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	<title>Kommentare zu: Marmor, Stein und Eisen&#8230; &#8211; auf ewig im Netz</title>
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	<description>Wirkungsvolle Kommunikation in einer digitalen Welt. Klassische PR-Strategien. Social Media. Text.</description>
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		<title>Von: Frank H. aus Z.</title>
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		<dc:creator>Frank H. aus Z.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 14:17:19 +0000</pubDate>
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		<description>Einen hab ich noch:  Integer sein und bleiben ist ein sehr guter Ratschlag.  Aber dass wer integer ist, auch nichts zu verbergen hat; und wer nichts zu verbergen hat auch nichts zu befürchten - oder ihm üble Nachrede nichts anhaben kann -  ist leider falsch. Auch wenn wir es gerne so hätten und es uns im so schwer fassbaren Informationszeitalter ungemein beruhigen würde.  Nein, diese Sicherheit haben wir leider nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen hab ich noch:  Integer sein und bleiben ist ein sehr guter Ratschlag.  Aber dass wer integer ist, auch nichts zu verbergen hat; und wer nichts zu verbergen hat auch nichts zu befürchten &#8211; oder ihm üble Nachrede nichts anhaben kann &#8211;  ist leider falsch. Auch wenn wir es gerne so hätten und es uns im so schwer fassbaren Informationszeitalter ungemein beruhigen würde.  Nein, diese Sicherheit haben wir leider nicht.</p>
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		<title>Von: Frank H. aus Z.</title>
		<link>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2008/07/09/marmor-stein-und-eisen-auf-ewig-im-netz/comment-page-1/#comment-136</link>
		<dc:creator>Frank H. aus Z.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 13:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ja! - Hier  Sensibilität zu schaffen ist wichtig. Wir ITler haben dazu einen einfachen Spruch:  &quot;Data is sticky.&quot;  Oder &quot;Die Daten die ich kreierte, werde ich nun nicht wieder los.&quot;, um dem literarischen Anspruch dieses Blogs gerecht zu werden.

Aber - Zu erwähnen wäre  noch, dass das Internet nicht nur aus dem WWW besteht. Auch z.B. Newsgroup-Einträge nachts um eins nach einer halben Flasche Rotwein gepostet, kann man Jahre später noch im Internet suchen und finden.

Der kritische und aufgeklärte Web-2.0-Benutzer sollte ausserdem auch auf anderen Gebieten sensibilisiert sein.  Beispiel: Suchmaschinen.
Hier laufen wir Gefahr durch Monopolisierung einen grossen Teil unserer Internet-Freiheit zu verlieren.  Merke: Wer die Informationen filtert und sortiert, die wir sehen, hat viel Macht! (Wer die Daten, die wir suchen, personenbezogen speichert, noch mehr.)

&quot;Googeln&quot; klingt zwar total hip, aber suggeriert, dass es nur die eine bekannte Suchmaschine gibt.  Dies ist aber zum Glück noch nicht so - und wir sollten alle unseren Beitrag dazu leisten, die Diversifikation bei Suchmaschinen wieder voranzutreiben.

Eine kleine Auflistung von Alternativen findet man z.B. hier http://ashfra.de/doku.php?id=links:links#alternativen_zu_google</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja! &#8211; Hier  Sensibilität zu schaffen ist wichtig. Wir ITler haben dazu einen einfachen Spruch:  &#8220;Data is sticky.&#8221;  Oder &#8220;Die Daten die ich kreierte, werde ich nun nicht wieder los.&#8221;, um dem literarischen Anspruch dieses Blogs gerecht zu werden.</p>
<p>Aber &#8211; Zu erwähnen wäre  noch, dass das Internet nicht nur aus dem WWW besteht. Auch z.B. Newsgroup-Einträge nachts um eins nach einer halben Flasche Rotwein gepostet, kann man Jahre später noch im Internet suchen und finden.</p>
<p>Der kritische und aufgeklärte Web-2.0-Benutzer sollte ausserdem auch auf anderen Gebieten sensibilisiert sein.  Beispiel: Suchmaschinen.<br />
Hier laufen wir Gefahr durch Monopolisierung einen grossen Teil unserer Internet-Freiheit zu verlieren.  Merke: Wer die Informationen filtert und sortiert, die wir sehen, hat viel Macht! (Wer die Daten, die wir suchen, personenbezogen speichert, noch mehr.)</p>
<p>&#8220;Googeln&#8221; klingt zwar total hip, aber suggeriert, dass es nur die eine bekannte Suchmaschine gibt.  Dies ist aber zum Glück noch nicht so &#8211; und wir sollten alle unseren Beitrag dazu leisten, die Diversifikation bei Suchmaschinen wieder voranzutreiben.</p>
<p>Eine kleine Auflistung von Alternativen findet man z.B. hier <a href="http://ashfra.de/doku.php?id=links:links#alternativen_zu_google" rel="nofollow">http://ashfra.de/doku.php?id=links:links#alternativen_zu_google</a></p>
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		<title>Von: Réka</title>
		<link>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2008/07/09/marmor-stein-und-eisen-auf-ewig-im-netz/comment-page-1/#comment-135</link>
		<dc:creator>Réka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 07:02:23 +0000</pubDate>
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		<description>6 sinnvolle Ratschläge, die nicht nur im Netz gültig sind.
Was ich hinzufügen möchte: wir sollen auch darauf achten, wie wir uns „auf der anderen Seite“ benehmen. Nicht stigmatisieren, nach einem einzigen Fehler urteilen, und nicht alles glauben, was irgendwann geschrieben / gesagt wurde.

Wenn ein Personaler einen Kandidat wegen des nicht makellosen Google-Ergebnis zum Vorstellungsgespräch nicht einlädt – das finde ich blöd trotzdem natürlich möglich. Es ist aber in Ordnung, wenn der Personaler einige Fragen über die provokativen Videos oder Aussagen stellt – es verrät etwas über einen Mensch, wie er über seinen ehemaligen Fehler redet.

Das Phänomen ist allerdings nicht neu: früher kam es auch vor, dass jemand wegen eines Fehlers in einer kleineren oder größeren Gemeinschaft stigmatisiert wurde. Eine so riesige Gemeinschaft wie Internet hatten wir ja früher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>6 sinnvolle Ratschläge, die nicht nur im Netz gültig sind.<br />
Was ich hinzufügen möchte: wir sollen auch darauf achten, wie wir uns „auf der anderen Seite“ benehmen. Nicht stigmatisieren, nach einem einzigen Fehler urteilen, und nicht alles glauben, was irgendwann geschrieben / gesagt wurde.</p>
<p>Wenn ein Personaler einen Kandidat wegen des nicht makellosen Google-Ergebnis zum Vorstellungsgespräch nicht einlädt – das finde ich blöd trotzdem natürlich möglich. Es ist aber in Ordnung, wenn der Personaler einige Fragen über die provokativen Videos oder Aussagen stellt – es verrät etwas über einen Mensch, wie er über seinen ehemaligen Fehler redet.</p>
<p>Das Phänomen ist allerdings nicht neu: früher kam es auch vor, dass jemand wegen eines Fehlers in einer kleineren oder größeren Gemeinschaft stigmatisiert wurde. Eine so riesige Gemeinschaft wie Internet hatten wir ja früher nicht.</p>
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