Wie viel Content verträgt Ihr Netzwerk?

Was Unternehmen wissen müssen, um sich in der Informationsflut zu behaupten

Mein Beitrag in der Werben&Verkaufen zur Contentmarketing-Diskussion

Hier geht es zum Artikel in der Werben&Verkaufen

Die Contentflut ist manchmal regelrecht furchterregend: Wer Informationen zu einem Thema sucht, hat kaum je das Problem, dass er nichts dazu fände. Es gibt viel zu viele Informationen, die erst einmal gesichtet werden müssen. Erst recht gilt das für die schwierige Aufgabe, sich auch nur in einem Themengebiet auf dem Laufenden zu halten: Was muss ich lesen, anschauen, abonnieren? Welche aktuellen Nachrichten sind für mich relevant? Und dann kommt noch der ganze Austausch im Netzwerk dazu: Facebook, vielleicht Twitter oder sogar Snapchat. Da ploppt schon wieder eine WhatsApp auf, und das E-Mail-Postfach quillt über. Es ist schon manchmal regelrecht furchterregend, wie viele Inhalte in welcher Frequenz manche Unternehmen und Markenbotschafter so hinausschicken. Da ist plötzlich die Facebook-Timeline voll mit einer Befindlichkeitsbekundung nach der anderen, und das alles von einem einzigen Account. Da rattert plötzlich bei Twitter ein Tweet nach dem anderen mit Links zu ein- und derselben Firmenwebsite durch. Oder man kommt auf der Timeline bei Instagram trotz gefühlt kilometerlangen Scrollens überhaupt nicht ans Ende der Produktfotos einer nur mittelmäßig interessanten Consumermarke.

Wer nichts publiziert und nicht interagiert, erreicht keine Sichtbarkeit. Aber ebenso gefährlich für die eigene Reputation, die Sichtbarkeit und das Gehört-Werden in relevanten Dialogen ist ein Zuviel an Output. Wer andere das Fürchten lehrt, weil er oder sie pausenlos postet, twittert oder Nachrichten schickt, befindet sich schnell auf dem virtuellen Abstellgleis. Denn das Entfolgen oder Deabonnieren ist schnell gemacht. Einmal verlorene Kontakte – oder, noch schlimmer: solche, die den Absender einfach stummgeschaltet haben – sind nur sehr schwer zurückzugewinnen. (…)

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Soweit der Anfang meines Beitrags, den ich bereits seit langem für diese Woche geplant hatte hatte. Auch die obige Überschrift stand schon fest. Doch dann erschien, ebenfalls in dieser Woche, ein Beitrag von Matthias Schrader in der Werben&Verkaufen, in dem er ausgerechnet behauptet, im Contentmarketing gehe es vor allem darum, möglichst viele Inhalte zu produzieren. Das konnte ich nicht unwidersprochen lassen, und deswegen finden Sie meinen kompletten Artikel in der W&V. [Bitte hier entlang…]

In den nächsten Wochen werde ich sowohl das Thema Contentqualität als auch das Thema Markenbotschafter hier wieder aufgreifen und vertiefen. Dann gibt es auch konkrete Tipps, was Sie tun können, um das richtige Maß und die richtige Ansprache für Ihr eigenes Netzwerk zu finden.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen dazu haben: Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion.

 


Dr. Kerstin HoffmannDie Autorin: Dr. Kerstin Hoffmann berät und unterstützt Unternehmen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in digitalen Strategien, Public Relations und Corporate Blogging. Sie gibt Workshops, hält Vorträge und schreibt Bücher. Ihr Blog “PR-Doktor” ist laut Ebuzzing eines der führenden deutschen Blogs über digitale Kommunikation. Sie wollen mehr darüber erfahren, was Kerstin Hoffmann für Ihr Unternehmen tun kann?
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