Zeit mit dem Bloggen aufzuhören?

pferdeWoher wissen Sie, wann Sie mit dem Bloggen aufhören sollten? “Einen wahren Cowboy erkennt man an seinem Pferd”, zitiert Jonathan Morrow ein altes Sprichwort.

Und ein gutes Blog? Woran erkennt man, dass es noch läuft? Wann macht das Bloggen noch Sinn? Wann ist es Zeit aufzuhören? Das beschreibt er sehr anschaulich in “It’s Time to Shoot Your Blog” (auf Englisch). Hier einige Auszüge aus dem lesenswerten Beitrag.

Drei Hauptanzeichen (Übersetzung von mir):

1. You Don’t Get Any Comments, Tweets, or Emails from the People That Stop By

(Du bekommst keine Kommentare, Tweets oder Mails von den Leuten, die auf dein Blog stoßen)

Cowboy Proverb: If you find yourself in a hole, the first thing to do is stop digging.

(Cowboy-Sprichwort: Wenn du dich in einem Loch findest, solltest du als erstes aufhören zu graben.)

2. You Can’t Find Any Blogs to Link to You

(Kein anderes Blog verlinkt zu deinem.)

Cowboy Proverb: If it don’t seem like it’s worth the effort, it probably ain’t.

(Wenn es der Mühe nicht wert scheint, ist es das wahrscheinlich auch nicht.)

3. You Struggle for Intrinsic Motivation to Write

(Du musst dich mühsam immer wieder zum Schreiben motivieren)

Cowboy Proverb: The biggest troublemaker you’ll ever meet watches you shave his face every morning.

(Der größte Störenfried, dem du je begegnen wirst, schaut dir jeden Morgen dabei zu, wie du sein Gesicht rasierst.)

Die Schlussfolgerung:

So does that mean you’re a loser if you quit your blog? No! If you really and truly want to be a successful blogger, then persist in your profession, but don’t waste your talent on a blog that’s going nowhere. Start another one.

I mean, can you imagine John Wayne quitting when his horse died on him? Never! He’d ride a dozen horses to death and crawl across the desert on his hands and knees, if need be.

So should you.

(Heißt das, du bist ein Verlierer, wenn du dein Blog aufgibst? Nein! Wenn du wirklich und wahrhaftig ein erfolgreicher Blogger sein willst, dann bleib dran, aber verschwende dein Talent nicht an ein Blog, das nirgends hinführt. Kannst du dir vorstellen, dass John Wayne aufgibt, weil ihm sein Pferd stirbt? Niemals. Er würde ein Dutzend Pferde zu Tode reiten und auf Händen und Füßen durch die Wüste kriechen, wenn nötig. Das solltest du auch tun!)

Ich habe anhand dieses Artikels alle Kriterien geprüft, wie es Wendy Rose auch getan hat, und bin zu dem selben Ergebnis gelangt wie sie:

Yup, I’m still very passionate about this topic and have been for, oh, say, ten years.  Hah!  So I guess we’ll keep going …

(gefunden in einem Tweet von PRwise)

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  5 comments for “Zeit mit dem Bloggen aufzuhören?

  1. 26. Juni 2009 at 11:02

    Wenn etwas nicht zum gewünschten Ergebnis führt, heißt das nicht, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreichbar ist, sondern es ist ein Anlass, die bisherigen Maßnahmen zu überprüfen. Gerade das fällt vielen Menschen allerdings schwer. Stattdessen tun sie mehr von dem, was schon bisher nicht funktioniert hat.
    Eine ganz andere Frage ist natürlich, was man mit einem Blog erreichen will. Meine Erfahrung ist, dass sich das nicht alle Blogger hinreichend klar machen, bevor sie ihr Blog starten.

  2. 26. Juni 2009 at 13:46

    Nicht, dass du dein Blog ebenfalls schliesst – hier (m)ein Kommentar.

    :)

  3. 26. Juni 2009 at 14:23

    Ersteres trifft tatsächlich auf mich zu, aber ich bin ja erst am Anfang. Also noch keine Gedanken zum aufhören vorhanden :)

  4. 29. Juni 2009 at 16:34

    Wenn man (trotz vielen Lesern) keine Reaktionen oder Backlinks bekommt kann das auch an Details liegen und muss nicht das Scheitern eines Blogs bedeuten. Eine kleine Layoutänderung (Usability!), ein veränderter Schreibstil oder das Einstreuen von “provokanten” Artikeln können manchmal Wunder wirken.

    Wie Frau Birkner meine ich, dass ein Blog vielfältige Ziele haben kann und man den Erfolg immer individuell messen sollte.

    Grüße
    Marcel Schreyer

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