PR-Doktor-Service: Hier können Sie Ihre Frage stellen

Sehr häufig erreichen mich per E-Mail oder Telefon ganz unterschiedliche Fragen aus allen Bereichen der PR und der (digitalen) Unternehmenskommunikation. Dazu gehören grundsätzliche strategische Überlegungen ebenso wie spezielle Detailfragen zum Thema Social Media. Auch Leser meiner Bücher möchten an der einen oder anderen Stelle noch Genaueres wissen. Die Fragenden sind Unternehmer ebenso wie Kommunikationsfachleute, Privatmenschen oder Studierende, kurz: ein spannender Querschnitt durch alle Bevölkerungsgruppen, die sich in irgendeiner Weise mit ähnlichen Themen befassen wie ich sie hier auch im PR-Doktor und in meiner täglichen Arbeit behandle.

So gerne ich allen Anrufern und Schreibern sofort helfen würde, so wenig ist es doch möglich, in meinem Beratungs- und Vortragsalltag zusätzlich eine große Zahl kostenfreier Beratungen unterzubringen. Andererseits fühle ich mich natürlich geehrt, dass mir die Fragenden ihre Probleme anvertrauen und sich von mir qualifizierte Antworten erhoffen.

Deswegen habe ich hier im PR-Doktor diesen neuen Service eingerichtet. Hier können Sie in einem Kommentar direkt auf der Seite Ihre spezielle Frage stellen – für alle anderen Leser sichtbar und nachlesbar. (Im Unterschied zu den generellen Kommentarregeln hier im Blog dürfen Sie Ihre Frage auch anonym einreichen.) Ich antworte ebenso öffentlich sichtbar, oder ich greife Ihre Frage sogar möglichst zeitnah in einem ausführlichen Blogbeitrag auf und verlinke dann dazu. So erhalten Sie (hoffentlich) eine Antwort, die Sie weiterbringt, und zugleich profitieren andere Leser auch davon.

Stellen Sie doch einfach gleich hier in den Kommentaren Ihre erste Frage.


Dieses Angebot ist für einzelne, eher allgemeine Fragen gedacht. Wenn Sie eine umfangreiche, individuelle Beratung wünschen, finden Sie hier mein Beratungsangebot.»

Für alle Einreichungen gilt der Hinweis zum Kommentieren. Abweichend davon können Sie hier Ihre Frage auch anonym beziehungsweise unter Pseudonym posten. Wenn Sie (nicht sichtbar für andere Leser) Ihre E-Mail-Adresse angeben und die nachfolgenden Kommentare abonnieren, erfahren Sie automatisch, wenn ich Ihre Frage beantwortet habe. (Diese Benachrichtigungen können Sie jederzeit wieder abbestellen.)

Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf die Freischaltung Ihrer Frage, ebensowenig wie auf deren Beantwortung. Es versteht sich wohl von selbst, dass ich nicht auf alle Fragen eine Antwort habe. Ich werde offen sagen, was ich nicht weiß oder wo ich überfragt bin.

Irrtümer sind vorbehalten. Sie sind selbst dafür verantwortlich, wie Sie die jeweiligen Antworten für sich oder für Ihr Unternehmen verwerten. Und noch ein Hinweis: Juristische Fragen kann und darf ich nicht beantworten.


 

  13 comments for “PR-Doktor-Service: Hier können Sie Ihre Frage stellen

  1. Oliver
    6. Oktober 2015 at 21:11

    Liebe Kerstin, was hältst Du von der Verbreitung einer innovativen Produktidee im prototyping status über Bloggernetzwerke oder communities wie trnd. Lohnt sowas ? Gibt es hier eine gute Ansprache oder Feedback und Verbreitung im Netz. Wie ist Deine Meinung ? Vielen Dank und LG Oliver

  2. 6. Oktober 2015 at 22:05

    Lieber Oliver,

    wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, willst du meine Meinung dazu wissen, ob es sinnvoll ist, ein Produkt, das noch im Entwicklungsstadium ist, vorzustellen und dazu Meinungen einzuholen, Bedarf zu ermitteln oder ggf. auch schon Kaufwünsche zu erzeugen.

    Das wird ja nun schon sehr häufig so gemacht, nicht zuletzt auch dann, wenn Firmen ihre Entwicklungen über Crowdfunding finanzieren. Ich halte es für eine sehr gute Idee, Produkte anhand von Nutzerbedürfnissen zu erproben und sich die Meinungen anderer einzuholen, und ich frage mich, warum nicht schon viel mehr Firmen so vorgehen.

    Was man dazu aber verstehen muss, ist: Menschen tun nur etwas, wenn sie einen Nutzen davon haben, nicht weil man selbst etwas von ihnen will. Das bedeutet, man muss sich einige Gedanken dazu machen, wie man eine Community aufbaut bzw. einen Einstieg in vorhandene Communitys bekommt.

    Wenn man sozusagen „kalt“ startet und sein Produkt irgendwo präsentiert, kann man Glück haben. Das hängt auch sehr vom Produkt ab, wie attraktiv es selbst ist und davon, wer es zuerst sieht und weiterverbreitet.

    Will man sich nicht auf sein Glück verlassen oder auf einen mehr oder weniger zufälligen Treffer hoffen, braucht man eine Kommunikations- und Contentstrategie, und idealerweise fängt man nicht erst an, sich mit anderen zu vernetzen, wenn man selbst etwas von ihnen will, sondern hat vorher bereits in das eigene Netzwerk investiert.

    In jedem Fall ist es sehr viel Arbeit und braucht Durchhaltevermögen. Wenn das gegeben ist, lautet meine kurze Antwort auf deine Frage: Ja. 😉

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Kerstin

  3. Jutta Biehl-Herzfeld
    12. Oktober 2015 at 16:03

    Guten Tag Frau Hoffmann,
    da ich seit einiger Zeit mit großem Gewinn bei Ihnen mitlese, hier meine Frage: Ist Content-Strategie auch im Non-Profit denkbar, mit Zielen wie Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit, Expertenstatus aufbauen? Kennen Sie gute Beispiele?
    Danke, freundliche Grüße

    Jutta Biehl-Herzfeld (Theologin, System. Coach)

  4. 12. Oktober 2015 at 16:10

    Liebe Frau Biehl-Herzfeld,

    danke für Ihre Frage. Zum ersten Teil: Ja, absolut. Auch NGOs haben heute gar keine andere Wahl mehr, wenn sie eine Stimme haben und wahrgenommen werden wollen, als eine eigene Contentstrategie zu erarbeiten. Das Ressourcenproblem ist dabei nicht banal. Aber lösbar.

    Zum zweiten Teil Ihrer Frage: Das beste Beispiel aus der jüngsten Zeit, wie es gelingen kann, für eine gute Sache viel Aufmerksamkeit zu erzielen und viele Meinungsbildner mit ins Boot zu holen, ist die Aktion „Blogger für Flüchtlingen“ (#bloggerfuerfluechtlinge)

    Herzliche Grüße
    Kerstin Hoffmann

  5. Gerrit
    2. November 2015 at 14:13

    Hallo Frau Hoffmann,

    die Stiftung Warentest hatte an einem unserer Produkte etwas auszusetzen und wir haben uns schon Anfang des Jahres ziemlich gezofft. Jetzt wollen die in ihrem Jahrbuch alles erneut aufwärmen, ws uns natürlich erneut schaden würde. Hier wird jetzt überlegt, vorab eine Anzeigenkampagne zu starten. Für ein mittelständisches, regional tätiges Unternehmen ist das ganz schön teuer. Wie denken Sie aber generell darüber?

    Eine kurze Antwort reicht mir, wenn nötig kontaktiere ich sie gerne auch ausführlich. Dank im Voraus!

  6. 2. November 2015 at 14:26

    Hallo Gerrit,

    so gerne ich mir hier für Fragen auch mehr Zeit nehme: In Sachen Krisen-PR wäre es unseriös und gefährlich, ohne genaue Kenntnis der Details konkreten Rat zu erteilen. So etwas kann nur Teil einer regelrechten Beratung sein. Ich habe ja gar keine Informationen zu Ihrem Fall.

    Aber einen Tipp habe ich: Ehe Sie weiter über die Anzeigenkampagne nachdenken, googlen Sie mal nach „Streisand-Effekt“.

    Viele Grüße
    Kerstin Hoffmann

  7. 11. November 2015 at 14:25

    Kleiner Hinweis zwischendurch: Dieses Angebot ist nicht dazu gedacht, Links zu eigenen (kommerziellen) Websites zu posten, auch nicht mit der Frage, was ich dazu meine. Solche Fragen schalte ich nicht frei.

  8. Marc
    15. Dezember 2015 at 15:16

    Hallo Frau Hoffmann,

    ich habe da mal eine ganz spezielle Frage bzgl. der Veröffentlichung von Daten.
    Wir betreiben eine Wissensplattform und verlinken sehr viel. Das ist ja wie ich oben schon entnehmen konnte alles in Ordnung.
    Meine Frage wäre jetzt: Dürfen wir BMF Schreiben (pdf) einfach so auf unserer Homepage veröffentlichen? Oder dürfen wir nur zu dem PDF verlinken?

  9. 15. Dezember 2015 at 16:00

    Sorry, aber zu Rechtsfragen kann und darf ich nicht beraten.

  10. Olaf
    18. Februar 2016 at 14:09

    Hallo Frau Hoffmann,

    gibt es konkrete Gründe, die gegen eine Personenmarketing-Strategie im Unternehmen sprechen? Wie grenze ich den Aufbau eines Mitarbeiters zum „Branchen“-Experten von (branchenbezogenem) Thought Leadership ab?

  11. 18. Februar 2016 at 15:31

    Hallo Olaf,

    da kann man sich natürlich in Einzelfällen eine Menge mögliche Gründe vorstellen. Aber das muss man dann auch im jeweiligen Einzelfall betrachten; dazu kann ich keine allgemeinen Aussagen treffen.

    Generell lässt sich sagen: Eine solche Strategie ist immer nur dann sinnvoll, wenn wirklich die Bereitschaft vorhanden ist, das strategisch zu planen und konsequent durchzuziehen. Es muss von der Geschäftsleitung getragen und unterstützt werden.

    Auch muss klar sein: Nicht jede/r Mitarbeiter/in eignet sich als Markengesicht nach außen. Da muss man je nach Branche und Firma genau hinsehen, ob, wie und in welchem Umfang man wen aufbaut.

    Zudem gibt es auch heute noch selbst größere Firmen oder öffentliche Arbeitgeber, deren Regeln Vieles nicht zulassen, das für den Aufbau von Markenbotschaftern erforderlich wäre – beispielsweise persönliche Accounts in sozialen Netzwerken, in denen der Mitarbeiter oder die Führungskraft als solche erkennbar ist.

    Da müsste dann im Unternehmen erst einiges geschehen, ehe man in Sachen Kommunikation ansetzen kann. Die Kommunikation reißt nicht heraus, was ansonsten nicht stimmt oder nicht zeitgemäß ist. Wenn die Strukturen nicht da sind, wenn es nicht der Unternehmenskultur entspricht, dann braucht man gar nicht erst zu versuchen, nach außen etwas aufzubauen, das anderes verheißt.

    Den zweiten Teil der Frage habe ich leider nicht verstanden. Könnten Sie bitte nochmal ausführen, was Sie damit meinen?

  12. Kai
    5. April 2016 at 18:07

    Sehr geehrte Frau Hoffmann,

    ich habe eine Frage bezüglich öffentlichen Zitaten aus Facebook:
    Ist es erlaubt, ein öffentlich geschriebenes Zitat (z.B. auf „ARD“) in ein Buch zu zitieren um dieses dann anschließend zu humorvoll kommentieren? Ich würde am ehesten den Autor mit Max M. angeben – ist das so in Ordnung oder darf ich es so gar nicht bzw. muss die komplette Quelle jeweils angeben (würden sehr viele werden…).

    Vielen Dank und viele Grüße

  13. 5. April 2016 at 18:18

    Lieber Kai,
    ich kann und darf leider nicht in rechtlichen Fragen beraten. Hier geht es nur um Kommunikationsthemen. Bitte wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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