Achtung, Trittbrettfahrer! – Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden

Sind Sie vielleicht ein Linkspammer, ohne dass es Ihnen klar ist? Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering. Denn einer der häufigsten (aber leider so nicht ganz korrekten) Lehrsätze, die jemand hört, der ein Angebot im Web eröffnet oder ein Blog bekannt machen will, lautet: „Du musst in anderen Blogs kommentieren, möglichst in viel gelesenen. So werden bekannte Blogger auf dich aufmerksam und zudem finden deren Leser auch zu dir. Außerdem setzt du auf diese Weise viele Links zu deiner eigenen Seite. Damit erhöhst du zugleich deinen Google-Rank.“

Einiges daran ist schlicht falsch. Einiges stimmt, aber es ist sehr missverständlich formuliert. Daher führt es dazu, dass viele, die es eigentlich gut meinen, nicht gut handeln. Was ihnen selbst schadet. Und die solcherart mit Kommentaren Bombardierten ärgert.

Richtig ist: Das Social Web besteht zu einem großen Teil aus Dialogen und Diskussionen, und wer sich an Diskussionen zum Nutzen aller beteiligt, hat auch etwas davon: Aufmerksamkeit, Bekanntheit, Besuche im eigenen Blog usw. Aber: Sinnfreie Blogkommentare und solche, die ausschließlich zur Linkplatzierung geschrieben werden, nutzen dem Autor allenfalls kurzfristig, auf keinen Fall nachhaltig. Zudem sind in neueren WordPress-Versionen (und vielen anderen Blogsystemen) Links in Kommentaren sowieso auf „nofollow“ gesetzt. Sprich: Sie erzeugen zumindest keine Google-relevanten Links.

Hier geht es um beide Seiten des Themas:

1. Wie erkenne ich in meinem Blog Linkspam und unterscheide ihn von echten Kommentaren? Denn vor allem die subtileren Formen gehen schon mal als echte Kommentare durch. Andererseits ist das Löschen und Zensieren von Kommentaren unter Bloggern allgemein verpönt, und schon deswegen sollte ein echter Kommentar auch nicht versehentlich auf der Spamliste landen. Manchmal ist das aber wirklich schwer zu unterscheiden. Hier einige Hinweise, wie Sie Linkspam erkennen und von echten Kommentaren unterscheiden. Damit befassen wir uns im heutigen Beitrag.

2. Wie vermeide ich, selbst zum Linkspammer zu werden? Denn das kann der eigenen Reputation schaden und den Zielen entgegenwirken, statt sie zu fördern. Das steht am kommenden Montag im Teil 2 dieses Beitrags.

Hier also: Welche Formen von Linkspam gibt es? Wie erkenne ich sie in meinem Blog? Und wie unterscheide ich möglichst zweifelsfrei zwischen solchen und echten Kommentaren?

Typen von Linkspam – und was zu tun ist:

Im Wesentlichen habe ich in der langen Zeit, in der ich blogge, hier und in anderen Blogs vier Typen ausgemacht.

1. Linkfarmer

Linkspam LinkfarmerDiese Form der Kommentare ist ganz einfach und zweifelsfrei zu erkennen. Sinnfreier Text, oft fremdsprachig. Riesige Mengen von Links in einem Artikel. Das sind professionelle Verbreiter, die ihre Kommentare überall möglichst breit verteilen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei auch auf verwaiste oder schlecht gepflegte Blogs setzen, in denen die Kommentare nicht moderiert sind. Aus diesen werden dann, ohne dass der Betreiber es gleich merkt, im Nu so genannte Linkfarmen.

Ziel dabei ist es, Suchmaschinen zu manipulieren. Zwar sortiert Google mittlerweile solche reinen Linksammlungen mehr und mehr aus. Aber offensichtlich bringt es ihnen dennoch weiterhin etwas.Gerne kommentieren sie in älteren Artikeln, die gar nicht mehr vorne im Blog stehen, weil dann die Wahrscheinlichkeit einer Entdeckung ebenfalls sinkt, sofern ein Blog nicht gut und regelmäßig gepflegt wird. Plugins wie Akismet sortieren derlei Spam aber sowieso meist schon aus. Das hängt allerdings auch davon ab, wie empfindlich sie eingestellt sind. Das heißt: Ob ab einer gewissen Zahl vonLinks im Text der Kommentar erst einmal automatisch im Spam-Ordner landet.

Mein Rat: Diese Art von Kommentaren sollten Sie sofort löschen. Denn je länger und öfter sie stehenbleiben, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Spammer wiederkommen und „Freunde“ mitbringen – in immer kürzeren Intervallen.

2. Professionelle Massenspammer

Noch nicht so erfahrenen Bloggern geht diese Art von Kommentaren schon mal als echt durch, besonders, wenn sie noch nicht so gehäuft auftreten, und wenn sie in der eigenen Sprache geschrieben sind. Englische Kommentare in einem deutschsprachigen Blog fallen schon mal eher auf. Aber wenn jemand schreibt: „Tolles Blog – aber wo ist der Facebook Like Button?“, dann ist man schon eher geneigt, das stehenzulassen oder sogar darauf zu antworten. Wenn man aber irgendwann immer wieder diesen identischen Kommentar mit dem Facebook-Button findet, merkt man natürlich was dahintersteckt.

Diese Form des Kommentars enthält selbst keinen Link, aber der Autor hat seine URL eingetragen. In der Regel ist das irgendein werbliches Angebot, manchmal ebenfalls eine Linkfarm. Die Kommentare sind natürlich immer positiv. Die Autoren setzen darauf, dass sich der Blogger geschmeichelt fühlt und schon deswegen nicht so genau hinschaut. Auch manche „Einzeltäter“ handeln so, also echte Unternehmer mit „normalen“ kommerziellen Websites oder Blogs. Sie haben sich von dem eingangs genannten Lehrsatz blenden lassen, die Zusammenhänge nicht richtig begriffen und surfen jetzt überall herum, um ihre Spuren mit möglichst wenig Aufwand zu verbreiten. Oder sie engagieren einen Studenten, um das für sie zu erledigen.

linkspam

Aber Vorsicht: Manchmal wird auch jemand aus Ihrem Netzwerk einen kurzen, positiven Kommentar hinterlassen, einfach um Sie zu loben. Das ist nicht immer ganz einfach zu unterscheiden. Aber mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür. „Echte“ Kommentatoren schauen auch schon mal nach und melden sich, wenn ihr Kommentar nicht freigeschaltet wird.

Mein Rat: Diese Kommentare können Sie ebenfalls löschen, wenn Sie sich sicher sind.  Im Zweifelsfall sollten Sie den Namen des Kommentators einfach mal googlen. Vielleicht finden Sie ja viele ähnliche oder ähnlich geartete Kommentare in anderen Blogs. Das ist ein klares Indiz für löschbaren Linkspam.

3. Die besonders Schlauen

Besonders Schlaue machen sich etwas mehr Arbeit. Sie surfen zwar auch durch alle Blogs, aber sie nehmen sich etwas mehr Zeit. Sie überfliegen den jeweiligen Beitrag, nehmen einige Schlüsselwörter heraus und erwecken in ihren Kommentaren – oft ziemlich geschickt – den Eindruck, sie hätten alles gelesen und wollten wirklich mit diskutieren.

Das gelingt ihnen selbst bei erfahrenen Bloggern ein paar Mal, weil es einzeln wirklich kaum von echten Kommentaren zu unterscheiden ist. Aber spätestens so ab dem dritten Mal, vielleicht sogar in Folge, wird man aufmerksam. Wer irgendwann in zehn aufeinanderfolgenden Blogbeiträgen immer an erster Stelle denselben „Co-Autor“ hat, der wenig bis nichts zur weiteren Entwicklung des Themas beiträgt, freut sich auch über das Lob nicht mehr und drückt irgendwann die Spam-Taste.

Diese Art der Kommentare ist ebenfalls uneingeschränkt lobend. Meistens betont der Kommentator noch den Mehrwert, den er oder sie aus dem Artikel gezogen habe. („Tolle Ideen, die ich demnächst gleich mal umsetzen werde.“) Auch deswegen ist es oft schwer, das trennscharf von echten Kommentaren abzugrenzen. Ein weiteres besonderes Merkmal: Der Kommentar ist in sich abgeschlossen – Lob, Erkenntnis, Schluss -; es ist kein Interesse an einer weiteren Diskussion erkennbar. Auch wird der Autor sich meistens nicht melden, wenn einer oder mehrerer seiner Kommentare niemals freigeschaltet wird. Dazu ist er zu sehr damit beschäftigt, überall woanders auch seine Spuren zu hinterlassen.

Bei näherem Hinsehen sind diese Kommentare oft irgendwie nicht ganz schlüssig, beziehen sich nicht wirklich auf den Beitrag oder sind sehr klischeehaft formuliert. Wiederum: Das kann ein Indiz sein, muss aber nicht.

Mein Rat: Erst löschen, wenn Sie ganz sicher sind! Googlen hilft auch hier. Im Zweifel: lieber einmal zu viel freischalten, als einmal zu oft zu löschen.

4. Die Arglosen und schlecht Beratenen

Ich habe es schon angesprochen: Nicht jeder Linkspammer meinst es böse. Viele sind einfach schlecht beraten oder arglos. Etliche finden es wirklich klasse, dass es so einfach geht: Schnell ein Lob schreiben, und schon hat man auf sich aufmerksam gemacht. Nicht jeder hat ein Gefühl dafür, dass es einfach nicht angebracht ist, sich in ein- und demselben Blog unter wirklich jedem Beitrag als Co-Autor zu betätigen. Solche Leute kennt man auch im wirklichen Leben: Sie haben zu allem und jedem etwas Eigenes beizutragen, greifen nur Stichworte auf, um ihr eigenes Zeugs unterzubringen und nerven damit alle in Grund und Boden.

Mein Rat: Behutsam löschen, im Zweifelsfall einfach mal den direkten Kontakt suchen und herausfinden, ob derjenige vielleicht wirklich einfach ahnungslos ist – und eventuell sogar dankbar für ein wenig Nachhilfe in Sachen Netiquette. Sie tun damit zugleich etwas Gutes für viele andere genervte Blogger.

Daran erkennen Sie, ob ein Kommentar, bei dem Sie vielleicht den Verdacht haben, doch kein Linkspam ist:

Nicht jeder, der Sie nervt und ärgert, ist ein Spammer. Wer ein Blog schreibt, macht sich angreifbar und eröffnet eine Diskussion, der er sich dann auch aussetzen sollte. Wer unliebsame Kommentare einfach löscht, kann sich – zu Recht! – massiven Ärger einhandeln. Nochmal: Bedenken Sie bitte, dass auch nicht jeder, der kommentiert, notwendig ein guter Schreiber ist. Das muss auch niemand sein. Wenn Sie Kommentare in Ihrem Blog freischalten, hat jeder das Recht zu kommentieren – und eine sprachliche Qualitätskontrolle Ihrerseits wäre völlig daneben. Die sollten Sie bei Ihren eigenen Diskussionsbeiträgen anwenden, sonst nirgendwo. Grundsätzlich sollten Sie auch nicht bei jedem kurzen, lobenden Kommentar Linkspam vermuten (Sie gehen ja hoffentlich im richtigen Leben auch nicht immer gleich davon aus, dass Ihnen jemand Übles will), sondern die Anzeichen sollten schon eindeutig sein und sich häufen.

Wichtig: Diskussion zulassen; nicht etwa Unerwünschtes aussortieren!

Ziemlich sicher, dass es sich um einfaches, echtes Lob handelt, können Sie sein, wenn der Autor Ihnen beispielsweise persönlich bekannt ist. Oder wenn er gar keine URL hinterlässt. Wenn er dagegen anonym kommentiert, aber Sie unsachlich beschimpft, dann ist er kein Linkspammer, sondern wahrscheinlich ein Troll. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema … Dennoch: Unerwünschte Kommentare sind nicht gleichzusetzen mit Linkspam. Selbst wenn sie kritisch oder sogar angreifend sind. Nochmal: Wenn Sie bloggen, müssen Sie sich auch der Diskussion stellen. Selektion nach eigenem Geschmack verstößt gegen die Netiquette und kann auch äußerst unangenehme Folgen haben, dann aber auf Plattformen, auf denen die Diskussion gar nicht mehr in Ihrer Hand liegt. Ich lasse mich jedenfalls lieber in einem Kommentar beleidigen als dass ich mir vorwerfen ließe, dass ich Kommentare unterdrücken würde.

Teil 2: So vermeiden Sie, selbst zum Linkspammer zu werden (erscheint am kommenden Montag, 11. Juli 2011).

  16 comments for “Achtung, Trittbrettfahrer! – Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden

  1. 4. Juli 2011 at 09:45

    Auf meinem Blog kommen ab und zu Kommentare mit Absender Adressen von Ferienhäusern/Siedlungen etc. Teilweise gute Kommentare.(aber meistens sehr kurz!) Da habe ich auch schon oft überlegt ob ich sie lösche oder nicht. Ist das nun eine nette, interssierte Hobbybäckerin oder möchte sie nur auf ihren Link aufmerksam machen. Ich habe mich entschieden solche Kommentare grundsätzlich zu löschen. Kann sein, das da mal Jemand Unrecht getan wird!

  2. 4. Juli 2011 at 10:26

    Hallo,
    vielen Dank für die Informationen. Mein Blog ist noch recht neu und ich hatte bisher keine Erfahrungen mit Kommentaren. In den letzten Tagen kamen diverse englische Kommentare. Ich hatte mich schon gefragt, was das soll.

    Beispiel: „You keep it up now, unedsrtand? Really good to know.“

    Auffällig für mich war die in den Kommentaren eingefügten Rechtschreibfehler. Das sah etwas zu absichtlich aus.

    Auf Teil 2 bin ich schon recht gespannt. Mir war gar nicht klar, das man mit Kommentaren versuchen könnte die Bekanntheit seines Blogs zu verbessern. Wo finde ich übrigens diese Einstellung mit „nofollow“?

    Gruß
    WolfsPAD

  3. 4. Juli 2011 at 11:21

    Danke. 🙂 – Hier ist ein kurzer Blogbeitrag zum Thema nofollow/dofollow: http://www.lovebits.de/2011/links-wordpress-nofollow-oder-dofollow/

  4. 4. Juli 2011 at 16:50

    Hallo!
    Super Artikel, tolles Blog, wie kann ich das teilen?

    Nein, im Ernst: wirklich gute Tipps, wie man gut von böse unterscheiden kann, auch wenn das Problem oftmals ist, dass man nicht zwangsläufig in eine Diskussion einsteigen will. Viele möchten auch einfach nur den Artikel loben, ohne gleich Spam zu sein. Das kann ich durch ein Twittern, durch ein Liken oder einen Zweizeiler. Ich persönlich habe oftmals gar nicht die Zeit, eine lange Abhandlung darüber zu schreiben, was ich jetzt besonders gut fand und was nicht.

    Schlicht: der Kommentator muss nicht beweisen, dass er den Text gelesen und verstanden hat. Und er tut es in aller Regel auch nicht. Wenn er selbst bloggt, wird er sich in seinem eigenen Blog eines Themas (länger) annehmen.

    Zu der Sache mit dem Nofollow: Ohne jetzt Deinen letzten Link geklickt zu haben, Kerstin: viele Blogs (auch einige recht große) setzen ein Dofollow-Plugin ein. Es hat einfach SEO-Vorteile und lässt das Blog bei Google und Co. „interaktiv“ erscheinen. Das lockt natürlich Spam geradzu an, dem kommt man am besten mit entsprechenden Spam-Plugins bei.

    Ich glaube, Du hattest dazu ja auch mal einen Artikel veröffentlicht. Ich empfehle Antispam-Bee. Das sortiert Zweizeiler nur dann aus, wenn es auch wirklich Spam ist.

  5. 4. Juli 2011 at 16:53

    Danke für die Ergänzungen und das Lob, Dennis. Du hast natürlich recht: die Unterscheidung bleibt schwierig. Aber manche URLs legen einfach nahe, dass jemand kommentiert, um einen Link zu platzieren. Sicher kann man nie sein. Deswegen kann auch dieser Beitrag nur einige Anhaltspunkte liefern. Ein eigenes Gespür und die eigenen Grenzen muss jeder selbst entwickeln. Viele fühlen sich ja auch ganz wohl mit einfach viel Lob in ihrem Blog.

  6. 5. Juli 2011 at 07:00

    Moin,
    im Zusammenhang mit nofollow, dofollow hier noch zwei Artikel von bekannten WP-Leuten, deren Position ich auch vetrete:

    [url=http://toscho.de/2009/no-no-no-nofollow/]Toscho[/url]
    [url=http://www.webdesign-in.de/mts/eigentor-nofollow/]Monika[/url]

    Da das Wesen eines Blogs Artikel schreiben, kommentieren und auch gegenseitige Verlinkung ist, empfinde ich persönlich nofollow eher als Unhöflichkeit. 😉

    Die Biene (Antispam Bee) leistet gute Arbeit und die restlichen paar Spams sind auch schnell aussortiert.

    Gruß
    Klaus

  7. Berlinermax
    5. Juli 2011 at 12:04

    Sehr schöner Betrag, tolle Themen, habe viel gelernt und werde mein Leben ändern. Aber wo ist der Facebook Button?

  8. 5. Juli 2011 at 12:05

    🙂

  9. Mark S
    5. Juli 2011 at 15:18

    Ich habe mir angewöhnt, als Kommentator meine Webseite nur noch dann einzutragen, wenn das inhaltlich eine Rolle spielt. Deshalb hinterlasse ich jetzt hier z.B. nur die Mail-Adresse, aber keinen Link. Dann können Missverständnisse erst gar nicht entstehen.

    Sie schreiben: „Im Zweifel: lieber einmal zu viel freischalten, als einmal zu oft zu löschen.“ Ich bin für das Gegenteil. Warum ein leeres Lob freischalten? Hat doch keiner nötig, oder? 😉

    In meinem privaten Blog erlaube ich mir übrigens, im Zweifelsfall den Beitrag freizuschalten, aber den Link zu löschen. Das kommt immerhin jenen Kommentatoren entgegen, die ernsthaft eine Meinung äußern wollten.

  10. Tanja
    8. November 2011 at 16:13

    Oh nein, und da steht es unter Punkt 2 glasklar: Genau einen Kommentar à la „Tolles Blog – aber wo ist der Facebook Like Button?“ habe ich tatsächlich für einen echten Kommentar gehalten…danke für die Aufklärung.
    Danke für die vielen Tipps, um Linkspam gleich auf den ersten Blick zu erkennen!

  11. GG
    21. November 2011 at 07:05

    Nun ja, bei den meisten Spammern sind deren Webseiten relativ eindeutige Indizien – Spieleseiten etc. Andererseits gibt der Linkstatus gute Hinweise, etwa die Backlinks bei Yahoo überprüfen und einzelnen folgen. Wenn diese dort verlinkten Kommentare alle relativ eintönig wirken, wird es schon ein Spammer sein. Allerdings kann ich bei WordPress feststellen, dass das Akismet-Tool die meisten Spammer vorher herausfindet und nur ganz wenige „falsch positive“ verursacht, die im SPAM landen, obwohl sie es nicht verdient haben. Wer einen grösseren Besucherstrom hat kommt m.E. um eine solche Vorabfilterung kaum noch herum, denn die Spam-Kommentare können locker mehrere Dutzend bis mehrere hundert am Tag betragen.

  12. 9. März 2012 at 12:23

    Nach diesem Beitrag habe ich auch bei mir noch ein paar Beiträge als Spam markieren können. Aufgefallen sind mir jetzt aber auch Kommentare, die aus anderen Blogs oder Foren einfach kopiert werden. Es handelt sich also dabei um echte Kommentare, die dann als Spam verwendet werden.

  13. 16. Mai 2013 at 18:03

    Liebe Kerstin Hoffmann,

    danke für den hilfreichen Artikel!

    Ich habe in meinem Blog gerade einen lobenden Kommentar auf englisch erhalten, der mich stutzig machte. Die Mailadresse ist ein Buchstabengemisch à la hhsgggfjei(at)gmail.com. Kann das nicht auch ein Hinweis auf Spam sein, ähnlich wie bei eMails?

    Viele Grüße
    ina machold

  14. 16. Mai 2013 at 19:02

    Kann, muss aber nicht.

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