Bange Fragen treiben den Netzwerker im Social Web um: Was bin ich für ein Typ? Kann ich überhaupt crowdsourcen? Und wie schütze ich mich vor dieser Schwarmblödheit, von der neuerdings alle immer reden? Finden Sie es einfach selbst heraus. Hier ist der ultimative Test.
Was sagt Ihnen “C3PO-r2d2-POE”?
A. War das nicht mal so eine Filmfigur in den 80-ern?
B. Oh, super, der Bundestrojaner! Wo kann man sich melden, um an weiteren Funktionen mitzuprogrammieren?
C. Wie? Haben die anderen den Cache schon gefunden? Unfair!
D. Das müssten wir jetzt mal genau analysieren. Am besten bilden wir eine Arbeitsgruppe.
E. Keine Zeit! Muss zu einem Kongress. Lesen Sie in meinem Blog nach oder sonst irgendwo im Netz, schauen Sie in die Google-Plus-Charts (Platz 1, übrigens) oder fragen Sie meine Facebook-Fans.
F. Wir können das hier gar nicht lesen. *krabbel* *wimmel* *formier*
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Bitte vervollständigen Sie den Satz: “Mein Facebook-Account …”
A. … geht keinen was an. Ich hole mir doch keine doofen Kommentare. Das ist überhaupt alles nur Müll und Betrug von Datensammlern.
B. … hat über 500 Freunde.
C. … ist eine gute Gelegenheit, von versehentlich veröffentlichten Partys zu erfahren. Kein Wochenende ohne Flashmob!
D. So pauschal kann ich die Frage nicht beantworten. Dazu bräuchte ich weitere detaillierte Angaben. Welches Paradigma legen Sie Ihrer Frage zugrunde?
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Ein Freund fragt bei Google+ nach einem Zitat aus einem Buch, das nicht online zu finden ist. Zufällig steht genau dieses Buch in Ihrem Regal. Was tun Sie?
A. Ich suche das Zitat heraus, lese mich in dem Buch fest und verbringe den Rest des Abends auf der Couch.
B. Ich suche das Zitat heraus und frage, ob ich sonst noch etwas für ihn tun kann.
C. Ich schreibe einen beleidigenden Spam-Kommentar und setze alle meine Freunde mit +<Name> ein.
D. Ich stelle erstmal die Frage in Frage, weise darauf hin, dass die bibliografischen Angaben nicht stimmen und bitte dann um eine ausführliche Beschreibung des Projektes, für das das Zitat gebraucht wird. Ich mache mir doch nicht für nichts Mühe!
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Sie entdecken im Internet ein Forum mit ideologisch fragwürdigen Inhalten. Wie verhalten Sie sich?
A. Ich sag’s ja! Alles nur Verdummung und Hetze. Dieses Internet ist ganz gefährlich.
B. Ganz schlimm! Da muss man doch helfen. Vielleicht fehlt diesen bedauernswerten Menschen nur Information. Ich suche entsprechende Textstellen heraus und poste sie im Forum.
C. Entdecken? Ich habe das Forum ins Leben gerufen!
D. Da müssten wir jetzt erstmal den Begriff “ideologisch fragwürdig” definieren … Ich muss nachdenken …
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Fühlen Sie sich manchmal durch schreiende Menschen in Ihrer Umgebung bedroht?
A. Menschen? Welche Menschen?
B. Aber nein. Die tun mir leid, und ich versuche, ihnen zu helfen.
C. Bedroht? Wieso? Das machen die doch immer! PAAAARTY!!!!
D. Das ist aus diesem psychologischen Test zitiert, daher urheberrechtlich äußerst fragwürdig, und ich wüsste viel lieber, was die Frage “Kannst du besser Englisch als Lothar Matthäus” dort zu bedeuten hat.
Zur Auswertung
Zählen Sie nun bitte, welchen Buchstaben Sie am häufigsten angekreuzt haben. Haben Sie beispielsweise nur Antworten ausgewählt, vor denen ein ‘A’ steht, sind Sie Typ A – undsoweiter. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, sind Sie ein Mischtyp, und es gelten im Verhältnis der Buchstaben-Verteilung jeweils Anteile der betreffenden Testergebnisse für Sie.
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Typ A: Error 404
Testergebnis: Sie sind aber auch so überhaupt gar kein Social-Web-Typ. Netzwerken ist für Sie ein Fremdwort. Sozial auch. Wie uncool! Besitzen Sie überhaupt einen Computer? Haben Sie Freunde? Haben Sie ein Leben?
Tipp: Lesen Sie ein gutes Buch. Oder gehen Sie mal ein bisschen zum Lachen in den Keller. Das wird Ihnen gut tun. Und lassen Sie uns in Ruhe mit Ihren Unkenrufen!
Typ B: Crowdsourcer
Testergebnis: Sie sind der geborene Netzwerker und Crowdsourcer. Etwas langweilig, wenn ich es mir recht überlege. Aber jedenfalls sehr nützlich für Ihr Netzwerk.
Tipp: Haben Sie bei all’ dem selbstlosen Tun auch mal darüber nachgedacht, ob Sie zurückbekommen, was Sie einzahlen? Nein? Sind Ihre Freunde vielleicht alle solche kleinen Schmarotzer, die immer nur fragen – aber wenn Sie mal was wissen wollen, meldet sich keiner? Ja? Denken Sie lieber nochmal ganz genau drüber nach!
Typ D: Hochbegabt
Testergebnis: Sie sind der Wissenschaftler unter den Web-Aktivisten. Sie wollen alles immer ganz genau wissen, hinterfragen jede Frage nochmals und beleuchten jede einzelne Antwort von allen Seiten. Sie sind eine Freude für Ihre Kollegen und Ihr Netzwerk – sobald Sie Feierabend machen und den Computer ausschalten.
Tipp: Einfach öfter mal die F… äh … Dings halten.
Typ E: Sascha Lobo
Testergebnis: Sie sind Sascha Lobo.
Tipp: Ehe Sie jetzt herumgehen und das allen Ihren Freunden erzählen, checken Sie lieber erst nochmal im Spiegel, ob die Haarfarbe stimmt.
TYP F: Ameisenschwarm
Testergebnis: Auch wenn Sie das hier jetzt gar nicht lesen können: Herzlichen Glückwunsch! Sie sind der einzige Schwarm, der sich an diesem Test beteiligt hat. Sie können als Einzige mit Fug und Recht von sich behaupten, dass Sie über Schwarmintelligenz verfügen.
Tipp: Weitermachen!















Verdammt, Test gemacht – aber bin Typ D.
Wer von uns beiden hat jetzt ein Problem?
(Ich bin übrigens auch Typ D, nur das mit der … äh … Dings halten kriege ich noch nicht so gut hin.)
Absolut genial.
Und was das “… halten” angeht: Der Test hat unser Büro köstlich unterhalten, also bitte nicht!
[...] meine Meinung schreibe, und es ist auch meine Spielwiese für satirische Formen wie den gestrigen Test. Es hat einen ganz anderen Stellenwert und wird ganz anders wahrgenommen als die [...]
[...] Für mich selbst, hier im Blog, hat sich die Entwicklung aus dem Vorjahr fortgesetzt. Die Leserzahlen sind weiter gestiegen. Thematisch habe ich mich noch stärker auf das fokussiert, was meine Ausrichtung im Blog ebenso wie in der Beratung wie in meinen Präsenzen im Social Web ist: Klassische PR in einer digitalen Welt. Und umgekehrt. – Naja, und dass ich nicht lange ernst bleiben kann und gerne mal herumblödele, hat sich natürlich auch in Beiträgen niedergeschlagen. [...]