29 comments for “Soziale Netzwerke: Welche lohnen sich wirklich?

  1. 24. April 2013 at 09:58

    Meine Erfahrungen mit den verschiedenen Netzwerken:
    XING nutze ich nur zum Recherchieren, Diskussionen in den Foren sind meistens wenig ergiebig. Benachrichtigungen habe ich abgestellt wegen zuviel Spam.

    Google+ ist interessant aber oft wenig Interaktion, auch bei spannenden Themen (außer wenn Apple oder Samsung ein neues Produkt bringt).

    Twitter finde ich gut, unterhaltsam. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ist Vor- und Nachteil zugleich.

    Mit Facebook bin ich am meisten zufrieden. Ich versuche dort, in meinem privaten Account und auf der Fanpage immer wieder psychologische Themen zu posten. Das klappt dann oft mit der Interaktion. (Die meisten Kommentare und Likes bekam ich jedoch auf ein Badefoto aus Mallorca. 😉

    Auf jeden Fall am meisten Resonanz also bei Facebook als bei all den vorgenannten Netzwerken. Deswegen mache ich dort viel – trotz der nervigen Einladungen zu Gruppen und Spielen.

  2. 24. April 2013 at 09:59

    Liebe Fr. Dr. Hoffmann,

    Ich bin entsetzt darueber, wie Sie mir einige Fakten etwas verdrehen: Ein Besuch auf meiner Website haette schon Einiges an Aufschluss gebracht.

    Weder bin ich ’stolz‘ darauf noch ist es ein allgemeingueltiger Ratschlag: Indes ist es meine persoenliche Meinung, die ich auch beruflich nutze. Facebook besteht aus der Konklusion unterschiedlicher Netzwerke und ich entwirre den Content und setze ihn dort ein, wo er gemaess der Nutzung hinpasst – auch diese Ueberlegung ist Teil einer Social Media Strategie: Sich zu ueberlegen, ob ich Fotos und Videos (auch) auf Facebook praesentiere oder nur auf medienspezifische Netzwerke setze.

    Ihre Darstellung geht auch gaenzlich an den Tatsachen vorbei, da Sie an einigen Stellen verkuerzen und sich mir deutlich zeigt, dass Sie sich in keinem Fall mit mir, meiner Homepage oder dem zugehoerigen Blog beschaeftigt haben koennen. Auch das ist natuerlich eine Frage des Vorgehens im Social Web: Informationen sammeln, auswerten und dann beurteilen.

    Ein Punkt an dem ich mich persoenlich sehr stoere ist auch die Frage, ob ich Facebook als zu kommerziell betrachte. Tatsaechlich schreibe ich lediglich, dass es mich stoert, wenn meine persoenlichen Kontakte von sozialen Netzwerken zur Finanzierung monetarisiert werden. Ob das nun sozialromatisch ist oder nicht, kann man diskutieren: Meiner Meinung nach geht dies am Grundgedanken von Social Media vorbei.

    Ob Sie das nun glauben oder nicht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle, da sich auch die aktuelle wissenschaftliche Forschung mit der Antwort auf diese Frage auseinander setzt. Aktuell dazu zB Best Friends Facebook.

    Gern diskutiere ich dazu mit Ihnen zu meinem Grundansatz, wie man Social Media Marketing mit ohne Facebook. Tatsaechlich faellt es mir aber sehr schwer, Ihnen wirklich inhaltlich zu antworten, weil Sie einfach an vielen Ecken verkuerzen.

    Beste Gruesse

    K. Heder

    PS: Meinen XING Premiumaccount nutze ich sehr intensiv.

  3. 24. April 2013 at 10:16

    Liebe Frau Heder,

    danke für Ihre ausführliche Antwort. Wie ich schon schreibe: Ich kann Ihren Entschluss verstehen, auch wenn ich Ihre Meinung nicht teile. Deswegen ist Ihr Beitrag ist für mich ein guter Anlass gewesen, das Thema aufzugreifen. Dass das verkürzend geschehen muss, ist ja klar, wenn es nur der Aufhänger ist. Ich kann und will ja nicht Ihren Beitrag mochmal in ganzer Länge und in allen Argumenten wiedergeben.

    Ich denke, das können die Leser einordnen, und sie werden Ihren Beitrag ja auch lesen, wenn sie mehr dazu wissen wollen.

    Dass Sie offensichtlich persönlich so verärgert sind, tut mir leid und war nicht meine Absicht. Es geht ja um eine sachliche Betrachtung und nicht um einen persönlichen Angriff, der mir ganz fern liegt. Eine intensive, gerne auch kontroverse sachliche Diskussion über das Thema finde ich aber wünschenswert und sehr sinnvoll.

    Viele Grüße
    Kerstin Hoffmann

  4. 24. April 2013 at 10:33

    Die berufliche Entscheidung, an technisch-dynamischer Entwicklung teilzuhaben (wie sie gerade Internet und Soziale Kommunikationsumwelten in schneller zeitlicher Folge bestimmt) ist keine „des Geschmacks“. Völlig richtig aus meiner Sicht. Auch das „persönliche Erleben“ ist – schon mit Abstrichen – nicht das Kriterium, eine professionelle Entscheidung für oder wider unternehmerischen Engagements zu fällen. Ich zitiere gerne aus meinem letztzurückliegenden Beratungsmandat den Geschäftsführer: „Ich habe mir jetzt mal so einen Account angelegt. Ich bin ja eigentlich nicht dafür gemacht. Aber ich muss es mir mal ansehen, die Kollegen sagen schon, dass es wichtig ist – und vor allem die Kunden fragen, wo wir da sind.“ – Der Geschäftsführer muss das natürlich nicht grundsätzlich. Aber zumindest die direkt Verantwortlichen müssen natürlich über das Geschehen national und international informiert sein. Und sogar Branchentreffen sollten dazugehören ab und an – auch egal, ob man sich für einen Nerd hält oder nicht 😉

  5. 24. April 2013 at 10:54

    Liebe Fr. Dr. Hoffmann,

    Ich nehme mir heute Mittag die Zeit Ihnen ausfuehrlich zu antworten.

    BG

  6. 24. April 2013 at 13:21

    Nur eine herausgegriffene Anmerkung, auf nichts persönlich, nur auf ein Argumentationsphänomen bezogen: „Wenn private Kontakte zur Monetarisierung genutzt“ werden – Das kann zum einen ja ein weites Feld sein. Aber bei Facebook (und anderen Anbietern) scheint es mir eher so zu sein (bisschen schräger Vergleich, aber naja), als ob ich Freunde bitte, mit mir in eine bestimmte Bar zu kommen („da ist es ganz gut“) und die dann ihren Drink dort kaufen. Durch ihr Angesagtsein macht die Bar „einen Zentralpunkt meiner öffentlich-persönlichen Kontaktumgebung“ aus, ich lade darum Freunde dorthin ein (nebenbei: wie auf Facebook würde ich mich in einer Bar nicht nackt zeigen, auch wenn (oder weil ;)) scheinbar nur meine engsten Freunde mit mir dort sind). Damit trage ich naturgemäß dazu bei, dass meine Freunde den Umsatz der Bar erhöhen. Wir haben allerdings alle was davon – einen schönen Abend die einen, bisschen mehr Geld die anderen, die dafür aber auch was gemacht haben. – Das „Monetarisierungsargument“ per se scheint mir daher irgendwie gegenstandslos zu sein, will man nicht das ganze Leben als bloßen „Zweck der Monetarisierung“ verstehen.

  7. 24. April 2013 at 13:32

    Liebe Fr. Dr. Hoffmann,

    wie versprochen habe ich mir nun die Zeit genommen, Ihnen bzw. auf Ihren Beitrag ausführlich zu antworten und ich hoffe, dass die Kommentarfunktion Ihres Blogs dies zulässt:

    1) Reziprozität bei Facebook

    Wenn ich der sozialpsychologischen Forschung folge und die Frage nach dem Dank für die Teilnahme an Facebook stelle, werden sicherlich viele Menschen mit LIKES antworten. Die Forschung formuliert dazu jedoch die Frage, was eigentlich dieses Like sei – es ist ja omnipräsent als Meinungsäußerung, wenn gleich die Klassifizierung dieser lange nicht gegeben ist.

    Insofern ist ein LIKE die indifferenteste Meinungsäußerung im Social Web, weil es absolut nichts sagend ist. Man könnte natürlich sagen, dass es davon zeugt, ob ein Thema interessiert. Da jedoch die Form als solches nicht genauer normiert ist, können Sie nicht einmal diese banale Grundaussage treffen.

    Nun jedoch etwas genauer zu Ihren Ausführungen und Ihrer Stellungnahme:

    1) Was mir grundsätzlich missfällt ist, dass ich ohne Hinweis meiner Kontakt von Ihrem Beitrag keine Kenntnis bekommen hätte, da Sie soweit ich erkennen kann nicht den vorgegebenen Pingbacklink, der direkt unter dem Beitrag bei Berufebilder verlinkt ist, nutzen.

    Sollte dies anders sein, bitte ich meine formale Kritik zu entschuldigen.

    2) Natürlich können Sie eine andere Meinung haben und diese in Ihrem Blog auch preisgeben. Wenn Sie jedoch wichtige Kernaussagen verkürzen und diese mit Bewertungen wie „stolz“ versehen, verlässt dies für mich die geforderte Ebene der Sachlichkeit.

    Ihrer Bitte jedoch folgend möchte ich gern auf die von Ihnen vorgebrachten Argumente eingehen und so zu einer sachlichen Diskussion der Nützlichkeit von Facebook eingehen:

    Tatsächlich empfinde ich es nicht als meine Aufgabe Unternehmen in die Nutzung von Facebook einzuführen. Anstelle dessen sehe ich die Aufgabe des Social Media Managers eher darin begründet, Unternehmen dazu zu verhelfen, die Zielgruppe zu sach- und fachgerecht zu erreichen, um sie in Teilen in einen Wertschöpfungsprozess einzubeziehen.

    Aus meiner Sicht kann dies nur auf Basis eines qualitativen Feedbacks funktionieren. Natürlich bietet Facebook auch eine Kommentarfunktion, aber in erster Linie – und das war einer der Hauptpunkte meines Beitrags – ist die Vertechnisierung des Netzwerks eine Hürde, die Nutzer erst einmal nehmen müssen.

    Konkret auf die Perspektive des Social Media Managers bezogen bedeutet dies nicht mehr – aber eben auch keinen Deut weniger – als dass ich darüber nachdenken muss, wie ich meine Follower zu MEHR als einem Like bewege, was aber in einem gut gefüllten Stream neben den aktuellen Meldungen des Tages, persönlichen Nachrichten usw. nicht so einfach ist. Kurzum: Ich muss Emotionen erwecken, um eine Teilnahme herauszukitzeln.

    Das ist nicht die Basis wie ich mit Menschen kommuniziere – und ich bin mir sicher, dass auch Sie nicht pöbelnd oder freudestrahlend durch die öffentlichen Verkehrsmittel wandeln und Menschen so lange ansprechen bis diese wie gewünscht reagieren.

    Kommunikation – um im einfachsten Sender -Empfänger – Modell zu bleiben – sollte ja stets auf derselben Ebene statt finden, d.h. Menschen mir so wohl wollend gegenüber stehen, dass sie teilnehmen möchten – und das ist auf anderen Plattformen durch die Trennung von Inhalten, durch die Gestaltung und nicht zuletzt auch durch das Ausbleiben von Werbung einfacher.

    Die Monetarisierung – das war mir von vornherein klar – wird nicht von allen Nutzern gleich empfunden: Ich persönlich finde aber schon die Idee gegen ein Entgelt mit meinen Freunden, die ohne mich nicht da wären und lediglich durch den Umstand, dass sie meine Freunde sind und in ein best. Raster passen, durch Werbeunternehmen in direkten Kontakt getreten werden kann, zeugt von einer Grundhaltung, die mir missfällt.

    Meine Freunde sind meine Freunde und wenn ich vor lauter Werbung nicht mehr mitbekomme, was dort vor sich geht ohne auf deren Seiten zu klicken (Schon einmal versucht am Abend ca. 200 Profile anzuklicken?), dann ist der Urzweck des Netzwerks einfach nicht mehr gegeben.

    Um es mit der neusten wirtschaftswissenschaftlichen Forschung zum Thema Markenpräsenz auf Facebook zu sagen: Facebook ist privat – und das müssen gerade wir als Social Media Manager endlich mal akzeptieren. (vgl. hierzu: >>BFF<<: Best Facebook Forever= The impact of social media attachment on the attitude towards brand presence on Facebook von Agnes Helme – Guizon, Cindy Caldara und Karine Raies)

    Insofern ist jedweder Gedanke der Monetarisierung eben nicht mit Social Media verknüpft, sondern es ist unsere gemeinsame Aufgabe Unternehmen dazu anzuleiten mithilfe von unterschiedlichen (!) Kanälen sach- und fachgerecht so umzugehen, dass die Marke in Teil des Netzwerks wird und nicht das Netzwerk zu einem Teil der Marke vergeiselt wird.

    Ich mache an dieser Stelle mal einen Break und setze sofort weiter fort.

  8. 24. April 2013 at 13:45

    Sie führen weiterhin aus, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass man zum Thema Facebook ohne tatsächliche Nutzung beraten könne. Sie ballen dies zum Stichwort Überblickswissen zusammen: Wie mein bisheriges Statement zeigt, handelt es sich keineswegs um Überblickswissen, sondern die gut durchdachte Formulierung eines eigenen Standpunkts anhand von objekten und subjektiven Argumenten.

    Ich verstehe Ihre Angst davor, dass nun mehr zig Menschen, die zB Diaspora nicht nutzen, denken, dass sie dort beraten könnten. In meinem Fall haben Sie damit leider die Falsche getroffen. Tatsächlich bin ich seit meinem Ausscheiden besser informiert als zuvor und gehe meine Maßnahmen für Kunden in diesem Segment unter neuen – und für Sie sicherlich unglaubwürdig, aber wahr – erfolgreicheren Perspektiven an.

    Der Punkt ist, dass gezielte Auseinandersetzung häufig ein Mehr bewirkt als es die aktive Nutzung – und damit auch gleichwohl die Akzeptanz der Gegebenheiten – überhaupt könnte.

    Ihre Skepsis dies zu einem allgemeinen Anspruch zu machen, teile ich indes schon: Mit größter Sorge schaue ich auf die Aktivitäten vieler Kollegen und bekomme annähernd täglich Reizhusten, wenn ich deren Blogbeiträge oder Stellungnahmen in Diskussionen lese.

    Dieses Qualitätsproblem ist jedoch seltener an die Nutzung sozialer Netzwerke gebunden und häufiger an mangelnde Bildung im Bereich. Eine ähnliche Branche von der aus ich dies beurteilen kann ist die Versicherungsbranche: Viele Menschen drängen mit geringem Wissen in den Markt und wollen ihn revolutionieren. Das funktioniert natürlich nicht.

    Weiterhin werfen Sie die Frage nach der Diskussion ohne fehlende Präsenz auf. Zurückgefragt: Kann ein Unternehmen überhaupt wissen, was auf allen Plattformen wirklich gesprochen wird und geben wir uns damit nciht einer Wunschvorstellung hin, deren Erfüllung nicht bei uns liegt?

    Meiner Meinung nach sollten sich Unternehmen Content- und Ziel(gruppen) bezogen dort aufhalten, wo es sich für sie lohnt. Wer keine Videos macht, braucht kein Youtube und wer eben auf einer Mischplattform wie Facebook sich nicht gern aufhält, weil unterschiedliche Aspekte zusammenkommen, hat gute Gründe dort nicht zu sein.

    Das Gute am Phänomen Facebook – und damit sind wir im Kern meiner Kritik – ist die emotionale Aufladung vieler Teilnehmer. Facebook ist doch inzwischen die Sammelbezeichnung von Social Media: Man studiert zB an der HS Anhalt lt. den Medien Facebook und nicht Social Media usw.

    Tatsächlich geht es doch längst nicht mehr darum überall mitzumachen, sondern gezielt dort Ressourcen zu verwenden, wo der qualitative Output am Höchsten ist – und wer zB in der Produktentwicklung aktiv werden möchte, sollte es nicht versäumen mithilfe von Google + (der Diskussionsplattform) einen Austausch zu best. Aspekten zu betreiben.

    Mein Credo heisst deshalb auch nicht Facebook – nein Danke, sondern Erfolgreich werden ohne Facebook. Damit meine ich quasi die Substitution der Funktionen mithilfe anderer Kanäle, was für viele Unternehmen häufig ergiebiger und einfacher in der Handhabung ist.

    Wer auf Facebook schwört – und damit möchte ich auf den Kommentar von Hrn. Lingnau eingehen – kennt häufig gar keine Alternativen, weil alle über Facebook reden, es aber nicht unbedingt meinen. Konkreter: Wenn ich zum Kunden gehe, spreche ich nicht über Lösungen (Facebook), sondern versuche sein Problem zu verstehen – und das ist selten Facebook und häufig die fehlende Reaktion auf gebotene Inhalte.

    Der Grund liegt da aber nicht unbedingt in der Plattform begründet, sondern nicht selten in der inhaltlichen Ausgestaltung etc.

    Jetzt freue ich mich aber auf Ihre Antwort.

    BG

    Katharina Heder

  9. 24. April 2013 at 14:03

    Liebe Frau Heder,

    meine Antwort ist kurz. Ich stimme nicht zu, dass Facebook nur privat ist. Ich finde, man kann nicht in Social Media beraten, ohne in puncto Facebook auf dem aktuellen Stand zu sein, dabei bleibe ich. Ich habe da gar kein Credo, keine persönlichen Befindlichkeiten, ich schwöre auch nicht auf Facebook (viele meiner Kunden nutzen es nicht, andere wohl), sondern ich richte mich danach, was ich denke, das ich wissen muss. Für mich gehört Facebook dazu. Alles andere habe ich schon geschrieben.

    Ansonsten verstehe ich Ihren gereizten Ton nicht. Er überrascht mich sogar total. Sowas habe ich in dieser Form von Fachkollegen und anderen Bloggern noch nie erlebt. Es tut mir trotzdem leid für Sie, dass es Sie so ärgert. Dass jemand es nicht aushält, dass ihr doch sehr polarer Standpunkt hinterfragt wird, dass dieser Meinung andere Standpunkte entgegengesetzt werden oder dass eine Fachkollegin einfach eine andere Auffassung hat, das verstehe ich einfach nicht. Das war doch kein Angriff, schon gar kein persönlicher, sondern ein Diskussionsbeitrag in der Sache. Aus solchen blogübergreifenden Diskussionen können sich sehr fruchtbare neue Erkenntnisse ergeben. Anstatt sich angegriffen zu fühlen, hätten Sie sich auch über die Aufmerksamkeit für Ihren Beitrag freuen können, vielleicht den Anlass zu einem erneuten eigenen Beitrag nutzen können – denn vielleicht gibt es auch andere, die Ihnen zustimmen. Naja, siehe oben …

    Viele Grüße
    Kerstin Hoffmann

  10. 24. April 2013 at 14:13

    Liebe Fr. Dr. Hoffmann,

    Zunaechst einmal tut es mir Leid, wenn ein Unterton bei Ihnen ankam, den ich nicht beabsichtigt habe. So habe ich bewusst nur zwei formale Anmerkungen gesetzt.

    Es ist und war mir indes einfach ein Anliegen ueber meine Position ausfuehrlich Rechnung abzulegen. Das hat gar nicht mal was mit privaten Ansichten zu tun: Es hat einfach etwas mit einem anderen Kenntnisstand zu tun.

    Wenn Sie den zitierten Artikel lesen, werden Sie feststellen, dass Facebook durchaus privat ist. Es waere aber vermessen die Quintessenz als Tatsache wiederzugeben, da eine umfassende Diskussion inkl. Qualitativer Marktforschung zugrunde liegt.

    Insofern bitte ich Sie noch einmal um Entschuldigung, wenn Sie sich von meiner umfassenden Antwort angegriffen fuehlen. Das war und ist nicht meine Absicht – die umfassende Erklaerung meiner Perspektive indes schon.

    BG

    Katharina Heder

  11. 24. April 2013 at 14:18

    Na, dann haben wir das ja auch erklärt. Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung. Und der Preis für die längsten je hier geposteten Kommentare gebührt Ihnen allemal. 😉

  12. 24. April 2013 at 14:26

    Danke fuer den Schmunzler am Nachmittag: Das war sicher nicht meine Absicht, aber ich tue mich so schwer im Verkuerzen.

    BG

  13. 24. April 2013 at 15:13

    Übungssache.

  14. Musenrössle
    24. April 2013 at 16:45

    @“ich tue mich schwer im Verkürzen“ & „Übungssache“:

    Twittern hilft.
    Sich auf 140 Zeichen beschränken müssen diszipliniert ungemein. 😉

  15. 24. April 2013 at 17:51

    „Bitte entschuldigen Sie den langen Brief, ich hatte keine Zeit, einen kurzen zu schreiben.“ — Blaise Pascal, 1623-1662

  16. 24. April 2013 at 19:48

    *Ironie an*
    Das ganze Internet finde ich überbewertet. Ich finde man könnte als Social Media Manager am besten managen, wenn nur die ganzen Social Media nicht wären! Dieses Facebook wird sowieso in ein paar Jahren Geschichte sein!
    *Ironie aus*
    Im Ernst: Ich kann die Facebook-Müdigkeit verstehen. Langsam wird es auch fad. Vielleicht gibt es bald ein neues Gadget für die Early Adopters?

  17. 24. April 2013 at 19:51

    Ach so: Und den ganzen Ärger kann ich gar nicht verstehen. Ich fand den Berufebilder-Beitrag unterhaltsam, wenngleich ich auch nie aus Facebook austreten würde. Den heutigen Beitrag fand ich aber genauso interessant.

    Am spannensten war aber die dazugehörige Diskussion. Fruchtbar, obwohl gereizt.

    Übrigens waren es die längesten Kommentare, die ein Lars Hahn je zu Ende gelesen hat. 😉

  18. 25. April 2013 at 08:23

    Weil es gerade so wunderschön passt:

    So berechnet man mathematisch den Wert eines Likes: http://www.business2community.com/facebook/calculating-the-value-of-a-facebook-like-0474832

  19. 26. April 2013 at 13:47

    Danke. Habe sehr gelacht. @Kerstin – ´n Kaffee auf der rep?

  20. 26. April 2013 at 13:50

    Ich bin auf Kaffee-Entzug. Geht auch schwarzer Tee? (Was natürlich jetzt spontan die Frage aufwerfen könnte, ob man ausgerechnet in der PR-Branche überhaupt qualifizierte Arbeit leisten kann, wenn man keinen Kaffee trinkt. Aber das wollen wir jetzt lieber nicht vertiefen. Sonst kopiert hier noch ein Kaffeeröster oder jemand ähnliches weitere 100.000 Zeichen in die Kommentare.)

  21. 26. April 2013 at 13:57

    Klar. Oder´n Feierabend-Bier. Irgendwas werden wir finden. Bin die ganze Zeit da, der Moment wird sich dann sicher finden 🙂

  22. Katharina
    29. April 2013 at 23:25

    Ich habe den Artikel auf Berufebilder gelesen und fand ihn sehr unterhaltsam. Verstehe die Aufregung auch nicht ganz. Jeder sollte im Netz frei agieren und seine Meinung kundtun dürfen.

    Wenn man ehrlich ist, geht es nicht jedem manchmal so? Ich denke, viele sind von FB genervt, bleiben aber dort, weil jeder dort ist, mich eingeschlossen.
    Ich persönliche nutze FB nur privat und sehe es auch als solches an, aber die Nutzung dieses Netzwerks sollte jedem selbst überlassen werden. Sicherlich ist diese für Unternehmen interessant, weil der Konsument oder mögliche Kunde sich dort bewegt, aber ich muss nicht überall fremde Inhalte / Werbung vorgekaut bekommen. Ich mag es auch mal eine Platform zu betreten, auf der es um die Inhalte selbst geht, nicht nur um Werbung.
    Des Weiteren finde ich, dass viele versuchen zwanghaft bei FB zu sein, weil man es so machen muss, schliesslich ist ja jeder dort.
    Diese Meinung kann ich nicht ganz teilen. Jeder sollte das Tool wählen, welches am Besten zu ihm passt und ich gebe Ihnen beiden Recht: finde was zu dir passt, wo deine Zielgruppe ist und mache das Beste daraus.
    Nur weil es ein Trend ist, muss man ihm nicht folgen.

    Meine Meinung nur mal so am Rande 🙂 Aus Sicht eines Users und nicht Social Media Beraters, möglicherweise wäre ich auch kein guter geworden 🙂 mit dieser neutralen Meinung.
    Schönen Abend zusammen!

  23. 6. Mai 2013 at 11:31

    Vielen Dank für den Beitrag.
    Es hängt vom Ziel und und von der Zielgruppe ab, welches Netzwerk und ob Social Media für ein Unternehmen sinnvoll ist. Sich aus welchem „Prinzip“ auch immer zu verweigern hat etwas von puberbertärem Aufbegehren und beweist Unprofessionalität.

  24. 6. Mai 2013 at 12:39

    Liebe Fr. Nickel,

    ich könnte genauso gut fragen, warum Sie Twitter dann konsequent nicht benutzen und auch in Ihre Webinare nicht namentlich einbinden. (Inhaltlich kann ich dies leider nicht beurteilen.)

    Man könnte es auch so sehen: Ein so breites Berufsfeld mit unterschiedlichen Anforderungen braucht Experten – und ich möchte mich nicht auf Facebook spezialisieren. Die Gründe dafür können für Sie unprofessionell sein, ich finde es aber einfach professioneller sich zu beschneiden auf die Themen in denen man stark ist, als der Allrounder zu sein.

    Es mag Menschen geben, die gern in zig Töpfen rühren: Ich habe zu Hause nur 4 Herdplatten und denke, dass man damit genauso gut kochen kann wie mit 6, 8 oder noch mehr Herdplatten. Wichtiger erscheint indes eher – um beim gewählten Beispiel zu bleiben – der Geschmack anstelle angebrannten Essens.

    Ihrer Aussage, dass es von Ziel und Zielgruppe abhänge, stimme ich grundsätzlich zu. Dies vermag aber auch die Entscheidung gegen Facebook zu sein – und das kann man verweigern, entschieden oder noch anders nennen. In jedem Fall wird diese Entscheidung gute Gründe haben, die man verstehen kann, aber nicht unbedingt muss. . .

    In diesem Sinne: Macht, was ihr wollt 🙂

  25. Katharina
    6. Mai 2013 at 22:06

    Ich finde es hat viel mehr was mit Profesionalität zu tun, wenn man dem Kunden gegenüber fair und ehrlich ist und ihm die Pro und Kontras mitteilt. Entscheidet sich der Kunde trotzdem dafür, auch wenn man selbst nicht davon überzeugt ist, zeigt es erneut eine gewisse Profesionalität, weil man sich nicht stur stellt, sondern aktiv unterstützt. Mir sind Berater lieber, die ehrlich ihre Meinung kundtun, als solche die einfach überall dabei sollen wollen, um jeden Preis und die Dinge schön reden und am Ende den Misserfolg nicht wahrhaben wollen.
    Was bringt es jemandem, der am Wasser wohnt ein Auto zu verkaufen, da wäre ein Bootverkäufer eher angesagt.
    Daher ist die Aussage schon richtig : Zielgruppen finden und daraufhin das Netzwerk wählen.

  26. 26. Juni 2013 at 12:06

    Vielen Dank für die schöne Übersicht. Das hilft Leuten für die das Internet Neuland ist (Frau Merkel usw.) sehr, sich schnell zurecht zu finden.

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