass die Zahl der Besucher des Blogs abgenommen hat.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Auf welchen Plattformen sind Sie denn unterwegs und in welcher Frequenz?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Am häufigsten nutze ich meine Facebook-Seite, wo ich mehrmals in der Woche Beiträge veröffentliche. Twitter ist dank der Reduktion und Konzentration von Inhalten meine Informationsquelle Nummer eins, die ich oft mehrmals täglich aufsuche. Die Frequenz gilt auch für die private Nutzung von Facebook und Instagram oder Snapchat. Netzwerke wie Xing und LinkedIn nutze ich dagegen nur alle paar Tage und hauptsächlich zur Kontaktpflege – diese Bereiche werden durch mein Sekretariat betreut.</p>
<p><strong>Frage: Snapchat nutzen Sie seit Anfang 2016. Ist das nicht gerade für einen Rechtsanwalt sehr ungewöhnlich, wird vielleicht von manchen sogar als unseriös empfunden? Welche Zielgruppen erreichen Sie damit, und was bringt es Ihnen?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Snapchat wollte ich zuerst nur für berufliche Zwecke austesten. Da ich jedoch sehr gerne Neues ausprobiere und mich gerne kreativ betätige, war ich sofort begeistert. Zugleich fand ich dort neue Follower, die bei mir mit geschätztem Durchschnittsalter von zirka 27 Jahren etwas über dem Plattformschnitt liegen dürften. Ebenso habe ich neue Mandanten gewonnen, die mich so direkter und persönlicher kennenlernen konnten. Insoweit ist Snapchat für mich das, was für andere Rechtsanwälte das Golfen oder andere Hobbys sein dürften.</p>
<p><strong>Frage: Wie strategisch und langfristig planen Sie Ihr eigenes Content-Marketing?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Bis auf längere Whitepaper, die ich etwa einen Monat im Voraus plane, habe ich keinen festen Redaktionsplan. Zum einen kommuniziere ich von mir aus gerne spontan, so dass ich keiner Motivation bedarf. Des Weiteren passiert im Recht so viel, dass sich fast jeden Tag neue Inhalte ergeben. Publikationen für Fachzeitschriften und andere Plattformen werden zumeist mit einer Vorlaufzeit von zwei bis drei Monaten geplant. Hier gibt es eine Warteliste, denn ich muss auch immer genug Raum für Mandanten und Notfälle haben.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Haben Sie nie Bedenken gehabt, so viele hochwertige Inhalte im Netz zu teilen? Haben Sie manchmal Angst vor Ideenklau durch Mitbewerber?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Kein bisschen. Über die letzten zehn Jahre habe ich mich über so etwa noch nie ärgern müssen. Das faktische Wissen ist nicht einzigartig, und nur dessen individuelle Aufarbeitung kann potenzielle Mandanten überzeugen. Zudem sehe ich es als eine Art von Geben und Nehmen. Gute Inhalte profitieren voneinander und ich kenne auch niemanden in meinem beruflichen Umfeld, der dies ausnutzen würde.</p>
<p><strong>Frage: Bekommen Sie häufig Anfragen von Menschen, die Sie im Web gefunden haben und nun darüber hinaus kostenlosen, individuellen Rat wollen? Wenn ja: Wie gehen Sie damit um?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Das ist ein sehr schwieriges Thema. Ich verstehe, dass man natürlich lieber erst einmal kurz anfragt als gleich einen Anwalt zu beauftragen. In den meisten Fällen erfordert jedoch auch eine „kurze Antwort“ eine längere Recherche, und ich hafte für die Antwort. Ich bemühe mich, die am meisten gestellten Fragen im Blog aufzugreifen, habe ein Zeitbudget, um Studenten zu helfen, und gebe Sonderkonditionen für gemeinnützige Organisationen. Kostenlose Beratung lehne ich jedoch grundsätzlich ab, auch wenn die Anfragen oft sehr kreativ und nett sind.</p>
<p><strong>Frage: Wie persönlich oder sogar privat sind Sie im Netz? Verläuft für Sie irgendwo eine Grenze?</strong></p>
<p><strong>Thomas Schwenke:</strong> Was wirklich rein privat ist, bleibt offline. Darüber hinaus bestimme ich mit Wahl der Sprache und der Art mich zu präsentieren, ob ein Profil privat oder beruflich ist. Das wird nach meiner Erfahrung von den Nutzern respektiert. So wahre ich auf meiner Facebook-Seite eine berufliche Distanz, bemühe mich aber, nicht zu verschlossen zu sein. Dagegen kann ich im privaten Profil auch mal direkter sein, und teile auch gerne mal ein Urlaubsfoto. Wirklich persönlich bin ich aber nirgends im Netz &#8211; vielleicht auch, weil mein Privatleben eher ruhig verläuft und für die Aufmerksamkeitsspanne im Netz wahrscheinlich zu langweilig ist. ;)</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Dr. Thomas Schwenke</strong>, LL.M. (Auckland), Dipl.FinWirt (FH), ist Rechtsanwalt in Berlin, berät international Unternehmen sowie Agenturen im Marketingrecht und Vertragsrecht, ist zertifizierter Datenschutzbeauftragter sowie Referent, Blogger, Podcaster und Buchautor. <a href="http://www.drschwenke.de">www.drschwenke.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/gute-inhalte-profitieren-voneinander/">Thomas Schwenke: „Gute Inhalte profitieren voneinander“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/gute-inhalte-profitieren-voneinander/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Svenja Hofert: „Transparenz kommt an“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/transparenz-kommt-an-interview-svenja-hofert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 06:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit der Karriereberaterin und Autorin. Frage: In Ihren Blogs teilen Sie seit 2006 beziehungsweise 2014 wertvolles Wissen mit Ihren Lesern. Wie motivieren Sie sich selbst über einen so langen Zeitraum, immer wieder etwas zu publizieren, und wie finden Sie immer neue Themen? Svenja Hofert: Ich verändere mich und die Themen in einem gewissen Rahmen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/transparenz-kommt-an-interview-svenja-hofert/">Svenja Hofert: „Transparenz kommt an“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit der Karriereberaterin und Autorin</h3>
<div id="attachment_18838" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18838" class="size-full wp-image-18838" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/svenjahofert_facelandcarlosbank.jpeg" alt="" width="640" height="370" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/svenjahofert_facelandcarlosbank.jpeg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/svenjahofert_facelandcarlosbank-300x173.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/svenjahofert_facelandcarlosbank-250x145.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-18838" class="wp-caption-text">Svenja Hofert, Foto: Faceland Carlos Bank</p></div>
<p><strong>Frage: In Ihren Blogs teilen Sie seit 2006 beziehungsweise 2014 wertvolles Wissen mit Ihren Lesern. Wie motivieren Sie sich selbst über einen so langen Zeitraum, immer wieder etwas zu publizieren, und wie finden Sie immer neue Themen?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert:</strong> Ich verändere mich und die Themen in einem gewissen Rahmen immer wieder, weil ich mich schnell langweile. Deshalb lerne und lese ich viel. Ich verändere auch meine Kundengruppen immer wieder. Dadurch bekomme ich ständig neue Impulse, die ich dann in den Blogs aufbereite und teile. Weil ich mich selbst so stark verändere, habe ich keine Angst, dass mir das jemand nachmachen könnte. In dem Moment, indem ich ein Thema eingeführt habe, bin ich schon beim nächsten. Dafür bin ich bekannt, in den letzten Jahren eher als Influencerin als – wie früher – für den breiten Massenmarkt, und das ist auch so gewollt.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Wie hat sich Ihr Kommunikationsmix in den vergangenen fünf Jahren verändert – und wie steht das im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung Ihres professionellen Angebots?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert:</strong> Ich bin intuitiv und weiß einfach, wo Trends sich hin entwickeln. Ich denke es kommt durch meine vielen Einflussquellen. Ein wichtiges Ziel war für mich, selbst mehr in der Strategie zu arbeiten, weil ich das kann und weil ich mir dadurch Freiräume schaffe. Ich baue auch gerne andere auf: angestellte Mitarbeiter und auch Freie. Meine Strategie ist vor allem darauf ausgerichtet, Angebote skalierbarer zu machen. In diesem Zusammenhang habe ich vor einigen Jahren mit Teamworks GTQ GmbH zum zweiten Mal eine Teamgründung gewagt, und dieses Mal hat es auch geklappt, weil ich aus Fehlern gelernt habe. Der Geschäftspartner muss die eigenen Stärken ergänzen, man muss sich bedingungslos respektieren.</p>
<p>So bin ich die „Außenministerin“, und mein Kollege kümmert sich ums Innere. Durch Mitarbeiter und Ausbildungen können wir wachsen. Auch hier gilt das Prinzip kostenlos. Wir bauen Leute auf, die wir gut finden, schenken ihnen unser Wissen und Tools. Andere fordern für sowas Lizenzgebühren. So habe ich einen Stärken-Navigator entwickelt, den jeder verwenden kann und im Internet auch kostenlos absolvieren. Es gibt ein „AgilMosaik“, Wertekarten, Poster und und und. Die Begeisterung dafür ist mir mehr wert als die Lizenzgebühr. Ich glaube, am Ende bringt uns das weiter. Vor allem habe ich ein gutes Gefühl, denn jch mag diese Abzocke nicht, die andere betreiben. Integrität mit unternehmerischem Denken zu verbinden ist mir wichtig.</p>
<p><strong>Frage: In welchen Social Networks sind Sie besonders aktiv?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert: </strong>Ich habe Instagram dazugenommen und Whatsapp, aber ich betreibe es immer weniger professionell. Ich lege mehr Wert auf sehr guten Content, so haben wir einige Wikipedia-Verlinkungen bekommen. Ehrlich gesagt, das bringt mehr. Persönlich mag ich Twitter am meisten, das liegt daran, dass ich eher informationsorientiert bin, bei Facebook ist mir einfach zu viel Selbstdarstellung und oft Postings ohne wirklichen Inhalt.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Welche Rolle spielen multimediale Formen für Sie, beispielsweise Videos, Podcasts, Webinare?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert:</strong> Mit Videos experimentiere ich seit einiger Zeit. Das ist ein Lernfeld. Ich lerne vor allem, dass das ähnlich wie ein Blog nicht perfekt sein muss, sondern sich ruhig evolutionär entwickeln darf. Dieser Gedanke fiel mir beim Video schwerer als bei anderen Themen. Viele Marketer meinen, dass man das Textniveau dann auch auf andere Medien übertragen muss. Ich dagegen bin von der Experimentierkultur überzeugt. Ich setze auf dauernde Optimierung anstatt darauf, etwas von Anfang an gut zu machen. Webinare sind ein ähnliches Thema. Die waren am Anfang nicht besonders gut, aber inzwischen werde ich dafür sehr gelobt – besonders für meine dichten Inhalte und mein 30-Minuten-Format.</p>
<p>Ich orientiere mich auch nie an anderen, sondern ich schreite selbstlernend voran. Das war immer mein Prinzip und ist es auch bei diesen neuen Formaten. Dann ist es im Webinar eben mal dunkel oder das Handy hat geklingelt – es bringt mich nicht um und die Teilnehmer auch nicht. Aber jedes Mal habe ich dazu gelernt: Aha, du musst das Handy wegpacken. Aha, mach das Licht an. Undsoweiter. So werden die Webinare, die natürlich auch kostenlos sind, immer besser. Ich habe auch gelernt, die Werbebotschaften auszuklammern und in optionale zehn Minuten ans Ende zu verlagern. Da sage ich immer: „Wer jetzt noch Lust hat, kann dabeibleiben, wenn ich unsere Ausbildung vorstelle.“ Und siehe da: Acht von zehn bleiben dran. Die Transparenz kommt an.</p>
<p><strong>Frage: Was ist Ihre Ausrichtung, Ihre Zielsetzung im Web und in sozialen Netzwerken?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert:</strong> Eben auf Ziele zu verzichten. Ich kenne den großen Bogen, das reicht mir. Alles, was ich erreicht habe, habe ich meiner Neugier zu verdanken. Diese hat mir gesagt, geh dahin, ohne daraus ein Ziel zu machen. Ich habe mir dann aber immer gut überlegt, was es bedeutet dahin zu gehen. Visionen gab es also. Aber keine Ziele. Mein Kollege ist da ganz anders, aber er sieht, dass meine Vorgehensweise funktioniert.</p>
<p><strong>Frage: Sie sind regelmäßige Kolumnistin für das Online-Magazin KarriereSpiegel, und das ebenfalls seit vielen Jahren. Bringt Ihnen das Aufträge?</strong></p>
<p><strong>Svenja Hofert:</strong> Einige Jahre war es sicher extrem hilfreich. Viele kennen mich daher. Man schreibt mir dadurch auch Kompetenz zu. Es unterstreicht ein Image, aber es verhindert auch Aufträge. Durch die Präsenz dort, komme ich weniger in konkurrierende Medien. Die sehen mich dann als „Frau Spiegel Online“.</p>
<p>Aber am Ende lege ich inzwischen mehr Wert darauf, richtig guten Content in meinen eigenen Medien zu publizieren. Das ist dann auch mehr meine Marke. Ich kann da auch etwas komplexer werden und noch querer denken. Da ich jede Werbung ablehne, sind mir Klicks völlig egal. Das macht auch frei.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Svenja Hofert</strong> hat in den letzten 20 Jahren mehr als 35 Bücher geschrieben, darunter einige Bestseller und Standardwerke. Sie hat mehrere Firmen aufgebaut, darunter ihre Karriereberatung Karriere &amp; Entwicklung. Mit Thorsten Visbal führt sie das Weiterbildungsinstitut Teamworks GTQ GmbH. Immer spielte bei ihrer Aufbauarbeit der „Content“ eine zentrale Rolle. Heute bildet Hofert in erster Linie Coachs, Berater und Führungskräfte aus. <a href="http://www.svenja-hofert.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.svenja-hofert.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/transparenz-kommt-an-interview-svenja-hofert/">Svenja Hofert: „Transparenz kommt an“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/</link>
					<comments>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 06:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit dem Mediziner Dr. Gernot Langs. – Frage: Ein bloggender Mediziner, erst recht ein bloggender Chefarzt: Das ist in Deutschland immer noch die Ausnahme. Auch in sozialen Netzwerken sind Klinikärzte ebenso wie Praxisinhaber eher unterrepräsentiert. Haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte? Gernot Langs: Viele werden eine Scheu davor haben, sich auf diesem Weg…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/">Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit dem Mediziner Dr. Gernot Langs</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19109 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs.jpg" alt="" width="498" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs.jpg 498w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs-300x220.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs-250x184.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /></p>
<p><strong>Frage: Ein bloggender Mediziner, erst recht ein bloggender Chefarzt: Das ist in Deutschland immer noch die Ausnahme. Auch in sozialen Netzwerken sind Klinikärzte ebenso wie Praxisinhaber eher unterrepräsentiert. Haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Viele werden eine Scheu davor haben, sich auf diesem Weg zu exponieren. Bloggen ist ja etwas sehr Persönliches: Es geht um Meinung, nicht (nur) um sachliche Inhalte. Ich höre auch immer mal wieder, dass sich Kollegen im Umgang mit sozialen Netzwerken nicht sicher genug zu fühlen und sich scheuen, hier Neues auszuprobieren. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle. Bloggen klingt zwar leicht, ist aber ohne professionelle Unterstützung durch erfahrene Blogger oder Redakteure kaum gut „nebenher“ hinzubekommen.</p>
<p><strong>Frage: Wann haben Sie mit dem Bloggen begonnen und warum?</strong></p>
<p>Gernot Langs: Ende 2016 habe ich angefangen, selbst zu bloggen. Das unkomplizierte Format, die Direktheit und die meinungsbildende Funktion von Blogs hat mich schon lange vorher begeistert. Ich lese gern Blogs, mag Diskussionen und nehme selbst gern Stellung zu Themen.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Mit „Psychosomatik online“ richten Sie sich ausdrücklich an andere Experten. Welche Kommunikations- und strategischen Ziele erreichen Sie damit? Welchen Stellenwert nimmt das Blog im gesamten Kommunikationsmix der Schön Klinik Gruppe ein?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Es gab bislang kein vergleichbares Kommunikationsmedium, das einen ähnlich fachspezifischen und zugleich unkomplizierten, aktiven Wissenstransfer ermöglicht. Unser Ziel ist es, eine lebendige Expertencommunity zu etablieren, die auf „Psychosomatik online“ miteinander – auch kontrovers – diskutiert und sich über berufliche oder berufsnahe Themen austauscht. Der manchmal hemdsärmelige Ton und die einfachen Zugangswege sind absolut gewollt, und das Blogformat ist dafür ideal. Wir möchten ein für alle Seiten starkes Netzwerk aufbauen und nicht zuletzt neue Zuweiser gewinnen.</p>
<p>Das Blog ist dabei eine logische Fortführung unserer Online-Strategie. Ein professionell aufgestelltes Team betreut unsere digitalen Kommunikationskanäle und entwickelt sie permanent weiter. Auch im therapeutischen Kontext öffnen wir uns übrigens seit längerem für digitale Instrumente: Beispielsweise haben wir erfolgreich eine psychotherapeutische Online-Therapie für Menschen mit Depressionen etabliert und führen Studien durch zur Einbindung von Apps in die Behandlung.</p>
<p><strong>Frage: Welche Angebote gibt es darüber hinaus? Welche Inhalte veröffentlichen Sie dort, und was nützt das Ihren Zielgruppen und Ihnen selbst?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Im Bereich Online-Kommunikation haben wir neben dem Expertenblog drei zielgruppenspezifische Facebook-Seiten (eine deutsche mit mittlerweile 30 000 Fans, eine internationale mit 15.000 Fans und ein Karriere-Profil mit 6.000 Fans), einen eigenen Youtube-Kanal und je einen Account bei Twitter, Instagram und Google+. Zugeschnitten auf die jeweiligen Zielgruppen bieten wir den Usern Informationen, Service, Praktisches und Unterhaltsames. Unsere Facebook-Fans beispielsweise erfahren von neuen Behandlungsangeboten, lesen, wie sie ihren Rücken gesund trainieren, sehen beeindruckende Videos von oder mit Patienten oder bekommen Einblick in eher ungewöhnliche Therapieerfahrungen zum Beispiel mit unseren Therapiebegleithunden.</p>
<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, dass überzeugte und begeisterte Patienten neben unseren Mitarbeitern sehr starke Multiplikatoren in unserer Außenwirkung sind – ob nun online oder offline. Schon bei Büchern oder Fernsehern kauft man gern das, was andere empfehlen. Wenn es um die eigene Gesundheit geht, sind die meisten noch empfänglicher für Empfehlungen und Erfahrungen anderer.</p>
<p><strong>Frage: Gewinnen Sie über Blogs, Social Media oder speziell Facebook Patienten?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> In der Regel lässt sich nicht eins zu eins nachweisen, über welche Kommunikationsmaßnahme wir letztlich wie viele Patienten gewinnen. Unsere Auswertungen zeigen, dass Onlinekampagnen und Social-Media-Aktionen Instrumente mit sehr großem Potenzial sind. Allerdings nur dann, wenn die jeweilige Maßnahme auch so passgenau wie möglich auf Thema, Zielgruppe und Kanal zugeschnitten ist. Sie versuchen ja auch nicht, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken. So wie es keine erfolgreiche Psychotherapie nach Schema F geben kann, ist Onlinekommunikation auch keine „one fits all“-Lösung. Schon im Vergleich von psychosomatischen und somatischen Patienten und erst recht bei einzelnen Krankheitsbildern und Altersgruppen ergeben sich zum Teil völlig unterschiedliche Medien-Nutzungsverhalten.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage:  Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie als Person besonders aktiv – und warum?</strong></p>
<p>Gernot Langs: Facebook ist für mich eine tolle Möglichkeit, um mich mit Freundinnen und Freunden weltweit zu vernetzen. Darüber hinaus bin ich in verschiedenen Foren Mitglied, dabei steht für mich in erster Linie die konstruktive und fruchtbare Diskussion im Vordergrund.</p>
<p><strong>Frage: Welche Rolle spielen für Sie das persönliche Netzwerken und die persönliche Präsenz auf Veranstaltungen im Vergleich zu digitalen Aktivitäten?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Ich halte beides für wichtig – soziale Netzwerke sind Teil unseres Alltags geworden und mich dieser Entwicklung gegenüber zu verschließen, wäre für mich eine vertane Chance. Dabei ersetzt nicht das eine das andere, sondern ergänzt sich gegenseitig: Über soziale Netzwerke lassen sich gut Kontakte halten und umgekehrt lassen sich nach Erstkontakten in sozialen Netzwerken Menschen auch „im realen Leben“ kennenlernen.</p>
<p><strong>Frage: Finden Sie, dass jeder Mediziner bloggen und auf Facebook präsent sein sollte?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Das lässt sich nicht verordnen – entweder es passt zu einem oder nicht. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er bereit dafür ist, sich zu exponieren oder sogar zu exhibitionieren. Aber wie bei vielem gibt es ja nicht nur ein Entweder-oder. Bevor man das „Risiko“ eingeht, einen eigenen Blog zu starten oder einen Facebook-Account anzulegen, kann man in Foren aktiv mitdiskutieren oder Blogbeiträge kommentieren.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Univ.-Doz. Dr. Gernot Langs</strong>, Jahrgang 1961, ist Chefarzt in der Schön Klinik Bad Bramstedt, Mitglied in diversen psychotherapeutischen und psychiatrischen Fachgesellschaften und bekennender Social-Media-Nutzer. Zu seinen beruflichen Schwerpunkten zählen Depressionen und Burnout, Schmerzerkrankungen, Angststörungen und Somatoforme Störungen. <a href="http://www.schoen-kliniken.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.schoen-kliniken.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/">Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Netzwerken als Basis für ein erfülltes Leben&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/netzwerken-leben-interview-sabine-asgodom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 05:08:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18766</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit Sabine Asgodom, Erfolgscoach, Autorin und Speaker. Frage: Frau Asgodom, wie wichtig sind Ihnen Ihre Netzwerke? Sabine Asgodom: Ich halte drei Ebenen des Netzwerkens für sinnvoll und nützlich – und lustig: Auf der einen Ebene formelle Netzwerke wie Berufsverbände oder Interessengruppen, auf der zweiten Ebene Social Media, und auf der dritten Ebene das informelle…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/netzwerken-leben-interview-sabine-asgodom/">&#8222;Netzwerken als Basis für ein erfülltes Leben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Sabine Asgodom, Erfolgscoach, Autorin und Speaker</h3>
<div id="attachment_18862" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18862" class="size-full wp-image-18862" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/sabine-asgodom.jpg" alt="" width="640" height="425" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/sabine-asgodom.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/sabine-asgodom-300x199.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/sabine-asgodom-250x166.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-18862" class="wp-caption-text">Sabine Asgodom, Foto: Constanze Wild</p></div>
<p><strong>Frage: Frau Asgodom, wie wichtig sind Ihnen Ihre Netzwerke?</strong></p>
<p><strong>Sabine Asgodom:</strong> Ich halte drei Ebenen des Netzwerkens für sinnvoll und nützlich – und lustig: Auf der einen Ebene formelle Netzwerke wie Berufsverbände oder Interessengruppen, auf der zweiten Ebene Social Media, und auf der dritten Ebene das informelle persönliche Netzwerk, sprich die Verbindung zu vielen Menschen, die man im Laufe seines Lebens so kennenlernt. Der amerikanische Psychologe Christopher Petersen antwortet auf jede Frage, was Psychologie ausmacht: »Other people matter!« Und davon bin ich auch überzeugt: »Die anderen Menschen sind wichtig.« Netzwerken ist die Basis für ein erfülltes Leben.</p>
<p><strong>Frage: Wie netzwerken Sie, wie sieht Ihr persönlicher Stil aus?</strong></p>
<p><strong>Sabine Asgodom:</strong> Mir ist es immer schon leichtgefallen, Kontakt zu Menschen aufzubauen. Ich bin einfach offen und neugierig auf Menschen. Ich finde sie spannend, höre gern ihre Geschichten. Und es hat mir immer schon besonderen Spaß gemacht, die interessanten Menschen, die ich kenne, miteinander zu vernetzen. Ich glaube, ich kenne wirklich Hunderte (Tausende?) von Menschen, die ich empfehlen oder vermitteln kann. Ich glaube übrigens: Zum Netzwerken gehören ein offener freier Geist und eine klare Haltung. Nur dann kann ich wohlgemut auf andere Menschen zugehen.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Über diese Interviewreihe</span></em></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Sie sind Mitglied in vielen Frauen-Netzwerken, als sehr präsent nehme ich Sie aber etwa in einer männerdominierten Vereinigung wie der GSA (German Speakers Association) wahr. Netzwerken Frauen denn anders?</strong></p>
<p><strong>Sabine Asgodom:</strong> Ich war Mitglied in einem halben Dutzend Frauennetzwerken, aber eher aus Unterstützungsgründen. Frauen lernen es erst noch, sich gegenseitig zu beraten, zu empfehlen oder zu buchen. In die GSA bin 2005 ich als einzige Frau in den Gründungsvorstand gekommen, jetzt haben sie dort einen Frauenanteil von geschätzt 40 Prozent. Das ist auch meinem Bemühen zu verdanken. Ja, Frauen netzwerken meistens anders. Frauen haben oft mehr Interesse am gemeinsamen Tun, gründen Regionalgruppen und halten sie am Laufen. Männer sind vor allem für ihren eigenen Nutzen in einem Netzwerk und um es auf ihre Website zu schreiben.</p>
<p><strong>Frage: Wie behaupten Sie sich mitten unter den männlichen »Netzwerk-Alphatieren«?</strong></p>
<p><strong>Sabine Asgodom:</strong> Ich kümmere mich einfach nicht um sie, sondern mache, worauf ich Lust habe. Ich nutze zum Beispiel Facebook, um meine Vorträge und Seminare, und natürlich die Coach-Ausbildung bekannt zu machen. Ich hatte Ruckzuck in Facebook 5000 »Freunde«, worauf ich eine Fan-Seite eröffnen musste. Inzwischen habe ich die Zahl der FB-Freunde erheblich reduziert, weil ich die wirklichen Freunde gar nicht mehr gesehen habe. Und auf der Fan-Seite nähern wir uns den 10 000.</p>
<p>Mein Vorteil ist, glaube ich, dass ich meine Beiträge nicht von einer PR-Agentur schreiben lasse, sondern immer wieder selbst gern mit großer Freude für ein paar Minuten in Facebook gehe, und auch sehr persönliche (nicht private) Posts hineinstelle. Übrigens hat mir meine Facebook-Präsenz vor sechs Jahren das Angebot für eine regelmäßige Kolumne in der Frauenzeitschrift Freundin DONNA eingebracht. Also Netzwerken bringt wirklich was.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<strong>Frage: Brauchen Frauen spezielle Netzwerke, um erfolgreich zu sein?</strong><br />
<strong>Sabine Asgodom:</strong> Frauennetzwerke sind eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Frauen auszutauschen, sich gemeinsam für etwas einzusetzen. Oder manchmal auch einfach, um sich nicht so einsam zu fühlen, vor allem wenn Frauen in reinen Männerdomänen arbeiten. Entscheider und Macher findet man sehr viel häufiger in gemischten Netzwerken. Ich rate Frauen übrigens immer und überall, ihr eigenes informelles Netzwerk zu stärken und zu pflegen. Netzwerken ist für Frauen eine gute Möglichkeit, sichtbarer zu werden. Gerade die fleißigen Frauen machen oft ihre Arbeit prima, aber keiner sieht sie, und zu wenige wichtige Menschen kennen sie.</p>
<p><strong>Frage: Sie publizieren Ihr Wissen sehr großzügig im Netz und immer wieder sogar im Fernsehen. Und das, obgleich Sie längst viel mehr Anfragen erhalten als Sie selbst abarbeiten können. Warum tun Sie das?</strong></p>
<p><strong>Sabine Asgodom:</strong> Weil es mir Spaß macht! Weil ich es toll finde, selbstständig zu sein und Sachen ausprobieren zu können, die mir wichtig sind. Ich wollte die Diskussion über Coaching anregen und dies nicht einigen Psychologen überlassen. Deshalb haben mein Mann Siegfried Brockert, Diplom-Psychologe, und ich viele Jahre lang ein Internet-Magazin herausgegeben &#8211; „Coaching heute“. Im Internet kann man kein Geld verdienen, aber das Budget dafür muss halt aus einem anderen Topf kommen. Wir wollten auch helfen, dass andere Coaches »sichtbar« werden. Ich bin überzeugt davon, dass mir niemand etwas »wegnehmen« kann, wenn ich mein Wissen teile. Im Gegenteil.</p>
<p>Zum Thema Fernsehen: Ich bin überhaupt kein großer Plänemacher. Ich bin sicher, dass die Welt mir viel buntere Chancen bieten kann, als sie meine Fantasie hergibt. Wer hätte denn gedacht, dass eine 58-jährige, 1,62 cm kleine, ziemlich übergewichtige Frau die Chance auf eine eigene Fernsehsendung in einem öffentlich-rechtlichen Sender bekommt? Da hätte doch vorher niemand einen Fünfer drauf verwettet. Und es geht. Zwei Jahre lang hatte ich meine eigene Coaching-Sendung im BR. Und ich freue mich heute über jedes Interview, jeden Auftritt in Talkshows, zum Beispiel in der NDR-Talkshow. Ist das nicht der Wahnsinn?</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<strong>Sabine Asgodom</strong>, Jahrgang 1953 und gelernte Journalistin, hat in den 25 Jahren ihrer Selbstständigkeit als Coach, Trainerin und Rednerin vor Hunderttausenden von Teilnehmern gesprochen. Viele ihrer 34 Bücher wurden Bestseller und wurden unter anderem ins Schwedische, Englische, Polnische, Italienische, Chinesische oder Koreanische übersetzt.  Vor vier Jahren gründete sie die Asgodom-Coach-Akademie und hat rund 100 Coaches ausgebildet. <a href="http://www.asgodom.de">www.asgodom.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/netzwerken-leben-interview-sabine-asgodom/">&#8222;Netzwerken als Basis für ein erfülltes Leben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Menschen merken sich genau, wer gute Inhalte liefert“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/menschen-gute-inhalte-interview-klaus-eck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 05:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der zweite in meiner Interviewreihe zum Thema "Wissen sinnvoll verschenken" aus der Neuauflage meines Buchs "Prinzip kostenlos" ist der Unternehmensberater und Speaker Klaus Eck. Er verrät, warum er selbst überhaupt mit dem Bloggen angefangen hat, warum er keine Angst vor Konkurrenz hat und gibt wertvolle Medientipps. – Hier lesen Sie das Interview aus dem Buch im Volltext. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/menschen-gute-inhalte-interview-klaus-eck/">„Menschen merken sich genau, wer gute Inhalte liefert“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Klaus Eck, Unternehmensberater und Speaker</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18857" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/klaus-eck.jpg" alt="Klaus Eck" width="640" height="427" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/klaus-eck.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/klaus-eck-300x200.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/09/klaus-eck-250x167.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Frage: Als „Prinzip kostenlos“ 2012 erschien, steckte das Thema Content-Marketing in Deutschland noch ganz in den Anfängen. Seither hat sich viel verändert. Dabei ist die fachliche Diskussion hierzulande ohne Klaus Eck ja kaum denkbar. Wie schätzen Sie die Entwicklung seither ein? Ist das Thema in allen Unternehmen angekommen?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Seit 2012 hat sich sehr viel verändert. Social Media ist in einem Großteil der Unternehmen angekommen, auch kleine und mittlere Betriebe setzen – teils sehr erfolgreich – auf eine Präsenz im Social Web. Die Zahl derer, die sich sozialen Netzwerken verweigern, schwindet immer mehr. Das liegt zum einen sicher daran, dass Agenturen und Berater das Thema in die Unternehmen tragen. Zum anderen ist es auch so, dass die Mitarbeiter die neuen Medien privat meist ebenfalls sehr stark nutzen und dadurch die Kanäle in den Unternehmen etablieren.</p>
<p>Bei Content-Marketing selbst sieht die Entwicklung ähnlich aus. Unternehmen erkennen, dass sie ihre Stakeholder auf klassischen Wegen nicht mehr erreichen und Neues wagen müssen. Nutzer haben gelernt, Werbung intuitiv oder mit verschiedenen Tools auszublenden. Relevanter, hilfreicher oder unterhaltsamer Content hingegen wird gerne konsumiert.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Über diese Interviewreihe</span></em></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Wie sind Sie eigentlich selbst auf die Idee gekommen zu bloggen? Spielte der Aspekt des (Selbst-)Marketings von Anfang an eine Rolle?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Personal Branding und eine digitale Identität, das waren Themen, die mich sehr früh fasziniert haben. Dennoch habe ich nicht von Anfang an an Content-Marketing gedacht. Zuallererst ging es mir darum – wie vielleicht vielen anderen Bloggern auch – ab 1999 meine Erfahrungen in einer Art Tagebuch festzuhalten. Das, was mich beschäftigte, mir begegnete, zu verarbeiten. Gewandelt hat sich mit dem Start des PR-Bloggers in 2004, in einer Zeit, in der das Bloggen zunehmend professioneller wurde. Thematisch habe ich mich also von eher persönlichen Themen ab- und beruflichen Themen zugewandt.</p>
<p>Im Fokus stand dabei zu Beginn ganz allgemein der Begriff „Kommunikation“, weil mich das Themengebiet als ehemaligen Journalisten und Berater natürlich sehr fasziniert. Anschließend wandte ich mich vermehrt den sozialen Netzwerken zu und daraus resultierend dem Change-Gedanken. Und schließlich bin ich in gewisser Weise wieder dort angekommen, wo ich gestartet bin: bei den eigentlichen Inhalten, die Menschen beziehungsweise Stakeholder begeistern und faszinieren.</p>
<p><strong>Frage: Wie hat sich Ihr eigenes Medien-, Blog- und Social-Media-Verhalten in den vergangenen fünf Jahren verändert? Welches sind heute die wichtigsten Plattformen für Sie selbst?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Ich probiere natürlich sehr gerne und sehr viel aus. Besonders, wenn neue Netzwerke an den Start gehen, freue ich mich aufs Testen. Allerdings kann ich auch sehr schnell entscheiden, ob ich ein Medium auf Dauer und vor allem intensiver nutzen möchte, oder nicht. Was heute – im Gegensatz zu vor fünf Jahren – natürlich noch mit hineinspielt, ist die Menge an Plattformen, aus der wir bewusst wählen sollten, wo wir aktiv sein wollen.</p>
<p>Für mich bedeutet das jedoch auch, dass ich mich hier in Selbstdisziplin übe, um nicht im Content Shock unterzugehen. Zu den Plattformen, auf die ich jedoch nicht verzichten möchte, zählt auf jeden Fall Twitter. Es ist toll für Recherche und schnelle Informationen. Außerdem darf natürlich in dieser Liste Facebook nicht fehlen, da es verschiedenste Möglichkeiten bietet, über Content Interaktion zu erzeugen. Mein eigenes Blog, der PR-Blogger, zählt selbstverständlich auch dazu, weil es mich schon sehr lange begleitet. Darüber hinaus schätze ich Medium als weitere Publikationsplattform sowie Flipboard, das mir die Möglichkeit bietet, Content in eigenen Magazinen zu kuratieren.</p>
<p><strong>Frage: Kann man als Dienstleistungs- oder Beratungsunternehmen überhaupt noch am Markt erfolgreich bleiben, wenn man keine Contentstrategie hat?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Das ist eine schwierige Frage, bei der es sicher auf das einzelne Geschäftsmodell und die Branche ankommt. Je traditioneller die Branche geprägt ist, desto eher glauben Dienstleister und Berater, ohne Social Media auskommen zu können. Allerdings sollte sich niemand darauf ausruhen. Die Entwicklung hin zu Online- und Social-Media-Diensten lässt sich nicht mehr aufhalten. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch traditionelle Berater und Branchen mit Content-Strategie und Content-Marketing beschäftigen müssen. Wer keine Digitalisierungsstrategie hat, riskiert sehr schnell seine Geschäftsgrundlage.</p>
<p><strong>Frage: In unserer Branche werden Sie dafür geschätzt, dass Sie offenbar überhaupt kein Problem mit Konkurrenzdenken haben. Selbst Mitbewerbern bieten Sie im PR-Blogger eine Publikationsplattform. Doch viele Entscheider in Unternehmen denken anders. Oft haben sie große Bedenken, ihr wertvolles Wissen öffentlich zu teilen, aus Angst, dass die Konkurrenz sich das zunutze macht. Was erwidern Sie, wenn Ihnen solche Vorbehalte begegnen?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Andere Inhalte sind ohnehin nur einen Klick entfernt. Wenn wir fremde Autoren auf unseren Plattformen publizieren lassen, vertiefen wir einerseits das Networking und können durch andere Themenwelten unser jeweiliges Spektrum ausbauen. Wir leben in Zeiten radikalen Wandels. Die Sharing Economy geht sogar so weit, dass ich mir kein eigenes Auto mehr kaufen oder umständlich leihen muss, wenn ich nur kurz eines benötige. Warum sollte ich dann nicht auch meinen Content anderen zugänglich machen oder anderen eine Plattform bieten, um ihre Inhalte zu kuratieren? Zudem merken sich Menschen sehr genau, wer gute Inhalte liefert, wer Catcontent teilt und wessen Inhalte permanent uninteressant sind. Ich baue mir also durch das Erstellen und Teilen relevanter Inhalte eine positive Reputation auf, die den Menschen im Gedächtnis bleibt.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</span></a></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</span></a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Sie sind seit so vielen Jahren auf so vielen Kanälen aktiv. Wird Ihnen das nie zu viel?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Sicher werden laufend mehr Inhalte produziert, und mit der Anzahl an Plattformen steigt auch die Menge an Content. Dabei geht es mir wie jedem anderen auch: Meine Zeit ist sehr begrenzt – zu begrenzt, um all das lesen zu können, was ich gerne lesen würde. Was mir hilft, sind quasi eigene Social Media Guidelines. Der sicher wichtigste Punkt dabei ist, zu lernen, zügig zwischen relevantem und unwichtigem Content zu unterscheiden. Innerhalb der normalen Arbeitszeit lese ich nur das Notwendige. Doch was der persönlichen Weiterbildung dient und mich unterhält, das verbanne ich auf bewusste Pausenzeiten. Ohne feste Lesezeiten würde mir Social Media zu viel werden.</p>
<p><strong>Frage: Wo klicken Sie im Web sofort weg? Welchen Content lesen, schauen, hören Sie am liebsten?</strong></p>
<p><strong>Klaus Eck:</strong> Wenn ich merke, dass mir jemand nur etwas verkaufen will, bin ich sehr schnell weg. Egal, ob es sich um offensichtliche oder verkappte Werbung handelt. Gleiches gilt für schlecht gemachte Inhalte. Viel lieber konsumiere ich stattdessen Content, der mir für meine tägliche Arbeit etwas bringt, der ansprechend gestaltet ist, mich vielleicht auch einmal schmunzeln lässt.</p>
<p>Was Unternehmen aber ebenfalls nicht unterschätzen sollten: Es kommt immer auf die Situation an, in der ein Inhalt auf den User trifft. Erreicht mich ein bestimmter Inhalt in der passenden Situation, bin ich offener dafür, als wenn ich mich gerade mit ganz anderen Themen beschäftige.</p>
<p>Es gibt viele Autoren, deren Artikel ich einfach lesen muss, weil ich sie mit ihren Inhalten inspirierend finde. Ich lese übrigens am liebsten umfangreiche Romane und Fachbücher, die mich intellektuell herausfordern.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Klaus Eck</strong> ist Geschäftsführer und Gründer der Content-Marketing-Agentur d.Tales. Der Berater und Keynotespeaker unterstützt seit mehr als 20 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Seit 2004 gibt er den PR-Blogger heraus, in dem er sich mit Trends in Kommunikation und Marketing auseinandersetzt. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der FH Joanneum in Graz und an der Hamburg Media School. <a href="http://www.d.tales.de">www.d.tales.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/menschen-gute-inhalte-interview-klaus-eck/">„Menschen merken sich genau, wer gute Inhalte liefert“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
