Beiträge mit folgenden Schlagwörtern:

Text-Check: Ist das relevant oder kann das weg?

4
23. November 2011
text

Goethe, Heine und wahrscheinlich noch mindestens vier bis sechs weiteren deutschen Dichtern wird die Entschuldigung für einen Brief zugeschrieben, der deswegen so lang ausgefallen sei, weil der Betreffende wenig Zeit zum Schreiben gehabt habe. Da ist viel Wahres dran. Natürlich sind nicht alle langen Texte schlecht und alle kurzen gut. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Text man braucht, um den gleichen Gehalt zu erreichen. Gehalt ist mehr als Inhalt Ich schreibe bewusst Gehalt und...
Weiterlesen »

Grammatik? Ja bitte!

6
21. Januar 2010
Grammatik? Ja bitte!

Warum korrekte Sprache über den Erfolg von Werbung und PR entscheidet Gastbeitrag von Ines Balcik Sprache ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Kommunikation, darüber bestehen kaum Zweifel. Wenn es um Sprache geht, ist auch die Sprachlehre nicht weit. Besser bekannt ist sie unter dem Begriff Grammatik – eines der Wörter, die bei den meisten Menschen weniger angenehme Empfindungen hervorrufen. Allzu oft weckt Grammatik unschöne Erinnerungen an die Schulzeit und das Pauken von Regeln, die...
Weiterlesen »

Deutsche lieben ihre Sprache

3
19. Juni 2009

Sprache ist mein wichtigstes Medium und Ausdrucksmittel. Meine Arbeit lebt von der und in der Sprache – geschrieben und gesprochen. Werbe- und PR-Texte schreibe ich nur in meiner Muttersprache; gelegentlich muss ich mal einen Sachtext in Englisch oder Französisch verfassen. Viele Besprechungen finden auf Englisch statt, und oft bekomme ich Vorlagen oder Informationen für meine Arbeit in anderen Sprachen. Ich mag Sprachen an sich und finde deren Besonderheiten sehr interessant und spannend. Aber ob...
Weiterlesen »

Du bist, was du sagst – sprich so, wie du sein willst!

1
18. Mai 2009

Daran, wie jemand spricht und Dinge formuliert, kann man vieles ablesen. Zum Beispiel, was er für ein Lerntyp er ist. Visuelle Typen “sehen” die Dinge anders, für auditive Typen “hört” sich etwas interessant oder seltsam an, der kinästhetische Typ dagegen “fühlt”, worum es geht. Aber auch anderes lässt sich erkennen: Wer verquast und hochgestochen schreibt, der hat entweder den Sachverhalt für sich selbst nicht klar oder will vor allem anderen imponieren. Wer sich wirr...
Weiterlesen »

Welcher Sprechtyp sind Sie?

4
31. März 2009

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie unterschiedlich verschiedene Menschen ein und denselben Sachverhalt formulieren? Nachdem mir letztens kurz nacheinander mehrere sehr extreme Sprechtypen begegnet sind, habe ich die folgende Klassifizierung entwickelt. (Achtung! Nicht ganz ernst zu nehmen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weibliche Form bitte bei Bedarf selbst einsetzen.) Der Formalo Der Formalo würde auf eine Termin-Anfrage niemals antworten: “Da kann ich nicht.” Für ihn sind “Termine nicht darstellbar” oder er sieht sogar eine “Gefährdung...
Weiterlesen »

Lieblingswörter, heute: Henkelware

2
18. November 2008

Weißware kennen Sie, oder? Darunter findet man in Elektrogeschäften Kühlschränke, Waschmaschinen und solche Geräte. Herde und Backöfen, glaube ich, auch. Plausibel, finde ich. Meistens sind die ja außen auch weiß. Aber es gibt noch andere Ware, wie ich gestern gelernt habe. Im Grunde bin ich, das muss ich zugeben, technisch überversorgt. Mein Handy hat eine gute 5-Megapixel-Kamera und einen komfortablen MP-3-Player. Trotzdem habe ich zum Beispiel noch eine Kamera und denke gerade darüber nach,...
Weiterlesen »

Ohne einen guten Schluss ist alles nichts…

0
29. Mai 2008

Andreas Kunze hat mich zu einem interessanten Interview mit dem Sprachpapst Wolf Schneider über die Finanzsprache geführt. Wie weit man im Detail grundsätzlich mit Wolf Schneider (“Deutsch für Kenner”, “Deutsch für Profis”) übereinstimmt, ist eine andere Frage. Aber hier finden sich prägnante, zutreffende Aussagen zum Thema Verständlichkeit. Der Schlusssatz allerdings… So ein sprachliches Klischee ist meines Erachtens jemandem von Schneiders Format nicht angemessen: “Verständlichkeit ist zwar nicht alles, aber ohne Verständlichkeit ist alles nichts.”...
Weiterlesen »

Kanak Sprak

3
23. Mai 2008

Sprache und Sprachwandel finde ich ein sehr spannendes Thema. Hier ist ein interessanter Artikel über eine wissenschaftliche Untersuchung des “Kiezdeutsch”. Irgendwie bizarr, das Ganze… Da erinnere ich mich spontan an die Lehrerin aus Duisburg-Marxloh, die mir erzählte, dass deutsche und ausländische Schüler an ihrer Schule alle ein einheitliches Idiom sprächen. Und wie ein deutscher Schüler mal zu ihr gesagt hatte: “Frau Schmitz, ich geh Arzt.” Darauf sie: “Bitte sprich ordentlich.” Schüler: “Frau Schmitz, ich...
Weiterlesen »



Alle Beiträge