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	<title>Netzwerken-Archiv - PR-Doktor</title>
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	<description>Magazin für Kommunikation und Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 11:26:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Social Media: Was tun, wenn die eigene Botschaft einmal besonders wichtig ist?</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/soziale-netzwerke-botschaften-ankommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 11:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4 schlechte Tricks, 3 Thesen und 9 bessere Lösungen für mehr Sichtbarkeit. – Früher oder später hat sie jeder einmal: Die eine wichtige Botschaft, die auf keinen Fall im täglichen Strom der Nachrichten untergehen darf. Was tun? Wie kann man die gängigen Mechanismen unterlaufen, wenigstens ein einziges Mal, so dass eben doch alle davon erfahren?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/soziale-netzwerke-botschaften-ankommen/">Social Media: Was tun, wenn die eigene Botschaft einmal besonders wichtig ist?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>5 schlechte Tricks, 3 Thesen und 9 Wege zu mehr Sichtbarkeit für <em>die eine</em> wichtige Botschaft</h3>
<p><strong>Früher oder später hat sie jeder einmal: <em>Die eine</em> wichtige Botschaft, die auf keinen Fall im Strom der täglichen Nachrichten untergehen darf. Das könnte die Ankündigung einer Veranstaltung sein, die Ihnen besonders am Herzen liegt und die eine Mindestteilnehmerzahl braucht. Ein eigener Blogbeitrag, der endlich einmal eine größere Leserschaft erreichen soll. Ein eigenes Projekt, für das Unterstützer gebraucht werden. Ein neues Angebot im eigenen Portfolio beziehungsweise dem des Arbeitgebers oder Auftraggebers, von dem nun alle erfahren sollen. Was tun? Wie kann man die gängigen Mechanismen unterlaufen oder umgehen, wenigstens ein einziges Mal, so dass eben doch alle davon erfahren?</strong></p>
<div id="attachment_29596" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29596" class="wp-image-29596 size-full" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/04/flowchart_markieren_taggen-Kopie.png" alt="Entscheidungshilfe Markierung" width="580" height="435" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/04/flowchart_markieren_taggen-Kopie.png 580w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2023/04/flowchart_markieren_taggen-Kopie-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><p id="caption-attachment-29596" class="wp-caption-text">Diese kleine Entscheidungshilfe für das – oft massenweise, aber selten sinnvolle – Taggen anderer Personen und Profile in Postings habe ich entwickelt. <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7056507757289451520/">Noch mehr zum Thema gibt es in diesem LinkedIn-Posting. </a></p></div>
<p>Social-Media-Kommunikation funktioniert, wie eigentlich jeder weiß, überwiegend nach dem Prinzip &#8222;Pull statt Push&#8220;. Menschen ziehen sich die Inhalte, die sie interessant finden, und klicken weg, was sie nicht interessiert. Wer einen Kontakt in einem sozialen Netzwerk bestätigt, weiß, dass er in Zukunft dessen Statusmeldungen sehen wird. Er erklärt sich jedoch nicht automatisch damit einverstanden, auf anderen Wegen Push-Mitteilungen zu erhalten. Ausnahme: unter ganz bestimmten Umständen, die bekanntermaßen in die Grundfunktionen mit eingeschlossen sind und damit zum gegenseitigen &#8222;Vertrag&#8220; gehören. Eine solche Funktion ist beispielsweise die Event-Einladung bei Facebook oder XING. Doch selbst diese sollte man sehr sensibel und vorsichtig einsetzen. Der Grat zwischen &#8222;noch interessant&#8220; und &#8222;schon nervig&#8220; ist bei den meisten Nutzern schmal. Viele Menschen wollen das jedoch nicht akzeptieren und lassen sich allerhand einfallen, um eben doch auf ihr Angebot aufmerksam zu machen.</p>
<p>Hier sind drei beliebte Tricks – jeweils mit Begründung, warum Sie auf keinen Fall so vorgehen sollten. Am Schluss dieses Artikels finden Sie wirksame Alternativen, um die eigenen Botschaften doch sichtbar zu machen.</p>
<h2>5 Tricks für <em>Push</em> statt <em>Pull</em> – und warum Sie diese nicht anwenden sollten:</h2>
<h3>Schlechter Trick Nr. 1: Alle neuen Kontakte sofort zu Fanpages (und Gruppen) einladen</h3>
<p>Möglichst viele &#8222;Freunde&#8220; und Kontakte sammeln, um Reichweite zu erzielen: Das funktioniert besonders gut, wenn man beispielsweise auf Facebook den neuen Freund oder die neue Freundin direkt auf die kommerzielle Fanpage einlädt oder in eine Gruppe, die ebenfalls vor allem den eigenen Zwecken dient. Viele Menschen machen das auf Facebook so und halten es für eine völlig legitime Vorgehensweise. Schließlich erreicht man so wirklich viele, die ansonsten gar nicht von dem Angebot erfahren würden. Leute, die Social-Media-Präsenzen von Kunden betreuen, können dafür auch gleich als zusätzliches Verkaufsargument das eigene Netzwerk in die Waagschale werfen. Jedes Mal wenn sie für einen Auftraggeber eine neue Seite eröffnet haben, laden sie dann alle eigenen Kontakte zu dieser ein. Super-Idee, oder?</p>
<h3>Warum Sie das besser bleiben lassen</h3>
<p>Falsch: Das ist eine ganz, ganz schlechte Idee, und ich frage mich, warum das immer noch so häufig praktiziert wird. Nicht nur bei mir führt die Seiteneinladung, insbesondere wenn sie bereits kurz nach der Kontaktbestätigung erfolgt, zum sofortigen Entfreunden oder sogar Blockieren. Denn mit einer solchen Verhaltensweise signalisiert das Gegenüber, ob es nun tatsächlich so gemeint ist oder eher einer gewissen Unerfahrenheit entspringt: &#8222;Ich interessiere mich nicht für dich als Kontakt, sondern habe vor allem meine eigenen Interessen im Blick. Deswegen gibt es bessere Möglichkeiten, Zielgruppen zu erreichen, siehe weiter unten.</p>
<h3>Schlechter Trick Nr. 2: Event-Funktion kapern</h3>
<p>Wenn es zu mühsam ist, einzelne Menschen aufwändig individuell anzusprechen, um ihnen etwas nahezubringen: Warum nicht einfach ein Event bei Facebook oder XING anlegen und alle dazu einladen? Statt einer echten Veranstaltung steht dann in der Beschreibung die eigene Botschaft, natürlich mit Link auf die eigenen Seiten. Könnte das nicht ein Weg sein?</p>
<h3>Warum es sich bei diesem Trick um keine gute Idee handelt</h3>
<p>Ob Sie es glauben oder nicht: Die Eingeladenen sind nicht dumm. Sie merken sehr schnell, dass Sie versuchen, die reguläre Funktion auszutricksen – und damit auch die Empfänger. Besonders schade ist dies, wenn das Angebot eigentlich für die gewünschte Zielgruppe interessant wäre. Der Effekt ist ähnlich wie beim vorhergehenden Trick: Wahrscheinlich verärgern Sie eine Menge Ihrer Kontakte. Selbst wenn der eine oder die andere, die Sie schon länger kennen, vielleicht sogar wohlwollend reagiert, ist dies kein Dafür-Indiz. Denn gerade diese engeren Kontakte, bei denen Sie bereits auf die Beziehung eingezahlt haben, hätten Sie auf anderen Wegen besser erreicht, und zwar ohne die anderen zu vergrätzen. Insgesamt sollte man übrigens auch mit echten Event-Einladungen bedachtsam umgehen und sorgfältig abwägen, ob und wen man einlädt. Angesichts der wachsenden Flut solcher digitalen Aufforderungen reagieren sehr viele Menschen zunehmend genervt.</p>
<h3>Schlechter Trick Nr. 3: Massenweise Messenger-Botschaften</h3>
<p>Werbliche Privatnachrichten – oft erkennbar als Copy-Paste-Botschaften identischer Form, allenfalls vielleicht mit jeweils ausgetauschtem Namen –  über den Facebook-Messenger, die LinkedIn-Nachrichten oder sogar in WhatsApp: Macht wenig Arbeit und klingt daher nach einer ziemlich schlauen Vorgehensweise, oder?</p>
<h3>Warum das nicht so schlau ist, wie man denken könnte</h3>
<p>Wenn Sie beispielsweise auf Facebook in Massen fast wortgleiche Nachrichten in kurzer Zeit versenden, könnte es sein, dass Ihr Profil plötzlich gesperrt ist, zumindest für einen bestimmten Zeitraum. Aber auch hier gilt es aber vor allem mit der Intelligenz des einzelnen Users zu rechnen: Solchen Massenbotschaften kann man ziemlich leicht ansehen, dass sie keine individuellen Nachrichten darstellen. Dazu muss Ihnen nicht einmal der beliebte Copy-Paste-Fehler mit dem falschen Namen an den nächsten Adressaten unterlaufen oder das Versehen, dass Sie einen Du-Kontakt plötzlich siezen oder umgekehrt. Auch hier gilt: Wer die Absicht merkt, ist verstimmt, selbst wenn er oder sie ansonsten vielleicht interessiert gewesen wäre. Das Gegenteil des Gewünschten ist erreicht, und wahrscheinlich bleiben bisher offene Ohren auch für folgende Anlässe erst einmal verschlossen.</p>
<h3>Schlechter Trick Nr. 4: Möglichst viele Freunde markieren</h3>
<p>Ganz besonders schlau kommen sich häufig diejenigen vor, die beispielsweise in einem Facebook-Posting möglichst viele ihrer Freunde markieren; nicht, weil diese wirklich mit dem Inhalt etwas zu tun haben, sondern zu dem einen Zweck: Sie sollen es sehen und weiterverbreiten, es soll in ihrer Chronik auftauchen und wiederum von ihren Freunden gesehen werden. Klappt auch &#8230; manchmal.</p>
<h3>Warum das nur in ganz wenigen Ausnahmefällen funktioniert</h3>
<p>Ich habe es schon öfter erlebt, das eine solche Vorgehensweise erfolgreich war; immer dann nämlich, wenn die so Erwähnten tatsächlich ein Interesse an der Botschaft hatten, wenn der Urheber des Postings in seinem Netzwerk ein hohes Ansehen genießt oder/und selbst als generell sehr unterstützend wahrgenommen wird. Dies ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel. In den allermeisten Fällen sind andere genervt, und auch hier schlägt die erwünschte Wirkung ins Gegenteil um. Im Zweifel also lieber nicht machen!</p>
<div class="wp_b_box">
<h3><span style="color: #ff6600;">Wichtiger Hinweis: Wann das Markieren ausdrücklich empfehlenswert ist</span></h3>
<p><strong>Bitte hören Sie jetzt nicht generell auf, andere Profile zu markieren. Wenn man die Betreffenden empfehlen, zitieren oder unterstützen möchte oder wenn man sich konkret auf sie bezieht, ist das natürlich absolut gewünscht und sehr wertvoll, ja sogar unverzichtbar für das digitale Netzwerken. Dabei hilft das Flowchart, das Sie oben sehen.</strong></p>
</div>
<h3>Schlechter Trick Nr. 5 bis unendlich &#8230;</h3>
<p>Ich könnte jetzt noch viele weitere Tricks aufzählen, von denen Ihnen wahrscheinlich der eine oder andere schon selbst begegnet ist: unspezifische Massenmails, ungefragte Newsletter-Zusendung, Lockvogel-Headlines bei Twitter, nervige Einladungen in Facebook-Gruppen und so weiter. Doch der Effekt ist meistens ähnlich: Statt des Erwünschten wird das Gegenteil erreicht. Womöglich landen Sie bei vielen Adressaten auf der Blockierliste oder werden stummgeschaltet, so dass Sie in Zukunft selbst mit wirklich interessanten Angeboten und Informationen nicht mehr durchdringen.</p>
<h3>Was tue ich, wenn &#8230;?</h3>
<p>Aber was ist denn gleichwohl, wenn ich nun einmal eine wirklich wichtige Botschaft von großem allgemeinem Interesse habe? Wenn ich ganz sichergehen will, dass alle meine Kontakte diese Information erhalten? Dann habe ich doch keine andere Möglichkeit, als doch ausnahmsweise die gewohnten Mechanismen zu umgehen und den ansonsten ungeliebten &#8222;Push&#8220; machen, oder?</p>
<p>Die Antwort lautet leider auch in diesem Fall: Nein. Auf keinen Fall, und zwar aus den folgenden Gründen:</p>
<h2>3 Thesen gegen den Push</h2>
<h3>These Nr. 1: Es funktioniert nur das, was potentiell alle tun können.</h3>
<p>&#8222;Wenn das jeder machen würde &#8230;&#8220;: Das ist eigentlich eine Plattitüde, aber in diesem Fall sehr anschaulich. Denn wenn alle User in sozialen Netzwerken sich dieser Tricks bedienen würden, dann wäre im Nu jegliche wirkliche Kommunikation unmöglich. Das gilt selbst dann, wenn jeder dies nur &#8222;ausnahmsweise&#8220; für sich beansprucht. Schon bei einer dreistelligen Zahl von Kontakten würden wir alle mit solchen Seiteneinladungen, unerwünschten E-Mails oder missbrauchten Eventeinladungen zugeschüttet – oder werden es bereits. Hat man ein großes Netzwerk, stellt es oft schon jetzt eine Herausforderung dar, das Relevante vom Spam zu trennen.  Gelegentliche Ausrutscher werden vielleicht toleriert. Wer wiederholt pusht, stellt sich damit schnell selbst kalt. Daher rechnen Sie bitte einfach die Aktion, über die Sie gerade nachdenken, auf alle Ihre eigenen Kontakte hoch. Nur wenn jeder von Ihnen potentiell etwas Ähnliches unternehmen könnte, ohne dass Sie selbst genervt wären, lohnt es sich überhaupt, weiter nachzudenken.</p>
<h3>These Nr. 2: <strong>Was dir wichtig ist, muss nicht mein Anliegen sein.</strong></h3>
<p>Jemand hat ein Thema, das für ihn herausragende Bedeutung hat. Deswegen möchte er es an alle seine Kontakte verbreiten. Das nervt jedoch viele der eigenen Kontakte mehr, als dass es der Sache nützen würde. Ein möglicher Einwand könnte lauten: &#8222;Aber es handelt sich doch hier um keine Werbebotschaft, sondern um eine wichtige Angelegenheit von allgemeinem Interesse, für die ich mich selbstlos einsetze.&#8220; Dabei vergisst der- oder diejenige jedoch: Was bei ihm höchste Priorität hat, kann anderen komplett egal sein &#8211; und umgekehrt. Besonders bei Herzensangelegenheiten fällt es oft schwer, sich das selbst klarzumachen. Ablehnung, die aufgrund des gewählten Weges zurückkommt, wird dann oft nicht verstanden und als verletzend wahrgenommen; ein Grund mehr, sich nicht irgendwelcher Tricks zu bedienen.</p>
<h3>These Nr. 3: <strong>Was wirklich wichtig ist, setzt sich durch.</strong></h3>
<p>Menschen entscheiden, was ihnen wichtig ist &#8211; und was vielen nahegeht, wird auch von vielen weiterverbreitet. Allerdings funktioniert das dennoch nicht von selbst, sondern nur dann, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Auch Botschaften von eigentlich großem allgemeinem Interesse gehen manchmal unter, während Belangloses sich verbreitet. Denn selbst wirklich Wertvolles ist kein Selbstläufer. Was können Sie also unternehmen, damit Ihre wirklich wichtige Botschaft sich verbreitet? Im Folgenden 9 Wege zu mehr Sichtbarkeit.</p>
<h2>9 Wege zu mehr Sichtbarkeit für die eine, besonders wichtige Botschaft</h2>
<p>Tatsächlich gibt es in der Kommunikation nur wenige echte Abkürzungen und fast keine geheimen Tricks, die wirklich nachhaltig funktionieren. Jedoch haben Sie eine Menge Möglichkeiten, um auf Dauer für mehr Sichtbarkeit zu sorgen – und damit auch die eine, besonders wichtige Botschaft voranzubringen. Leider sind die wenigsten davon kurzfristige Maßnahmen. Dafür sorgen die meisten zugleich insgesamt für den mittel- bis langfristigen Erfolg Ihrer Kommunikation.</p>
<h3>1. Pflegen Sie Ihre Beziehungen. Wirklich.</h3>
<p>Nachhaltig aufgebaute Accounts, echte Kontakte und langfristige persönliche Bindungen führen zu mehr Reaktionen und besserer Resonanz. Das gilt ja schließlich nicht nur für soziale Netzwerke. Wer Sie kennt, weil Sie gute Beziehungen und direkten Austausch mit ihm oder ihr pflegen, ist aufgeschlossener für Ihre Botschaften und unterstützt diese eher. Wenn Sie sich dagegen nur melden, wenn Sie selbst ein Anliegen haben, werden Sie kaum schnell hinreichend Aufmerksamkeit dafür erreichen. Wenn mich beispielsweise ein enger Kontakt, der mich gut kennt, zu einer Gruppe hinzufügt, bei der mein Interesse voraussetzen kann, sieht die Sache schon ganz anders aus, als im oben beschriebenen Beispiel. Das kostet Zeit und Aufwand, aber einen völlig unaufwändigen Weg mit maximalem Ertrag gibt es nun einmal nicht.</p>
<h3>2. Suchen Sie den direkten Kontakt – aber mit ausgewählten Personen.</h3>
<p>Wem es zu viel Mühe macht, eine größere Zahl von Freunden und Kontakten individuell anzusprechen und um Unterstützung zu bitten, der wird wahrscheinlich genau das ausstrahlen: &#8222;Es ist mir nicht mehr Mühe wert.&#8220; Oft ist es sinnvoller, wenige anzusprechen, diese aber direkt. Auf diese Weise kann schnell eine intensive Diskussion entstehen, aus der jeder Beteiligte dann wiederum an weitere eigene Kontakte herantritt.</p>
<h3>3. Schließen Sie Partnerschaften.</h3>
<p>Vielleicht gibt es viele andere, denen das gleiche Thema am Herzen liegt, aber Sie wissen es noch gar nicht. Vielleicht geht es den anderen genauso, und jeder Einzelne steht erst einmal auf verlorenem Posten oder versucht den Alleingang. Partnerschaften und <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/facebook-gruppen-kommunikation-verkannt/">Gruppen</a> Gleichgesinnter (die sich freiwillig zusammenfinden!) mit intensivem Austausch helfen dabei, eine gute Sache gemeinsam nach vorne zu bringen.</p>
<h3>4. Gehen Sie immer vom Empfänger aus.</h3>
<p>Selbst wenn Ihnen das Thema noch so sehr am Herzen liegt: Es nützt nichts, wenn es für andere kein Herzensthema ist. Denken Sie deswegen darüber nach, welche Aspekte Ihr Netzwerk interessieren und wie Sie die Angelegenheit formulieren und präsentieren müssen, damit sie bei anderen auf Interesse stößt. Menschen verbreiten Inhalte und Informationen nur dann, wenn sie einen eigenen Nutzen darin sehen. Dieser Nutzen kann sich auch aus einer Beziehung zu jemandem ergeben, dem man einen Gefallen tun will. Doch selbst dann muss aus dem Inhalt selbst ersichtlich sein, warum er wiederum für andere <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/reichtum-fuer-alle/">nützlich, unterhaltsam oder interessant</a> sein kann.</p>
<p>Auch das Timing spielt eine Rolle. Wer dann etwas verkündet, wenn alle gerade anders beschäftigt sind, muss sich nicht wundern, wenn keiner zuhört. Auch das richtige Timing entsteht aus Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der anderen.</p>
<h3>5. Machen Sie Ihre Inhalte auf den ersten Blick interessanter.</h3>
<p>In der Informationsflut des digitalen Zeitalter wird es immer schwieriger, sich mit selbst sehr interessanten Inhalten durchzusetzen. Daher entscheidet nicht der Inhalt an sich allein, wie gut sich etwas verbreitet, sondern dessen Aufbereitung: Headline, Teaser, Form sowie der gewählte Kommunikationsweg. Der erste Blick ist entscheidend, damit selbst eine wichtige Botschaft die gewünschten Empfänger erreicht.</p>
<h3>6. Machen Sie Ihre Inhalte leichter teilbar.</h3>
<p>Ob Blog oder soziales Netzwerk: Wenn Ihre Inhalte implizit oder explizit dazu einladen, weiterverbreitet zu werden, dann geschieht dies auch häufiger. Dazu gehören etwa Social Sharing Buttons, aber auch die Formulierung. Auch der Ort, wo Sie etwas publizieren, spielt eine Rolle. Vielleicht ist für einen bestimmten Inhalt eine öffentliche Blogging-Plattform wie Medium oder die Blogfunktion bei LinkedIn eine bessere Wahl als Ihr eigenes Blog. Vielleicht verbreitet sich ein YouTube-Video besser als ein geschriebener Beitrag. Vielleicht sorgt ein Foto auf Instagram für mehr Aufmerksamkeit als ein reiner Textbeitrag anderswo.</p>
<h3><strong>7. Halten Sie sich an Regeln und nutzen Sie Ihren Menschenverstand.</strong></h3>
<p>Dies bezieht sich nicht allein auf Nutzungsbedingungen, sondern gilt auch für die ungeschriebenen Gesetze zwischenmenschlicher Kommunikation. Ein Anhaltspunkt: Alles, was andere in physischen Begegnungen <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/praxistipp-facebook-fanpages-einladen-ohne-zu-nerven/">nerven</a> würde, stößt wahrscheinlich auch im Social Web auf Unmut. Alles, was mit Wertschätzung zu tun hat, kommt gut an. Je besser Sie mit den Funktionen eines Netzwerks vertraut sind, desto erfolgreicher werden Sie dort kommunizieren.</p>
<h3><strong>8. Denken Sie über </strong><em>Paid Media</em><strong> nach.</strong></h3>
<p>Wer in sozialen Netzwerken viel Resonanz in kurzer Zeit erreichen will, kommt oft um bezahlte Anzeigen nicht herum. Richtig eingesetzt, können diese sehr wirkungsvoll sein. Allerdings braucht man auch dafür Fachwissen und/oder professionelle Unterstützung. Auch darüber sollten Sie also nicht erst beginnen nachzudenken, wenn Sie die eine wirklich wichtige Botschaft verbreiten wollen.</p>
<h3><strong>9. Forschen Sie nach Ursachen.</strong></h3>
<p>Wenn Sie ein Thema oder ein Anliegen nach vorne bringen wollen, dann werden Sie natürlich alle verfügbaren Energien hineinstecken. Trotzdem kann es passieren, dass Sie keine oder nicht die gewünschte Resonanz erzielen. Akzeptieren und respektieren Sie es, wenn Ihr Umfeld kein Interesse zeigt. Aber resignieren Sie deswegen nicht. Vielleicht haben Sie wirklich nur den falschen Zeitpunkt erwischt? Oder Ihr Netzwerk ist einfach noch nicht groß genug? Oder Sie kennen noch nicht genügend Gleichgesinnte zum Thema? &#8211; Ursachenforschung kann helfen, und dazu gehört auch direktes Feedback von guten Freunden oder Kollegen, denen Sie vertrauen. Beobachten Sie, wie andere vorgehen und nutzen Sie das Social Media für das, wozu sie sich eignen: Für Recherche und Gespräche.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Man merkt, dass ich liebe, was ich tue“</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/man-merkt-dass-ich-liebe-was-ich-tue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 06:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Contentstrategie & Content-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
		<category><![CDATA[Personenmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Melanie Kohl, Mentalcoach und Yogalehrerin. Exklusiver Auszug aus dem Buch PRINZIP KOSTENLOS von Dr. Kerstin Hoffmann. – Frage: Sie haben direkt mit dem Start in die Selbstständigkeit auch mit Ihrem Content-Marketing begonnen. Mit welchen Medien und Plattformen haben Sie angefangen, und wie hat sich Ihr Kommunikationsmix seither entwickelt? Melanie Kohl: Gestartet bin ich …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/man-merkt-dass-ich-liebe-was-ich-tue/">„Man merkt, dass ich liebe, was ich tue“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor">PR-Doktor</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Melanie Kohl, Mentalcoach und Yogalehrerin</h3>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18885" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl.jpg" alt="" width="640" height="375" srcset="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl.jpg 640w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl-300x176.jpg 300w, https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2018/01/melanie-kohl-250x146.jpg 250w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Frage: Sie haben direkt mit dem Start in die Selbstständigkeit auch mit Ihrem Content-Marketing begonnen. Mit welchen Medien und Plattformen haben Sie angefangen, und wie hat sich Ihr Kommunikationsmix seither entwickelt?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Gestartet bin ich mit Facebook und XING. Inzwischen habe ich einen Newsletter und einen Blog. Gerade baue ich meinen eigenen YouTube-Kanal und die Online-Coaching-Plattform Smart-Power Academy auf. Hier gibt es wechselnde kostenlose Tools, die sofort online genutzt werden können.</p>
<p><strong>Frage: Wie bewerten Sie die verschiedenen Medien im Hinblick auf Ihren Kommunikations- und geschäftlichen Erfolg? Gewinnen Sie über Blog, Social Media oder Facebook Kunden? Wenn ja: Über welchen Kanal und auf welche Weise gelingt dies am besten?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Über den Blog generiere ich regelmäßig neue Webseiten-Besucher und somit mehr Reichweite. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich dadurch mehr Wunschkunden anziehe, da die Blogleser genau wissen bei welchen Themen ich sie unterstützen kann.</p>
<p>Es gibt auch Unternehmen, die im firmeneigenen Intranet auf meinen Blog verlinken, nachdem ich dort Trainings gegeben habe. Dadurch baut sich bei den Mitarbeitern in dem jeweiligen Unternehmen Vertrauen auf, und ich bekomme in der Regel nach den Trainings weitere Coaching-Anfragen.</p>
<p>Über Facebook erhalte ich regelmäßig neue Kundenanfragen. Hier habe ich für mich festgestellt, dass meine Fans am liebsten den Blick hinter die Kulissen mögen, das heißt Einblicke und Fotos, wo ich gerade bin, wie mein Arbeitstag aussieht, was ich mache und welche Seminare ich gebe.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><span style="color: #808080;"><em>Über diese Interviewreihe</em></span></h3>
<p><a href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignright wp-image-18657" src="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2017/08/Cover-Prinzip-kostenlos-197x300-197x300.jpg" alt="" width="160" height="244" /></a>&#8222;Verschenke, was du <em>weißt</em> – um zu verkaufen, was du <em>kannst</em>!“ Das ist die Kernaussage meines Buchs und meiner Methode <a href="http://www.prinzip-kostenlos.de">PRINZIP KOSTENLOS</a>. Für die Praxisbeispiele in der Neuauflage habe ich insgesamt zwölf bekannte Wissensteiler selbst zu Wort kommen lassen. Die Befragten beschreiben, was sie antreibt, was bei ihnen gut funktioniert und auf welche Weise sie so erfolgreich geworden sind. Sie berichten von ihrer Positionierung, von persönlichen Erfahrungen, vom Umgang mit Wettbewerbern und Netzwerkpartnern. Diese Interviews erscheinen nach und nach hier im PR-Doktor.</p>
<p><em>&#8222;Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen&#8220;, Neuauflage August 2017, 266 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-527-50908-9, Wiley-VCH, Weinheim</em></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<p><strong>Frage: Sie bieten einen Newsletter an, und Sie haben in zwei Jahren eine vierstellige Abonnentenzahl angesammelt. Wie haben Sie das geschafft?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Ich nutze Offline-Kontakte, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. In jedem Seminar, bei jedem Vortrag und im Coaching besteht die Möglichkeit, sich in meinen Newsletter einzutragen. In allen Handouts für Seminarteilnehmer steht ein Hinweis auf den Newsletter. Der Vorteil bei den Offline-Kontakten ist, dass diese Zielgruppe mich bereits kennt, großes Interesse an meinem Thema hat und durch die Teilnahme an einer Veranstaltung schon erstes Vertrauen aufgebaut hat. Dadurch habe ich überdurchschnittliche Öffnungsraten des Newsletters. Zusätzlich weise ich auf Facebook immer darauf hin, wenn mein neuer Newsletter erscheint, so das Facebook-Kontakte die Möglichkeit haben, sich in die Liste einzutragen. Ich habe ein Pop-up auf der Webseite integriert. Neuanmelder erhalten ein kleines Geschenk.</p>
<p><strong>Frage: Wenn man sich Ihre Facebook-Pinnwand anschaut, fällt auf, wie viel Sie unterwegs auf Veranstaltungen sind und sich mit anderen Menschen treffen. Wie wichtig sind diese physischen Netzwerk-Begegnungen im Vergleich zum digitalen Netzwerken für Sie?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Für eine dauerhafte Netzwerkpartnerschaft, aus der Empfehlungen generiert werden können oder eine berufliche Zusammenarbeit, sollte man sich aus meiner Sicht auch im wirklichen Leben treffen. Häufig nutze ich auch die Gelegenheit, wenn ich beruflich in anderen Städten bin, gezielt Kontakte aus meinem virtuellen Netz anzuschreiben und ein persönliches Kennenlernen zu vereinbaren, um den Kontakt zu vertiefen. Von daher haben digitale Netzwerke und physische Netzwerkbegegnungen für mich beide einen hohen Stellenwert und ergänzen einander.</p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
<h3><em><span style="color: #808080;">Möchten Sie mehr über das PRINZIP KOSTENLOS erfahren, oder haben Sie Fragen?</span></em></h3>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.prinzip-kostenlos.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Website mit Zusatzangeboten rund um das Buch und die Methode.</a></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/groups/prinzipkostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zur Facebook-Gruppe für Austausch und den direkten Draht zur Autorin.</a></span></p>
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<p><strong>Frage: Wie würden Sie kurz das beschreiben, was Ihre Kontakte auf Facebook von Ihnen sehen und welchen Nutzen Sie dort bieten?</strong></p>
<p><strong>Melanie Kohl:</strong> Authentische Einblicke in mein Unternehmerleben, meine persönlichen Erlebnisse und Geschichten. Ich bekomme häufig das Feedback, dass man merkt, dass ich liebe, was ich tue. Aktualität ist mir wichtig. Meistens habe ich mein Smartphone griffbereit und veröffentliche Erlebnisse in Echtzeit, so dass meine Fans das Gefühl haben, immer informiert zu sein. Ich berichte über Erfolge, poste Testimonials, teile aber auch Bilder aus private Urlauben und persönliche Erlebnisse.</p>
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<p><strong>Melanie Kohl</strong> ist Mentalcoach und Yogalehrerin mit den Schwerpunkten Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie entwickelt ganzheitliche Konzepte zur Prävention von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und unterstützt Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dazu kombiniert sie westliches Managementwissen mit der indischen Lebensphilosophie des Yoga. <a href="http://www.melanie-kohl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.melanie-kohl.de</a></p>
<hr style="width: 100%; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px; height: 5px; border: 0; border-top: 3px dotted gray;" />
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		<title>&#8222;Leidfaden&#8220; XING – Deutsch; Deutsch  – XING</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/leidfaden-xing-deutsch-deutsch-xing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 11:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wichtigsten Textbausteine für noch bessere Vernetzung &#124; Wir kennen sie alle, diese freundlichen Kontakt-Anfragen und Gruppeneinladungen von bis dato völlig Unbekannten bei XING. Zeugnis-Formulierungen übersetzen lernt ja heute jeder schon im Kindergarten. Aber was bedeuten diese immer wieder gelesenen Formulierungen in einem der wichtigsten deutschen Business-Netzwerke? Was meinen die Absender wirklich?*</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die wichtigsten Textbausteine für <em>noch </em>bessere Vernetzung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/f0ffb4272a384cf8a0e3e745abb28cba" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong>Wir kennen sie alle, diese freundlichen Kontakt-Anfragen und Gruppeneinladungen von bis dato völlig Unbekannten bei XING. Arbeitszeugnis-Formulierungen übersetzen lernt ja heute jeder schon im Kindergarten. Aber was bedeuten diese immer wieder gelesenen Formulierungen in Business-Netzwerken, nicht nur XING, sondern ebenso beispielsweise LinkedIn? Was meinen die Absender wirklich? </strong></p>
<hr />
<p><strong>„Ihr Profil sieht interessant aus und passt genau zu dem, was ich suche.“</strong><br />
„Das Seminar für erfolgreiche Kaltakquise konnte ich mir nicht leisten, aber ich brauche dringend Aufträge.“</p>
<hr />
<p><strong>„Liebe Frau Soundso, Kontakte schaden bekanntlich nur dem, der keine hat.“</strong><br />
„Ich kenne einen, der einen kennt, der schon mal ein XING-Seminar besucht haben soll.“</p>
<hr />
<p><strong>„Sie haben ein bezauberndes Profilbild.“</strong><br />
„Ich halte blonde Frauen für merkbefreit. Sonst würde ich ja solchen Flachsinn nicht schreiben.“</p>
<hr />
<p><strong>„Ich interessiere mich sehr für Ihr Fachgebiet und würde mich gerne mit Ihnen darüber austauschen.“ </strong><br />
„Ich brauche Beratung, will sie aber nicht bezahlen. Aber mit dieser Formulierung kommt mein Gegenüber nie darauf, sondern muss sogar noch dankbar dafür sein, sein Fachwissen mit mir zu teilen.“</p>
<hr />
<p><strong>„Biete ich Ihnen ein einzigartiges Geschäftsmodell, mit dem Sie bis zu 200 (!) Euro am Tag verdienen können.“ </strong><br />
„Ich habe mir Ihr Profil gar nicht angeschaut, und was Berater üblicherweise verdienen, ist jenseits meiner Vorstellungskraft.“</p>
<hr />
<p><strong>„Lade ich Sie in diese Gruppe ein und freue mich, wenn Sie mir auch eine Kontaktanfrage senden.“ </strong><br />
„Du Doofie, du weißt nicht, dass man bei XING nur eine bestimmte Anzahl von Kontaktanfragen aussenden kann. Die habe ich schon ausgereizt.“</p>
<hr />
<p><strong>„Unsere Gruppen-Mitglieder erhalten die Möglichkeit kostenlos ihr Business zu analysieren, um die häufigsten Fehler von Unternehmen zu vermeiden.“</strong><br />
„Hehe, Superidee! Warum Klinken putzen, wenn’s auch so geht?“</p>
<hr />
<p><strong>&#8222;&#8230; möchte ich gerne mit Ihnen mögliche Synergien ausloten.&#8220;</strong><br />
&#8222;&#8230; will ich von dir genau zwei Dinge: 1. Aufträge deiner Kunden, 2. deine Kohle.&#8220;</p>
<hr />
<p><strong>„Lieber <em>Konakt</em>, wir reden von strategisch profitablem <em>Umwatz</em>-Wachstum.“</strong><br />
[Tja&#8230;]</p>
<hr />
<p><strong>„Lade ich Sie zu einem halbstündigen Networking-Mittagessen in (…) [nur 940 km vom eigenen Wohnort entfernt] ein.“ </strong><br />
&#8222;Targeting? Das ist doch was für Bogenschützen, oder?&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/977f669ef6e34b02ba0fb3930e333c5e" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Neun Erfolgsfaktoren für die PR von Unternehmen</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/faktoren-pr-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 06:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fachwissen, Erfahrung, viel Arbeit gehören dazu. Was braucht die PR darüber hinaus? Hier sind neun Faktoren, die zum Erfolg der PR von Unternehmen beitragen. 1. Fachwissen und Erfahrung Es ist erstaunlich, dass man das doch stets aufs Neue betonen muss, aber: Ein Handwerk beherrscht am besten derjenige, der dieses Handwerk auch gelernt hat. Und geübt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fachwissen, Erfahrung, viel Arbeit gehören dazu. Was braucht die PR darüber hinaus? Hier sind neun Faktoren, die zum Erfolg der PR von Unternehmen beitragen.<br />
</strong></p>
<h3>1. Fachwissen und Erfahrung</h3>
<p>Es ist erstaunlich, dass man das doch stets aufs Neue betonen muss, aber: Ein Handwerk beherrscht am besten derjenige, der dieses Handwerk auch gelernt hat. Und geübt hat. Wenn Ihnen also das nächste Mal jemand total entrüstet berichtet, dass seine ganze aufwändige Pressearbeit nicht <em>eine</em> Veröffentlichung generiert hat, fragen Sie ihn doch einfach mal, wer diese gemacht hat: ein erfahrener, hauptberuflicher PR-ler. Oder der/die Betreffende selbst, der vielleicht Maschinenbauerin, Geschäftsführer, promovierte Chemikerin, Automechaniker oder IT-Fachfrau ist. Wenn letzteres der Fall sein sollte: Fragen Sie ihn doch auch gleich mal, wie er es fände, wenn ein PR-ler seine Arbeit übernähme.</p>
<p>Kein Witz: Selbst in richtig großen, umsatzstarken Firmen wird die PR oft von Leuten mit erledigt, die das nicht richtig gelernt haben. Oder die studentische Aushilfskraft ist für Social Media zuständig.</p>
<h3>2. Sehr viel Arbeit</h3>
<p>Sichtbare Erfolge machen stets Eindruck. Ein riesiger Zeitungsbericht beispielsweise. Aber man sieht ja auch nicht, was dahinter steht. Für eine oder zwei Platzierungen eines Unternehmens oder einer Persönlichkeit in der Presse arbeitet oft ein ganzes Team ein ganzes Jahr. Was dieses Team dabei möglichst nicht tut: Presseleute nerven und belagern. Was dieses Team möglichst gut macht: Den Presseleuten im Hintergrund jede Menge Service liefern. Habe ich schon oft beschrieben, kann man aber nicht oft genug sagen.</p>
<p>Zu allen folgenden Punkte gehört jede Menge Arbeit. Diese Arbeit muss jemand machen &#8211; entweder Inhouse; dann heißt das &#8222;personelle Ressourcen&#8220;. Oder outgesourct; dann heißt das &#8222;Budget&#8220; und geht an eine Agentur oder einen Kommunikationsberater. In Wirklichkeit gibt es aber kein Entweder-Oder, sondern man braucht beides, in verschiebbaren Anteilen: eigene Arbeitskraft und Budgets für externe Leistungen. Womit wir schon beim nächsten Punkt sind:</p>
<h3>3. Budgets</h3>
<p>Gemeint ist: Geld. Ziemlich viel Geld, wenn es um große Kampagnen geht. Neulich habe ich mich mal mit jemandem unterhalten, der ein großartiges Consumer-Produkt entwickelt hatte, das es seiner Meinung nach getrost mit denen der <em>Global Player</em> auf dem Weltmarkt aufnehmen könne. Es war etwas schwer, ihm begreiflich zu machen, dass diese Global Player halt nicht nur großartige Produkte haben, sondern auch etwas mehr als das dreistelliges Monatsbudget, das er sich vorgestellt hatte, um selbst dafür PR und social-Media-Marketing zu machen.</p>
<p>Klar ist es einfacher, für ein tolles Produkt PR zu machen als für irgendetwas Langweiliges, Durchschnittliches. Wenn Sie es genau wissen wollen: Ohne entsprechendes Produkt nützen auch die entsprechende Werbung und PR meistens nicht viel. Aber umgekehrt wird leider kein Schuh daraus. Die Produkte, die sich ohne jede Propaganda ganz von selbst durchsetzen, kann man an wenigen Händen abzählen. Und wenn Sie Ihren Geschäftserfolg nicht anhand von lotterieähnlichen Wahrscheinlichkeiten planen wollen, müssen Sie eben Geld in die Hand nehmen. Je größer die Zielgruppe, je höher die angestrebten Umsätze, desto mehr.</p>
<p>Ersatzweise kann man ein großes Budget kompensieren mit kreativen Ideen und Guerilla-PR. Wozu man dann aber wieder ein paar andere Dinge dringend braucht, die bereits genannt sind: Fachwissen, Erfahrung. Und vor allem viel, viel Arbeit.</p>
<h3>4. Portfolio und Positionierung</h3>
<p>Ohne Produkt keine PR, beziehungsweise ohne entsprechendes Portfolio kein Erfolg. Dabei kann man durchaus auch austauschbare Dinge und Dienstleistungen erfolgreich bekannt machen und verkaufen. Dann zählen andere Dinge: Konditionen, Beratungsqualität, Service, Kundennähe, Firmenphilosophie &#8230; – Auf diese Weise wird Strom erst gelb und dann ein Bestandteil der guten Stube. So wird ein Steuerberater mit Durchschnittskunden zum regionalen Marktführer für eine Branche. So wird ein Coach zu einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Sie sehen: Die eigene Positionierung ist essenziell. Sie gehört zur erfolgreichen PR dazu, und sie muss Teil der Unternehmens- ebenso wie der Kommunikationskultur sein.</p>
<h3>5. Ausrichtung auf Zielgruppen-Bedürfnisse</h3>
<p>Der Wurm muss immer noch dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Auch im 21. Jahrhundert. Und man muss es doch immer noch wieder auf&#8217;s Neue sagen. Niemand kauft Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, wenn Sie ihm nur selbst erzählen, wie toll Sie sind. Und kein Journalist (auch eine Zielgruppe; sogar eine primäre) berichtet über Ihr Unternehmen, weil Sie gerne einen Artikel in der Zeitung hätten. Sie lachen? Das wird immer wieder als Argument gebracht. Als Haupt-Argument: „Ihre Leser sind aber unsere potenziellen Kunden, und deswegen wären wir sehr gerne in Ihrem Magazin vertreten.&#8220; (Können Sie ja auch. Kaufen Sie einfach Anzeigenplatz. Aber auch Ihre Anzeige wird leider nur dann ein Erfolg, wenn sie den Empfänger a. überhaupt neugierig macht und ihm b. auf den ersten Blick seinen Nutzen zeigt.) Damit hängt eng zusammen:</p>
<h3>6. Das richtige Thema</h3>
<p>Allzu oft wird der sprichwörtliche umgefallene Sack Reis zu einer Pressemitteilung hergenommen, und dann herrscht Verwunderung, warum die Resonanz in den Medien ausbleibt.</p>
<p>Wenn das Thema spannend ist, dann steigert das die Chancen auf eine Veröffentlichung. Um nicht zu sagen: Nur so besteht überhaupt eine Chance. Wenn Sie es entsprechend formulieren und herüberbringen. Wenn Sie die richtigen Leute zur richtigen Zeit ansprechen. Dazu gehören wieder: Fachwissen, Erfahrung und das richtige Gespür.</p>
<h3>7. Die passende Infrastruktur</h3>
<p>Ein guter, aktueller Presseverteiler ist nur ein Teil der Struktur, die eine erfolgreiche Unternehmens-PR braucht. Prozesse müssen sicher funktionieren. Das umfasst auch die Tools und Plattformen im Social Web. Oder beispielsweise einen Ablaufplan und ein Organigramm für die <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/?s=krise">Krisen-PR</a>. Programme und Technik müssen nicht nur vorhanden sein. Es muss auch jemanden geben, der sie sicher beherrscht und im Fall der Fälle nicht lange nachdenken muss. &#8222;Jemand&#8220; heißt immer: mindestens zwei. Kommunikationswissen im Unternehmen darf möglichst nie nur an einer Person verankert sein. Ist das nicht zu vermeiden, brauchen Sie zumindest eine gute Dokumentation.</p>
<h3>8. Kontakte und Netzwerk</h3>
<p>PR beginnt nicht erst im konkreten Fall, in dem etwas Aktuelles mitgeteilt werden soll. Die richtigen Kontakte und ein funktionierendes Netzwerk kann man nur langfristig auf- und ausbauen. Auch hier sollte die erste Frage immer lauten: Was nützt meinem Netzwerk? (Und nicht nur: Was nützt mir?)</p>
<h3>9. Ausdauer und Geduld</h3>
<p>Der eine große Wurf – etwa die Titelstory in einem A-Medium – ist, wie schon gesagt, selten. Und selbst er gelingt nicht über Nacht, auch wenn das, von außen betrachtet, manchmal so scheint. Viel wichtiger ist es aber noch, einmal erzielte Erfolge zu verstetigen und zu sichern. <img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/6401831e466844b1a730963ac46c1c73" alt="" width="1" height="1" />Die wirklich nachhaltige Wirkung von PR und Pressearbeit zeigt sich erst mittel- bis langfristig.</p>
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		<title>Sieben Tipps für erfolgreiches Netzwerken</title>
		<link>https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/sieben-tipps-fur-erfolgreiches-netzwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Kerstin Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 06:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Netzwerken ist kein schneller Weg zu Verkaufszielen. Netzwerken ist so etwas wie eine grundlegende Lebenseinstellung. Die Ausprägungen sind sehr individuell. Im Social Web sind Personen und Köpfe oft wichtiger als Marken oder Firmen. Deswegen sind die klassischen Tugenden erfolgreichen Netzwerkens wichtiger denn je &#8211; egal, ob Sie nur für sich alleine unterwegs sind oder als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Netzwerken ist kein schneller Weg zu Verkaufszielen. Netzwerken ist so etwas wie eine grundlegende Lebenseinstellung. Die Ausprägungen sind sehr individuell. Im Social Web sind Personen und Köpfe oft wichtiger als Marken oder Firmen. Deswegen sind die klassischen Tugenden erfolgreichen Netzwerkens wichtiger denn je &#8211; egal, ob Sie nur für sich alleine unterwegs sind oder als Markenbotschafter*in für ein Unternehmen. Im Folgenden sieben einfache Tipps, wie das Netzwerken gelingt  auch, aber nicht nur in Social Media.</strong></p>
<h3>1. Erst einzahlen, dann abheben</h3>
<p>&#8222;Frage nicht, was dein Netzwerk für dich tun kann. Frage dich, was du für dein Netzwerk tun kannst.&#8220; Netzwerken bringt denjenigen am meisten, die zunächst einmal einzahlen. Die ihr Netzwerk nutzen, um andere zu unterstützen. Die ihre Kontakte und den persönlichen Austausch nicht direkt in Umsatzzahlen umrechnen. Der Erfolg stellt sich mit wachsender Vernetzung und zunehmender Bekanntheit ganz von selbst ein.</p>
<p>Denn: Wen würden Sie selbst eher weiterempfehlen? Jemanden, der Ihnen mit einem hilfreichen Tipp, einer Vermittlung zu jemand anderem oder mit einer Empfehlung weitergeholfen hat? Oder jemandem, der gleich den ersten Kontakt zu Ihnen nutzt, um Ihnen seine Produkte oder Dienstleistungen anzupreisen?</p>
<h3>2. Bringen Sie Menschen zusammen</h3>
<p>Egal ob jemand eine internationale Personalberatung sucht oder einen Dachdecker, einen Maßschneider oder eine Unternehmensberaterin, eine Zahnärztin oder einen Webdesigner: Wenn Sie Menschen zusammenbringen, profitieren Sie selbst auch davon. Halten Sie in Ihrem Netzwerk nach Personen Ausschau, die Sie guten Gewissens weiterempfehlen können.</p>
<p>Ich nutze mein Netzwerk, um Menschen einander vorzustellen, die für einander nützlich und hilfreich sein könnten. Ich nutze es aber auch, wenn ich selbst Aufträge zu vergeben habe oder einen Dienstleister suche. Ich gebe Rat und suche Rat. Ich denke dabei in erster Linie darüber nach, was dem Betreffenden am meisten hilft und nicht darüber, was es mir bringt.</p>
<h3>3. Netzwerken ist keine reine Akquise</h3>
<p>Wer sein Licht zu sehr unter den Scheffel stellt und sich nicht zeigt, wird auch vergeblich auf Resonanz hoffen. Denn die anderen sollen ja schon erfahren, was Sie anbieten und wie sie davon profitieren können. Versuchen Sie daher, eine gesunde Mischung zu finden. Stellen Sie selbstbewusst dar, was Sie können und sind, aber ich insistieren Sie  nicht. Stellen Sie den persönlichen Austausch und das Interesse an den anderen in den Vordergrund. Nicht weil Sie es für zielführend halten, natürlich, sondern aus echter Wertschätzung heraus.</p>
<p>Interessieren Sie sich für andere Menschen. Noch einmal: Netzwerken als zielgerichtetes, direktes Mittel zum Zweck funktioniert nicht. Auf die eine oder andere Weise netzwerken wir natürlich alle. Aber ausgiebiger Austausch, Empfehlungsmanagement und geteiltes Wissen funktionieren nur, wenn es Ihnen auch Spaß macht.</p>
<h3>4. Fragen Sie um Rat</h3>
<p>Fast jeder empfiehlt gerne andere, und wenn er Ihnen nicht weiterhelfen kann, weiß er vielleicht jemanden, der das kann. Den können Sie dann mit der Referenz ansprechen. Aber: Unterscheiden Sie fein zwischen Rat im Netzwerk und Beratungsangeboten. Kostenlosen Expertenrat von jemandem einfordern, der das beruflich macht, ist nicht die feine Art – und wird auch eher auf Widerstand als auf Unterstützung treffen.</p>
<h3>5. Keine verdeckten Vorhaben</h3>
<p>Es ist beispielsweise absolut legitim, jemanden anzusprechen und um Rat zu fragen. (&#8222;Ich bin gerade in einer Neuorientierungsphase und würde mich über Ihren Standpunkt freuen.&#8220; &#8211; &#8222;Ich suche einen neuen Job und hätte gerne einige Tipps dazu.&#8220; &#8211; &#8222;Ich habe ein neues Angebot und bitte Sie um Ihr Feedback.&#8220;) Aber bitten Sie nicht jemanden um Feedback, dem Sie in Wirklichkeit etwas verkaufen wollen. Fragen Sie nicht nach Unterstützung bei der Bewerbung, wenn Sie in Wirklichkeit hoffen, dass derjenige Ihnen einen Job gibt, unsoweiter.</p>
<h3>6. Niemals nerven</h3>
<p>Beispiel: Sie haben jemanden um Rat gebeten, um einen Gesprächstermin. Nehmen Sie nicht mehr Zeit in Anspruch, als Sie erbeten haben. Wenn Sie einen Termin für ein halbstündiges Gespräch haben, gehen Sie spätestens nach 35 Minuten. Genau das Gleiche gilt für Veröffentlichungen über Social Media: Überlegen Sie, was andere interessiert, bevor Sie irgendwo etwas schreiben. Die bewährte Regel lautet &#8222;KISS&#8220;: &#8222;Keep it short and simple&#8220;.</p>
<h3>7. Nicht aufopfern</h3>
<p>Das zentrale Paradoxon des Netzwerkens sieht so aus: Je weniger auf den unmittelbaren Eigennutz fokussiert, desto mehr nützt es einem selbst. Wie genau das für Sie aussieht, sich anfühlt und wie Sie es umsetzen: Das können Sie nur selbst herausfinden. Beobachten Sie andere. Registrieren Sie, was Sie selbst persönlich anspricht und was Sie abstößt. Seien Sie aufmerksam für Reaktionen auf Ihr Verhalten. Ermutigen Sie andere zu Feedback. Ziehen Sie Ihre Schlüsse. Vor allem, wie gesagt: Richten Sie Ihren Fokus darauf, was Sie in Ihr Netzwerk einbringen können.</p>
<p>Aber Netzwerken hat nichts mit Helfersyndrom, kostenlosen Dienstleistungen und ständiger Unterstützung anderer zu tun. Es ist ein gesundes Geben und Nehmen. Wenn die eine oder die andere Seite überhand nimmt, ist es Zeit zu reflektieren, den eigenen Standpunkt zu überprüfen und nachzubessern.</p>
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