Praxisstudie: SEO-Erfolg ohne Linkbuilding!

Überraschung beim 8-Wochen-Projekt zur Suchmaschinenoptimierung

Die vorliegende Praxisstudie ist ein reales Kundenprojekt. In nur acht Wochen haben wir mit reinen On-Page-Maßnahmen – Texte, Keywords, interne Verlinkung – eine deutlich verbesserte Suchmaschinen-Platzierung erreicht. Auf Linkbuildung, auf jegliche „Tricks“ und sogar auf soziale Signale haben wir dabei entsprechend dem Kundenauftrag vollkommen verzichtet. Das zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung heute völlig neu betrachtet und geplant werden muss. Entgegen der klassischen SEO-Lehre ist ein Erfolg heute allein mit Texten und Onsite-Maßnahmen erreichbar (auch wenn es natürlich auch aus unserer Sicht sinnvoll ist, weitere Werkzeuge einzusetzen, um Erfolge zu steigern und zu verstetigen). Das vorliegende Ergebnis war besonders klar nachzuweisen, weil wir es mit fast laborähnlichen Startbedingungen zu tun hatten: einer gut eingeführten und sauber aufgebauten Seite, auf der jedoch bisher keine direkten SEO-Maßnahmen unternommen wurden und die nahezu frei von externen Links war.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist von den Fachgebieten, die eng mit meinem Bereich verbunden sind, vielleicht das schwierigste. Je tiefer ich in die Materie eindringe, desto mehr Respekt habe ich davor. Klar ist auch: Gutes Onlinemarketing funktioniert nicht ohne SEO-Profis. Wirklich exzellente Suchmaschinenoptimierer gibt es nur wenige; und nicht jeder, der sich SEO auf die Fahnen schreibt, ist wirklich ein Spezialist. Wenngleich die Vorreiter der SEO-Szene betonen, dass sich die Bedingungen gewaltig gewandelt haben und Suchmaschinenoptimierung heute vor allem über gute Inhalte (Content) funktioniert, muss man doch noch ein bisschen mehr können als Inhalte zu erstellen. Nicht jeder, dem es gelingt, mit guten und vor allem vielen Inhalten bei Google ganz vorne zu landen, sollte das „SEO“ nennen. Gleichwohl reiten sich meines Erachtens immer noch viele zu viele die Welle mit dem reinen Linkbuilding, setzen auf gekaufte Links und Tauschaktionen ohne Qualitätsbewusstsein.

Dass Suchmaschinenoptimierung sogar ganz ohne Linkbuilding funktioniert, haben der SEO-Berater meines Vertrauens, Borris Häring, und ich, eigentlich durch Zufall unter nahezu idealen isolierten Bedingungen nachgewiesen. Denn von einem deutlich umfangreicheren Angebot für ein Pilotprojekt mit Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung hatten wir zunächst nur die Freigabe für Onpage-Maßnahmen und Textoptimierung nach WDF*IDF erhalten. Ich würde nicht über Suchmaschinenoptimierung schreiben, hätte ich nicht Borris als Fachmann im Hintergrund. Beziehungsweise im Vordergrund: Das SEO-Fachliche stammt sämtlich von ihm. Von mir sind die (suchmaschinenoptimierten) Texte, und ich habe auch die Dokumentation erstellt. Alle Grafiken und Tabellen stammen von Borris.

Zuerst haben wir uns vor allem selbst über dieses eindeutige Ergebnis gefreut. Dann ist uns klargeworden, dass es alle weiterbringt, wenn wir es mit unserem Netzwerk teilen. Deswegen haben wir die Dokumentation, die wir für den Kunden erarbeitet haben, mit dessen Einverständnis leicht überarbeitet und anonymisiert. Ansonsten legen wir unsere gesamte Vorgehensweise offen. Möge es der Sache dienen – hier ist sie nun!

Im Folgenden können Sie in bewährter Weise die Case Study direkt als PDF herunterladen, per Slideshare durchblättern – oder hier direkt zur vollständigen Textversion springen.


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SEO-Erfolg ohne Linkbuilding (Textversion)

Die vorliegende Praxisstudie ist ein reales Kundenprojekt. In nur acht Wochen haben wir mit reinen On-Page-Maßnahmen – Texte, Keywords, interne Verlinkung – eine deutlich verbesserte Suchmaschinen-Platzierung erreicht. Auf Linkbuildung, auf jegliche „Tricks“ und sogar auf soziale Signale haben wir dabei entsprechend dem Kundenauftrag vollkommen verzichtet.

Das zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung heute völlig neu betrachtet und geplant werden muss. Entgegen der klassischen SEO-Lehre ist ein Erfolg heute allein mit Texten und Onsite-Maßnahmen erreichbar (auch wenn es natürlich auch aus unserer Sicht sinnvoll ist, weitere Werkzeuge einzusetzen, um Erfolge zu steigern und zu verstetigen). Das vorliegende Ergebnis war besonders klar nachzuweisen, weil wir es mit fast laborähnlichen Startbedingungen zu tun hatten: einer gut eingeführten und sauber aufgebauten Seite, auf der jedoch bisher keine direkten SEO-Maßnahmen unternommen wurden und die nahezu frei von externen Links war.

Die Case Study liegt dem Kunden in dieser Form vor und ist von diesem freigegeben. Er möchte jedoch ungenannt bleiben. Daher sind alle Namen und Keywords anonymisiert beziehungsweise durch Variablen ersetzt. Die Autoren versichern, dass es sich darüber hinaus um die echten, unverfälschten Zahlen und Grafiken handelt. Außer den genannten Begriffen haben wir nachträglich nichts verändert.

Der Auftraggeber und die Beteiligten

Der Auftraggeber ist seit vielen Jahren ein PR- und Text-Kunde von Dr. Kerstin Hoffmann Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen ist die Tochterfirma eines Konzerns und als Dienstleister im Bereich Daten und IT. In seinem Bereich gehört es in Deutschland zu den Marktführern. Aus naheliegenden Gründen möchte der Kunde seine Strategie und bestimmte Details nicht preisgeben. Daher sind alle Daten und Begriffe soweit anonymisiert, dass sie keinen direkten Rückschluss auf den Auftraggeber erlauben.

Für dieses Projekt unterstützt Borris Häring das Team von Dr. Kerstin Hoffmann Unternehmenskommunikation als SEO-Berater. Er hat die Analysen, die technische Projektleitung und die Auswertung übernommen. Die vorliegende Dokumentation ist eine Gemeinschaftsarbeit von Kerstin Hoffmann und Borris Häring.

Zielsetzung des SEO-Projektes

Der Auftraggeber will innerhalb von nur acht Wochen vor allem Folgendes erreichen:

  • Ausgewählte, für den eigenen Vertrieb relevante Keywords sollen eine signifikante Steigerung im Google-Ranking erfahren.
  • Dadurch sollen mittel- bis langfristig die Zugriffszahlen auf die noch relativ neue Website des Unternehmens erhöht werden.
  • Der Vertrieb soll dadurch eine bessere Ausgangsposition bei Kunden des Auftraggebers erhalten.
  • Das vorliegende Projekt ist als Test und als Pilotprojekt gedacht, um Möglichkeiten und Potentiale der Suchmaschinenoptimierung für den Auftraggeber auszuloten.

Besondere Herausforderungen

  • Für signifikante, nachweisbare Erfolge in der Suchmaschinen-Platzierung stand lediglich ein Zeitraum von acht Wochen zur Verfügung. Generell geht man in der Suchmaschinen-optimierung jedoch davon aus, dass deutlich sichtbare Erfolge erst ab drei Monaten (aufwärts!) eintreten.
  • Von den vorgeschlagenen Maßnahmen wurde nur eine Teilmaßnahme beauftragt: Onpage-Optimierung über Contenterstellung, -ergänzung und -änderung.
  • Auf Linkbuilding, nach wie vor ein wichtiger Teilbereich der SEO, wurde komplett verzichtet.
  • Auf bestimmten Seiten, die bereits hoch rankten und die sich daher besonders für die Optimierung angeboten hätten, durften keinerlei Veränderungen vorgenommen werden, weil es sich hier um Point-of-Sales-Seiten handelte. Wir mussten daher auf andere Seiten und auf die manuelle Optimierung von automatisch erstellten Tag-Seiten ausweichen.
  • Auch die neu erstellten SEO-Texte mussten den hohen qualitativen und inhaltlichen Anforderungen an die bisherigen Texte des Auftraggebers genügen. Alle Texte müssen für echte Leser interessant und plausibel sein. Es durften keine „spammigen“ SEO-Texte geschrieben werden.

Die Überraschung

Trotz des Verzichtes auf jegliches Linkbuilding und trotz der genannten Einschränkungen wurde innerhalb des genannten Zeitraumes eine deutliche Verbesserung erzielt, und zwar – wie noch zu zeigen sein wird – in weitaus größerem Umfang als von uns selbst prognostiziert.

Das SEO-Projekt hat die Erwartungen nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen.

Google wertete nicht nur die ausgewählten Stichworte und Seiten auf, sondern auch eine Reihe verwandter Stichworte und solcher Seiten, die gar nicht optimiert worden waren.

Der SEO-Erfolg erstreckte sich also weit über die reine Keyword-Optimierung hinaus auf die gesamte Website des Kunden und bewirkte eine deutliche Steigerung im Ranking, die auch Wochen später noch anhält und sich sogar weiter fortsetzt.

Das zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung heute völlig neu betrachtet und geplant werden muss. Entgegen der klassischen SEO-Lehre ist ein Erfolg heute allein mit Texten und Onsite-Maßnahmen erreichbar.

Dies war besonders gut nachzuweisen, weil wir es mit fast laborähnlichen Startbedingungen zu tun hatten, nämlich einer gut eingeführten und sauber aufgebauten Seite, auf der jedoch bisher keine direkten SEO-Maßnahmen unternommen wurden und die nahezu frei von externen Links war.

Im Folgenden stellen wir detailliert die Vorgehensweise und die Ergebnisse vor.

Angebot und Auftrag

Das Angebot beinhaltete:

Maßnahmen zur Rankingverbesserung eines Keywordsets von 10 Begriffen

  1. Aufbau von Landingpages
  2. Aufbau von Satellitenseiten
  3. Optimierung bestehender Seiten
  4. Offpageoptimierung (Linkaufbau und Linkpflege)
  5. Reporting

Davon beauftragt und umgesetzt wurden:

  • Punkt 3: Optimierung bestehender Seiten (Texte und interne Verlinkung)
  • Zusätzlich wurden die Snippets (Kurz-Vorschau der Texte der jeweiligen Seite in der Suchmaschinen-Anzeige) für bestehende Seiten optimiert.
  • Punkt 5: Reporting und Monitoring

Mit anderen Worten: Es sollte ein deutlicher SEO-Erfolg allein mit Optimierung auf der eigenen Website, mittels der Texte und Inhalte, erreicht werden.

Vorbereitung und Analyse

  • Der Auftraggeber lieferte eine Liste mit rund 50 ausgewählten priorisierten Keywords, zu denen optimiert werden sollte.
  • Wir haben diese Keywords nach WDF*IDF analysiert und eine Liste mit 15 Keywords erstellt, für die eine Steigerung realistisch und machbar erschien.
  • Für diese 15 Keywords haben wir passende, im besten Falle schon rankende Seiten ermittelt.
  • Für diese Seiten haben wir nach WDF*IDF die Werte/Begriffe ermittelt, um die optimierten Texte zu erstellen.

Optimierung bestehender Seiten

Die zu optimierenden Ziel-URLs teilten sich in 3 Gruppen auf:

Tagseiten
Was ist das? Bei einer Tagseite handelt es sich um eine vom Content Management System automatisch generierte Seite, welche Links und Vorschauen aller auf der Website vorhandenen Artikel zu einem jeweiligen Suchbegriff/Keyword (Tag) anzeigt.
Stellenwert und Handlungsmöglichkeiten: Da Tagseiten weder alten, redaktionellen Inhalt aufweisen noch relevant im Verkaufsprozess sind, ist es für uns am einfachsten, hier hochoptimierte Texte samt Zwischenüberschriften einzufügen.

Themenseiten
Was ist das? Eine Themenseite ist vergleichbar mit einer Artikelseite in einem Blog: redaktioneller Content mit vorwiegend Ratgebercharakter zu einem bestimmten Thema und/oder zu aktuellen Anlässen.
Stellenwert und Handlungsmöglichkeiten: Auf den Themenseiten hatten wir textlich Spielraum. Wir konnten den bereits vorhandenen Artikel entweder nach WDF*IDF Kriterien ersetzen beziehungsweise ändern oder aufgrund dieser Kriterien sinnvoll ergänzen.

Produktseiten
Was ist das? Hier handelt es sich um die zentralen Seiten der Unternehmens-Website, die nach einem durchgängigen Textkonzept und in einer bestimmten Struktur die Produkte imageträchtig sowie Kundennutzen-zentriert präsentieren und verkaufen sollen.
Stellenwert und Handlungsmöglichkeiten: Hier hatten wir den geringsten Spielraum. Wir konnten nur sehr punktuell und auf wenigen Seiten kurze Textbausteine oder einzelne Keywords unterbringen. Die nach WDF*IDF sinnvollen Begriffe waren zu einem großen Teil nicht platzierbar.

Vorgehensweise

  • Am 22. August 2013 haben wir einen Großteil der Texte eingepflegt.
  • Anschließend wurden die Seiten direkt angepingt und dadurch Google aufgefordert, die veränderten Seiten neu zu besuchen und zu bewerten.
  • In den nächsten Wochen erfolgte ein genaues Monitoring per Hand in Bezug auf Veränderungen im Googleranking. (Händisch deswegen, weil ein Großteil des Keywordsets nicht in den gängigen Tools verzeichnet war.)
  • Nach ersten Rankingverbesserungen wurden die Snippets (Kurz-Vorschau der Texte der jeweiligen Seite in der Suchmaschinen-Anzeige) optimiert.
  • Im nächsten Schritt haben wir recherchiert, wie wir durch interne Verlinkung das Ranking weiter positiv beeinflussen konnten.
  • Anschließend erstellten wir eine Liste von sowohl Quell- als auch Ziel-URLs der eigenen Seite mit dazugehörigen Ankertexten (i. e. die Stichwörter/Wortfolgen, hinter die die Links gelegt wurden). Diese Liste wurde vom Auftraggeber selbst abgearbeitet.
  • Wöchentlich ein- bis zweimal haben wir die aktuellen Rankingentwicklungen aktualisiert und die interessantesten Ergebnisse an den Auftraggeber kommuniziert.
  • Die Ergebnisse haben wir bis einschließlich Dezember 2013 beobachtet und dokumentiert.

Auswertung

Angesichts der vorliegenden Ergebnisse können wir von einem messbaren Erfolg sprechen, der unsere Prognosen deutlich übertroffen hat. Die Auswertung zu den Keywords im Einzelnen:

Entwicklungen

Entwicklung Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex gibt die Präsenz einer Website im Netz wieder. Der Sichtbarkeitsindex steigt mit der Anzahl und Position der Keywords, für die eine Site rankt.

Rankingverlauf für einzelne Keywords

Rankingverlauf: Keyword B

Rankingverlauf: Keyword B

Rankingverlauf: Keyword E (2 Wörter)

Rankingverlauf: Keyword E (2 Wörter)

Rankingverlauf: Keyword B

Rankingverlauf: Keyword D

Rankingverlauf: Keyword A

Rankingverlauf: Keyword A

 

Die Erfolge in Zahlen

  • 8 Keywords haben wir in die Top 10 bei Google gebracht oder ihre Position innerhalb der Top 10 verbessert.
  • Aus 4 weit hinten platzierten Keywords wurden Chancenkeywords (= Keywords auf den Positionen 11 bis 20).
  • Am Beispiel des Keywords „Keyword B“ ist zu sehen, welche Nachhaltigkeit die Maßnahmen erzeugen: Auch nach deren Abschluss steigt das Ranking weiter.
  • Interessant war zu sehen, dass Google auch Seiten aufwertet, für die wir nichts aktiv getan haben, die aber im Semantischen Keywordcluster von der Verbesserung ihrer Nachbarseiten profitieren, wie z.B. bei „Keyword H” und „Keyword Q”.
  • Ebenso überraschend wie erfreulich ist der Wechsel von Tagseiten zugunsten der entsprechenden Produktseiten in den Ergebnislisten für die betreffenden Keywords. Beispiel: Zu Beginn des Tests rankte der Auftraggeber mit dem „Keyword C” mit einer einfachen Tagseite. Google erkannte im Laufe des Tests die Relevanz des Seitenbetreibers zu diesem Thema und ordnete dem Keyword die entsprechende Unterseite zum Produkt als besten Treffer zu.

Schlussfolgerung und Empfehlung

Wir halten das Projekt für gelungen, denn es zeigt, dass ausschließlich mit suchmaschinen-optimierten Texten und interner Verlinkung das Ranking von vorgegebenen und semantischen Keywords deutlich steigerbar ist – ohne jedes externe Linkbuilding. Das vorliegende Projekt zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung heute völlig neu betrachtet und geplant werden muss. Entgegen der klassischen SEO-Lehre ist ein Erfolg heute allein mit Texten und Onsite-Maßnahmen erreichbar.

Dies war besonders gut nachzuweisen, weil es mit fast laborähnlichen Startbedingungen zu tun hatten, nämlich einer gut eingeführten und sauber aufgebauten Seite, auf der jedoch bisher keine direkten SEO-Maßnahmen unternommen wurden und die nahezu frei von externen Links war.

Um die Website des Auftraggebers im Ranking weiterhin zu steigern sowie die Anfangserfolge zu sichern und zu verstetigen, empfehlen wir eine Fortsetzung der Maßnahmen. Zu empfehlen sind weitere Bemühungen gerade bei den Chancenkeywords um diese auf der ersten Seite zu platzieren.

Der Erfolg könnte weiter gesteigert werden durch eine Ergänzung der Texte um weitere Abschnitte, sowie eine Anreicherung der Seiten um Tabellen, Listen, Bilder und Videos! Eine Unterstützumg mittels hochwertiger externer Links ist zusätzlich wünschenswert.


Dr. Kerstin HoffmannDie Autorin: Dr. Kerstin Hoffmann berät und unterstützt Unternehmen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Kommunikations- und Social-Media-Strategien, Public Relations, Corporate Blogs, Marketing und Text. Sie gibt Workshops, hält Vorträge und schreibt Bücher. Sie wollen mehr darüber erfahren, was Kerstin Hoffmann mit ihrem Team für Ihr Unternehmen tun kann? Hier geht es zum Beratungsangebot. »

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  57 comments for “Praxisstudie: SEO-Erfolg ohne Linkbuilding!

  1. 21. Januar 2014 at 10:21

    Laborähnlichkeit ist leider kaum herzustellen. Dazu fehlen beispielsweise Angaben: Wie war die Änderungsfrequenz vor Beginn der Maßnahmen auf der Webseite? Wie werden sich die Rankings entwickeln, wenn die Aktualisierungsfrequenz wieder nachlässt? Wieviel Einfluss hatten die Texte wirklich im Vergleich zur Description? Usw.

  2. 21. Januar 2014 at 10:27

    Ansichtssache. Dass wir nicht alle Details berücksichtigen und publizieren konnten, dafür bitte ich um Verständnis. Das, was wir gesehen haben und zeigen konnten, finde ich sehr eindeutig. Die Entwicklung werden wir weiter beobachten, und es wird dann irgendwann ein Update geben.

  3. 21. Januar 2014 at 11:12

    Klasse. Danke!

  4. 21. Januar 2014 at 11:44

    Sehr schöne Casestudy, wenn auch (selbstverständlich) nicht alle Details genannt werden. Bestätigt mich mit meiner Behauptung, dass gerade in weniger umkämpften Branchen und Nischen Backlinks gar nicht zwingend nötig sind und man zuerst die Seiter selbst auf Vordermann bringen sollte.

    Dazu auch hier noch ein Artikel:
    http://www.media-affin.de/fruhzeitig-mit-der-onsite-optimierung-beginnen-lohnt-sich

  5. 21. Januar 2014 at 11:46

    Ob Onpage- und Content-Optimierung reicht, hängt immer vom Suchbegriff und den Wettbewerbern dazu ab …

  6. 21. Januar 2014 at 11:56

    Glückwunsch … guter Inhalt erzeugt über Zeit gute Backlinks – im Idealfall in einem organischen Wachstum. Wer Backlinks in Masse innerhalb von acht Wochen generieren würde, macht sich gerne „verdächtig“. Ihr Kunde scheint von sich aus SEOaffin zu sein …

  7. 21. Januar 2014 at 12:03

    Glückwunsch zum Erfolg, aber für mich ist das weder neu noch ungewöhnlich.
    Darf ich kurz zusammen fassen: Ihr habt eine kleine Seite, welche auf Nischenkeywords
    („Händisch deswegen, weil ein Großteil des Keywordsets nicht in den gängigen Tools verzeichnet war.“) ranken soll, analysiert. Habt euch die aktuell einigermaßen Rankenden Keywords angeschaut und die Texte auf der schon zum jeweiligen Keyword rankende Seite optimiert.

    Schön und gut und nett zu lesen, dass es auch bei anderen funktioniert. Ich kann den Erfolg einer solchen Vorgehensweise zu 100% bestätigen. Man bekommt definitiv auch kurzfristig einen positiven Effekt, wenn man schlechte Texte durch gute Texte ersetzt.

    Aber ist das wirklich was neues bahnbrechendes, wie hier beschrieben (“ Das vorliegende Projekt zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung heute völlig neu betrachtet und geplant werden muss. Entgegen der klassischen SEO-Lehre ist ein Erfolg heute allein mit Texten und Onsite-Maßnahmen erreichbar.“). Also ich weiß nicht, wo ihr in die SEO-Lehre gegangen seid, aber in meiner SEO-Lehre heißt es schon seit Ende des letzten Jahrtausends „Content is King“.

  8. 21. Januar 2014 at 13:55

    Hallo Christian,

    danke für deine Glückwünsche. Ja, du hast recht, „Content is king“ ist in der Tat so ein Spruch aus dem letzten Jahrtausend – und wurde da auch vorwiegend von denen verwendet, die ihn klischeehaft nachgeplappert haben, weil sie es nicht selbst auf Deutsch ausdrücken konnten. Oft wussten sie gar nicht genau, was damit wirklich gemeint war, haben einfach massenhaft Inhalte produziert und sich gewundert, warum es ihnen nichts bringt.

    Wenn du mal in deinen Kalender schaust, haben wir rund 14 Jahre später. Wir wissen, dass es nicht auf den Inhalt an sich ankommt, sondern auf das „Wie“, das „Wo“ und das „Wann“. Und dass beispielsweise der Kontext viel wichtiger ist als der Content. Deswegen sind ja etwa auch Links aus sozialen Netzwerken heute so wichtig.

    Aber das kann ich jetzt hier in so einem Kommentar nicht alles ausführlich erläutern – es steht aber an anderer Stelle in diesem Blog, und auch bei anderen.

    Deine Annahmen bezüglich der Keywords, die du als Tatsachen formulierst, sind falsch. Es handelt sich um umkämpfte Keywords in einem Verdrängungsmarkt, aber einem sehr spezialisierten. (Ich hätte persönlich nichts behauptet, was ich nicht sicher weiß, aber das ist Geschmackssache.)

    Ansonsten, wenn dir das alles nicht neu war: Prima. Dann weißt du ja schon alles und musst hier gar nicht weiterlesen.

  9. 21. Januar 2014 at 13:56

    Ausführlicher Artikel. Danke dafür!
    Allerdings in einem Teil etwas schwammig, wie ich finde.
    Ohne Angabe des Keywords, oder der Domain, könnt schnell ein falscher Eindruck entstehen.

    Nicht in allen Bereichen funktioniert so etwas. Wie Dominik aber schon sagte, funktioniert dieses wunderbar in weniger umkämpften Branchen und Nischen. Dann auch ohne WDF*IDF.

  10. 21. Januar 2014 at 13:59

    Danke für die Veröffentlichung der Fallstudie Frau Dr. Hoffmann. Mich würde interessieren, welche Strategie Sie bei der internen Verlinkung angewandt haben, wieviel interne Links Sie gesetzt haben und nach welchem Prinzip Sie dabei vorgegangen sind.

    Viele Grüße
    Elke Greim

  11. 21. Januar 2014 at 14:02

    Sebastian, uns ist klar, dass es mit Domain und Keywords eindeutiger gewesen wäre – auch als Anleitung für die direkten Wettbewerber unseres Kunden. 😉

  12. 21. Januar 2014 at 14:03

    Ohne Keywordbezug und / oder CPC Preise leider wenig aussagend. Würde hier ein Keywordbezug zur Möbel-, Auto-, Finanz- oder Pornobranche stehen und das Ergebnis wäre das gleiche, dann, ja dann wäre dies in der Tat ein Artikel mit einem deutlichen Aha und/oder Whow Effekt!

    Soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass die Anstrengungen nicht relevant sind. Ganz im Gegenteil. Nur reicht es in umkämpften Metiers eben nicht aus, sich rein auf OnPage zu verlassen. Auch wenn es natürlich zugehen muss, Linkbuilding MUSS halt sein. Natürliches Linkbuilding im Sinne von Matt Cutts, dass durch Inhalte die Seiten so attraktiv macht, dass andere gern drüber schreiben.

    Frei nach Wortliga und Karl Kratz: Die Inhalte müssen so ins Hirn knallen, dass man nur noch eines will: Darüber schreiben und diskutieren.

  13. 21. Januar 2014 at 14:03

    Hallo Kerstin,
    vielen Dank für dieses offene Beispiel. Dass SEO ohne Linkbuilding erfolgreich sein kann, freut mich als Texterin ganz besonders!

  14. Viktor
    21. Januar 2014 at 14:06

    PS: Ichhabe zudem die Erfahrung gemacht, dass Positionen >8-10 durchaus einfach zu erreichen sind. Die Positionen < 8 aber diejenigen sind, wo man sich so richtig ins Zeug legen muss! Da wird die Spreu vom Weizen getrennt.

  15. 21. Januar 2014 at 14:16

    Viktor, volle Zustimmung. Ich würde niemals auf soziale Signale verzichten wollen, beispielsweise. Deswegen hätten wir eine so isolierte Vorgehensweise allein nie empfohlen. Aber gerade deswegen kann man hier einen isolierten Bereich so gut betrachten.

    Und dass wir nun einmal Domain und Keywords nicht nennen konnten, wird jeder verstehen, denke ich. Die Alternative wäre nur gewesen, es gar nicht zu publizieren.

  16. 21. Januar 2014 at 14:33

    Hallo,
    WDF*IDF ist das neue Ziel, das glaube ich auch. Hier ist noch deutlich Informationsbedarf und zwar in der Art, dass Anfänger es auch verstehen. Diesen sehr interessanten Artikel kann ich nicht auf die Schnelle lesen, aber ich werde ihn in Ruhe studieren. Danke für alle Tipps,

  17. 21. Januar 2014 at 14:46

    Liebe Kerstin,

    natürlich kann ich dieses Argument verstehen.
    Allerdings machen es andere Leute ja bekanntlich vor, das es auch anders geht.

    Etwas offen zulegen, heisst ja nicht, das die anderen die Kompetenz haben es genau so zu machen.

    Beste Beispiel ist da für mich Martin Mißfeld. Er erklärt bei seinem Brillen Projekt genau wie was wo und warum.
    http://www.tagseoblog.de/zwischenstand-des-projekts-brille-kaufen-org

    Deswegen baut Fielmann aber nicht direkt die Webseite um.

  18. 21. Januar 2014 at 14:49

    Danke für’s Teilen!

    Ich fühle mich in unserer Strategie bestätigt, die kostbare Ressource Zeit vielmehr in Contentproduktion (Von Menschen mit Hirn und Leidenschaft gemacht) als in Linkbuilding investiert zu haben. „Linkbuilding“ kommt dann in der Regel von allein zustande, weil eben guter Content Links generiert. Das gilt aber möglicherweise weniger im Unternehmenskontext. Oder?

    Wir arbeiten aber in gewisser Weise (auch) in einer Nische und ranken gut. Zumindest als Blog mit einer Expertin als Autorin und guter Leser-Verweildauer, sowie starker Kommentierung haben wir wenig Wettbewerb. Das alles sieht Google natürlich in Analytics. Starke Themenportale gibt es allerdings zu Hauf; insofern ist, bezogen auf die Themen, viel Konkurrenz da.

    Könnten wir mit SEO noch besser sein? Und wären die Texte dann noch ansprechend? Außer der Anwendung eines SEO-Plugins findet Profi-SEO bei uns nicht statt. Haben wir jetzt Glück? Oder ein ähnliches Phänomen wie dieser Kunde hier?
    Gilt etwa: Content is King und SEO ist tot? Ich denke nicht, frage mich aber, wie es bei dieser Casestudy mit dem Wettbewerb aussah: Gab es einen starken Keywordwettbewerb?

    Boris

  19. 21. Januar 2014 at 15:02

    Sebastian, aber wir reden nicht von einem Publikumsmarkt wie Brillen, und ich finde, unser Kunde hat jedes Recht, sich das vorzubehalten. Ich bin, wie gesagt, froh, dass wir das so detailliert zeigen konnten. Und angesichts der klaren Ergebnisse haben wir uns geradezu verpflichtet gefühlt, das zu publizieren – für die, die es in dieser Form interessiert. Scheinen ja einige zu sein. 😉

  20. 21. Januar 2014 at 17:45

    Sehr schöne Studie. Ich stimme zu, in vielen weniger hart umkämpften Nischen kann man viel erreichen, in dem man sich auf sein eigenes System verlässt und dieses optimiert. Erst wenn man dies erledigt hat und sich die gewünschten Rankings nicht eingestellt haben sollte man sich zusätzlich verstärkt auf Backlinks setzen. Durch gute Inhalte ergeben sich oft auch so tolle Links.

    Das wäre auch meine Frage zu dieser Studie. Habt ihr auch die Backlinks überwacht? Es könnte ja sein, dass durch den tollen neuen Content einige organische Backlinks kamen, welche dem Ranking auch förderlich sind.

    Viele Grüße
    Matthias

  21. 21. Januar 2014 at 17:56

    Haben wir, Matthias. Da war nichts Nennenswertes zu beobachten, das die Effekte erklärt hätte. An den Backlinks durch Weiterempfehlung und durch redaktionellen Content sollte dieser Kunde dringend arbeiten, das haben wir auch empfohlen.

  22. 21. Januar 2014 at 23:07

    Einfach toll. alles andere steht bei den anderen Leseren. Sauberes Content!

  23. 22. Januar 2014 at 08:02

    Die Sichtbarkeits-Steigerung finde ich nicht so bemerkenswert. Da wir nicht wissen, um welche Keywords es sich handelt ein schöner (nichts sagender) Artikel. Zumal es mit diversen Keywords auch wirklich einfach ist (wie schon kommentiert wurde) auf 8-10 zu kommen.

    Jetzt stellt sich noch die Frage. Wenn die Konkurrenz nun einmal Linkbuilding auf die entsprechenden Keywords mit guten Quellen macht, wie steht es dann mit der onpage optimierten Seite im Vergleich?

  24. 22. Januar 2014 at 09:32

    Schöner ausführlicher Bericht. Dennoch auch für mich nichts Neues. Ich handhabe es seit langem so und das mit Erfolg. Seite 2 ist auch recht einfach zu erreichen mit einfachen Onpage Methoden. Danach wird es dann etwas schwieriger aber auch hier ist vieles ohne Linkaufbau machbar. Es kommt halt immer ganz drauf an…

  25. 22. Januar 2014 at 09:36

    Stressig wird es halt, wenn die Online-Inhalte mit einem Marktteilnehmer in Wettbewerb treten, für den das Thema Termgewichtung eine Grundsätzlichkeit ist, der gute Links und eine ordentliche Informations-Architektur hat.

    Hätte es smart gefunden, wenn die Studie vermitteln würde, dass Online-Inhalte einer dauerhaften Aktualisierung und _Intensivierung_ bedürfen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dass man auf der Basis der Termgewichtung gute Ranking-Ergebnisse erzielen kann, ist ja mittlerweile keine große Kunst mehr. Viel wichtiger ist es geworden, über eine Strategie für den Werterhalt dieser regelrechten Assets zu verfügen.

  26. 22. Januar 2014 at 09:44

    Karl, vielen Dank. Zu diesem Thema haben wir ja beide schon einiges geschrieben, aber das greife ich gerne im „PR-Doktor“ nochmal unter diesem besonderen Blickwinkel auf. Wie man das in eine Studie packt, ist mir allerdings momentan noch nicht ganz klar.

    Es war ja auch hier nicht so, dass wir gesagt hätten: „Jetzt machen wir mal eine Praxisstudie.“ Sondern wir haben das Projekt gemacht, und die Ergebnisse waren so eindeutig und klar, dass wir gesagt haben: „Das müssen wir jetzt unbedingt auch anderen zur Verfügung stellen.“ (Mit den Einschränkungen bezüglich der Details, die wir nennen durften. Aber die Alternative wäre eben gewesen, das gar nicht zu publizieren.)

  27. Texterlounge
    22. Januar 2014 at 10:01

    Wir sind eine Horde Texter, die mit Texterwissen ein ähnliches Projekt gestartet haben und zu den gleichen Erkenntnissen gekommen sind. Mit nur einem Beitrag täglich ist die Seite regelrecht explodiert. Allerdings haben wir Social Media mit einbezogen. Tot ist SEO deswegen sicher nicht, aber ich denke, hier muss unbedingt ein Umdenken erfolgen. Viele Agenturen halten sich zu starr an den Linkaufbau und schauen zu wenig auf guten Content.

  28. 22. Januar 2014 at 11:00

    Liebe Frau Dr. Hoffmann,

    über dieses Projekt habe ich wirklich sehr gern in Ihrem Blog gelesen. Was Sie beobachtet haben, deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Inhalte waren immer wichtig und werden auch noch weiter an Bedeutung gewinnen. Was man hierbei aber nicht vergessen darf, ist, dass die Inhalte regelmäßig aktualisiert werden müssen. Was Sie in der Casestudy beschreiben, muss man aus meiner Sicht also als einen fortlaufenden Prozess betrachten. Als einmalige Maßnahme funktioniert das langfristig nicht.

    Viele Grüße
    Simone Maader

  29. 22. Januar 2014 at 11:08

    Liebe Frau Maader, da stimme ich Ihnen zu – und genau das haben wir ja in der abschließenden Empfehlung noch einmal vorgehoben.

  30. 22. Januar 2014 at 18:26

    Hallo Kerstin, vielen Dank für diesen spannenden Artikel. Kannst du zumindest sagen aus welcher Branche die o.g. Keywords stammen? Dies könnte zumindest einen Anhaltspunkt liefern, wie „nischig“ der Kunde wirklich war. Ich nehme mal an, dass es nicht um den Bereich „Finanzen“ ging 😉

  31. 22. Januar 2014 at 18:33

    Nein, Vincent, nicht Finanzen. Reiner Business-to-Business-Bereich, sehr technisch. Mehr darf ich dazu leider wirklich nicht sagen.

  32. 22. Januar 2014 at 19:17

    Liebe Frau Hoffmann,

    herzlichen Dank für Ihren aufschlussreichen Beitrag, der die SEO-Landschaft mal völlig umkrempelt. Sie haben bewiesen, das es eben doch OHNE Listbuilding und andere „Spezialrezepte“ geht.

    Das MUSSTE ich einfach teilen! 😉

    Weiterhin viel Erfolg

    Simone Domahs

  33. 22. Januar 2014 at 20:04

    Danke für die Blumen, Frau Domahs, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Gerade die guten SEOs wissen schon lange, dass das so geht, das geht ja auch aus einigen der kosntruktiven Kommentare hier hervor – es ist halt nur schwer isoliert empirisch nachzuweisen. Denn eine umfassende Suchmaschinenoptimierung umfasst eben, genau wie von uns im Angebot mit abgegeben, noch andere Maßnahmen. Auch ist es eben nicht irgendwelcher Text allein, der so wirkt. Ganz ohne „Spezialrezepte“ geht es eben nicht ab.

    Deswegen könnten viele Texter von den Suchmaschinenoptimierern viel lernen, wenn sie sich mehr damit auseinandersetzen würden. Ich HABE jedenfalls in dem Projekt eine Menge gelernt.

    Aber wenn für Menschen, die sich nicht so gut mit SEO auskennen, aus diesem Artikel zumindest hervorgeht, dass sie sich keine beliebigen Links verkaufen oder auf windige Tauschangebote einlassen, dann bin ich schon sehr zufrieden.

  34. 23. Januar 2014 at 12:53

    Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,

    zunächst vielen Dank für diese Studie, die meines Erachtens beweist, dass Google mittlerweile mehr Wert legt auf hochwertigen Content und dessen optimale Präsentation als auf externe Links, weil diese sowieso größtenteils „unnatürlich“ erzeugt werden, was nicht im Sinne des Erfinders ist.

    Es kommt natürlich sehr stark auf die Keywords an. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hommingberger_Gepardenforelle. Um noch mehr aus der Studie zu lernen, wäre es natürlich sehr interesant, die Keywords zu kennen, für die Sie optimiert haben. Werden die tatsächlich von Leuten in die Suchmaschine eingegeben und in welchem Wettbewerb stehen diese Keywords?

    Auf jeden Fall eine sehr interessante Studie, die bei mir Interesse geweckt hat, grundsätzlich mehr von Ihnen zu erfahren. Ich trage mich in Ihren Newsletter ein.

    Herzliche Grüße aus Köln
    Horst Gräbner

  35. Bennos
    23. Januar 2014 at 15:40

    Sehr ausführlicher Artikel und Kommentare. Mir zeigt es leider, das der Grossteil der SEO’s so gut wie keinen Plan hat, was und wie Google Search arbeitet.
    Aus so einem Einzeltest zu propagieren „SEO ohne Linkbuilding“ ist doch sehr gewagt, insbesondere e da Frau Dr. Hoffmann wissen sollte wie man wissenschaftlich arbeitet!.
    Eine nette „Propagandistische Studie“, die zeigt wie wenig im Detail die Autorin und die Masse der SEO’s da draussen (siehe Kommentare), davon versteht, wie Rankings zu Stande kommen, sonst wäre die Kommentare hier grösstenteils anders, bzw. würde es dieses PDF (Studie möchte ich es nicht mehr nennen) gar nicht geben.

    Zitat „Gerade die guten SEOs wissen schon lange, dass das so geht, das geht ja auch aus einigen der kosntruktiven Kommentare hier hervor – es ist halt nur schwer isoliert empirisch nachzuweisen.“
    Nachzuweisen ist das, es ist nur entsprechender Aufwand. Vergessen wird hier, das die fachlich guten SEO’s, bei einem simplem Kommentar eben nicht alles schreiben und noch ein paar Sachen mehr im Kopf haben wie….

    „Na klar funktioniert das, wenn die Keywords nur Longtail genug sind und die Konkurrenz extrem niedrig ist, mit ein bischen Onpage, erzielst du da auch Rankings ohne Links!“
    Problem ist… „Das hat auch schon 2006 funktioniert!“
    Wo ist also die neue Message hier?

    Wenn Mir über 100 Projekte mit Keywords aus verschd. Branchen und Konkurrenzumgebungen nachgewiesen wird das es ohne Links geht, dann würde ich anfangen meine Vorstellung und Schulungsunterlagen vom ALGO zu überdenken.

  36. 26. Januar 2014 at 11:24

    Hallo Kerstin, Ich gehe davon aus, dass ihr die vom Kunden gewünschten Keywords mit den Begriffen abgeglichen hattet, was im Netz gesucht wird? Wenn ja, wie? Die Google Keyword-Suche ist ja leider nicht mehr da…vg, Meike

  37. Borris Häring
    27. Januar 2014 at 09:37

    Hallo Meike, wir haben die Keywords im Adwords Konto und mit Hilfe des Manhattan Tools abgeglichen.

  38. Christian
    5. Februar 2014 at 12:47

    „Anschließend wurden die Seiten direkt angepingt und dadurch Google aufgefordert, die veränderten Seiten neu zu besuchen und zu bewerten.“

    Was genau heißt „anpingen“ und wie bringt man Google dazu, Seiten neu zu besuchen und zu bewerten?

  39. 5. Februar 2014 at 13:33

    Christian, wie das geht, ist in einschlägigen Tutorials zu den Google Webmaster Tools erläutert. Bitte dort nachschlagen. Es würde den Rahmen eines Kommentars hier sprengen. (Es sei denn, jemand anders fühlt sich dazu berufen. Dann schalte ich den Kommentar hier natürlich gerne frei.)

  40. 12. Februar 2014 at 20:11

    Ich bin auch der Meinung, dass das nichts bahnbrechend Neues ist. Wenn man guten Content, eine sauber gebaute und gut strukturierte, intern sauber verlinkte Website hat, dann kommt man mit Nischen-Keywords recht schnell nach vorne. Eine Erfahrung, die ich bereits vor ein paar Jahren gemacht habe. Anders hätte das Ergebnis augesehen, hätte Keyword A beispielsweise Coaching gehießen.

  41. 13. Februar 2014 at 10:31

    Ja, es ist vielen nicht wirklich neu. Der Punkt ist, dass es viele sagen. Das ist aber nicht mehr als anekdotische Evidenz. Wir waren froh, dass wir es einmal belegen konnten.

  42. Marcel Hoekstra
    14. März 2014 at 21:05

    Das ist schon 14 Jahre mit onpage, ohne richtige onpage optimierung wird mann nimmer die top 10 erreichen, aber ohen linkaufbau auch nicht.

    Spitzen positonen erreicht mann nur mit linkaufbau, onpage ist basic.

    Gib mir ein beispiel von ein top 10 position mit nur onpage, hat mann nicht

    ich mach die arbeit schon 10jahre im england, deutschland und holland, aber was hier steht ist quatsch

  43. 14. März 2014 at 21:23

    Einfach mal lesen, was wirklich in dem Artikel steht. Und am eigenen Tonfall arbeiten. Vielleicht mal nach dem Begriff „wertschätzende Kritik“ googlen. Danach können wir uns gerne unterhalten.

  44. 20. März 2014 at 23:29

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Du sprichst mir aus dem Herzen. Endlich habe ich mal einen Artikel gefunden, der mich in meiner Überzeugung bestätigt. Ich bin fest überzeugt, dass fast jede Domain in wenigen Wochen, mit allen relevanten Keywords, Top-Ranking-Ergebnisse erzielen kann.

    Ich wünsche Dir einen gesegneten Tag.
    Herzliche Grüße aus Steffenberg
    Bernd Schimanski

  45. 4. Juli 2014 at 13:21

    Hallo Frau Hoffmann,
    eine schöne Praxisstudie. Vielen Dank für die Veröffentlichung. Aus eigenen Erfahrungen stimme ich Karl Kratz auch zu. Ein langfristiger „Content Erfolg“ benötigt regelmäßige Aktualisierungen und Erweiterungen – die geplant und umgesetzt werden müssen.
    In heiß umkämpften Bereichen wird es meiner Meinung nach aktuell ganz ohne Links (noch??) nicht gehen. Und bei einer bestehenden Seite, die von außen bereits ein ordentliches Linkprofil aufweist, profitieren ja alle intern verlinkten Unterseiten.

    Mit besten Grüßen nach Tönisvorst,
    Christian Hoffmann

  46. Winfried Wengenroth
    28. Juli 2015 at 11:18

    Hallo,
    zunächst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und herzlichen Glückwunsch zum Erfolg der Praxisstudie.
    Ich bin auch der Meinung, dass der Content deutlich stärker im Fokus des SEOs stehen sollte, als viele es denken und im Endeffekt umsetzen. Allerdings sollte das Linkbuilding als OffPage-Maßnahme dennoch praktiziert werden, um eine Top-Platzierung zu erreichen. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass es zuverlässig möglich ist, völlig ohne Linkbuilding eine gute Position zu erreichen.

  47. Pierre
    2. August 2015 at 10:02

    Christian, genauso ist es auch. Auch wenn viele SEOs und Marketer sich das anders wünschen und predigen: Es gibt so viele Beispiele die zeigen, dass man mit ein paar Backlinks deutlich mehr erreicht, als Content zu produzieren bis zum Umfallen, egal wie gut er ist. Aber gerade in Bereichen wie z.B. Versicherungen – da kann man doch noch so tolle Inhalte produzieren, wer sollte da jemanden freiwillig verlinken? Es ist einfach ein Wunschdenken von vielen SEOs, dass man damit automatisch Erfolg hat. Es kommt letztendlich immer auf das Ergebnis drauf an und was man dafür getan hat und Backlinks sind da einfach immer noch der bequemere Weg. Ich will damit auf keinen Fall sagen dass schlechter Content und viele (gute) Backlinks dauerhaft weiterhelfen – es muss eben interessanter Content sein auf welchem die Besucher auch verweilen und wo man keine hohe Absprungrate hat. Füttert man das Ganze aber eben mit ein paar Backlinks z.B. in dem man den Content optimal verteilt (Seeding) ist es einfach der beste Mix!

  48. Christoph Decker
    3. September 2015 at 10:22

    Seit der Durchführung der Praxisstudie (2014) hat sich die Bedeutung von gutem Content – durch mehrere Google-Updates – noch weiter gesteigert. Google setzt immer mehr auf User-Signale wie Besuchsdauer, Click-Through-Rate und Absprungrate … Als Seotexter arbeite ich ausschließlich ohne Linkbuilding und erziele damit selbst in umkämpften Bereichen Top-Platzierungen. WDF * IDF ist eine gute Sache – aber nur die Basis für Texte: Die Texte müsse so informativ sein, das sie gute User-Signale produzieren.
    Natürlich ist es wichtig den Werterhalt zu sichern (so wie Karl Kratz das betont). Einmal durch guten Content erreichte Spitzen-Rankings bleiben allerdings oft über Jahre bestehen. Umgekehrt kann es auch vorkommen, das top-rankende Webseiten durch eine Nachoptimierung ihre vorderen Google-Plätze verlieren 🙁
    Auf jeden Fall ist eine Onpage-Optimierung durch guten Content eine gute Entwicklung, um die Nutzer nicht durch „Schrottseiten“ zu nerven.

  49. 19. September 2015 at 19:09

    Liebe Kerstin,
    zwei Fragen zu diesem hochinteressanten Beitrag:
    – welches Analyse-Tool habt ihr für die WDF-IDF-Bestimmung verwendet?
    – wie „pingt“ man eine Seite an, so dass Google diese neu indiziert?

  50. 20. September 2015 at 13:15

    Da Borris Häring den technischen Part übernommen hatte, kann er das qualifizierter beantworten, worum ich ihn bereits gebeten habe.

    (Darüber hinaus bitte ich bei allem Gesagten zu bedenken, dass dieser Artikel bereits mehr als anderthalb Jahre als ist. Eine Ewigkeit in Suchmaschinen-Zeitaltern. 😉 )

  51. Borris Häring
    22. September 2015 at 10:27

    Guten Tag Herr Kohn,
    bei besagtem Projekt haben wir das WDF*IDF Tool von onpage.org benutzt.

    Das ‚anpingen‘ der modifizierten Seiten haben wir dadurch erreicht, dass wir die Links zu den Seiten getwittert haben, das hat als Signal für Google gereicht um nochmal vorbeizuschauen.

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