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	<title>Personal Branding | PR-Doktor</title>
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	<description>Magazin für Kommunikation und Marketing</description>
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		<title>Der Personal-Branding-Canvas: Wertvolles Tool für Social CEOs, Corporate Influencer und Persönlichkeiten</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-neues-tool-fuer-social-ceos-corporate-influencer-und-persoenlichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 05:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Social CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Personal-Branding-Canvas ist ein wertvolles Werkzeug aus meiner Beratungspraxis, das ich hier erstmals veröffentliche und kostenlos zur Verfügung stelle. Es hilft Ihnen dabei, Ihre persönliche Kommunikationsstrategie fundiert, aber zugleich mit Leichtigkeit und Freude zu erarbeiten. In diesem Beitrag stelle ich den Canvas vor. Ich sage Ihnen, wie und warum er Ihnen nützen kann. Und ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-neues-tool-fuer-social-ceos-corporate-influencer-und-persoenlichkeiten/">Der Personal-Branding-Canvas: Wertvolles Tool für Social CEOs, Corporate Influencer und Persönlichkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_29939" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29939" class="wp-image-29939 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200.png" alt="Personal-Branding-Canvas als Grafik" width="1200" height="817" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200.png 1200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-300x204.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-1030x701.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-768x523.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/08/Personal-Branding-Canvas_1200-705x480.png 705w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-29939" class="wp-caption-text"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Hier geht es zur Tool-Seite mit ausführlicher Anleitung, Download sowie weiteren wertvollen Inhalten.</a></p></div>
<p><strong>Der Personal-Branding-Canvas ist ein wertvolles Werkzeug aus meiner Beratungspraxis, das ich hier erstmals veröffentliche und kostenlos zur Verfügung stelle. Es hilft Ihnen dabei, Ihre persönliche Kommunikationsstrategie fundiert, aber zugleich mit Leichtigkeit und Freude zu erarbeiten. In diesem Beitrag stelle ich den Canvas vor. Ich sage Ihnen, wie und warum er Ihnen nützen kann. Und ich erläutere, warum ich mich für diese Bezeichnung entschieden habe.</strong></p>

<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Erhältlich in Englisch und in Deutsch</span></h3>
<p>Da ich auch mit vielen multinationalen Unternehmen zusammenarbeite, findet ein Teil meiner Beratungen, Workshops und Coachings in englischer Sprache statt. Deshalb veröffentliche ich den Personal-Branding-Canvas jetzt auch auf Englisch. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-tool-english/">Unter diesem Link finden Sie die englische Version.</a></p>
</div>
<p>Seit mehr als zwölf Jahren konzipiere und begleite ich Corporate-Influencer-Strategien und -Programme in Unternehmen ganz unterschiedlicher Größe, in ganz verschiedenen Branchen. Dabei arbeite ich sehr intensiv mit den beteiligten Menschen, in Workshops, aber auch in Einzelcoachings. Fast immer gehört zu einem solchen Programm eine Social-CEO-Strategie, die noch einmal besondere Aufmerksamkeit und intensive Erarbeitung erfordert. Bereits seit über zwanzig Jahren begleite ich Top-Manager, Führungskräfte sowie andere exponierte Köpfe auf ihrem Weg in ihre persönliche Kommunikation und in die digitalen Medien.</p>
<p>Was mit CEO-Blogs und dem Content-Marketing einzelner Persönlichkeiten begann, besteht heute zu großen Teilen aus einer aktiven Social-Media-Präsenz. Hier stellt derzeit LinkedIn den Goldstandard dar – aber keineswegs die einzige Plattform, über die es sich nachzudenken lohnt. Doch vor der Plattform-Auswahl gibt es einige viel wichtigere Überlegungen, die anschließend über den Erfolg entscheiden &#8230;</p>
<div class="wp_b_box"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Haben Sie es eilig? Dann springen Sie hier direkt zur Tool-Seite mit Downloads, Anleitung und weiteren wertvollen Inhalten &#8230;</a></div>
<h3>Warum ich Ihnen den Personal-Branding-Canvas schenke</h3>
<p>Seit ich Menschen berate und begleite, hat sich die digitale Welt sehr weiterentwickelt. Aber dabei  hat sich eines nicht verändert: Wer sichtbar werden und etwas bewirken will, braucht eine fundierte Strategie. Während ich so viele Persönlichkeiten in ganz unterschiedlichen Positionen begleiten durfte – sowohl in Gruppen als auch in Einzelcoachings –, habe ich meine eigene Methodik entwickelt. Sie hat sich in mittlerweile vielen tausend Beratungs- und Workshop-Stunden bewährt. Ich bin davon überzeugt und erlebe es stets aufs Neue, dass ich damit wirkliche Werte schaffen und zu Erfolg verhelfen kann. Mit der passenden Vorgehensweise lassen sich übrigens auch so mancher Umweg sowie so manche Frustration vermeiden.</p>
<p>Dies gelingt mit den richtigen Fragen, viel Erfahrung sowie meiner Herangehensweise, die sich natürlich nur teilweise in ein schriftliches Tool umsetzen lässt. Doch ein solches Tool kann sehr gut unterstützen. Damit es leicht fällt und Spaß macht, die ganz eigene Strategie umzusetzen, habe ich meine Methode mit allen Bestandteilen und Zielfragen für meine Kundenprojekte in diesen Canvas gegossen.</p>
<p>Mein „Purpose&#8220;, den ich (siehe das zentrale Feld) allerdings lieber „Sinn &amp; Motivation&#8220; nenne, besteht mehr und mehr darin, meine eigenen Tools nicht nur in meinen Beratungsmandaten einzusetzen, wenn doch so viel mehr Menschen davon profitieren können. Deswegen habe ich mich entschlossen, den Personal-Branding-Canvas inklusive Anleitung zu veröffentlichen und kostenlos zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Er ist bereits in der Praxis erprobt. Ich bin aber gespannt darauf, welche Erfahrungen Sie damit machen!</p>
<p>Die eigene Erarbeitung ersetzt sicherlich keine individuelle Beratung und Begleitung. Aber ich sehe, wie motiviert und eigenständig meine Coachees auch außerhalb der Beratungstermine mit meinen Methoden, Werkzeugen und Strukturen weiterarbeiten. Deswegen glaube ich daran, dass Ihnen der Personal-Branding-Canvas hilft und Sie auf Ihrem Weg ein großes Stück weiterbringen kann.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Warum das Tool „Personal-Branding&#8220;-Canvas heißt</span></h3>
<p>„Personenmarke&#8220;, „Personal Branding&#8220;, „Personal Brand&#8220;: Diese Begriffe sind durchaus umstritten. Manche Menschen mögen sie gar nicht verwenden.</p>
<p>In meiner Arbeit verwende ich ohnehin lieber den Begriff „Persönliche Kommunikationsstrategie&#8220;, denn genau darum geht es: Eine eigene Herangehensweise mit klaren Zielen für die eigene Kommunikation vor allem (aber nicht nur!) in digitalen Medien zu entwickeln. Denn Menschen sind keine Marken, sie werden nicht „gebrandet&#8220;, sondern sie kommunizieren mit anderen Menschen – lebendig und ständig in Entwicklung.</p>
<p>Dennoch habe ich nach einigem Überlegen die Bezeichnung „Personal-Branding-Canvas&#8220; gewählt. Dieser Titel ist kürzer und einfacher, und es entspricht viel eher dem, was Menschen in Suchmaschinen eingeben.</p>
</div>
<h3>Das bringt Ihnen der Personal-Branding-Canvas</h3>
<p>Der Personal-Branding-Canvas kann Sie ab jetzt in Ihrer gesamten persönlichen Kommunikation begleiten. Das Ergebnis wird sich im Laufe der Zeit verändern, und auch die Art ihn einzusetzen, ändert sich. Jedes Mal, wenn Sie mit dem Canvas arbeiten, machen Sie eine Momentaufnahme.</p>
<p>Richtig spannend wird es also erst, wenn Sie ihn regelmäßig erneut hervornehmen. Betrachten Sie die einzelnen Schritte als einen iterativen Prozess. Sie werden wahrscheinlich bereits beim ersten Mal mehrfach hin und her gehen, bevor Sie zufrieden sind. Die Erarbeitung selbst ist dabei ebenso wertvoll wie das Ergebnis, denn dabei wird Ihnen wahrscheinlich vieles klar werden.</p>
<ul>
<li>ein wertvolles Tool, das bisher nur im Rahmen eines bezahlten Beratungsmandats verfügbar war</li>
<li>einen neuen, frischen Ansatz, um sich mit Freude und Leichtigkeit zu überlegen, was Sie wie erreichen wollen</li>
<li>eine bewährte und wirkungsvolle Methodik</li>
<li>eine gut gestaltete Übersicht, in der alles Wesentliche auf einen Blick erkennbar ist</li>
<li>eine systematische Herangehensweise, bei der Sie keinen wichtigen Aspekt vergessen</li>
<li>kurze, prägnante Zielfragen, mit denen Sie sofort auf den Punkt kommen</li>
<li>viele mögliche Optionen, Ihre Strategie ganz individuell zu erarbeiten</li>
<li>handfeste Ergebnisse, die Sie immer wieder hervornehmen können</li>
<li>einen Status, um Ihren Erfolg zu starten und weiter auszubauen</li>
<li>eine hervorragende Möglichkeit, um gemeinsam mit anderen Menschen im Unternehmen oder einem „Buddy&#8220; zu arbeiten</li>
<li>ein Werkzeug, das Sie ab jetzt regelmäßig und vielseitig einsetzen</li>
</ul>
<h3><span style="font-size: 20px; font-weight: 600;">Tool-Seite: Anleitung, Download und weitere wertvolle Inhalte</span></h3>
<p>Damit Sie den Personal-Branding-Canvas mit meiner Methodik nutzen können, habe ich für das Tool eine eigene, ausführliche Seite erstellt.</p>
<p>Hier finden Sie auch die Grafik sowie ein hochauflösendes PDF für den Druck.</p>
<p>Zudem beschreibe ich die in Workshops erprobte Methodik in einer ausführlichen Anleitung. Sie bietet verschiedene Herangehensweisen und liefert Raum für eigene Vorlieben in der Erarbeitung.</p>
<p>Weitere wertvolle Inhalte bereite ich gerade vor.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas/">Hier geht es zur ausführlichen Seite.</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-english/">Here is the link to the detailed page in English.</a></p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>PS: Demnächst veröffentliche ich ein weiteres Tool. Sie wollen sofort davon erfahren? <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Abonnieren Sie meinen Newsletter! </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-canvas-neues-tool-fuer-social-ceos-corporate-influencer-und-persoenlichkeiten/">Der Personal-Branding-Canvas: Wertvolles Tool für Social CEOs, Corporate Influencer und Persönlichkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selfies: Mit fünf Fragen raus aus der Selbstinszenierungsfalle</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/selfie-selbstinszenierung-fuenf-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 04:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Selfie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eitle Selbstdarstellung oder Aufforderung zum Dialog: (Wann) brauchen wir das eigene Bild in Social Media? „Selfie-Wahn&#8220;, „Instagramisierung von LinkedIn&#8220;, „eitles Posieren&#8220;: Viele Menschen sind gegen Selfies – also fotografische Selbstbildnisse in sozialen Netzwerken – regelrecht allergisch. Erst recht, wenn diese in Business-Netzwerken überhand nehmen. Andererseits steigt die Zahl der Porträtfotos in Social Media immer weiter. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/selfie-selbstinszenierung-fuenf-fragen/">Selfies: Mit fünf Fragen raus aus der Selbstinszenierungsfalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29456" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/selbstinszenierung_selfie.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/selbstinszenierung_selfie.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/selbstinszenierung_selfie-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/selbstinszenierung_selfie-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/selbstinszenierung_selfie-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<h2>Eitle Selbstdarstellung oder Aufforderung zum Dialog: (Wann) brauchen wir das eigene Bild in Social Media?</h2>
<p><strong>„Selfie-Wahn&#8220;, „Instagramisierung von LinkedIn&#8220;, „eitles Posieren&#8220;: Viele Menschen sind gegen Selfies – also fotografische Selbstbildnisse in sozialen Netzwerken – regelrecht allergisch. Erst recht, wenn diese in Business-Netzwerken überhand nehmen. Andererseits steigt die Zahl der Porträtfotos in Social Media immer weiter. Persönlicher Austausch ohne Gesicht ist schwierig bis unmöglich. Doch wo geht das Sich-Zeigen in reine Selbstdarstellung über? Wie viel Gesicht-Zeigen ist nötig und gesund? </strong><br />
<br />
Ich gebe es offen zu: Lange Zeit haben mich übertrieben viele Selfies einzelner Personen, erst recht die oft sehr plakativ inszenierten fotografischen Selbstdarstellungen , eher genervt. Diese Selbstbespiegelung kam mir anfangs fremd und oft eitel vor. Deswegen habe ich mich meistens auf die obligatorischen Profilbilder und allenfalls das eine oder andere Gruppenfoto mit meiner Person beschränkt.</p>
<p>Doch selbst solche Menschen, die lange Zeit zögerlich mit dem eigenen Porträt in Social Media waren, versuchen sich mehr und mehr mit  dem eigenen Foto im Algorithmus zu behaupten. Manche befürchten gar, dass sie ohne aussagekräftiges Foto gar nicht mehr wahrgenommen werden und setzen sich über eigenes Unbehagen hinweg. Andere dagegen scheinen überhaupt keine Hemmungen zu haben und posieren auch im Businesskontext freigebig, fantasievoll und oft sogar freizügig. Klar: Wer mit anderen ins Gespräch kommen und Beziehungen aufbauen will, muss sich zeigen. Persönlicher Austausch ohne Gesicht ist schwierig bis unmöglich.</p>
<p>Ich kann Menschen verstehen, denen es wirklich auf die Nerven geht, wenn bei Instagram eine perfekt inszenierte Pose auf die nächste folgt und wenn bei LinkedIn massenweise Menschen nachdenklich an der Kamera vorbeischauen, um sich im Text auf die eine oder andere Weise selbst zu beweihräuchern.</p>
<p>Doch mittlerweile habe ich geübt, mehr und mehr zu differenzien. So kann ich auch andere dabei unterstützen, solche Bilder mit ihren  Aussagen differenzierter bei anderen zu betrachten und gezielt für sich selbst einzusetzen.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Zum Begriff „Selfie&#8220;</span></h3>
<p>Das Selfie bezeichnet im engeren Sinne ein selbst aufgenommenes Foto des Abgebildeten, meist mit dem Smartphone: das Selbstbildnis, wie es in der Kunst schon seit Jahrhunderten ein eigenes Genre bildet, gegenüber dem Porträt, das jemand anderes gemalt hat. Ich erlaube mir hier eine etwas freiere Verwendung des Begriffs und beziehe in meine Überlegungen alle Fotos ein, die eine Person von sich selbst veröffentlicht, insbesondere in sozialen Netzwerken, auch dann, wenn jemand anderes das Foto gemacht hat. Ich weite also den Begriff des Selbst-Fotografierens auf das Selbst-Posten aus. Entscheidend sind ja die eigenen Ziele ebenso wie Bildwahl und Einsatzzweck – und nicht primär, wer auf den Auslöser gedrückt hat.</p>
</div>
<h3>Ohne Gesichter fehlt was</h3>
<p>Bild-Text-Kombinationen wecken mehr Aufmerksamkeit als reine Textpostings. Das gilt auch für Business-Netzwerke wie etwa LinkedIn. Daher gleicht die eigene Timeline oft mehr und mehr einem Instagram-Stream, einem digitalen Fotoalbum.</p>
<p>Inhaltliche und fachliche Aussagen scheinen oftmals zu kurz zu kommen, selbst wenn sie plakativ in Bilder eingebaut sind. Aber ist das wirklich so?</p>
<p>Wenn ich mich selbst beim Scrollen durch meine Timeline beobachte, dann stelle ich fest, dass ich an Gesichtern eher hängenbleibe als an Stock- oder Schmuckfotos. Umgekehrt erzielen Postings, in denen ich mich selbst im Bild zeige, generell mehr Reaktionen als solche mit anderen Bilder und erst recht als reine Textpostings. Warum ist das so?</p>
<h3>Gesichter erkennen – Gesicht zeigen</h3>
<p>Auch im direkten Kontakt reagieren wir unmittelbar auf ein Gegenüber mit Gesicht. Wir erkennen sogar vermeintliche Gesichter in Dingen. Als empathische, soziale Wesen sind wir darauf programmiert, menschliche Gesichter aufmerksamer zu betrachten als andere Muster. Schon Neugeborene können Gesichter erkennen.</p>
<p>Wenn wir in Interaktion gehen, wollen wir unser Gegenüber sehen. Nicht zuletzt deswegen setzen ja Unternehmen auf Corporate Influencer, auf wiedererkennbare Persönlichkeiten, die für eine Marke stehen. Auch im direkten Gespräch, in einem Vortrag, in einem Meeting bin ich ja als Person, als Gegenüber anwesend. Das Foto ist kein Ersatz für ein lebendiges sprechendes Gegenüber, aber es verknüpft die sachliche Aussage oder den Diskussionbeitrag mit einer wiedererkennbaren Persönlichkeit.</p>
<p>Nicht zuletzt steht die Redewendung „Gesicht zeigen&#8220; dafür, dass jemand öffentlich für eine Meinung oder eine  Haltung einsteht.</p>
<p>Wenn ich mich nie traue, mein Gesicht zu zeigen, dann vergebe ich womöglich Chancen, wichtigen Inhalten die nötige Sichtbarkeit zu erzielen. Womöglich nehme ich, indem meine Botschaft weniger sichtbar ist, vielen Menschen in meinem Netzwerk die Möglichkeit von etwas zu erfahren, was ihnen nützt.</p>
<h3>Das Selfie ist (Teil der) Botschaft</h3>
<p>Wenn wir also das eigene Foto posten, nehmen wir eine Position ein, machen uns für etwas stark. Wir zeigen unserem Gegenüber auf den ersten Blick, viel eindrücklicher als nur mit der kleinen Profilbild-Ikone neben dem Posting, unser Gesicht. Wir setzen also Selbstbildnisse nicht einfach ein, um einen Algorithmus zu bedienen, sondern wir erleichtern unserem Gegenüber, uns sowie sich in Relation zu uns zu verorten.</p>
<p>Je nach Plattform, Anlass und Inhalt hat das Selfie unterschiedliche Funktionen. So unterstreicht das Foto die Botschaft, etwa wenn es ein Textposting ergänzt. Es ist wichtiger Bestandteil der Botschaft, wenn ich beispielsweise in Wort und Bild von einem Erlebnis oder einer Veranstaltung berichte. Oder es stellt die eigentliche Botschaft dar, wenn ich – etwa auf Instagram – die Follower an meinem Leben teilhaben lasse. Wie sehr ich mich dabei zeige und wo meine Schwerpunkte liegen, ist höchst individuell und wird sich auch immer wieder verändern.</p>
<p>Was zwangsläufig auch bedeutet: Ob dir mein Gesicht gefällt, entscheidet darüber, ob und wie meine Botschaft bei dir ankommt, im positiven wie im negativen Sinne.</p>
<p>Daher haben übrigens viele Menschen eine hohe Hemmschwelle, eigene Bilder im Netz zu zeigen. Sie machen sich damit auch angreifbar, befürchten Kritik.</p>
<p>Andere wiederum scheinen jegliche Hemmungen verloren haben und inszenieren sich in wirkungsvollen Posen, offenbar mit dem einzigen Ziel Beifall zu bekommen. Auch und gerade damit ziehen sie bestimmte Menschen an und stoßen andere ab. Ein solches Bild kann entlarvend sein. Es ist aber auch selektierend.  Immer wird es diejenigen zu mir führen, die zu mir passen. Ob das diejenigen sind, die ich besonders erreichen wollte, hängt auch vom Grad der eigenen Reflektiertheit ab.</p>
<p>Auch die überhöht gestylten, allzu inszeniert posierenden  Influencer, die jede:r sofort im Kopf hat, der oder die dem Thema Selfie kritisch gegenüber steht, haben ihr Publikum. Jedes Bild bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient.</p>
<h3>Welcher Selfie-Typ sind Sie?</h3>
<p>Das Selfie ist also erst einmal wertfrei. Entscheidend sind die Intention und deren Umsetzung. Es kann ein Medium der beifallsheischenden eitlen Selbstinszenierung sein, und dafür kennen wir wohl alle genügend Beispiele. Darüber hinaus gibt es ja übrigens viele weitere Möglichkeiten, sich in Wort oder Text selbst zu inszenieren, die gar kein Foto brauchen, um zur peinlichen Selbstbeweihräucherung zu werden.</p>
<p><strong>Wir können aber fotografische Selbstbildnisse auch einsetzen, um &#8230;</strong></p>
<p><strong>&#8230; Sichtbarkeit für eigene Botschaften zu erzielen.</strong></p>
<p><strong>&#8230; wertvolle Inhalte zu unterstreichen.</strong></p>
<p><strong>&#8230; Nutzen im Netzwerk zu schaffen. </strong></p>
<p><strong>&#8230; Beziehungen aufzubauen.</strong></p>
<p><strong>&#8230; Gesicht für die eigene Position zu zeigen.</strong></p>
<p>Mein Tipp, wenn Sie sich bisher nicht getraut haben, Selbstbildnisse zu posten: Betrachten Sie das Thema einmal neu unter den genannten Aspekten und probieren Sie es einfach aus. Wenn Sie Angst haben, im Selfie-Wahn in die Selbstinszenierungsfalle zu tappen, dann habe ich abschließend drei Prüffragen für Sie.</p>
<h3>Fünf Fragen gegen die Selbstinszenierungsfalle</h3>
<p>Folgende fünf Fragen könnten Aufschluss darüber liefern, ob Sie mit Ihrem Selfie in sozialen Netzwerken Gesicht zeigen wollen oder in die Selbstinszenierungsfalle getappt sind.</p>
<ul>
<li class="p1">Schaue ich mein Gegenüber an – oder blicke ich schon beim Posten durch die imaginierten Augen eines Betrachters auf mich selbst?</li>
<li class="p1">Inszeniere ich mich vor allem selbst – oder stehe ich mit meinem Gesicht zu einer starken Aussage oder teile etwas Interessantes?<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Zeige ich meinem Gegenüber etwas über mich und mache mich als Mensch sichtbar – oder versuche ich ein Idealbild zu schaffen, um besonders gut dazustehen?</li>
<li class="p1">Will ich Beifall für mein Foto, mein Aussehen, meine Statussymbole (&#8230;) – oder will ich Nutzen in meiner Community schaffen und ins Gespräch kommen?</li>
<li class="p1">Muss es dieses Mal ein Selfie sein, oder gibt es zur Abwechslung auch einmal andere Bebilderungsmöglichkeiten?</li>
</ul>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Mehr zum Thema</span></h3>
<ul>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/digitale-persoenlichkeit-personal-branding-personenmarke/">Digitale Persönlichkeit: Das Wesentliche ist von außen unsichtbar</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></li>
</ul>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/selfie-selbstinszenierung-fuenf-fragen/">Selfies: Mit fünf Fragen raus aus der Selbstinszenierungsfalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 05:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=28242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show „Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-28244 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg" alt="Poesiealbum mit Spruch: &quot;Blüh wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein, nicht wie die stolze Rose, die nur bewundert will sein.&quot;" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/03/titelbild-personal-branding-corporate-influencer-bescheidenheit-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></h2>
<h2>Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein – und weniger Ego-Show</h2>
<p><strong>„Selbstverliebheit&#8220;, „Ego-Wahn&#8220;, „Selfie-Manie&#8220;: Wenn man über Personenmarken und über das Personal Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – spricht, dann dauert es meist nicht lange, bis diese und ähnliche Begriffe fallen. Eine Vielzahl von Postings bestätigt genau diesen Eindruck. Doch habe ich in der persönlichen Arbeit mit Corporate Influencern ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht: Sehr viele Menschen sind eher zu bescheiden als zu selbstbewusst in ihrem öffentlichen (nicht nur digitalen) Auftreten. Warum sie damit der eigenen Sache mehr schaden als nützen und warum eine große Zahl der allzu ichbezogenen Postings in Wirklichkeit wohl die Kehrseite ein- und desselben Selbstbildes sind: Darum geht es in diesem Beitrag. Außerdem: Wie Sie an einer gesunden, wirkungsvollen Selbstdarstellung arbeiten sowie andere, beispielsweise in Ihrem Corporate-Influencer-Projekt, dabei unterstützen.</strong></p>

<blockquote><p>„Treffen Sie bitte mal eine derart lobende Aussage über sich selbst, dass Sie innerlich etwas erröten.&#8220;</p>
<p>„Hm, ich weiß nicht &#8230; Das klingt jetzt ziemlich angeberisch &#8230; Aber ich glaube, ich bin recht freundlich zu anderen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Dialog ist nur ganz leicht überspitzt, aber ziemlich typisch für die Arbeit mit Menschen, die ihre Personenmarke entwickeln und in sozialen Netzwerken sichtbar machen wollen. Die meisten von ihnen sind eher zu bescheiden, und Selbstlob kommt ihnen kaum über die Lippen. Zunächst einmal ist das ja auch ziemlich sympathisch, dass jemand sich nicht selbst über den grüne Klee lobt, oder? Schade nur, dass derjenige sich damit selbst viele Chancen verbaut – vor allem die Möglichkeit, die eigenen Anliegen und Botschaften kraftvoll in die Welt zu bringen.</p>
<h3>Kritische Selbstbilder versus lobende Fremdbilder</h3>
<p>Selbst wenn in vertrauter Workshop-Runde eine Person der Ansicht ist, dass sie sich selbst allzu sehr lobt, liegt diese Selbstbeschreibung meist noch weit unter der Fremdeinschätzung.</p>
<p>Es mag unter Umständen sein, dass die Auswahl der Personen in den von mir begleiteten Corporate-Influencer-Projekten nicht immer repräsentativ ist. Aber es fällt schon auf, wie viel positiver gegenüber der Selbstbeschreibung die Kompetenz einer Fach- oder Führungskraft von den Kolleginnen und Kollegen oft eingeschätzt wird.</p>
<p><a href="https://slate.com/business/2016/04/is-impostor-syndrome-real-and-does-it-affect-women-more-than-men.html" target="_blank" rel="noopener">Das sogenannte Hochstapler-Syndrom, das bereits seit Ende der 1970-er Jahre untersucht wird,</a> ist heute offensichtlich so weit verbreitet wie damals.</p>
<p>Daher lohnt es sich für Menschen, die an ihrer Personenmarke arbeiten, Fremdeinschätzungen einzuholen, um überhaupt einmal herauszufinden, wie sie auf andere wirken. Erste Aha-Effekte kann beispielsweise die 3-Hashtags-Übung liefern.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Die 3-Hashtags-Übung</span></h3>
<p>Im privaten Umfeld, beispielsweise in Ihrem Freundeskreis, oder auch in einem sozialen Netzwerk Ihrer Wahl, bitten Sie Ihre Freunde/Kontakte darum, Ihnen in einem Kommentar oder einer privaten Nachricht die ersten drei Begriffe („Hashtags&#8220;) zu nennen, die ihnen zu Ihnen einfallen.</p>
<p>Bei dieser Übung gibt es kein gutes oder schlechtes Ergebnis. Gedanken über Ihre Selbstwahrnehmung könnten Sie sich aber besonders dann machen, wenn Sie die genannten Begriffe sehr überraschen und von Ihrem Selbstbild abweichen.</p>
<p>Die meisten Menschen, die bisher diese Übung gemacht haben, waren übrigens überwiegend positiv überrascht.</p>
<p>Ich freue mich immer sehr über Rückmeldungen zu Ergebnissen aus dieser Übung – beispielsweise mittels Erwähnung in einem sozialen Netzwerk.</p>
</div>
<h3>Inhaltliche Aussagen versus Kernbotschaften</h3>
<p>Wem es schwerfällt, in einer Gruppe oder in einem Workshop allzu lobend über sich selbst zu sprechen, könnte zunächst einmal allein oder in einem Vier-Augen-Coaching an selbstbewussten Kernbotschaften arbeiten. Dies sind Aussagen, die implizit aus allem abzuleiten sind, was der- oder diejenige beispielsweise in sozialen Netzwerken äußert.</p>
<p>Ob wir sie erarbeiten oder nicht: Solche Kernbotschaften haben wir in Wirklichkeit alle, ob nun bewusst oder unbewusst. Sie sind nichts anderes als das Bild, das wir in anderen nicht nur damit erzeugen, <em>was</em> wir sagen oder tun, sondern vor allem, <em>wie</em> dies geschieht.</p>
<p>Beispiel: In einem LinkedIn-Posting zu einem fachlichen Thema beschreibt jemand einen Sachverhalt detailliert, anschaulich und mit großem Wissensgewinn für die eigenen Kontakte. Dieser Beitrag hat eine inhaltliche Aussage, bezogen auf den betreffenden Sachverhalt.</p>
<p>Die daraus abzuleitende Kernbotschaft lautet aber beispielsweise: „Ich bin DIE Fachfrau in meinem Bereich, und wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, kommt an mir nicht vorbei.&#8220;</p>
<h3>Aufschneiderei oder authentisch?</h3>
<p>Würde die Betreffende so etwas einfach behaupten, dann kann das bei anderen wie Aufschneiderei ankommen – zumindest, solange es nicht bewiesen und mit Inhalten hinterlegt ist. Beweist der oder die Betreffende es dagegen und das Gegenüber leitet es selbst ab, ist dies deutlich glaubwürdiger. Das bedeutet aber eben nicht, die zufällige Ableitung dem Gegenüber zu überlassen, sondern sich der zu erzielenden Wirkung bewusst zu sein.</p>
<p>Schon dies erscheint jedoch vielen Menschen als zu berechnend und zu geplant. Dabei ist aus meiner Sicht nichts Ehrenrühriges daran, sich selbst realistisch einzuschätzen. Zumal eine aufgesetzte oder wenig fundierte Kernbotschaft ja ohnehin nicht funktionieren kann.</p>
<p>Nehmen wir eine andere Kernbotschaft. Was würden Sie von jemandem halten, der sich vor Sie hinstellt und sagt: „Ich bin humorvoll und sympathisch!&#8220; Würden Sie denjenigen auf Anhieb mögen und witzig finden? Genau: Nein. Als humorvoll oder sympathisch kann man sich nur erweisen.</p>
<p>Das gilt auch für alle anderen Kernbotschaften, also die Grundaussagen, aus denen sich das Bild eines Menschen in der Wahrnehmung anderer zusammensetzt.</p>
<h3>Angenommene Kompetenz schafft größere Werte</h3>
<p>Wer in einem Thema oder einem Fach etwas nach vorne bringen, wer Agendasetting betreiben, wer mit persönlichem Engagement zu etwas größerem Ganzen beitragen will: Der- oder diejenige <em>sollte</em> im Interesse der Anderen beziehungsweise der Sache das eigene Licht nicht zu sehr unter den Scheffel stellen.</p>
<p>Denn je höher die Kompetenz, die mein Gegenüber bei mir annimmt, desto wirkungsvoller kommen meine Botschaften an. Desto mehr Wert generieren sie auch, desto besser wirken sie, desto mehr tragen sie zum gewünschten Ziel bei.</p>
<p>Untersucht ist dieses Phänomen übrigens beispielsweise in der Medizin: Je überzeugter ein Arzt selbst von der Behandlung ist und entsprechend auftritt, desto besser wirkt sie. (<a href="https://books.google.de/books?id=zmJ3DwAAQBAJ">Vgl. Gehirn&amp;Geist 3/2018</a>)</p>
<h3>Behauptete Kernbotschaften haben kurze Beine</h3>
<p>Nun fällt es ja scheinbar in Social Media sehr leicht, irgendetwas zu behaupten und sich selbst im bestmöglichen Licht darzustellen. Doch selbst wenn dies kurzzeitig gelingt, so ist es doch meistens nicht sehr nachhaltig.</p>
<p>Irgendwann kommt doch die erste persönliche Begegnung, und dann nützt der beste Ghostwriter nichts, der zuvor für fachlich anspruchsvolle Inhalte gesorgt hat.</p>
<p>Zudem gibt es ja auch so etwas wie den digitalen Menschenverstand: Die meisten von uns sind ganz geübt darin, hinter allzu schöne Fassaden zu blicken.</p>
<h3>Ego-Show: Nur die Kehrseite der Medaille?</h3>
<p>Nun gibt es ohne jeden Zweifel auch diejenigen, die sich nun wirklich nicht durch große Bescheidenheit auszeichnen und keine Gelegenheit auslassen, sich selbst im allerbesten Licht darzustellen, und zwar in einer Weise, dass mehr als nur subtil nervt. Haben diese Menschen einfach gar keine Zweifel an sich selbst? Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist manch überzogene Ego-Show eher ein Zeichen von Überkompensation, der letztlich ein ähnlich kritisches Selbstbild zugrunde liegt wie bei denjenigen, die sich gar nicht trauen zu zeigen, was sie können.</p>
<p>Auch hier lohnt es sich, am Selbstbild und am Fremdbild zu arbeiten – um eine gesunde und überzeugende Mitte zu finden. Das Pendel schlägt bei der Arbeit an der eigenen  Personenmarke aber eben auch mal in die eine oder in die andere Richtung aus. Das ist nur menschlich. Entscheidend ist letztlich, dass sich der oder die Betreffende wohlfühlt und sich auf dem richtigen Weg zu den eigenen Zielen sieht.</p>
<h3>Gute Beispiele als Referenzpunkte</h3>
<p>In sozialen Netzwerken gibt es glücklicherweise auch reichlich gute Beispiele erfolgreicher Persönlichkeiten, die es schaffen, inhaltliche Aussagen mit überzeugenden Kernbotschaften in Einklang zu bringen – auf sympathische und überzeugende Weise; selbstbewusst, aber nicht übertrieben selbstsicher.</p>
<p>Doch nicht jede Person passt zu jeder anderen. Deswegen lohnt es sich, andere Personenmarken als Referenzpunkte zu betrachten, um sich selbst zu verorten: Wie kommt dieses oder jenes bei mir an? Würde ich das auch so machen, oder erscheint es mir zu übertrieben? Ist mir das zu sehr auf der Seite der Selbstdarstellung? Oder wünsche ich mir eine ähnlich selbstsichere Ausstrahlung?</p>
<p>Arbeit an der eigenen Personenmarken bedeutet immer auch Arbeit an sich selbst und bietet die Chance, Unklarheiten und Unsicherheiten zu betrachten und zu klären.</p>
<h3>Immer noch vor allem ein Frauen-Problem?</h3>
<p>Ich traue mich kaum, das im Jahr 2022 zu sagen: Aber tatsächlich kommt die Angst vor den allzu positiven Selbst-Charakterisierungen meiner Erfahrung nach immer noch mehr von Frauen als von Männern.</p>
<p>Das ist natürlich nur eine persönliche oder anekdotische Erfahrung, auch wenn ich im Jahr sehr viele Workshops und Einzelcoachings mit Corporate Influencern durchführe. Aber aus Gesprächen schließe ich, dass ich nicht die Einzige bin, die das so wahrnimmt.</p>
<p>Selbst heute noch wird Mädchen und jungen Frauen oft vermittelt, sie müssten vor allem lieb und bescheiden sein. Es ist an uns allen, aktiv darauf hinzuwirken, dass sich das endlich ändert!</p>
<h3>Zum Schluss: Bitte nicht zu sehr auf das schauen, was andere denken</h3>
<p>Einige Passagen in diesem Beitrag mögen vielleicht den Eindruck erwecken, es wäre sehr wichtig, ständig darauf zu schauen, wie andere einen selbst wahrnehmen. So ist es aber nicht gemeint. Aus meiner Sicht ist ein glücklicher Mensch jemand, der genau darüber nicht dauernd nachdenkt, wie er auf andere wirkt. Denn eine solche Denkweise führt zu Dissoziation, sie trennt den Menschen von sich selbst.</p>
<p>Für mich ist das Folgende aber kein Widerspruch: Selbstbewusst zu vertreten, was ich kann und weiß. Oder zumindest daran zu arbeiten, vor allem mit Blick auf ein größeres Ganzes und den Nutzen, den es für alle schafft. Selbstbewusstsein bedeutet für mich auch: Selbstbild und Fremdbild liegen nahe beieinander. Denn dann muss ich nicht dauernd auf die Wirkung schielen.</p>
<p>Und dann spiegelt auch das Auftreten in sozialen Netzwerken, als Personenmarke, das natürlich allein durch die mediale Aufbereitung per Definition Aspekte von Inszenierung hat, mich als Mensch wider – in den Aspekten, die ich von mir zeigen möchte, etwa um Themen voranzubringen, Ziele zu erreichen oder auch die eigene Sichtbarkeit in den Dienst einer guten Sache zu stellen.</p>
<p>Und Menschen mit Sichtbarkeit und Reichweite, die diese dazu einsetzen, andere zu unterstützen: Das können wir in diesen Zeiten wirklich mehr denn je gebrauchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-bescheidenheit-kernbotschaften-selbstbewusstsein/">Personal Branding: Warum zu viel Bescheidenheit mehr schadet als nützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
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		<title>Digitale Persönlichkeit: Das Wesentliche ist von außen unsichtbar</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/digitale-persoenlichkeit-personal-branding-personenmarke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 05:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer neu in die Arbeit an der eigenen Personenmarke einsteigt oder sich ab sofort als Corporate Influencer engagieren will, sucht sich oft gut sichtbare Profile in sozialen Netzwerken als Vorbilder. Was dabei oft vergessen wird: Nur ein  Bruchteil dessen, was die Betreffenden für den Erfolg ihrer Personenmarke unternehmen, ist öffentlich sichtbar. Das gilt auch für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-27386" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2021/04/schluesselloch-personenmarke-titelbild.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2021/04/schluesselloch-personenmarke-titelbild.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2021/04/schluesselloch-personenmarke-titelbild-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2021/04/schluesselloch-personenmarke-titelbild-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2021/04/schluesselloch-personenmarke-titelbild-705x397.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<p><strong>Wer neu in die Arbeit an der eigenen Personenmarke einsteigt oder sich ab sofort als Corporate Influencer engagieren will, sucht sich oft gut sichtbare Profile in sozialen Netzwerken als Vorbilder. Was dabei oft vergessen wird: Nur ein  Bruchteil dessen, was die Betreffenden für den Erfolg ihrer Personenmarke unternehmen, ist öffentlich sichtbar. Das gilt auch für die Resonanz etwa auf Postings, die scheinbar an Likes oder Reaktionen zu messen ist – aber eben nur scheinbar. Was können wir  von außen sehen? Was nicht? Und was können wir trotzdem von erfolgreichen Personenmarken und herausragenden Markenbotschaftern lernen? – Ein Ratgeber für (angehende) digitale Persönlichkeiten und für diejenigen, die sie begleiten, beispielsweise in Markenbotschafter-Projekten.</strong><br />
</p>
<p>Beispiele für erfolgreiche Personenmarken gesucht: Dieser Wunsch steht immer ganz vorne in Corporate-Influencer-Projekten, aber auch generell, wenn es darum geht, Kommunikationsstrategien inklusive Social-Media-Strategie für oder vielmehr mit Persönlichkeiten zu erarbeiten. Da werden dann Rankings zu den „<a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/linkedin-ranking-die-groessten-influencer-unter-den-dax-ceos/26878430.html" target="_blank" rel="noopener">größten Influencern unter den DAX-CEOs</a>&#8220; oder die „<a href="https://pr-journal.de/nachrichten/social-media-web-2-0/26640-studie-kaeser-und-diess-sind-die-twitter-koenige-unter-den-deutschen-vorstandschefs.html" target="_blank" rel="noopener">Twitter-Könige</a>&#8220; herangezogen. Besonders Gründliche recherchieren nach Profilen in Nischen der eigenen Branche und analysieren diese detailliert.</p>
<h3>Vom Benchmarking zur Kopiervorlage?</h3>
<p>Natürlich darf ein Benchmarking nicht fehlen: Wie viele Beiträge in welchem Umfang veröffentlicht der/die Betreffende? Wie viele Likes, Kommentare, Kontakte hat sie/er? Wie sind die Reaktionen aus dem Netzwerk? Wer interagiert?</p>
<p>Natürlich spielen bei der Betrachtung solcher Beispiele auch qualitative und inhaltliche Kriterien eine Rolle: Wie ist der Sprachstil? <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Wie privat/persönlich sind die einzelnen Postings</a>? Aber auch: Wie stark trauen sich die Betreffenden zu polarisieren? Sind die Postings eher provokant oder sachlich?  Nehmen sie zu politischen Themen Stellung? Welchen Anteil nehmen fachliche Äußerungen oder sogar Fachbeiträge ein?</p>
<p>Oft werden als erfolgreich gelobte oder besonders sichtbare Profile dann in der eigenen Strategie als Vorbilder hergenommen. Manchmal wird die Strategie sogar mehr oder weniger kopiert. Abgesehen davon, dass jeder Mensch einzigartig ist und daher niemand mit einem Imitat erfolgreich sein kann: Man kann die dahinterstehende Strategie gar nicht kopieren, wenn man sie nicht kennt. Aus den öffentlich sichtbaren Postings lässt sie sich jedenfalls nicht ableiten.</p>
<h3>Vom Denkfehler zur Ratlosigkeit</h3>
<p>Wer die öffentlich sichtbaren Postings, Äußerungen, Kommentare, Reaktionen einer Person mit deren Aktivitäten in Social Media gleichsetzt, begeht einen verhängnisvollen Fehler. Denn die Geschäftsführerin des Mitbewerbers mag vielleicht nur selten einen längeren eigenen Beitrag beispielsweise auf LinkedIn veröffentlichen, hat dann aber eine unglaublich große Resonanz. Der eigene CEO, der im neuen Markenbotschafterprojekt eigentlich schnell zum gut sichtbaren Leuchtturm aufgebaut werden soll, postet mit Unterstützung des Kommunikationsteams, was das Zeug hält – fährt aber immer nur wenige Reaktionen und selten einmal einen Kommentar ein.</p>
<p>Dabei stimmen Qualität und Aufmachung bei beiden Personen anscheinend weitgehend überein. Der CEO selbst ist ratlos und wahrscheinlich mehr und mehr auch verärgert. Die Projektleitung zerlegt jedes Posting der Konkurrentin und kommt zu keinem verwertbaren Schluss. Kein Wunder: Es werden Phänomene analysiert, aber nicht das Wesentliche. Das aber kann man nicht an dem öffentlich Sichtbaren erkennen.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Personenmarke, digitale Persönlichkeit, Personal Branding</span></h3>
<p>Jeder von uns ist eine Personenmarke – auf die eine oder andere Weise; öffentlich oder im privaten Kreis; beruflich oder ehrenamtlich. In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image.</p>
<p>Eine strategische oder zumindest bewusste Vorgehensweise, die sich damit befasst, die eigene Person sichtbarer zu machen und ihr Image bewusst voranzubringen, insbesondere (aber nicht nur) mittels digitaler Medien bezeichnen wir als „Personal Branding&#8220;.</p>
<p>Eine Personenmarke ist dabei nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke, und das gilt eben auch für Markenbotschafter, entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner.</p>
<p>Man muss die digitale Umsetzung des persönlichen Images nicht „Personenmarke&#8220; oder „Personal Brand&#8220; nennen, doch hat sich diese Bezeichnung bewährt. Ich spreche allerdings in der strategischen Erarbeitung mittlerweile häufig lieber von der „Digitalen Persönlichkeit&#8220; oder der &#8222;Digitalen persönlichen Identität&#8220;.</p>
</div>
<h3>Entscheidend sind die eigenen KPI</h3>
<p>Wer sich dies bewusst macht, ist schon einen ganzen Schritt weiter. Zudem relativieren sich womöglich Erfolgsdruck und Unstimmigkeiten, wenn man die KPI (<em>Key Performance Indicators</em>) ins richtige Licht rückt. Denn ein Posting kann auch sehr erfolgreich performen, wenn es wenige direkt sichtbare Reaktionen (also Likes, Reactions, Kommentare) hervorruft. Viele Menschen führen nämlich nur eine Aktion aus: Wenn sie direkt auf einen Link klicken, liken sie nicht – und umgekehrt. Besteht das Ziel eines Postings aber darin, auf eigene Seiten weiterzuleiten (= Conversion), dann muss auch der entsprechende KPI hergenommen werden.</p>
<p>Andererseits sollte gesteigerte Aktivität in Social Media natürlich auch dazu führen, dass sich sichtbare Reaktionen steigern. Dazu gehört beispielsweise – etwa bei LinkedIn &#8211; die Zahl der Views, also derjenigen, die das Posting gesehen haben. Doch kann man hier keine absoluten Zahlen nennen. Wenige Views in einer hochspezialisierten Community zahlen womöglich mehr auf die strategischen Ziele einer Personenmarke ein als großer Beifall einer unspezifischen Öffentlichkeit.</p>
<p>Absolute Followerzahlen sagen noch nichts über die Qualität eines Netzwerks aus. Andererseits spiegelt sich die öffentliche Relevanz einer Person auch in der Größe der Community. Wer also eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit für sich reklamiert, aber nur Followerzahlen im zweistelligen Bereich aufzuweisen hat, wirkt nicht sehr glaubwürdig. Deswegen Zahlen zu pushen oder – absolutes No-Go! – gar Follower zu kaufen ist natürlich ebensowenig sinnvoll.</p>
<h3>Raus aus der Sender-Empfänger-Falle</h3>
<p>Ist es aber beispielsweise erklärtes Ziel einer bestimmten Art von Aktivitäten, sichtbare Reaktionen zu erzeugen oder beispielsweise Diskussionen unter einem Posting auszulösen, und das gelingt einfach im Gegensatz zum Vergleich mit anderen Personen nicht: Dann wird man trotz sorgfältiger Analyse die Antwort wahrscheinlich nicht im öffentlich Sichtbaren finden. Denn wer das tut, steckt mitten in der Sender-Empfänger-Falle. In diese Fall geht aber jede*r zwangsläufig, wer die öffentlich sichtbaren Aktivitäten einer Person (oder eines Unternehmens) betrachtet und versucht, ähnlich zu handeln. Also: zu senden.</p>
<p>Denn ein Gutteil von Social Media besteht aus Interaktion. Dementsprechend funktionieren auch die Algorithmen. Das heißt: Wer viel mit anderen interagiert, indem er oder sie beispielsweise bei anderen liket und kommentiert, aber auch in direkte Interaktion tritt, wird deren Postings häufiger sehen. Das gilt aber auch umgekehrt. Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie nach einem Dialog per Privatnachricht im Facebook-Messenger oder auf LinkedIn anschließend eine ganze Zeitlang bevorzugt Inhalte des betreffenden Gegenübers gesehen haben. Sprich: Wer nur aussendet, hat schon verloren.</p>
<div class="wp_b_box">
<h4>Was wir bei öffentlichen Beiträgen anderer nicht sehen (Beispiele):</h4>
<ul>
<li>Click-through-rate/Konversion: Was bewirken die Beiträge tatsächlich, etwa in Klicks auf weiterführende Seiten, aber auch im Hinblick auf strategische und Umsatzziele?</li>
<li>Views: Wie viele Personen haben das Posting tatsächlich gesehen?</li>
<li>Image: Was bewirkt die Personenmarkenstrategie kurz-, mittel- und langfristig?</li>
<li>Direkte Reaktionen: Was lösen die Beiträge an weiterer Interaktion aus, etwa mittels Privatnachrichten, Anfragen, Empfehlungen &#8230;</li>
</ul>
<h4>Was wir auch nicht wissen (Beispiele):</h4>
<ul>
<li>Welche Strategie steckt dahinter, und wie gut werden die darin gesteckten Ziele erreicht?</li>
<li>Welche KPI sind jeweils gesetzt?</li>
<li>Wie viel Aufwand kostet die Umsetzung?</li>
<li>Welche (externen und internen) Ressourcen stehen zur Verfügung?</li>
<li>Wer ist sonst noch beteiligt, unterstützt ggf. redaktionell oder übernimmt sogar große Teile der Accountpflege?</li>
<li>Wie ist das Verhältnis zwischen öffentlich Sichtbarem und nicht-öffentlicher Interaktion?</li>
<li>Wie gut ist die Person vernetzt – persönlich und digital?</li>
<li>Wie viel Zeit investiert der/die Betreffende, bezogen auf das eigene Netzwerk, beispielsweise in Privatnachrichten, Messenger-Kommunikation, persönlichen Kontakt via Telefon, Onlinemeetings, Treffen &#8230;</li>
</ul>
</div>
<h3>Vom Like-Geiz zum echten Austausch</h3>
<p>Like-Geiz ist also nicht angesagt: Es lohnt sich immer zu prüfen, wie das Verhältnis eigener Postings zu der Interaktion mit den Inhalten anderer aussieht. Liken Sie großzügig? Beteiligten Sie sich an Diskussionen, unterstützen Sie andere. Aber bitte nicht instrumentalisiert.</p>
<p>Das Gesagte bedeutet nämlich natürlich nicht im Umkehrschluss, dass man massenweise Privatnachrichten und weitgehend inhaltsleere Kommentare schreiben sollte, mit dem einzigen Ziel den Algorithmus zu überlisten. Damit würde man genau das Gegenteil bewirken. Schlimmstenfalls wird man als Spammer wahrgenommen.</p>
<p>Es geht vielmehr um die tiefergreifende Erkenntnis, dass jeder Austausch nur dann wertvoll ist, wenn beide Seiten davon profitieren. Dies erklärt dann zugleich, warum Personenmarken sehr erfolgreich sein können, ohne sichtbar viel oder häufig zu posten: weil sie im direkten Austausch ihr Netzwerk pflegen und mit anderen Menschen in persönlicher Verbindung stehen. Es versteht sich von selbst, dass diese Menschen dann für Inhalte der Betreffenden auch viel aufgeschlossener sind. Dies erklärt dann den Erfolg der Personenmarke – und auch, warum eine scheinbar sparsame dosierte Außendarstellung so viel positive Resonanz erzeugen kann.</p>
<h3>Sollen wir uns also keine Vorbilder nehmen? Im Gegenteil!</h3>
<p>Nun könnte man aus dem Vorherigen den etwas voreiligen Schluss ziehen, dass es nicht sinnvoll sei, sich erfolgreiche Vorbilder zu nehmen. Das Gegenteil ist der Fall. Natürlich lässt sich an sichtbaren Personenmarken vieles erkennen und lernen. Auch anhand der öffentlich sichtbaren Spitze des Eisbergs sehen wir, wie bestimmte Äußerungen ankommen und welche Inhalte welche unmittelbare Resonanz hervorrufen.</p>
<p>Zugleich hilft uns die Außensicht auch dabei, Referenzpunkte für uns selbst zu setzen: Wir erkennen, welche Verhaltensweisen uns zusagen oder welche uns eher abstoßen. Daraus lässt sich viel für die eigene Vorgehensweise lernen. Daher lohnt es sich, erfolgreiche Beispiele zu studieren, ihnen zu folgen und daraus Schlüsse zu ziehen.</p>
<p>Kopien können dagegen ohnehin nicht funktionieren, weil jeder Mensch einzigartig ist, damit auch jede Personenmarke mit ihrem ganz eigenen Netzwerk. Dazu gehören auch eigene KPI. Wer das verstanden hat und die hier beschriebenen Fehlschlüsse selbst nicht zieht – beziehungsweise anderen im Unternehmen nicht vermittelt – beugt nicht nur Frustration und vergeblichen Anstrengungen vor , sondern findet sich womöglich auch schneller als gedacht in der Reihe der guten Vorbilder für andere.</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3>
<div class='avia-iframe-wrap'>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="hxxBxRe9by"><p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p></blockquote>
</div>
<div class='avia-iframe-wrap'>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="eCyFJyEcrs"><p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</a></p></blockquote>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/digitale-persoenlichkeit-personal-branding-personenmarke/">Digitale Persönlichkeit: Das Wesentliche ist von außen unsichtbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 06:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Purpose]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=25061</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist der Sinn, das Ziel des Personal Brandings? Maximale Sichtbarkeit erzeugen? Unzählige Likes erzielen? Selbst so gut wie möglich dastehen? – Manchmal scheint es, als seien dies die wirklichen Ziele derjenigen, die in sozialen Netzwerken an ihrer Personenmarke arbeiten. Das Internet ist voll von Tipps, wie es gelingt, die eigene Personal Brand  ins richtige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist der Sinn, das Ziel des Personal Brandings? Maximale Sichtbarkeit erzeugen? Unzählige Likes erzielen? Selbst so gut wie möglich dastehen? – Manchmal scheint es, als seien dies die wirklichen Ziele derjenigen, die in sozialen Netzwerken an ihrer Personenmarke arbeiten. Das Internet ist voll von Tipps, wie es gelingt, die eigene <em>Personal Brand</em>  ins richtige Licht zu rücken. Entsprechend sehen auch viele Profile und Postings in sozialen Netzwerken aus: lauter, schriller, schöner, noch mehr Status. Doch wozu soll es gut sein, wenn alle nur immer bessere Selbstdarsteller werden? Am Beispiel h</strong><strong>erausragender Persönlichkeiten: Es geht auch anders – mit Purpose.</strong></p>

<h3>Purpose von Personen: Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck</h3>
<p>Zum Glück ist das Internet auch voll von Menschen, die sich für etwas größeres Ganzes einsetzen. Ein solches Engagement führt dann überhaupt erst zu einer öffentlichen Wahrnehmung. Häufig nehmen die Betreffenden sie allenfalls billigend in Kauf. Oder sie setzen ihre Reichweite dafür ein, ihr Anliegen weiter voranzutreiben.</p>
<p>Purpose statt Gewinnmaximierung: In den vergangenen Jahren hat die Betrachtung dessen, was Unternehmen über ihre wirtschaftlichen Ziele hinausträgt, stark an Bedeutung gewonnen. Kunden wollen sehen, zu welchen Werten ein Anbieter beiträgt. Fachkräfte suchen sich Arbeitgeber, die ihnen Antworten auf die Frage nach dem &#8222;Warum&#8220; liefern: Was sind die Ziele, der höhere Zweck unserer Unternehmungen? Wie nutzen wir wirtschaftlichen Erfolg, um zu etwas größerem Ganzen beizutragen? Nur so kann man heute Menschen für ein Unternehmen begeistern.</p>
<p>So wie es einen Corporate Purpose gibt, kann man auch im Personal Branding von Purpose sprechen – einem höheren Zweck, einem größeren Ganzen, zu dem jemand beiträgt. Dies geht weit über das Thema der (Personen-)Markenbildung hinaus. Das Image folgt dem Purpose – nicht umgekehrt.</p>
<div class="wp_b_box">
<h3>Zum Thema: Video und Podcast</h3>
<p>Mein Video &#8222;Personen(-Marken) und das größere Ganze&#8220; hat sehr viel positive Resonanz erzeugt. Es hat sehr viele erfreuliche Nachrichten und bestärkendes Feedback von Menschen eingebracht, dies es ganz ähnlich sehen. Daher greife ich das Thema in diesem Beitrag noch einmal ausführlich auf.</p>
<p><a href="https://youtu.be/jjlfrqr6uKw">Das Video können Sie hier anschauen. </a></p>
<p><a href="https://anchor.fm/kerstin-hoffmann/episodes/Personen-Marken-und-das-grere-Ganze-ek55qh/a-a3bfmka">Alternativ können Sie diese Ausgabe von Zur Lage der Kommunikation auch als Podcast hören.</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/lage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier gibt es alle Folgen von &#8222;Zur Lage der Kommunikation&#8220; und eine Übersicht der Abo-Möglichkeiten.</a></p>
</div>
<h3>Persönlichkeiten im Dienst einer Sache: Beispiele</h3>
<p>Prominente Beispiele aus jüngster Zeit:Dazu gehört in Deutschland unbedingt der Virologe Christian Drosten. Als er kürzlich auf dem Kommunikationskongress wegen deiner Aufklärungsarbeit ausgezeichnet wurde,<a href="https://www.pressesprecher.com/nachrichten/preis-fuer-herausragende-kommunikation-321137891" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sagte er (laut dem Magazin &#8222;pressesprecher&#8220;)</a>:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Ihm gehe es nicht um Selbstdarstellung. (&#8230;) Er sei nicht der Typ, der sich in der Öffentlichkeit sonne. &#8218;Wenn das (Anm.: die Pandemie) vorbei ist, werde ich aus der Öffentlichkeit schlagartig verschwinden.'&#8220;</em></p>
<p>Ein anderes herausragendes Beispiel: die kürzlich verstorbene Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gerichtshof der USA. Sie setzte sich zeitlebens für die Gleichberechtigung ein. Als sie im hohen Alter als &#8222;Notorious RGB&#8220; regelrecht Kultstatus erlangte, setze sie auch diesen im Sinne ihrer selbst gesetzten Mission ein. In der Dokumentation <a href="https://www.youtube.com/Z9zYPdkY5Rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;RGB: Ein Leben für die Gerechtigkeit&#8220;</a> wird sie von etlichen Weggefährten als bescheidene, zurückhaltende Person beschrieben.</p>
<p>Fängt man einmal an, nach herausragenden Beispielen zu suchen, findet man zum Glück viele weitere Beispiele: Menschen, die offenkundig nicht mit dem Ziel angetreten sind, eine sichtbare Personenmarke zu werden, die aber nun ihre Sichtbarkeit für etwas größeres Ganzes einsetzen. <a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So etwa die Herzchirurgin Dilek Gürsoy</a>:</p>
<div id="attachment_25120" style="width: 669px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25120" class="size-full wp-image-25120" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter.png" alt="Dilek Gürsoy auf Twitter" width="659" height="498" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter.png 659w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/dilek-twitter-300x227.png 300w" sizes="auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px" /></a><p id="caption-attachment-25120" class="wp-caption-text"><a href="https://twitter.com/DilekGrsoy7/status/1309875067103449088">Dilek Gürsoy auf Twitter</a></p></div>
<p>Einige Vorbilder für werteorientiertes Handeln durfte ich für mein Markenbotschafterbuch interviewen, beispielsweise Magdalena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft Deutschland.</p>
<div id="attachment_25121" style="width: 660px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.markenbotschafterschmiede.de/markenbotschafterbuch/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25121" class="size-full wp-image-25121" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl.jpg" alt="Zitar Magdalena Rogl" width="650" height="545" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl.jpg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2022/09/zitat_lenarogl-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><p id="caption-attachment-25121" class="wp-caption-text"><a href="https://www.markenbotschafterschmiede.de/markenbotschafterbuch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieses und weitere Zitate weiterer herausragender Markenbotschafter finden Sie auf der Website zum Buch &#8222;Markenbotschafter – Erfolg mit Corporate Influencern&#8220;.</a></p></div>
<div class="wp_b_box">
<h3>Was ist überhaupt eine Personenmarke?</h3>
<p>Ob man den Begriff nun mag oder verwendet: Jeder von uns ist, rein sachlich betrachtet, auf die eine oder andere Weise eine Personenmarke. Öffentlich oder im privaten Kreis, beruflich oder ehrenamtlich: In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen Bereich bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies <em>nicht</em> bewusst gestalten, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst. Damit sind wir dann mutmaßlich weniger erfolgreich oder zumindest weniger ausgerichtet im Sinne der eigenen Kommunikationsziele.</p>
<p><strong>Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner. </strong></p>
<p>Wer mit anderen kommuniziert, ohne sich Gedanken über die (Aus-)Wirkungen zu machen, kann andere im schlimmsten Fall auch ziemlich nerven. Wer dies dagegen absichtsvoll gestaltet, kann sich auch in den Dienst einer guten Sache stellen, anderen weiterhelfen oder dazu beitragen, die eigenen Werte in die Welt zu tragen.</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/" target="_blank" rel="noopener"><em>(Aus diesem Beitrag.)</em></a></p>
</div>
<h3>Was können wir von sichtbaren Persönlichkeiten lernen?</h3>
<p>&#8222;Was können wir von dieser oder jener Berühmtheit für die eigene Sichtbarkeit lernen?&#8220; Das ist eine der beliebtesten Fragen, wenn es um das Thema Personal Branding geht. Zwischen den Zeilen oder sogar explizit wird dann zuweilen suggeriert, es könnte mit dem richtigen Branding praktisch jede*r als sehr sichtbare Personenmarke zu Ruhm und Reichtum gelangen. Man müsse nur aus dem Verhalten der Berühmtheiten die richtigen Patentrezepte ableiten (oder eine Beratung buchen, die diese Patentrezepte vermittelt).</p>
<p>Ich halte dies für einen gefährlichen Irrglauben, der dafür sorgt, dass das Internet und dass soziale Netzwerke mit immer noch mehr Ich-ich-ich-Botschaften überschwemmt wird und die Flut des Irrelevanten, Selbstreferentiellen irgendwann dazu führt, dass sich niemand mehr hindurchfindet.</p>
<p>Auch für diejenigen, die einer solchen Fehleinschätzung oder Fehlberatung unterliegen, ist es bedauerlich. Denn sehr viele Menschen haben ja ein Anliegen, einen positiven Attraktor, etwas größeres Ganzes, zu dem sie beitragen wollen. Würden sie sich darüber authentisch und echt mit anderen austauschen, statt das große Influencertum anzustreben, wäre ihr Wirkungskreis vielleicht viel kleiner. Aber ihre (Selbst-)Wirksamkeit wäre womöglich ungleich größer, und sie könnten in ihrem engeren Umfeld unabhängig von Likezahlen und Traffic viel mehr bewegen.</p>
<p>Ich finde: Nicht die Mechanismen und Kniffe für mehr von Sichtbarkeit sollten wir von solchen Persönlichkeiten lernen, sondern wie man über sich selbst hinauswachsen kann, indem man sich für eine gute Sache engagiert.</p>
<h3>Sichtbarkeit ist aber auch keine Schande</h3>
<p>Wer ein großes Thema hat, wen es auf die großen Bühnen zieht, wer möglichst viele Menschen erreichen will: Solche Menschen sollen hier keineswegs entmutig werden, große Reichweite anzustreben und sich dafür der passenden Methoden und Medien zu bedienen. Im Gegenteil!</p>
<p>Es ist ja überhaupt nichts Verwerfliches daran, als Einzelperson nach großer Sichtbarkeit und Reichweite zu streben, um ein eigenes Angebot zu vermarkten. Jede*r, der etwas anbietet, ist sogar darauf angewiesen, sich sichtbar zu machen. Doch auch hier lässt sich konstatieren, dass gerade dann Menschen mit ihrem Angebot besonders erfolgreich sind, wenn nicht ihre eigene Person zugleich die einzige Botschaft darstellt. Erfahrungsgemäß kommt die Resonanz von selbst, wenn die Botschaft stimmt; wenn also die Empfänger und Gesprächspartner den Eindruck gewinnen, dass in den Inhalten Nutzen für sie selbst steckt – und sie nicht nur als Claqueure und Klickvieh für einen Selbstdarsteller fungieren sollen.</p>
<h3>&#8222;Wie gehe ich das Thema für mich an?&#8220;</h3>
<p>Gleichwohl stellt es durchaus eine Kunst dar, die richtige Ausgewogenheit zwischen zu viel Bescheidenheit und zu viel reiner Selbstdarstellung zu finden. Für die meisten Menschen – zumal diejenigen, die nicht mit einem Riesenego durch die Welt laufen –, erscheint es sogar einfacher, sich selbst zu präsentieren, wenn sie die Sache und nicht nur sich selbst in den Vordergrund stellen.</p>
<p>Daher lohnt es sich immer, sich Gedanken zur eigenen Personenmarkenstrategie und zum Personal Branding zu machen, denn – siehe oben – auch wenn wir uns nichts dazu überlegen, erzeugen wir ein Image. Es gilt, Selbst- und Fremdbild abzugleichen.</p>
<p>Vor allem aber ergibt es Sinn, sich zu überlegen: Für welches größere Ganze will ich mich engagieren? Was ist das &#8222;Warum&#8220;, das mich motiviert? Wie kann ich mein Personal Branding nicht nur in den Dienst der eigenen Sichtbarkeit stellen, sondern zugleich mit meinen Inhalten zum Nutzen anderer beitragen? Techniken und Möglichkeiten gibt es viele, von individuellem Coaching über eine Mastermind-Gruppe bis zu Methoden wie <a href="https://workingoutloud.com/de/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Working out Loud</a>.</p>
<p>Eines sollte jedoch klar sein, und das gilt für Marken ebenso wie für Personenmarken: Einen Purpose zu konstruieren, als Feigenblatt oder als vermeintliches Ziel, das jedoch nicht von innerer Überzeugung getragen ist – das wird nicht funktionieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarken-purpose-personal-branding/">Erfolgreiches Personal Branding: Purpose statt Ich, Ich, Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 12:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=19374</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen Die Beiträge, die hierzu erschienen sind, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration. Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten.  Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24425" style="width: 1246px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24425" class="wp-image-24425 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png" alt="Schriftzug #personalbrandmix aus spielsteien" width="1236" height="689" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020.png 1236w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-300x167.png 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-1030x574.png 1030w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-768x428.png 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/01/personalbrandmix_2020-705x393.png 705w" sizes="auto, (max-width: 1236px) 100vw, 1236px" /><p id="caption-attachment-24425" class="wp-caption-text"><span style="color: #808080;"><em><a style="color: #808080;" href="https://de.vecteezy.com/">Vektoren von Vecteezy</a> (Verwendung der Grafik nur mit Verweis)</em></span></p></div>
<div class="wp_b_box">
<h3 style="text-align: center;">Die Blog- und Webparade 2020 ist abgeschlossen</h3>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/#Neue_und_aktualisierte_Beitraege_zur_Neuauflage_des_Personalbrandmix_2020">Die Beiträge, die hierzu erschienen sind</a>, liefern sehr gute Beispiele und viel Inspiration.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aber mehr noch: Sie können die Zielfragen und die ausführliche Erläuterung in diesem Beitrag hervorragend nutzen, um an Ihrem eigenen Personal Branding zu arbeiten. </strong></p>
</div>
<div class="wp_b_box">
<p style="text-align: center;">Möchten Sie von weiteren Aktionen oder der nächsten Neuauflage dieser Blogparade erfahren?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/newsletter-kerstin/">Abonnieren Sie hier meinen Newsletter. </a></span></p>
</div>
<p><strong>Personal Branding und Personenmarke: Das Thema ist heute so aktuell und von so großer Bedeutung wie nie zuvor. Gerade in letzter Zeit habe ich in verschiedenen sozialen Netzwerken sehr häufig die Frage nach guten Beispielen gelesen. In den Sammlungen, die daraufhin entstanden, hat mehr als einmal jemand auf die Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix hingewiesen, die ich Anfang 2018 ausgerufen hatte. Seither hat sich in der digitalen Welt sehr viel verändert. Noch viel mehr Menschen haben ein Bewusstsein für die Bedeutung des Personal Brandings entwickelt. Daher gibt es jetzt eine Neuauflage, an der Sie sich ab sofort mit Beiträgen in Magazinen, Blogs, in sozialen Netzwerken, in Podcasts oder mit Videos beteiligen können. Sie haben bereits vor zwei Jahren teilgenommen? Dann ist es für Sie vielleicht besonders spannend, sich Ihr damaliges Setup noch einmal anzuschauen. Anhand dessen könnten Sie entweder den bestehenden Beitrag überarbeiten oder einen neuen Artikel verfassen. Ganz sicher interessiert es Ihre Leser, Zuhörer, Zuschauer, was sich bei Ihnen weiterentwickelt hat. Lesen Sie hier, wie Sie mitmachen können und warum Sie sich beteiligen sollten &#8211; komplett mit Anregungen für Formen und Plattformen sowie hilfreichen Fragen. </strong></p>

<p>Jeder von uns ist eine Personenmarke – auf die eine oder andere Weise; öffentlich oder im privaten Kreis; beruflich oder ehrenamtlich. In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir besitzen eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen Bereich bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies <em>nicht</em> bewusst gestalten, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst. Damit sind wir dann mutmaßlich weniger erfolgreich oder zumindest weniger ausgerichtet im Sinne der eigenen Kommunikationsziele.</p>
<blockquote><p><strong>Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke, und das gilt eben auch für Markenbotschafter, entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner. </strong></p></blockquote>
<p>Wer mit anderen kommuniziert, ohne sich Gedanken über die (Aus-)Wirkungen zu machen, kann andere im schlimmsten Fall auch ziemlich nerven. Wer dies dagegen absichtsvoll gestaltet, kann sich auch in den Dienst einer guten Sache stellen, anderen weiterhelfen oder dazu beitragen, die eigenen Werte in die Welt zu tragen.</p>
<h3>An wen richtet sich diese Blog- und Webparade?</h3>
<p>Mitmachen kann jede*r, der/die in irgendeiner Weise über den eigenen persönlichen Kommunikationsmix berichten möchte. Idealerweise gibt es bereits Profile im Web oder Beiträge in einem Blog – vielleicht aber auch erst Überlegungen und Planungen dazu. Aufgerufen sind insbesondere auch Markenbotschafter aus und in Unternehmen auf allen Ebenen. Ebenso können sich natürlich auch Freiberufler, Selbstständige, Persönlichkeiten oder Mitglieder von NGOs beteiligen.</p>
<p><strong>Erwünscht sind ausdrücklich praktische Beispiele, Berichte und Best Practice <em>von</em> Personenmarken und <em>nicht</em> theoretische Beiträge mit Anleitungen zum Aufbau von Personenmarken. </strong></p>
<h3>Warum sollten Sie sich an dieser Aktion beteiligen?</h3>
<p>Ganz gleich, ob Sie bereits sehr sichtbar und präsent sind oder gerade erst beginnen: Mit der Teilnahme an dieser gemeinsamen Aktion nützen Sie sowohl sich selbst als auch anderen. Zum einen sorgen Sie für Sichtbarkeit der eigenen Kanäle und Accounts. Sie können sich mit anderen vernetzen und erhalten neue Gesprächspartner, Zuhörer, Zuschauer. Zugleich tragen Sie zu etwas größerem Ganzen und zur Wissensvermehrung im Netzwerk bei.</p>
<h3>So machen Sie bei dieser Blog- und Webparade mit</h3>
<p><strong>Stellen Sie bis einschließlich 30. April 2020 im persönlichen Blog oder Online-Magazin, im Corporate Blog oder in einem sozialen Netzwerk Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle vor. Verlinken Sie in Ihrem Beitrag, soweit es die Form zulässt, zu diesem Beitrag. </strong></p>
<ul>
<li>Erzählen Sie beispielsweise, was Sie wo aus welchem Grund veröffentlichen, wo Sie in Gespräche eintreten, wie Sie Ihre Zielgruppen erreichen &#8230;</li>
<li>Berichten Sie, wie Sie Ihre Personenmarke aufgebaut haben und ausbauen.</li>
<li>Zeigen Sie, wie Sie Ihre persönliche Kommunikation planen, organisieren und umsetzen.</li>
<li>Erläutern Sie, wenn zutreffend, beispielsweise auch, in welchen größeren Zusammenhang Sie sich mit Ihrer Personenmarkenstrategie einordnen – beispielsweise in eine Markenbotschafterstrategie im Unternehmen.</li>
</ul>
<div class="wp_b_box">
<blockquote><p><strong>Verwenden Sie in sozialen Netzwerken sowie bei Verweisen und Links den Hashtag <span style="color: #ff6600;">#personalbrandmix</span> – und verlinken Sie, wo es möglich ist, zu diesem Beitrag.</strong></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Möglichkeiten und Plattformen (Beispiele)</h3>
<ul>
<li>Schreiben Sie Ihren Beitrag in Ihrem persönlichen Blog oder, wenn es in dessen Konzept passt, in das Corporate Blog Ihres Unternehmens.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Wählen Sie beispielsweise auf <a href="http://linkedin.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a> gleich oben auf der Startseite die Möglichkeit aus, einen Artikel zu schreiben, ein Bild hochzuladen oder auch ein Video zu veröffentlichen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Legen Sie sich mit einem Klick über Ihr Facebook- oder Twitter-Profil ein eigenes Blog bei <a href="http://medium.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medium.com</a> an.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Nutzen sie bei <a href="http://facebook.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> Statusmeldungen, die Notizen oder den Video-Upload, um etwas beizutragen.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Laden Sie ein Video bei <a href="http://youtube.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> oder <a href="http://vimeo.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vimeo</a> hoch.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Veröffentlichen Sie eine Serie von Bildern mit dem Hashtag, Videos oder Stories bei <a href="http://instagram.com">Instagram</a>.</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>Produzieren Sie einen Podcast.</li>
</ul>
<p>Sehr gut können Sie natürlich auch eine eigene Plattform und mehrere externe Angebote verknüpfen, etwa indem Sie Social-Media-Beiträge in Ihrem Blog einbinden. Wählen Sie die Form, die Ihnen geeignet erscheint, um einen Überblick über Ihren Kommunikationsmix als Personenmarke zu liefern oder ein bestimmtes Detail daraus hervorheben.</p>
<p><strong>Nutzen Sie die Kanäle, über die Sie Ihre Personenmarke ohenhin schon sichtbar machen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei der vorigen Ausgabe gab es Liveformate, Instagram-Stories, Twitter-Threads und vieles mehr. </strong></p>
<h3>Fragen, die Ihnen helfen könnten</h3>
<ul>
<li>Was ist das Ziel meines Personal Brandings?</li>
<li>Was macht meine Personenmarke aus, was prägt mich, welche Werte sind für mich entscheidend?</li>
<li>Was ist meine zentrale Kommunikationsplattform (zum Beispiel ein eigenes Blog, ein Corporate Blog oder ein bestimmtes soziales Netzwerk?</li>
<li>Welche sozialen Netzwerke nutze ich – wie, zu welchem Zweck, mit welchen Inhalten, mit welchem <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/kanalversprechen-empfaenger-nutzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanalversprechen</a>?</li>
<li>Welche physischen Begegnungen, Auftritte oder sonstigen analogen Möglichkeiten tragen zu meiner Personenmarken-Bildung bei?</li>
<li>Welche Erfahrungen habe ich bereits gemacht?</li>
<li>Wie bin ich gestartet, wo stehe ich jetzt?</li>
<li>Was würde ich nie wieder so machen – was auf jeden Fall immer wieder?</li>
<li>Welche Bedenken hatte oder habe ich – und wie gehe ich damit um?</li>
<li>Für Markenbotschafter aus Unternehmen: Wie ordne ich mich innerhalb der Gesamtstrategie ein, trage ich zur Markenstrategie bei, was muss ich dabei bedenken, und warum tue ich das?</li>
<li>Welche Kanäle sind eher professionell, welche eher privat? Wo tragen beispielsweise Hobbys und private Interessen dazu bei, meine Personenmarke bunter und authentischer zu gestalten?</li>
<li>Wie organisiere und betreibe ich meine Personenmarken-Strategie (zum Beispiel Tools, Workflows, Redaktionspläne &#8230;)?</li>
<li>Welche Empfehlungen möchte ich anderen mitgeben?</li>
<li>&#8230;?</li>
</ul>
<p><strong>Der Hashtag zur Aktion: #personalbrandmix</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #808080;"><em>Warum &#8222;Blog- und Webparade&#8220; – und was ist das eigentlich genau?</em></span></h3>
<p>Ich habe den eingeführten Begriff erweitert und diese Aktion &#8222;Blog- und Webparade&#8220; genannt, um sie von der klassischen Blogparade deutlich abzuheben. So sollen auch diejenigen, die über kein eigenes Blog verfügen, sich direkt angesprochen fühlen mitzumachen.</p>
<p><strong>Die klassische Blogparade</strong></p>
<p>Eine <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/">Blogparade</a> ist eine gemeinsame Aktion vieler Blogger zu einem bestimmten Thema, das der Veranstalter der Parade ausruft. Alle Teilnehmer verlinken in ihrem Beitrag zum Aufruf, weisen auf die Blogparade sowie das veranstaltende Blog hin und informieren den Veranstalter über ihren Beitrag. Der Veranstalter sammelt die Links zu allen Beiträgen und veröffentlicht sie. Sowohl Teilnehmer als auch Veranstalter machen in ihren Social-Media-Accounts darauf aufmerksam. Optional ist ein abschließendes Resümee des Veranstalters.</p>
<p><strong>Die (erweiterte) Webparade</strong></p>
<p>Längst nicht jede*r, der im Web sehr präsent ist und von anderen als Personenmarke wahrgenommen wird, verfügt über ein eigenes Blog oder kann frei bestimmen, was sie im Corporate Blog des Arbeitgebers publiziert. Zudem ist die Form des geschriebenen, allenfalls bebilderten Blogbeitrags längst nicht mehr die einzige Form, Inhalte zu produzieren. Videos, Podcasts, Storys, interaktive Formen. Viele soziale Netzwerke bieten mittlerweile die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Blogbeiträge oder blogähnliche Beiträge zu publizieren, die jeweils eine eigene URL erhalten, zu der direkt verlinkt werden kann. Eine Liste von Möglichkeiten haben Sie bereits weiter oben gesehen.</p>
</div>
<p><strong>Jetzt sind Sie dran: Bitte beteiligen Sie sich an der Blog- und Webparade mit einem eigenen Beitrag. Twittern Sie ihn mit dem Hashtag #personalbrandmix oder senden Sie mir eine Nachricht – per E-Mail oder per Privatnachricht in einem sozialen Netzwerk. Ich sammle alle Beiträge hier in der Übersicht und verbreite sie natürlich auch über soziale Netzwerke. Ich freue mich darauf und bin gespannt!</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><em><span style="color: #808080;">Noch mehr zum Thema</span></em></h3>
<p>Personenmarken und Personal Branding, insbesondere im Kontext Markenbotschafter/Corporate Influencer bilden einen Themenschwerpunkt hier im PR-Doktor. Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:</p>
<div class='avia-iframe-wrap'>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xNyt2uXgBO"><p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personal-branding-markenbotschafter-corporate-influencer-social-media-5-stufen/">Personal Branding für Corporate Influencer: Wirkungsvoll und sicher posten in 5 Stufen</a></p></blockquote>
</div>
<ul>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-umfrage-ergebnisse-studie-download/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Studie: Hier sind alle Ergebnisse zum Download</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2-jahre-jobbotschafter-otto-interview/" rel="bookmark">Zwei Jahre Corporate Influencer bei Otto: „Wir müssen lernen loszulassen“ </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Der ganz neue große Social-Media-Check 2019" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der ganz neue große Social-Media-Check </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/persoenliche-social-media-strategie-und-die-zukunft-des-content-marketings/" rel="bookmark">Persönliche Social-Media-Strategie und die Zukunft des Content-Marketings </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-strategie-typologie-beispiele/" rel="bookmark">Markenbotschafter-Strategie: Die große Typologie mit 7+1 Formen und zahlreichen Beispielen</a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/warum-ihr-unternehmen-markenbotschafter-strategie-braucht/" rel="bookmark">Warum Ihr Unternehmen dringend eine Markenbotschafter-Strategie braucht </a></li>
<li><a title="Permanenter Link zu: Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/influencer-markenbotschafter-hype/" rel="bookmark">Influencer und Markenbotschafter: Warum der Hype noch lange nicht vorbei ist </a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mehr-denn-je-im-zeichen-der-personenmarken/">Mehr denn je: Im Zeichen der Personenmarken</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wie-sieht-das-perfekte-social-media-profil-aus/" rel="bookmark">Wie sieht das perfekte Social-Media-Profil aus?</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/neuer-grosser-social-media-check-erfolg/" rel="bookmark">Der neue große Social-Media-Check 2018</a></li>
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<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reputationsskala-sieben-schritte-erfolgreiche-personenmarke/" rel="bookmark">Die Reputationsskala: In sieben einfachen Schritten zur digitalen Personenmarke</a></li>
<li><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarke-personal-branding-tool/" rel="bookmark">Wie Sie Ihre Personenmarke zum Erfolg führen, ohne sich ständig quälen zu müssen</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neue und aktualisierte Beiträge zur Neuauflage des #Personalbrandmix 2020</h3>
<p><span style="color: #333333;"><em>(Hier trage ich nach und nach die Links zu den Beiträgen ein, so wie ich in den Kommentaren unter diesem Artikel und über den Hashtag, den ich natürlich monitore, davon erfahre.)</em></span></p>
<p><a href="https://michaelkoehler.eu/2020/07/meine-persoenliche-social-media-strategie/">Michael Köhler: Meine persönliche Social Media Strategie</a></p>
<p><a href="https://rebsommer.wordpress.com/2020/07/11/mein-beitrag-zur-blogparade-personalbrandmix-von-dr-kerstin-hoffmann/">Rebekka Sommer: Wie ich „kreative Tiefe“ für mich entdeckte</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/wie-wurde-ich-eine-personenmarke-mein-personal-brand-mix-holicki/">Sabine Holicki: Wie wurde ich eine Personenmarke? Mein Personal Brand Mix</a></p>
<p><a href="https://mueller-macht-web.de/2020/05/06/personalbrandmix/">Kerstin Müller: Mein #Personalbrandmix – dilettantisch gestartet, optimiert und immer im Flow</a></p>
<p><a href="https://www.haus-und-hof.info/langstreckenlaeuferin-fuer-kommunikation-und-logistik/">Gisela Blaas: Langstreckenläuferin für Kommunikation und Logistik</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mit-linkedin-von-der-unternehmens-zur-personenmarke-andreas-schulz/">Andreas Schulz: Mit LinkedIn von der Unternehmens- zur Personenmarke</a></p>
<p><a href="https://www.zeilenabstand.net/personal-branding-auf-twitter/">Damian Kaufmann: Personal Branding auf Twitter</a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke-2/">Heike Baller: Meine Personenmarke: Recherchemeisterin ;-)</a></p>
<p><a href="https://expertenbuch-schreiben.de/planen/blogparade-personalbranding/">Cordula Natusch: Blogparade: Ich bin Ihre Expertenbuch-Expertin! </a></p>
<p><a href="https://doppeltspitze.de/lesen-lernen-teilen-personalbrandmix/">Sven und Julia: Lesen – Lernen – Teilen. Der Doppeltspitze #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/10-tools-fuer-produktivitaet-und-performance-in-online-pr-und-personal-branding/">Marie-Christine Schindler: 10 Tools für Produktivität und Performance in Online-PR und Personal Branding</a></p>
<p><a href="https://www.buchingerkuduz.com/de/personalbrandmix/">Mario Buchinger: #Restartthinking und die Wege zur Veränderungsfähigkeit</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke?</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@PadLive/kamerascheu-lern-mit-der-videokamera-zu-flirten-cc038e405671">Gerhard Schröder: Kamerascheu? Lern mit der Videokamera zu flirten!</a></p>
<p><a href="https://www.gespraechswert.de/personal-branding-ich-als-marke/">Sigi Lieb: Personal Branding: Ich bin ich. Alle anderen gibt es schon. </a></p>
<p><a href="https://www.walkaboutmedia.de/personalbrandmix-online-eine-eigene-marke-aufbauen/">Tanja Laub: Personalbrandmix: Online eine eigene Marke aufbauen</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/digitalqueen-mit-ordentlich-wumms-maike-petersen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maike Petersen: DIGITALqueen mit ordentlich Wumms!</a></p>
<p><a href="https://visionhochdrei.de/klar-bin-ich-eine-personen-marke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: #personalbrandmix 2020</a></p>
<p><a href="https://www.destinationtomarket.de/2020/07/30/eine-marke-tanja-brunnhuber-und-destination-to-market/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tanja Brunnhuber: Eine Marke: Tanja Brunnhuber und destination to market</a></p>
<h3>Beiträge zur Blog- und Webparade #Personalbrandmix 2018</h3>
<p>(Dies sind Beispiele. Zu bestimmten Social-Media-Formaten gibt es keine Links, aber einige davon sind nach wie vor über den Hashtag zu finden.)</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-anna-lena-müller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anna-Lena Müller: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://www.mehralstext.de/2018/01/blog-und-webparade-mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biggi Mestmäcker: Blog- und Webparade: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="http://www.community1x1.de/botschafter-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Hauck: Mein #personalbrandmix: Botschafterin für On-Domain Community Management </a></p>
<p><a href="https://redgo.tv/personenmarke-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Goldmann: Der mit der Kamera und den Dalmatinern </a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/durch-zufall-im-personalbrandmix-york-karsten/?published=t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">York Karsten: Durch Zufall im #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.annika-lamer.de/als-texterin-persoenlichkeit-zeigen-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Annika Lamer: Warum ich auch als Texterin Persönlichkeit zeige: Beitrag zur Blogparade &#8222;Personenmarke&#8220;</a></p>
<p><a href="https://blog.fette-beute.com/vertrauen-von-vorgesetzten-wie-alle-davon-profitieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Meding: Vertrauen von Vorgesetzten – wie alle Beteiligten davon profitieren </a></p>
<p><a href="https://www.tanjapraske.de/digitale-kommunikation/social-media/was-ist-mein-kommunikationsmix-mit-social-media-und-blog-personalbrandmix/">Tanja Praske: Was ist mein Kommunikationsmix mit Social Media und Blog? | #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.mcschindler.com/2018/02/27/personal-branding-meine-tipps-zum-aufbau-von-reichweite-und-online-reputation/">Marie-Christine Schindler: Personal Branding: Meine Tipps zum Aufbau von Reichweite und Online-Reputation </a></p>
<p><a href="https://meissner-media.com/umsatzorientierter-unternehmer-oder-markenentwickler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">André Meissner: Umsatzorientierter Unternehmer oder Markenentwickler? </a></p>
<p><a href="https://www.profi-wissen.de/recherchemeisterin-meine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heike Baller: &#8222;Recherchemeisterin“ – (m)eine Personenmarke? </a></p>
<p><a href="https://systematischkaffeetrinken.de/2018/03/12/personal-branding-blog-xing-twitter-instagram-messenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Hahn: Blog, Xing, Twitter, Instagram und Kaffeetrinken. Mein Kommunikationsmix, #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://www.roseandbots.com/mein-personal-brand-mix/">Sylvia Fritsch: Mein persönlicher #Personalbrandmix – Blick hinter meine strategischen Kulissen </a></p>
<p><a href="https://kettl-roemer.de/2018/03/kommunikationsmix-fuer-eine-multiple-personenmarke-personalbrandmix/">Barbara Kettl-Römer: Herausfordernd: der Kommunikationsmix für eine multiple Personenmarke </a></p>
<p><a href="https://www.hahnsinn.de/personal-branding-fuer-selbstaendige-existenzgruender/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Hahn: Personal Branding für Selbständige </a></p>
<p><a href="https://www.sabineschlimm.de/texterin-food-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabine Schlimm: Die Texterin hinter dem Food-Thema. Mein #personalbrandmix </a></p>
<p><a href="https://hr4good.com/2018/03/19/der-personal-brand-mix-im-recruiting-und-employer-branding/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marcel Rütten: Der „Personal Brand Mix“ im Recruiting und Employer Branding</a></p>
<p><a href="https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&amp;id=914" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Unkelbach: Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/mein-personalbrandmix-gabriele-bryant/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gabriele Bryant: Mein #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.content-iq.com/2018/04/01/meine-marke-oefter-mal-was-neues-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katja Flinzner: Meine Marke: Öfter mal was Neues. #personalbrandmix.</a></p>
<p><a href="http://visionhochdrei.de/blogparade-personalbrandmix-mit-konsequenz-begeisterung-und-plan-sichtbar-ein-blick-hinter-meine-kulissen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beate Mader: Ein Blick hinter meine Kulissen #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.goldmarie-grafikdesign.de/meine-8-schritte-zum-personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susanne Wiemer: Meine 8 Schritte zum #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="http://autorenexpress.de/mein-persoenlicher-kommunikationsmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nessa Altura: Mein persönlicher Kommunikationsmix</a></p>
<p><a href="https://danielaheggmaier.com/2018/04/04/personal-branding-social-scoring/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniela Heggmaier: Personal Branding, Social Scoring und warum Sie einen Plan brauchen</a></p>
<p><a href="https://ulrikezecher.de/personal-brand-positionierung/ulrikes-personalbrandmix-meine-marke-will-witziger-ich-bin-dabei" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ulrike Zecher: #Personalbrandmix: Meine Marke will witziger, ich bin dabei!</a></p>
<p><a href="http://alberding-text.de/positionierung-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helen Alberding: Die eigene Persönlichkeit und Positionierung für den #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://www.uteblindert.de/blog/personalbrandmix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ute Blindert: Pflanzen, die Asphalt sprengen. Oder: Mein Beitrag zu #personalbrandmix</a></p>
<p><a href="https://medium.com/@jbiehl/mind-the-digital-gap-56b2fcb02ac9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jutta Biehl-Herzfeld: Mind the digital gap!</a></p>
<p><a href="https://www.pr-stunt.de/bin-ich-eine-personenmarke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Schütz: Bin ich eine Personenmarke und wer weiß davon?</a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Hinweis: Ich behalte mir vor, Beiträge aus Qualitätsgründen aber auch ohne Angabe von Gründen nicht in meine Auflistung aufzunehmen und dementsprechend auch Kommentare nicht freizuschalten. </em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">#Personalbrandmix: Neuauflage der Blog- und Webparade für Personenmarken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Sie Ihre Personenmarke zum Erfolg führen, ohne sich ständig quälen zu müssen</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarke-personal-branding-tool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 06:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Influencer/Markenbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=15660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Präferenz-Matrix Schritt für Schritt die eigenen Stärken besser einsetzen &#160; &#160; Wie lösen Sie das Dilemma, dass bestimmte Maßnahmen und Aktivitäten unverzichtbar sind, Sie sich aber andererseits nicht ständig quälen müssen? Arbeiten Sie mit den eigenen Stärken! Ich habe in der Beratung in letzter Zeit sehr gute Erfahrung mit der von mir entwickelten, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/personenmarke-personal-branding-tool/">Wie Sie Ihre Personenmarke zum Erfolg führen, ohne sich ständig quälen zu müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Mit der Präferenz-Matrix Schritt für Schritt die eigenen Stärken besser einsetzen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a style="color: #000000;" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Praeferenz-Matrix1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15670" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Praeferenz-Matrix1-1024x768.jpg" alt="Die Präferenz-Matrix" width="390" height="293" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Wie lösen Sie das Dilemma, dass bestimmte Maßnahmen und Aktivitäten unverzichtbar sind, Sie sich aber andererseits nicht ständig quälen müssen? Arbeiten Sie mit den eigenen Stärken! Ich habe in der Beratung in letzter Zeit sehr gute Erfahrung mit der von mir entwickelten, sehr einfachen Präferenz-Matrix gemacht. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit der Präferenz-Matrix Schritt für Schritt zu der Kommunikationsstrategie finden, die zu Ihrer Personenmarke passt.</span></strong></p>
<p><em><span style="color: #000000;">„Ich hasse es, Vorträge vor vielen Menschen zu halten.&#8220; </span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000;">„Schon am Tag, bevor ich meinen wöchentlichen Blogbeitrag schreiben muss, bekomme ich Magenschmerzen.&#8220; </span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000;">„Ich habe das Gefühl, Facebook frisst meine gesamte Zeit.&#8220; </span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000;">„Ich finde es ganz schrecklich, Klinken zu putzen und andere anzurufen, um mich in Erinnerung zu bringen.&#8220; </span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">Es gilt für den Konzernvorstand ebenso wie für die einzelne Persönlichkeit, etwa Berater, Speaker oder Solo-Unternehmer: Wo immer Menschen für das Unternehmen ihr Gesicht zeigen, gibt es einige ganz spezielle Voraussetzungen zu bedenken. Wer sich als Personenmarke sichtbar machen will, muss sich persönlich zeigen und einsetzen.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Wo Widerstand ist, kann sich kein Erfolg einstellen</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Die eigene Zeit, die für alle geplanten oder gewünschten Aktivitäten zur Verfügung steht, ist naturgemäß begrenzt. Wer nur noch Marketing betreibt, hat keine Zeit mehr für die eigentliche Arbeit. Vor allem aber wird eine Aufgabe, die ständig nur mit Widerstand und kopfgesteuert erledigt wird, niemals zum ganz großen Erfolg führen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Andererseits: Bestimmte Maßnahmen sind praktisch unvermeidbar, wenn Persönlichkeiten sich digital und medial sichtbarer machen sowie das richtige Bild von sich vermitteln wollen. Für Sichtbarkeit und Reichweite, die letztlich zu Aufträgen führen beziehungsweise zur Reputation eines größeren Unternehmens beitragen, braucht der oder die Betreffende eine umfassende Kommunikationsstrategie, und dazu gehört in der Regel auch eine <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/markenbotschafter-corporate-influencer-contentstrategie/">Contentstrategie</a>. Aktivitäten in sozialen Netzwerken gehören heute immer dazu.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">So ist derzeit Facebook nicht nur für Consumermarken unverzichtbar. Auch viele Personenmarken positionieren sich hier erfolgreich und tauschen sich mit anderen aus. Um eine Präsenz bei LinkedIn kommt ebenfalls kaum jemand herum. Eine eigene Plattform, auf der alle Aktivitäten und Vernetzungen zusammenlaufen, gehört für jeden Unternehmer in diesen digitalen Zeiten zum Standard.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Um die Matrix anzuwenden, sollten Sie zumindest eine gewisse Vorstellung davon haben, welche Plattformen Sie nutzen wollen und welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sind. Dazu können Sie sich Beratung einholen. Viele Anhaltspunkte finden Sie <a style="color: #000000;" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?s=personenmarke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in meinen bisherigen Beiträgen zum Thema Personenmarke</a>. Eine idealtypische Vorgehensweise für die Vermarktung von Wissensträgern und Beratern habe ich zudem in meinem Buch „<a style="color: #000000;" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prinzip kostenlos. Wissen verschenken, Aufmerksamkeit steigern, Kunden gewinnen</a>&#8222;* beschrieben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Um Ihnen die Arbeit mit der Matrix zu erläutern, beschreibe ich hier sehr kurz und beispielhaft eine Persönlichkeit, wie sie so oder so ähnlich zu mir in die Beratung kommen könnte. Nennen wir sie Susanne.*</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Beispiel Personenmarke: Susanne und ihre idealtypische Kommunikationsstrategie</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Susanne ist bereits seit etlichen Jahren als Unternehmensberaterin in einem bestimmten Spezialbereich unterwegs. Bisher sind ihre Aufträge immer über Empfehlungen zustande gekommen. Doch in letzter Zeit sinkt die Zahl der Anfragen, und es ist absehbar, dass die größeren Projekte, in denen sie derzeit steckt, irgendwann abgeschlossen sind. Zudem stellt sie fest, dass ihre Mitbewerber fast alle längst viel besser im Web auffindbar sind. Ihr ist klar, dass sie um eine neue Website nicht herumkommt, und auch mit dem Thema „Contentstrategie&#8220; hat sie sich bereits befasst. Jedoch pflegt sie beispielsweise gegen Facebook eine regelrechte Abneigung. Ihr XING-Profil ist, vorsichtig ausgedrückt, sehr sparsam bestückt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir betrachten also den Einsatz der Matrix aus Sicht einer Einzelselbstständigen. Wenn Sie genauer hinsehen, dann werden Sie feststellen, dass ein Großteil der Punkte für die meisten Personenmarken zutrifft, ganz gleich in welche Position sie sich befinden. Auch mit dem CEO wird man in ähnlicher Weise arbeiten. Selbst ein Berufseinsteiger, der <em>Personal Branding</em> für die eigene Karriere betreibt, wird sich hier wiederfinden können.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Der Kommunikationsmix</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Wir können hier nicht im Einzelnen auf die Details ihrer Kommunikationsstrategie eingehen. Aber der für sie sinnvolle Kommunikationsmix sieht, in aller Kürze beschrieben, aus wie folgt.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Im Zentrum steht ein eigenes Themen-Magazin (Corporate Blog).</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Zweimal pro Monat soll ein Newsletter erscheinen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Profile auf XING und LinkedIn werden aktiv gepflegt.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ein Facebook-Profil wird angelegt.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Im nächsten Schritt sollen eine Facebook-Seite sowie Profile auf weiteren ausgewählten Plattformen hinzukommen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Vorträge bei und Teilnahmen an Konferenzen dienen zum Ausbau des Netzwerks über reale Begegnungen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Per direktem Kontakt via Telefon und E-Mail sollen bestehende Kontakte aufgefrischt und neu aktiviert werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Bereits in der Erarbeitung verspürt Susanne bei der Vorstellung bestimmter Aufgaben eine spontane Abneigung. Andere sind für Sie völlig in Ordnung, oder sie freut sich sogar darauf. Doch wie löst sie nun das Problem, dass einiges offenbar einfach gemacht werden <em>muss</em>, ob sie nun Spaß daran findet oder nicht? Hier kommt die Präferenz-Matrix ins Spiel.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Die Präferenz-Matrix ausfüllen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_15670" style="width: 870px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15670" class="wp-image-15670 size-large" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Praeferenz-Matrix1-1024x768.jpg" alt="Praeferenz-Matrix" width="860" height="645" /><p id="caption-attachment-15670" class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;"><strong>Hinweis: Die Benennung der einzelnen Spalten hat sich in der Arbeit mit Personenmarken herauskristallisiert. Sie können die Begriffe gerne durch andere ersetzen, die sich für Sie besser anfühlen. </strong></span></p></div>
<p><span style="color: #000000;">Spalte für Spalte nimmt sich Susanne nun die Matrix vor. Einige Beispiele dessen, was sie eingetragen hat, im Folgenden. Damit dieser Beitrag nicht allzu lang wird, habe ich mich auf je zwei Punkte beschränkt. Es könnte sein, dass Ihre eigene Liste länger ist (oder natürlich auch, dass Sie vielleicht zu einer Spalte nur einen einzelnen Punkt haben).</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das gibt mir Energie</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Konferenzen besuchen und mich mit anderen Menschen unterhalten.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Themenideen und Stichworte für Blogbeiträge sammeln.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Hinweis: Gerade in dieser Spalte dürfen gerne die meisten Punkte stehen. Denn hier liegt das große Potential, mit dem wir später arbeiten. Hier zentriert sich die Kommunikationsstrategie. </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das ist für mich okay</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Gelegentlich alte Kontakte auffrischen und ehemalige Kollegen anrufen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Profile bei XING und LinkedIn anlegen und mit Statusmeldungen aktualisieren.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Dagegen habe ich Widerstand</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Regelmäßig eigene Blogbeiträge komplett selbst schreiben.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Immer online sein zu müssen.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das will ich auf keinen Fall</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Auf Facebook jede Tasse Kaffee posten und irgendwelchen Alltagskram von anderen Leuten lesen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">„Klinken putzen&#8220; und Telefonakquise betreiben.</span></li>
</ul>
<h3><span style="color: #000000;">Fragestellungen, um die einzelnen Punkte zu bearbeiten</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Um die einzelnen Punkte bearbeiten, sind Fragen wie die folgenden hilfreich:</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Wozu führt es, wenn ich meiner Vorliebe folge?</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Wie kann ich bei den Dingen, die ich gerne tue, für maximale Wirksamkeit sorgen?</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ändert sich meine Haltung, wenn ich mehr Informationen habe?</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Kann ich diese Aufgabe/Maßnahme/Tätigkeit weglassen oder durch eine andere ersetzen?</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Wenn ich sie nicht streichen kann: Kann/sollte ich jemand anderen damit beauftragen?</span></li>
</ul>
<h3><span style="color: #000000;">Die einzelnen Punkte bearbeiten</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Jetzt nehmen wir uns die einzelnen Spalten und darin die einzelnen Punkte beispielhaft vor. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das gibt mir Energie</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Alles, was mir Energie gibt und mich stärkt, trägt zum Erfolg meiner Kommunikationsstrategie in besonderer Weise bei. Damit bin ich zum einen wahrscheinlich besonders erfolgreich. Zum anderen führen solche Erfolgserlebnisse meistens dazu, dass auch für weniger liebsame Aufgaben dann die nötige Kraft und Aufmerksamkeit da ist.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Konferenzen besuchen und mich mit anderen Menschen unterhalten.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Der Reiseplan wird in Susannes Kommunikations- und Netzwerkstrategie eine zentrale Rolle spielen. Die Zahl ihrer Kontakte wird sich dadurch schnell vervielfältigen, und dadurch wird sich auch die Reichweite für die digitalen Kanäle verstärken. Nach eigener Aussage ist ihr die Vorstellung, neue Kontakte auch in sozialen Netzwerken hinzufügen, sehr vertraut. Auch Themen für eigene Blogbeiträge ebenso wie für fachlichen Input im Social Web ergeben sich so auf ganz natürliche Weise. Die Herausforderung besteht in der Zeit- und Ressourcenplanung im Verhältnis zu bezahlter Arbeit.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Themenideen und Stichworte für Blogbeiträge sammeln.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Siehe voriger Punkt: Ideen gibt es auf diese Weise genug. Aus der täglichen Arbeit ergeben sich weitere. Susanne wird sich als nächstes ein Online-Tool aussuchen, mit denen sie diese Ideen auf allen Geräten – im Büro und unterwegs – sammeln und von überall abrufen sowie mit anderen Mit-Arbeitern teilen kann. Dazu bietet sich etwa <a style="color: #000000;" href="http://trello.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trello</a> an.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Beide Punkte behalten ihre Bewertung und bleiben in der ersten Spalte. </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das ist für mich okay</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Gelegentlich alte Kontakte auffrischen und ehemalige Kollegen anrufen.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Bei der Vorstellung, frühere Kontakte anzurufen, fühlt sie sich zunächst eher unbehaglich: „Die Betreffenden könnten ja denken, ich mache das nur, um Aufträge zu bekommen oder weil ich es nötig habe.&#8220; Erst im Gespräch wird ihr klar, dass man Kontakte auch auf einer menschlichen Ebene einfach so pflegen kann. Nichts spricht dagegen, einfach einmal jemanden anzurufen, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Vielleicht ergeben sich dann ganz von selbst berufliche Anknüpfungspunkte. Darüber hinaus ist nichts Ehrenrühriges daran, eine Kunden- und Interessentendatenbank zu führen und gelegentlich Kontakt aufzunehmen. Solange dies alles nicht mit verdeckten Absichten geschieht, kann es für die andere Seite ebenfalls von Nutzen sein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Nach genauerer Betrachtung und ersten Erfahrungen wandert dieser Punkt in die erste Spalte und gehört zu den Maßnahmen, die unserer Beispielperson Energie geben. </strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Profile bei XING und LinkedIn anlegen und mit Statusmeldungen aktualisieren.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Für diesen Punkt reserviert sich Susanne einmalig einen ganzen Vormittag. Auf meine Empfehlung hin zieht sie zudem eine Kollegin hinzu, die ihr dabei hilft, ihre Profile zu optimieren. Für die aktualisierten Inhalte wird sie in Zukunft bei XING den RSS-Feed ihres eigenen Blogs einbinden sowie über die kostenfreie Variante von <a style="color: #000000;" href="https://buffer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buffer</a> Links zu interessanten Artikeln aus ihrem Themenbereich in ihr LinkedIn-Profil einspielen. Vorstellen kann sie sich auch, in Zukunft <a style="color: #000000;" href="https://www.linkedin.com/pulse/beta-test-direkt-auf-linkedin-bloggen-kerstin-hoffmann-dr-" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kurze Blogbeiträge bei LinkedIn zu schreiben</a>: aus dem Verständnis heraus, dass Inhalte dort zu finden sein müssen, wo sich Dialogpartner aufhalten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Innerhalb des eigenen Zeitbudgets für das Marketing ist der Aufwand für die Aufwand für diese Aktivitäten eingeplant. Dieser Punkt bleibt bei &#8222;okay&#8220;.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Dagegen habe ich Widerstand</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Regelmäßig eigene Blogbeiträge komplett selbst schreiben.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">„Wann soll ich das denn alles schaffen?&#8220; – Ideen hat Susanne genug, aber regelmäßig ein Blog zu füllen, damit fühlt sie sich überfordert. Deswegen wird sie nur zweimal im Monat einen längeren Beitrag aus ihrem Fachgebiet veröffentlichen. Dazu liefert sie lediglich die Stichworte. Das Ausformulieren übernimmt eine externe Dienstleisterin. Kürzere Beiträge oder Fotos von Kongressen mit Kommentaren oder kurzen Bewertungen wird Susanne darüber hinaus in unregelmäßgen Abständen selbst veröffentlichen. Das ist Content genug für den Anfang. Später will sie Videos, etwa von eigenen Vorträgen, auf YouTube hochladen und dann in ihr eigenes Blog einbinden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Damit ist dieser Punkt okay. Später gewinnt Susanne so viel Spaß an der Sache, dass er in die erste Spalte wandert. </strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Immer online sein zu müssen.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Die Tatsache, dass uns digitale Medien viel Präsenz und schnelle Reaktionen abverlangen, kann man nicht einfach wegreden. Jedoch kann man Kommunikationszeit als Marketingzeit professionell budgetieren und einteilen. Es gibt Tools, die einem das Monitoring und die Auswertung erleichtern. Mit einigen Tipps und hilfreichen Information sinkt für Susanne die gefühlte Belastung bereits deutlich. So richtig wird Susanne mit der digitalen Omnipräsenz nicht warm. Zwar stellt sie fest, dass es eben in digitalen Medien auch um Austausch mit Menschen geht. Aber vor allem, wenn es beruflich rundgeht, fällt es ihr oft schwer, durchgehend auch im Digitalen Präsenz zu zeigen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Dieser Punkt bleibt mit Widerstand behaftet. Okay ist es für Susanne jedoch, sich auf ganz wenige Plattformen zu konzentrieren und dort intensiven persönlichen Austausch zu pflegen. </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das will ich auf keinen Fall</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Auf Facebook jede Tasse Kaffee posten und irgendwelchen Alltagskram von anderen Leuten lesen.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Hier hilft ebenfalls Information: Susanne erkennt, dass jeder selbst entscheidet, mit wem er sich vernetzt. Eine professionelle Strategie hilft. Wer selbst etwas von sich zeigt, wird die richtigen Kontakte anziehen. Erfahrungen zu sammeln hilft, ebenso wie fundierte Plattform-Kenntnisse. Susanne geht das Thema Facebook sehr langsam an und investiert zu Beginn nicht mehr als zehn Minuten am Tag.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die neue Facebook-Seite betreut ihre Dienstleistern in enger Absprache mit ihr, und diese coacht sie auch von Zeit zu Zeit für ihren persönlichen Auftritt auf Facebook. Denn Susanne stellt selbst schnell fest, dass gar nicht diejenigen am nervigsten sind, die immer ihren Kaffee posten – übertriebene Verkaufsmentalität ist im persönlichen Netzwerken viel unangebrachter. Persönliches dagegen macht das Bild einer Personenmarke erst rund.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Da Susanne Facebook nur vom Hörensagen kannte, hatte sie einfach falsche Vorstellungen. Aus dem persönlichen Kommunikationsmix ist Facebook für Susanne bald schon unentbehrlich. Sie braucht dennoch eine ganze Zeit, ehe sie damit so richtig warm wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Später richtet sie sich aber sogar aus freien Stücken einen Instagram-Account an, weil sie sehr gerne fotografiert.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Dieser Punkt bekommt die Bewertung: okay.</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Telefonakquise betreiben.</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Auch wenn viele ihrer Kollegen gerne und erfolgreich kalt akquirieren, ist dies bei Susanne sehr negativ besetzt. Daher ihre Formulierung &#8222;Klinken putzen&#8220;. Davon will sie auch nicht abweichen. Muss sie auch nicht. Ihre Stärken liegen im persönlichen Netzwerken, und mit digitaler Unterstützung verstärkt sich die Wirkung ihres &#8222;Pull-Marketings&#8220; schnell.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Cold Calls werden für unsere Beispiel-Person auch in Zukunft keine Rolle spielen.</strong></span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Was zeigen uns diese Ergebnisse?</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Auch wenn wir hier allein schon aus Platzgründen nur relativ allgemein auf die einzelnen Punkte eingehen konnten, zeigt sich meiner Ansicht nach vor allem zweierlei: Wer als Personenmarke die eigenen Stärken im Kommunikationsmix ausbauen und besser nutzen will, muss sich diese ebenso bewusst machen wie die eigenen Abneigungen. Fundierte Informationen wiederum helfen dabei, bestimmte Dinge anders zu bewerten. Oft wirkt sich bereits eine leichte Verschiebung in der Betrachtung auf die weitere Umsetzung aus. Plötzlich werden Aufgaben leicht, die vorher als Belastung erschienen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Damit geht die weitere Vorgehensweise schon ganz von selbst in die richtige Richtung. Dennoch:</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Kommunikationsstrategie: Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Die Arbeit mit der Präferenz-Matrix ist ein Teil der Arbeit an der Kommunikationsstrategie. Sie zeigt Richtungen auf und hilft dabei, die Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Wer mit den eigenen Stärken und Vorlieben arbeitet, wird mehr Erfolg haben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Für Susanne beginnt die eigentliche Arbeit jetzt erst richtig: Nun geht es in die Details sowie in die Ressourcenplanung. Themenpläne, Redaktionspläne, Kanalstrategien, Inhalte.</span></p>
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