Markenbotschafter-Impuls Nr. 14

Ein Leuchtturm kommt selten allein

Ganz gleich, an welcher Stelle das Unternehmen gerade in Sachen Markenbotschafter-Strategie steht – ob es etwa bereits ein Programm gibt oder nicht: Schon jetzt entscheiden die Auftritte sichtbarer Protagonis*innen aus der Unternehmensleitung mit darüber, wie sich die übrigen  Unternehmensangehörigen in digitalen Medien verhalten. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf das Bild der Marke – ob es nun bewusst geschieht oder nicht.

Vorstände auf LinkedIn, Social CEO, sichtbare Führungskräfte: Wie die Vorbilder auf der Leitungsebene sich zeigen, wie sie interagieren, was sie posten, wirkt sich immer in die gesamte Belegschaft aus. Denn diese sichtbaren Leuchttürme werden nicht nur von außen, von einer interessierten Öffentlichkeit, genau beobachtet. Auch und gerade in das Unternehmen hinein senden sie Signale.

Vor allem aber wissen die Unternehmensangehörigen viel besser als jede*r andere, ob das nach außen vermittelte Bild wirklich zur Person passt. Wer sich beispielsweise in digitalen Medien locker und anfassbar gibt, aber nach innen einen ganz anderen Führungsstil lebt, macht sich schnell unglaubwürdig.

Zieht der oder die CEO eine Ego-Show ab, muss man sicb nicht wundern, wenn sich die Mitarbeitenden in ihrer eigenen Rolle als sichtbare Corporate Influencer nicht wertgeschätzt und unterstützt fühlen.

Wer andererseits halbherzig dabei ist, wird andere kaum wirklich mitziehen.

Da nützt dann auch das beste Markenbotschafter-Programm nichts, wenn es sich nicht auch glaubwürdig auf der Führungsebene widerspiegelt und von dieser ausdrücklich mit getragen wird.

Umgekehrt motivieren glaubwürdige Vorbilder, die für eine werteordientierte Unternehmenskultur stehen, engagierte Mitarbeitende ihnen nachzueifern.

Das bedeutet aber auch: Gibt es sichtbare Leuchttürme, ist eine umfassende Markenbotschafter-Strategie besonders wichtig. Denn nur so ist gewährleistet, dass jede*r die Unterstützung erhält, die sie oder er braucht, um sich in digitalen Medien sicher zu bewegen und so glaubwürdig herüberzukommen, wie sie oder er es verdient hat.

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Arbeitsaufgabe für die Woche

Bewusstsein bei Vorbildern fördern

Ob es nun bereits eine ausgeschriebene Markenbotschafter-Strategie gibt oder nicht: Richten Sie seitens des zuständigen (Kommunikations-)Teams in dieser Woche einmal bewusst den Blick auf die sichtbaren Leuchttürme im Unternehmen. Deren Einverständnis natürlich ausdrücklich vorausgesetzt: Betrachten Sie deren öffentliches Auftreten in digitalen Medien im Hinblick auf die interne Wirkung.

Je nach interner Kommunikationskultur können Sie sich auch Feedback aus der Belegschaft oder – wenn bereits vorhanden – aus dem Kreis der benannten Corporate Influencer einholen.

Denken Sie in dieser Woche gezielt darüber nach, wie Sie die Leuchttürme im Unternehmen noch besser darin unterstützen können, ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.  Gibt es bereits ein Markenbotschafter-Projekt, lassen Sie diese Erkenntnisse einfließen.

Sind Sie selbst einer dieser Leuchttürme, holen Sie sich Ihrerseits genau dieses Feedback sowie gezielte Unterstützung.

Dabei hilft Ihnen mein ausführlicher Ratgeber für die Planung und Umsetzung verschiedener Typen von Markenbotschafter-Strategien. Hier geht es zum Abschnitt über die Leuchtturm-Strategie.

Gemeinsam zu noch mehr Erfolg

Bearbeiten Sie die Arbeitsaufgabe gemeinsam mit anderen. Tauschen Sie sich aus. Stellen Sie Fragen. Holen Sie sich Unterstützung, wenn es einmal stockt oder Sie einen kleinen Motivationsschub von außen brauchen. Nutzen Sie die wachsende Community.

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Die Communitys richten sich exklusiv an Entscheider und Verantwortliche sowie deren Mitarbeitende in Unternehmen, Verbänden, Behörden oder NGOs sowie an (potentielle) Corporate Influencer.

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Jeden Montag ein neuer Markenbotschafter-Impuls mit einem Fokusthema und einer Arbeitsaufgabe für die Woche.

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