10 brandneue Marketing-Formen zum Nachmachen

Eine Typologie der besten Methoden, die garantiert zum Ziel führen!

Das Social Web bietet tolle neue Möglichkeiten, Botschaften an die Empfänger zu bringen – schneller, öfter und eindringlicher als je zuvor. Nun gibt es ja viele Kommunikationsberater, die behaupten, dass auf diesen Plattformen der Pull besser funktioniert als der Push. Mit anderen Worten: Wenn Sie anderen zu lästig fallen, blockieren diese Sie oder schalten Sie auf unsichtbar. Was tun? Ganz einfach: Hauen Sie alles, was Sie haben, so schnell wie möglich heraus, ehe irgendjemand auch nur mit dem Finger in Richtung „ignorieren“ zucken kann. Die folgenden zehn garantiert brandneuen Formen des (Online-) Marketings helfen Ihnen, Sichtbarkeit, Erfolg und hohe Gewinne zu erreichen:

NICHT!

1. Belästigungs-Marketing

Sie halten demnächst einen Vortrag über die Folgen von veganer Dosennahrung für gestreifte Langhaarkatzen mit blauen Augen? Super-Sache! Das interessiert bestimmt jeden Ihrer Kontakte. Laden Sie auf Facebook, XING und LinkedIn zu Ihrem Event ein. Toll ist auch Google+: Da können Sie nämlich jeden einladen, auch solche, die Ihnen nicht folgen.

Ach, und wozu haben Sie eigentlich all‘ die Jahre alle E-Mail-Adressen in Ihrem Verteiler gehortet? Da gehört doch zu jedem neuen Angebot Ihrer Firma eine Massenmail in den Postausgang! Zur Auflockerung auch mal ohne Anlass (vgl. unten: Vakuum-Marketing). Aber bitte unbedingt mit offenem Verteiler!

Das Belästigungs-Marketing ist übrigens eine sehr alte Disziplin, die auch schon viele Hausierer im Mittelalter beherrschten, die aber mit der Erfindung des Telefons nochmal so richtig an Fahrt gewonnen hat. Die fernmündliche Varianten hat auch nach wie vor Bestand. Rufen Sie einfach überall an, wo jemand sitzt, dem Sie Ihre Leistung andrehen wollen. Zielgruppen-Auswahl am besten nach der Zero-Targeting-Methode (siehe unten). Und: Lassen Sie nicht nach. Rufen Sie OFT an, und immer wieder. Sie wissen ja: Länger als drei Monate merkt sie sowieso niemand, wer angerufen hat. Sie haben also pro Kunde vier Chancen im Jahr, und schließlich: Ein „Nein“ bedeutet immer nur: „Noch nicht.“

Ach, es gibt so viele verschiedene Formen des Belästigungs-Marketings, dass ich sie hier gar nicht alle aufzählen kann. Mit etwas Mühe fallen Ihnen bestimmt selbst noch viele weitere ein. Die meisten der nun folgenden Formen zählen auch irgendwie dazu – aber sie lassen sich doch noch weiter differenzieren:

2. Repetitions-Marketing

Sie haben richtig gelesen: „Repetition“ (Wiederholung), nicht „Reputation“. Ganz Geschickte halten sich gar nicht damit auf, irgendwelches positive Image aufzubauen oder eigene Links mit sinnvollem Content anzureichern. Sie eröffnen direkt für jeden Link zu irgendeiner Affiliate-Seite gleich mehrere Twitter-Accounts und automatisieren das Posten des immer gleichen Links. Ist ja auch sinnvoll: Warum soll ein Mensch eine solche stupide Wiederholungsarbeit tun? Okay, Follower und Retweets gibt’s dafür kaum, höchstens vielleicht von dem einen oder anderen Porno-Bot. Aber Follower kann man ja auch kaufen, und was zählt, sind doch einfach viele, viele Links aus Twitter, oder?

Auch überall woanders sollten Sie Hinweise zu eigenen Veröffentlichungen, Events und besonders natürlich zu Ihren kommerziellen Angeboten so oft wie möglich platzieren. Sie wollen doch nicht, dass irgendjemand, der vielleicht einmal fünf Minuten nicht am Bildschirm gesessen hat, Ihre wichtigen Botschaften verpasst?!

3. Eigenlob-Marketing

Empfehlungen und Referenzen von anderen? Pah! Anfängerzeugs. Lassen Sie doch denjenigen/diejenige sprechen, der am besten weiß, wie toll Sie sind: Sie selbst! Wie sollen denn Ihre Facebook-Freunde sonst darauf kommen, welche großartigen Fähigkeiten und Kenntnisse Sie besitzen? Die alte Regel lautet schließlich: Tue irgendwas und rede darüber. Muss ja nicht von Anfang an Gutes sein. Je mehr Sie es hervorheben, desto besser wird es – garantiert!

Sparen Sie aber auch nicht daran, immer und sofort zu verbreiten, wenn jemand anders Sie mal gelobt hat. Ihr neuer Kunde, den Sie mit einem Fünf-Jahres-Knebelvertrag an sich gebunden haben, sagt zu Ihnen: „Ach, Frau X., das war jetzt nicht ganz so schlimm wie letzte Woche!“? Na, da ist es doch selbstverständlich, dass das sofort eine Statusmeldung bei Google+, Facebook, auf Ihrer Facebook-Page, in den Updates bei XING und LinkedIn wert ist. Am besten auch einen kurzen Beitrag in Ihrem Blog oder auf der Unternehmenswebsite. Und Sie wissen ja: Für verschiedene Medien muss man Inhalte unterschiedlich bearbeiten, damit sie funktionieren. Im vorliegenden Beispiel könnte die Nachricht etwa, prängnant zusammengefasst, lauten: „Neukunde ist wieder begeistert von unseren herausragenden Leistungen und freut sich auf weitere jahrelange Zusammenarbeit!“

Sie haben gar keine Kunden, die sich irgendwie äußern? Auch nicht schlimm! Denken Sie sich doch einfach was aus. Kundennamen nennen ist eh was für Anfänger.

4. Beleidigungs-Marketing

Sie müssen ja gar nicht besonders gut sein. Ihr direkter Mitbewerber muss nur einfach schlechter sein. Beziehungsweise: Alle anderen müssen denken, dass er es ist. Wie erreichen Sie das? Sie brauchen gar kein eigenes Qualitätsmanagement. Es reicht, wenn Sie die Kollegen am Markt beständig diffamieren. Soziale Netzwerke bieten dazu ideale Voraussetzungen. Hier ein bissiger Kommentar. Dort ein deutlicher Hinweis. Oder Sie inszenieren mal so einen richtigen Shitstorm mit gekauften Kommentar-Knechten. Es gibt so viele Möglichkeiten, die nicht teuer aber wirksam sind. So kann das gute Licht ungebremst auf Sie selbst fallen!

5. Zero-Targeting, auch: Streubüchsen-Marketing

Targeting? Das ist doch was für Bogenschützen, oder? Richtig erfolgreich verkaufen kann nur derjenige, der seine Botschaften möglichst breit verteilt. Kritische Massen und so. Sie wissen schon. Auch Ort und Zeit sind im Web völlig irrelevant: Sie planen einen halbstündigen Business-Lunch an Ihrem Heimatort? Na, da gehören doch alle Kontakte weltweit in den Einladungsverteiler! Autorenlesung mit experimenteller Lyrik in der Hinteren Tundra? Eine tolle Gelegenheit, mal wieder so richtig im Netz die Welle zu machen! Social-Media-Einsteigerseminar? Schreiben Sie alle professionellen Kommunikationsberater und Onlinemarketer an!

Kümmern Sie sich nicht darum, wer sich für das betreffende Angebot interessieren könnte. Das wissen die Betreffenden schon selbst. Und die können die Information ja immer noch an ihre Kontakte weiterreichen. Schließlich haben die auch einen Mail-Verteiler!

6. Imitations-Marketing

Ihr Mitbewerber oder eine direkte Kollegin im Netzwerk hat das Rad schon erfunden?! Na, prima, dann müssen Sie es ja nicht nochmal tun. Es reicht völlig aus, wenn Sie die erfolgreiche Strategie beobachten und komplett imitieren, denn die ist ja sogar schon erprobt. Setzen Sie Alerts auf diejenigen, von denen Sie kopieren wollen, damit Sie auch wirklich keine Neuerung verpassen. Speichern Sie deren gesamte Publikationen – Blogbeiträge, E-Books, kürzere Statusmeldungen – ab. Schreiben Sie sie geringfügig um. Veröffentlichen Sie sie anschließend als eigene Produktionen.

Auch Bilder müssen Sie nicht mühsam aus Bilddatenbanken zusammensuchen und kaufen oder gar selbst anfertigen lassen. Der direkte Wettbewerb hat ja schon alles auf seiner Website, was thematisch auch genau zu Ihrem Angebot passt.

Wenn es Beschwerden gibt: Zuerst abstreiten. Wenn das nicht gelingt, beleidigt betonen, dass es doch eine Ehre sei, nachgeahmt zu werden. Oder gleich behaupten, dass Sie sowieso zuerst damit waren – und Ihr Gegenüber auf Plagiat, verbunden mit übler Nachrede, verklagen.

7. Trittbrett-Marketing

Es ist nicht weit vom Imitations-Marketing entfernt, aber eigentlich stellt es die noch geschicktere Methode dar. Denn es ist (Achtung. Buzzword!) noch viel effizienter. Da Sie die Publikationen und virtuellen Aktivitäten Ihrer Mitbewerber ohnehin beobachten, können Sie diese doch gleich geschickt nutzen, um sich selbst in Szene zu setzen! Kommentieren Sie in allen Corporate Blogs Ihrer Mitbewerber, aber bitte nicht mit eigenem Namen, sondern tragen Sie statt dessen ein Keyword ein. Beim Link setzen Sie eine Landingpage ein, die direkt verkauft (vielleicht können Sie auf dieser Ihren Mitbewerber zugleich auch etwas diffamieren; siehe Punkt 4).

Das Gleiche verfolgen Sie bitte konsequent in sozialen Netzwerken: Kommentieren Sie als Seite auf den Facebook-Fanpages aller Ihrer direkten Konkurrenten, und weisen Sie doch bei der Gelegenheit gleich darauf hin, dass Sie das alles besser und günstiger anbieten. Fügen Sie auch hier eigene Links zu Landingpages hinzu. Das geht natürlich auch auf Google+. Sowie überall, wo Sie kommentieren können: In Events auf XING, und Beiträgen in den dortigen Gruppen, unter den Bildern Ihres Mitbewerbers bei Pinterest … Ja, selbst auf solchen Plattformen wie Instagram lässt sich in Kommentaren unter den Bildern anderer Leute die eine oder andere Werbung platzieren. Nur keine falsche Scheu!

8. Kanonen-auf-Spatzen-Marketing

Sie haben auf Facebook einen Witz gemacht? Hey, hallo, das ist doch wohl mindestens eine Pressemitteilung wert! Sie haben auf Twitter einen wertvollen Tipp gegeben? Dann müssen Sie das auch überall kundtun! Sie haben ein weitgehend inhaltsfreies und werbliches 2-Seiten-PDF produziert? Nennen Sie es E-Book. Machen Sie überall darauf aufmerksam. Bitten Sie Ihr Netzwerk, den Link weiterzuverbreiten. Sparen Sie dabei nicht mit Superlativen sowie mit wie qualifizierenden Adjektiven, etwa „einzigartig“ oder „innovativ“. Auch „Weltneuheit“ kommt gut an, und natürlich beliebte Signalwörter wie der oft gelesene „Mehrwert“.

9. Vakuum-Marketing

„Papa, was ist eigentlich ‚Vakuum‘?“ „Moment, mein Sohn, ich hab’s im Kopf!“ – Zugegeben, der Witz ist alt. Sehr alt. Aber er hat wenigstens eine Pointe und eine gewisse Aussage. Sowie eine Absicht. Was man nicht von allen Inhalten sagen kann, die im Social Web promotet werden. Manche sind so inhaltsleer, dass man Angst hat, sie könnten implodieren und den eigenen Rechner oder das eigene Gehirn mit sich ziehen. Das hält aber deren Urheber keineswegs davon ab, weiterhin mit solchen völlig sinnentleerten Marketing-Aussagen in die virtuelle Schlacht zu ziehen.

Sie sehen also: Geht alles! Machen Sie es doch einfach genauso. Alle störenden Inhalte oder sogar ein gewisser Lesernutzen lenken doch nur ab von dem, was Sie eigentlich erreichen wollen: das Geld Ihrer Kontakte, mit möglichst minimalem Aufwand. Sie brauchen aber keine Angst zu haben, dass es auffliegt. So machen es doch schließlich alle!

10. Schleimspur-Marketing

Selbst gelobt haben Sie sich schon hinreichend? Ihre Mitbewerber sind per Beleidigungs-Marketing aus dem Feld geschlagen? Dann nähern Sie sich doch jetzt bitte den wichtigen Meinungsbildnern in Ihrer Branche! Kommentieren Sie in deren Blog, auf deren Facebook-Pinnwand oder wo immer Sie Profile von diesen finden. Sachlicher Gehalt ist hier nicht wichtig. Entscheidend ist, dass Sie stereotyp wiederholen, wie großartig Sie den/die Betreffende/n finden. So wird er auf Sie aufmerksam, und wenn Sie die Lobhudelei Komplimente lange genug wiederholen, wird er sich Ihre Sache ganz zu eigen machen und fortan für Ihr Angebot werben. Er kann ja gar nicht anders, geschmeichelt wie er sich fühlt. – Warnhinweis: Passen Sie nur bitte auf, dass Sie nicht auf Ihrer eigenen Schleimspur ausrutschen. Für die Anwendung der Methode übernimmt die Autorin keinerlei Haftung.



[Disclaimer:] Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass es Ihnen nicht aufgefallen ist – die vorstehenden Tipps sind alle ironisch gemeint. Für die Anwendung aller beschriebenen Marketing-Methoden wird keine Haftung übernommen. Ebenso wenig übernimmt die Autorin die Haftung für alle diejenigen, die diese Methoden bereits anwenden, angewendet haben oder unabhängig oder auch inspiriert von diesem Beitrag in Zukunft anzuwenden planen. Ähnlichkeiten mit tatsächlich im Social Web und anderswo agierenden Personen sind … äh … natürlich rein zufällig.

Sollten Sie sich hier wiedererkennen und tatsächlich bisher hierher gelesen haben: SIE sind selbstverständlich nicht gemeint. Sie machen das, im Gegenteil, ganz toll. Da kann sich jeder eine Scheibe von abschneiden. Ich wünschte, ich könnte es so souverän wie Sie. Ich werde allen meinen Freunden raten, sich ein Beispiel an Ihnen zu nehmen …

Kommt Ihnen irgendetwas bekannt vor? Ich freue mich über Kommentare! Falls Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, geben Sie den Link doch bitte weiter. In allen Accounts. Mehrfach. Sie könnten auch die Eventfunktionen von Facebook und XING dafür kapern. Und sich Kärtchen mit der URL drucken lassen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Dr. Kerstin HoffmannDie Autorin: Dr. Kerstin Hoffmann berät und unterstützt Unternehmen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in digitalen Strategien, Public Relations und Corporate Blogging. Sie gibt Workshops, hält Vorträge und schreibt Bücher. Ihr Blog “PR-Doktor” ist laut Ebuzzing eines der führenden deutschen Blogs über digitale Kommunikation. Sie wollen mehr darüber erfahren, was Kerstin Hoffmann mit ihrem Team für Ihr Unternehmen tun kann? Hier geht es zum Beratungsangebot. »

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  22 comments for “10 brandneue Marketing-Formen zum Nachmachen

  1. 30. Juli 2013 at 10:19

    Liebe Frau Hoffmann,

    ein wirklich witziger Artikel, über den ich jetzt noch lachen muss. Ja, diese Dinge sind gar nicht so weit von der Realität entfernt. Und man sollte sich selber ehrlich fragen, ob man nicht ab und an schon mal in eines der Fettnäpfchen getreten ist… . Jedenfalls erhöht Emotionalität ja bekanntlich die Aufmerksamkeit und die haben Sie hier voll und ganz getroffen. Ach ja, URL-Kärtchen sind schon im Druck 🙂

  2. 30. Juli 2013 at 10:36

    Also, Frau Hoffmann, das ist wirklich ein klasse Beitrag (siehe 10.) … 😉

  3. Su
    30. Juli 2013 at 10:47

    Punkt. Der Beitrag trifft es auf den Punkt. Sehr nett, und auch wenn oder weil es kurzweilig ist: Diese Anleitung hat einen Kommentar verdient. Danke. So viel trifft zu für viele Marketing-Aktionen, ich möchte es ja gar nicht immer glauben…

  4. 30. Juli 2013 at 10:54

    Dieser Artikel hat mir die Tränen in die Augen schießen lassen – so wunderbar pointiert geschrieben, so auf den Punkt getroffen und so umfassend erklärt. Eine wunderbare Anleitung….wie man es bitte niemals machen möge.

    Schade nur, dass die „Richtigen“ diesen Text wohl nie lesen werden. Dabei hätten gerade sie es wirklich nötig. Ja, ich werde diesen Blogpost sehr gerne verbreiten, denn jeder im Netz sollte die Inhalte kennen dürfen 🙂

    Herzlichen Dank
    Bettina Schöbitz

  5. chris
    30. Juli 2013 at 10:55

    … und ich sage noch zu meiner Freundin: „Die saufen alle in der Branche, das ist nicht mehr heilig“ 🙂 …trés chic, mademoiselle

  6. 30. Juli 2013 at 11:17

    Ich bin völlig hin und her gerissen und folge erst einmal Tipp 10, nur das ich alles nach dem Doppelpunkt überhaupt nicht ironisch meine: Ein ganz großartiger Artikel!

  7. Markus Kutzora
    30. Juli 2013 at 12:06

    Bei Ihnen sind die Tipps ironisch gemeint, klasse Beitrag.

    Aber der Versicherungsvertrieb wird mit solchen Angeboten und Tutorials in der Realität überschüttet. „Kundengewinnung auf Autopilot“ oder „Social Media und Vertrieb, in drei Schritten zu mehr Umsatz“ oder „Werde ein Profi in XING und der Umsatz explodiert“.

    Leider bekommen viele Kollegen dadurch ein völlig falsches Bild von Social Media.

    Automatisierte Massenmails, dummes Anquatschen auf XING, Squeez Pages und Online Werbeveranstaltungen mit Folienpräsentation = Social Media, so die Formel.

    Ich bin gespannt wo in meiner Branche der Zug hinfährt und versuche zumindest die Richtung etwas zu beeinflussen.

  8. 30. Juli 2013 at 12:09

    Bingo, Herr Kutzora! Was meinen Sie, warum ich mich zu diesem satirischen Beitrag habe hinreißen lassen. 😉

  9. 30. Juli 2013 at 12:10

    (Kleiner Hinweis zwischendurch: Alle Keywords in der Namenszeile sowie Links auf eigene Landingpages habe ich in einigen der vorhergehenden Beiträge ausgebaut. Warum, das erschließt sich hoffentlich aus dem obigen Beitrag selbst.)

  10. 30. Juli 2013 at 12:15

    Sehr lustig – wenn es nicht so vielfach wahr und deshalb so traurig wäre.

  11. 30. Juli 2013 at 13:01

    Sehr schöner Artikel! Um so erstaunlicher, dass alle die, die auf diese Weise Marketing machen, Menschen etwas verkaufen wollen. Und offenbar keine Ahnung von Verkauf haben. Der Mensch mit seinen Interessen steht im Mittelpunkt, nicht ich, mit meinem Produkt.

    Übrigens, weshalb ich vor Jahren XING den Rücken gekehrt habe: Ich bekam permanent Mails mir unbekannter Menschen mit „Dieser Kurs könnte auch für Ihre Kursteilnehmer von Interesse sein, bitte informieren Sie doch Ihre Teilnehmer“ … Absender: Irgendein Trainer, ein Coach …

  12. 30. Juli 2013 at 13:11

    ich schwanke zwischen Lachtränen und Weinen. Vor allem dies „Auch Ort und Zeit sind im Web völlig irrelevant: Sie planen einen halbstündigen Business-Lunch an Ihrem Heimatort? Na, da gehören doch alle Kontakte weltweit in den Einladungsverteiler! “ erlebe ich sooft in einem der bekannteren Business Netzwerk.

    Das Kopieren bereitet mir oft Kopfschmerzen im eigenen Beruf, wenn die neue „Homepage“ genauso aussehen soll wie bei der Konkurrenz, weil die sind ja erfolgreich…

    Ich mag ihren Humor und ihre Art zu schreiben Frau Hoffmann, auch wenn ich nicht immer kommentiere. 🙂

  13. Regine Böttcher
    30. Juli 2013 at 13:49

    Wundervoll!! Hab sehr gelacht und einige Dinge wiedererkannt, insbesondere das Belästigungs- und das Eigenlob-Marketing kenne ich von Facebook. Danke für diesen humorvollen Beitrag, den ich gerne weitergebe – die URL setze ich am Besten auf meine Internetseite 🙂

  14. 30. Juli 2013 at 19:47

    Einfach nur klasse! Ich hab mich sehr amüsiert. Besonders das Kanonen-auf-Spatzen-Marketing scheint immer mehr in Mode zu kommen! Jeder Sch… wird getwittert, gepostet und als Pressemeldung rausgehauen. Hoffentlich gibts bald irgendwelche Filter für den ganzen unwichtigen Kram.

  15. 31. Juli 2013 at 02:09

    Eigentlich wollte ich nur mal kurz überfliegen, als Lesezeichen speichern und morgen richtig lesen. Ich habe Tränen gelacht und bin jetzt hellwach (2:07 nachts), kann vielen Kommentaren nur zustimmen und werde trotz Urlaub Ihren Beitrag weiterleiten an G+ u. co.

    Gute Nacht 🙂

  16. 31. Juli 2013 at 13:36

    Das mit dem ironisch gemeint glaub ich nicht. Die Typen gibt es alle. Täglich. Überall.
    Toller Artikel!

  17. 31. Juli 2013 at 13:37

    Ironisch gemeint ist, dass und wie ich es zum Nachmachen empfehle.

  18. 31. Juli 2013 at 13:41

    Danke an euch alle für das tolle Feedback! Freut mich wirklich, dass der Beitrag so gut ankommt.

  19. 31. Juli 2013 at 15:51

    … einfach herrlich. Lange nicht mehr so herzhaft gelacht.

  20. Günter W. Heini
    1. August 2013 at 07:46

    … Sehr lustiger Artikel! Wusste gar nicht, dass es so viele Möglichkeiten des Marketings gibt. Vielleicht sollte ich die eine oder andere Möglichkeit einfach mal ausprobieren. Warum nicht?

  21. 1. August 2013 at 13:36

    Liebe Frau Hoffmann!

    Wie das so ist im web: Ich kam über einen facebook-Eintrag auf Ihr blog. Großartig, was Sie da beschreiben. Jede/r, die/der auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs ist, findet meist dieselben Ankündigungen – oft nicht mal textlich geändert, weil crossposting ja so toll und einfach ist.

    Selbst eine Marketing-Fachfrau gab mir Tipps zu crossselling, crossposting – Hauptsache auffallen. Dass damit viele genervt sind und sich abwenden, wird wohl nicht bedacht.

    Ihr Artikel beschreibt wunderbar die Fallen – und das mit einem 😉

    Sandra Schleicher

  22. 1. August 2013 at 14:29

    Super, ich nehme gleich alle und koche daraus eine gute Marketing-Mix-Suppe.

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