Der Blick in die Kristallkugel: Das kommt erst – mein Blogjahr 2012

Der Blick in die Kristallkugel: Was kommt 2012?

Der Blick in die Kristallkugel: Was kommt im Jahr 2012?

Was soll ich sagen? Alle Voraussagen aus meiner total relevanten und seriösen letztjährigen Jahresvorschau zu den Trends und Megatrends 2011 haben sich bewahrheitet. Das mit den Shitstorms (sogar interviewt worden bin ich zu dem Thema). Das mit den Deppenleerzeichen – das erst recht: Manchmal mache ich mittlerweile sogar selbst welche. Das mit den Social-Media-Managern. Und auch das mit dem erneut ansteigenden Trend zur Jahresvorschau am Jahresende.

Eine einzige Prognose hat sich nicht bewahrheitet: die Politesse meines Vertrauens hat immer noch keine Facebook-Fanpage (aber vielleicht nur, weil sie in diesem Blog zu viel über Shitstorms gelesen hat). Dafür lag ich mit der Voraussage zu mehreren neuen Bahn-Fanpages total richtig, nur bezüglich der Benennung ist noch etwas Finetuning erforderlich.


Wie war Dein Blogjahr 2011? Und wie wird Dein Blogjahr 2012 ausfallen? Hat sich beim Bloggen irgendetwas für Dich geändert? Nimmst Du etwas mit? – Das fragt Robert Basic in seinem Aufruf zur Blogparade Bloggen – Rückblick 2011 und Ausblick 2012. Dies ist der zweite Teil meines Beitrags dazu. Hier ist Teil 1: Der Blick in den Rückspiegel: Das war’s dann – mein Blogjahr 2011.


Deswegen wage ich auch in diesem Jahr wieder den Blick in die Kristallkugel des Kommunikationsberater-Geheimbundes; diesmal allerdings schaue ich vor allem auf das, was Sie 2012 in diesem Blog erwartet. Denn so lautet die Themenstellung der Blogparade, an der ich mich mit diesem Beitrag beteilige.

Ein Buch wird kommen

Aaaalso: Es wird ein Buch kommen. Mein Buch wird kommen. Es wird im Mai sein. Und es wird Ihnen alle Fragen beantworten, die Sie mir schon immer mal stellen wollten. Naja, fast alle. Hoffentlich. Um das vorauszusagen, braucht man allerdings genau genommen keine Kristallkugel. Ich muss dafür nur in den Vertrag mit meinem Verlag schauen. Und wenn ich da so hineinschaue, werde ich – nicht, dass ich das einen Moment lang hätte vergessen können – einmal mehr daran erinnert, wie nahe der Abgabeschluss liegt. Weswegen ich den restlichen Text hier besser kürzer machen und am Buch weiterschreiben sollte …

Hiermit rufe ich aus: Das Jahr der …

Jedoch: Vorher möchte ich Sie noch neugierig machen auf eine Aktion und Blogparade, die ich am 10. Januar hier im PR-Doktor sowie im Newsletter (Abo gleich rechts hier in der Seitenleiste) publizieren werde. Dann rufe ich aus: Das Jahr der … – halt! Ich will noch nichts vorwegnehmen. Alles zu seiner Zeit.

(The End of) Business as usual

„The End of Business as usual“ heißt das neue Buch von Brian Solis, das ich gerade lese. Dass vieles im Wandel ist, ist kein Zweifel. Ich habe das starke Empfinden, dass sich in 2012 auch in der Kommunikation, gerade im Social Web, noch einmal massiv etwas ändern wird. Google+, die neue Facebook-Timeline oder das neue Twitter waren erst der Anfang. Puzzlesteine, aus denen sich das große neue Bild erst noch ergeben muss.

Was die Beitragsfrequenz und sonstige Rahmenbedingungen hier im Blog angeht, wird allerdings eher Business as usual herrschen, sprich: spannende neue Themen, bewährtes Konzept.

Mehr Satelliten auf der PR-Doktor-Umlaufbahn

Um dieses Blog herum gibt es ja bereits einige Satelliten: den Newsroom, das Rezensionsblog, die Praxistipps. Zugleich mit dem Buch wird ein weiterer Satellit entstehen, die Buch-Website, und damit zusätzliche Angebote wie Downloads. Auch an einem Workshop-Konzept schraube ich gerade. Damit wird sich auch der Workaround im Social Web verändern; aber das tut er ja sowieso immerzu und fortwährend. Den einen oder anderen Relaunch der einen oder anderen Seite plane ich auch. Aber da muss, ganz ehrlich, die Zeit zeigen, was wann möglich ist – und das hängt natürlich auch von den Projekten meiner Kunden ab.

Möchten Sie auch etwas dazu sagen? Wie wird Ihr Jahr 2012? Was wünschen Sie sich für dieses Blog?

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Die Autorin: Dr. Kerstin Hoffmann berät Unternehmen in klassischer PR & Social Web.
Kontakt: Tel. 02151 970785; kontakt(at)kerstin-hoffmann.de; www.kerstin-hoffmann.de

  6 comments for “Der Blick in die Kristallkugel: Das kommt erst – mein Blogjahr 2012

  1. 16. Dezember 2011 at 16:39

    Liebe Frau Dr. Hoffmann,

    Brian Solis – das von Ihnen genannte Buch und außerdem „Engage“ – steht noch auf meiner langen, langen to-read-Liste.Danke für die Erinnerung.

    Aktuell beschäftige ich mich mit Richard Branson und seinem neuen Buch „Srew Business as Usual“, in dem es darum geht, dass Business zu einer positiven Kraft für Veränderung werden kann, und zwar global (s. dazu auch mein Blog-Post vom 07.12.).

    Auch wenn beide aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen, halte ich es nicht nur für Zufall, dass beide das Ende von Business as Usual ausrufen. Natürlich hat es solche Rufe auch in der Vergangenheit gegeben. Aber jetzt scheint es mir tiefer zu gehen.

    Und die Social Media sind daran erheblich beteiligt. Branson weist darauf hin, dass die Transparenz, die durch die Social Media geschaffen wurde, noch deutlicher als bisher werden lässt, dass sich die Regeln im Business ändern müssen. Dass die Menschen danach verlangen. Dabei geht es nicht nur um die Kommunikationsregeln, sondern auch um sonstige Regeln.

    Der eigentliche Paradigmenwechsel ist, dass es nicht mehr in erster Linie um finanzielle Ergebnisse geht, sondern um die Menschen. Nicht mehr nur um die Interessen der offiziellen Stakeholder, sondern um alle Menschen.

    Das ist ja schon seit einiger Zeit im Gange, wenn ich nur mal an das Cluetrain Manifesto denke (Märkte sind Gespräche. Märkte bestehen aus Menschen…).

    Doch mittlerweile geht es noch weiter. Bransons Ansatz beispielweise erscheint mir noch radikaler. Nicht nur, wie Business agiert, wird sich ändern. Sondern Business wird zu einer positiven Kraft für Veränderung in der Welt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Ich glaube, wir haben sehr, sehr spannende Zeiten vor uns.

    Und da wir Teil des Business sind, haben wir die Möglichkeit, die neue Entwicklung aktiv mitzugestalten. Nicht nur im engeren Umfeld, sondern darüber hinaus.

    Ihr Blog gehört zu denen, die schon immer – zumindest solange ich Ihr Blog jetzt kenne und lese – darin mitwirken, und zwar an vorderster Front. Mir gefällt besonders, wie Sie die Leser in Ihre Social Media Aktivitäten einbeziehen und wie Sie durch eigenwillige Beiträge (zB neulich zum Urheberrecht) immer wieder Anlass geben, die eigene Position zu überprüfen und den Blickwinkel zu erweitern, auch wenn sich das nicht immer sofort in einem Kommentar äußert.

    Insbesondere davon wünsche ich mir 2012 noch mehr und ebenfalls von den Beiträgen, wo Sie selbst oder Gastautoren in die Tiefe und ins Detail gehen (zB Website, Internetrecht…).

    Danke für alle die wunderbaren Informationen und Anstöße in 2011.

  2. 16. Dezember 2011 at 16:42

    Vielen Dank, liebe Frau Birkner!

  3. 16. Dezember 2011 at 21:40

    Liebe Frau Dr. Hoffmann,

    manchmal ist es ein wunderbares Gefühl, nicht allein zu sein.
    Mit dem Begriff „Deppenleerzeichen“ auf Ihrer Seite haben Sie mein Herz erleichtert und mir ein kleines, verlorenes Stück Selbstsicherheit zurückgegeben.
    ^^

  4. 16. Dezember 2011 at 21:56

    Na, dann …

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