Kommunikationskonzepte sind wirkungsvoll, wenn man sie auf konkrete Ziele ausrichtet und alle Medien und Maßnahmen miteinander verknüpft. Dazu gehört auch, sich auf Zielgruppen einzustellen und für diese den Kundennutzen zu formulieren.
Diese Arbeit ist ein sehr umfassender und komplexer Bereich, den Sie separat angehen sollten – wenn Sie das nicht ohnehin schon getan haben. Danach können Sie Social Media entsprechend zielgerichtet in Ihren Kommunikationsmix einbeziehen. Jedoch: Vor der Umsetzung steht die konkrete Planung jeder einzelnen Maßnahme.
Damit alles reibungslos funktioniert und Sie vor bösen Überraschungen gefeit sind und auch Unwägbarkeiten begegnen können, ist es wichtig fundiert zu planen. Gerade weil Sie eben nicht alles im Voraus planen können!
Kommunikationskonzepte setzen immer einen Rahmen und legen einzelne Maßnahmen fest. Aber sie müssen hinreichend flexibel sein, um auf Veränderungen und aktuelle Entwicklungen im Unternehmen und in der Außenwelt zu reagieren. Das gilt für alle Bereiche.
Ich habe folgende Erwägungen schon an anderer Stelle publiziert, greife sie aber hier noch einmal auf, damit Sie sie in Ihre Planungen mit einbeziehen können:
Das gilt nach wie vor:
- Pressearbeit ist Pressearbeit – und da gibt es keine Abkürzungen. Es gibt Programme, Techniken und Plattformen, die die Arbeit erleichtern und die die Kommunikationswege scheinbar verkürzen. Die Relation zwischen Aufwand und Ertrag bleibt jedoch bestehen.
- Konzeptionelle und strategische Arbeit ist so wichtig wie eh und je. Niemand kauft sich eine Fahrkarte, ohne das Reiseziel zu kennen. Wer PR macht, sollte sich zuerst über die Ziele und die Wege dorthin im Klaren sein. Dazu gehören auch Budgets, Personalplanung, Zeitkontingente, Meilensteine…
- Heiße Luft bleibt heiße Luft. Alles, was schnell aufgeblasen wird, kann auch schnell wieder zusammenfallen. Fundierte PR-Konzepte brauchen ihre Zeit. Manches mag schneller gehen, aber der ganz schnelle Erfolg, der große Coup ist heute wie vor Jahrzehnten zwar möglich, jedoch die Ausnahme.
- “Content is King.” Wie schon zu Zeiten des guten alten Henry Ford gilt die Regel: Je wichtiger das Inhalt für deine Leser ist, desto mehr kannst du schreiben. Inzwischen spiegelt sich das sogar im Verhalten der Suchmaschinen: Je mehr hochwertige Inhalte jemand produziert, desto häufiger wird er gelesen, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere ihn verlinken – desto höher ist beispielsweise sein Google-Rank.
Das hat sich vor allem verändert:
- Nachrichten verbreiten sich schneller. Aber auch Fehler haben eine größere Reichweite. Wer früher sein Image gründlich schädigen wollte, musste schon einiges anstellen. Heute reicht es häufig schon, sich den Unmut einer relativ kleinen aber virtuell gut vernetzten Gruppe zuzuziehen.
- Reaktionsgeschwindigkeiten haben sich erhöht. Wer veröffentlicht, muss auch nahezu ständig präsent sein, um zu reagieren, zu antworten und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorzunehmen.
- Marktforschung ist einfacher geworden. Viel leichter und schneller als früher sind heute Tendenzen erkennbar, Meinungen einzuholen, Marktforschung zu betreiben. Dabei ist mit der steigenden Datenflut auch die Gewichtung schwieriger. Wer wissen will, was wirklich von Bedeutung ist und was nur eine zufällige Randerscheinung, muss sich schon gut auskennen. Daher:
- PR-Fachleute werden immer mehr zu Lotsen. Welche Medien sind relevant? Welche “Stimmungsmacher” sind wirklich einflussreiche Meinungsbildner? Welche Kanäle sind sinnvoll, welche überflüssig? Fachwissen ist nach wie vor gefragt, aber es muss auf dem aktuellen Stand sein.
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Der Praxis-Workshop Erfolg 2.0 ist ein Einstieg in das Netzwerken mit Social Media in neun praxisbezogenen Schritten. Er soll in bewusst kurz und prägnant gehaltenen Folgen vor allem Anregungen geben, Schlaglichter setzen und erste Einblicke für Einsteiger geben. Profis liefert er Argumentationshilfen und verständliche Formulierungen.
Einleitung (22. März 2010)
Schritt 1: Zuhören und mitlesen (24. März 2010)
Schritt 2: Funktionen verstehen (26. März 2010)
Schritt 3: Gesetzmäßigkeiten erkunden (29. März 2010)
Schritt 4: Selbst ausprobieren (31. März 2010)
Schritt 5: Persönlich werden (2. April 2010)
Schritt 6: Das große Bild schaffen (5. April 2010)
Schritt 7: Auf Ziele ausrichten (7. April 2010)
Schritt 8: Ressourcen festlegen (9. April 2010)
Schritt 9: Umsetzung starten (12. April)
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Zu diesem Thema biete ich im April auch zwei Ganztags-Workshops an
Freitag, 23. April 2010, 10 bis 17 Uhr:
Einstiegs-Workshop Erfolg 2.0
Social Media und klassische Kommunikation
Ganztags-Veranstaltung für Einsteiger (Unternehmer, Freiberufler und Führungskräfte)
>zur Terminseite
>über XING anmelden
Freitag, 30. April 2010, 10 bis 17 Uhr:
Praxis-Workshop Erfolg 2.0
Social Media systematisch und wirkungsvoll in klassische Kommunikation einbinden
Ganztags-Veranstaltung für PR-Verantwortliche und PR-erfahrene Unternehmer
>zur Terminseite
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Foto: uwdigitalcollections/flickr.com (Creative-Commons license)














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