Praxis-Workshop Erfolg 2.0
Schritt 3: Gesetzmäßigkeiten erkunden

29. März 2010

Jedes Medium hat seine eigenen Gesetze.

Auch im dritten Schritt geht es immer noch um das Mitlesen und Lernen, bevor Sie aktiv und öffentlich sichtbar in den Dialog eintreten.

Wer Social Media allein nutzt, um Verlautbarungen und Werbebotschaften in die Welt zu bringen, verschwendet einerseits einen Großteil des Potenzials, das sie bieten. Zum anderen aber verkennt er die Anforderungen und Gesetzmäßigkeiten des Netzwerkens.

Denn genau darum geht es hier: um den Austausch, und der funktioniert nur in beide Richtungen. Zudem setzt er das Geben vor das Nehmen. Geben im Sinne von Investitionen in das Netzwerk. Investitionen im Social Web sind vor allem Informationen und Wissen. Und zwar solches Wissen, mit dem die Netzwerkpartner auch wirklich etwas anfangen können. Reine Werbebotschaften gehören eher nicht dazu. Deswegen haben Social Media innerhalb von Kommunikationskonzepten andere Aufgaben als Werbung und klassische PR, müssen aber mit diesen abgestimmt und vernetzt werden.

Blogs, Foren oder Twitter fördern sowohl die Identifikation der eigenen Mitarbeiter mit dem Unternehmen als auch den Austausch mit Stakeholdern. Schließlich dienen sie dem persönlichen Dialog. Sie können unter anderem genutzt werden für

  • Meinungsforschung
  • Dialog und Feedback
  • Imagebildung
  • Forschung und Entwicklung
  • Wissensmanagement
  • Mitarbeitermotivation
  • Steigerung der Bekanntheit
  • Werbung und PR
  • Verkaufsförderung (VKF)

Natürlich liegt ein Hauptziel der Unternehmenskommunikation letztlich darin, den Gewinn zu steigern – wobei das nicht immer ein rein pekuniärer sein muss. Doch wer im Netz präsent ist und damit erfolgreich sein will, muss auch Erwartungen erfüllen. Nur dann wird er von denjenigen, die er erreichen will, gehört beziehungsweise gelesen.

User erwarten – und das gilt letztlich auch für Bezahl-Angebote – kostenlosen Mehrwert. Das sind beispielsweise

  • Unterhaltung
  • Wissensvorsprung
  • schnelle Information
  • finanzielle Vorteile
  • schnellere Information
  • Arbeitserleichterung
  • Kontakte

Bei all dem gilt: Glaubwürdigkeit und Authentizität sind die wichtigsten Werte, die im Social Web über Erfolg und Verbreitung entscheiden.

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Der Praxis-Workshop Erfolg 2.0 ist ein Einstieg in das Netzwerken mit Social Media in neun praxisbezogenen Schritten. Er soll in bewusst kurz und prägnant gehaltenen Folgen vor allem Anregungen geben, Schlaglichter setzen und erste Einblicke für Einsteiger geben. Profis liefert er Argumentationshilfen und verständliche Formulierungen.

Einleitung (22. März 2010)
Schritt 1: Zuhören und mitlesen (24. März 2010)
Schritt 2: Funktionen verstehen (26. März 2010)
Schritt 3: Gesetzmäßigkeiten erkunden (29. März 2010)
Schritt 4: Selbst ausprobieren (31. März 2010)
Schritt 5: Persönlich werden (2. April 2010)
Schritt 6: Das große Bild schaffen (5. April 2010)
Schritt 7: Auf Ziele ausrichten (7. April 2010)
Schritt 8: Ressourcen festlegen (9. April 2010)
Schritt 9: Umsetzung starten (12. April)

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Zu diesem Thema biete ich im April auch zwei Ganztags-Workshops an:

Freitag, 23. April 2010, 10 bis 17 Uhr:
Einstiegs-Workshop Erfolg 2.0
Social Media und klassische Kommunikation
Ganztags-Veranstaltung für Einsteiger (Unternehmer, Freiberufler und Führungskräfte)
>zur Terminseite
>über XING anmelden

Freitag, 30. April 2010, 10 bis 17 Uhr:
Praxis-Workshop Erfolg 2.0
Social Media systematisch und wirkungsvoll in klassische Kommunikation einbinden
Ganztags-Veranstaltung für PR-Verantwortliche und PR-erfahrene Unternehmer
>zur Terminseite
>über XING anmelden

>Inhouse-Seminar buchen

Foto: ingridtaylar/flickr. com (Creative-Commons license)

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