Titel: Meine Contentstrategie: Mit KI, nicht von KI

Meine Contentstrategie: Mit KI, nicht von KI

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Titel: Meine Contentstrategie: Mit KI, nicht von KI

Zusammengefasst: Vortrag vom 4. Februar 2026 – mit allen Links

KI verändert Contentstrategie rasant. Jahresplanung und Redaktionskalender, Recherche und Unterstützung beim Texten sowie der Bebilderung, Publikation und Controlling: Oft lassen sich Arbeiten in Minuten erledigen, für die ein Mensch früher Stunden und Tage gebraucht hat. Vibecoding bietet auch Nicht-Programmierern ganz neue Möglichkeiten für eigene Online-Medien. Andere Dimensionen tun sich auf. Formate verändern sich. Doch manches ist auch gleich geblieben: Strategische Stärke bildet die Grundvoraussetzung. Kreative Ideen kommen nicht von der KI allein. Wer etwas automatisieren will, muss zunächst die Abläufe planen und die inneren Logiken verstehen. Wenn alle anderen auch KI nutzen, steigen die Anforderungen an die eigene Kompetenz ständig weiter. Social-Media-Algorithmen machen uns allen das Leben nicht gerade leichter. Wie lässt sich dies alles erfolgreich zusammenbringen und umsetzen?

Dieser Beitrag liefert eine kurze Zusammenfassung des Vortrags und der nachfolgenden Diskussion. Die Teilnehmenden finden hier alle Links. Es gab keine Aufzeichnung der kompletten Veranstaltung. Im Jahresverlauf greifen wir sicher noch einmal verschiedene Aspekte aus diesem Themenbereich auf. Hier gibt es mehr Informationen zum StrateKI Breakfast Club. Mit dem speziellen Format wollen wir intensiven Austausch fördern, uns aber auch ganz praktisch mit dem Thema KI befassen, eigene Einblicke liefern, zu bestimmten Themen tiefer einsteigen und auch interessante Interviewpartner zu Wort kommen lassen.
Stand: Februar 2026

In der Februar-Ausgabe des StrateKI Breakfast Club habe ich einen Einblick in meine persönliche Kommunikation und Contentstrategie gegeben – mit und ohne KI-Tools. Die Zeit war begrenzt …

So habe ich mich fokussiert auf …

  • meinen persönlichen Kommunikationsmix
  • Tools und Plattformen, die ich hauptsächlich nutze (alle Links am Ende dieses Beitrags)
  • meine derzeit bevorzugten KI-Tools
  • Beispiele, wofür ich KI-Tools nutze – und wofür ausdrücklich NICHT
  • einen kleinen Abstecher in das Vibecoding für meine eigenen Tools (demnächst kommt die interaktive Content-Ampel für alle!)
  • meine Erfahrungen, was gut funktioniert – und was weniger gut
  • die Redaktionsplanung mit Google Workspace
  • Automatisierungen mit Tabellenfunktionen und vor allem Apps Script
  • mein ganz persönliches Fazit

Mein Kommunikationsmix

Wofür ich KI (beruflich) nutze …

  • Recherchieren, prüfen, Fakten sammeln
  • Technische und praktische Unterstützung
  • Weiterbildung
  • Analysen, z. B. Zielgruppen, SEO und GEO
  • Unterstützung in der Ideenfindung
  • Texten: Prüfung und Tippfehlerkorrektur
  • eigene Texte auswerten und wiederverwerten
  • Bilder generieren und modifizieren
  • Redaktionsplanung
  • Automatisierungen
  • Vibecoding

… und wofür nicht

  • Schreiben, Texten, Konzipieren
  • automatisierte Kommunikation
  • Community-Management, z.B. KI-generierte LinkedIn-Kommentare schreiben
  • Kundenprojekte prüfen und bearbeiten (außer ggf. in/mit deren eigenen Lösungen)

Hands on: Redaktionsplanung und Automatisierungen

Redaktionsplanung
Redaktionsplanung
Im sehr kompakten Praxisteil habe ich detailliert gezeigt, wie ich meine eigene Redaktionsplanung in Google Workspace organisiere und aktualisiere – von der Ideensammlung bis zur Veröffentlichung und Weiterverwertung.

Dazu nutze ich vor allem:

  • Google Sheets
  • Google Docs
  • Google Calendar
  • Googlemail

Für die Automatisierungen in den Tabellenfunktionen sowie der Zusammenarbeit der Tools untereinander habe ich den Code mit ChatGPT, Gemini und Claude generiert.

Mein persönliches Fazit in Stichpunkten

Mit KI wandelt sich alles noch viel schneller. Was diese Woche DAS Tool ist, kann schon nächste Woche ganz anders sein.

Meine Contentstrategie hat sich in den vergangenen 20 Jahren technisch extrem verändert; es gibt aber einige Grundzüge, die erstaunlich gleich geblieben sind.

Ich spare viel Zeit mit Automatisierungen, und sie machen mir das Leben leichter; ich kann konsequenter an meiner eigenen Contentstrategie dranbleiben.

Ich kann vieles selbst, von dem ich früher nicht hätte träumen mögen (oder wo ich einfach nicht den Aufwand betreiben wollte), aber:

Man muss zuerst die Prozesse und Abläufe verstehen und entwerfen, dann kann man es in KI umsetzen – nicht umgekehrt.

Automatisierungen und Vibecoding, um zwei Beispiele zu nennen, folgen meiner Logik – nicht umgekehrt. Aber ich muss die Logik von KI-Tools verstehen, um sie richtig einzusetzen.

KI zeigt mir dabei direkt in den Ergebnissen, wie gut durchdacht mein Konzept ist.

Ich muss also KI bedienen können und mich auf dem Laufenden halten, weil sich alles superschnell verändert. Das muss ich aber sowieso, denn:

Man kann heute nicht in Kommunikation & Contentstrategie beraten, ohne KI selbst einzusetzen, und zwar ernsthaft und ständig.

Meine eigenen Medien und meine Contentstrategie sind auch mein Versuchslabor. Aber ich muss die Logik von KI-Tools verstehen, um sie richtig einzusetzen.

Wir können alle voneinander und miteinander lernen, wenn wir unser Wissen freigebig teilen.

Ich mache das alles mit sehr viel Spaß und Spielfreude (meine Arbeit hat richtig nochmal Fahrt in eine neue Richtung aufgenommen).

Was für eine Zeit, um zu leben!

Erkenntnisse aus der Diskussion

Aus der anschließenden spannenden Fragerunde mit Diskussion habe ich vor allem mitgenommen:

  • Viele arbeiten sich gerade erst ein, aber das Interesse an dem Thema ist sehr groß.
  • Viele wollen wissen: Wo kann ich mich weiterbilden, und wer hilft mir dabei?
  • Eine der Kernfragen: Welches Tool eignet sich wofür am besten?
  • KI kann vieles abnehmen und vereinfachen, aber sie nervt auch oft.
  • Manches ist zumindest heute noch schneller selbst gemacht als mit KI generiert.
  • Es gilt immer herauszufinden: Ist das sinnvoll, was die KI da vorschlägt, oder brauche ich das gar nicht?
  • Es bleibt ein Balanceakt zwischen Forscherdrang in Sachen und effizienter Zeitgestaltung bei den zu erledigenden Aufgaben.
  • … und wir haben noch reichlich Stoff für viele weitere Veranstaltungen und Diskussionen.

Alle wichtigen Links aus dem Vortrag

Mein eigener Kommunikationsmix:

Social-Media-Accounts: 

Tools:

KI-Tools:

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Dr. Kerstin Hoffmann