<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blog-Archiv - PR-Doktor</title>
	<atom:link href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/tag/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/tag/blog/</link>
	<description>Magazin für Kommunikation und Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Apr 2023 07:42:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Endlich gute Interviews führen: 11 praktische Tipps für Corporate Publishing und Content-Marketing</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/interview-blog-magazin-online-corporate-publishing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 09:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort: Corporate Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=15529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausführlicher Ratgeber mit 11 praktischen Tipps für Corporate Publishing und Content-Marketing.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/interview-blog-magazin-online-corporate-publishing/">Endlich gute Interviews führen: 11 praktische Tipps für Corporate Publishing und Content-Marketing</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-27155" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/06/interview_artikelbild.jpg" alt="" width="825" height="464" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/06/interview_artikelbild.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/06/interview_artikelbild-300x169.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/06/interview_artikelbild-768x432.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2020/06/interview_artikelbild-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></p>
<h3>Ausführlicher Ratgeber: das professionelle Gespräch in Schrift und Multimedia</h3>
<p><strong>&#8222;Dann machen wir halt schnell ein Interview!&#8220; Das schriftliche Frage-Antwort-Spiel ist eine beliebte Form, um Corporate Blogs, Online-Magazine und andere Publikationen mit Inhalt zu füllen. Es sieht ja auch so einfach aus, wenn man selbst Interviews liest. Fragen, Antworten im Originalton, kurze Einleitung dazu – fertig ist der lebendige Content, ohne viel Schreibarbeit oder mühsam erdachte Überleitungen. Von wegen: In einigen Blogs und Online-Magazinen jagt ein belangloser Dialog den anderen. Flache Fragen werden von ebenso aussagefreien Antworten abgelöst. Echte Erkenntnisse? Lebendige Formulierungen? Souveräne Gesprächsführung? Oft (natürlich nicht immer!) Fehlanzeige. Neben viel Belanglosem und wenigen Highlights gibt es allzu viel Durchschnittsware, die kaum Resonanz erzeugt. Woran liegt das, und wie kann man die eigenen Ressourcen besser nutzen, um wirklich interessante Interviews zu führen und zu publizieren?</strong></p>

<p>Professionell umgesetzt ist das Interview ist eine sehr schöne, sehr lebendige Form, um Gesprächspartner selbst in ihren eigenen Worten zu ihrem Thema sprechen zu lassen. Leider ist das Interview aber auch die am meisten unterschätzte, nämlich eine der schwierigsten journalistischen Formen. Man braucht Fachwissen und viel Übung, um gute Interviews zu führen. Denn bereits in den Fragen und in der Vorbereitung entscheidet sich, welche Qualität das fertige Produkt hat. Das gilt auch für die schriftliche Form, um die es in diesem Beitrag hauptsächlich geht.</p>
<h3>&#8222;Können wir überhaupt Interviews?&#8220;</h3>
<p>In der journalistischen Ausbildung wird das Interview gelehrt, doch nicht jeder erreicht hinterher in der Umsetzung die gleiche hohe Qualität. Sollte das Corporate Publishing in Ihrem Unternehmen auf Interviews verzichten, wenn in der Redaktion keine erfahrenen Journalisten sitzen? Das finde ich nicht. Erstens sehen wir unter Bloggern, Podcastern und oft jungen YouTubern viele Talente, die wunderbar lebhafte Gespräche zustandebringen – in Schrift oder gesprochenem Wort. Wenn Sie selbst einige praktische Tipps beherzigen, wird schon das nächste Interview auch in Ihrem Corporate Blog deutlich besser. Der Rest ist Übung und Arbeit.</p>
<h3>Das Interview erspart keinen Aufwand</h3>
<p>Wer glaubt, er spart Zeit, indem er fünf bis acht Standardfragen aus dem Ärmel schüttelt und dem Interviewpartner die Arbeit überlässt, wirklich interessante Antworten zu erdenken, hat sich leider gründlich geirrt. Standardfragen bringen meistens auch nur Standardantworten hervor. Die Ausnahmen sind die seltenen Glücksfälle, in denen das Gegenüber mehr von Interviews versteht als der Fragesteller – und dann auch noch ein Eigeninteresse an einem guten Ergebnis mitbringt. Das gilt für die schriftliche Form ebenso wie für die mündliche und erst recht für Liveinterviews.</p>
<p>Selten wird ein mündlich geführtes Interview hinterher eins zu eins die Reihenfolge und den Umfang des tatsächlichen Gesprächs haben. Auch Podcast- und Video-Interviews werden ja, wenn sie nicht live stattfinden, in vielen Fällen noch geschnitten.</p>
<p>Für die schriftliche Form, etwa im Corporate Magazin gilt: Vorbereitung und Aufbereitung erfordern eher mehr Aufwand als ein durchschnittlicher Magazinbeitrag im Fließtext.</p>
<h3>Nicht jeder Fragenkatalog ist ein Interview</h3>
<p>Wenn es ein geschriebenes Interview werden soll, wird es öfter vorkommen, dass Ihr Gegenüber kein mündliches Interview wünscht, sondern Sie bittet, Ihre Fragen schriftlich einzureichen. Auch viele Fragesteller bevorzugen ein solches Vorgehen, weil es eben einfach viel weniger Arbeit für die Beteiligten bedeutet. Entsprechend fällt aber leider dann oft auch das Ergebnis aus.</p>
<p>Diese Vorgehensweise bringt oft keine so guten Ergebnisse wie ein echtes Interview. Vor allem entbehrt sie der Dramaturgie von Folge-Fragen, die sich spontan aus den vorherigen Antworten ergeben. (Was allerdings wiederum auch voraussetzt, dass Sie die Form des Interview beherrschen und in der Lage sind, spontan gute Fragen hervorzubringen.) Doch auch solche Fragenkataloge kann man besser oder schlechter gestalten. Von Können, Sorgfalt und gründlicher Recherche im Vorfeld hängt es ab, wie das Ergebnis ausfällt.</p>
<p>Hier sind &#8230;</p>
<h3>11 praktische Tipps für gelungene Interviews</h3>
<h4>1. Stellen Sie offene Fragen.</h4>
<p>In allzu vielen Interviews sind die Fragen in Wirklichkeit Statements des Fragestellers, die man auch mit einem einfachen &#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; beantworten könnte. Offene Fragen beginnen mit &#8222;W&#8220; (Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie? Wozu?). Damit allein ist es aber natürlich noch nicht getan. Allzu offene Fragen sind beliebig. Gute Vorbereitung und thematische Einarbeitung gehören deswegen zu einem Interview dazu.</p>
<h4>2. Überlegen Sie sich einen Leitgedanken – aber kein Ergebnis.</h4>
<p>Was ist der eine zentrale Gedanke, das erkenntnisleitende Interesse dieses Interviews? Jedes Interview braucht eine Säule, man könnte es auch roten Faden nennen, der den Fragesteller wie den Interviewer wie hinterher den Leser durch das Stück leitet. Allerdings sollten Sie sich nicht schon vorher überlegen, was Ihr Gegenüber sagt und was das Ergebnis sein wird. Sonst werden die Fragen zu suggestiv. Ein gutes Interview macht die Neugier des Fragestellers fühlbar, die Fragen lassen Raum für überraschende Antworten.</p>
<h4>3. Fragen Sie (sich) nach dem Lesernutzen.</h4>
<p>Was ist der Gewinn, den Ihr Leser (Zuschauer, Zuhörer) aus dem Interview mitnimmt? Was ist neu, überraschend, hilfreich, nützlich oder besonders unterhaltend? Verzichten Sie auf die üblichen Standardfragen in klischeehafter Formulierung. Überlegen Sie sich nicht nur, was Sie selbst wirklich Neues vom Interviewpartner erfahren möchten, sondern vor allem, was Ihre Zielgruppe besonders interessiert. Gelingt Ihnen das nicht, verfehlt das Interview womöglich seine Ziele im Sinne Ihrer eigenen Kommunikationsstrategie. <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel-qualitaetscheck-infografik/">Die Content-Ampel kann Ihnen dabei sehr helfen.</a></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel-qualitaetscheck-infografik/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-23824" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl.jpg" alt="" width="840" height="456" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl.jpg 840w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl-300x163.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl-768x417.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl-705x383.jpg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2019/06/Content-Ampel-Grafik_kl-450x244.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<h4>4. Bereiten Sie sich gründlich vor.</h4>
<p>Nichts von dem, was Sie selbst recherchieren können, gehört in eine Interviewfrage. Fragen Sie zum Beispiel einen Prominenten nicht nach Eckdaten aus seinem Leben, die Sie auch auf Wikipedia oder seiner eigenen Website hätten nachlesen können. Besorgen Sie sich Informationen über Ihr Gegenüber. Lesen Sie Texte von oder über dieses. Schauen Sie sich Videos an und verschaffen Sie sich ein Bild von seinen Social-Media-Präsenzen.</p>
<p>Je besser Sie sich vorbereitet haben, desto genauer können Sie nachfragen und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich mit einer unbedarften Frage blamieren. Natürlich können Sie aber Ihr Gegenüber abschließend fragen, welche persönlichen und beruflichen Informationen, Weblinks oder sonstige Hinweise es selbst gerne im fertigen Stück hätte.</p>
<h4>5. Klären Sie Organisatorisches vorher.</h4>
<p>Kurzbiografie und Foto des Gesprächspartners, Zeitplan für die Freigabe: Machen Sie sich vorher eine Liste, was zu bedenken ist und klären Sie es zügig an einem Stück. Am besten entwerfen Sie für Interviews ein Briefing, das Sie gleich mitliefern. Aber bitte kurz und einfach. So müssen Sie hinterher keinem Bild hinterherlaufen, und Ihr Gegenüber weiß beispielsweise vorher, wann Sie seine Rückmeldung bezüglich der Freigabe brauchen.</p>
<h4>6. Vergessen Sie die Reihenfolge und kürzen Sie beherzt.</h4>
<p>Ein aufgeschriebenes Interview muss nicht genau der Reihenfolge der Fragen im Gespräch folgen. Viel wichtiger ist die innere Dramaturgie, der rote Faden. Streichen Sie beherzt, was belanglos ist und nicht zum Erkenntnisgewinn beiträgt. So sehr der Erfolg eines Interviews vom Fragenden abhängt, so unterschiedlich ist zugleich die Begabung Befragter, die Dinge auf den Punkt zu bringen, auch dann, wenn sie inhaltlich sehr sicher sind.</p>
<h4>7. Schneiden Sie mit.</h4>
<p>Wenn Sie das Interview mündlich führen, dann sollten Sie es immer aufzeichnen. Interviews leben vom authentischen Wortlaut des Befragten. Wenn Sie nicht zufällig über das absolute Gedächtnis verfügen, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie hinterher den genauen Wortlaut nie mehr exakt zusammenbekommen. Vielleicht vergessen Sie sogar wichtige Stellen, oder Sie stellen fest, dass Ihnen eine entscheidende Überleitung fehlt.</p>
<p>Natürlich müssen Sie Ihr Gegenüber eingangs fragen, ob es mit dem Mitschnitt einverstanden ist. Viele Interviewer machen sich trotzdem zusätzlich Notizen. (Ich übrigens auch.) Dazu braucht man nicht unbedingt besondere Software oder Geräte. Ich schneide, nachdem ich die Erlaubnis erhalten habe, Interviews mit dem iPhone oder dem Skype Recorder mit. Sobald die Aufnahme startet, lasse ich meinen Gesprächspartner das Einverständnis noch einmal sagen.</p>
<h4>8. Transkribieren Sie gründlich.</h4>
<p>Mitschneiden und dann transkribieren: Das ist viel Arbeit, weil nachher nur ein Bruchteil des womöglich langen Gesprächs tatsächlich in die Schriftform einfließt. Es gibt Software, die das erledigt, ebenso wie spezialisierte Dienstleister, die meist nach Aufzeichnungsminuten abrechnen. Auch YouTube (wo man ja auch private Videos anlegen kann), ist mittlerweile sehr weit mit der Spracherkennung. Ich bevorzuge es, die wichtigsten Passagen selbst in Schriftform zu bringen. Das hilft mir, die Inhalte zu sortieren und zu straffen.</p>
<h4>9. Denken Sie über alternative Formen nach.</h4>
<p>Man kann ein Interview, das man nicht mündlich abhalten kann, das aber trotzdem interaktiv sein soll, auch als Chat im Frage-Antwort-Wechsel führen, etwa via Skype, in einem Messenger oder Tools wie Zoom. Ebenso denkbar sind weitere Formen, etwa ein Google Doc, in das der Interviewer erst dann die nächste Frage schreibt, nachdem der Befragte die vorige beantwortet hat. Das geht in Echtzeit, wenn gewünscht.</p>
<p>Eine solche interaktive schriftliche Form hat den Vorteil, dass sie nicht so statisch ist wie die eingereichten feststehenden Fragen. Allerdings fehlt ihr, abhängig von den Schreibfähigkeiten der Dialogpartner, einmal mehr, einmal weniger die Lebendigkeit des gesprochenen Worts. Überarbeiten und gegebenenfalls kürzen muss man trotzdem.</p>
<h4>10. Lassen Sie das Interview freigeben.</h4>
<p>Es wird nicht immer zwingend gefordert, aber ich empfehle dringend, Interviews vor der Veröffentlichung freigeben zu lassen. Das erspart im Zweifel beiden Seiten viel Ärger. Das gilt erst recht dann natürlich, wenn Sie die Antworten noch redaktionell bearbeitet haben.</p>
<h4>11. Werden Sie immer besser.</h4>
<p>Wenn Sie die genannten Punkte verinnerlichen und umsetzen, dann wird mit zunehmender Übung auch der Spaß an der Königsform in der Contenterstellung wachsen, und Ihre Gesprächspartner ebenso wie Ihre Leser werden Ihnen die steigende Qualität zurückspiegeln.</p>
<p>Bleiben Sie offen für Feedback und prüfen Sie zwischendurch, ob Sie noch auf dem richtigen Weg sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/interview-blog-magazin-online-corporate-publishing/">Endlich gute Interviews führen: 11 praktische Tipps für Corporate Publishing und Content-Marketing</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Warum bringt unser Content-Marketing keine Kunden?&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/contentmarketing-niemand-kauft/</link>
					<comments>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/contentmarketing-niemand-kauft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 09:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Akquisition]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kundengewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Neukundengewinnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=14967</guid>

					<description><![CDATA[<p>11 typische Fehler aufspüren und beheben [mit Video] &#124; Woran kann es liegen, wenn das Content-Marketing nicht genügend Kunden oder nicht die richtigen Anfragen bringt? Welche typischen Fehler machen Unternehmen – und wie kann man sie beheben?  Im Folgenden finden Sie Anregungen für die Ursachenforschung, wenn Ihr Content-Marketing nicht die gewünschten Früchte trägt ..</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/contentmarketing-niemand-kauft/">&#8222;Warum bringt unser Content-Marketing keine Kunden?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>11 typische Fehler aufspüren und beheben [mit Video]</h3>
<p><strong>Woran kann es liegen, wenn das Content-Marketing nicht genügend Kunden oder nicht die richtigen Anfragen bringt? Welche typischen Fehler machen Unternehmen – und wie kann man sie beheben?  Im Folgenden finden Sie Anregungen für die Ursachenforschung, wenn Ihr Content-Marketing nicht die gewünschten Früchte trägt. Manche Fehler sind erstaunlich leicht und schnell zu beheben; andere erfordern etwas mehr Nachdenken. Doch es lohnt sich, überhaupt damit anzufangen! </strong></p>
<div id="attachment_28424" style="width: 835px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://youtu.be/9noBk807ujg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28424" class="wp-image-28424 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Video-Content-Marketing.jpg" alt="" width="825" height="469" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Video-Content-Marketing.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Video-Content-Marketing-300x171.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Video-Content-Marketing-768x437.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Video-Content-Marketing-705x401.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></a><p id="caption-attachment-28424" class="wp-caption-text"><a href="https://youtu.be/9noBk807ujg">Video auf YouTube ansehen.</a></p></div>
<p>Kürzlich erhielt ich eine Anfrage einer Unternehmerin: &#8222;Nach dem &#8218;Prinzip kostenlos&#8216; aus Ihrem Buch verschenken wir in unserem Corporate Blog unser Fachwissen, um Beratung zu verkaufen. Ich habe aber immer noch das Gefühl, auf meinem Blog zu viel Wissen preiszugeben, so dass es gar nicht erst zu Anfragen kommt. Woran kann das liegen?&#8220; Natürlich kann man eine solche Frage nicht komplett und pauschal beantworten, ohne sich das Unternehmen, die Strategie, das Blog, die Inhalte und die Zielgruppen-Bedürfnisse näher anzuschauen.</p>
<p>Damit die Content-Marketing-Strategie gut funktioniert, bedarf es immer einer umfassenden Betrachtung. Doch gibt es einige typische Fehler im Content-Marketing, an denen man ansetzen kann. Die Spanne reicht dabei von der eigenen strategischen Aufstellung bis zum fehlenden <em>call to action</em>. Oft lohnt es sich, konkret an einem Punkt anzusetzen und von dort aus einzelne Maßnahmen zu verbessern oder die komplette eigene Strategie neu zu betrachten und, wenn erforderlich, zu überarbeiten.</p>
<h3>Was ist nochmal Content-Marketing?</h3>
<p>Das Marketing über Inhalte, die für den Leser nützlich und interessant sind, funktioniert anders als klassische Werbung. Der Empfänger &#8218;zieht&#8216; sich die Informationen, wenn sie ihn interessieren. Ich kann ihm nichts aufdrängen.</p>
<p>Aber wenn er gelernt hat, dass er auf meiner Contentplattform &#8211; beispielsweise einem Corporate Blog und/oder einer Präsenz in sozialen Netzwerken &#8211; spannende, wertvolle, nützliche Inhalte findet, kommt er immer wieder. Ich begleite ihn in seinen Bedürfnissen, leiste Hilfestellung in Fragen aus meinem Fachgebiet oder unterhalte ihn; oder alles zugleich. Mit dem Fachwissen, das ich ihm schenke, kommt er auch ohne mich weiter. Aber wenn er Beratung braucht, kommt er zu mir, weil er bereits weiß, was ich kann.<br />
Unterhaltsamer Content kann Marken um Geschichten anreichern und den Nutzen eines Produktes plastisch darstellen. Er kann eine Marke sympathisch machen oder einfach dafür sorgen, dass sie mir auffällt und im Gedächtnis bleibt. Auch das führt dazu, dass er mein Produkt kauft statt ein anderes, vielleicht sogar gleichwertiges. Content-Marketing kann sogar den Marktwert eines Produktes oder einer Leistung steigern.</p>
<p>Bleiben wir bei unserem Beispiel: Ein Beratungsunternehmen betreibt ein Blog, in dem es hochwertiges Wissen zum eigenen Fachgebiet teilt. Der Gedanke dahinter ist, dass andere dieses Wissen so nützlich finden, dass sie einerseits die Artikel weiterempfehlen. Vor allem aber sollen Wunschkunden auf das Angebot aufmerksam werden, sich von der Kompetenz des Beratungsunternehmens überzeugen und, sobald sie allein mit den guten Tipps nicht weiterkommen, genau diesen Berater beauftragen. Was nun wenn, das nicht klappt?</p>
<p>Die Bilder mit den Fehlern und Lösungen stammen aus dem <a href="https://youtu.be/9noBk807ujg">Video zu diesem Beitrag</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333333;">_____</span></p>
<h3>Fehler Nr. 1: Die Marke rockt nicht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19214" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler1.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler1.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler1-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler1-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Man kann noch so tolle Texte schreiben, Videos produzieren und Filmchen drehen: Wenn die Leistung nicht stimmt oder das Produkt mittelmäßig ist, dann reißt die Kommunikation das nicht heraus.</p>
<p>Allerdings kann es auch sein, dass das Produkt stimmt und die Beratung toll ist, aber die eigene Positionierung nicht klar genug.Inhalte, die verkaufen, kann nur jemand produzieren, der weiß, was genau er verkaufen will und wie er oder sie sich dazu positioniert.</p>
<p>Eine starke Markenpositionierung mit sichtbaren Personenmarken ist in diesen Zeiten im Wettbewerb entscheidender als je zuvor. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen hapert es hier oft erheblich. Das ist besonders dann schade, wenn Produkt und Leistung gut oder sogar überragend sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19222" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung1.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung1.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung1-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung1-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Lösungsansatz: Arbeiten Sie gezielt an der Positionierung und erschließen Sie das <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?s=Personenmarke">Potential Ihrer Markenbotschafter</a>!</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 2: Die Kommunikationsstrategie stimmt nicht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19215" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler2.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler2.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler2-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler2-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Positionierung ist klar, das Produkt toll. Trotzdem lockt das Blog keinen Kunden hinter dem Monitor hervor? Dann sind vielleicht die Erwartungen an die Verkaufskraft der Inhalte zu hoch. Content-Marketing ist Teil der Gesamtkommunikation. Es ersetzt diese nicht. Ein Blog ist zudem kein &#8222;stupider Verkaufstrichter&#8220;, <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/blog-kein-verkaufstrichter-interview-rouven-kasten/">wie Sie in diesem Interview nachlesen können</a>.</p>
<p>Damit die richtigen Inhalte zusammenkommen und überhaupt bei der Zielgruppe landen, braucht man nicht nur eine Contentstrategie, ein redaktionelles Konzept sowie Mitarbeiter, die das umsetzen können. Auch die Gesamtkommunikation muss stimmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19223" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung2.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung2.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung2-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung2-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz: Wann wurde in Ihrem Unternehmen zum letzten Mal die komplette Kommunikationsstrategie überprüft und überarbeitet? Wenn Sie die Antwort nicht kennen, dann wird es wahrscheinlich dringend Zeit dafür.</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 3: Sie kennen Ihre Kunden nicht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19216" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler3.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler3.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler3-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler3-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Marketing kann nicht auf Annahmen oder persönlichen Vorlieben der Ausführenden beruhen. Es braucht Fakten, Monitoring, Markt- und Meinungsforschung. Sprechen Sie eigentlich mit Ihren Kunden und Interessenten? Beteiligen Sie sich an Gesprächen in sozialen Netzwerken? Betreiben Sie Marktforschung?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19224" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung3.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung3.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung3-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung3-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz: Haben Sie Marketing-Personas beziehungsweise typische Kunden- und Empfehler-Profile beschrieben? Wenn nichts davon zutrifft, dann sollten Sie das schnellstens ändern</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 4: Die Contentstrategie ist nicht durchdacht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19217" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler4.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler4.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler4-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler4-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>&#8222;Nicht durchdacht&#8220; ist oft noch, nun ja, untertrieben. Viele Unternehmen, die massenweise Inhalte produzieren, haben dennoch nichts, was sich mit Fug und Recht als Contentstrategie bezeichnen ließe. Vor den Inhalten stehen die Strukturen und Ziele im Unternehmen, dann die Kommunikationsstrategie, dann die Contentstrategie, und dann erst die Umsetzung im Content-Marketing.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19225" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung4.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung4.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung4-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung4-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz: Überprüfen Sie, wie Sie gestartet sind und rollen sie die Erarbeitung noch einmal auf. Eine funktionierende Contentstrategie braucht Ausdauer, Konsequenz und immer neue Impulse.</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 5: Die Inhalte sind nicht zielgruppengerecht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19230" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler5.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler5.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler5-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler5-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Sie wollen dem richtigen Empfänger das Gefühl vermitteln, dass genau Sie der genau richtige Anbieter sind, der zu ihm passt. Dazu brauchen Sie Inhalte, die relevant sind, zur richtigen Zeit kommen, Emotionen auslösen, Beziehungen vertiefen, Handlungen auslösen &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19233" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung5.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung5.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung5-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung5-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz:  Auch wenn Sie Ihre Bezugsgruppen gut kennen, heißt das noch lange nicht, dass Sie dies auch wirklich in die richtigen Inhalte umsetzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das für Ihre Inhalte zutrifft, dann schauen Sie sich doch einmal die Content-Ampel näher an. </strong></p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel-qualitaetscheck-infografik/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-17361" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg.jpg" alt="" width="650" height="282" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg.jpg 940w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg-300x130.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg-768x333.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg-705x306.jpg 705w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg-250x109.jpg 250w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/05/Content-Ampel_jpg-150x65.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><strong><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/content-ampel-qualitaetscheck-infografik/">Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung für den Einsatz der Content-Ampel mit Infografik und Video.</a></strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 6: Niemand weiß, dass Sie etwas zu verkaufen haben</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19231" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler6.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler6.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler6-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler6-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Sie betreiben das garantiert umfassendste Themenportal zu genau Ihrem Fachgebiet, in dem sich jede Menge hochwertige Inhalte finden? Aber es fehlen gut sichtbare Hinweise, dass Sie auch entsprechende Beratung und/oder Produkte verkaufen?</p>
<p>Dann werden wahrscheinlich viele Besucher die Inhalte schätzen, aber so leicht nicht selbst auf die Idee kommen, nach bezahlten Leistungen zu fragen.</p>
<p>Zugegeben: Gerade im Content-Marketing ist der Grat zwischen zu viel und zu wenig Eigenwerbung schmal. Verabschieden Sie sich zudem bitte von der Vorstellung, dass Sie es allen recht machen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19234" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung6.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung6.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung6-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung6-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungansatz: Experimentieren Sie mit verschiedenen Inhalten und Formen. Etablieren Sie dafür zuvor eine gezielte Erfolgsmessung. Bitten Sie ausgewählte Wunschkunden um Feedback.</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 7: Sie machen <em>zu viel</em> Reklame</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19218" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler7.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler7.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler7-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler7-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Der Grat zwischen zu wenig Eigenwerbung (siehe voriger Punkt) und zu viel ist zugegebenermaßen wirklich schmal. Doch die wenigsten Menschen wünschen sich statt wertvoller Inhalte allzu offensive Reklame. Wer wirklich gut ist, hat es nicht nötig, um Kunden zu buhlen oder allzu plakativ-vertrieblerisch daherzukommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19226" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung7.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung7.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung7-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung7-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz: Die richtige Balance erfordert auch hier wieder Fachwissen und Strategie, wie immer in der professionellen Kommunikation. Oft reicht die Innensicht nicht aus, um die Wirkung auf andere zu beurteilen. Fragen Sie Außenstehende nach einem Fremdbild.</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 8: Customer Journey? Fehlanzeige!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19219" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler8.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler8.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler8-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler8-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Jemand hat einen Inhalt von Ihnen gelesen, gehört oder angesehen. Das Interesse ist geweckt.</p>
<p>Aber haben Sie auch selbst festgelegt, was als nächstes passieren soll? Gibt es einen <em>call to action, e</em>ine geplante Folgehandlung? Und wenn es diese gibt: Folgen trotzdem zu wenige dem vorgesehenen Pfad?</p>
<p>Nur wenn Sie wissen, wer wann woher kommt und wohin die Reise auf Ihren Webseiten beziehungsweise im weiteren Kontakt führt, kann ein potentieller Lead zum Kunden werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19227" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung8.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung8.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung8-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung8-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz:  Arbeiten Sie daran, Ihr Content-Marketing besser in die Gesamtkommunikation zu integrieren. Dazu gehört auch die Planung der Customer Journey. Hier kann die Content-Ampel ebenfalls helfen; siehe insbesondere das siebte Kriterium: Interaktion</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 9: Sie peilen nur direkte Kunden an</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19220" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler9.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler9.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler9-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler9-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Content-Marketing ist doch einfach erklärt, oder? Sie produzieren Inhalte. Ihr Interessent liest oder schaut diese an und ist begeistert. Er oder sie ruft selbst an und wird zum Kunden. – Nun, so einfach ist es dann doch nicht.</p>
<p>Wenn sich die frohe Botschaft von Ihren hochwertigen Inhalten so weit verbreiten soll, dass Sie die eine kritische Masse für die erforderliche Sichtbarkeit erreichen, brauchen Sie viel mehr Empfehler unter Ihren Gesprächspartnern als nur potentielle Kunden.</p>
<p>Das bedeutet aber auch, dass Ihre Beiträge auch jenen etwas nützen müssen, die womöglich niemals in direkten Kontakt mit Ihnen kommen oder gar einen Auftrag erteilen werden.</p>
<p>Zudem reicht es nicht aus, einfach nur Inhalte zu produzieren und allenfalls Links dazu in sozialen Netzwerken zu streuen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19228" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung9.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung9.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung9-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung9-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz:  Nur wer sich selbst an Gesprächen beteiligt und zu größeren Zusammenhängen beiträgt, erzeugt auch Relevanz für eigene Inhalte.</strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 10: Nichts Genaues misst man nicht</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19221" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler10.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler10.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler10-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler10-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Zugegeben: Möglichst viel zu veröffentlichen und dann den Erfolg des Content-Marketings daran zu messen, wie viele Kunden kommen, ist auch irgendwie auch so etwas wie eine Messmethode. Diese ist aber leider ziemlich grob und unspezifisch. Im Fall des Misserfolgs liefert sie wenig Ansätze, wo und was geändert werden soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19229" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung10.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung10.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung10-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung10-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz:  Jede Kommunikationsstrategie braucht Parameter oder KPI (Key Performance Indicators) für die Erfolgsmessung. Diese zeigen die Richtung schon lange vorher an, bevor es sich im Umsatz niederschlägt. Dazu gehören beispielsweise Zugriffszahlen. Wer kommt woher, schaut sich was an und wie lange? Welche Inhalte laufen besonders gut? Welche Suchworte interessieren die Besucher? Auch qualitative Bewertungen gehören dazu. Eine sinnvolle Herangehensweise muss systematisch erfolgen. </strong></p>
<p style="text-align: center;">_____</p>
<h3>Fehler Nr. 11: Sie erkennen keine Kaufsignale</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19232" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler11.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler11.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler11-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/fehler11-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Vertrieb ist in Zeiten des digitalen „Pull statt Push“ keinesfalls überflüssig. Wenn einerseits Kaltakquise in sozialen Netzwerken nicht funktioniert, bedeutet das andererseits nicht, dass gute Verkäufer verzichtbar wären.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-19235" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung11.jpeg" alt="" width="650" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung11.jpeg 650w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung11-300x169.jpeg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/loesung11-250x141.jpeg 250w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><strong>Lösungsansatz: Sie brauchen in Ihrem Unternehmen Fachleute mit Vertriebskenntnissen. Wer Vertrieb beherrscht, ist auch in der Lage zu erkennen, ob und wann jemand kaufen will. Damit die wertvollen Inhalte aus Ihrem Content-Marketing nicht nur allen anderen nützen, sondern auch Ihnen. Denn wenn Ihre Inhalte gut sind, haben Sie das wirklich verdient.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/contentmarketing-niemand-kauft/">&#8222;Warum bringt unser Content-Marketing keine Kunden?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/contentmarketing-niemand-kauft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/</link>
					<comments>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 06:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit dem Mediziner Dr. Gernot Langs. – Frage: Ein bloggender Mediziner, erst recht ein bloggender Chefarzt: Das ist in Deutschland immer noch die Ausnahme. Auch in sozialen Netzwerken sind Klinikärzte ebenso wie Praxisinhaber eher unterrepräsentiert. Haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte? Gernot Langs: Viele werden eine Scheu davor haben, sich auf diesem Weg…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/">Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit dem Mediziner Dr. Gernot Langs</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19109 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs.jpg" alt="" width="498" height="366" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs.jpg 498w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs-300x220.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/11/Dr-gernot-langs-250x184.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /></p>
<p><strong>Frage: Ein bloggender Mediziner, erst recht ein bloggender Chefarzt: Das ist in Deutschland immer noch die Ausnahme. Auch in sozialen Netzwerken sind Klinikärzte ebenso wie Praxisinhaber eher unterrepräsentiert. Haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Viele werden eine Scheu davor haben, sich auf diesem Weg zu exponieren. Bloggen ist ja etwas sehr Persönliches: Es geht um Meinung, nicht (nur) um sachliche Inhalte. Ich höre auch immer mal wieder, dass sich Kollegen im Umgang mit sozialen Netzwerken nicht sicher genug zu fühlen und sich scheuen, hier Neues auszuprobieren. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle. Bloggen klingt zwar leicht, ist aber ohne professionelle Unterstützung durch erfahrene Blogger oder Redakteure kaum gut „nebenher“ hinzubekommen.</p>
<p><strong>Frage: Wann haben Sie mit dem Bloggen begonnen und warum?</strong></p>
<p>Gernot Langs: Ende 2016 habe ich angefangen, selbst zu bloggen. Das unkomplizierte Format, die Direktheit und die meinungsbildende Funktion von Blogs hat mich schon lange vorher begeistert. Ich lese gern Blogs, mag Diskussionen und nehme selbst gern Stellung zu Themen.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Mit „Psychosomatik online“ richten Sie sich ausdrücklich an andere Experten. Welche Kommunikations- und strategischen Ziele erreichen Sie damit? Welchen Stellenwert nimmt das Blog im gesamten Kommunikationsmix der Schön Klinik Gruppe ein?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Es gab bislang kein vergleichbares Kommunikationsmedium, das einen ähnlich fachspezifischen und zugleich unkomplizierten, aktiven Wissenstransfer ermöglicht. Unser Ziel ist es, eine lebendige Expertencommunity zu etablieren, die auf „Psychosomatik online“ miteinander – auch kontrovers – diskutiert und sich über berufliche oder berufsnahe Themen austauscht. Der manchmal hemdsärmelige Ton und die einfachen Zugangswege sind absolut gewollt, und das Blogformat ist dafür ideal. Wir möchten ein für alle Seiten starkes Netzwerk aufbauen und nicht zuletzt neue Zuweiser gewinnen.</p>
<p>Das Blog ist dabei eine logische Fortführung unserer Online-Strategie. Ein professionell aufgestelltes Team betreut unsere digitalen Kommunikationskanäle und entwickelt sie permanent weiter. Auch im therapeutischen Kontext öffnen wir uns übrigens seit längerem für digitale Instrumente: Beispielsweise haben wir erfolgreich eine psychotherapeutische Online-Therapie für Menschen mit Depressionen etabliert und führen Studien durch zur Einbindung von Apps in die Behandlung.</p>
<p><strong>Frage: Welche Angebote gibt es darüber hinaus? Welche Inhalte veröffentlichen Sie dort, und was nützt das Ihren Zielgruppen und Ihnen selbst?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Im Bereich Online-Kommunikation haben wir neben dem Expertenblog drei zielgruppenspezifische Facebook-Seiten (eine deutsche mit mittlerweile 30 000 Fans, eine internationale mit 15.000 Fans und ein Karriere-Profil mit 6.000 Fans), einen eigenen Youtube-Kanal und je einen Account bei Twitter, Instagram und Google+. Zugeschnitten auf die jeweiligen Zielgruppen bieten wir den Usern Informationen, Service, Praktisches und Unterhaltsames. Unsere Facebook-Fans beispielsweise erfahren von neuen Behandlungsangeboten, lesen, wie sie ihren Rücken gesund trainieren, sehen beeindruckende Videos von oder mit Patienten oder bekommen Einblick in eher ungewöhnliche Therapieerfahrungen zum Beispiel mit unseren Therapiebegleithunden.</p>
<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, dass überzeugte und begeisterte Patienten neben unseren Mitarbeitern sehr starke Multiplikatoren in unserer Außenwirkung sind – ob nun online oder offline. Schon bei Büchern oder Fernsehern kauft man gern das, was andere empfehlen. Wenn es um die eigene Gesundheit geht, sind die meisten noch empfänglicher für Empfehlungen und Erfahrungen anderer.</p>
<p><strong>Frage: Gewinnen Sie über Blogs, Social Media oder speziell Facebook Patienten?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> In der Regel lässt sich nicht eins zu eins nachweisen, über welche Kommunikationsmaßnahme wir letztlich wie viele Patienten gewinnen. Unsere Auswertungen zeigen, dass Onlinekampagnen und Social-Media-Aktionen Instrumente mit sehr großem Potenzial sind. Allerdings nur dann, wenn die jeweilige Maßnahme auch so passgenau wie möglich auf Thema, Zielgruppe und Kanal zugeschnitten ist. Sie versuchen ja auch nicht, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken. So wie es keine erfolgreiche Psychotherapie nach Schema F geben kann, ist Onlinekommunikation auch keine „one fits all“-Lösung. Schon im Vergleich von psychosomatischen und somatischen Patienten und erst recht bei einzelnen Krankheitsbildern und Altersgruppen ergeben sich zum Teil völlig unterschiedliche Medien-Nutzungsverhalten.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage:  Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie als Person besonders aktiv – und warum?</strong></p>
<p>Gernot Langs: Facebook ist für mich eine tolle Möglichkeit, um mich mit Freundinnen und Freunden weltweit zu vernetzen. Darüber hinaus bin ich in verschiedenen Foren Mitglied, dabei steht für mich in erster Linie die konstruktive und fruchtbare Diskussion im Vordergrund.</p>
<p><strong>Frage: Welche Rolle spielen für Sie das persönliche Netzwerken und die persönliche Präsenz auf Veranstaltungen im Vergleich zu digitalen Aktivitäten?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Ich halte beides für wichtig – soziale Netzwerke sind Teil unseres Alltags geworden und mich dieser Entwicklung gegenüber zu verschließen, wäre für mich eine vertane Chance. Dabei ersetzt nicht das eine das andere, sondern ergänzt sich gegenseitig: Über soziale Netzwerke lassen sich gut Kontakte halten und umgekehrt lassen sich nach Erstkontakten in sozialen Netzwerken Menschen auch „im realen Leben“ kennenlernen.</p>
<p><strong>Frage: Finden Sie, dass jeder Mediziner bloggen und auf Facebook präsent sein sollte?</strong></p>
<p><strong>Gernot Langs:</strong> Das lässt sich nicht verordnen – entweder es passt zu einem oder nicht. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er bereit dafür ist, sich zu exponieren oder sogar zu exhibitionieren. Aber wie bei vielem gibt es ja nicht nur ein Entweder-oder. Bevor man das „Risiko“ eingeht, einen eigenen Blog zu starten oder einen Facebook-Account anzulegen, kann man in Foren aktiv mitdiskutieren oder Blogbeiträge kommentieren.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Univ.-Doz. Dr. Gernot Langs</strong>, Jahrgang 1961, ist Chefarzt in der Schön Klinik Bad Bramstedt, Mitglied in diversen psychotherapeutischen und psychiatrischen Fachgesellschaften und bekennender Social-Media-Nutzer. Zu seinen beruflichen Schwerpunkten zählen Depressionen und Burnout, Schmerzerkrankungen, Angststörungen und Somatoforme Störungen. <a href="http://www.schoen-kliniken.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.schoen-kliniken.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/">Bloggender Chefarzt: „Nicht versuchen, einen Fisch mit einem Schokoriegel zu locken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/bloggender-chefarzt-nicht-versuchen-einen-fisch-mit-einem-schokoriegel-zu-locken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gunter Dueck: &#8222;Der Menschheit etwas mitteilen, damit die Welt besser wird&#8220;</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wissen-teilen-interview-gunter-dueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 05:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=18748</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit dem Wissenschaftler, Philosophen und Vortragsredner Frage: Herr Professor Dueck, ein ganzes Buchmanuskript und viele weitere Texte zum Download auf Ihrer Website, die Kolumne »Daily Dueck«, unbezahlte Vorträge wie auf der re:publica, ausführliche Beiträge in sozialen Netzwerken, Interviews, Mentoring für jüngere Kollegen: Kommen Sie da überhaupt noch zum bezahlten Arbeiten? Gunter Dueck: Ja, ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wissen-teilen-interview-gunter-dueck/">Gunter Dueck: &#8222;Der Menschheit etwas mitteilen, damit die Welt besser wird&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit dem Wissenschaftler, Philosophen und Vortragsredner</h3>
<p><a href="http://www.omnisophie.com"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18753 aligncenter" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/gunter-dueck-1.jpg" alt="Prof. Dr. Gunter Dueck im Vortrag" width="640" height="426" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/gunter-dueck-1.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/gunter-dueck-1-300x200.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/gunter-dueck-1-250x166.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><strong>Frage: Herr Professor Dueck, ein ganzes Buchmanuskript und viele weitere Texte zum Download auf Ihrer Website, die Kolumne »Daily Dueck«, unbezahlte Vorträge wie auf der re:publica, ausführliche Beiträge in sozialen Netzwerken, Interviews, Mentoring für jüngere Kollegen: Kommen Sie da überhaupt noch zum bezahlten Arbeiten?</strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Ja, ich lebe heute von meinen Vorträgen, und zwar sehr gut. Aber das war anfangs gar nicht so geplant. In der ersten Phase war es für mich eine echte Mission. Ich „musste“ der Menschheit etwas mitteilen, damit die Welt besser wird. Als ich noch bei IBM angestellt war, hat die Firma alle Honorare bekommen, ich habe nie einen Cent behalten. Das gab mir inhaltlich gewisse Freiräume oder eben innere Unabhängigkeit: „Was wollt ihr – ich habe zwar nicht genau das politisch Korrekte gesagt, mehr meine eigene Meinung – aber damit verdiene ich Geld für euch!“ Zuletzt habe ich mein Gehalt quasi selbst mitgebracht. Etwa im Jahre 2011 hat YouTube einen gewissen Dammbruch verursacht. Vorher musste man sich um Mund-zu-Mund-Propaganda bemühen, damit man zu Vorträgen eingeladen wurde. Als man aber begann, komplette Vorträge auf YouTube hochzuladen, wurde ich sehr schnell viel bekannter. Die Veranstalter müssen heute nicht mehr rumtelefonieren, ob jemand etwas Wichtiges zu sagen hat, sie schauen sich die Videos an. So kam es, dass ich mich nach meiner Pensionierung selbstständig gemacht habe.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Die meisten dieser Vorträge stehen als Video im Netz, ebenso viele Texte. Haben Sie nie Angst, dass Sie zu viel weggeben?</strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Hatte ich. Ich fragte mich: Wer will mich noch live erleben, wenn es schon hundert Stunden Reden von mir im Netz gibt? Ich war hin- und hergerissen. Einerseits wollte ich ja alle meine Ideen in die Welt hinausposaunen, na ja, um die Welt missionarisch zu verbessern. Andererseits kennen die Leute dann im Prinzip alles schon &#8230; Das Grübeln über dieser Frage wurde unter zu vielen Einladungen begraben. Wenn ich heute neu nachdenke? Es ist wohl eine gute Strategie und auch gut für alle, wenn man alles freigibt. Das tue ich jetzt. Ich verteile auch die PowerPoints auf Anfrage. Jeder kann alles haben.</p>
<p><strong>Frage: Sie teilen Ihr Wissen also vollkommen selbstlos?</strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Na, selbstlos ist es im Ergebnis ja nicht. Ich gebe alles frei und bekomme dann eben Aufträge dazu, noch ein Sahnehäubchen drauf zu liefern. Das sieht man ja bei vielen Apps. Die kann jeder nutzen, aber für eine Pro-Lösung muss man dann doch bezahlen. Die Videos und Texte sind gratis, nur live kostet es. Eine gewisse Leistung kann ja auch bezahlt werden, finde ich! Aber ich bemühe mich, den reinen Content frei ins Netz zu geben. Die Reden bei der re:publica, bei Kirchen, Parteien, bei TEDx oder in Unis berechne ich im Wesentlichen nicht, aber dann möchte ich bitte über Themen reden, die mir selbst am Herzen liegen beziehungsweise mit denen ich etwas Ideelles bewirken möchte. Selbstlos ist vielleicht das falsche Wort. Ich finde, jeder sollte nach Kräften einen Teil seiner Arbeit als „good citizen“ der Gesellschaft schenken. Einfach so. Fühlt sich übrigens gut an.</p>
<p><strong>Frage: Warum sind so viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen – Sprecher, Berater, Wissenschaftler – darauf bedacht, ihr Wissen zu schützen und zu hüten?</strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Ich kenne diese Diskussion, gerade unter Beratern. Sie haben Angst, nichts mehr zu sein, wenn sie ihre Folien, ihre Methoden oder Fragebögen für Statuserhebungen freigeben. Wer wirklich exzellent ist, hat doch über dieses reine „Wissen“ noch eine Profi-Version zu liefern, oder? Vieles kommt mir so wie in manchen Gaststätten vor, in denen man Dosensuppen serviert. Das Wissen um solche Rezepte wird dann lieber nicht geteilt, klar. Ich möchte mich selbst bemühen, so gut das geht und so gut ich kann, auf meinen Gebieten quasi ein Sternekoch zu werden. Da gibt es ein wunderbares Motto als Buchtitel eines Werkes, das ich vor langer Zeit im Flughafen gekauft habe. Ich habe es nie gelesen, denn der Titel tut’s ja schon: <em>Do what you love, the money will follow. </em>So mach’ ich das, und es funktioniert. Ob durch selbstsüchtige Strategien mehr zu verdienen wäre, überlege ich nicht. Ich möchte tun, was ich liebe. Das vor allem.</p>
<p><strong>Frage: Also schützen viele ihr Wissen, um die eigene Mittelmäßigkeit zu schützen?</strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Es gibt sehr viele Berater, die mit schnellen Ratschlägen kommen und behaupten, man könne alles lernen, wenn man für 1000 Euro einen Kurs bei ihnen belegt – in zwei Tagen oder sogar in zwei Stunden. Viele Psychologen nehmen Geld für „Tests“, die sie selbst entworfen und am besten noch rechtlich geschützt haben. Die Fragen dürfen dann nur von Lizenznehmern gestellt werden, die natürlich auch eine Prüfung gegen Geld ablegten. Da wird oft ein Kult um geheimnisvolle Methoden getrieben, die nur entsprechend Geweihten bekannt sind. Manches erinnert an die Priesterkasten, die oft nicht viel mehr wussten als normale Menschen, aber auf Lateinisch. Wer aber Können als Leistung anbietet, kann das bloße Wissen gerne freigeben. Ein Drei-Sterne-Koch gibt Ihnen gerne das Rezept, na und? Entweder Sie üben dann auch ein paar Jahre, oder sie bezahlen ihn wie zuvor für das Essen.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</em></span></h3>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Seit ich Sie 2012 für die erste Auflage von &#8222;Prinzip kostenlos&#8220; zum ersten Mal interviewt habe, hat sich in der digitalen Welt und in den sozialen Netzwerken sehr viel verändert. Wie haben sich in dieser Zeit Ihr eigenes Medienverhalten und Ihre Einstellung gewandelt, vor allem was das Teilen von Wissen und Inhalten angeht? </strong></p>
<p><strong>Gunter Dueck:</strong> Mit dem Alter wird man ja eher großzügiger. Die Leser auf meiner Homepage werden immer zahlreicher, im Jahr 2016 kam am 27. Dezember der Millionste Jahresbesucher. Im Januar 2017 waren es erstmals mehr 100.000 im Monat. Dieses stete Bergauf legt ja keinen Einstellungswechsel nahe. Alles gut! Meine Homepage stelle ich gerade um, weil jetzt zu viele monieren, dass man meine Artikel nicht gut mobil lesen kann. „Das geht doch nicht bei IHNEN, Herr Dueck!“ Ja, stimmt. Die Leser halten mich jung – technologisch und auch so. Demnächst muss ich wohl immer ein Bild zum Text posten, weil man sich offenbar tendenziell vor reinen Texten zu fürchten beginnt. Hmmh, das sind dann Änderungen, die den Content oder das Wissen nicht besser machen, nur anziehender. Das kostet mich Zeit! Will ich das? Hmmh, oder werde ich doch älter?</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Prof. Dr. Gunter Dueck</strong> war CTO der IBM Deutschland und einer der IBM Distinguished Engineers, er ist IEEE Fellow, Fellow der Gesellschaft für Informatik und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Im Jahre 2011 zählte die Computerwoche den promovierten Mathematiker zu den Top 100 maßgebenden Persönlichkeiten in der Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland. <a href="http://www.omnisophie.com/">www.omnisophie.com/</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wissen-teilen-interview-gunter-dueck/">Gunter Dueck: &#8222;Der Menschheit etwas mitteilen, damit die Welt besser wird&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Komplette Webinar-Aufzeichnung: „Das Ende der Contentstrategie &#8230; Was Marken heute tun müssen“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/komplette-webinar-aufzeichnung-das-ende-der-contentstrategie-was-marken-heute-tun-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2016 13:36:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Contentstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Kundennutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort: Corporate Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=16196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Bonus-Teil: Schriftliche Antworten auf die Fragen aus dem Webinar Meinen Vortrag &#8222;Das Ende der Contentstrategie, wie wir sie kennen. Was Marken jetzt tun müssen, um sich in der Informationsflut zu behaupten&#8220; gibt es jetzt auch als Webinar. In der vergangenen Woche habe ich das Webinar in Kooperation mit Acrolinx gehalten. Hier ist die komplette Aufzeichnung. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/komplette-webinar-aufzeichnung-das-ende-der-contentstrategie-was-marken-heute-tun-muessen/">Komplette Webinar-Aufzeichnung: „Das Ende der Contentstrategie &#8230; Was Marken heute tun müssen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mit Bonus-Teil: Schriftliche Antworten auf die Fragen aus dem Webinar</h3>
<p><strong>Meinen Vortrag &#8222;Das Ende der Contentstrategie, wie wir sie kennen. Was Marken jetzt tun müssen, um sich in der Informationsflut zu behaupten&#8220; gibt es jetzt auch als Webinar. In der vergangenen Woche habe ich das Webinar in Kooperation mit Acrolinx gehalten. Hier ist die komplette Aufzeichnung. Darüber hinaus habe ich meine Antworten auf die Teilnehmer-Fragen aus dem Livestream, die ich mündlich nur kurz beantworten konnte, noch einmal aufgearbeitet. Sie finden sie weiter unten in diesem Beitrag, ergänzt auch um weiterführende Links.</strong></p>
<div id="attachment_28310" style="width: 835px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://youtu.be/GXqLrYp0NYc"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28310" class="wp-image-28310 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/04/vortrag_contentstrategie_youtube.jpg" alt="Vortrag Contentstrategie" width="825" height="472" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/04/vortrag_contentstrategie_youtube.jpg 825w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/04/vortrag_contentstrategie_youtube-300x172.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/04/vortrag_contentstrategie_youtube-768x439.jpg 768w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2016/04/vortrag_contentstrategie_youtube-705x403.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px" /></a><p id="caption-attachment-28310" class="wp-caption-text"><a href="https://youtu.be/GXqLrYp0NYc">Hier geht es zum Vortrag auf YouTube.</a></p></div>
<p>Nochmals vielen Dank an <a href="http://www.acrolinx.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Acrolinx</a> für das Sponsoring, die Bereitstellung der technischen Gegebenheiten und die Organisation!</p>
<h3>Teilnehmer-Fragen &amp; meine Antworten</h3>
<p><strong>Frage: Können KMUs oder Verbände das überhaupt noch schaffen, da professionell mitzumischen? Trotz Hootsuite und Co? Es stehen eben keine großen Etats und Manpower dahinter und das Rad dreht sich immer schneller &#8211; auch bei den Plattformen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Antwort:</strong> Sie können nicht nur, sie müssen auch. Einerseits war es wirklich nie zuvor so einfach, seine eigenen Bezugsgruppen zielgenau zu erreichen. Hootsuite, Buffer oder andere Tools machen es, mit dem richtigen Konzept natürlich, noch einfacher, Inhalte zu teilen und Dialoge zu führen. Andererseits haben Sie ja selbst schon angemerkt, dass die Anforderungen steigen. Nie zuvor mussten die Fachleute in PR und Marketing so viel aktuelles und auch technisches Wissen besitzen.</p>
<p>Umso mehr kommt es darauf an, von Anfang an strategisch und realistisch zu planen. Also nicht am falschen Ende sparen oder in Aktionsmus verfallen. Ein recht großer Teil der Budgets, die im deutschen Mittelstand zum Start von Contentstategien ausgegeben werden, sind letztlich zum Fenster hinausgeworfen, weil es in der Umsetzung hapert. Da hat dann zu Beginn eine realistische Ressourcenplanung gefehlt. Oder es wird versäumt darauf zu achten, dass man alle Beteiligten auf Dauer mitnimmt.</p>
<p>Es ist ja nicht so, als hätten Verbände oder kleinere Unternehmen früher nicht mit ihren Werbeetats haushalten müssen. Insofern ist es wie früher auch schon: Professionelle Unternehmenskommunikation kostet Geld und Aufwand, und wenn beides begrenzt ist, dann muss man es eben besonders wirkungsvoll einsetzen.</p>
<p><strong>Frage: Welche „TOOLS“, Bücher, Kurse etc. können Sie empfehlen für Anfänger?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Ein ausführliches Literaturverzeichnis zum Thema Kommunikation in digitalen Zeiten und Contentstrategie finden Sie <a href="http://kerstin-hoffmann.de/web-oder-stirb/literaturverzeichnis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier auf der Website zu meinem Buch „Web oder stirb!“</a>.</p>
<p>Insbesondere empfehle ich aus der genannten Liste zum Einstieg folgende Bücher:</p>
<ul>
<li>Eck, Klaus/Eichmeier, Doris: Die Content-Revolution im Unternehmen (Haufe 2014)</li>
<li>Hoffmann, Kerstin: Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen (Wiley 2012)</li>
<li>Hoffmann, Kerstin: Web oder stirb. Erfolgreiche Unternehmenskommunikation in Zeiten des digitalen Wandels (Haufe 2015)</li>
<li>Leopold, Meike: Corporate Blogs (O’Reilly 2013)</li>
<li>Löffler, Miriam: Think Content! (Galileo Computing 2014)</li>
<li>Zerfaß, Ansgar/Pleil, Thomas (Hrsg.): Handbuch Online-PR (UVK 2012)</li>
</ul>
<p>Ansonsten rate ich, sich zum Einsteigen auf wenige Plattformen zu beschränken, beispielsweise Facebook und XING oder LinkedIn. Das Bloggen kann man auch sehr gut auf öffentlichen Plattformen wie Medium.com üben.</p>
<p>Nutzen Sie bitte das umfangreiche Fachwissen, das ich kostenfrei hier in meinem Blog „PR-Doktor“ zur Verfügung stelle.</p>
<p><a href="https://flipboard.com/@PR_Doktor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier in meinem öffentlichen Profil auf Flipboard sammle ich, nach Themen geordnet, Links zu interessanten Artikeln, Tools und anderen Angeboten.</a></p>
<p><strong>Frage: Wo kann ich denn eine Übersicht über die Marktanteile von Inbound Marketing erhalten? Also zum Beispiel die advertising revenues von Content Marketing, Video Marketing, organische Suche, paid-search, SEO, Social Media und Email.</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Diese Frage ist sehr allgemein gehalten, und ich kann sie in dieser Form leider nicht beantworten. Was genau ist gemeint und zu welchem Zweck vor allem? Wenn Sie hier mitlesen, konkretisieren Sie Ihre Frage gerne in den Kommentaren.</p>
<p><strong>Frage: Ein gutes Beispiel für Personenmarketing ist Christian Solmecke. Er hat es mittlerweile auf/durch Youtube oder Facebook zu einer Marke geschafft.</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Auf jeden Fall, das macht er sehr gut. Übrigens nutzt er dazu keineswegs nur digitale Medien, sondern er ist auch in Fernsehen und Presse sehr präsent, spielt das aber wiederum auch über digitale Kanäle. Es gibt einige weitere Anwaltskollegen von Christian Solmecke, die ebenfalls sehr erfolgreich als Personenmarke agieren, zum Beispiel Thomas Schwenke, Nina Diercks oder Carsten Ulbricht, um nur drei zu nennen.</p>
<p><strong>Frage: Wie bringt man als ausführende Kraft, GFs usw. dazu, an der Content-Strategie festzuhalten bzw. sie aufzubauen, anstatt im Chaos zu arbeiten?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Das ist sicherlich in vielen Fällen keine leichte Aufgabe, und das kann man sicher nicht mit einer allgemeingültigen Antwort lösen. Zunächst einmal ist klar: Die Möglichkeiten eines Mitarbeiters, die Geschäftsleitung zu irgendetwas zu bewegen, sind in digitalen Zeiten nicht besser geworden als früher. Das Digitale kann auch nicht richten, was das Reale nicht hergibt.</p>
<p>Idealerweise geht die Initiative zu einer Contentstrategie von der Geschäftsleitung aus und sie wird von ihr mitgetragen. Oft herrschen aber gerade in Vorstand und C-Level eher unrealistische Vorstellungen darüber, wie schnell eine Veränderung in der Kommunikationsstrategie zu deutlichen Erfolgen führt. Häufig ist das aber eine Folge von Unkenntnis oder mangelndem Überblick. Hier ist die Herausforderung in der internen Kommunikation – übrigens in alle Richtungen, nicht nur nach „oben“ – das Thema so aufzubereiten, dass die jeweiligen Beteiligten die Relevanz erkennen, um die Strategie weiter zu unterstützen.</p>
<p>Dazu hilft es, sich die Bedürfnisse und Ängste der Betreffenden zu verdeutlichen und die Argumentation entsprechend aufzubauen, nicht anders als man es mit externen Stakeholdern auch tut. Ein Sparringspartner, der den Blick von außen hat, kann dabei oft sehr hilfreich sein.</p>
<p><strong>Frage: Wie sieht es mit Content-Strategien aus, die nicht DIGITAL ausgeliefert werden kann, weil beispielsweise das Internet schlecht ausgebaut ist? Macht es Sinn mit Anzeigen Flyern oder anderen Printprodukten zu arbeiten, die ja letztlich kostenintensiver sind?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Konkrete Aussagen zum Medien- und Maßnahmenmix kann man immer nur im konkreten Fall treffen. Ich kann Ihnen nicht raten, was Sie am besten wie einsetzen, ohne Ihr Unternehmen, die Branche, die Stakeholder, die strategischen und die Kommunikations-Ziele zu kennen.</p>
<p>Davon abgesehen finde ich es aber sehr gut, dass Sie unter Contentstrategie alle Medien verstehen und das Ganze also vernetzt sehen.</p>
<p><strong>Frage: Am Anfang des Vortrags spachen Sie davon, dass es in Deutschland wenige Digitale Meister gibt. Können Sie mir dennoch einige Meister nennen, auf die man ein Auge halten sollte?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Im Vergleich gesehen überwiegt meiner Wahrnehmung nach in deutschen Unternehmen immer noch die Zahl derjenigen, die im digitalen Wandel hinterherhängen, nicht nur in der Kommunikation. Demgegenüber gibt es aber natürlich, absolut gesehen, eine große Zahl von Firmen, die im Digitalen und eben auch im Bereich Contentstrategie schon sehr weit sind. Sehr gute Beispiele sind etwa die Firma Bosch, der &#8222;Digital CEO&#8220; von Apollo Optik, Jörg Ehmer, oder der Stifterverband.</p>
<p>Schauen Sie sich doch aber auch einfach einmal in Ihrer eigenen Branche um. Sicher finden Sie eigene Beispiele. Über Ergänzungen unten in den Kommentaren freue ich mich.</p>
<p><strong>Frage: Gibt es konkrete gute Beispiele für Content Marketing, die nicht von großen Konzernen stammen, sondern aus dem Mittelstand?</strong></p>
<div><strong>Antwort: </strong>Einige gute Beispiele für Mittelständler mit Contentstrategie (Corporate Blog und/oder Social Media) aus verschiedenen Branchen:</div>
<ul>
<li>Backschwestern (Juchem Gruppe)</li>
<li>Bäcker Süpke</li>
<li>GLS Bank</li>
<li>Lanade (Wollversand)</li>
<li>Manomama</li>
<li>MyTaxi</li>
<li>NTT Data</li>
<li>Stadtwerke Neuss</li>
<li>Westaflex</li>
<li>TeNo Design</li>
<li>Urlaubspiraten</li>
</ul>
<p><strong>Frage: Welchen Anteil sollte die Contentstrategie in der externen/internen Kommunikation haben?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Eine Contentstrategie ist dann besonders erfolgreich, wenn sie nicht ein weiteres Contentsilo bildet, sondern alle Bereich, in denen Content entsteht, vernetzt. Das nennt man „Content first“-Strategie. Darüber hinaus kann ich konkrete Aussagen zur Verteilung von Budgets auch nur im konkreten Fall treffen.</p>
<p><strong>Frage: Was sagen Sie zum &#8222;DU&#8220; in Geschäftsbeziehungen? Ist die Schwelle niedriger als früher? Kann man seine Kunden als Werbeagentur Duzen? Was halten Sie davon?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Allein die Tatsache, dass Sie mich siezen, beinhaltet schon einen Teil der Antwort. ;-) Natürlich ist es so, dass das „Du“ in sozialen Netzwerken allgemein verbreiteter ist als anderswo. Insgesamt ist es in Deutschland aber – von wenigen Ausnahmen abgesehen – auch weiterhin nicht üblich, im Geschäftsleben andere Menschen generell zu duzen. Ich wäre damit eher vorsichtig und würde generell meinen gesunden Menschenverstand einsetzen, um herauszufinden, was angemessen ist.</p>
<p><strong>Frage: Was können Sie Kleinbetrieben ohne großes Expertenwissen zu Contentmarketing, Conversion und Co. und ohne Marketing-Abteilung empfehlen, die dennoch Content haben und bereitstellen wollen? Was sind ihre zwei oder drei wichtigsten Tipps?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Zunächst einmal ist festzuhalten: Contentmarketing ist Teil der professionellen Unternehmenskommunikation, und dafür braucht man Fachwissen, Geld und Arbeitszeit. Das ist also nicht anders als früher auch. Drei Tipps:</p>
<p>1.     Nicht am falschen Ende sparen, sondern die Strategie solide aufsetzen und langsam sowie nachhaltig aufbauen.</p>
<p>2.     Persönlichen Beziehungen und Netzwerke in den Vordergrund stellen und den eigenen Gesprächspartnern genau zuhören, um herauszufinden, was sie überhaupt brauchen.</p>
<p>3.     Mit den eigenen Stärken und Vorlieben arbeiten. Fachwissen zukaufen, wo erforderlich. Wie man das erarbeitet,<a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2015/10/23/personenmarke-personal-branding-tool/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> habe ich sehr detailliert in diesem Beitrag erklärt.</a></p>
<p><strong>Haben Sie weitere Fragen? Nutzen Sie bitte die Kommentare unter diesem Beitrag. </strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/komplette-webinar-aufzeichnung-das-ende-der-contentstrategie-was-marken-heute-tun-muessen/">Komplette Webinar-Aufzeichnung: „Das Ende der Contentstrategie &#8230; Was Marken heute tun müssen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neun typische Fehler, die Unternehmen immer noch in Social Media machen</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/liebe-firmen-wir-muessen-reden-ueber-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2015 06:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Contentstrategie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=15504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin immer wieder erstaunt, welche grundlegenden groben Schnitzer viele Unternehmen weiterhin in Social Media machen. Deswegen müssen wir nochmals dringend reden, liebe Unternehmen.  Fehler Nr. 1: Die Plattformen werden nicht richtig verstanden Auch wenn die Inhalte das eigentlich Wichtige sind, so muss doch jemand, der ein Medium nutzt, dessen besondere Merkmale und Funktionen kennen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/liebe-firmen-wir-muessen-reden-ueber-social-media/">Neun typische Fehler, die Unternehmen immer noch in Social Media machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin immer wieder erstaunt, welche grundlegenden groben Schnitzer viele Unternehmen weiterhin in Social Media machen. Deswegen müssen wir nochmals dringend reden, liebe Unternehmen. </strong></p>
<h3>Fehler Nr. 1: Die Plattformen werden nicht richtig verstanden</h3>
<p>Auch wenn die Inhalte das eigentlich Wichtige sind, so muss doch jemand, der ein Medium nutzt, dessen besondere Merkmale und Funktionen kennen. Unterschiedliche Netzwerke eignen sich darüber hinaus für den einen Zweck mehr, für den anderen weniger. Diskussionen auf Twitter laufen anders ab als komplexe Stränge aus Kommentaren und Antworten auf Facebook. Einzelne Fotos auf Instagram werden anders wahrgenommen und rufen andere Aktionen hervor als Bildsammlungen auf Pinterest. Ein- und dieselbe Botschaft passt nicht in alle Kanäle.</p>
<p><strong>Sorgfältige Einarbeitung, Fachkenntnisse im Team, Erfahrung und bei Bedarf professionelle Unterstützung sorgen dafür, dass die Botschaft zur Plattform und zu den dort Anwesenden passt. </strong></p>
<h3>Fehler Nr. 2: Social Media werden instrumentalisiert und als reine Werbekanäle missbraucht</h3>
<p>Ganz klar: In professioneller Unternehmenskommunikation geht es um Geschäfts- und Umsatzziele. Doch soziale Netzwerke sind keine Einbahnstraßen und keine Reklametafeln.</p>
<p><strong>Es geht um Dialoge und um Austausch. Fans wollen, dass sich Marken für sie interessieren – und nicht nur umgekehrt. Wer das verstanden hat, ist schon einen ganzen Schritt weiter.</strong></p>
<h3>Fehler Nr. 3: Es gibt kein echtes Konzept über alle Medien hinweg</h3>
<p>In vielen Firmen hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass man &#8222;doch irgendwie dabei sein&#8220; müsse. Da werden irgendwie Accounts und Seiten anlegt, aber weder durchdacht, noch richtig durchgezogen. Im Zweifel hätte man sich das Wenige gleich ganz sparen können. Oder, schlimmer: Es schadet sogar eher, weil es unprofessionell aussieht.</p>
<p><strong>Integrierte Kommunikation bedeutet, dass alle Maßnahmen und Medien koordiniert sind und auf die zuvor definierten Ziele einzahlen. Auch die Planung der Social-Media-Accounts und der Inhalte gehört zur Contentstrategie.</strong></p>
<h3>Fehler Nr. 4: Die Gesprächspartner sind nicht bekannt</h3>
<p>Wer nicht weiß, was diejenigen brauchen, die er erreichen will, und wo er sie auffindet, sendet ins die Leere.</p>
<p><strong>Jede Social-Media-Strategie brauchte eine gründliche Evaluation, Listening und Monitoring – zum Start und auf Dauer. </strong></p>
<h3>Fehler Nr. 5: Niemand will sich persönlich einbringen</h3>
<p>Firmen, die auf unpersönliche Seiten und Accounts setzen, ohne die Menschen dahinter zu zeigen, können nicht erwarten, dass andere Menschen mit ihnen in echten Austausch treten.</p>
<p><strong>Wer sichtbar sein will, muss Gesicht zeigen. Das gilt auch für Persönlichkeiten in Unternehmen.</strong></p>
<h3>Fehler Nr. 6: Ziel, Zweck und Nutzen sind für andere nicht klar erkennbar</h3>
<p>Ich nenne es das <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2014/06/11/kanalversprechen-empfaenger-nutzen/">Kanalversprechen</a>: Ist dieses nicht klar, wundern sich viele Firmen, warum ihr Twitter-Account kaum Follower gewinnt und warum die Likes auf ihrer Facebook-Seite trotz bezahlter Anzeigen stagnieren.</p>
<p><strong>Potentielle Abonnenten, Gesprächspartner, Follower sollten auf den ersten Blick erkennen können, welchen Nutzen ihnen der entsprechende Sender liefert.</strong></p>
<h3>Fehler Nr. 7: Social-Media-Kommunikation hängt vom Engagement Einzelner ab</h3>
<p>Ein Mitarbeiter im Marketing überwacht die Facebook-Seite rund um die Uhr auf seinem privaten Handy? Ohnehin überlastete Fachkräfte engagieren sich in ihrer Freizeit in Social Media für die Firma? So löblich das auf den ersten Blick aussieht: Social-Media-Kommunikation ist kein Freizeitspaß, der davon abhängt, wie lange Einzelne das persönliche Engagement durchhalten. Dass Arbeits- und Reaktionszeiten anders aussehen als heute und dass „Social Media&#8220; kein 9-to-5-Job sein kann, ist klar, aber:</p>
<p><strong>Professionelles Marketing muss solide budgetiert und mit vorhandenen Ressourcen betrieben werden. Sind diese nicht vorhanden, müssen sie geschaffen werden. </strong></p>
<h3>Fehler Nr. 8: Es wird am falschen Ende gespart</h3>
<p>Die irrige Annahme, dass professionelle Unternehmenskommunikation in sozialen Netzwerken  kostenfrei wäre, hält sich hartnäckig. Social-Media-Engagement kostet Arbeitszeit und fordert Investments in Beratung, Gestaltung und Texte. Darüber hinaus erreichen Unternehmen in Social Media heute ganz ohne bezahlte Werbung kaum noch die gewünschte Sichtbarkeit. Aber Vorsicht: Auch hierfür gelten besondere Regeln.</p>
<p><strong>Werbung in sozialen Netzwerken funktioniert nur innerhalb eines durchdachten Gesamtkonzeptes. </strong></p>
<h3>Fehler Nr. 9: Es findet keine Erfolgsmessung statt</h3>
<p>Wer den Erfolg seiner professionellen Kommunikation nicht ständig misst und überwacht, ist auf dem besten Weg in teilweise oder völlige Ineffizienz. Er betreibt Aufwand, der keinen Ertrag bringt, und vergibt Chancen, anderswo mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Vielleicht erzielt er auch Resonanz. Er weiß aber nicht, in welchem Umfang und warum. Damit sind Erfolge nicht reproduzierbar.</p>
<p><strong>Professionelles Monitoring, qualitative und quantitative Erfolgsbewertung müssen immer Teil der professionellen Kommunikation sein.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/liebe-firmen-wir-muessen-reden-ueber-social-media/">Neun typische Fehler, die Unternehmen immer noch in Social Media machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das große E-Book &#8222;Schreibblockade&#8220; zum kostenlosen Download</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/e-book-schreibblockade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2013 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=13299</guid>

					<description><![CDATA[<p>“Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen” &#8211; E-Book zur Blogparade &#160; &#160; Mitte Oktober 2013 hatte ich zur „Blogparade gegen die Schreibblockade&#8220; aufgerufen. Aber mit einer so überwältigenden Resonanz hatte ich im Traum nicht gerechnet: Mehr als 80 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt, mit großartigen und sehr unterschiedlichen Beiträgen. Wie eingangs versprochen, habe ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/e-book-schreibblockade/">Das große E-Book &#8222;Schreibblockade&#8220; zum kostenlosen Download</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>“Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen” &#8211; E-Book zur Blogparade</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kerstin-hoffmann.de/Downloads/E-Book_Schreibblockade.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13382" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch.png" alt="E-Book Schreibblockade herunterladen" width="384" height="500" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch.png 600w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch-230x300.png 230w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch-542x705.png 542w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch-250x325.png 250w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/E-Book_Schreibblockade-Buch-150x195.png 150w" sizes="auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitte Oktober 2013 hatte ich zur „Blogparade gegen die Schreibblockade&#8220; aufgerufen. Aber mit einer so überwältigenden Resonanz hatte ich im Traum nicht gerechnet: Mehr als 80 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt, mit großartigen und sehr unterschiedlichen Beiträgen.</p>
<p>Wie eingangs versprochen, habe ich nun die Beiträge der Blogparade zu einem E-Book zusammengefasst. Die Autoren hatten noch einmal Gelegenheit, darüberzuschauen, und hier ist es nun: &#8222;Schreibblockade &#8211; Tipps, Strategien und Erfahrungen&#8220;. 85 Beiträge auf 245 Seiten, gefüllt mit Erfahrungsberichten, sehr persönlichen Einblicken, witzigen Erlebnissen, wertvollen Checklisten, Profi-Tipps … &#8211; Aber lesen Sie selbst!</p>
<p>Bei den Autorinnen und Autoren bedanke ich mich ganz herzlich. Mein besonderer Dank geht zudem an Wibke Ladwig, die die Illustration für das Titelbild zur Verfügung gestellt, sowie an Dr. Joachim Schlosser, der mich beim Seitenlayout unterstützt hat.</p>
<p><a title="http://kerstin-hoffmann.de/Downloads/E-Book_Schreibblockade.pdf" href="http://kerstin-hoffmann.de/Downloads/E-Book_Schreibblockade.pdf">Das E-Book können Sie direkt hier oder mit Klick auf das Bild herunterladen. Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich.</a></p>
<p><strong>Viel Spaß und viel Erfolg damit!</strong></p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;"><em>Bitte spielen Sie fair &#8211; Hinweis zur Weitergabe dieses E-Books</em></span></h3>
<p>Dieses PDF ist für alle Leser und Empfänger kostenlos. Es werden beim Download keine Adressen gesammelt und keine Daten zur kommerziellen Nutzung erhoben. Eine Blogparade zu initiieren und die Ergebnisse in einem solchen Dokument zusammenzustellen, macht viel Spaß. Aber es bedeutet auch Arbeit und viel Aufwand. Der Lohn des Herausgebers besteht vor allem in Traffic.</p>
<p>Daher bitte ich Sie um Fairness bei der Weitergabe. Jede Empfehlung, per Mail, in sozialen Netzwerken, in anderen Blogs, ist natürlich erwünscht und hochwillkommen. Sie dürfen für einen Hinweis und eine Verlinkung zu diesem Artikel auch die obige Abbildung vom Buchcover oder <a title="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/Titel_E-Book_Schreibblockade1.jpg" href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/12/Titel_E-Book_Schreibblockade1.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dieses Bild</a> verwenden.</p>
<p>Bitte laden Sie dieses PDF jedoch <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> auf eigenen Webspace hoch, sondern verlinken Sie zur Weitergabe auf den entsprechenden Downloadlink im PR-Doktor beziehungsweise einfach zu diesem Beitrag hier:</p>
<p><a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2013/12/10/e-book-schreibblockade/">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2013/12/10/e-book-schreibblockade/</a></p>
</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/630c8c40c1604a5ea608d9dea51181ee" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/e-book-schreibblockade/">Das große E-Book &#8222;Schreibblockade&#8220; zum kostenlosen Download</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corporate Blog: So wird Ihre Blogparade ein Erfolg</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=13315</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fragen, Antworten – und sieben typische Fehler, die Sie vermeiden sollten &#8222;Warum werden denn im Moment so viele Blogparaden ausgerufen?&#8220;, fragte mich kürzlich eine Kollegin. Diese Wahrnehmung kann ich nur bedingt bestätigen. Es laufen eigentlich immer irgendwelche Blogparaden. Aber gerade gegen Ende des Jahres häufen sich natürlich die Aufrufe zu Rückblicken auf das fast vergangene [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/">Corporate Blog: So wird Ihre Blogparade ein Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: left;">Fragen, Antworten – und sieben typische Fehler, die Sie vermeiden sollten</h2>
<p>&#8222;Warum werden denn im Moment so viele Blogparaden ausgerufen?&#8220;, fragte mich kürzlich eine Kollegin. Diese Wahrnehmung kann ich nur bedingt bestätigen. Es laufen eigentlich immer irgendwelche Blogparaden. Aber gerade gegen Ende des Jahres häufen sich natürlich die Aufrufe zu Rückblicken auf das fast vergangene und zu Ausblicken auf das kommende Jahr. Zudem entdeckt die professionelle Unternehmenskommunikation immer mehr den Multiplikationseffekt solcher Aktionen &#8211; oder erhofft sich zumindest einen solchen. Damit er eintritt, sind allerdings einige Voraussetzungen zu erfüllen. Bei vielen herrscht zudem immer noch große Unklarheit darüber, was denn nun eigentlich eine Blogparade ist. Ob und was sie nützt. Wie man sie ausruft. Was zu beachten ist.</p>
<h3>Was ist überhaupt eine Blogparade &#8211; und wo kommt sie her?</h3>
<p>Blogparaden (auch Blog-Karneval genannt) gab es schon, bevor die Unternehmenskommunikation das Bloggen in den Kanon ihrer Haupt-Werkzeuge aufgenommen hat. Die erste Blogparade wurde angeblich <a title="http://blog-parade.de/blog-karneval-oder-parade/" href="http://blog-parade.de/blog-karneval-oder-parade/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2002 als &#8222;Carnival&#8220; ausgerufen</a>, aber erst 2006 wunderte sich der bekannte (und leider mittlerweile verstorbene) Blogger Robert Basic, warum im deutschen Raum niemand das <a title="http://www.basicthinking.de/blog/2006/02/10/blogspecials/" href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/02/10/blogspecials/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Potential von Blogspecials</a> nutzt.</p>
<p>Eine Blogparade ist eine gemeinsame Aktion vieler Blogger zu einem bestimmten Thema, das der Veranstalter der Parade ausruft. Alle Teilnehmer verlinken zum Aufruf, weisen in ihrem Beitrag auf die Blogparade sowie das veranstaltende Blog hin und informieren den Veranstalter über ihren Beitrag. Der Veranstalter sammelt die Links zu allen Beiträgen und veröffentlicht sie. Optional ist ein abschließendes Resümee des Veranstalters.</p>
<p><em>AKTUALISIERUNG/HINWEIS</em><em>: Noch bis vor einigen Jahren entstand häufig aus allen Beiträgen ein E-Book, das der Veranstalter kostenlos zum Download zur Verfügung stellte. Davon würde man heute aus suchmaschinentechnischen Erwägungen heraus abraten. Denn ein solches PDF kann von Suchmaschinen ausgelesen werden und stellt somit nicht empfehlenswerten Duplicate Content dar.</em></p>
<p>Manche Veranstalter loben auch unter allen Teilnehmern einen oder mehrere Preise aus.</p>
<p>Oft läuft eine Blogparade nur über einen kurzen Zeitraum.</p>
<h3>Wer kann sich an einer Blogparade beteiligen?</h3>
<p>Im Prinzip alle, die sich angesprochen fühlen und etwas zum Thema zu sagen haben. Manchmal legt die Veranstalterin oder der Veranstalter auch bestimmte Bedingungen fest, etwa dass es sich im businessrelevante Blogs oder zumindest Beiträge handeln soll. Im Prinzip kann natürlich dann auch noch jeder andere versuchen mitzumachen. Es liegt aber in der Hand des Veranstalters, ob sie oder er die Beiträge in die Liste aufnimmt.</p>
<p>In meiner <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/mein-persoenlicher-kommunikationsmix-blogparade-webparade-personenmarken/">Blog- und Webparade #Personalbrandmix</a> habe ich beispielsweise ausdrücklich dazu eingeladen, auch in sozialen Netzwerken Beiträge zu veröffentlichen.</p>
<h3>Was bringt eine Blogparade in der Unternehmenskommunikation?</h3>
<p>Von einer solchen Aktion, von den gesammelten Ideen und Tipps und natürlich auch von der gegenseitigen Verlinkung und Verbreitung profitieren, wenn sie gut gemacht ist, alle:</p>
<ul>
<li>Autor*innen haben ein interessantes Thema für einen neuen Beitrag.</li>
<li>Leser lernen neue, interessante Blogs und Profile kennen.</li>
<li>Alle Beteiligten gewinnen neue Leser.</li>
<li>Veranstalter ebenso wie Teilnehmer bekommen hochwertige Links sowie Links aus sozialen Netzwerken.</li>
</ul>
<h3>Wie viel Resonanz kann man überhaupt erwarten?</h3>
<p>Wie erfolgreich Blogparaden sind, wieviel Resonanz sie erzeugen, hängt wesentlich davon ab, wie sehr alle Beteiligten tatsächlich das Gefühl haben. dass sie davon profitieren. Daher sollten Veranstalter nicht primär auf den eigenen Nutzen schielen, sondern sich überlegen, welchen Wert andere in ihrer Parade, in der Art der Ausschreibung beziehungsweise in dem speziellen Thema finden.</p>
<p>Eine Teilnehmerin einer meiner Blogparaden schrieb mir bereits kurz nachdem ihr Beitrag erschienen war:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8222;Schon jetzt hat sich der Artikel für mich gelohnt: So viele Leser habe ich selten.&#8220;</em></p>
<h3>Helfen Blogparaden dem Veranstalter für die eigene Reichweite?</h3>
<p>Einzelmaßnahmen als solche sind immer schwer zu beurteilen. Der Erfolg hängt stark vom Gesamtkonzept ab. Wenn ein Baustein in der Unternehmenskommunikation gut gemacht ist, und das kann eben auch eine Blogparade und/oder ein E-Book sein, trägt er definitiv zum großen Ganzen bei.</p>
<p>Eine Blogparade allein wird also die Klickzahlen nicht massiv in die Höhe treiben, wenn das Blog nicht bereits eine gewisse Bekanntheit hat. Aber sicherlich bringt eine gute gemachte Aktion immer auch viel zusätzliche Aufmerksamkeit, Reputation und Kommunikationsanlässe.</p>
<h3>Bringen die Verlinkungen von und zu den anderen Blogs etwas?</h3>
<p>Ja, aber wieder nicht nur dem Veranstalter. Ideal ist es, wenn sein Blog den Teilnehmern auch einen hochwertigen Link bieten kann. Meine Erfahrung ist es aber, dass den Ausrichter die vielen anderen Verlinkungen zu einem bestimmten Keyword sehr schnell weit nach oben bringen können.</p>
<h3>Warum entdecken immer mehr Unternehmensblogs die Blogparade für sich?</h3>
<p>In dem Maße, in dem Unternehmen das Content-Marketing für sich entdecken, stellen die Entscheider und Kommunikationsverantwortlichen auch feat, dass bestimmte Mechanismen besser funktionieren als andere. Die klassische One-to-Many-Kommunikation hat in der digitalen Welt weitgehend ausgedient. Wertvolle Inhalte, echtes Interesse am Austausch, Kontakte und ein Bewusstsein für den Nutzen aller Gesprächspartner stehen im Vordergrund. Insofern sind solche Aktionen gute Gelegenheiten, sich zu vernetzen und viele Partner zu aktivieren sowie Kontakte zu multiplizieren.</p>
<h3>Gibt es bestimmte Jahreszeiten, Monate, Wochen, in denen Blogparaden besser laufen als in anderen?</h3>
<p>Nach meiner Erfahrung nicht. Entscheidend für die Resonanz ist vor allem, wie gut man vernetzt ist, wie sehr man aktiv &#8222;trommelt&#8220; und auch die eigenen Kontakte gezielt direkt anspricht. Dann kommt es noch darauf an, wie gut das Thema zündet &#8211; und wie es sich im Netzwerk verbreitet. Das ist zu einem guten Teil auch Glückssache. Aber es macht schon Sinn, sich ein Thema gut daraufhin zu überlegen, ob es bei vielen einen Nerv trifft. Das ist wichtiger als das Timing.</p>
<p>Viele Fragen lassen sich bereits mit dem gesunden Menschenverstand beantworten: Wenn bereits fünf Unternehmen zu Jahresrückblicken aufgerufen haben (oder nach dem schönsten Ferienplan fragen), dann ist es keine so gute Idee, noch eine sechste Aktion daraufzusetzen. Lieber etwas mehr Zeit in ein wirklich originelles Thema investieren und etwas später damit starten!</p>
<h3>Ich könnte mir vorstellen, dass Ferienzeiten eine ganz dumme Idee wären.</h3>
<p>Nicht unbedingt. Es kann sein, dass beispielsweise eine Blogparade in Ferienzeiten besonders viel Resonanz findet, weil gerade alle nach Themen suchen und das Thema perfekt in Jahreszeit und Branche passt. Das kann man immer nur im Einzelfall beantworten.</p>
<h3>Was für eine Laufzeit wäre besonders günstig? Ein Monat? Zwei? Sechs Wochen? Weniger? Mehr?</h3>
<p>Kommt auch auf Thema, Umfeld und Bezugsgruppen an. Ich nehme meistens etwa sechs bis maximal zehn Wochen. Das ist lange genug, damit jeder es schaffen kann mitzumachen, der das will. Und kurz genug, dass die Leute nicht das Gefühl haben, sie hätten ewig Zeit &#8211; und dann gerät es wieder in Vergessenheit.</p>
<h3>Sind unter Blogparaden-Beiträgen auch mal richtig schlimme Klöpse (inhaltlich wie textlich)? Wie geht man damit um?</h3>
<p>Ja, das kann vorkommen. Wichtig ist, dass man das eigene Konzept gut definiert hat. Man könnte beispielsweise Spielregeln definieren, in denen klar steht, dass die Veranstalterin sich vorbehält, Beiträge nicht aufzunehmen.</p>
<h3>Wir haben alles so gut geplant und dachten, wir hätten ein tolles Thema. Trotzdem findet unsere Blogparade nur wenig Resonanz. Was haben wir falsch gemacht?</h3>
<p>Vielleicht haben Sie alles richtig gemacht. Den exakten Erfolg einer Kommunikationsmaßnahme kann man nie voraussagen, ebensowenig die genaue Resonanz einer Blogparade. Dazu gibt es zu viele Unwägbarkeiten, auf die Sie keinen Einfluss besitzen. Gegenseitige Schuldzuweisungen im Team sind völlig überflüssig.</p>
<p>Aber auch wenn es nur wenige Beiträge gibt: Betrachten Sie jeden einzelnen der Teilnehmer als wertvollen neuen Kontakt. Es geht im Web nicht allein darum, große Zahlen zu sammeln. Ein sehr spezielles Thema mit nicht so hoher, aber sehr qualitätvoller Resonanz kann sich mittel- bis langfristig ebenfalls als Erfolg erweisen.</p>
<p>Verdeutlichen Sie sich zudem selbst, dass eine Blogparade eine Aktion unter vielen ist, die den Erfolg Ihres Blogs ausmachen. Analysieren Sie alle Faktoren, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Mit diesem nächsten Mal sollten Sie aber ein wenig warten, und es ist sinnvoll, davor ein bisschen mehr zu tun &#8211; beispielsweise im eigenen Netzwerk auf direktem, persönlichem Weg etwas Marktforschung zu betreiben.</p>
<h3>7 typische Fehler, die Veranstalter von Blogparaden vermeiden sollten</h3>
<p><strong>Fehler #1:  Eine Blogparade veranstalten und dann NICHTS weiter unternehmen, in der Annahme, dass die anderen schon aktiv werden.</strong><br />
Eine solche Aktion macht Arbeit. Investitionen in das eigene Netzwerk müssen vorausgegangen sein. Wer von anderen erwartet, dass die eigene Aktion unterstützt wird, sollte vorher bereits andere unterstützt haben.</p>
<p><strong>Fehler #2: Eine Blogparade veranstalten und einfach willkürlich möglichst viele (einflussreiche) Blogger anschreiben, anmailen, in sozialen Netzwerken ansprechen.</strong><br />
Siehe voriger Punkt: Wer Beziehungen nutzen will, sollte diese erst einmal aufbauen. Direkt mit einem Anliegen an Menschen herantreten, mit denen man vorher noch keinen persönlichen Kontakt hatte, funktioniert meistens nicht so gut, es sei denn, man findet eine gute Art der Ansprache.</p>
<p><strong>Fehler #3: Einfach irgendwas veranstalten.<br />
</strong>Thema und Konzept sollten sorgfältig überlegt sein. Natürlich kann niemand garantieren, dass ein Thema wirklich zündet. Aber wer sich mit den Bezugsgruppen, der eigenen Community und deren Bedürfnissen sowie den Interessen von deren Lesern/Empfängern auseinandersetzt, hat auf jeden Fall bessere Karten.</p>
<p><strong>Fehler #4: Nur aus der eigenen Perspektive planen.</strong><br />
&#8222;Wir machen das, um mehr Verlinkungen zu generieren &#8230;&#8220;; Wir wollen erreichen, dass &#8230;&#8220;; &#8222;Die Blogparade bringt unserem Unternehmen &#8230;&#8220; &#8211; Ein Konzept, in dem nur solche Satzanfänge stehen, ist ziemlich sicher keines für eine erfolgreiche Blogparade.</p>
<p><strong>Fehler #5: Lasche Themenwahl. </strong></p>
<p>Das Thema einer Blogparade muss zünden, es muss verpackt sein, und es soll die Richtigen ansprechen. Wenn die zündende Idee noch fehlt, ist der Zeitpunkt für die Blogparade noch nicht gekommen.</p>
<p><strong>Fehler #6: Zu wenige eigene Ressourcen vorsehen.</strong><br />
Eine Blogparade generiert Aufwand, sie erfordert Zeit und Pflege. Für das Seeding in sozialen Netzwerken, für das Auflisten der Beiträge und Links, ggf. auch für ein zu erstellendes E-Book, dessen Korrekturphase, für Rückfragen und Kontakte mit den Teilnehmenden.</p>
<p><strong>Fehler #7: Dankbarkeit erwarten.</strong><br />
Schön, wenn sich andere für die Arbeit und Mühe bedanken. Erwarten können Sie das nicht. Schließlich investieren die anderen auch Zeit und Aufwand, um sich an der Aktion zu beteiligen. Der gemeinsame Nutzen in einem Netzwerk entsteht durch den Einsatz aller, und jeder ist mal &#8222;dran&#8220;, etwas mehr Aufwand zu betreiben. Es kommt auf viele Arten zu Ihnen zurück!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/corporate-blog-wird-ihre-blogparade-ein-erfolg/">Corporate Blog: So wird Ihre Blogparade ein Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Profi-Strategien gegen die Schreibblockade</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/profi-strategien-gegen-schreibblockade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2013 05:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?p=12858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tipps und Einblicke von 26 bekannten Autor*innen, Blogger*innen, Berufsschreiber*innen Sie kann den erfahrenen Journalisten ebenso ereilen wie den Ingenieur, der mal eben einen Projektbericht an die Geschäftsleitung liefern soll: die Schreibblockade. Da wird das weiße Blatt &#8211; heute meist der leere Monitor &#8211; zur Bedrohung. Was kann man dagegen tun? Wie gehen Profis damit um? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/profi-strategien-gegen-schreibblockade/">Profi-Strategien gegen die Schreibblockade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a name="top"></a>Tipps und Einblicke von 26 bekannten Autor*innen, Blogger*innen, Berufsschreiber*innen</h2>
<p><strong>Sie kann den erfahrenen Journalisten ebenso ereilen wie den Ingenieur, der mal eben einen Projektbericht an die Geschäftsleitung liefern soll: die Schreibblockade. Da wird das weiße Blatt &#8211; heute meist der leere Monitor &#8211; zur Bedrohung. Was kann man dagegen tun? Wie gehen Profis damit um? Ich habe Kollegen, Journalistinnen, Blogger und Autorinnen gefragt, welche Strategien sie anwenden.</strong></p>
<p>Wie es zu diesem Artikel kam? Ich bin am Rande der Frankfurter Buchmesse auf einer Veranstaltung gleich mehrfach darauf angesprochen worden, ob ich denn auch manchmal eine Schreibblockade habe und, wenn ja, wie ich damit umgehe. Wieder zurück am Schreibtisch kam mir die Idee, doch einfach einmal in meinem Netzwerk herumzufragen, was Profi-Schreiber bei Schreibblockaden tun &#8211; und was sie anderen raten, die darunter leiden. Hier sind großartige Tipps und überraschende Einblicke von 26 bekannten Kolleginnen und Kollegen. Ganz am Schluss noch mein eigenes Statement.</p>
<h3>Strategien von Profi-Schreiber*innen gegen die Schreibblockade</h3>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8211;</span></p>
<h3>„Baldige Deadline hilft&#8220;</h3>
<p><strong>Ulrike Langer, Medienjournalistin</strong></p>
<p>Ich habe eigentlich keine &#8222;echten&#8220; Schreibblockaden. Wenn das Schreiben nicht flüssig geht, dann weiß ich, dass ich noch nicht genug <strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12893" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Langer1.jpg" alt="Ulrike Langer über die Schreibblockade" width="200" height="253" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Langer1.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Langer1-150x189.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>recherchiert habe oder meine Ausgangsthese oder die innere Logik nicht stimmen. Daran lässt sich dann auch sprachlich nichts glätten. Ich muss dann nochmal richtig ran und neu denken. Wenn alles stimmt, schreibe ich meine Texte oft recht schnell.</p>
<p>Früher hatte ich oft eine Blockade beim Einstieg. Jetzt schreibe ich am Anfang einfach das, was mir als erstes in den Sinn kommt. Meistens bleibt es dann dabei, weil der erste Gedanke oft der beste ist. Wenn nicht, ergibt sich beim Schreiben halt später ein besserer Einstieg. Das ist ja das Schöne an Schreibprogrammen: Nichts ist in Stein gemeißelt.</p>
<p>Und noch etwas: Eine baldige Deadline hilft ungemein beim Lösen von Schreibblockaden &#8230;</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Nicht auf den letzten Drücker&#8220;</h3>
<p><strong>Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Journalistin, Bloggerin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12875" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp.jpg" alt="Antje Schrupp über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Antje-Schrupp-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Ich versuche, Texte immer dann zu schreiben, wenn ich dazu gerade inspiriert bin. Wenn es nicht läuft, vertage ich das Schreiben auf einen späteren Zeitpunkt. Das setzt natürlich voraus, dass ich nicht „auf den letzten Drücker“ arbeite. Ich versuche deshalb, immer möglichst früh mit Auftragsarbeiten anzufangen, selbst wenn die Deadline noch lange hin ist, damit ich entsprechend Luft habe.</p>
<p>Wenn es allerdings nach drei, vier, fünf Anläufen immer noch nicht klappt, überlege ich, woran das liegen könnte: Ist das Thema irgendwie falsch gewählt? Habe ich dazu vielleicht gar nichts zu sagen? Dann versuche ich, den Fokus zu ändern und mit den Auftragsgebern abzusprechen, meistens ist das auch möglich. Wenn nicht, gebe ich einen Auftrag auch mal wieder zurück, aber das kommt selten vor. Sollte das nicht möglich sein, plane ich mir ein entsprechendes Zeitfenster ein, bestens gleich am Vormittag, und produziere dann das, was mir eben in so einem Fall noch möglich ist. Meistens kommt dann durchaus etwas Brauchbares hinaus, wenn auch nicht ein optimaler Text, auf den ich wirklich stolz bin. Aber ich tröste mich dann damit, dass kein Mensch ständig Optimales hervorbringen kann.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Gespräche und Naturerlebnisse&#8220;</h3>
<p><strong>Ibrahim Evsan, Blogger, Social Media Speaker, Entrepreneur</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13013" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan.jpg" alt="Ibrahim Evsan über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ibrahim-Evsan-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Manchmal überkommt mich eine Schreibblockade, die kommt einfach so, ohne sich anzukündigen. Die Gründe können vielfältig sein. Genau hier denke ich oft über den Spruch von Immanuel Kant nach: &#8222;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.”</p>
<p>Nach den ein oder anderen Gedanken, kommen für mich persönlich zwei mögliche Wege in Frage, mit denen ich mich aus der Blockade lösen kann. Zum einen ist es mir wichtig, sich mit anderen auszutauschen. Freunde spielen dabei eine wichtige Rolle, ebenso entscheidend sind die Vis-à-vis Gespräche mit Zeitgenossen, die zu Erkenntnissen führen. Meistens erlebe ich solche Gespräche in der Natur. Schließlich sind die Naturerlebnisse auch spirituelle Erlebnisse, die im Leben eine ungemeine Rolle spielen. Besuche auf Konferenzen erweitern zudem meinen Horizont und verbinden Freunde und andere Persönlichkeiten miteinander. Das Internet bestätigt diese Erkenntnisse.</p>
<p>Der zweite Punkt ist, “die Werte des Lebens” als Entwicklungsgerüst immer wieder auszuarbeiten. Schließlich sind wir Menschen, die sich stets weiter entwickeln und heute das leben können, was wir wollen. Diese Freiheit haben wir uns selbst erarbeitet &#8211; ohne jegliche Fremdeinwirkung.</p>
<p>Wichtig dabei ist die zentrale Frage: Welchen Wert gebe ich der Gesellschaft zurück? Sei es durch Beziehungen, Wertschätzungen, Kinderliebe oder soziales Engagement. Die Liste ist unendlich. Durch das aktiv sein erlebe und bekomme ich wieder Lust die Themen aufzuschreiben; den Zeitgeist zu entdecken gar einzufangen. Denn wenn ich richtig darüber nachdenke, können Schreibblockaden nur aus der Not der Langenweile entstehen. Durch stetiges Weiterentwickeln brauche ich mir kaum mehr Gedanken um Blockaden in meinem Kopf zu machen.</p>
<p>Sicherlich geben uns auch Urlaube, die Leidenschaft zur Natur, Ehrgeiz beim Sport und besonders die Liebe Superkräfte, die immer wieder aufkommende Blockaden lösen können. Und genau das macht das Leben so spannend.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Recherchieren, drauflos schreiben, ruhen lassen&#8220;</h3>
<p><strong>Inge Seibel, Journalistin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12895" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Inge_Seibel.jpg" alt="Inge Seibel über die Schreibblockade" width="200" height="224" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Inge_Seibel.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Inge_Seibel-150x168.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Schreibblockaden entstehen bei mir oft aus Zeitdruck gepaart mit einem selbst auferlegten Perfektionismus: Bis dann und dann muss ich das und das geschrieben haben. Dabei habe ich noch so viel anderes zu tun … Der Abgabetermin sitzt mir im Nacken. Dennoch kommen auf die To-Do-Liste erst einmal andere Sachen: Rechnungen überweisen, Emails beantworten, Schreibtisch aufräumen, Wäsche waschen. Effekt: Die Zeit wird immer knapper, der Termin rückt immer näher: Jetzt gibt es kein Aufschieben mehr. Auch das ist Motivation. Ich weiß: Ich muss jetzt schreiben – ich ermutige mich selbst: Ich kann schreiben!</p>
<p>Vor dem Schreiben steht das Recherchieren. Lieber zu viel, als zu wenig war schon immer meine Devise. Ich möchte mich im Thema auskennen, egal ob ich nur Fragen für ein Interview vorbereite oder einen Text anfertige. Manchmal sind im Browser bis zu 40 Tabs geöffnet. Doch Vorsicht: Ein Wust an Informationen kann auch Ballast sein. Deshalb mache ich mir Stichpunkte oder sammele via Copy und Paste gute Zitate und trenne den Spreu vom Weizen. In meinem Kopf entsteht dabei schon eine Gliederung. Manchmal fallen mir Sätze ein, die irgendwo gut in den Text passen würden. Ich diktiere sie mir in mein iPhone, egal, wo ich gerade bin. Noch drei Tage bis zum Abgabetermin? Jetzt wird geschrieben.</p>
<p>Der Text ist fertig. Aber ist er auch gut? Genügt er meinen eigenen Ansprüchen? Ich weiß, das kann ich erst morgen feststellen, wenn ich mir den Text noch einmal mit dem nötigen Abstand durchlese. Das ist für mich eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen wirklich guten Text: Ruhen lassen und am anderen Tag noch mal drüber gehen. Manche Formulierung klingt auf einmal unnötig kompliziert, aber jetzt ist der Druck raus: Es geht nur noch ums Feintuning.</p>
<p>Daher mein Tipp: Ausführlich recherchieren und dabei das Wesentliche bereits in Stichpunkten skizzieren – einfach „Drauflosschreiben“, manche gute Idee entwickelt sich dann wie von selbst – Text ruhen lassen – Feintunen.</p>
<p>Versteht sich von selbst, dass das keine Anleitung für Tageszeitungsredakteure ist, deren Text von der Idee bis zur Vollendung in wenigen Stunden „stehen“ muss. Da bleibt dann aber auch keine Zeit für Schreibblockaden oder gar für Perfektionismus …</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Klingt simpel &#8211; ist es auch&#8220;</h3>
<p><strong>Jochen Mai, Social-Media-Berater, Autor und Blogger</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12976" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Jochen-Mai.jpg" alt="Jochen Mai über die Schreibblockade" width="200" height="229" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Jochen-Mai.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Jochen-Mai-150x171.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />&#8222;Schreiben ist die Hölle, geschrieben haben der Himmel&#8220;, lautet ein schönes Bonmot von Sibylle Krause-Burger, das ganz gut beschreibt, was viele Autoren kennen: Die Qual, erst einen guten ersten Satz zu schreiben, dann einen guten zweiten und so weiter. Es ist oft der Anspruch an den eigenen Text, der hier blockiert &#8211; und vielleicht auch die Furcht vor dessen Mindestumfang. Jedenfalls kenne ich das aus meiner Zeit als Journalist, wo Texte generell &#8222;auf Zeile&#8220; geschrieben werden mussten.</p>
<p>Was dagegen hilft: trotzdem schreiben. Klingt simpel &#8211; ist es auch. In der Tat ist der erste Satz oder gar Absatz der schwerste. Der zieht den Leser in die Geschichte, klingelt das Thema ein und kitzelt die Neugier. Oder auch nicht. Wenn man aber noch gar nicht genau weiß, was am Ende rauskommt, fällt das schwer.</p>
<p>Deshalb schreibe ich mir häufig erst einen guten Vorspann auf: Was soll in der Story überhaupt stehen? Welche (Leser-)Fragen sollen, welche müssen beantwortet werden? Und was daran ist der originelle Dreh oder neue Aspekt? Je genauer ich weiß, womit ich den Leser überrasche und zugleich in seinem Alltag abholen sowie helfen kann, desto besser und zielgerichteter kann ich schreiben.</p>
<p>Und dann muss ich auch nicht mit dem ersten Absatz beginnen, sondern etwa genauso mit dem dritten, vierten oder siebten. Gute Geschichten werden ohnehin kuratiert &#8211; also aus den Abschnitten zu den wichtigsten Fragen, die der Artikel beantworten muss, zusammengefügt. Die lassen sich auch hinterher noch in eine dramaturgisch und logisch sinnvolle Reihenfolge bringen und die Übergänge glätten. Zwischenüberschriften helfen dabei übrigens ungemein. Und steht erst einmal dieses Gerüst, fällt der erste Absatz und Einstieg in die Geschichte deutlich leichter. Ich behaupte sogar: Der ganze Text wird so besser, weil runder, stringenter, durchdachter.</p>
<p>Bloggen hilft aber auch gegen Schreibblockade. Um ehrlich zu sein, kenne ich die, seit ich blogge, praktisch nicht mehr. Das tägliche Schreiben lässt das Bedrohungsszenario &#8222;leere Seite&#8220; praktisch verschwinden. Denn zu bloggen gibt es immer etwas &#8211; und nicht immer muss der Text dazu pulitzerverdächtig sein. Hinter dem Wunsch steckt doch meist nur Eitelkeit. Wichtig ist, dass der Leser die Informationen bekommt, die er sucht; drumherum eine schöne Geschichte zu erzählen, ist die Kür. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Ist das Eis gebrochen, verschwindet die Angst&#8220;</h3>
<p><strong>Susanne Ackstaller, IR-Texterin, Bloggerin, Modekolumnistin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12920" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Susanne-Ackstaller.jpg" alt="Susanne Ackstaller über die Schreibblockade" width="200" height="216" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Susanne-Ackstaller.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Susanne-Ackstaller-150x162.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Schreibblockaden kenne ich in erster Linie von Texten, bei denen ich einen besonders hohen Anspruch an mich selbst habe – wie bei meiner monatliche Modekolumne für die WELT zum Beispiel. Da sitze ich durchaus gerne mal einen halben Vormittag und warte auf die „göttliche Eingebung“. Um ihr auf die Sprünge zu helfen, sammle ich erstmal alles, was mir zum jeweiligen Thema einfällt und im Netz begegnet, notiere mir Stichworte, Satzfragmente, Fragen, die mich bewegen, eine mögliche Pointe. Irgendwann fange ich dann einfach an zu schreiben, auch wenn der erste Entwurf eine Katastrophe wird. Aber zumindest ist das Eis gebrochen – und zugleich verschwindet die Angst, diesmal tatsächlich nichts aufs Blatt zu bringen. Wenn mein Selbstvertrauen wieder soweit hergestellt ist, findet sich auch Text. Zumindest war es bisher immer so – ein leeres Blatt musste ich noch nie abgeben.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Wie ein Befreiungsschlag&#8220;</h3>
<p><strong>Klaus Eck, freier Kommunikationsberater </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12935" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Klaus-Eck.jpg" alt="Klaus Eck über die Schreibblockade" width="200" height="204" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Klaus-Eck.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Klaus-Eck-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Klaus-Eck-150x153.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Ich schreibe gerne und viel, doch nicht immer finde ich dafür in meinem Arbeitsalltag genügend Muße. Geld verdiene ich damit nicht (direkt). Zum Glück stehe ich als Unternehmensberater nicht so oft unter Schreibdruck, es sei denn, ich sitze mal wieder einem Buchmanuskript oder habe mich zu einem Fachartikel für ein Medium verpflichtet.</p>
<p>Ein leeres Blatt Papier und wenig Zeit sind für mich die beste Voraussetzung für eine Schreibblockade. Aus diesem Grunde habe ich es mir angewöhnt, genügend Zeit für einen Artikel einzuplanen und mir viele Notizen zu machen. Sobald ich via Twitter, Facebook, Google+ und Co. ein spannendes Thema entdecke, lege ich die digitalen Fundstücke zunächst auf Instapaper oder <a title="https://flipboard.com/profile/klauseck" href="https://flipboard.com/profile/klauseck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flipboard </a>ab und ordne sie dort Themenfeldern zu.</p>
<p>Ich habe mich vor kurzem dazu verpflichtet, zumindest einmal in der Woche (als <a title="http://ironblogger.de/" href="http://ironblogger.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ironblogger</a>) einen PR-Blogger-Beitrag zu verfassen. Auf diese Weise werde ich regelmäßig daran erinnert, dass ich mich zumindest für ein Thema entscheiden sollte. Das klappt inzwischen ganz gut, um regelmäßig beim Bloggen dabei zu bleiben.</p>
<p>Bei der Wahl meiner Themen orientiere ich mich an meinem persönlichen Interesse, dem Nutzen eines solchen Blogbeitrags für mein Unternehmen Eck Consulting Group, einer gewissen Aktualität und meinen gesammelten Notizen bzw. meiner Instapaper-Ablage.</p>
<p>Das größte Plus des Schreibens besteht für mich in der Vertiefung meines Wissens. Erst nach einer umfangreichen Recherche, die ich als Newsjunkie mit viel Leidenschaft betreibe, beginne ich zu schreiben. Das Ergebnis des Schreibens ist für mich wie ein Befreiungsschlag und motiviert mich hinterher, weiterhin zu bloggen oder andere Texte zu verfassen.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Schreibmuskel trainieren&#8220;</h3>
<p><strong>Eric Kubitz, Mitinhaber der CONTENTmanufaktur</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Eric-Kubitz.jpg" alt="Eric Kubitz über die Schreibblockade" width="200" height="201" /></strong>Am besten wirkt: Schreiben! Das Wichtigste &#8211; wenn einem mal wieder der Job im Weg steht &#8211; ist, den Schreibmuskel weiter zu trainieren. Und das geht nicht über Nachdenken, Schimpfen oder Lesen. Einfach schreiben: Stück Papier auf den Tisch, Stift in die Hand (jaaaaaa, nicht die Tastatur!) und schreiben. Jeden Tag ein paar Minuten, höchstens eine Viertelstunde. Am besten morgens direkt nach dem Aufstehen und am allerbesten über nichts, was man auch im Job schreiben würde. Manche nennen das &#8222;Automatisches Schreiben&#8220; andere &#8222;Morgenseiten&#8220;, egal. Einfach aufschreiben, was einem gerade durch den Kopf schwirrt &#8211; ungeachtet dessen, ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Und, hey: das funktioniert!</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„1. Beißen, 2. Beißen, 3. Beißen&#8220;</h3>
<p><strong>Nina Diercks, Rechtsanwältin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13007" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Nina-Diercks1.jpg" alt="Nina Diercks über die Schreibblockade" width="200" height="193" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Nina-Diercks1.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Nina-Diercks1-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Nina-Diercks1-150x144.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Meine persönliche Strategie bei einer Schreibblockade? Nun das ist ganz einfach.  … Äh. Tja. Nein, leider nicht. 10 ultimative Tipps, wie jede Schreibblockade lässig und mit einem Lächeln zu durchbrechen ist, habe ich leider auch nicht. Die Wahrheit ist, es gibt diese Tage, da ringe ich mit jedem Satz, mit jedem Wort und irgendwie will es einfach überhaupt nicht fließen. Der erste Schritt in Richtung Text sieht dann so aus, dass ich mir selbst einrede, mich zu freuen, dass ich keine Journalistin geworden bin. Da müsste ich schließlich jeden Tag „liefern“. Damit lüge mir natürlich fromm in die eigene Tasche und beseitige höchstens kognitive Dissonanzen. Schließlich bin ich Juristin. Und als solche muss ich auch (fast) jeden Tag mit Wörtern umgehen und meine Gedanken in überzeugende Sätze legen. Aber zurück zur eigentlichen Frage, Sie wollten ja nicht wissen, wie und was ich dann vor mich hin jammere, sondern was ich tue.</p>
<p>Zunächst kommt es darauf an, was ich vor mir liegen habe. In der Regel gibt es drei unterschiedliche Arten von Texten, die ich zu bewältigen habe. Da sind zum einen Blogbeiträge für den <a title="http://socialmediarecht.wordpress.com/" href="http://socialmediarecht.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media </a>Recht<a title="http://socialmediarecht.wordpress.com/" href="http://socialmediarecht.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Blog</a> oder für Gastbeiträge in Zeitschriften oder anderen Blogs. Zum anderen juristische Fließtexte wie Gutachten, Schriftsätze oder Fachartikel. Und schließlich „pure“ juristische Arbeiten wie das Entwerfen von Verträgen. Alle drei Textvarianten verlangen unterschiedliche Fähigkeiten. Verträge zu schreiben ist ein wenig wie Schachspielen: Alle Optionen müssen bedacht und alle Eventualitäten berücksichtigt werden. Der tatsächliche Sachverhalt (z.B. ein Geschäftsmodell) und Recht muss in Einklang gebracht werden. Dazu hat die „Was-passiert-dann-Maschine“ im Kopf hellwach zu sein, damit im Zweifel alle notwendigen Netze für die Mandantschaft auch eingearbeitet werden. Juristische Fließtexte verlangen naturgemäß ebenfalls eine hohe Aufmerksamkeit, aber es geht noch in eine andere Richtung. Denn natürlich muss schon aus Haftungsgründen alles juristisch besehen hieb- und stichfest sein. Reines Jura-Sprech hat aber die Angewohnheit für einen Laien unlesbar zu sein. Und so gilt es hier die Anforderung zu meistern, so juristisch wie nötig, aber so verständlich wie möglich zu formulieren. Bleiben die Blogbeiträge. Ziel des Blogs ist es, das Recht der neuesten Medien für Laien nicht nur leicht verständlich, sondern auch vom Stil her lesenswert aufzubereiten. Im besten Falle lesen sich die Texte so, als hätte ich sie heiter und beschwingt in einer halben Stunde geschrieben. Das ist NIE der Fall, aber damit es so aussieht, muss ich schon einen derartigen Zug zum Thema haben und am besten entsprechend heiterer (oder ironisch-bissiger) Stimmung sein.</p>
<p>In der besten aller Welten sieht es dann so aus, dass ein zu bewältigender Zeitdruck vorhanden ist und ich gerade einen Blogbeitrag, ein Gutachten und einen Vertrag zu schreiben hätte. In dem Fall greife ich auf die Dokumentenart zurück, dem in dem Moment der akute Schreibblockade am wenigstens widerspricht. Sprich, wenn heiteres Rechterklären gerade gar nicht will, dann schreibe ich eben an einem Vertrag.  Das geht in der Regel ganz gut. Wenn das nicht hilft, dann geht es zu weiteren internen Ablenkungsmanöver: Präsentationen für einen der nächsten Vorträge vorbereiten. Oder wenn gar nichts mehr geht, eine der vielen Aufgaben einer Selbstständigen erledigen, die nichts mit Kreativität zu tun haben, aber trotzdem gemacht werden müssen. Und danach wende ich mich dann – meist im Kopf frischer – wieder den Textaufgaben zu.</p>
<p>Tja, das war die beste aller Welten. Die harte Realität sieht oft so aus: Die Vertragsdokumente müssen morgen fertig sein, weil dann eine Applikation startet oder der Mandant in Vertragsverhandlungen geht. Oder der Blogbeitrag sollte aufgrund der Aktualität des Themas wirklich nicht erst in zwei Tagen erscheinen. Da habe ich dann trotz aller theoretischen Ausweichmöglichkeiten (die auf die eine oder andere Art und Weise sicher auch andere Professionen haben) nur drei Tipps:</p>
<ol>
<li>Beißen (einfach irgendwie anfangen, auch wenn es gar nicht zu gehen scheint),</li>
<li>Beißen (einfach weitermachen, auch wenn’s schwerfällt)</li>
<li>Beißen (redigieren, umschreiben und fertig sein).</li>
</ol>
<p>Ist nicht die angenehmste Form der Durchbrechung der Schreibblockade, aber sie führt zum Ziel.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Don&#8217;t panic&#8220;</h3>
<p><strong>Anja Beckmann, Reisebloggerin und Journalistin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12911" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann.jpg" alt="Anja Beckmann über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Anja-Beckmann-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Wörter sind wie scheue Tiere. Man muss behutsam mit ihnen umgehen. Manchmal kommen sie auch mit viel Locken nicht. Ergebnis: Schreibblockade.</p>
<p>&#8222;Don&#8217;t panic&#8220;, ist dann mein Leitspruch. Und ich habe gemerkt, dass es nichts bringt, wenn ich mich zum Schreiben zwingen will. Dann sperren sich die Wörter, stellen die Nackenhaare auf und ergreifen erst recht die Flucht. Das Ergebnis dieser krampfhaften Schreibversuche ist unrund &#8211; mal nett umschrieben.</p>
<p>Bei einer Schreibblockade mache ich also einen Spaziergang, gucke in die Luft oder trinke einen Kaffee. Irgendwann lugen die Wörter dann wie eine Katze um die Ecke, nur um sich verspielt auf mich zu stürzen.</p>
<p>Wichtig ist dann, dass ich etwas zum Schreiben bei mir habe. Bewährt hat sich mein iPhone, auf dem schon viele Buchseiten, Artikel und Blogbeiträge entstanden sind.   Es ist auch ein tolles Hilfsmittel, wenn ich als Reise- und Foodbloggerin unterwegs bin. Ich tippe im Flugzeug, im mexikanischen Bus, beim Roadtrip durch England (mein Freund fährt) oder beim Walebeobachten bei Teneriffa. Dann kuscheln wir uns glücklich aneinander, ich und meine Wörter.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Überlege dir eine schöne Metapher&#8220;</h3>
<p><strong>Raul Krauthausen, Aktivist, Gründer des SOZIALHELDEN e.V.</strong></p>
<p>Einfach ein paar Stichpunkte:</p>
<ul>
<li><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12941" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Raul-Krauthausen.jpg" alt="Raul Krauthausen über die Schreibblockade" width="200" height="219" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Raul-Krauthausen.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Raul-Krauthausen-150x164.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Beginne keinen Satz mit: &#8222;Immer mehr Menschen&#8230;&#8220; oder &#8222;Wir alle kennen es&#8230;&#8220;</li>
<li>Überlege dir eine schöne Metapher für die Situation die du beschreibst.</li>
<li>Mache Stichpunkte.</li>
<li>Ordne diese nach Thema / Aufbau des Artikels.</li>
<li>Schreibe um jeden Stichpunkt einen Satz.</li>
<li>Verknüpfe die Sätze.</li>
<li>Vermeide allgemeine Aussagen wie &#8222;man&#8220; oder &#8222;jeder&#8220;.</li>
<li>Vermeide Füllwörter wie:</li>
</ul>
<p>aber, allein, aller-, also, an und für sich, andererseits, auf alle Fälle, aufrichtig gesprochen, ausschließlich, beinahe, besonders, bestimmt, betreffend, bezüglich, dagegen, das Schönste, daher, damals, doch, echt (es gibt echt zu viele Füllwörter), eigentlich, einfach, einigermaßen, einmal, endlich, erfolgreich (kann man einen Mörder auch erfolglos entlarven?, erheblich, etwa, etwas, fast, fortwährend, fraglos, freilich, ganz gewiss, ganz und gar, gar, gänzlich, gelegentlich, genau, gerade (verstehen Sie, warum ich diese Wörter gerade aufzähle), geradezu, gewiss, gewissermaßen, gewöhnlich, gleichsam, grundsätzlich, halt, hervorragend, hier und da, ich glaube, ich sage mal, im Prinzip, immer, in aller Deutlichkeit, in der Regel, in etwa, in diesem Zusammenhang, in gewisser Weise, in Wahrheit, inzwischen, irgend, irgendwo, ja (dieses Füllwort ist ja schlimm), jede Menge, kaum, keinesfalls, keineswegs, letzten Endes, letztendlich, man könnte sagen, mal, maßgeblich, mehrere, meist, moderne, möglicherweise, mutmaßlich, nachhaltig, natürlich, nicht wahr?, nichtsdestotrotz, nichtsdestoweniger, natürlich, nie, niemals, normalerweise, nun, nur, offenbar, offenkundig, oft, ohne Umschweife gesagt, ohne Zweifel, plötzlich, praktisch, regelrecht, relativ, ruhig (Sie können es ruhig sagen, wenn Ihnen diese Liste nicht gefällt), rund (er reiste rund um die ganze Welt), sag ich doch, sag ich jetzt mal so, sagen wir mal, schon, sehr, selbst, selbstverständlich, selten, sicher, sicherlich, sogleich, sozusagen, sonst, sozusagen, streng (streng nach Alphabet), überhaupt, übrigens, unbedingt, ungefähr, unglücklicherweise, unlängst, unsinnige, uralte, ursprünglich, vergleichsweise, viele, vielfach, vielleicht, vollkommen, vor Ort, wahrscheinlich, wenige, wenigstens, wieder, wieder einmal, wie man sich leicht vorstellen kann, wirklich, wohl, zugegeben, zunächst, zweifellos, zweifelsohne</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bildhinweis zum Foto von Raul Krauthausen: Esra Rotthoff, <a href="http://www.esrarotthoff.com/" rel="nofollow"><span style="color: #888888;">http://www.esrarotthoff.com/</span></a> unter <a title="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #888888;">CC-by-sa 3.0/de</span></a></span></em></p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Von anderen inspirieren lassen&#8220;</h3>
<p><strong>Annette Schwindt, Bloggerin und Autorin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12894" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Annette-Schwindt.jpg" alt="Annette Schwindt über die Schreibblockade" width="200" height="206" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Annette-Schwindt.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Annette-Schwindt-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Annette-Schwindt-150x154.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Eine echte Schreibblockade kenne ich eigentlich nicht. Bei mir kommt es nur hin und wieder vor, dass ich aus gesundheitlichen Gründen grade nicht schreiben kann. Dann hilft nichts anderes als Abwarten. Ideen zum Schreiben habe ich eigentlich immer.</p>
<p>Jemanden mit einer Schreibblockade würde ich raten, sich zunächst mit etwas ganz anderem zu beschäftigen, um den Kopf frei zu kriegen. Wenn das nicht hilft, würde ich Texte von anderen Autoren lesen, die nicht dasselbe Thema behandeln, mich aber für gewöhnlich inspirieren, oder Texte von anderen zum selben Thema, über das ich schreiben will, um meine Position dazu abzugrenzen.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Sätze mit Schabernack in Fahrt bringen&#8220;</h3>
<p><strong>Wibke Ladwig, Social Web Ranger und Ideenkatalysatorin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12909" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Wibke-Ladwig.jpg" alt="Wibke Ladwig über die Schreibblockade" width="200" height="267" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Wibke-Ladwig.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Wibke-Ladwig-150x200.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong>Hell erleuchtet der Bildschirm mein Gesicht. Ich zwinkere nervös und tippe rasch einen Satz auf das weiße Blatt Digitalpapier. Unfug! Schnell wieder löschen. Worum ging es noch gleich? Musik an. Ach, ich wollte ja noch einkaufen. Was koche ich denn nachher? Musik aus. Verflixt, einen Termin beim Zahnarzt wollte ich auch noch machen. Aber gut, Konzentration! Der Text schreibt sich nicht von allein. Musik an.</p>
<p>So helfe ich mir selbst bei einer Schreibblockade:</p>
<p>– Musik, Hörbuch oder Radio: Stimmen und Musik weben einen Kokon um mich herum, in dem ich mich besser konzentrieren und von der übrigen Welt abschotten kann. Wichtig ist, dass die Geräuschkulisse selbst gewählt ist. Straßenlärm etwa ist wenig förderlich.</p>
<p>– Ist der Kopf schlicht zu voll? Manchmal hilft „Freibloggen“ über ein komplett anderes Thema. Gut, wenn man einen oder mehrere Orte im Internet hat, die man für überschüssige Gedankenfäden und Abseitiges nutzen kann. Das kann ein eigenes bzw. privates Blog sein, das können aber auch Twitter oder Facebook für Texte oder Pinterest, Instagram, Youtube oder ein Podcast für andere Formate sein. Ich bringe mich und die Sätze gern mit Schabernack oder ein paar Nachdenklichkeiten in Fahrt. Das ist wie eine Art von Korkenzieher: mit einem &#8222;Plöpp&#8220; wird die Flasche entkorkt, der Inhalt kann atmen und strömen.</p>
<p>– Schreiben auf Papier: Von den Gedanken zum Tippen ist der Weg manchmal zu fern. Mit der Hand schreiben ist unmittelbarer und das Schreiben selbst ein kreativer Prozess. Wer nicht gern mit der Hand schreibt, sollte es mit schönem Papier versuchen und vor allem unterschiedliche Stifte in einem Laden für Künstlerbedarf ausprobieren. Ich schreibe gern mit einem schwarzen Tintenroller oder Fasermaler auf knallbuntem, etwas rauem Papier. Da fließen die Wörter gleich besser.</p>
<p>– Raus! Weg vom Schreibtisch. Ob eine Runde durchs Büro oder die ausgedehnte Wanderung: Bewegung hilft, um Sätze und Wörter in Gang zu setzen. Wenn ich gehe, spaziere oder wandere, arbeitet es im Kopf weiter. Ich stelle immer wieder fest, wie sich während des Gehens beinahe ohne mein Zutun im hinteren Oberstübchen die Buchstaben und Gedanken miteinander sortieren. Nützlich ist ein Büchlein nebst Stift für Notizen oder die Notizen-App im Smartphone, um im Notfall den ein oder anderen Satz schon mal festzuhalten.</p>
<p>– Die Hände beschäftigen: Gemüse schnippeln, Fenster putzen, im Garten herumkramen, Pferdefell zum Glänzen bringen, Malen, Kritzeln oder das gute, alte Basteln. Der Effekt ist ähnlich wie der beim Gehen.</p>
<p>–  Wenn das alles nicht hilft: eine wichtige Verpflichtung aus der wundersamen Welt der Bürokratie lässt im Handumdrehen jede Schreibblockade vergessen und es gibt nichts Schöneres als Schreiben!<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Kreativakku wieder aufladen&#8220;</h3>
<p><strong>Falk Hedemann, Journalist und Social-Media-Consultant</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12982" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann.jpg" alt="Falk Hedemann über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Falk-Hedemann-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Jeder professionelle Schreiberling kennt und fürchtet die Schreibblockade, da mache ich sicher keine Ausnahme. Doch wenn ich ehrlich bin, ist die Angst vor dem weißen Blatt bei mir nicht mehr sehr ausgeprägt. Das hängt unter anderem damit zu zusammen, dass ich schon einige Schreibblockaden erlebt habe und sie auch überwinden konnte. Das nimmt dann irgendwann den größten Schrecken. Doch ich glaube noch viel wichtiger als eine Strategie zur Überwindung von Schreibblockaden ist eine Strategie zur Vermeidung solcher Situationen.</p>
<p>Irgendwann macht man sich als Journalist zwangsweise Gedanken über die Entstehung von Blockaden. Bei mir ist das schon eine Zeit her, aber es hilft mir noch heute. Ich bin vor etwa zwei Jahren sehr systematisch an dieses Thema herangegangen und habe es für mich analysiert. Die erste Erkenntnis war dann, dass Schreibblockaden gerne dann auftreten, wenn man sie so gar nicht gebrauchen kann. Okay, wirklich gebrauchen kann man sie nie, aber wenn die nächste Deadline vor der Tür steht und einem partout nichts einfallen will, ist das besonders schlimm. Mir ist dann aufgefallen, dass ich immer dann in Schwierigkeiten gekommen bin, wenn ich zwischen umfangreicheren Arbeiten nicht genügend Zeit bis zum nächsten Werk hatte. Das deckt sich sehr gut mit einer persönlichen Überzeugung von mir: Ich bin sicher, dass wir für jeden Tag ein gewisses Kreativpotenzial zur Verfügung haben – ist das einmal aufgebraucht, muss es erst wieder aufgeladen werden. Tiefentladungen, wie bei einem umfangreichen Artikel üblich, sorgen dann für eine entsprechend längere Aufladezeit. Fällt dann ein neues Werk genau in diese Zeit, ist eine Schreibblockade sehr wahrscheinlich.</p>
<p>Mein Learning aus dieser Erkenntnis ist ganz einfach: „Plane immer genügend Regenerationszeit ein und behandle deinen Kreativakku nicht schlechter als deinen Smartphone-Akku“.</p>
<p>Weitere vorbeugende Maßnahmen, die ich regelmäßig anwende, sind zum Beispiel geplante Offlinezeiten. Jeden Montag mache ich ab 16:00 Uhr Pause vom Web und schalte auch meinen Kopf und meinen Körper komplett auf Regeneration. Mir gelingt das gerade in der kalten Jahreszeit am besten mit einem Gang in die Sauna und einem guten Buch. In der warmen Jahreszeit gehe ich gerne zum Arbeiten in meinen Garten, natürlich ohne Rechner oder Smartphone. Auch das Wochenende ist bei mir in der Regel Regenerationszeit. Klappt das einmal nicht, so plane ich in der Folgewoche eine zusätzliche Auszeit ein.</p>
<p>Kommt es dann doch mal zu einer Schreibblockade, so nehme ich sie einfach an. Das mag vielleicht merkwürdig klingen, aber mir hilft das ungemein. Man kann sich alternativ ja eh nur damit quälen und das verlängert die Blockade eher, als dass sie dadurch gelöst wird. Hilfreich ist hier ein Plan B, der eine andere Tätigkeit einfach vorzieht und mir den Zeitdruck nimmt. Am nächsten Tag ist mein Kreativakku dann bestimmt wieder voll aufgeladen und die Schreibblockade ist Geschichte. Ich weiß, dass dieses Vorgehen nicht für alle Kreativarbeiter reproduzierbar ist. Wer zum Beispiel angestellt ist, dürfte damit schnell Schwierigkeiten bekommen. Auch als Freelancer ist das nicht immer leicht, denn niemand kann größeren Druck aufbauen als man selbst. Daher zum Schluss noch ein kleiner, aber wichtiger Appell von mir: Das Kreativpotenzial ist das wichtigste Kapital eines jeden Schreiberlings – behandeln Sie es entsprechend gut!</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Genügend Zeit ist die beste Prophylaxe&#8220;</h3>
<p><strong>Marie-Christine Schindler, PR-Beraterin und Buchautorin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12916" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Schindler-Marie-Christine.jpg" alt="Marie-Christine Schindler über die Schreibblockade" width="200" height="190" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Schindler-Marie-Christine.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Schindler-Marie-Christine-150x142.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Die beste Prophylaxe gegen den Schreibstau ist es, genügend Zeit einzurechnen. Wenn ich vom Auftrag bis zur Abgabe ein paar Tage Zeit habe, dann trage ich das Thema mit mir herum, gehe also quasi damit schwanger. Das ist die Zeit in der ich die Hauptaussagen einkreise, assoziiere und Beispiele suche, vernetze und ordne. Als wir unser Buch PR im Social Web geschrieben haben, waren schon aufgrund des Volumens Schreibstaus nicht zu vermeiden.</p>
<p>Da habe ich mir auf ganz unterschiedliche Weise beholfen: Erst mal etwas Twitter und Facebook lesen und mit der Community plaudern war zwar sehr schön, aber meist wenig effizient. Dennoch konnte ich oft, insbesondere über Twitter, Gedanken austauschen und kam so den entscheidenden Schritt weiter. Gedanken und Ideen fliessen bei mir gut, wenn ich in Bewegung bin, also raus an die frische Luft, mit Notizblock in der Jackentasche, um Stichworte zu notieren. Gespräche helfen mir in jedem Fall, denn einerseits fasse ich dann erst mal in Worte, was ich sagen will und erhalte durch die Antworten und Anregungen eine andere Perspektive.</p>
<p>Und wenn es einfach sein muss? Da hilft nichts: für das Buch habe ich mich oft abends noch mit brennenden Augen hingesetzt und mich ein bis zwei Stunden durch einen Text gequält. Der war dann jeweils soweit brauchbar, als dass er mir am Tag darauf als gute Grundlage die Weiterarbeit massiv erleichtert. Und à propos Bewegung: Der Gang in die Küche und an den Kühlschrank gehört auch immer wieder mal dazu. Auch das ein Mittel, um dem Schreibstau ein Schnippchen zu schlagen.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben </a></p>
<h3>„Erstmal Ruhe hineinbringen&#8220;</h3>
<p><strong>Nicole Y. Männl, Beraterin und Bloggerin</strong></p>
<p>Schreibblockade? Die ist eigentlich so gut wie nie vorhanden. Das  &#8222;Nicht-Bloggen&#8220; liegt meistens an anderen Dingen. Entweder, ich habe  zuwenig Zeit zum Schreiben oder ich habe zuviele Themen zum Bloggen.  Dann kann ich mich nicht entscheiden, womit ich anfangen soll. Ideen  habe ich immer und Langeweile gibt es bei mir nicht.</p>
<p>Was meistens hilft, dass ich mir ein paar Fotos für einen Blogbeitrag  heraussuche und diese erstmal (geradezu monoton) auf den richtigen  Ausschnitt bringe, eine Tonwertkorrektur erledige, falls nötig und dann  in die optimale Größe inklusive Komprimierung ändere. Genau so langweilig, wie sich das liest, ist das auch manchmal und genau das bringt erstmal Ruhe hinein. Wenn jetzt nicht das Telefon anfängt zu  klingeln oder eine dringende E-Mail hineinrauscht, dann ist die  Konzentrationsphase erreicht, in der ich anfangen kann zu schreiben. Ich  nehme dann (die vorsortierten) Fotos in den Artikel und schreibe  erläuternde Texte dazu. Also erstmal die Routine-Geschichten erledigen,  wenn Fakten und Must-haves dabei sind, diese hineinbringen. Manchmal  habe ich mir auch schon vorab Notizen gemacht, diese kopiere ich in den  Artikel oder schreibe sie um.</p>
<p>Von nun an wird mich kein Bimmeln oder Piepen mehr davon abhalten,  kreativen Text zu schreiben. Am besten alles ausstellen, wenn es geht.  Oder knallhart ignorieren. Der Schreibfluss beginnt und nun möchte ich  gar nicht wieder aufhören.</p>
<p>So wird mein Artikel fertig!</p>
<p>Luxus wäre, wenn ich gerade in einem kreativen Flow bin, dann auch immer  bloggen zu können. Das ist nicht immer möglich. Wenn keine Zeit dafür da  ist, schnell einen Texteditor aufgemacht und losgeschrieben. Wenigstens  ein paar Sätze notiert oder eine Idee in Stichworten aufgeschrieben. So  ging mir das vorhin gerade. Mir fielen (in der Küche) ein paar Dinge  ein, die ich unbedingt schreiben möchte. Gegen das Vergessen oder dieses  Gefühl &#8222;da hast du doch einen tollen Gedanken gehabt, eine super  Formulierung und nun ist sie weg&#8220;. Schlimm so etwas. Im Auto oder wenn  gerade keine Tastatur zur Hand ist, nehme ich mittlerweile schon die  Diktierfunktion von meinem iPhone zu Hilfe, wenn mir etwas Gutes einfällt.</p>
<p>Überhaupt: manchmal hemmt einen das Layout eines Artikels. Zuviele  Formalien (Überschrift, Tags etc.) müssen ausgefüllt werden. Dann lieber  erstmal zum Inhalt übergehen. Redigieren und Sortieren sowie Umstellen  kann ich das alles immer noch, wenn ich wieder im WordPress bin. Losschreiben, in einem schlichten Editor, ohne den Anspruch auf  Vollständigkeit, mit Fehlern, einfach den Gedanken freien Lauf lassen.  Auch eine Möglichkeit. Es kann dabei auch ein ganzer Absatz wieder  gelöscht werden (meistens einer der ersten) oder er wird umgeschrieben.</p>
<p>Umgekehrt muss auch öfter mal ein Artikel mit Termin fertig werden. Das  geht sogar noch besser bei mir. Ein bisschen Termindruck (nicht zuviel!)  ist immer von Vorteil. Sollte also eine Schreibblockade vorhanden sein, dann hilft ein  Redaktionskalender. Termine mit sich selber, das hört sich witzig an,  funktioniert aber auch ganz gut, wenn man sie wirklich ernst nimmt.  Meine Lieblingszeit zum wirklich kreativen Texten ist die Nacht. So gut  wie keine Ablenkung, es ist ruhig, alles um einen herum ist dunkel, nur  die Schreibtischlampe bringt das nötige Licht, damit die Finger auf der  Tastatur tanzen können. Natürlich darf ich noch nicht müde sein. Aber da  ich sowieso ein Nachtmensch bin, kommt mir die Stille der Nacht sehr  entgegen.</p>
<p>Geschrieben &#8211; in einem Stück &#8211; um 1 Uhr nachts &#8230;</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Mein Trick: Termine setzen&#8220;</h3>
<p><strong>Maren Martschenko, Markenberaterin und Bloggerin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12973" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Maren-Martschenko.jpg" alt="Maren Martschenko über die Schreibblockade" width="200" height="197" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Maren-Martschenko.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Maren-Martschenko-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Maren-Martschenko-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Maren-Martschenko-150x147.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Mein Problem ist nicht, Ideen für Blogartikel zu finden. Im Gegenteil! Mindestens ein- bis zweimal pro Woche denke ich, darüber müsste ich auch mal schreiben. Oft setze ich gleich zu einem Artikel an, komme aber nicht über Headline und die ersten Sätze hinaus. Weil ich keine Zeit mehr habe, weil mir ein passendes Beispiel fehlt, weil, ich denke, der Text sei noch nicht gut genug, weil&#8230; Ich habe nachgezählt: Derzeit habe ich 17 angefangene Artikel abgespeichert, die ich nicht zu Ende schreiben kann – warum auch immer.</p>
<p>Mein Trick, wie ich trotz Schreibblockade zu zwei bis drei Artikeln pro Woche komme, ist Folgender: Gemäß dem Motto „There is nothing more productive than the last minute“ setze ich mir für meine Blogartikel Termine. Diese halte ich in meinem Redaktionsplan fest. Um wirklich sicher zu gehen, dass ich publiziere, kündige ich auch schon mal öffentlich den nächsten Beitrag an.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Unter Druck arbeite ich am besten&#8220;</h3>
<p><strong>Romy Mlinzk, Social-Media-Spezialistin und Bloggerin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12968" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Romy-Mlinzk.jpg" alt="Romy Mlinzk über die Schreibblockade" width="200" height="197" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Romy-Mlinzk.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Romy-Mlinzk-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Romy-Mlinzk-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Romy-Mlinzk-150x147.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Meine größte Motivation beim Schreiben ist immer noch die Deadline. Ohne eine Zeit schludere ich gerne vor mich hin und lenke mich mit anderen Dingen ab. Der Druck einer Deadline hilft mir dann, dass ich mich koordiniere, Zeit einplane, hinsetze und schreibe. Blockaden habe ich dann aber eher selten. Wenn mir partout nichts einfällt, dann war schon die Idee für einen Text vielleicht nicht gut.</p>
<p>Dann hilft meist ein langes Bad oder eine heiße Dusche &#8211; da kommen mir häufig gute Ideen. Auch ein Glas Rotwein und gute Musik helfen beim Entspannen und somit Nachdenken. Dann benötige ich meist nur noch einen guten Einstieg und der Rest schreibt sich von allein.</p>
<p>Beim Einstieg aber nur nicht zu perfektionistisch sein wollen! Oftmals hilft eine gute Metapher, die man später im Text noch einmal aufgreifen kann, doch sollte man auf den ersten Gedanken vertrauen. Je länger man darüber nachdenkt, desto unzufriedener wird man. Daher: immer auf die erste Eingebung vertrauen, das hilft ungemein.</p>
<p>Doch jeder Satz, der mir zu einem Thema durch den Kopf geht, sollte einmal zu &#8222;Papier&#8220; gebracht werden. Nur so kann ich ihn mir noch einmal vor Augen führen. Dann schreibe ich erst meine Gedanken runter, lese mir den Text noch mal, gerne auch laut, vor &#8211; dadurch bekomme ich ein besseres Gefühl für die Worte, lese erneut und verfeinere dann. Dies ist vor allen in Social Networks wichtig, wenn ich es mit kritischen Kunden zu tun habe. Da ist es für mich auch gut fürs Seelenheil, alles einmal runter zu schreiben, aber dies dann nicht abzuschicken. Das fühlt sich dann wie einmal ausgesprochen an und dann kann man zur eigentlichen und politisch korrekten Antwort übergehen.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Aus einem anderen Blickwinkel betrachten&#8220;</h3>
<p><strong>Renate Eck, Expertin für Referenten</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13000" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Renate-Eck1.jpg" alt="Renate Eck über die Schreibblockade" width="200" height="190" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Renate-Eck1.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Renate-Eck1-150x142.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bei meiner Tätigkeit muss ich häufig unter Zeitdruck griffige und überzeugende Arbeitstitel, Vortragsinhalte oder eine prägnante Vita für Referenten formulieren, um die Konferenzverantwortlichen von der fachlichen Qualität der Speaker zu überzeugen. Das ist oftmals auch die Grundlage meiner Blogthemen, die ich allerdings ohne jeden Zeitdruck verfassen und veröffentlichen kann.</p>
<p>Wenn ich keine aussagefähigen Formulierungen zu Papier bringen kann, notiere ich zunächst einmal drauflos, recherchiere und sammle Ideen mit den groben Vortragsinhalten. Diese Textgrundlage bearbeite ich im nächsten Schritt weiter. Durch das Ausformulieren entsteht mehr Klarheit oder es bleiben Fragen offen. Falls Punkte ungeklärt bleiben, recherchiere ich weiter. Dadurch kann ich das Vortragsthema aus einem anderen Blickwinkel betrachten, neue gedankliche Zusammenhänge sowie frische Ideen generieren und den Text entsprechend ausformulieren.</p>
<p>Erfahrungsgemäß ist es bei einer Schreibblockade immer besser eine, wenn auch zumindest nur kurze Pause oder eine andere Tätigkeit einzulegen. Dadurch kann ich den Text mit mehr Abstand neu betrachten und leichter weiter bearbeiten und termingerecht abgeben. Mein Motto lautet somit, Inhalte sofort notieren, immer recherchieren und rechtzeitig Abstand gewinnen, dann entstehen auch spannende Inhalte.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Tun! – und Hintergründe bewusst machen&#8220;</h3>
<p><strong>Ulrike Scheuermann, Schreibcoach und Sachbuchautorin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13004" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2.jpg" alt="Ulrike Scheuermann über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Ulrike-Scheuermann2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Es gibt viele hilfreiche Strategien gegen Schreibblockaden auf der Ebene „Tun“ – und dennoch reicht und hilft das nicht immer. Manchmal kommt man nur mit Psychologie weiter. Dazu gleich mehr. Hier erst einmal meine Favoriten auf der Handlungsebene – erprobt in über 15 Jahren Schreibcoaching mit schreibblockierten KlientInnen und in zehn Autorin-Jahren.</p>
<p>Der wichtigste Grundsatz für mich: Motivation entsteht durch Tun. Das allerdings ist einfacher gesagt als umgesetzt, sonst gäbe es ja keine Schreibblockaden. Besonders hilfreich finde ich deshalb eine extrem niedrige Schwelle: Erst einmal nur Schreibdenken – also private Drauflosschreibe-Texte verfassen, die niemand sonst liest, wie etwa Fokussprint, Denkskizze oder Serienschreiben. Die dauern alle nur drei bis fünf Minuten. Dafür aber täglich schreiben, am besten morgens vor allen anderen Tätigkeiten. Nichts vorher lesen: keine schon vorhandenen eigenen Texte „zum Einlesen“, keine E-Mails, keine Rechercheergebnisse. Immer für den nächsten Tag einen erleichterten Einstieg vorbereiten: ein Stichwort, einen Satzanfang, einen Gedanken notieren. Textideen bei anderen Tätigkeiten dokumentieren: ins Smartphone sprechen, auf den Einkaufszettel kritzeln, der Freundin erzählen. Für eine gute Schreibstimmung sorgen, z.B. mit der Stimmungsmacherin auf Knopfdruck Nummer eins: Musik.</p>
<p>Und wenn das nicht hilft? Dann liegt das Problem auf einer tieferen Ebene. Und da ist Bewusstmachen der erste und wichtigste Schritt: Was ist der Hintergrund für die eigene Blockiertheit? Aus meiner Sicht ist das wichtigste Thema bei Schreibblockaden auf dieser Ebene der überhöhte Anspruch. Dort wiederum kann man weiter forschen und tiefer gehen: Warum ist mein Anspruch so hoch, dass ich vor dem Schreiben zurückscheue? Woher stammt dieser hohe Anspruch? War der Mutter eine Zwei unter dem Aufsatz nie gut genug? Daraus machen Kinder leicht Glaubenssätze, die noch heute hemmen: Aus „Streng dich mehr an!“ wird „Es reicht nie, was ich leiste.“ Erst wenn wir ihn bewusst wahrnehmen, können wir ihn verändern. Zum Beispiel beim Nachsinnen über folgende Fragen: „Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn mein Buch ein Flop würde?“ „Wer bin ich, wenn ich nichts leiste? Was bleibt?“, „Wie bewerte ich andere Menschen, die unperfekt sind?“</p>
<p>Und in meiner Rolle als Schreibcoach? Da bin ich immer auch Inspiratorin: Wenn ich selbst mit Schaffensfreude schreibe und arbeite, kann ich andere damit anstecken. Und sich mit Schreibfreude anstecken zu lassen ist auch ein Weg aus der Schreibblockade.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bildhinweis zum Foto von Ulrike Scheuermann: &#8222;Die Hoffotografen&#8220;</span></em></p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Wie schaffe ich Schreib-Flow?&#8220;</h3>
<p><strong>Monika Birkner, Business Transformation Coach und Buchautorin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13009" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Monika-Birkner.jpg" alt="Monika Birkner über die Schreibblockade" width="140" height="185" />Meine Antwort zum Thema Schreib-Blockaden lautet: Mir möglichst förderliche Bedingungen für Schreib-Flow  zu schaffen.  Das ist eins meiner Grundprinzipien: Sich selbst erkennen und die Bedingungen schaffen, unter denen man am erfolgreichsten sein kann.</p>
<p>Schreib-Flow ist ein schwer beschreibbarer Zustand, in dem es fließt und ich selbst überrascht werde vom geschrieben. Nicht immer erreiche ich das. Doch ich kann einiges dafür tun.</p>
<p>Gute Vorbereitung: innerer Fokus, ablenkungsfreie Umgebung, ein Zeitblock am Stück.  Auch wichtig: erst schreiben und später überarbeiten.</p>
<p>Unterbrechungen sind der größte Feind. Lösung: Anrufbeantworter.</p>
<p>Dann gibt es plötzliche Störgefühle. Früher habe ich mich zur Fortsetzung des Schreibens gezwungen. Mittlerweile höre ich sofort auf und forsche nach den Gründen. Brauche ich eine Pause? Gibt es etwas, das nicht ganz stimmig ist? In der Regel bin ich nach ein paar Minuten neu im Flow.</p>
<p>Das Schreiben ist eins, das Veröffentlichen ein anderes. Wann ist ein Text &#8222;fertig&#8220;? Auch hier verlasse ich mich auf meinen inneren Ratgeber. Sehr nützlich finde ich die Vorstellung von &#8222;work in progress&#8220;.  Zu jedem Text kann es Folgeversionen geben.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben   </a></p>
<h3>„Meine Lösung: eine Mind-Map&#8220;</h3>
<p><strong>Markus Sekulla, Kommunikationsberater und Blogger</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Markus-Sekulla.jpg" alt="Markus Sekulla über die Schreibblockade" width="200" height="184" />Die gemeine Schreibblockade. Anzunehmen, dass sie jedem Schreibenden, egal für welches Medium, schon in die Quere gekommen ist. Ich habe bereits das ein ums andere Mal mit ihr zu kämpfen gehabt. Meine Lösung ist in der Regel eine Mind-Map.</p>
<p>Folgende Vorgehensweise hat sich für mich bewährt: Ich stelle die zentrale Fragestellung ins Zentrum der Zeichnung und schreibe alle damit verbundenen Begriffe und Gedanken auf. Ich empfinde es als leichter einen gesamten Gedankenstrang für einen Blogpost aus einer Mind-Map zu basteln, als wenn ich ihn direkt runterschreibe. Ich habe immer mein kleines Büchlein dabei, in dem ich die Mind-Maps allzeit schwarz auf weiß bei mir trage, was den Vorteil birgt, dass Ideen, die einen weiterbringen können, direkt eintragen werden und nichts vergessen wird. Dieser Vorgang dauert oft mehr als ein paar Tage. In der Regel ca. eine Woche. So kann ich der Schreibblockade präventiv entgegenwirken. Klappt nicht immer, aber häufig.</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben  </a></p>
<h3>„Plan muss sein&#8220;</h3>
<p><strong>Svenja Hofert, Karrierecoach und Buchautorin</strong></p>
<p>Fällt mir etwas ein, schreibe ich los. Und zwar ohne Plan, da Pläne bei mir mit nahezu 100%iger Sicherheit Schreibblockaden auslösen. Ich  tue mich auch schwer, wenn ich keinen Draht zu einem Thema habe, z.B. weil ich es profan finde &#8211; deshalb mache ich solche Themen erst gar nicht. Selbst wenn sie vielleicht viele Klicks bekämen.  So entstand über die Jahre ein eigenes Blogprofil; ich orientiere mich wenig an anderen (wiewohl ich von ihnen lerne!), sondern folge dem, was mich selbst antreibt. Ich glaube, viele hätten weniger Schreibblockaden, wenn Sie sich von innen motivieren ließen und manche Marketingregel vergessen würden.<strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12875" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Svenja-Hofert.jpg" alt="Svenja Hofert über die Schreibblockade" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>Bei Büchern geht es leider nicht ohne Plan, was bei mir &#8211; Plan muss sein &#8211; eher Schreibblockaden auslöst. Das gilt vor allem für &#8222;Lese-Sachbücher&#8220;, die weitaus höhere Anforderungen an diese schwächere Seite in mir stellen: Strukturierung und Systematik vs. Spontanität und Impulsivität. So ein Buch wie &#8222;Meine 100 besten Tools&#8220; ließ sich einfach schreiben, weil die Abschnitte klar sind. Bei Büchern, die über Storytelling auf 200 Seiten und mehr einen roten Faden brauchen, tue ich mich schon viel schwerer. Da habe ich schon geflucht! Und 200 Seiten teilweise komplett neu geschrieben. Mittlerweile versuche ich es mit visuellen Plänen, das geht bei mir besser. Ich denke, es ist überhaupt eine gute Idee, sein Schreiben an persönliche Präferenzen anzulehnen und eigene Strategien zu entwickeln.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bildhinweis zum Foto von Svenja Hofert: (c) Christine Lutz</span></em></p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben  </a></p>
<h3>„Zwei Ansätze: Wechsel oder Zwang&#8220;</h3>
<p><strong>Leander Wattig, Berater und Blogger</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13028" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig.jpg" alt="Leander Wattig über die Schreibblockade" width="200" height="200" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig-180x180.jpg 180w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Leander-Wattig-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Wenn ich eine Schreibblockade habe, setze ich auf zwei Ansätze, die ich je nach Bedarf oder Lust einsetzen: Einerseits versuche ich die Blockade durch Abwechslung zu lockern. Das kann einen Wechsel der Themen bedeuten, an denen ich arbeite, da ja bei mir immer viel parallel läuft und auf Abarbeitung wartet. Es kann aber auch einen Wechsel der Tätigkeiten bedeuten, indem ich Erledigungen in der Stadt oder Hausarbeit mache (Homeoffice) oder irgendetwas anderes tue. Der zweite Ansatz heißt Zwang. Oft löst sich eine Blockade, indem man sich zwingt produktiv zu sein, auch wenn die Muse auf sich warten lässt. Am Ende ist Schreiben ja eine Arbeit wie viele andere auch, die einfach Disziplin erfordert. Da heißt es dann: nicht locker lassen und sich durchbeißen.</p>
<p><em>Bildhinweis zum Foto von Leander Wattig: (c) laudia di Lucia / SIGMA</em></p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben  </a></p>
<h3>„7 Tipps gegen das &#8218;weiße Blatt&#8217;“</h3>
<p><strong>Meike Leopold, Beraterin und Buchautorin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13031" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Meike-Leopold.jpg" alt="Meike Leopold über die Schreibblockade" width="200" height="203" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Meike-Leopold.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Meike-Leopold-80x80.jpg 80w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Meike-Leopold-36x36.jpg 36w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Meike-Leopold-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Jaja, die gute alte Schreibblockade. Damit habe ich täglich zu tun. Nicht nur auf meinem eigenen Blog, sondern auch in der Zusammenarbeit mit meinen Corporate Bloggern. Täglich höre ich die Klage: Mir fällt nix ein! Meine 7 Tipps gegen das „weiße Blatt“:</p>
<ol>
<li>Loslassen: Ein Thema spukt im Hirn herum, aber irgendwie fehlt der Aufhänger oder der rote Faden? Auf keinen Fall weiterbohren, wenn auf Anhieb nichts geht. Der Suchbefehl im Hirnstübchen läuft garantiert – sozusagen im Hintergrund. Und irgendwann legt sich der Schalter von selbst um!</li>
<li>Sanfter Druck: Ich bin seit einigen Monaten Iron Blogger und habe seitdem erst eine Woche ausgelassen. Warum das Prinzip funktioniert? Weil das Bloggen in der alltäglichen Hektik immer mitgedacht wird. So ist der persönliche Themenradar  immer auf Sendung.</li>
<li>Gute Planung: Jeder kennt seine beruflichen und persönlichen „Milestones“, die einen Blogbeitrag wert sind. Einfach bei einem Glas Wein am Wochenende die Termine und Anlässe der kommenden Wochen oder Monate im Kalender eintragen und regelmäßig draufschauen.</li>
<li>Stehsatz: Eine fortlaufende Ideensammlung führen – am besten mobil in der Notizen-App oder auf Evernote. So lässt sich die Liste jederzeit ergänzen und hilft im Notfall bestimmt.</li>
<li>Recherche: Andere Blogs oder Newsseiten abonnieren – etwa über Feedly – und regelmäßig querlesen. So wird man nicht nur auf interessante Themen oder Beiträge aufmerksam, sondern bekommt auch die Chance, sich besser mit anderen Blogs über Backlinks zu vernetzen.</li>
<li>Blogparade: Wenn gar nichts mehr geht, bringt‘s die bestimmt. Denn das Thema ist schon mal von anderen vorgegeben. Man muss sich nur dranhängen.</li>
<li>Hausfrauen-Test: Hilft nicht nur beim Text- sondern auch beim Themencheck. Einfach Familie, Freunde oder Kollegen fragen, wie sie ein bestimmtes Thema finden, was ihnen dazu einfällt oder ob sie überhaupt ein Thema haben, über das sie gerne mehr erfahren würden.</li>
</ol>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben  </a></p>
<h3>„Eine schnelle Runde laufen&#8220;</h3>
<p><strong>Dr. Kerstin Hoffmann, Kommunikations- und Strategieberaterin, Vortragsrednerin, Buchautorin</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12862" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Dr.-Kerstin-Hoffmann.jpg" alt="Dr. Kerstin Hoffmann über die Schreibblockade" width="200" height="186" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Dr.-Kerstin-Hoffmann.jpg 200w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2013/10/Dr.-Kerstin-Hoffmann-150x139.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></strong></p>
<p>Die Zeitungsredaktion, in der ich zu Beginn meiner Laufbahn, noch während des Studiums, arbeitete, war eine ebenso gute wie harte Schule. Da kam ich manchmal um 18.30 Uhr vom Termin, und eine halbe Stunde später musste der bereits geplante und fest ins Layout eingebaute Artikel fertig sein. Da habe ich gelernt, einfach loszuschreiben und, auch wenn manchmal eben nicht der große textliche Wurf gelang, wenigstens nicht unter einen bestimmten Standard zurückzufallen. Heute setze ich mich einfach morgens an den Schreibtisch, lege den Schalter um und texte los. Wenn es nicht gleich fließt, schreibe ich eben erst einmal irgendetwas &#8211; bis es dann irgendwann doch von selbst läuft.</p>
<p>Gleichwohl gibt es Tage, an denen ich zig Entwürfe verwerfe und nie zufrieden bin. Interessanterweise wird der nächste Text umso schwieriger, je besser der vorige gelungen war und je besser er angekommen ist. Weil dann oft die Angst mitschwingt, hinter diesen Erfolg zurückzufallen. Wenn es mal wirklich stockt, gehe ich eine schnelle Runde laufen, und dabei habe ich dann meistens die zündende Idee.</p>
<p>Würde ich jeden Tag unter Blockaden leiden, hätte ich ein echtes Problem. Die Routine des täglichen Schreibens sowie meine bis heute große Freude daran machen es mir leicht, immer wieder den Dreh zu kriegen. Was daher sehr hilft, ist das regelmäßige, häufige Bloggen, denn bei eigenen Projekten und Texten kenne ich gar keine Schreibblockade.</p>
<p>Ach, und übrigens: Die Idee zu diesem Beitrag kam mir, als ich eigentlich dringend eine andere, sehr schwierige, komplexe Konzeptions- und Schreibaufgabe hätte erledigen müssen. Ich habe dann erstmal die ersten fünf Kolleginnen angesprochen und mich mit Begeisterung der hier vorliegenden Sammlung gewidmet &#8230; ;) (Die andere Aufgabe habe ich dann außerplanmäßig am Sonntag fertiggestellt.)</p>
<p><a href="#top"><strong>↑</strong></a><a href="#top"> Nach oben</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/profi-strategien-gegen-schreibblockade/">Profi-Strategien gegen die Schreibblockade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
