Der Personal-Branding-Canvas
Feld für Feld zur Kommunikationsstrategie: Das Tool für Persönlichkeiten, Social CEOs, Corporate Influencer …
Feld für Feld zur Kommunikationsstrategie: Das Tool für Persönlichkeiten, Social CEOs, Corporate Influencer …
„Personenmarke“, „Personal Branding“, „Personal Brand“: Diese Begriffe sind durchaus umstritten. Manche Menschen mögen sie gar nicht verwenden.
In meiner Arbeit verwende ich ohnehin lieber den Begriff „Persönliche Kommunikationsstrategie“, denn genau darum geht es: Eine eigene Herangehensweise mit klaren Zielen für die eigene Kommunikation vor allem (aber nicht nur!) in digitalen Medien zu entwickeln. Denn Menschen sind keine Marken, sie werden nicht „gebrandet“, sondern sie kommunizieren mit anderen Menschen – lebendig und ständig in Entwicklung.
Für dieses Tool habe ich dennoch nach einigem Abwägen die Bezeichnung „Personal-Branding-Canvas“ gewählt. Dieser Titel ist kürzer und einfacher, und es entspricht viel eher dem, was Menschen in Suchmaschinen eingeben.
(für deine persönliche Verwendung)
Seit mehr als zwölf Jahren konzipiere und begleite ich Corporate-Influencer-Strategien und -Programme in Unternehmen ganz unterschiedlicher Größe. Dabei arbeite ich sehr intensiv mit den beteiligten Menschen, in Workshops, aber auch in Einzelcoachings. Bereits seit über zwanzig Jahren begleite ich Top-Manager, Führungskräfte sowie andere exponierte Köpfe auf ihrem Weg in ihre persönliche Kommunikation und in die digitalen Medien.
Hier habe ich meine eigene Methodik entwickelt, die sich in vielen tausend Beratungs- und Workshop-Stunden bewährt hat. Ich erlebe es stets aufs Neue, dass ich hier wirklich Erfolg fördern kann – und übrigens auch helfen kann, so manchen Umweg zu vermeiden.
Dies gelingt mit den richtigen Fragen und viel Erfahrung, die sich natürlich nur teilweise in ein schriftliches Tool umsetzen lässt. Doch ein solches Tool kann sehr gut unterstützen. Daher habe ich die grundlegenden Schritte in den Personal-Branding-Canvas gegossen – inklusive Anleitung. Er ist umfassend in der Praxis erprobt. Ich bin aber gespannt darauf, welche Erfahrungen du damit machst!
Die eigene Erarbeitung ersetzt sicherlich keine individuelle Beratung und Begleitung. Aber ich sehe, wie eigenständig und mit Freude meine Coachees auch außerhalb der Beratungstermine mit meinen Methoden, Werkzeugen und Strukturen weiterarbeiten. Deswegen glaube ich daran, dass dir der Personal-Branding-Canvas hilft und dich auf deinem Weg ein großes Stück weiterbringen kann.
Ich finde es schön, wenn du den Canvas sowie den Link zu dieser Seite mit anderen teilst. Und bitte beachte dabei die Creative-Commons-Lizenz: immer mit Urheberhinweis, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung. Vielen Dank!
Viel Erfolg und viel Spaß mit dem wertvollen Tool
Kerstin Hoffmann
PS: Falls dir mein Ansatz gefällt und du dir Beratung für ein Corporate-Influencer-Programm im Unternehmen oder eine Begleitung als Social CEO wünschst, sprich mich natürlich ebenfalls gerne an.
Bitte teile den Link zu dieser Seite mit anderen, die ebenfalls davon profitieren könnten.
Der Personal-Branding-Canvas steht unter Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-ND). Das heißt, du darfst sehr gerne die Grafik unverändert weitergeben und einbinden.
Die ausführliche Anleitung im Text übernimm bitte nicht auf eigene Seiten, sondern verweise und verlinke bitte immer auf diese Seite.
Eine kommerzielle Weitergabe, zum Beispiel in Beratung und Schulung, ist ausdrücklich ausgeschlossen. Veränderung und Verwertung, beispielsweise in anderen Tools, sowie Übersetzungen in andere Sprachen sind nicht gestattet.
Hier als PDF für den Ausdruck herunterladen; keine Anmeldung und keine Registrierung erforderlich.
So wendest du den Personal-Branding-Canvas an
Start und Vorbemerkung: Wie die Arbeit mit dem Canvas richtig spannend wird
Suche dir einen ruhigen Ort und entscheide, wie du den Canvas ausfüllen möchtest. Du kannst ihn ausdrucken, du kannst ihn aber auch digital vor dich stellen oder legen. Vielleicht möchtest du den Canvas auch zusammen mit anderen bearbeiten und dich mit ihnen austauschen.
Es gibt zudem viele verschiedene Herangehensweisen:
Notiere die Ergebnisse in einer Form, die du am besten verwerten, aufbewahren und später wieder überprüfen kannst. Jedes Mal, wenn du mit dem Canvas arbeitest, machst du eine Momentaufnahme. Das Ergebnis wird sich im Laufe der Zeit verändern, und auch deine Art, ihn einzusetzen, ändert sich.
Richtig spannend wird es also erst, wenn du ihn regelmäßig erneut hervorholst. Betrachte die einzelnen Schritte als einen iterativen Prozess. Du wirst wahrscheinlich bereits beim ersten Mal mehrfach hin und her gehen, bevor du zufrieden bist. Der Prozess selbst ist dabei ebenso wertvoll wie das Ergebnis, denn dabei wird dir wahrscheinlich vieles klar werden.
Entscheide selbst, in welcher Reihenfolge du weiter vorgehen möchtest. Die Chronologie, in der die einzelnen Felder im Folgenden beschrieben sind, stellt also nur einen Vorschlag dar. Lass dich von deinem Interesse leiten.
Frage dich selbst: Was inspiriert und bewegt mich wirklich? Was treibt mich an? Warum mache ich meine Arbeit, so wie ich sie mache? Diese Frage könntest du zudem für eine Statusbestimmung nutzen: Wo bin ich gestartet, und wie bin ich dort hingekommen, wo ich jetzt stehe? (Diesen Punkt könnte man auch anglizistisch „Purpose“ nennen.)
Definiere, was du mit deiner persönlichen Kommunikation erreichen möchtest. Wie sehen deine kurz-, mittel- und langfristigen Ziele aus? Möchtest du deine Sichtbarkeit erhöhen, dein Netzwerk erweitern, eine bestimmte Position erreichen, Themenführerschaft in deinem Fachgebiet erzielen? Identifiziere auch die Schlüsselindikatoren (KPI), die dir zeigen werden, dass du deine Ziele erreicht hast – qualitativ und quantitativ.
Bestimme die Werte, die dich als Person prägen und die dir wichtig sind. Sind das zum Beispiel Integrität, Ehrlichkeit, Mut, Mitgefühl, Respekt, Nachhaltigkeit (…)? Deine Werte prägen dich als Mensch, in deiner Arbeit, in der Interaktion – und auch in der gemeinsamen Ausrichtung mit anderen.
Identifiziere die Eigenschaften, die dir helfen, private und berufliche Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu bewältigen. Es könnte dein Organisationstalent, deine Fähigkeit, andere zu inspirieren, deine Kreativität, deine Beharrlichkeit sein. Deine Stärken sollten in deiner Kommunikation betont werden.
Wenn du möchtest, mache dir ein paar Gedanken dazu, was dich blockiert oder limitiert. Sei ehrlich zu dir selbst und identifiziere die Hindernisse, die den Erfolg deiner Kommunikationsstrategie verhindern könnten.
Was sind deine Fachkenntnisse und Qualifikationen, was weißt oder kannst du besonders gut? Welche Skills hast du, also etwa in der Vermittlung, Beratung, Interaktion oder Organisation? Welche speziellen Fähigkeiten besitzt du? Denk dabei auch an soziale Kompetenzen.
Definiere die Fachgebiete, über die du publizieren und sprechen möchtest. Wofür stehst du inhaltlich? Worüber möchtest du informieren? In welchem Fachgebiet willst du dich besonders profilieren?
Bestimme, wen du erreichen willst. Wer sind die Menschen, mit denen du interagieren möchtest? Beschreibe sie so detailliert wie möglich. Finde heraus, was sie brauchen, was sie interessiert und motiviert.
Überlege dir, welche Probleme oder Herausforderungen du für deine Zielgruppen lösen kannst. Was ist der Nutzen, den sie aus dem ziehen können, was du veröffentlichst? Was bringt es ihnen, sich mit dir zu unterhalten? Welche Lösungen lieferst du aus deinem Wissen heraus? Wie kommunizierst du aufgrund deiner Skills ebenso wie deiner Werte auf deine ganz eigene Art und Weise?
Welche Aussagen sollen andere aus allem, was du sagst und zeigst, ableiten? Diese Kernbotschaften sind das, was du konsequent und kontinuierlich in deiner Kommunikation vermitteln willst. Es sind Sätze, die du nie selbst über dich sagst, sondern die andere verwenden könnten, um dich in deiner Fachlichkeit, Einzigartigkeit, persönlichen Qualifikationen und Qualitäten zu beschreiben.
Wie spreche und schreibe ich (z. B. formell, informell, aktivierend, kreativ, positiv, fachlich)? Deine eigene, einzigartige Ausdrucksweise, deine Sprache und Tonalität in ihren Variationen bilden einen konstituierenden Bestandteil deines öffentlichen Ichs. Aber die Tonalität variiert je nach Umfeld, Zielgruppen und Anlässen.
Du hast die erste Runde mit dem Personal-Branding-Canvas absolviert. Ich hoffe, es hat dir Spaß gemacht, und du hast Lust, weiter damit zu arbeiten.
Setz dir am besten gleich einen Termin, an dem du deine Ergebnisse wieder hervornimmst, prüfst und weiterentwickelst. Wenn du ihn mit jemand anderem zusammen bearbeitet hast: Noch besser! Verabrede dich verbindlich mit deinem Sparringspartner oder deiner Sparringspartnerin.
* * *
Empfiehl den Canvas anderen weiter.
Strategieberatung & Vortrag
Du brauchst Unterstützung in der Kommunikationsstrategie? Du willst eine wirkungsvolle Contentstrategie planen und umsetzen? Du willst ein Corporate-Influencer-Programm auf den Weg bringen? Du bist Social CEO oder begleitest deinen CEO in den digitalen Medien und suchst eine erfahrene Sparringspartnerin?
Du wünschst dir eine Keynote oder einen Vortrag für deine Veranstaltung – auf Deutsch oder auf Englisch?
Sprich mich an. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.