Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 6 Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?

Gastbeitrag von Stefan Wild

Welcher Anbieter ist der richtige?

Auswahl gibt es am Webhosting-Markt reichlich. Tatsächlich sind es so viele Anbieter, dass ein Überblick über alle Angebote schier unmöglich ist. Websites wie die webhostlist listen viele dieser Angebote auf. Um den “richtigen” Provider mit dem passenden Angebot auswählen zu können, müssen Sie aber erst einmal herausfinden, was Sie überhaupt brauchen. Die Faktoren dafür sind zum einen technischer Natur, zum anderen geschäftliche Entscheidungen.

Dieser Artikel soll Ihnen für die Auswahl des Webhosting-Angebots die richtigen Fragen an die Hand geben, damit Sie eine passende Entscheidung treffen können und im Meer von Webspace, Cloud-, Virtual-, oder Root-Servern nicht untergehen.

Vertrauen ist gut …

Providerwechsel sind immer mit Aufwand und kleineren (oder größeren) Problemen verbunden. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, und einen Kontakt herzustellen. Im weiteren Verlauf des Artikels werden Sie einige Fragen finden, die Sie Ihrem potentiellen Hosting-Provider stellen können. Auch als technisch nicht versierter Kunde werden Sie an den Reaktionen merken, ob Sie einen Anbieter gefunden haben, der als langfristiger Partner in Frage kommt. Das schließt übrigens große Anbieter (die sogenannten „Massenhoster“) nicht unbedingt aus – diese können oft sehr günstige Preise bieten, sind aber nicht ganz so flexibel wie manche kleinere Unternehmen. Letztlich muss die Kommunikation stimmen, vor allem dann, wenn mal etwas schief läuft. Doch dazu später mehr.

Weitere Faktoren, an denen Sie einen professionellen Provider bzw. ein professionelles Rechenzentrum erkennen können:

  • Wie ist die Internetanbindung abgesichert? Logisch sowie geographisch redundante Anbindung an das Internet. Das bedeutet, auch beim Ausfall eines Zulieferers oder wenn der berühmte Bagger zuschlägt, ist Ihre Website noch erreichbar.
  • Was passiert bei einem Stromausfall? Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Im Regelfall sollte das gesamte Rechenzentrum kurzfristig über Batteriepuffer und danach über Dieselgeneratoren gegen Stromausfälle abgesichert sein.
  • Wie ist das Rechenzentrum physisch abgesichert? Für den ständigen Betrieb muss eine ausreichend dimensionierte Klimatisierung eingesetzt werden. Ein Brandschutz- und Löschkonzept sollte implementiert sein. Der physische Zugang zum Server muss durch Zutrittskontrollen gesichert werden.

Viele Provider geben diese Maßnahmen auf ihrer Website an.

… Kontrolle ist besser

Wie gut ein Provider und das Hosting-Paket bzw. der Server wirklich sind, zeigt sich oft erst dann, wenn‘s mal nicht läuft. Damit Sie nicht auf einen Zwischenfall warten müssen, hier einige wichtige Fragen:

  • Wie läuft die Datensicherung (und bei Bedarf die Wiederherstellung) ab?

Lassen Sie sich im Detail erklären, was gesichert wird, wie oft, wo und wie lange. Im Backup sollten sowohl alle Dateien als auch die Datenbank (wie wird sichergestellt, dass die Daten konsistent sind?) enthalten sein. In welchen Abständen gesichert werden sollte, hängt davon ab, wie häufig Sie Ihre Website verändern. Fragen Sie sich, wie weit Sie eine Wiederherstellung vom Backup – wenn sie nötig wird – höchstens zurückwerfen darf. Bestenfalls werden die Daten regelmäßig in einem getrennten Rechenzentrum (off-site) gesichert und dort für einige Wochen vorgehalten. Achtung: Gespiegelte Festplatten (RAID) ersetzen keine Datensicherung. Sie sorgen für eine höhere Ausfallsicherheit – fällt eine Festplatte aus, läuft das System auf der/den anderen weiter. Gelöschte oder veränderte Daten lassen sich dadurch jedoch nicht wiederherstellen.

  • Welche Kontaktmöglichkeiten haben Sie im Notfall?

Wann und auf welchem Weg ist technische Unterstützung erreichbar? Vor allem aber, was passiert dann, wenn Sie Ihr Problem geschildert haben? Garantierte Reaktionszeiten sind von Vorteil – das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Problem auch innerhalb dieser Zeit gelöst wird, sondern erst einmal nur, dass es zur Kenntnis genommen und die Bearbeitung begonnen wird. Größere Unternehmen haben meist eher die Möglichkeit, rund um die Uhr erreichbar zu sein. Dafür sind dort allerdings auch die Wege länger bis zum Techniker, der dann ggf. das eigentliche Problem löst.

  • Wie wird überwacht?

Idealerweise erkennt Ihr Hosting-Provider Probleme wie Ausfälle oder Fehlermeldungen schon vor Ihnen. Dazu muss eine kontinuierliche Überwachung der wichtigsten Dienste erfolgen. Wenn Sie eine garantierte Verfügbarkeit des Systems mit dem Anbieter vereinbaren, muss dieser immer überwachen. Sind Sie wirklich auf die höchstmögliche Verfügbarkeit der Website angewiesen bzw. entsteht bei einem Ausfall sogar finanzieller Schaden (z.B. entgangene Umsätze bei einem Online-Shop), dann ist eine entsprechende Vereinbarung sinnvoll. Die mittlere Verfügbarkeit wird in Prozent gemessen. Beachten Sie dabei, dass bei 99% Verfügbarkeit über das Jahr insgesamt 87,6 Stunden, also mehr als dreieinhalb Tage Ausfallzeit, erlaubt sind (Wartungsarbeiten sind außerdem in der Regel von den Messungen ausgenommen). Aufgrund der Kosten für solche Garantien lohnt es sich jedoch, im Vorfeld darüber nachzudenken, wie kritisch ein vorübergehender Ausfall tatsächlich ist.

  • Wer ist überhaupt verantwortlich?

Hier lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen. Die schnellste Support-Hotline hilft nicht, wenn die Verantwortlichkeiten unklar sind. Wenn nicht die Agentur auch das Hosting übernimmt, klären Sie, welcher Dienstleister wofür verantwortlich ist. Darf und kann der Provider im Notfall auf das CMS zugreifen, um dort Probleme zu beheben. So vermeiden Sie, dass sich die Parteien im Problemfall gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben.

Diese Dinge sollten schriftlich dokumentiert und jederzeit für Sie verfügbar sein.

Welche Leistungsmerkmale muss ein Angebot haben?

Ausschlaggebend für die Technik ist neben der Anzahl an Zugriffen in erster Linie das gewählte Content Management System (CMS) (siehe dazu auch der vorige Beitrag dieses Workshops). Jedes CMS hat seine eigenen (Software-) technischen Voraussetzungen, die der Webserver erfüllen muss. Oft ähneln sich die Anforderungen jedoch – gerade bei den gängigen Open Source CMS – und werden von vielen Angeboten abgedeckt. Der Teufel steckt jedoch im Detail. Fragen Sie deshalb, ob der Provider das gewählte CMS offiziell unterstützt. Nur so ist sichergestellt, dass die technischen Anforderungen auch wirklich erfüllt werden, und das dauerhaft, auch bei zukünftigen Versionen des jeweiligen CMS, die vielleicht andere technische Gegebenheiten erfordern.

Lassen Sie sich nicht von gigantischem Speicherplatz, Transfervolumen oder Tausenden von E-Mail Adressen beeindrucken. Die Wahl der passenden Leistungskapazität (und damit auch eine Antwort auf die Frage „Webspace, Cloud-, Virtual-, oder Root -Server, Managed oder Unmanaged?“) kann nur jemand treffen, der Erfahrung mit dem eingesetzten CMS und Kenntnis über die Komplexität der Website sowie über den erwarteten Traffic hat. Seien Sie skeptisch bei pauschalen Aussagen. Fragen Sie außerdem nach, welchen Aufwand ein späteres Upgrade auf ein leistungsfähigeres Angebot bedeutet.

Achten Sie darauf, dass der Provider Erfahrung mit dem Hosting Ihres Wunsch-CMS hat. Bei einigen lizenzierten CMS-Lösungen mit komplexeren Anforderungen ist hier der CMS-Anbieter selbst die erste Wahl (lassen Sie sich trotzdem die obigen Fragen beantworten). Durch diese „Monopolstellung“ sind in manchen Fällen allerdings am Ende auch die Kosten höher. Berücksichtigen Sie das im besten Fall also schon bei der Entscheidung für ein CMS. Gängige Open Source CMS wie Drupal, Joomla oder WordPress werden dagegen von vielen Standard-Angeboten bereits unterstützt, auch für Typo3 gibt es genügend Angebote.

Begriffe

Einige Begriffe fallen zwangsläufig, wenn Sie sich mit dem Thema Webhosting auseinandersetzen. Das folgende Glossar soll ein wenig Licht in den Wust an Fachausdrücken bringen:

Webspace

Hier teilen Sie sich einen vom Provider verwalteten Server mit weiteren Kunden. Webspace-Angebote sind im Regelfall sehr günstig, allerdings auch am wenigsten flexibel.

Virtual-Server

Bei einem virtuellen Server teilt Ihnen der Provider feste Ressourcen (Prozessoren, Arbeitsspeicher, Speicherplatz) auf einem Server in Form virtueller Hardware zu. Im Gegensatz zu Webspace-Angeboten haben Sie dadurch eine garantierte Leistungskapazität.

Cloud-Server

Die „Cloud“ ist das Buzzword der letzten Jahre. Aber was bedeutet das? Im Grunde handelt es sich auch hier um einen virtuellen Server, jedoch mit flexibel wählbaren Ressourcen. Oft können Sie diese als Kunde im laufenden Betrieb anpassen und so kurzfristig auf Last-Erhöhungen reagieren. Oft sind noch weitere Werkzeuge mit Cloud-Server-Angeboten verbunden, die das schnelle Einrichten (und auch wieder Abbestellen) zusätzlicher Server ermöglichen.

Root-Server (oder Dedicated Server)

Ein Root-Server ist ein eigener Rechner, der für Sie im Rechenzentrum betrieben wird. Nötig ist das nur, wenn Sie viel Leistung benötigen oder wegen anderer Anforderungen (z.B. Absicherung der gespeicherten Daten durch Kontrolle des physischen Zugriffs auf die Server-Hardware) auf eigene Hardware angewiesen sind.

Housing

Wenn Sie oder die Agentur eigene Hardware als Server einsetzen, statt sie beim Provider zu mieten, dann benötigen Sie ein Housing-Angebot.

Managed

Alle oben aufgeführten Server-Varianten sind in der Regel unmanaged. Das bedeutet, der Provider stellt lediglich einen vorinstallierten Server zur Verfügung, den ein von Ihnen beauftragter Administrator dann noch einrichten, pflegen und überwachen muss. Nur bei einem Managed Server übernimmt der Provider diese Aufgaben. Achtung: Oft geht damit einher, dass Sie die Flexibilität eines eigenen Servers bei der Softwarekonfiguration hier wieder verlieren, weil viele Anbieter Ihre Managed Server nur in Standardkonfiguration betreiben.

Service-Level-Agreement (SLA)

In einer solchen Vereinbarung werden die sogenannten Service-Levels vereinbart. Das sind z.B. garantierte Reaktions- oder Entstörungszeiten, mittlere Verfügbarkeit, Erreichbarkeit des technischen Supports, Überwachungsmaßnahmen, etc. Beim Abschluss eines SLA sollten Sie sich auf jeden Fall von einem IT-Profi beraten lassen.

Fazit

Natürlich gibt es auch beim Webhosting nicht den einen „richtigen“ Anbieter. Aber wenn ein Kandidat Ihnen auf die Fragen aus diesem Artikel direkt, umfassend und in verständlicher Sprache antworten kann und auch eine entsprechende Dokumentation dazu liefert, können Sie davon ausgehen, dass der Anbieter sich Gedanken zu diesen Themen gemacht und die passenden Maßnahmen getroffen hat. Außerdem besteht dann die berechtigte Hoffnung, dass Sie für die alltäglichen Fragen wie auch in einem Notfall einen kompetenten Ansprechpartner haben.

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Stefan Wild ist Wirtschaftsinformatiker und realisiert mit seiner Firma sw4.de Typo3-basierte Websites und ResourceSpace Mediendatenbanken inklusive Hosting für Mittelständler und Großunternehmen. Wissenschaftlich befasst er sich mit Web Science und Mensch-Computer-Interaktion. Website: http://sw4.de/

 

 

Nächste Folge:
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch (erscheint am Dienstag, 3. Mai 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
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    Die Meinung der Gastautoren muss nicht mit der Meinung der Blog-Betreiberin übereinstimmen.

    (c) Foto: Stefan Wild

      9 comments for “Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 6 Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?

    1. Dorothea Martin
      26. April 2011 at 09:11

      Vielen Dank für diese Aufstellung – wir stehen gerade vor dem Umzug auf einen eigenen Server und wollen dabei auch den Provider wechseln: dabei einen Überblick zu gewinnen ist aber leider nicht so einfach. Der Artikel kommt daher genau zur richtigen Zeit!

    2. 26. April 2011 at 13:43

      Der Beitrag führt die ersten Überlegungen zu einem guten Hosting-Anbieter an, vergisst aber einen wichtigen Punkt: Wie sind die Erfahrungen anderer?

      Da ist die Recherche im Internet unumgänglich.

      Die große Liste an Webhosting-Anbietern minimiert sich stark, wenn man zusammenfasst, welcher “Webhoster” wirklich ein Rechenzentrum betreibt und wer nur Server aus einem großen Rechenzentrum weitervermietet.
      Einige der Fragen oben (Absicherung physikalisch und Stromversorgung) sind dann auf einmal für mehrere “Anbieter” geklärt.

      Wichtig wird dann: Wer betreut die Kisten und wie ist der Support? Nicht nur im Schadensfall. Hier fallen alle großen Hoster die ich kennen lernen musst, äh – durfte – durch das Netz. Hosteurope, 1&1, Hetzner und Strato – alles nur Webhoster mit begrenztem Support. Die billigen wie 1blu will ich gar nicht mehr benennen. Eine einzige Katastrophe.

      Bereits vor 10 Jahren ausprobiert und vor 2 Jahren dorthin zurück gekehrt: Artfiles.de aus Hamburg. Die bekommen meine volle Empfehlung.

    3. 26. April 2011 at 15:11

      @Björn: Ich bekenne mich als 1&1-Kunde und bin mit dem Support sehr zufrieden. Durch eine raffinierte Code-Veränderung hab ich mein WordPress-Blog einmal komplett zum Absturz gebracht. Es ging nix mehr. Gar nix. 1&1 hat mir innerhalb von 3 Stunden ein komplettes Backup zur Verfügung gestellt, das jeden Tag automatisch gemacht wird. Am Telefon hat man mir erklärt, wie ich das via FTP aufspiele, und alles ging wieder prima. Der Support ist außerdem 24 Stunden erreichbar – kostenlos. Das ist die Stärke von 1&1, auch wenn ich mit der Performance nicht hundertprozentig glücklich bin (läuft manchmal etwas schwerfällig, wenn viel los ist). Man teilt sich eben einen Server mit vielen anderen Kunden. Massenhoster eben.

    4. 27. April 2011 at 10:56

      Die im Beitrag aufgeführten Punkte kann ich sicher so unterschreiben. Wichtig ist in der Tat die Möglichkeit, wenn man vom Erfolg seiner Seite “überrascht” wird, auf ein größeres Paket oder einen eigenen Server upzugraden. Und da können durchaus auch “Massenhoster” wie wir punkten.

      @Dennis: Danke für das Lob! Wir haben in der Tat in den letzten Jahren viel bei unserem Support getan.

    5. 28. April 2011 at 16:26

      Super Artikel! Natürlich gibt es bei der Hoster-Auswahl viele Aspekte zu beachten und jeder Webseitenbetreiber hat sein eigenes Anforderungs-Profil: wie wichtig hohe Verfügbarkeit ist, was er selber machen kann bzw. als Service vom Hoster braucht und wieviel der ganze Spass kosten darf – bis hin zu Spezialwünschen wie einem besonders grünen (=energieeffizienten) Datacenter oder IPv6-Fähigkeit. Hilfreich kann es auch sein, wenn man optional eine Firewall dazukonfigurieren kann, wenn das System mal unter Beschuss steht.

      Ich würde bei der Auswahl immer versuchen, die Erfahrungen von Anderen mit dem Hoster in Betracht zu ziehen, denn oft ist garnicht die Technik entscheidend, sondern die Menschen, welche die Technik betreiben.

    6. 3. Mai 2011 at 14:57

      Der Provider kann auch die Suchmaschinentauglichkeit der Website unterstützten: Wer seine Website nicht mit zu vielen anderen auf einem Server betreiben muss (sprich: wer eine maximale Anzahl paralleler virtueller Server auf einemphysischen Server zugesichert bekommt) und auch sonst auf die richtige Hardware plus Konfiguration zugreifen kann, rankt auch gut (wenn sonst alles stimmt und die Seiten selber schlank sind). Performance ist seit 2010 ein Kriterium für Google.

      Ich unterschreibe auch vool dass der Provider für das CMS/ den Shop unserer Wahl spezialisiert sein sollte. Wer schon mal TYPO3 oder Magento auch anderen Servern eingerichtet hat, weiss, wovon ich rede.

    7. lemonfresh
      31. Mai 2011 at 12:12

      Hallo,

      vielen Dank für den Artikel.
      Einen wichtigen Punkt haben Sie jedoch vergessen:
      Die Erfahrung anderer Personen.

      Produktbeschreibungen, Bilder, Leistungsdaten, sLA …
      alles dass nützt vielleicht etwas für die Vorauswahl.
      Am Ende jedoch habe ich mich IMMER auf die Meinung von Kollegen
      oder Forenteilnehmer verlassen können.

      Derzeit hoste ich mehrere Webseiten bei unterschiedlichen Anbietern:

      Host Europe (Webserver) – hosteurope.de
      + Guter Support, relativ günstige Preise, Vertragslaufzeit
      - Sonderwünsche schwer und teuer realisierbar

      Serverloft (Datenbankreplikation) – gekündigt – serverloft.de
      + Gute Hardware für sehr guten Preis, Schnelles Backbone
      - Support, Sonderwünsche, Hilfe bei Hardwareproblemen,

      Centralsystems ISP (Datenbankreplikation) – centralsystems-isp.com
      + Guter Support bis in die Nacht erreichbar, Gute Hardware, Schnelles Backbone
      - Lange Vertragslaufzeiten, unzureichendes (Kunden)Webinterface

      Velia (Datenbankreplikation) – velia.net
      + Schnelles Backbone, relativ günstig
      - Vertragslaufzeiten, teilweise hohe Einrichtungsgebühren

      Freue mich auf viele weitere Artikel :-)

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