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	<title>PR-Doktor &#187; Blogs und Blogger</title>
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	<description>Wirkungsvolle Kommunikation in einer digitalen Welt. Klassische PR-Strategien. Social Media. Text.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 17:05:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fragen Sie bloß keinen Profi! &#8211; 12 Wege, wie Sie es sich mit Bloggern dauerhaft verderben</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 06:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger Relations]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier sind 12 Tipps, wie Sie die denkbar schlechtesten Blogger Relations aller Zeit hinbekommen. Lernen Sie von den Meistern ihres Fachs, die es schaffen, wirklich jede einzelne dieser Bedingungen zu erfüllen. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, es sich mit einem Blogger* gründlich und dauerhaft zu verderben. Denn Blogger sind meistens kritisch, legen Wert auf ihre Unabhängigkeit und erwarten von denen, die Kontakt mit ihnen aufnehmen, ein Mindestmaß an Medienkompetenz. Sie lassen sich so leicht nichts gefallen und verfügen über eine scharfe Waffe: das Wort. Umso erstaunlicher ist, dass sehr viele Unternehmen und sonstige Einrichtungen offensichtlich alles daransetzen, ihren an Blogbetreiber gesandten Mailspam (und anders kann man diese bedauerlichen Versuche, Veröffentlichungen zu erwirken, leider oft nicht nennen) möglichst so zu schreiben und zu gestalten, dass der Adressat sich richtig ärgert und den Namen des Absenders nie wieder vergisst &#8211; beziehungsweise sich die Mühe macht, ihn eigens auf eine Blacklist zu setzen. Das Folgende beruht auf zahlreichen Erfahrungen und beschreibt keinen Einzelfall. Falls Sie sich also wiederzuerkennen glauben, seien Sie sicher, dass vor und nach Ihrer Mail Dutzende ebensolche in meinem Briefkasten gelandet sind. Lesen Sie also lieber weiter, damit Sie die Chance haben, es künftig anders zu machen. (Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/11/03/wege-mit-bloggern-dauerhaft-zu-verderben/zwoelf/" rel="attachment wp-att-8175"><img class="alignright size-medium wp-image-8175" title="zwoelf" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2011/11/zwoelf-300x274.png" alt="Zwölf Wege, es sich mit Bloggern zu verderben" width="180" height="164" /></a><strong>Hier sind 12 Tipps, wie Sie die denkbar schlechtesten <em>Blogger Relations</em> aller Zeit hinbekommen. Lernen Sie von den Meistern ihres Fachs, die es schaffen, wirklich jede einzelne dieser Bedingungen zu erfüllen.</strong></p>
<p><strong></strong>Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, es sich mit einem Blogger* gründlich und dauerhaft zu verderben. Denn Blogger sind meistens kritisch, legen Wert auf ihre Unabhängigkeit und erwarten von denen, die Kontakt mit ihnen aufnehmen, ein Mindestmaß an Medienkompetenz. Sie lassen sich so leicht nichts gefallen und verfügen über eine scharfe Waffe: das Wort.</p>
<p>Umso erstaunlicher ist, dass sehr viele Unternehmen und sonstige Einrichtungen offensichtlich alles daransetzen, ihren an Blogbetreiber gesandten Mailspam (und anders kann man diese bedauerlichen Versuche, Veröffentlichungen zu erwirken, leider oft nicht nennen) möglichst so zu schreiben und zu gestalten, dass der Adressat sich richtig ärgert und den Namen des Absenders nie wieder vergisst &#8211; beziehungsweise sich die Mühe macht, ihn eigens auf eine Blacklist zu setzen.</p>
<p>Das Folgende beruht auf zahlreichen Erfahrungen und beschreibt keinen Einzelfall. Falls Sie sich also wiederzuerkennen glauben, seien Sie sicher, dass vor und nach Ihrer Mail Dutzende ebensolche in meinem Briefkasten gelandet sind. Lesen Sie also lieber weiter, damit Sie die Chance haben, es künftig anders zu machen. (Es sei denn, aus irgendeinem kryptischen Grund war es Ihnen wirklich darum zu tun, mit einem Rundumschlag möglichst viele Blogbetreiber zu nerven.)</p>
<h3>1. Wählen Sie ein wirklich irreführendes Betreff!</h3>
<p>Das kann gerne aussehen wie eine Angebotsanfrage. Oder wie eine Bitte um Rat. Oder so unverständlich, dass der Blogger sofort neugierig wird und das Geheimnis lösen will.</p>
<h3>2. Schreiben Sie bloß nichts in das Textfeld der Mail!</h3>
<p>Lassen Sie es leer. Aber auch wirklich komplett leer. Keine Signatur, keine URL, kein Hinweis auf den Absender. Genau: Null Buchstaben. Die Botschaft Ihrer Mail hängen Sie als &#8220;Unbenannte Anlage&#8221; im HTML-Format an. Aber bitte nicht nur eine. Es müssen auch ein paar leere oder nur mit ein paar seltsamen Zeichen gefüllte sein, damit der Blogger eine Weile klicken muss, bevor er das Richtige findet. Das kommt seinem Spieltrieb entgegen. Das Anschreiben sollte dann aber auch mindestens 10.000 Zeichen lang sein, sonst fühlt sich der Blogger nicht gut genug informiert.</p>
<h3>3. Fügen Sie möglichst viele Anhänge hinzu!</h3>
<p>Besonders günstig sind große Dateien und Bilder. Die wahren Könner fügen ihre Bilder sogar in Word-Dokumente ein, falls sonst nicht die nötige Dateigröße erreicht wird. Unter acht bis zehn Anhängen geht gar nichts. Davon müssen mindestens drei &#8220;Unbenannte Anlage&#8221; heißen (siehe Punkt 2). Ideal sind auch ein, zwei Attachments, die mit keinem bekannten Programm zu öffnen sind. Und ganz wichtig: Die Bezeichnung der einzelnen Dateien sollte nur aus Abkürzungen und Zahlen bestehen.</p>
<h3>4. Bauen Sie bloß keine Kontakte zu Bloggern auf!</h3>
<p>Der Blogger an sich bleibt gerne unabhängig und will sich nicht nachsagen lassen, dass er Bekannte begünstigt. Schreiben Sie am besten nur solche Blogger an, die noch nie von Ihnen gehört haben und mit denen Sie auch ansonsten nicht vernetzt sind. Verlangen Sie direkt eine ausführliche Veröffentlichung. Damit erscheinen Sie selbstbewusst, und das imponiert. Ganz wichtig ist deswegen auch, dass Sie in der Anrede den Namen falsch schreiben sowie Frauen mit &#8220;Herr&#8221; anreden &#8211; und umgekehrt. Oder lassen Sie so etwas Überflüssiges gleich ganz weg. (Beispiel: Schreiben Sie an mich &#8220;Sehr geehrter Dr. Kersten Hofmann&#8221;.)</p>
<h3>5. Behandeln Sie Blogs wie Presseportale!</h3>
<p>&#8230; und wählen Sie dabei den bestmöglichen Verlautbarungsstil. Erklären Sie gleich mit, warum die Veröffentlichung unbedingt sofort stattfinden muss und erläutern Sie die verbindlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehören auch die Angabe, in welcher Bildgröße die angefügten Dateien zu erscheinen haben und der Hinweis, dass keine andere als die vorgegebene Überschrift gewählt werden darf. Selbstverständlich muss der Blogger auch Ihr Werbebanner einbinden, wenn er schon Ihr Material verwenden darf.</p>
<h3>6. Kehren Sie den Nutzen heraus!</h3>
<p>&#8230; und zwar Ihren eigenen! Erwähnen Sie bloß nicht, was es dem Blogger bringen könnte, über Sie zu berichten oder mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Er könnte sich sonst beeinflusst fühlen. Sagen Sie aber ruhig, wie dankbar er sein kann, dass Sie ihm die PR-Texte kostenlos zur Verfügung stellen.</p>
<h3>7. Überschätzen Sie nicht die Intelligenz Ihres Gegenübers!</h3>
<p>Schmeicheln dürfen Sie ihm wiederum gerne. Denn der Blogger möchte hören, dass er zu einem exklusiven Kreis von wenigen, elitären Bloggern gehört, die eigens ausgewählt wurden, Ihr kommerzielles Projekt kostenlos und honorarfrei mit seinem Blog zu unterstützen. Da kann er gar nicht nein sagen. Schließlich will er hinter seinen Kollegen nicht zurückstehen. Sie können gar nicht dick genug auftragen, um ihn in Ihrem Sinne zu beeinflussen. Ihre wahre Absicht merkt er garantiert nicht.</p>
<h3>8. Bieten Sie Sonderleistungen!</h3>
<p>Beispielsweise könnten Sie dem Blogger schreiben, dass Sie eigens eine Seite eingerichtet haben, die vorab nur für ihn und seinesgleichen zugänglich ist und auf der er live mitzählen kann, wie viele Sekunden es noch bis zum Launch Ihres Produktes sind. Also etwas, wovon er selbst so richtig was hat! &#8211; Eventuell bauen sie den Hinweis auf eine kleine Verlosung ein. Der Gewinn sollte schon wirklich attraktiv sein; beispielsweise Ihr vorvorletztes eBook im Wert von 3,95 Euro.</p>
<h3>9. Deuten Sie eine dauerhafte Zusammenarbeit an</h3>
<p>Versprechen Sie dem Blogger, dass Sie ihn, wenn jetzt alles gut läuft, in Zukunft dauerhaft mit interessantem Content versorgen werden, der prima in sein Blog passt, und dass Sie dafür im Gegenzug nur einen Deep Link zu einer Seite Ihrer Wahl verlangen. Plus natürlich jeweils einer Kurzdarstellung Ihres Unternehmens, aber das ist ja wohl sowieso selbstverständlich.</p>
<h3>10. Nur kein Abmeldelink!</h3>
<p>Wenn Sie regelmäßig Mitteilungen an Blogger schreiben, machen Sie es ihnen bloß nicht einfach, diese abzubestellen. Vielleicht tun sie das sonst versehentlich und bereuen es hinterher. Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihre Mitteilungen von einer no-reply-Adresse aus zu versenden?</p>
<h3>11. Fassen Sie unbedingt telefonisch nach!</h3>
<p>Wenn ein paar Stunden nach Ihrer Aussendung noch nichts erschienen ist, rufen Sie den Blogger unbedingt direkt an. Die meisten Blogger schreiben ihr Blog ja nebenberuflich. Deswegen kann man davon ausgehen, dass sie nicht ausgelastet sind und sich über jedes Telefonat freuen, das ihnen die einsame Freizeit vor ihrem Computer etwas versüßt.</p>
<h3>12. Fragen Sie bloß keinen Profi!</h3>
<p>Vorsicht, das Web ist voll von hilfreichen Artikeln über gute Blogger Relations. Es gibt Bücher dazu. Es gibt Profis, die sich damit auskennen. Tun Sie alles, um diesen Verlockungen nicht zu erliegen. Sie verlieren sonst Ihre bezaubernde Authentizität und überzeugende Spontaneität.</p>
<h2>13. NICHT!</h2>
<h3>Fallen Ihnen weitere Tipps ein? In den Kommentaren ist Platz dafür!</h3>
<p><em><span style="color: #888888;">*Bloggerinnen sind selbstverständlich mit gemeint.</span></em></p>
<p>_____<br />
<strong>Die Autorin:</strong> Dr. Kerstin Hoffmann berät Unternehmen in klassischer PR &amp; Social Web.<br />
<strong>Kontakt:</strong> Tel. 02151 970785; kontakt(at)kerstin-hoffmann.de<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/2f67ebaa6fb44c45b3bad8e34b089791" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 2: So vermeiden Sie, selbst zum Linkspammer zu werden</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 07:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
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		<description><![CDATA[Linkspam im eigenen Blog zielsicher von echten Kommentaren zu unterscheiden, ist eine Sache. Noch wichtiger aber ist es, nicht aus Unkenntnis oder falschem Eifer selbst zu einem solchen Linkspammer zu werden. Im vorigen Beitrag bin ich auf die verschiedenen Arten und Merkmale von unerwünschten Kommentaren eingegangen. Heute möchte ich Ihnen näher auseinandersetzen, warum und wie es passieren kann, dass Blogger Sie als Linkspammer einordnen &#8211; und wie Sie das vermeiden. Denn Sie wollen ja im Netz eine gute Reputation aufbauen, nicht nur wahr- sondern auch als Gesprächspartner ernstgenommen werden. Kommentieren im Grenzbereich Im Grenzbereich zwischen sinnvollen Diskussionsbeiträgen und inhaltsleerem &#8220;Ich wollte auch mal was beitragen&#8221; sind vor allem in den besonders vielgelesenen Blogs und Magazinen in Deutschland eine Menge Kommentatoren unterwegs. Das liegt sicher auch an diesem immer wieder gehörten Credo, ohne das kaum ein Social-Media-Ratgeber auskommt: &#8220;Du musst in anderen Blogs kommentieren, möglichst in viel gelesenen. So werden bekannte Blogger auf dich aufmerksam und zudem finden deren Leser auch zu dir. Außerdem setzt du auf diese Weise viele Links zu deiner eigenen Seite. Damit erhöhst du zugleich deinen Google-Rank.&#8221; Natürlich kann man diese Art Kommentare nicht alle trennscharf aussortieren. Aber man kann selbst vermeiden, andere Blogs zuzumüllen. Wo bleibt [...]
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<li><a href='http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/04/achtung-trittbrettfahrer-linkspammer-erkennen-und-selbst-keiner-werden/' rel='bookmark' title='Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden'>Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/11/achtung-trittbrettfahrer-teil-2-so-vermeiden-sie-selbst-zum-linkspammer-zu-werden/"><img class="size-medium wp-image-6903 alignleft" title="kommentar_subtile_spam" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2012/06/kommentar_subtile_spam-300x102.jpg" alt="" width="300" height="102" /></a>Linkspam im eigenen Blog zielsicher von echten Kommentaren zu unterscheiden, ist eine Sache. Noch wichtiger aber ist es, nicht aus Unkenntnis oder falschem Eifer selbst zu einem solchen Linkspammer zu werden. Im vorigen Beitrag bin ich auf die verschiedenen Arten und Merkmale von unerwünschten Kommentaren eingegangen. Heute möchte ich Ihnen näher auseinandersetzen, warum und wie es passieren kann, dass Blogger Sie als Linkspammer einordnen &#8211; und wie Sie das vermeiden. Denn Sie wollen ja im Netz eine gute Reputation aufbauen, nicht nur wahr- sondern auch als Gesprächspartner ernstgenommen werden.</p>
<h3>Kommentieren im Grenzbereich</h3>
<p>Im Grenzbereich zwischen sinnvollen Diskussionsbeiträgen und inhaltsleerem &#8220;Ich wollte auch mal was beitragen&#8221; sind vor allem in den besonders vielgelesenen Blogs und Magazinen in Deutschland eine Menge Kommentatoren unterwegs. Das liegt sicher auch an diesem immer wieder gehörten Credo, ohne das kaum ein Social-Media-Ratgeber auskommt: &#8220;Du musst in anderen Blogs kommentieren, möglichst in viel gelesenen. So  werden bekannte Blogger auf dich aufmerksam und zudem finden deren  Leser auch zu dir. Außerdem setzt du auf diese Weise viele Links zu  deiner eigenen Seite. Damit erhöhst du zugleich deinen Google-Rank.&#8221;</p>
<p>Natürlich kann man diese Art Kommentare nicht alle trennscharf aussortieren. Aber man kann selbst vermeiden, andere Blogs zuzumüllen.</p>
<h3>Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?</h3>
<p>Seltsamerweise vergessen Menschen, wenn sie in Medien unterwegs sind, oftmals ihren gesunden Menschenverstand. Social Media bieten sehr viele Möglichkeiten zur direkten Interaktion; aber das fordert eben auch kommunikative Kompetenz. Oder eben einfach Menschenverstand. Kennen Sie diese Typen, die auf Partys oder Empfängen herumstehen und einfach zum allem und jedem etwas zu sagen haben? Bei denen man den Eindruck hat, sie interessieren sich gar nicht wirklich für ihre Gesprächspartner und für das Thema eigentlich auch nicht? Sie wollen offensichtlich nur auf sich aufmerksam machen; warum auch immer.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Sie das nicht machen und selbst von solchem Verhalten genervt sind. Aber nicht wenige, die im realen Leben klug und wertschätzend interagieren, mutieren im Web zu genau solchen, wenig beliebten Personen, und das meist nicht mit Absicht und aus bösem Willen. Sondern weil sie die obige Aussage falsch verstanden haben und weil sie ihr eigenes Verhalten nicht recht reflektieren. Oft, weil sie im für sie noch ungewohnten virtuellen Raum schlicht die Metaebene nicht hinkriegen, selbst wenn sie ansonsten kommunikationserfahren sind.</p>
<p>Wohlgemerkt: Wir sprechen hier nicht von den absichtlichen Verstößen gegen gute Kommunikationssitten. Die verschiedenen Sorten von Linkspammern habe ich Ihnen vorgestellt. Die kann man nicht bekehren, und das ist auch gar nicht mein Ziel. Ich möchte hier denjenigen weiterhelfen, die am echten Dialog interessiert sind und im Web erfolgreich sein wollen und dafür vielleicht ihr eigenes Verhalten reflektieren sollten.</p>
<h3>Wer anderen nützt, hat selbst etwas davon</h3>
<p>Was stimmt an dem oben zitierten Lehrsatz? Ich habe es im letzten Beitrag schon geschrieben: Einiges daran ist schlicht falsch. Einiges stimmt, aber es ist sehr  missverständlich formuliert. Daher führt es dazu, dass viele, die es  eigentlich gut meinen, nicht gut handeln. Was ihnen selbst schadet. Und  die solcherart mit Kommentaren Bombardierten ärgert.</p>
<p>Richtig ist: Das Social Web besteht zu einem großen Teil aus Dialogen    und Diskussionen; und wer sich an Diskussionen zum Nutzen aller    beteiligt, hat auch etwas davon: Aufmerksamkeit, Bekanntheit, Besuche im    eigenen Blog usw. Aber: Sinnfreie Blogkommentare und solche, die    ausschließlich zur Linkplatzierung geschrieben werden, nutzen dem Autor allenfalls kurzfristig, auf keinen Fall nachhaltig..    Zudem sind in neueren WordPress-Versionen (und vielen anderen    Blogsystemen) Links in Kommentaren sowieso auf &#8220;<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow" target="_blank">nofollow</a>&#8221; gesetzt. Sprich: Sie erzeugen zumindest keine Google-relevanten Links.</p>
<p><strong>Wer kommentiert, um auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, fragt sich häufig nur Dinge wie:</strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;"><em>Hat das Blog, in dem ich kommentiere, Leser, die für mich als Bezugsgruppe interessant sind? </em></span></li>
<li><span style="color: #888888;"><em>Wie viele Zugriffe auf meine eigene Seite kann ich mit dem Kommentar erzeugen? </em></span></li>
<li><span style="color: #888888;"><em>Wie gelingt es mir am besten, für mein Angebot zu werben? Wie mache ich möglichst gut auf mich aufmerksam? </em></span></li>
<li><span style="color: #888888;"><em>Wie platziere ich mit möglichst geringem Aufwand viele solcher Kommentare? </em></span></li>
</ul>
<p>Das sind sämtlich Fragen, die zwar nicht ganz unberechtigt sind; die alleine und ohne weitere, inhaltliche Betrachtung aber weder dem Thema und der Diskussion nutzen noch den Lesern. Deswegen kann man mit einer Strategie, die so gesteuert ist, zwar eine gewisse Aufmerksamkeit erregen und auch vielleicht gar nicht so wenige Zugriffe erzeugen. Für nachhaltigen Erfolg sorgen Sie so nicht. Schon gar nicht etablieren Sie sich als interessanter Gesprächspartner, für den sich andere Blogger interessieren.</p>
<p><strong>Bevor Sie einen Beitrag in einem anderen Blog kommentieren, könnten Sie sich besser beispielsweise fragen:</strong></p>
<div id='stb-box-4177' class='stb-grey_box' style="color:#000000; border-top-color: #F2680C; border-left-color: #F2680C; border-right-color: #F2680C; border-bottom-color: #F2680C; background-color: #d6d6d6; background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Welches persönliche oder professionelle Interesse habe ich an dem betreffenden Thema?</li>
<li>Was weiß ich über das Thema?</li>
<li>Inwieweit kann ich dazu beitragen, die Diskussion zu bereichern?</li>
<li>Habe ich ergänzende Informationen oder eine neue Sichtweise beizusteuern?</li>
<li>Wen interessiert das, was ich zu sagen habe und warum?</li>
<li>Wie schreibe ich den Kommentar so, dass er für die Leser interessant ist?</li>
</ul>
<p></div>
<p>Dann werden Sie ganz automatisch herausfinden, ob es sinnvoll ist, etwas zu schreiben &#8211; und was. Zugegeben: Diese Vorgehensweise ist zeitaufwändiger als das möglichst breitgestreute Verteilen von Kommentaren. Aber es führt dazu, dass Sie in echte Diskussionen einsteigen. Es bringt allen etwas, und deswegen wird es auf Dauer auch Ihnen am meisten bringen. Probieren Sie es einfach aus!<br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/fc0c319a509845b2926290ba0eb9f4d9" alt="" width="1" height="1" /></p>
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<li><a href='http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/04/achtung-trittbrettfahrer-linkspammer-erkennen-und-selbst-keiner-werden/' rel='bookmark' title='Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden'>Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Achtung, Trittbrettfahrer! &#8211; Teil 1: Linkspam im Blog von echten Kommentaren unterscheiden</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 07:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[blog-kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
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		<category><![CDATA[seo]]></category>
		<category><![CDATA[suchmaschinenoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Sie vielleicht ein Linkspammer, ohne dass es Ihnen klar ist? Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering. Denn einer der häufigsten (aber leider so nicht ganz korrekten) Lehrsätze, die jemand hört, der ein Angebot im Web eröffnet oder ein Blog bekannt machen will, lautet: &#8220;Du musst in anderen Blogs kommentieren, möglichst in viel gelesenen. So werden bekannte Blogger auf dich aufmerksam und zudem finden deren Leser auch zu dir. Außerdem setzt du auf diese Weise viele Links zu deiner eigenen Seite. Damit erhöhst du zugleich deinen Google-Rank.&#8221; Einiges daran ist schlicht falsch. Einiges stimmt, aber es ist sehr missverständlich formuliert. Daher führt es dazu, dass viele, die es eigentlich gut meinen, nicht gut handeln. Was ihnen selbst schadet. Und die solcherart mit Kommentaren Bombardierten ärgert. Richtig ist: Das Social Web besteht zu einem großen Teil aus Dialogen und Diskussionen, und wer sich an Diskussionen zum Nutzen aller beteiligt, hat auch etwas davon: Aufmerksamkeit, Bekanntheit, Besuche im eigenen Blog usw. Aber: Sinnfreie Blogkommentare und solche, die ausschließlich zur Linkplatzierung geschrieben werden, nutzen dem Autor allenfalls kurzfristig, auf keinen Fall nachhaltig. Zudem sind in neueren WordPress-Versionen (und vielen anderen Blogsystemen) Links in Kommentaren sowieso auf &#8220;nofollow&#8221; gesetzt. Sprich: Sie erzeugen zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Sie vielleicht ein Linkspammer, ohne dass es Ihnen klar ist? Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering. Denn einer der häufigsten (aber leider so nicht ganz korrekten) Lehrsätze, die jemand hört, der ein Angebot im Web eröffnet oder ein Blog bekannt machen will, lautet: &#8220;Du musst in anderen Blogs kommentieren, möglichst in viel gelesenen. So werden bekannte Blogger auf dich aufmerksam und zudem finden deren Leser auch zu dir. Außerdem setzt du auf diese Weise viele Links zu deiner eigenen Seite. Damit erhöhst du zugleich deinen Google-Rank.&#8221;</p>
<p>Einiges daran ist schlicht falsch. Einiges stimmt, aber es ist sehr missverständlich formuliert. Daher führt es dazu, dass viele, die es eigentlich gut meinen, nicht gut handeln. Was ihnen selbst schadet. Und die solcherart mit Kommentaren Bombardierten ärgert.</p>
<p>Richtig ist: Das Social Web besteht zu einem großen Teil aus Dialogen   und Diskussionen, und wer sich an Diskussionen zum Nutzen aller   beteiligt, hat auch etwas davon: Aufmerksamkeit, Bekanntheit, Besuche im   eigenen Blog usw. Aber: Sinnfreie Blogkommentare und solche, die   ausschließlich zur Linkplatzierung geschrieben werden, nutzen dem Autor allenfalls kurzfristig, auf keinen Fall nachhaltig.   Zudem sind in neueren WordPress-Versionen (und vielen anderen   Blogsystemen) Links in Kommentaren sowieso auf &#8220;<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow" target="_blank">nofollow</a>&#8221; gesetzt. Sprich: Sie erzeugen zumindest keine Google-relevanten Links.</p>
<h3>Hier geht es um beide Seiten des Themas:</h3>
<p>1. Wie erkenne ich in meinem Blog Linkspam und unterscheide ihn von echten Kommentaren? Denn vor allem die subtileren Formen gehen schon mal als echte Kommentare durch. Andererseits ist das Löschen und Zensieren von Kommentaren unter Bloggern allgemein verpönt, und schon deswegen sollte ein echter Kommentar auch nicht versehentlich auf der Spamliste landen. Manchmal ist das aber wirklich schwer zu unterscheiden. Hier einige Hinweise, wie Sie Linkspam erkennen und von echten Kommentaren unterscheiden. Damit befassen wir uns im heutigen Beitrag.</p>
<p>2. Wie vermeide ich, selbst zum Linkspammer zu werden? Denn das kann der  eigenen Reputation schaden und den Zielen entgegenwirken, statt sie zu  fördern. Das steht am kommenden Montag im Teil 2 dieses Beitrags.</p>
<p><strong>Hier also: Welche Formen von Linkspam gibt es? Wie erkenne ich sie in meinem Blog? Und wie unterscheide ich möglichst zweifelsfrei zwischen solchen und echten Kommentaren?</strong></p>
<h3>Typen von Linkspam &#8211; und was zu tun ist:</h3>
<p>Im Wesentlichen habe ich in der langen Zeit, in der ich blogge, hier und in anderen Blogs vier Typen ausgemacht.</p>
<h3>1. Linkfarmer</h3>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/04/achtung-trittbrettfahrer-linkspammer-erkennen-und-selbst-keiner-werden/"><img class="size-full wp-image-6891 alignright" title="Linkspam Linkfarmer" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2012/06/spam_echt.png" alt="Linkspam Linkfarmer" width="290" height="249" /></a>Diese Form der Kommentare ist ganz einfach und zweifelsfrei zu erkennen. Sinnfreier Text, oft fremdsprachig. Riesige Mengen von Links in einem Artikel. Das sind professionelle Verbreiter, die ihre Kommentare überall möglichst breit verteilen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei auch auf verwaiste oder schlecht gepflegte Blogs setzen, in denen die Kommentare nicht moderiert sind. Aus diesen werden dann, ohne dass der Betreiber es gleich merkt, im Nu so genannte <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Linkfarm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linkfarm" target="_blank">Linkfarmen</a>.</p>
<p>Ziel dabei ist es, Suchmaschinen zu manipulieren. Zwar sortiert Google mittlerweile solche reinen Linksammlungen mehr und mehr aus. Aber offensichtlich bringt es ihnen dennoch weiterhin etwas.Gerne kommentieren sie in älteren Artikeln, die gar nicht mehr vorne im Blog stehen, weil dann die Wahrscheinlichkeit einer Entdeckung ebenfalls sinkt, sofern ein Blog nicht gut und regelmäßig gepflegt wird. Plugins wie Akismet sortieren derlei Spam aber sowieso meist schon aus.  Das hängt allerdings auch davon ab, wie empfindlich sie eingestellt  sind. Das heißt: Ob ab einer gewissen Zahl vonLinks im Text der Kommentar erst einmal automatisch im Spam-Ordner landet.</p>
<p><strong><em>Mein Rat: </em>Diese Art von Kommentaren sollten Sie sofort löschen. Denn je länger und öfter sie stehenbleiben, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Spammer wiederkommen und &#8220;Freunde&#8221; mitbringen &#8211; in immer kürzeren Intervallen. </strong></p>
<h3>2. Professionelle Massenspammer</h3>
<p>Noch nicht so erfahrenen Bloggern geht diese Art von Kommentaren schon mal als echt durch, besonders, wenn sie noch nicht so gehäuft auftreten, und wenn sie in der eigenen Sprache geschrieben sind. Englische Kommentare in einem deutschsprachigen Blog fallen schon mal eher auf. Aber wenn jemand schreibt: &#8220;Tolles Blog &#8211; aber wo ist der Facebook Like Button?&#8221;, dann ist man schon eher geneigt, das stehenzulassen oder sogar darauf zu antworten. Wenn man aber irgendwann immer wieder diesen identischen Kommentar mit dem Facebook-Button findet, merkt man natürlich was dahintersteckt.</p>
<p>Diese Form des Kommentars enthält selbst keinen Link, aber der Autor hat seine URL eingetragen. In der Regel ist das irgendein werbliches Angebot, manchmal ebenfalls eine Linkfarm. Die Kommentare sind natürlich immer positiv. Die Autoren setzen darauf, dass sich der Blogger geschmeichelt fühlt und schon deswegen nicht so genau hinschaut. Auch manche &#8220;Einzeltäter&#8221; handeln so, also echte Unternehmer mit &#8220;normalen&#8221; kommerziellen Websites oder Blogs. Sie haben sich von dem eingangs genannten Lehrsatz blenden lassen, die Zusammenhänge nicht richtig begriffen und surfen jetzt überall herum, um ihre Spuren mit möglichst wenig Aufwand zu verbreiten. Oder sie engagieren einen Studenten, um das für sie zu erledigen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-6902" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/04/achtung-trittbrettfahrer-linkspammer-erkennen-und-selbst-keiner-werden/linkspam/"><img class="alignnone size-full wp-image-6902" title="linkspam" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2012/06/linkspam.jpg" alt="linkspam" width="681" height="379" /></a></p>
<p>Aber Vorsicht: Manchmal wird auch jemand aus Ihrem Netzwerk  einen kurzen, positiven Kommentar hinterlassen, einfach um Sie zu loben.  Das ist nicht immer ganz einfach zu unterscheiden. Aber mit der Zeit  entwickelt man ein Gespür dafür. &#8220;Echte&#8221; Kommentatoren schauen auch  schon mal nach und melden sich, wenn ihr Kommentar nicht freigeschaltet  wird.</p>
<p><strong><em>Mein Rat: </em></strong><strong>Diese Kommentare können Sie ebenfalls löschen, wenn Sie sich sicher sind.  Im Zweifelsfall sollten Sie den Namen des Kommentators einfach mal googlen. Vielleicht finden Sie ja viele ähnliche oder ähnlich geartete Kommentare in anderen Blogs. Das ist ein klares Indiz für löschbaren Linkspam.</strong></p>
<h3><strong>3. Die besonders Schlauen</strong></h3>
<p>Besonders Schlaue machen sich etwas mehr Arbeit. Sie surfen zwar auch durch alle Blogs, aber sie nehmen sich etwas mehr Zeit. Sie überfliegen den jeweiligen Beitrag, nehmen einige Schlüsselwörter heraus und erwecken in ihren Kommentaren &#8211; oft ziemlich geschickt &#8211; den Eindruck, sie hätten alles gelesen und wollten wirklich mit diskutieren.</p>
<p>Das gelingt ihnen selbst bei erfahrenen Bloggern ein paar Mal, weil es einzeln wirklich kaum von echten Kommentaren zu unterscheiden ist. Aber spätestens so ab dem dritten Mal, vielleicht sogar in Folge, wird man aufmerksam. Wer irgendwann in zehn aufeinanderfolgenden Blogbeiträgen immer an  erster Stelle denselben &#8220;Co-Autor&#8221; hat, der wenig bis nichts zur  weiteren Entwicklung des Themas beiträgt, freut sich auch über das Lob  nicht mehr und drückt irgendwann die Spam-Taste.</p>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/07/04/achtung-trittbrettfahrer-linkspammer-erkennen-und-selbst-keiner-werden/"><img class="alignnone size-full wp-image-6903" title="kommentar_subtile_spam" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2012/06/kommentar_subtile_spam.jpg" alt="" width="679" height="231" /></a></p>
<p>Diese Art der Kommentare ist ebenfalls uneingeschränkt lobend. Meistens betont der Kommentator noch den Mehrwert, den er oder sie aus dem Artikel gezogen habe. (&#8220;Tolle Ideen, die ich demnächst gleich mal umsetzen werde.&#8221;) Auch deswegen ist es oft schwer, das trennscharf von echten Kommentaren abzugrenzen. Ein weiteres besonderes Merkmal: Der Kommentar ist in sich abgeschlossen &#8211; Lob, Erkenntnis, Schluss -; es ist kein Interesse an einer weiteren Diskussion erkennbar. Auch wird der Autor sich meistens nicht melden, wenn einer oder mehrerer seiner Kommentare niemals freigeschaltet wird. Dazu ist er zu sehr damit beschäftigt, überall woanders auch seine Spuren zu hinterlassen.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen sind diese Kommentare oft irgendwie nicht ganz schlüssig, beziehen sich nicht wirklich auf den Beitrag oder sind sehr klischeehaft formuliert. Wiederum: Das <em>kann </em>ein Indiz sein, muss aber nicht.</p>
<p><strong><em>Mein Rat: </em></strong><strong>Erst löschen, wenn Sie ganz sicher sind! Googlen hilft auch hier. Im Zweifel: lieber einmal zu viel freischalten, als einmal zu oft zu löschen.</strong></p>
<h3>4. Die Arglosen und schlecht Beratenen</h3>
<p>Ich habe es schon angesprochen: Nicht jeder Linkspammer meinst es böse. Viele sind einfach schlecht beraten oder arglos. Etliche finden es wirklich klasse, dass es so einfach geht: Schnell ein Lob schreiben, und schon hat man auf sich aufmerksam gemacht. Nicht jeder hat ein Gefühl dafür, dass es einfach nicht angebracht ist, sich in ein- und demselben Blog unter wirklich jedem Beitrag als Co-Autor zu betätigen. Solche Leute kennt man auch im wirklichen Leben: Sie haben zu allem und jedem etwas Eigenes beizutragen, greifen nur Stichworte auf, um ihr eigenes Zeugs unterzubringen und nerven damit alle in Grund und Boden.</p>
<p><strong><em>Mein Rat: </em></strong><strong>Behutsam löschen, im Zweifelsfall einfach mal den direkten Kontakt suchen und herausfinden, ob derjenige vielleicht wirklich einfach ahnungslos ist &#8211; und eventuell sogar dankbar für ein wenig Nachhilfe in Sachen Netiquette. Sie tun damit zugleich etwas Gutes für viele andere genervte Blogger.</strong></p>
<h3>Daran erkennen Sie, ob ein Kommentar, bei dem Sie vielleicht den Verdacht haben, doch kein Linkspam ist:</h3>
<p>Nicht jeder, der Sie nervt und ärgert, ist ein Spammer. Wer ein Blog schreibt, macht sich angreifbar und eröffnet eine Diskussion, der er sich dann auch aussetzen sollte. Wer unliebsame Kommentare einfach löscht, kann sich &#8211; zu Recht! &#8211; massiven Ärger einhandeln. Nochmal: Bedenken Sie bitte, dass auch nicht jeder, der kommentiert, notwendig ein guter Schreiber ist. Das muss auch  niemand sein. Wenn Sie Kommentare in Ihrem Blog freischalten, hat jeder  das Recht zu kommentieren &#8211; und eine sprachliche Qualitätskontrolle Ihrerseits wäre  völlig daneben. Die sollten Sie bei Ihren eigenen Diskussionsbeiträgen anwenden, sonst nirgendwo. Grundsätzlich sollten Sie auch nicht bei jedem kurzen, lobenden Kommentar Linkspam vermuten (Sie gehen ja hoffentlich im richtigen Leben auch nicht immer gleich davon aus, dass Ihnen jemand Übles will), sondern die Anzeichen sollten schon eindeutig sein und sich häufen.</p>
<h3>Wichtig: Diskussion zulassen; nicht etwa Unerwünschtes aussortieren!</h3>
<p>Ziemlich sicher, dass es sich um einfaches, echtes Lob handelt, können Sie sein, wenn der Autor Ihnen beispielsweise persönlich bekannt ist. Oder wenn er gar keine URL hinterlässt. Wenn er dagegen anonym kommentiert, aber Sie unsachlich beschimpft, dann ist er kein Linkspammer, sondern wahrscheinlich ein Troll. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema &#8230; Dennoch: Unerwünschte Kommentare sind nicht gleichzusetzen mit Linkspam. Selbst wenn sie kritisch oder sogar angreifend sind. Nochmal: Wenn Sie bloggen, müssen Sie sich auch der Diskussion stellen. Selektion nach eigenem Geschmack verstößt gegen die Netiquette und kann auch äußerst unangenehme Folgen haben, dann aber auf Plattformen, auf denen die Diskussion gar nicht mehr in Ihrer Hand liegt. Ich lasse mich jedenfalls lieber in einem Kommentar beleidigen als dass ich mir vorwerfen ließe, dass ich Kommentare unterdrücken würde.</p>
<p><strong>Teil 2: So vermeiden Sie, selbst zum Linkspammer zu werden (erscheint am kommenden Montag, 11. Juli 2011).</strong><br />
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		<title>re:publica XI: Warum ich es besser getroffen habe als die Königin und die Außenminister</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 21:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Königin Beatrix, die NATO-Außenminister und ich waren diese Woche in Berlin. Die Königin und die Außenminister hatten den Vorteil, dass sie nicht mit den verkehrstechnischen Folgen der weiträumigen Sperrungen in Berlin-Mitte zu kämpfen hatten, sondern selbst die Ursache dafür waren. Ich hatte den großen Vorteil, für den ich gerne das morgendliche Stop-and-Go in Kauf genommen habe, dass ich auf der re:publica XI war. Da haben die anderen wirklich etwas verpasst. Für alle diejenigen, die wie das niederländische Staatsoberhaupt und die Regierungsvertreter ebenfalls anderweitig beschäftigt waren, hier meine völlig subjektive Zusammenfassung der noch sehr frischen Eindrücke. Die re:publica ist aus einem Bloggertreffen entstanden. Im fünften Jahr ist sie mittlerweile eine der wichtigsten europäischen Konferenzen über das Internet und die digitale Gesellschaft. Fast 3.000 Teilnehmer waren in diesem Jahr vom 13. bis 15. April dabei. Was ich gefunden habe: Hier ist es mir gelungen, innerhalb von drei Tagen einen ansehnlichen Teil meines realen und virtuellen Netzwerkes zu treffen. Hätte ich das einzeln erledigen wollen, wäre ich Monate auf Reisen gewesen. Das waren durchweg sehr persönliche Begegnungen mit Menschen, die mich täglich in meiner Arbeit begleiten &#8211; in sozialen Netzwerken, Blogs, Magazinen, am Telefon, via Skype, per Mail. Viele haben mich zudem angesprochen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-6165" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/04/15/republica-warum-ich-es-besser-hatte-als-die-koenigin-und-die-aussenminister/republica11/"><img class="size-medium wp-image-6165 alignleft" title="republica11" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2012/04/republica11-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Königin Beatrix, die NATO-Außenminister und ich waren diese Woche in Berlin. Die Königin und die Außenminister hatten den Vorteil, dass sie nicht mit den verkehrstechnischen Folgen der weiträumigen Sperrungen in Berlin-Mitte zu kämpfen hatten, sondern selbst die Ursache dafür waren. Ich hatte den großen Vorteil, für den ich gerne das morgendliche Stop-and-Go in Kauf genommen habe, dass ich auf der<a title="http://re-publica.de/11/" href="http://re-publica.de/11/" target="_blank"> re:publica XI</a> war. Da haben die anderen wirklich etwas verpasst. Für alle diejenigen, die wie das niederländische Staatsoberhaupt und die Regierungsvertreter ebenfalls anderweitig beschäftigt waren, hier meine völlig subjektive Zusammenfassung der noch sehr frischen Eindrücke.</p>
<p>Die re:publica ist aus einem Bloggertreffen entstanden. <a title="http://www.spreeblick.com/2011/04/16/ruckblick-republica-2011/" href="http://www.spreeblick.com/2011/04/16/ruckblick-republica-2011/" target="_blank">Im fünften Jahr </a>ist sie mittlerweile eine der wichtigsten europäischen Konferenzen über das Internet und die digitale Gesellschaft. Fast 3.000 Teilnehmer waren in diesem Jahr vom 13. bis 15. April dabei.</p>
<p><strong>Was ich gefunden habe:</strong></p>
<p><a title="See you @ re:publica 11" href="http://re-publica.de/11/"><img class="alignright" src="http://re-publica.de/11/wp-content/banner/120.jpg" alt="re:publica 11" width="120" height="120" /></a>Hier ist es mir gelungen, innerhalb von drei Tagen einen ansehnlichen Teil meines realen und virtuellen Netzwerkes zu treffen. Hätte ich das einzeln erledigen wollen, wäre ich Monate auf Reisen gewesen. Das waren durchweg sehr persönliche Begegnungen mit Menschen, die mich täglich in meiner Arbeit begleiten &#8211; in sozialen Netzwerken, Blogs, Magazinen, am Telefon, via Skype, per Mail. Viele haben mich zudem angesprochen, weil sie mein Blog lesen oder mir bei Twitter folgen. Es waren alles gute, interessante Gespräche mit sehr unterschiedlichen Menschen. Das war schön, herzerwärmend, beflügelnd und sehr bereichernd.</p>
<p><strong>Was ich vermisst habe:</strong></p>
<p>Das war so professionell organisiert, so etabliert, so gut ausgesteuert und nett ausgeleuchtet, so selbstreferenziell wie viele große Business-Veranstaltungen mit wichtigen Keynote-Speakern in der ersten und nicht ganz so wichtigen Speakern in der zweiten Reihe und lockeren Podiumsdiskussionen und noch lockereren Begegnungen in der Kaffeepause. Ich hatte es mir irgendwie &#8230; experimenteller, spontaner vorgestellt. Früher haben die Blogger einen Aufstand veranstaltet, wenn ein CEO von seiner Agentur hat bloggen lassen. Heute veranstalten sie Vorträge wie &#8220;Facebook für Unternehmen&#8221;. Die Szene feiert sich selbst. Das darf und soll sie ja auch, aber ich hoffe, dass sie dabei nicht den Kontakt zu ihren Wurzeln verliert. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich trauere keinen alten Zeiten nach, obwohl ich die Anfänge der Blogger und Blogs in Deutschland live miterlebt habe. Ich spreche von der Gegenwart.</p>
<p>Junge Menschen, die meine Kinder sein könnten (und ich bin jetzt echt noch gar nicht sooo alt), laufen mit wichtigen Gesichtern und Jacketts herum und <em>networken</em>. Ich meine, wenn schon die Szene so gesetzt und gesättigt geworden ist, wo bleibt denn da die Kontrollinstanz für, sagen wir mal, uns PR-Leute &#8211; damit wir nicht vergessen, wo wir herkommen und was die Ideale und Werte der Protagonisten in der digitalen Gesellschaft sein sollten?</p>
<p>Ja, ich weiß, dass das ein Balanceakt ist, und dass, macht man es zu informell, sich auch alle aufregen. Viele Blogger, viele junge Leute, Nerds, Geeks haben sich ja schon jetzt darüber echauffiert, dass das WiFi ziemlich versagt hat oder man in viele Workshops nicht hineinkam, weil selbst am Boden die Leute schon dichtgedrängt saßen. Ja, Leute, wo bleibt denn euer Abenteuergeist? Und habt ihr auch mal darüber nachgedacht, was die Organisatoren da auf die Beine gestellt haben? Ist euch klar, dass ihr anderswo für so etwas das Zehn- oder Zwanzigfache des Teilnehmerbeitrags berappen müsst? DA könnt ihr euch bitte beschweren, bei den Leuten, die dort richtig Geld an sowas verdienen. Aber dann geht bitte auch dorthin, auf diese teuren Kongresse.</p>
<p>Mir jedenfalls hat die re:publica vor allem da gefallen, wo sie dann wieder nicht so gelackt und durchorganisiert war.</p>
<p><strong>Was ich gesehen habe:</strong></p>
<p>Sehr gute, sehr schlechte und sehr mittelmäßige Panels. Die ganze Bandbreite. Aber ohnehin habe ich es nur in ein Bruchteil der Veranstaltungen geschafft, die mich interessiert hätten. Weil ich ja immerzu Leuten begegnet bin und Gespräche geführt habe. Aber ich habe gehört, dass viele dort hingehen, ohne eine einzige Session zu besuchen. Nicht umsonst nennt die Szene &#8211; wer immer das konkret sein mag &#8211; die re:publica ja auch ihr &#8220;Klassentreffen&#8221;.</p>
<p><strong>Was mich am meisten beeindruckt hat:</strong></p>
<p>Wirklich bewegt haben mich junge Leute wie Maxwell Salzberg, einer der Gründer von <a title="https://joindiaspora.com/" href="https://joindiaspora.com/" target="_blank">Diaspora</a>: Junge Leute, die ihr Wissen und ihre Ideen mit anderen bereitwillig teilen und sich sogar über Nachahmer freuen und sich mit diesen austauschen. Sätze wie: &#8220;Wenn du Spaß hast, kannst du nicht versagen.&#8221; und der Hinweis, dass erfolgreich ist, wer danach strebt, die Welt ein bisschen besser zu machen, haben mir in Erinnerung gerufen, worum es eigentlich geht in all diesem Business. Desgleichen die Berichte über politische Bewegungen und gegenseitige Unterstützung in Social Networks unter schwierigen Bedingungen oder in totalitären Regimes.</p>
<p><strong>Was ich gelernt habe:</strong></p>
<p>Ich blicke neu auf einige Aspekte von Social Media. Mir ist im Gespräch mit der Kollegin <a title="http://www.twitter.com/dieGoerelebt" href="http://www.twitter.com/dieGoerelebt" target="_blank">Dörte Giebel </a>klargeworden, wie sehr wir PR-Leute Social Media für uns vereinnahmen und gerne vergessen, dass man damit noch eine Menge anderer Sachen bewerkstelligen kann. Ich habe noch ein paar hundert andere Dinge gelernt, die ich aber erst so mit der Zeit aufschreiben und integrieren werde. Dazu muss ich erstmal noch einzelne Sessions reflektieren, mir Mitschnitte und/oder Präsentationen anschauen; vielleicht auch noch das eine oder andere Gespräch führen. Dies hier ist ja nur ein erstes, unmittelbares Fazit.</p>
<p><strong>Was mir passiert ist:</strong></p>
<p>&#8220;Du hast halt ein Interview-Gesicht&#8221;, meinten einige Kolleginnen, als ich gerade zum zweiten Mal ein  Mikrofon vor die Nase gehalten bekam und um ein <a title="http://www.fr-online.de/panorama/mein-blog/-/1472782/8341078/-/item/1/-/index.html" href="http://www.fr-online.de/panorama/mein-blog/-/1472782/8341078/-/item/1/-/index.html" target="_blank">Statement </a>gebeten wurde. (Was mir <a title="http://netzdebatte.bpb.de/2011/04/14/shitstorm-erklart-uns-kerstin-hoffmann/" href="http://netzdebatte.bpb.de/2011/04/14/shitstorm-erklart-uns-kerstin-hoffmann/" target="_blank">nachher </a>noch mindestens zwei weitere Male passiert ist.) Ich frage mich immer noch, was die Kolleginnen eigentlich damit genau gemeint haben und versuche mir einzureden, dass ihr Ton anerkennend war, nicht hämisch.</p>
<p><strong>Was ich extrem unklug fand:</strong></p>
<p>Wenn ein Vertreter eines großen Unternehmens ein Auditorium von 1.000 Leuten hat: Wäre es dann nicht sowohl unter Image- als auch unter Marketing-Gesichtspunkten klug, in einem solchen Rahmen mit Fachwissen zum angekündigten Thema zu punkten und das Logo des Unternehmens (das ja &#8211; weil sie die Veranstaltung sponsern &#8211; sowieso auf allen Medien der Veranstaltung prangt) nur einzublenden? Mich jedenfalls hätte das deutlich mehr überzeugt als eine im Nominalstil verfasste Rede, die mit einer zehnminütigen Selbstbelobigung des Unternehmens startet, noch dazu abgelesen &#8211; aber vorgetragen mit dem großspurigen Habitus eines Bundespolitikers. (#<em>epicfail</em>, um mal einen Fachausdruck zu benutzen)</p>
<p><strong>Was ich mich gefragt habe:</strong></p>
<p>Warum nur hatte der sympathische <a title="flattr" href="http://flattr.com/" target="_blank">flattr</a>-Gründer Peter Sunde aus Schweden keine Schuhe und Strümpfe an? Ich hoffe, er hat sie nicht schon auf dem Hinweg am Flughafen in der Security verloren.</p>
<p><strong>Was mich immer noch wundert:</strong></p>
<p>Für die Nicht-Twitter-Erfahrenen: ein Hashtag ist ein Begriff mit einer #Raute davor, mit dem man Tweets zu einem bestimmten Thema gruppieren kann. Auf der re:publica XI war es #rp11. Alle, die das ihren Tweets zugefügt haben, wurden auf die große Twitter-Wall projiziert, und ihre 140-Zeichen-Beiträge konnten so von allen, die es interessiert, gefunden und abonniert werden. Nur bei <a title="https://twitter.com/pr_doktor" href="https://twitter.com/pr_doktor" target="_blank">meinem Twitter-Account</a> funktioniert das seit jeher nicht, worüber ich mich nach wie vor wundere. Mit keinem Hashtag und an keiner Wall. Das liegt am Account und ist im Prinzip ein technischer Fehler, hat mir <a title="http://beissholz.de/" href="http://beissholz.de/" target="_blank">Nicole Simon</a>, die Twitter-Expertin, mal erklärt. Man könne das aber nicht ändern, nur mit einem neuen Account. Aber, ich meine, ich lösche doch nicht wegen sowas einen Account mit rund 2.400 Followern. Ich wollte Nicole auf der re:publica nochmal zu dem Thema befragen. Aber natürlich habe ich es jedes Mal, wenn wir uns über den Weg gelaufen sind, gerade vergessen. Dafür habe ich meinen Followern hunderte kryptischer Tweets mit Insider-Bezug zum gerade laufenden Vortrag erspart. Das ist ja andererseits auch wieder etwas, oder nicht?</p>
<p><strong>Was ich noch sagen wollte:</strong></p>
<p>Ach, der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Haeusler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Haeusler" target="_blank">Johnny Haeusler</a>, der hat&#8217;s einfach drauf. Dieser Schlussvortrag &#8220;Was hat das Internet je für uns getan?&#8221;, das war Ein-Mann-Kammerspiel und großes Kino zugleich.</p>
<p><strong>Zum guten Schluss:</strong></p>
<p>Im Prinzip prangere ich ja Zirkelschlüsse an, also jene plumpe journalistische Technik, am Schluss eines Artikels wieder auf den in der Regel für den eigentlichen Inhalt des Textes ohnehin weitgehend irrelevanten Beginn zurückzukommen. Aber in diesem Fall muss ich doch abschließend darauf hinweisen, was mich noch von der Königin und den Ministern unterscheidet. (Das müssen die Leser aushalten, denn &#8211; das habe ich mir nicht ausgedacht, das haben die erfahrenen Blogger <a title="http://www.dondahlmann.de/" href="http://www.dondahlmann.de/" target="_blank">Don Dahlmann</a>, <a title="http://wirres.net" href="http://wirres.net" target="_blank">Felix Schwenzel</a>, <a title="http://www.schockwellenreiter.de/" href="http://www.schockwellenreiter.de/" target="_blank">Jörg Kantel </a>und <a title="http://www.ankegroener.de/" href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> auch gesagt &#8211; als Blogger darf man in seinem Blog schreiben, was und worüber man will.)  Während also die Königin und die Minister die Hauptstadt bereits wieder eilends verlassen mussten, bin ich, während ich diese Zeilen schreibe, noch hier. Ich muss nicht die Welt retten. Ich muss kein Land regieren oder repräsentieren. Ich muss bloß dieses Blog befüllen, naja, und Montag muss ich auch wieder in meinem Büro bei Düsseldorf sitzen. Bis dahin lasse ich die Eindrücke der Konferenz noch etwas auf mich wirken.<br />
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		<title>Tracker, Scripte, Analytics: Blogger haften für &#8220;eingeschleuste&#8221; Funktionen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 08:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[schwenke]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Rechtsanwalt Thomas Schwenke Blogbetreiber sind als sogenannte &#8220;Diensteanbieter&#8221; nach dem Telemediengesetz für ihr Blog und die darin eingesetzten Services und Plugins von Drittanbietern (z.B. von Google, Facebook oder WordPress) verantwortlich. Das bedeutet,  sie müssen dafür sorgen, dass ihr Blog den Anforderungen das Datenschutzes entspricht und können sich nicht auf Unwissenheit oder die Verantwortung der Drittanbieter berufen. Das gilt sowohl für private wie für geschäftliche Blogs. Die Folgen der Datenschutzverstöße können Bußgelder oder Abmahnungen von Konkurrenten sowie von Privatpersonen sein. Bußgelder sind bisher eine große Ausnahme, Abmahnungen von Privatpersonen haben die höchste Erfolgsquote, sind aber sehr selten. Die Konkurrentenabmahnungen sind bisher auch eher der Ausnahmefall gewesen, da das Datenschutzrecht grundsätzlich Individuen und nicht den Wirtschaftsverkehr schützen soll. Doch diese Lage ändert sich. So drohte der Hamburger Datenschutzbeauftragte unlängst auch gegen einzelne Anbieter vorgehen zu wollen. Das ist im gewissen Umfang nachvollziehbar,  weil die Serviceanbeiter (z.B. Google oder Facebook) oft in den USA sitzen und schwer zu belangen sind. Sie reagieren oft erst dann, wenn sich die Nutzer ihrer Services wegen Bußgeldrisiken abwenden. Auch die Abmahnungen unter Konkurrenten sind schon aufgetaucht. Und letztendlich wäre es jedem Konkurrenten möglich Mitbewerber nicht über das eigene Unternehmen, sondern auch als Privatperson abzumahnen. Zusammengefasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id='stb-box-3812' class='stb-grey_box' style="color:#000000; border-top-color: #F2680C; border-left-color: #F2680C; border-right-color: #F2680C; border-bottom-color: #F2680C; background-color: #d6d6d6; background-image: url(none); min-height: 20px; padding-left: 5px; "><em>Eher durch Zufall habe ich kürzlich entdeckt, dass in meinem Blog Google Analytics lief,  das ja bekanntlich sehr umstritten ist. Jedoch hatte ich es weder selbst  installiert, noch weist mein Impressum einen entsprechenden Vermerk  auf. Es stellte sich heraus, dass ein </em><em><a title="tipps sexybookmarks" href="../../tipps/2011/02/03/achtung-google-analytics-warum-ich-sexybookmarks-deaktiviert-habe/" target="_blank">Plugin</a></em><em> es ohne mein Wissen eingeschleust hatte. Ich  habe das beseitigt. Aber so etwas kann ja immer wieder passieren, selbst  bei größter Sorgfalt und auch mit anderen Anwendungen. Bin ich  eigentlich als Blogbetreiber dafür verantwortlich, selbst wenn ich es  nicht wusste und auch nachweislich nicht so einfach feststellen konnte?  Was könnten die Folgen sein? Und: Würde es helfen, wenn ich vorsorglich  Vermerke etwa zu Google Analytics ins Impressum nehme? Was muss ich  sonst beachten? – Das habe ich den Rechtsanwalt und Blogautor Thomas  Schwenke gefragt.</em> (Kerstin Hoffmann)</div>
<h3>Gastbeitrag von Rechtsanwalt Thomas Schwenke</h3>
<p><a rel="attachment wp-att-5686" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/02/22/tracker-scripte-analytics-haften-blogger-fur-eingeschleuste-funktionen/thomas_schwenke/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5686" title="Thomas Schwenke" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2011/02/Thomas_Schwenke-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Blogbetreiber sind als sogenannte &#8220;Diensteanbieter&#8221; nach dem  Telemediengesetz für ihr Blog und die darin eingesetzten Services und Plugins von Drittanbietern (z.B. von Google, Facebook oder WordPress)  verantwortlich. Das bedeutet,  sie müssen dafür sorgen, dass ihr Blog den  Anforderungen das Datenschutzes entspricht und können sich nicht auf  Unwissenheit oder die Verantwortung der Drittanbieter berufen. Das gilt  sowohl für private wie für geschäftliche Blogs.</p>
<p>Die Folgen der Datenschutzverstöße können Bußgelder oder Abmahnungen  von Konkurrenten sowie von Privatpersonen sein. Bußgelder sind bisher  eine große Ausnahme, Abmahnungen von Privatpersonen haben die höchste  Erfolgsquote, sind aber sehr selten. Die Konkurrentenabmahnungen sind  bisher auch eher der Ausnahmefall gewesen, da das Datenschutzrecht  grundsätzlich Individuen und nicht den Wirtschaftsverkehr schützen soll.</p>
<p>Doch diese Lage ändert sich. So <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EE3FCFE8EC3AF34FEC84F22338721DCF2D%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">drohte</a> der Hamburger Datenschutzbeauftragte unlängst auch gegen einzelne  Anbieter vorgehen zu wollen. Das ist im gewissen Umfang  nachvollziehbar,  weil die Serviceanbeiter (z.B. Google oder Facebook)  oft in den USA sitzen und schwer zu belangen sind. Sie reagieren oft  erst dann, wenn sich die Nutzer ihrer Services wegen Bußgeldrisiken  abwenden. Auch die Abmahnungen unter Konkurrenten sind schon <a href="http://spreerecht.de/abmahnung/2011-02/erste-abmahnungen-wegen-facebooks-like-button-und-wie-man-sie-vermeidet">aufgetaucht</a>.  Und letztendlich wäre es jedem Konkurrenten möglich Mitbewerber  nicht über das eigene Unternehmen, sondern auch als Privatperson  abzumahnen.</p>
<p>Zusammengefasst sehe ich zwar noch keine Abmahnungswelle auf uns  zurollen, aber die ersten Anzeichen, dass eine kommen könnte. Daher  sollte jeder sein Blog datenschutzrechtlich absichern und das  insbesondere, wenn es geschäftlich genutzt wird.</p>
<p><strong>Datenschutz, eine unmögliche Aufgabe?</strong></p>
<p>Für die Praxis bedeutet dies, dass jeder Blogbetreiber sein Blog und  die Plugins darauf überprüfen muss, ob sie den gesetzlichen  Anforderungen entsprechen. Das ist einfach gesagt, aber schwer  umzusetzen. Denn von allen gesetzlichen Regelungen, die einen Blogger  betreffen, sind die Datenschutzregeln wohl am schwierigsten zu  verstehen. Dazu kommt noch, dass viele Experten sich über einzelne  Fragen streiten. Zum Beispiel, ob die hohen Datenschutzanforderungen  auch auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Adresse">IP-Adresse</a> anwendbar sind (Tendenz: ja).</p>
<p>Schon der erste Blick auf die <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/BJNR017910007.html#BJNR017910007BJNG000400000">datenschutzrechtlichen Regeln</a> zeugt von deren Komplexität:</p>
<ol>
<li>Personenbezogene      Daten dürfen grundsätzlich nur mit  Einwilligung der Betroffenen      gespeichert und genutzt werden.  Ausnahmsweise ist dies zulässig, wenn dies      für den Betrieb des  Blogs erforderlich ist. Die Betroffenen sind darüber      in einer  Datenschutzerklärung aufzuklären.</li>
<li>Personenbezogene      Daten für statistische und  Marktforschungszwecke dürfen ohne Einwilligung      pseudonymisiert  gespeichert werden, wenn die Besucher dem widersprechen      können und  darüber in einer Datenschutzerklärung belehrt werden.</li>
<li>Werden      personenbezogene Daten ins <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/4b.html">EU-Ausland</a> verbracht, bedarf es der       Einwilligung der Betroffenen, es sei denn  man kann nachweisen, dass      bei deren Verarbeitung europäische  Datenschutzstandards eingehalten      werden.</li>
</ol>
<p>Wenn ich jetzt noch sage, dass diese Zusammenfassung vereinfacht ist,  wird wohl jeder Blogger die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Das  kann ich sehr gut nachvollziehen und gebe unumwunden zu, dass ich ohne  Jurastudium selber Probleme hätte das umzusetzen.</p>
<p><strong>Ratschläge für die Praxis</strong></p>
<p>Angesichts dieser Anforderungen wäre es praktischer und einfacher,  wenn die Drittanbieter auf den Datenschutz achten würden. Doch sitzen die großen Anbieter meistens im Ausland, schließen jegliche  Haftung aus und brauchen selbst keine Nachteile zu fürchten. Erst wenn die Nutzer belangt werden, werden sie aktiv. Oder es handelt sich um  private oder kleine Plugin-Entwickler, die selbst nicht die Kapazitäten  für eine datenschutzrechtliche Prüfung haben.</p>
<p>Es hilft leider auch wenig eine pauschale Datenschutzerklärung zu  erstellen, die alle möglichen Datennutzungen abfängt. Denn eine  Datenschutzerklärung muss deutlich und konkret über die Datenerhebung  sowie Nutzung aufklären. Ansonsten ist sie unwirksam. Das ist sie auch,  wenn sie falsch ist. Wer beispielsweise die <a href="http://spreerecht.de/datenschutz/2011-01/haftung-fuer-google-analytics-vermeiden-anleitung-fuer-webmaster">Mustererklärung für Google-Analytics</a> nutzt, in der vom Speichern gekürzter IP-Adressen die Rede ist, das  Plugin aber ungekürzte Adressen speichert, ist die Erklärung ohne  Wirkung.</p>
<p>In einer solchen Situation ist das oberste Gebot sich zu informieren.  Wer ein Plugin oder einen anderen Dienst einsetzt, sollte eine  Suchmaschine bemühen und neben dem Pluginnamen die Begriffe  „Datenschutz“ und „Probleme“ für den deutschen Raum sowie „privacy“ und  „issues“ für den englischsprachigen eingeben.</p>
<p>So können zum Beispiel unsere Anleitungen für <a href="http://spreerecht.de/datenschutz/2011-01/haftung-fuer-google-analytics-vermeiden-anleitung-fuer-webmaster">Google-Analytics</a>, den <a href="http://spreerecht.de/datenschutz/2010-10/das-rechtliche-risiko-bei-facebooks-like-button-inkl-muster-fuer-die-datenschutzerklaerung">Like-Button</a> oder das <a href="http://spreerecht.de/datenschutz/2011-02/rechtswidrig-wordpress-com-stats-plugin-jetzt-mit-werbetrojanern">„Wordpress.com-Stats“-Plugin</a> gefunden werden.</p>
<p><strong>Unbefriedigende Lage</strong></p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass diese Vorschläge immer noch  unbefriedigend sind. Denn es gibt eine Vielzahl von Plugins, für die keine Anleitungen existieren. Hier bleibt es leider beim persönlichen Risiko  und allenfalls Hinweisen an die Anbieter. Wenn sie daran interessiert  sind, dass ihr Plugin genutzt wird, werden sie sich bemühen auch dem  Datenschutz zu genügen. So hat sich auf meine Kritik an dem beliebten  „Wordpress.com-Stats“-Plugin der CEO von Automattic, der Firma hinter  WordPress, gemeldet und <a href="http://spreerecht.de/datenschutz/2011-02/rechtswidrig-wordpress-com-stats-plugin-jetzt-mit-werbetrojanern#comment-1840">Nachbesserungen versprochen</a>.</p>
<p><strong>Fazit &amp; Appell</strong></p>
<p>Blogbetreiber haften unabhängig von ihrer Kenntnis für eigene  Datenschutzverstöße und die der eingesetzten Software. Das Risiko von  Bußgeldern oder Abmahnungen ist derzeit noch gering, nimmt jedoch stetig  zu. Daher sollte sich jeder Blogger informieren, ob die eingesetzte  Software nicht bereits wegen Datenschutzverstößen aufgefallen ist oder  es Anleitungen gibt, wie man sie datenschutzgerecht einsetzt.</p>
<p>Mein Appell an Plugin-Anbieter ist zu ihren Plugins nicht nur „FAQ,  Install instructions &amp; Screenshots“ anzubieten, sondern auch  passende Datenschutzhinweise und einen Mustertext für die  Datenschutzerklärung. Das klingt derzeit utopisch, aber ich rechne damit  fest in der Zukunft.</p>
<p>Da auch ich mir weiterhin eine rege Blogszene und viele neue  Plugin-Entwicklungen wünsche, möchte ich dazu beitragen. Daher werde ich  in den kommenden Beiträgen <a href="http://spreerecht.de/blog">unseres Spreerecht.de-Blogs</a> den Schwerpunkt auf Blogs &amp; Datenschutzrecht legen. Für Anregungen bin ich sehr dankbar.</p>
<p>-</p>
<p>Rechtsanwalt Thomas Schwenke, Dipl.FinWIrt(FH), LL.M. (Auckland) ist Partner der Kanzlei Schwenke &amp; Dramburg in Berlin und berät Unternehmen in Rechtsfragen beim Marketing, Social Media, Community Management, Appdevelopment und Mobile Commerce sowie hält Workshops und Vorträge zu diesen Themen. Vor seiner Niederlassung als Rechtsanwalt leitete er eine Agentur für Onlinemarketing und Webdesign.<br />
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<p><span style="color: #888888;">-</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> <em>Anmerkung von Kerstin Hoffmann: Bitte  haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht auf juristische Rückfragen  antworten kann. Ich übernehme keine Verantwortung für die sachliche  Richtigkeit der Aussagen und auch nicht dafür, ob und wie Sie sie ggf.  selbst anwenden</em></span><span style="color: #888888;"><em>.</em></span></p>
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		<title>Neues Angebot: PR-Doktor. Praxistipps</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 08:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher habe ich in meinem posterous-Blog oder meinem amplify-Account technische Details, Blitzlichter oder kleine Erlebnisse geteilt. Erstens war das aber relativ verstreut und nicht für alle schnell findbar, die nicht zugleich meinen Twitter oder meine Facebook-Page abonniert haben. Zweitens finde ich es  auch aus suchmaschinentechnischen Erwägungen heraus deutlich sinnvoller, eigene Publikationen auf eigenem Webspace zu haben. Im Grunde gilt auch für solche Kurzbeiträge das, was direkt in einem der ersten Praxistipps steht. Auf der neuen Seite finden Sie alles, was nicht direkt auf diese Hauptseite PR-Doktor gehört: Technische Details aus meiner täglichen Arbeit, interessante Programme, Blitzlichter, kleine Erlebnisse und Entdeckungen, Links und praktische Tipps, die nicht immer direkt mit PR zu tun haben – die Ihnen aber vielleicht ebenso weiterhelfen wie mir, wenn ich sie entdecke. Sie kommen direkt über die URL dorthin, finden aber hier rechts auf der Seite auch ein Widget (Kästchen), das jeweils die Überschriften und links zu den neuesten Tipps enthält. Wenn Sie die Tipps abonnieren wollen: Hier ist der rss2-Feed. Wenn Sie mir zu diesem neuen Angebot Feedback geben möchten, freue ich mich darüber. Am besten direkt hier unten in den Kommentaren! Diesen Artikel auf weiteren Seiten empfehlen &#038; bookmarken:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher habe ich in meinem posterous-Blog oder meinem amplify-Account technische Details, Blitzlichter oder kleine Erlebnisse geteilt. Erstens war das aber relativ verstreut und nicht für alle schnell findbar, die nicht zugleich meinen Twitter oder meine Facebook-Page abonniert haben. Zweitens finde ich es  auch aus suchmaschinentechnischen Erwägungen heraus deutlich sinnvoller, eigene Publikationen auf eigenem Webspace zu haben. Im Grunde gilt auch für solche Kurzbeiträge das, was direkt <a title="praxistipp webspace" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/tipps/2011/01/31/warum-es-sinnvoll-sein-kann-blogs-auf-eigenem-webspace-zu-hosten/" target="_blank">in einem der ersten Praxistipps</a> steht.</p>
<p>Auf der neuen Seite finden Sie alles, was nicht direkt auf diese Hauptseite PR-Doktor gehört: Technische Details aus meiner täglichen Arbeit, interessante Programme, Blitzlichter, kleine Erlebnisse und Entdeckungen, Links und praktische Tipps, die nicht immer direkt mit PR zu tun haben – die Ihnen aber vielleicht ebenso weiterhelfen wie mir, wenn ich sie entdecke. Sie kommen <a title="Praxistipps" href="../../tipps/">direkt über die URL </a>dorthin, finden aber hier rechts auf der Seite<a title="PR-Doktor" href="http://www.pr-doktor.de/"> </a>auch ein Widget (Kästchen), das jeweils die Überschriften und links zu den neuesten Tipps enthält. Wenn Sie die Tipps abonnieren wollen: <a title="rss2 praxistipps" href="http://feeds.feedburner.com/Pr-doktorPraxistipps" target="_blank">Hier ist der rss2-Feed</a>.</p>
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		<title>Austausch macht glücklich &#8211; Qualitätssicherung im Netzwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 07:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich darf ich mich nicht darauf verlassen. Aber ich bin dennoch dankbar für das, was in den allermeisten Fällen schon binnen Minuten geschieht, wenn in einem neu erschienenen Blogbeitrag ein Link nicht stimmt, ein gravierender Tippfehler vorkommt oder sonst etwas nicht funktioniert: Es kommt eine Mail oder ein Kommentar im Blog. Häufig von guten Freunden oder engen Kolleginnen. Oft aber auch von Menschen, die mir bis dahin völlig unbekannt waren. Das sieht dann zum Beispiel so aus: &#8220;Liebe Frau Hoffmann. Danke für den interessanten Beitrag. Der Link &#60;xyz&#62; führt in die Irre. Bitte korrigieren. Viele Grüße &#8230;&#8221; oder so wie hier in einem Kommentar. Ich mache das übrigens genauso. Ich mache das auch fast täglich. Sehe ich in einem guten Blogbeitrag einen schlimmen Vertipper, schreibe ich schnell eine Mail. Oder wenn ich bei Kollegen sehe, dass beispielsweise eine Blogfunktion oder ein Reiter auf einer Facebook-Seite nicht richtig eingerichtet ist, nehme ich kurz Kontakt auf. Neulich zum Beispiel hatte eine Kollegin aus meiner Sicht den TweetMeme-Button auch auf Seiten integriert, auf denen ich es komisch fand. Da habe ich sogar kurz angerufen. Allerdings muss mir jemand die Korrektur schon wert sein. Ich kann ja nicht durch&#8217;s ganze Netz surfen und alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich darf ich mich nicht darauf verlassen. Aber ich bin dennoch dankbar für das, was in den allermeisten Fällen schon binnen Minuten geschieht, wenn in einem neu erschienenen Blogbeitrag ein Link nicht stimmt, ein gravierender Tippfehler vorkommt oder sonst etwas nicht funktioniert: Es kommt eine Mail oder ein Kommentar im Blog. Häufig von guten Freunden oder engen Kolleginnen. Oft aber auch von Menschen, die mir bis dahin völlig unbekannt waren. Das sieht dann zum Beispiel so aus: &#8220;Liebe Frau Hoffmann. Danke für den interessanten Beitrag. Der Link &lt;xyz&gt; führt in die Irre. Bitte korrigieren. Viele Grüße &#8230;&#8221; oder so wie <a title="Kommentar broken link" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/11/23/zitieren-verlinken-bilder-veroffentlichen-urheberrecht-was-ist-erlaubt-wo-drohen-strafen/comment-page-1/#comment-1772" target="_blank">hier in einem Kommentar</a>.</p>
<p>Ich mache das übrigens genauso. Ich mache das auch fast täglich. Sehe ich in einem guten Blogbeitrag einen schlimmen Vertipper, schreibe ich schnell eine Mail. Oder wenn ich bei Kollegen sehe, dass beispielsweise eine Blogfunktion oder ein Reiter auf einer Facebook-Seite nicht richtig eingerichtet ist, nehme ich kurz Kontakt auf. Neulich zum Beispiel hatte eine Kollegin aus meiner Sicht den TweetMeme-Button auch auf Seiten integriert, auf denen ich es komisch fand. Da habe ich sogar kurz angerufen.</p>
<p>Allerdings muss mir jemand die Korrektur schon wert sein. Ich kann ja nicht durch&#8217;s ganze Netz surfen und alle Fehler korrigieren. Das kann ich nicht leisten, und das will ich auch gar nicht. Schließlich gehört solche Beratung ja eigentlich mit zu meinem Job. Dass ich es im direkten Netzwerk dennoch mache, ist ein gegenseitiger Tauschhandel. Man hilft sich untereinander. Man bekommt etwas und man gibt etwas zurück. Nicht immer direkt, eher als größeres Bild. Ich sehe das als gemeinsame Qualitätssicherung im  Netzwerk. Mich persönlich machen dieser Austausch und die Wertschätzung, die sich darin ausdrückt, sehr glücklich.</p>
<p>Nichtsdestoweniger gibt es übrigens eine Menge ungeschriebene Regeln, die die meisten auch befolgen. Beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Ein Dank für die Korrektur gehört zur selbstverständlichen Höflichkeit dazu. Wer gar nicht erst antwortet, bekommt kein zweites Mal eine Nachricht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ganz vorsichtig muss man auch sein, wenn der Anschein entstehen könnte, man wollte die Korrektur nutzen, um Kontakt mit einem potenziellen Kunden aufzunehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verdeckte Absichten sind hier völlig kontraproduktiv. Wenn sich andererseits ein interessanter Austausch und eine weitere Vernetzung daraus entwickelt: umso besser.</li>
</ul>
<ul>
<li>Schmal ist auch der Grat zwischen hilfreicher Unterstützung und Besserwisserei. Manche Leute sind empfindlicher als andere. Selbst solche, die aktiv nach Feedback fragen, können nicht jedes offene Wort dann auch vertragen. Umgekehrt gibt es sensible Bereiche und Themen, die ich nur anspreche, wenn ich den Betreffenden schon besser kenne.</li>
</ul>
<p>Nur so als Hinweis: Ich bin gar nicht empfindlich und freue mich über jedes Feedback. Ich muss ja nicht mit allem übereinstimmen; aber neue Perspektiven bringt es allemal. Für jede Korrektur offensichtlicher Fehler sowieso. Denn so sehr ich mich bemühe, mir werden immer mal wieder welche unterlaufen. Reparierte Links dienen dann ja nicht nur mir, sondern allen weiteren Lesern.</p>
<p>Sollte ich jemals vergessen haben, mich zu bedanken: Herzlichen Dank an alle Leser dafür, dass Sie aufmerksam mitlesen und sich melden. Machen Sie bitte weiter so!<br />
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		<title>Warum ich mein Blog selbst gestalte und programmiere &#8211; und Ihres nicht!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 06:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den gestrigen Relaunch in diesem Blog (Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass das Design und die Aufteilung verändert sind) habe ich selbst gestaltet und programmiert. Dabei schreibe ich oft genug, dass es für den unternehmerischen Erfolg sehr wichtig ist, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Warum habe ich das dann getan? Nun vorab und ganz wichtig: Sie werden nie erleben, dass ich das für Sie ebenfalls mache. Oder für sonst einen Kunden. Entsprechende Anfragen gebe ich an entsprechende Fachleute. Ich bin Kommunikationsberaterin, Texterin, PR-Frau. Das biete ich beruflich an. Da fühle ich mich sicher, und da bin ich überzeugt, dass mir so leicht keiner etwas vormacht. Genug Ahnung, um es anderen zu überlassen In punkto Gestaltung und Programmierung habe ich in über 20 Berufsjahren genug gelernt und ausprobiert, um zu wissen, dass es Leute gibt, die das viel besser können als ich. Weil sie es gelernt haben und jeden Tag machen. Ich muss ihre Arbeit beurteilen können, und zwar im Detail. Das gehört ja zu meinem Job dazu. Und genau das ist der Grund, warum ich in meinem eigenen Blog und auf meiner Website selbst gestalte und programmiere. Weil man etwas erst dann gut planen und konzipieren kann, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/11/09/warum-ich-in-meinem-blog-gestalte-und-programmiere-und-in-ihrem-nicht/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5080" title="wordpress theme bearbeiten" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/11/theme_editor1-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Den gestrigen Relaunch in diesem Blog (Ihnen ist vielleicht aufgefallen,  dass das Design und die Aufteilung verändert sind) habe ich selbst  gestaltet und programmiert. Dabei schreibe ich oft genug, dass es für den unternehmerischen Erfolg sehr wichtig ist, <a title="schuster kernkompetenzen" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/03/03/schuster-bleib-bei-deinen-kernkompetenzen/" target="_blank">sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren</a>. Warum habe ich das dann getan?</p>
<p>Nun vorab und ganz wichtig: Sie werden nie erleben, dass ich das für Sie ebenfalls mache. Oder für sonst einen Kunden. Entsprechende Anfragen gebe ich an entsprechende Fachleute. Ich bin Kommunikationsberaterin, Texterin, PR-Frau. Das biete ich beruflich an. Da fühle ich mich sicher, und da bin ich überzeugt, dass mir so leicht keiner etwas vormacht.</p>
<p><strong>Genug Ahnung, um es anderen zu überlassen</strong></p>
<p>In punkto Gestaltung und Programmierung habe ich in über 20 Berufsjahren genug gelernt und ausprobiert, um zu wissen, dass es Leute gibt, die das viel besser können als ich. Weil sie es gelernt haben und jeden Tag machen. Ich muss ihre Arbeit beurteilen können, und zwar im Detail. Das gehört ja zu meinem Job dazu. Und genau das ist der Grund, warum ich in meinem eigenen Blog und auf meiner Website selbst gestalte und programmiere. Weil man etwas erst dann gut planen und konzipieren kann, wenn man im Detail und in der Tiefe versteht, was möglich ist und wie es funktioniert.</p>
<p>Aus dem gleichen Grund habe ich vor vielen Jahren beim Rundfunk geübt, einzelne Buchstaben aus Sätzen herauszuschneiden &#8211; obgleich ich niemals wieder meine Beiträge selbst schneiden musste. Aber ich wusste, was ich dem Cutter zumuten konnte und vor allem, wie das Material, das ich lieferte, idealerweise beschaffen war. Was ich in der Zeitungsredaktion beim Layout-Spiegeln mit Papier, Bleistift und Typometer gelernt habe, schärft bis heute meinen Blick für den Aufbau von Seiten in Print- und sogar in Online-Publikationen.</p>
<p><strong>Der Spaß kommt erleichternd hinzu</strong></p>
<p>Dass mir das Gestalten und Programmieren in meinem Blog solchen Spaß macht, kommt erleichternd hinzu. Sonst würde ich mir kaum das eine oder andere Wochenende damit um die Ohren hauen. Denn wirtschaftlich ist es zunächst einmal nicht, schon allein, wenn man den Stundensatz rechnet. Aus der Warte betrachtet, sollte ich es lieber outsourcen. Sicher, mit der Zeit habe ich mir eine gewisse Fertigkeit angeeignet, und ich bin immer noch schneller als jemand, der gar keinen Plan davon hat. Aber wirtschaftlich wird es erst dadurch, dass ich mit dem pixelgenauen Werkeln an der Gestaltung und mit der Programmierung in den Tiefen des Codes wertvolle Fähigkeiten für meine Kern-Arbeit erwerbe.</p>
<p>Ich kann immer noch nicht frei Websites oder Blogs programmieren, weil ich es auch nie darauf angelegt habe. Aber ich kann einen Quelltext lesen wie, sagen wir einmal, ein guter Amateurmusiker eine Partitur. Das ist wichtig, um eine Website zu beurteilen &#8211; nicht zuletzt im Hinblick auf Qualität der Programmierung und auf Suchmaschinenoptimierung. Ich brauche es, wenn ich Strategien, Projekte und konkrete Websites plane und konzipiere. Wenn ich Social-Media-Workflows entwickle. In der ganz konkreten, praktischen Arbeit mit Social Media brauche ich es sowieso.</p>
<p><strong>Das große ABER: Qualität<br />
</strong></p>
<p>Aber, und hier kommt das große und wichtigste ABER bei dem Ganzen: Ich habe Profis im Hintergrund. Die mir Feedback geben und mich unterstützen. Die mir in Details weiterhelfen, wenn ich feststecke. Die den Code meines Blogs wieder zurechtrücken, wenn ich etwas zerschossen habe. Die am Ende einer solchen Arbeit die entscheidenden fünf Minuten investieren, damit der Ergebnis wirklich professionell ist. Denn natürlich muss in meinem Bereich gerade die Kommunikation, die dann öffentlich wahrgenommen wird, immer der Qualität entsprechen, die wir insgesamt an unsere Kunden liefern. Das ist ja in jeder Branche so.</p>
<p>Daher möchte ich Sie ermutigen, in Ihrer Arbeit &#8211; ganz gleich, was das ist &#8211; selbst auch öfter mal etwas auszuprobieren, was Sie nicht direkt gelernt haben. Vorausgesetzt es macht Ihnen Spaß und bringt Sie in irgendeiner Weise weiter. Aber bitte bewahren Sie sich das Bewusstsein dafür, wo Sie als Profi unterwegs sind und wo nach wie vor noch als (guter oder sogar sehr guter) Amateur. Behalten Sie ein Gefühl für die Wirtschaftlichkeit des Ganzen. Denken Sie in Ihrer Kommunikation daran, sich auf Ihre Stärken zu fokussieren. Und dann: Viel Spaß!</p>
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		<title>Drängende Fragen, die ich Ihnen bisher noch nie zu beantworten wagte!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 07:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jochen Mai, die schreibende und wandelnde Karrierebibel, hat eine geniale Blogparade ausgeschrieben: &#8220;Mach das Web zu einem schlaueren Ort!&#8221; Seine Aufforderung: Machen Sie mit und mit mir das Internet zu einem schlaueren Ort. Suchen Sie sich die zehn (oder mehr) seltensten Fragen, mit denen Menschen zu Ihrem Blog finden – und beantworten Sie diese. Endlich darf ich nun die drängendsten Fragen aus meinem Leben als PR-Dingsda und Text-Tussi so beantworten, wie ich es schon immer wollte. Dass dadurch irgendwer schlauer oder das Internet überhaupt zu einem Ort wird, kann ich nicht garantieren. Die Fragen sind übrigens tatsächlich alle echt. Allerdings habe ich einige, die in Stichworten in meiner Blogstatistik ankamen, vervollständigt. Andere waren dort tatsächlich genau so als Frage formuliert. Wieder andere kamen über mein Blog, aber als Mail. Naja, und irgendwie sind dann noch einige nicht ganz so seltene aus dem progressiven PR-Alltag darunter gerutscht. Huch! Na sowas! Was kostet ein PR-Konzept? Zwei bis acht Geld. Ungefähr. &#8230; und ein Text? Ein kleineres Geld. Mal drei bis vier. Je nach Schriftart. Was ist eigentlich eine Blogparade? Eine ganz tolle Sache, bei der alle mitmachen. Siehe hier und hier. Du bist doch Texterin, oder? Kannst du mir mal schnell dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jochen Mai, die schreibende und wandelnde Karrierebibel, hat eine geniale<strong> Blogparade</strong> ausgeschrieben: &#8220;<a title="Blogparade Karrierebibel " href="http://karrierebibel.de/mach-das-web-zu-einem-schlaueren-ort-die-blogparade/" target="_blank">Mach das Web zu einem schlaueren Ort!</a>&#8221; Seine Aufforderung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #808080;"><em>Machen Sie mit und mit mir das Internet zu einem schlaueren Ort. Suchen  Sie sich die zehn (oder mehr) seltensten  Fragen, mit denen Menschen zu  Ihrem Blog finden – und beantworten Sie diese.</em></span></p>
<p>Endlich darf ich nun die drängendsten Fragen aus meinem Leben als PR-Dingsda und Text-Tussi so beantworten, wie ich es schon immer wollte.</p>
<p>Dass dadurch irgendwer schlauer oder das Internet überhaupt zu einem Ort wird, kann ich nicht garantieren.</p>
<p>Die Fragen sind übrigens tatsächlich alle echt. Allerdings habe ich einige, die in Stichworten in meiner Blogstatistik ankamen, vervollständigt. Andere waren dort tatsächlich genau so als Frage formuliert. Wieder andere kamen <em>über</em> mein Blog, aber <em>als </em>Mail. Naja, und irgendwie sind dann noch einige nicht ganz so seltene aus dem progressiven PR-Alltag darunter gerutscht. Huch! Na sowas!</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was kostet ein PR-Konzept?</span></h3>
<p>Zwei bis acht Geld. Ungefähr.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">&#8230; und ein Text?</span></h3>
<p>Ein kleineres Geld. Mal drei bis vier. Je nach Schriftart.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was ist eigentlich eine Blogparade?</span></h3>
<p>Eine ganz tolle Sache, bei der alle mitmachen. Siehe <a title="Blogparade trampelpfade" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/09/02/das-neue-ebook-ist-da-diesseits-der-trampelpfade-ungewohnliche-werbe-und-pr-aktionen/" target="_blank">hier </a>und <a title="Handbuch Blogparade Kundennutzen" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/04/jetzt-kostenlos-downloaden-das-handbuch-kundennutzen/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Du bist doch Texterin, oder? Kannst du mir mal schnell dieses Anschreiben überarbeiten?</span></h3>
<p>Sicher, Moment. &#8211; - &#8211; Alles klar, keine Tippfehler. Perfekt. Jetzt musst du nur noch Form und Inhalt ändern. Das hast du ja schnell gemacht.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Können Sie den Preis aus Ihrem Angebot um die Hälfte senken?</span></h3>
<p>Sicher. Welche Leistungen aus dem Angebot wollen Sie denn nicht haben?</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Woran erkennt man erfolgreiche Kommunikation?</span></h3>
<p>Gute Frage!</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Ich würde mich gerne mal mit Ihnen nach Feierabend so zwanglos und ganz unkompliziert über meine Website austauschen. Haben Sie Lust auf einen Kaffee?</span></h3>
<p>Ich würde mich gerne mal mit Ihnen nach Feierabend so zwanglos und ganz unkompliziert über Kaffee austauschen. Haben Sie Lust auf &#8230; äh &#8230; eine Website?</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">weihnachtsmannmütze</span></h3>
<p>Wie bitte?</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">wolken</span></h3>
<p>Ich kenne das Gefühl.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">unglücklich</span></h3>
<p>Oh je.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Machen Sie auch mal Rechtschreibfehler?</span></h3>
<p>Sälten.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Slogan für kompetent</span></h3>
<p>Wie wäre es mit &#8220;Kompetenz ist unsere Kompetenz&#8221;? Wichtig ist noch, dass unbedingt die Wörter &#8220;effizient&#8221;, &#8220;individuell&#8221; und &#8220;maßgeschneidert&#8221; darin vorkommen. &#8220;Nachhaltig&#8221; ist dagegen optional.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was sind Serifen?</span></h3>
<p>Ich möchte nicht darüber sprechen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wie kann ich in meiner Stadt ganz schnell ganz bekannt werden?</span></h3>
<p>Gehen Sie am Samstagvormittag nackt durch die Fußgängerzone. Ganz langsam.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Ich habe unerlaubt Texte von einer Website kopiert und eine Abmahnung bekommen. Was mache ich jetzt?</span></h3>
<p>Gehen Sie zu einem Rechtsanwalt. Ganz schnell.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">werbung bei facebook &#8211; erhöht das meine</span></h3>
<p><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230; Konzentration?</span><br />
</span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Möchten Sie ehrenamtlich meine PR übernehmen?</span></h3>
<p>Nein.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wie gehen Sie mit Kritik um?</span></h3>
<p>Nächste Frage.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?</span></h3>
<p>Finden Sie&#8217;s raus. Wenn Sie es wissen, schreiben Sie mir eine Postkarte. Ich wüsste es nämlich auch gerne.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was kostet eine Rezession meines Buches in Ihrem Blog?</span></h3>
<p>Die Kosten einer Rezession sind volkswirtschaftlich immens. Und mein Blog steht nicht zum Verkauf, auch nicht partiell.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">zusammenarbeit mit pr-beratern </span></h3>
<p>Sehr gute Idee!</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Sie sehen ja exakt so aus wie auf Ihrem Foto. Wie ist das möglich?</span></h3>
<p>Hm. Mal nachdenken. Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass es ein Foto von mir ist.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wie schaffen Sie es eigentlich, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren und nebenher noch all dieses Social-Media-Zeugs wie Blog, Twitter, Facebook, XING und so weiter im Blick zu behalten?</span></h3>
<p>Können Sie die Frage bitte nochmal wiederholen!?</p>
<p>-</p>
<p>&#8230; und hier schreibt mir gerade ein Twitter-Follower namens <a title="http://twitter.com/karrierebibel/" href="http://twitter.com/karrierebibel/" target="_blank">@karrierebibel</a> (komischer Zufall, was?):</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wo promoviert man in PR, Frau PR-Doktor? </span></h3>
<p>Gegenfrage: Wie macht man denn Karriere, Herr Bibel?</p>
<p>-</p>
<p>Noch Fragen?</p>
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		<title>Kennen Sie schon mein Rezensionsblog?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Leser haben es schon mitbekommen: Ich habe meine gelegentlichen Rezensionen zu Büchern aus Werbung, PR und Kommunikation ausgebaut und dem Ganzen einen eigenen Rahmen gegeben. PR-Doktor liest. Rezensionen aus der Welt der Kommunikation heißt mein neues Blog, in dem bereits fünf  Buchkritiken erschienen sind und in Kürze weitere folgen werden. Wer sich dafür interessiert und direkt von neuen Rezensionen erfahren will, kann den Blogfeed direkt dort abonnieren oder über NetworkedBlogs. Oder einfach öfter mal vorbeischauen! Über Feedback freue ich mich ebenso wie über Bücher zur Rezension. Diesen Artikel auf weiteren Seiten empfehlen &#038; bookmarken:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/liest/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4490" title="blogseite" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/07/blogseite-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a>Viele Leser haben es schon mitbekommen: Ich habe meine gelegentlichen Rezensionen zu Büchern aus Werbung, PR und Kommunikation ausgebaut und dem Ganzen einen eigenen Rahmen gegeben. <a title="PR-Doktor liest" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/liest/" target="_blank">PR-Doktor liest. Rezensionen aus der Welt der Kommunikation</a> heißt mein neues Blog, in dem bereits fünf  Buchkritiken erschienen sind und in Kürze weitere folgen werden.</p>
<p>Wer sich dafür interessiert und direkt von neuen Rezensionen erfahren will, kann den <a title="Feed liest" href="http://feeds.feedburner.com/Pr-doktorLiest" target="_blank">Blogfeed </a>direkt dort abonnieren oder über <a title="Networkedblogs PR-Doktor liest" href="http://apps.facebook.com/blognetworks/blog/pr_doktor_liest/" target="_blank">NetworkedBlogs</a>. Oder einfach öfter mal vorbeischauen!</p>
<p>Über Feedback freue ich mich ebenso wie über Bücher zur Rezension.</p>
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